eat-the-world

Frankfurts bürgerliche Seite: Diese können Kunden von eat-the-world ab dem 19. November 2016 unter kulturell-kulinarischem Aspekt kennenlernen. Der etwa dreistündige Rundgang rund um das Holzhausenviertel ist bereits der vierte, den der Anbieter für die Main-Metropole im Programm hat. Darüber hinaus können sich Gäste noch für das Bahnhofsviertel, das Nordend sowie das Kultquartier Sachsenhausen entscheiden.

Das Holzhausenviertel befindet sich nördlich des Frankfurter Zentrums und liegt zwischen der Eschersheimer Landstraße und dem Oeder Weg. Während die ruhigen Seitenstraßen insbesondere durch herrschaftliche Häuser aus der Gründerzeit geprägt sind, zeichnet sich der Oeder Weg durch eine Vielzahl von Geschäften und Lokalen aus. Die zahlungskräftige Bevölkerungsstruktur sorgt dafür, dass hier Restaurants unterschiedlichster Couleur entstanden sind und weiter entstehen.

Auf ihrem Rundgang durch das Quartier besuchen Teilnehmer der Tour zunächst ein indisches Streetfood-Restaurant. Dort haben sie die Gelegenheit, exotische Taler aus Süßkartoffeln mit einem Dip aus Tamarinden zu kosten. Weiter geht es mit einem Delikatessen-Lokal. Dort warten die Gastgeber mit Toast samt leckeren Chutneys und Ölen auf die Gäste.

Als nächstes steht ein italienisches Bistro auf dem Programm. Wie alle besuchten Lokale bei eat-the-world ist auch dieses Restaurant inhabergeführt und bereitet sämtliche Speisen komplett selbst her. Die hiesige Kostprobe: ein mediterranes Focaccia. Genüsse aus dem Mittelmeerraum gibt es zudem in dem anschließenden Nachbarschaftscafé. Dort haben die Besucher die Möglichkeit, eine israelische oder türkische Teigrolle zu probieren.

Orientalisch wird es auch in einem persischen Tante-Emma-Laden. Der hält für seine Gäste exotische Sandwich-Ecken bereit. Anschließend probieren die Entdecker eine warme Suppe in einem weiteren einladenden Café, bevor es mit einem brasilianischen Lokal kulinarisch Richtung Südamerika geht. Dort können sich Hungrige nämlich auf eine süße Köstlichkeit freuen und die Tour mit einem Mais-Kokoskuchen samt würzigem Cafezinho abrunden.

Wie bei sämtlichen Touren von eat-the-world kommt auch der kulturelle Hintergrund des Viertels nicht zu kurz. So erfahren Besucher alles Wissenwerte über die Geschichte und finden zum Beispiel heraus, warum der Oeder Weg überhaupt nichts mit dem heutigen Wort öde zu tun hat und warum das „Nordend West“ in der Vergangenheit beinahe zum Regierungssitz der Bundesrepublik geworden wäre.

Kulinarisch-kulturelle Tour Frankfurt Holzhausenviertel
Buchung: bis 1 Stunde vor Tour-Beginn telefonisch unter +49(0)30 – 206 22 999 – 0 oder online
unter www.eat-the-world.com/frankfurt.html
Wann: samstags ab 11:30 Uhr, Dauer ca. drei Stunden
Preis: 33,- Euro pro Ticket, 16,50 Euro für Kinder bis 12 Jahre

Spezialitäten der jeweiligen Region und die Lebensart der Einheimischen vorzustellen – dies war die Idee von eat-the-world-Gründerin Elke Freimuth, nachdem sie von zahlreichen Auslandsaufenthalten zurückkam. Als großer Fan der kulinarischen Highlights Europas machte sie ihre Leidenschaft zum zentralen Punkt des Unternehmens und überzeugte bereits 2009 den Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR). Dieser ehrte sie nach einer Präsentation mit dem Siegertitel beim angesehenen Innovations-Wettbewerb „Sprungbrett“. Zu den Stationen der Führungen zählen Kult-Lokale ebenso wie Imbiss-Stände, Traditionsmetzgereien oder Back-Manufakturen. Oft kopiert aber niemals erreicht, ist eat-the-world heute Marktführer auf dem Gebiet kulinarischer Probiertouren und baut sein Angebot laufend aus. Neben zahlreichen deutschen Großstädten ist mittelfristig auch die Aufnahme von Metropolen im europäischen Ausland geplant. Insgesamt betreuen inzwischen 350 Tourguides 64 Touren in 27 Städten.

kulinart 2016 Frankfurt

Genuss verbindet – kulinarische Begegnungen in Frankfurt
Die Messe für Genuss und Stil ist wieder da: Genießer und Neugierige können sich am 29. und 30. Oktober in Frankfurt im Bockenheimer Depot auf ein hochwertiges Angebot an Delikatessen und Design freuen.
 
Wer kulinart kennt, weiß, was ihn erwartet – immer etwas Neues. Die Genussmesse ist bekannt für ihr ebenso abwechslungsreiches wie vielschichtiges Programm. Was Besucher und Aussteller an kulinart gleichermaßen schätzen, ist die gegenseitige Begegnung und das gehaltvolle Gespräch. Veranstalterin Conny Krenn weiß, warum: „Die Erzeuger, Händler und Besucher inspirieren sich gegenseitig bei diesem Austausch. Der Genuss verbindet. Am Ende haben beide das gute Gefühl, etwas Wertvolles mit nach Hause zu nehmen.“

Dass dieses „Wertvolle“ aus der Region stammen kann – aber nicht muss – ist bei kulinart Programm. Unter den rund 70 Ausstellern der Messe finden sich zahlreiche Spezialitäten und Entdeckungen aus Hessen – von der original nordhessischen „Ahle Wurscht“ der Landfleischerei Opfer bis zu den feinen Käsesorten des „Rheingau-Affineurs“.   

Spannend sind dabei vielfach nicht nur die Produkte selbst, sondern auch ihre Hintergrundgeschichten. Zum Beispiel die Story des Diplombiologen, der mit der eigenen Imkerei „Honigfreund“ das Hobby zum leckeren Nebenerwerb ausgebaut hat. Oder die Geschichte von Dr. Johanna Höhl-Seibel, die ihre Eltern anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit mit einem angemessenen Getränk überraschen wollte. So entstand die Cuvée „Pomp“ aus Rheingauer Riesling-Sekt und dem Edelapfel Champagner-Reinette. Edle regionale Tropfen servieren auch die Beyer Sektkellerei und das Weingut „Meine Freiheit“ – übrigens eines der wenigen Weingüter mit einer eigenen Spotify Playlist.

Bei der Liveshow auf der Miele Kochbühne steht die Region ebenfalls im Rampenlicht. Hier zeigen die Miele Tafelkünstler, was sie draufhaben – und holen sich gerne ausgesuchte Aussteller mit auf die Bühne. Dieses Jahr beispielsweise Marco Wanke vom Landgasthof Grüner Baum sowie Peter Muschol, Michelin-Stern-Träger und Küchenchef im neuen Gastronomie-Startup GOOSE in der Villa Leonhardi Frankfurt. Der stylische GOOSE-Foodtruck verwöhnt die Besucher u. a. mit feinsten Gourmetwaffeln.

Natürlich gibt es auch viele internationale Foodtrends zu entdecken. So z. B. die gefriergetrockneten Superfood-Smoothies „buah“, das leckere Nussmus von „Brandgut“ sowie die Rückkehr von süßen Klassikern wie Eis am Stiel und Popcorn.

Wer den Genuss gerne mit einem entspannenden Kurzurlaub verbindet, darf sich auf das Schwerpunktthema „Genussreisen“ freuen: Hier präsentieren sich Wohlfühlorte wie „Das Schäfer“ Wellnesshotel aus Vorarlberg, die Ochsenschläger Landhaus-Apartments sowie das Genießer-Hotel Theresa aus dem Zillertal. Wird man bei all diesen Angeboten noch nicht fündig, dann hilft bestimmt kleine feine Reiseagentur „tourgourmet“ mit ihren Genussreisen weiter.

Ob regionale oder internationale Spezialitäten – auf der kulinart findet jeder Besucher etwas für seinen besonderen Geschmack. Und kann sich gleich direkt bei den Händlern oder Erzeugern persönlich über Herkunft und faire Herstellungsbedingungen der Waren informieren. Dieses Konzept kommt hervorragend an: Im letzten Jahr waren es mehr als 6.500 Genießer, die zur kulinart gekommen waren, um „etwas Wertvolles mit nach Hause zu nehmen“.

Begleitet und unterstützt wird die Messe wie seit vielen Jahren von den Partnern Miele und Meckatzer Löwenbräu.

Weitere Informationen unter www.kulinart-messe.de

kulinart 2016 – Messe für Genuss und Stil
29. und 30. Oktober 2016        
Frankfurt im Bockenheimer Depot
Öffnungszeiten: Samstag 12-22 Uhr und Sonntag 10-19 Uhr
Eintritt für Besucher: 10,- €

Culinary Art-Festival

Genuss.Markt im Rahmen von eat & meet
Es gibt viele gute Gründe Salzburg zu besuchen! Einer davon ist sicherlich das Culinary Art-Festival „eat & meet“, das auf einzigartige Weise lukullische Genüsse mit einem unterhaltsamen Programm verbindet und 2016 den ganzen Monat April bereits zum achten Mal stattfindet. Ein großes Highlight ist der Genuss.Markt am 16. und 17. April 2016.

Zum dritten Mal wird im Rahmen von „eat & meet“ am 16. und 17. April 2016 der Genuss.Markt in den kavernen1595 in der Gstättengasse stattfinden. Ausgewählte ProduzentInnen aus ganz Österreich präsentieren ihre Köstlichkeiten: Käse, Gewürze, Wein, Edelkonserven, Pestos, Olivenöl, Destillate, Fischspezialitäten uvm. Hier können FeinschmeckerInnen nicht nur die „Wiener Schnecke“, Kneidl`s Austern oder süße Früchtchen aus der Steiermark gustieren sondern hier erfährt man auch, warum Heuschrecken auf unseren Speiseplan gehören! Erstmals wird es dabei auch einen Setzlingsmarkt geben, wo ein umfangreiches Sortiment an samenfesten Bio-Jungpflanzen wie Paradeiser, Paprika, Chili, Kräuter, Gemüse u.v.m. sowie Bio- Saatgut in stilvollem Ambiente angeboten wird. Auch aktuelle Fachliteratur rund ums biologische und nachhaltige Gärtnern spricht interessiertes Fachpublikum und HobbygärtnerInnen an. Am 16. und 17. April stehen am Nachmittag außerdem spannende Vorträge am Programm: Christian Frenkenberger von der Take Hemp GmbH spricht über Hanf als Lebensmittel, Mag. Claudia Dums erzählt über die Kostbarkeiten, die man im eigenen Garten anpflanzen kann und Christoph Thomann vom Verein Speiseplan erklärt, warum die Zukunft des Essens unweigerlich mit dem Verzehr von Insekten zusammenhängt. Gustieren Sie nach Lust und Laune am Genuss.Markt, der Eintritt ist frei!

Culinary Art-Festival in der Salzburger Altstadt: 1.-30. April 2016
Genuss.Markt in den kavernen1595, Gstättengasse 27-29, Eintritt frei: 16.-17. April 2016

www.salzburg-altstadt.at

Warum schmilzt Käse?

Der Expertentipp im Dezember – Die Experten der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft klären jeden Monat Fragen rund um die Milch. Hans Schmaus, Käse- und Milchexperte der LVBM, zu der Frage:

Warum schmilzt Käse?

Wird Käse erhitzt, wird er weich und zieht Fäden – doch ganz flüssig wird das Milchprodukt nicht. Dies liegt an der Zusammensetzung von Käse: Neben Mineralstoffen und Vitaminen besteht er größtenteils aus Eiweiß, Fett und Wasser. Ist Käse gekühlt, ist seine Konsistenz fest: Die Eiweißmoleküle bilden ein starres Gerüst um Wasser und Fett. Mit steigender Temperatur dehnt sich das Fett aus – der Käse wird weich und ändert seine Form. Wird das Milchprodukt weiter erhitzt, werden auch die Eiweißmoleküle weich und biegsam. Das Ergebnis: Der Käse schmilzt und zieht Fäden.

Tipp: Nicht jeder Käse schmilzt gleich. Ausschlaggebend sind der Reifegrad sowie das Verhältnis von Fett, Wasser und Eiweiß. Mit der Reifung verändern sich die Eiweißmoleküle und der Wassergehalt nimmt ab. Der Anteil an Trockenmasse steigt und der Käse schmilzt nicht mehr so leicht. Daher eignen sich fürs Überbacken insbesondere junge Schnittkäse mit hohem Wassergehalt.

Dogma Cholesterin

Trotz wissenschaftlich widerlegtem Nutzen raten Teile der Fachwelt bei hohen Cholesterinspiegeln immer noch zu einer cholesterinarmen Ernährung. Warum?

In den letzten Jahren widerlegten zahlreiche wissenschaftliche Studien die vorherrschende Lehrmeinung, dass eine übermäßige Cholesterinaufnahme Ursache hoher Cholesterinspiegel im Blut sei. Damit kippte die häufig verordnete Empfehlung, die Cholesterin- und Fettzufuhr zu beschränken und weitgehend auf Eier zu verzichten. Selbst die Medien verbannten den Ratschlag zum zurückhaltenden Eierkonsum ins Reich der Ernährungsmythen. Doch was in den Köpfen vieler Bürger längst verankert ist, scheint sich in der Fachwelt weniger schnell zu etablieren. Viele Arztpraxen raten Patienten mit hohen Cholesterinspiegeln nach wie vor zu einem sparsamen Cholesterin- und Fettkonsum. Während die Amerikanische Ernährungsgesellschaft aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Beweiskraft ihre Cholesterinempfehlungen nun endgültig strich, hält die Deutsche Gesellschaft für Ernährung weiterhin daran fest. Doch nur bei einem kleinen Prozentsatz der Patienten beeinflusst die Cholesterinaufnahme den Cholesterinspiegel im Blut. Dem liegt meist eine genetische Störung zugrunde, die bereits in jungen Jahren zu teilweise enorm hohen Werten führt. Beim Großteil der Patienten indes resultieren die hohen Werte vielmehr aus einer Ernährung, die viel Zucker, Stärke und ungünstige Fette enthält. Auf nährstoffreiche Eier oder wertvolle Fette zu verzichten, ist hier das falsche Behandlungskonzept. Empfehlenswerter ist es, auf Ballaststoffe aus reichlich Gemüse sowie aus Obst und Vollkornprodukten zu setzen.

Statt Fett zu sparen sollte das Augenmerk lieber auf guten Fettquellen wie Pflanzenölen, hochwertiger Butter, fetten Seefischen und Nüssen liegen. Und letztendlich darf es natürlich auch gern ein Frühstücksei sein.

Ausführliche Informationen zur Ernährung bei hohen Cholesterinspiegeln liefert die Fachinformation „Cholesterin und Dyslipidämien“. Für Patienten hält der Ratgeber „Was tun bei hohen Cholesterinspiegeln“ zahlreiche Tipps parat. Beide Broschüren sind im Medienshop unter www.fet-ev.eu erhältlich.

Warum ist Käse gelb?

Viele Käsesorten sind gelb, obwohl sie aus weißer Milch hergestellt werden. Warum dies so ist, erklärt die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM).

Josef Stemmer, Milch- und Käseexperte der LVBM, zu der Frage:
Wie wird aus weißer Milch gelber Käse?

Ob Käse gelb ist, hängt vom Futter der Kuh ab. Haben die Kühe hauptsächlich frisches Gras gefressen, das viel vom gelben Naturfarbstoff Beta-Carotin enthält, ist dieser auch in der Milch zu finden. Butter und Käse aus der Frühjahrs- und Sommermilch sind daher auch gelber als die gleichen Produkte, die im Spätherbst und Winter hergestellt werden. Daher müsste die Milch eigentlich gelb sein, die Milch ist aber ein besonderer Saft aus Wasser, Eiweiß, Milchzucker, Mineralien, Vitaminen und Fett. Die Fetttröpfchen umschließen das Beta-Carotin, sodass es in der Milch nicht sichtbar ist. Die Lichtreflektion lässt die Milch zusätzlich weiß aussehen. Im Laufe der Käse- und Butterherstellung konzentriert sich das Fett und Beta-Carotin wird frei, was den Produkten den appetitlichen gelben Farbton gibt. Je mehr Gras die Kühe fressen können, je höher der Fettgehalt des Käses ist, desto kräftiger ist der Gelbton. Zusätzlich führt eine längere Reifezeit bei Käse zu einer stärkeren gelblichen Farbe.

Tipp: Nutzen Sie für die Gestaltung von Käsetellern die unterschiedlichen Farbtöne von Frischkäse, Camembert, Edamer und Bergkäse. So ist die Vielfalt auf den ersten Blick zu sehen und die Auswahl verführt zum Probieren.

Warum brennt Milch so schnell an?

Die Experten der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft klären jeden Monat Fragen rund um die Milch. Josef Stemmer, Käse- und Milchexperte der LVBM, zu der Frage:
Warum brennt Milch so schnell an und gibt es einen Trick dagegen?

Das Eiweiß der Milch setzt relativ schnell am heißen Topfboden an und kann so leicht anbrennen. Es gibt viele Hausmittel die helfen sollen, das Anbrennen zu verhindern: den Topf zuvor mit kaltem Wasser ausspülen oder ihn mit Butter einfetten. Bewiesen sind diese Tipps jedoch nicht. Was tatsächlich hilft: Zunächst sollte man die Milch nicht auf der höchsten, sondern nur auf der mittleren Temperaturstufe erhitzen. So hat die Wärme Zeit, sich im ganzen Topf auszubreiten und die unterste Schicht der Milch wird nicht überhitzt. Denselben Effekt haben spezielle Milchtöpfe, die in der Regel doppelwandig sind. Ein weiterer simpler Trick ist, geduldig beim Kochtopf stehen zu bleiben und immer wieder umzurühren. Durch das Umrühren vermischt sich die kühle obere Schicht mit der schon erhitzten unteren Milchschicht. Kombiniert man beide Tipps, wird die Milch gleichmäßig erhitzt und ein Anbrennen kann einfach vermieden werden.

Grillteam GutGlut

Heute in der ARD! Sonntag, 11. Mai 2014, 16.30 – 17.00 Uhr – Der Vorkoster – Das Grillteam GutGlut testet zusammen mit Sternekoch Björn Freitag fertige Grillsaucen und selbst gemachte Grillsaucen

Saucenklassiker für Jung und Alt –
Was steckt drin in Ketchup und Grillsaucen?

Auf Pommes, Bratwurst oder Spaghetti – Ketchup kommt in Deutschland auf fast jedes Gericht. Was den Saucenkonsum angeht, sind die Deutschen Spitzenreiter in Europa. Das zeigt sich auch in den Supermarktregalen. Allein die Auswahl an Tomatenketchup ist so groß, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Dazu kommen Barbecue- und Gewürzsaucen oder Mayonnaise. Warum gibt es so viele Sorten? Wie groß sind die Geschmacksunterschiede wirklich? Und welche Zutaten gehören in guten Ketchup? Das findet „Vorkoster“ Björn Freitag heraus. Er testet, probiert und fragt direkt bei den Produzenten, wie Industrie-Tomatenketchup hergestellt wird.

Pünktlich zur Grillsaison testet Björn Freitag, wie gut fertige Grillsaucen sind. Warum kaufen Verbraucher Grillsaucen, wenn man sie leicht selbst herstellen kann? „Der Vorkoster“ lädt Grillprofis zur Verkostung ein und präsentiert Saucen zum Nachkochen.

Warum macht Milch satt?

Die Experten der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft klären jeden Monat Fragen rund um die Milch. Astrid Denzinger, Ernährungswissenschaftlerin der LVBM, zu der Frage:

Warum macht Milch satt?

Milch verlangsamt das Hungergefühl. Das liegt zum einen an ihrer Nährstoffzusammensetzung, insbesondere am hohen Eiweißgehalt. Schließlich ist für die Sättigung nicht nur die Menge relevant. Zum anderen liegt es am glykämischen Index, kurz GI genannt, der bei Milch niedrig ist. So bleibt der Blutzuckerspiegel relativ stabil. Das bewirkt ein längeres Sättigungsgefühl und beugt Heißhungerattacken vor.

Lebensmittel mit einem hohen GI wie etwa Weißbrot oder Kartoffeln sorgen nur kurzfristig für Sättigung; nach dem Verzehr steigt der Blutzuckerspiegel auf einen hohen Wert und sinkt nach 30 bis 60 Minuten tief ab. Bei einem niedrigen Blutzuckerspiegel signalisiert das Hormon Glucagon dem Gehirn, dass der Körper hungrig ist. Steigt der Blutzuckerspiegel, wie beim Genuss von Milch, nur langsam und bleibt zwei bis drei Stunden auf mittlerem Niveau, ist man länger satt und spart sich eine unnötige Kalorienaufnahme durch Heißhungerattacken. Milch macht also nicht nur satt, sondern tut auch der Figur gut.

Tipp: Milch versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Sie enthält eine gute Kombination aus Aminosäuren, bekömmlichen Fetten, Mineralstoffen, Vitaminen und Wasser. Wer Milch schon zum Frühstück auf dem Speiseplan hat, ist gut gerüstet für den Tag und hält problemlos bis zum Mittagessen durch.

Gesünder mit Sous-Vide?

Wie bleibt man langfristig gesund und fit? Gesundheitsberaterin Annette Dietzler erklärt im Rahmen des Tages der gesunden Ernährung am 7. März, warum sie bei der Zubereitung von Lebensmitteln besonders auf den Erhalt von Nährstoffen achtet, auf das bekannte Sous-Vide-Garverfahren setzt und welche Vorteile die Gerätekombination Chef Touch von KitchenAid hierbei bietet.

Allergien, Übergewicht und Stoffwechselstörungen: In unserer Gesellschaft leiden immer mehr Menschen an den Folgen einer ungesunden Ernährung. „Grund dafür ist der starke Konsum von Fertiggerichten und der hierin enthaltene hohe Anteil an Fetten und schnellen Kohlehydraten. Hinzu kommt der nachhaltige Verlust von natürlichen Vitaminen und Mineralien in unseren Lebensmitteln“, erklärt Gesundheitsberaterin Annette Dietzler. „Lebenswichtige Mikronährstoffe befinden sich hauptsächlich in frischem Obst und Gemüse und sind nicht nur wasser- oder fettlöslich, sondern vor allem hitze- und lichtempfindlich. Leider haben die frischen Produkte heute längst nicht mehr den Nährstoffgehalt wie noch vor zwanzig Jahren, da sie meist schon vor der Reife geerntet und weit transportiert werden. Spinat hat nach zwei Tagen Liegezeit im Supermarkt 80 Prozent Folsäure verloren, Brokkoli und Kartoffeln bis zu 70 Prozent des wertvollen natürlichen Kalziums. Das Wenige, was beim Kauf noch im Gemüse drin ist, sollte also unbedingt durch direktes Verarbeiten und schonendes Garen erhalten werden“, rät die Ernährungsexpertin.

Annette Dietzler empfiehlt, mindestens sieben bis zehn Portionen frisches Obst und Gemüse am Tag zu sich zu nehmen, um die Nährstoffspeicher gut gefüllt zu halten. Bei der Zubereitungsmethode setzt die Gesundheitsberaterin auf das Sous-Vide-Garen, denn durch eine genau einstellbare Dampftemperatur bleiben Geschmack, Konsistenz, Farbe und die hitzeempfindlichen Vitamine der Lebensmittel weitestgehend erhalten. „Besonders spannend finde ich das aufeinander abgestimmte Gerätekonzept Chef Touch von KitchenAid, das aus einem Vakuumierer, einem Dampfgarer und einem Schockfroster besteht. Hiermit lässt sich Sous-Vide-Garen auch zu Hause ganz einfach umsetzen“, so die Ernährungsexpertin. „Übermäßiges Würzen ist überflüssig, denn die Lebensmittel nehmen durch den Ausschluss des Sauerstoffs beim Vakuumieren die Aromen und ätherischen Öle der Gewürze besonders intensiv an. Nach einem hektischen Arbeitstag ohne Zeit für Besorgungen und Einkäufe ist es sehr praktisch, eine Auswahl vakuumierter, schockgefrosteter Lebensmittel im Gefrierfach gelagert zu haben, die bei Bedarf vitaminschonend im Dampf gegart werden können.“

Annette Dietzler lebt und arbeitet als Gesundheitsberaterin in Köln. Sie begleitet Interessenten, die gesundheitsbewusster leben und zu mehr Energie kommen wollen, bei der Umstellung auf Vollwerternährung und berät sie bei Bedarf hinsichtlich unterstützender Vitalstoffergänzung. Bewegungs- und Entspannungskurse sowie Anleitungen zur Gestaltung eines entspannten Zuhauses auf Feng Shui Basis runden ihr Angebot ab.

www.kitchenaid.de
www.annette-dietzler-gesundheitsberatung.de