12. Ernährungsfachtagung der DGE-Sektion Mecklenburg-Vorpommern

Unser Herz ist ein Muskel, der das Blut im Körper zu allen
Organen pumpt – pro Tag ca. 6.000 bis 8.000 Liter! So wird jede
Körperzelle mit wichtigen Nährstoffen versorgt und die
Leistungsfähigkeit des Körpers sichergestellt. Die
Leistungsfähigkeit des Herzens wiederum hängt von der Sauerstoff-
und Nährstoffversorgung über das Blut der Koronararterien
(Herzkranzgefäße) ab. Sind diese durch fetthaltige Ablagerungen
verengt oder gar verstopft, kommt es zu Durchblutungsstörungen
des Herzens. Diese Erscheinung wird als koronare Herzkrankheit
bezeichnet. Sie ist eine der häufigsten chronischen,
ernährungsmitbedingten Krankheiten und eine der häufigsten
Todesursachen in den Industrieländern.

Diese Problematik greift die Sektion Mecklenburg-Vorpommern der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. unter dem Motto
„Mitten ins Herz – koronare Herzkrankheit und Ernährung“ bei
ihrer 12. Ernährungsfachtagung auf.

Die Veranstaltung richtet
sich an Fach-, Lehr- und Beratungskräfte im Ernährungsbereich und
vermittelt aktuelle Daten und Fakten zur koronaren Herzkrankheit.
Spezielles Augenmerk gilt dem Vorkommen der koronaren
Herzkrankheiten in Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere
Themenschwerpunkte sind Alkohol, Homocystein sowie Nahrungsfette
und ihr Einfluss auf die koronare Herzkrankheit. Die Diagnostik
und Therapie von Fettstoffwechselstörungen im Kindesalter,
Informationen zur Nationalen Verzehrsstudie II sowie das Disease
Management Program (DMP) „koronare Herzkrankheit“ stehen
ebenfalls auf dem Programm.

Die Fachtagung findet am 28. September 2006 von 9.30 bis 16.30
Uhr im InterCityHotel in Schwerin statt und wird durch das
Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Die
Teilnahmegebühr beträgt 15,00 Euro, DGE-Mitglieder zahlen 10,00
Euro, Schüler und Studenten 5,00 Euro.

Kurhaus Binz, Rügen

Prominenter Besuch im Rügener Travel Charme Kurhaus Binz: In
Anwesenheit von Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Dr. Otto
Ebnet erhielt das Flaggschiff der Urlaubshotelkette Travel Charme
heute als erstes Hotel in Mecklenburg-Vorpommern die höchstmögliche
offizielle Auszeichnung „Fünf-Sterne-Superior“. Als symbolischer Akt
wurde dabei eine Messingtafel mit den fünf eingravierten Sternen und
dem Zusatz „Superior“ überreicht. In Deutschland gibt es insgesamt 55
Hotels mit der höchsten Klassifizierung, die vom Deutschen Hotel- und
Gaststättenverband (DEHOGA) vergeben wird.

Der prachtvolle Kurhaus-Saal im traditionsreichen Ostseebad Binz
bot heute den ehrwürdigen Rahmen für einen besonderen Anlass: Die
Auszeichnung des Travel Charme Kurhaus Binz mit der höchsten
deutschen Hotelklassifizierung. Feierlich übergab Dr. Otto Ebnet
gemeinsam mit Guido Zöllick, Präsident des DEHOGA
Mecklenburg-Vorpommern, die offizielle Auszeichnung in Form einer
Messingtafel an Hoteldirektor Konrad Popp. Damit ist das Rügener
Traditionshaus das einzige Fünf-Sterne-Superior-Hotel in ganz
Mecklenburg-Vorpommern. „Ich gratuliere Herrn Popp und seinen
Mitarbeitern, die dem Travel Charme Kurhaus Binz zur Auszeichnung
Fünf-Sterne-Superior verholfen haben“, sagte Dr. Otto Ebnet. „Für den
Wirtschafts- und Tourismusstandort Mecklenburg-Vorpommern ist ein
Hotel mit der höchsten Klassifizierung ein besonderer Gewinn.“

Was zählt: umfassender und persönlicher Service

Unter den Gästen gratulierte außerdem die diesjährige Olympia
Siegerin Daniela Anschütz-Thoms. Die Eisschnellläuferin verbringt
derzeit ihren Urlaub im Kurhaus Binz, bevor es in der darauf
folgenden Woche ins Höhentrainingslager nach Frankreich geht.
Besonders gerne entspannt sie im 1.300 qm großen Wellnessbereich des
Hauses. Hoteldirektor Konrad Popp bedankte sich bei den Gästen für
ihre Treue und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und sagte: „Dies
ist ein besonderer Tag. Wir freuen uns sehr über die Klassifizierung
als Fünf-Sterne-Superior-Hotel. Es ist uns wichtig, unseren Gästen
neben höchstem Komfort einen allumfassenden und sehr persönlichen
Service zu bieten.“

Travel Charme Kurhaus Binz – für Urlauber, die das Besondere
suchen

Als eines der Wahrzeichen der Insel Rügen wurde der Hotelbau aus
der Blütezeit des Bädertourismus unter strenger Einhaltung des
Denkmalschutzes zum luxuriösen Urlaubshotel ausgebaut und 2001
wiedereröffnet. Mit seinen 137 individuell geschnittenen Zimmern und
Suiten, Spitzengastronomie wie dem traditionsreichen
Kurhaus-Restaurant mit Meerblick oder dem Café Glashaus ist das
Kurhaus Binz die erste Adresse für Urlauber mit höchsten Ansprüchen.
Zeit, Raum und Luxus erleben Gäste auch im exklusiven
Wellness-Bereich, zum Beispiel im heißen Bad der Nofretete oder beim
ägyptischen Schwitzbad. Mit dem beheizten Innen- und Außenpool,
Massagedüsen sowie Erlebnis- und Regenschwallduschen lädt die
Wellness-Landschaft zum wohltuenden Entspannen ein.

DEHOGA vergibt Sterne für Punkte

Verliehen werden die fünf international anerkannten
Sternekategorien vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband. Die
Hotelklassifizierung bietet Gästen mehr Transparenz bei der Auswahl
und Beurteilung ihres Urlaubsdomizils. Die Punkte werden für
insgesamt 19 Mindestkriterien sowie für die Bereiche Gebäude/
Raumangebot, Einrichtung/Ausstattung, Service, Freizeit,
Angebotsgestaltung und hauseigener Tagungsbereich vergeben. Ab 650
Punkten erhält ein Hotel die Auszeichnung Fünf-Sterne-Superior, das
Travel Charme Kurhaus Binz erreichte bei seiner Bewertung 713 Punkte.

Travel Charme: Urlaub mit Anspruch und Qualität

Die Travel Charme Hotel GmbH mit Sitz in Berlin wurde 1993
gegründet. Die Urlaubshotelgesellschaft hat sich auf Häuser der
Quality- und Premiumkategorie spezialisiert. Alle Hotels gehören der
Vier- bis Fünf-Sterne-Superior-Kategorie an. Unter der Marke Travel
Charme werden zehn Hotels & Resorts in Deutschland sowie ein Haus in
Österreich betrieben. Die acht Hotels an der Ostseeküste
Mecklenburg-Vorpommerns werden durch die Häuser in Potsdam und im
Harz optimal ergänzt und bilden eine Brücke zum neu eröffneten Travel
Charme Fürstenhaus Am Achensee in Tirol. Mehr Informationen unter
www.travelcharme.com .

Quelle: Pressemitteilung Travel Charme

Anmerkung Gourmet-Report: Wie unsinnig die Klassifizierzung durch DEHOGA ist, erkennt man hier auch mal wieder. Sollte in einem 5 Sterne Superior Hotel nicht auch ein Sternerestaurant sein? Oder zumindest Ambitionen in dieser Richtung?
Zum Essen fährt man besser nach Göhren zu Peter Knobloch:
www.avr.de/meeresblick.shtml (16 Punkte GM)

Rügen fest in „Henkers Hand“?

Im Festspielland Mecklenburg-Vorpommern ist immer was los. Neben dem WM-Fieber bricht nun auch das Störtebeker-Fieber wieder aus.

Das größte und erfolgreichste Freilicht-Event in Deutschland (lt. Focus) lädt erneut ein zu einer abenteuerlichen Zeitreise mit Seeräubern und Hansen, Schiffen und Pferden, Stuntmen und Feuerwerk. Ort des Geschehens ist das malerische Dörfchen Ralswiek auf der Insel Rügen.

Hier begeistern die Störtebeker Festspiele vom 24. Juni bis 9. September 2006 die Zuschauer, eine Erfolgsgeschichte, die vor vierzehn Jahren begann und jährlich eine neue Episode aus dem Leben des legendären Seeräubers und Likedeelers Klaus Störtebeker erzählt.

Über 360.000 begeisterte Zuschauer erlebten allein letztes Jahr die Kämpfe, Lügen und Intrigen, Liebe und Leid in Britannien und Friesland. Was letztes Jahr noch gut ausging, wird diesen Sommer 67 Mal dramatisch enden. Das Stück heißt „In Henkers Hand“ und verdeutlicht schon die Handlung. Klaus Störtebeker wird auf dem Grasbrook in Hamburg durch den Scharfrichter Rosenfeld seinen Kopf verlieren. Bis es jedoch soweit ist, wird sich die Inszenierung nicht in Tragik und Humorlosigkeit verlieren. Sie ist gewürzt mit witzigen Dialogen, besetzt mit hervorragenden Schauspielern in wunderschönen Kostümen, edlen Pferden, einem Adler im freien Flug, professionellen Artisten, den Balladen von Wolfgang Lippert, einem neuen Wunderwerk an versenkbarer Kogge, dem trockenen Humor von Mircea Krishan, spektakulären Stunts.

Gespannt darf man auch auf den bekanntesten Neuzugang Gerit Kling sein. Gespielt wird vor einem gewaltigen Bühnenbild von Falk von Wangelin, das in Proportion und Dimension seines Gleichen sucht. Krönender Abschluss eines jeden Abends ist ein neu konzipiertes Feuerwerk, das dem Theatererlebnis „Störtebeker Festspiele“ unter dem weiten Dach des Ostseehimmels ein neues und wunderbares Ende bescheren wird.

Als Urlaubshighlight oder Kurztripp für die ganze Familie ist ein Besuch der Festspiele schon seit Jahren kein Geheimtipp mehr. Sorgen um den Nachwuchs wegen der Köpfungsszene sind unberechtigt. Sie ist unblutig und spätestens, wenn der Held Klaus Störtebeker zur Applausordnung wieder auf der Bühne steht, hat jeder Knirps begriffen, wie schnell es sich wieder auflebt und niemand wirklich stirbt.

Karten und weitere Informationen unter www.ruegen.de

Botanisch-Kulinarische Reise

In der kommenden Woche begeben sich ttz-Wissenschaftler auf eine
„Botanisch-Kulinarische Reise“ im Garten des Gutshofs Boltenhagen
(Mecklenburg-Vorpommern). Veranstalter dieses Genussparcours sind die
Essbaren Landschaften GmbH. Die Gärtnerei beliefert nicht nur die deutsche
Spitzengastronomie mit frischen und ungewöhnlichen Kräutern, sondern wurde
auch für die bundesweite Aktion „Land der Ideen“ ausgewählt.

Am 26. Juni
2006 wird der Gutshof Boltenhagen einer von 365 Orten in Deutschland sein,
an dem Ungewöhnliches und Neues, in diesem Fall Kräuter, spannend und
vielseitig präsentiert werden. Das ttz Bremerhaven geht auf dieser
Veranstaltung mit seinem Know-how über Lebensmittelqualität mit gutem
Geschmack voran und präsentiert sich dort neben zahlreichen Köchen und
Produzenten mit Aktionen zum Thema Kochen und Genießen mit Kräutern.

Mitarbeiter des Bremerhavener Forschungsdienstleisters zeigen neueste
Entwicklungen aus der Molekulargastronomie und beantworten Fragen zur
Lebensmittel- und Geschmacksforschung.

Veranstaltungsinfo:
„Botanisch-Kulinarische Reise ins Land der Ideen“
(26. Juni 2006, Gutshof Boltenhagen, Süderholz in Mecklenburg-Vorpommern),
Eintritt: 5 EUR
www.essbare-landschaften.de
www.land-der-ideen.de

Gault Millau Mecklenburg-Vorpommern – Tillmann Hahn Zweiter

Nr. 1 in Mecklenburg-Vorpommern: Peter Knobloch mit Flusskrebsroulade im Karottenmantel

Spitzenreiter des Landes blieb mit 16 Punkten Peter Knobloch vom „Meeresblick“ in Göhren auf Rügen, der seine Küche als „neue Verführung zum natürlichen Genuss“ anpreist. Sie bietet Flusskrebsroulade im Karottenmantel auf knallgrünem Selleriepüree und nachhaltigem Krustentierschaum oder saftiges Steinbuttfilet mit Tagliatelle und intensivem Wiesenkräuterpesto. „Bei allem Sinn für eine gelungene Optik stehen bei Knobloch immer die Produkte und die unverfälschten Aromen, die er bis auf die Dezimalstelle herauskitzelt, im Vordergrund, schwärmen die Tester. „Dieser Respekt vor der Natur, gepaart mit einem leidenschaftlichen Hang zur Perfektion, macht seine Leistung so unverwechselbar.“

Ihm folgen mit je 15 Punkten Stefan Frank, der „seine (zuletzt auf Rügen, davor im Gutshaus Stolpe) bewiesenen Kochkünste“ nun im neueröffneten „Le Croy“ in Greifswald „bei zartem Eisbein mit Hummer auf Erbspüree und Morcheln oder Cordon bleu von der Poularde (gefüllt mit Trüffeln und Gänsestopfleber) auf fruchtiger Spätburgundersauce auch optisch überzeugend darbietet“; Tillmann Hahn vom „Friedrich Franz“ in Heiligendamm, der mit einer „überraschend große Speisenauswahl und gewagter Schweinskopfsülze als Partner eines eleganten, schmelzigen Gugelhupfs von Gänsestopfleber in Portweingelee mit gelben Pfirsichen erstaunt“; Ronny Siewert, „bisher Sous-Chef des großen Helmut Thieltges, entpuppt sich im ,Chezann’ in Rostock als Glücksgriff, beispielsweise beim lauwarmen Zitruslachs auf köstlichem mit Orangenöl verfeinerten Fenchelcarpaccio“.

Mindestens eine Kochmütze erkochten sich weitere 68 Küchenchefs in den anderen neuen Bundesländern. An ihrer Spitze stehen mit 17 Punkten – neben dem Newcomer Schnurr – wie bisher Marcello Fabbri vom Restaurant „Anna Amalia“ in Weimar, Oliver Heilmeyer vom „17fuffzig“ in Burg (Spreewald) und Stefan Hermann vom „Caroussel“ in Dresden. Ihnen folgen mit 16 Punkten außer Knobloch Thomas Abel vom „La Cheminée“ in Ilmenau und Detlef Schlegel vom „Stadtpfeiffer“ in Leipzig, die diese Note erstmals erhielten, sowie Claus Alboth von „Alboth’s Restaurant im Kaisersaal“ in Erfurt, Rene Bobzin von den „Rothen Forellen“ in Ilsenburg am Harz, Carmen Krüger von „Carmens Restaurant“ in Eichwalde bei Berlin und Mario Pattis vom „Pattis“ in Dresden.

Da auch die Welt der Gourmandise im ständigen Wandel ist und die Plätze im Gourmetparadies immer wieder neu gerührt und erkocht werden, servierte der Gault Millau im Vergleich zur Vorjahrsausgabe 151 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 101 inspirierte Küchen neu auf. 180 Köche wurden höher als im letzten Guide bewertet, 128 niedriger. 45 Küchenchefs verloren die Kochmütze. In Mecklenburg- Vorpommern kamen 6 raus und 4 rein, 7 wurden höher und 11 niedriger bewertet. 7 Küchenchefs verloren die begehrte Kochmütze.

Außer dem Koch, dem Aufsteiger und der Entdeckung des Jahres kürte der Guide noch sechs weitere Würdenträger: als „Oberkellner des Jahres“ Gerhard Retter vom „Lorenz Adlon“ in Berlin, als „Sommelier des Jahres“ Stefan Weise vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach-Bensberg, als „Restaurateur des Jahres“ Karin Kaiser von der „Klostermühle“ in Ehrenkirchen bei Freiburg, als „Kochschule des Jahres“ die „Gusto Geschmackswerkstatt“ des außerordentlich kreativen Frank Buchholz vom „Buchholz“ in Mainz, als „Barkeeper des Jahres“ Ewald Stromer vom „Raffael’s“ im Kempinski Hotel Falkenstein in Königstein/Taunus sowie als „Hotelier des Jahres“ Christine und Michael Clausing vom „Zur Bleiche“ in Burg/Spreewald, weil Wellness in ihrem Haus „keine Mode, sondern Gesamtkunstwerk“ ist.

Außerdem testete der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (892 Seiten, 30 €) wieder Kreuzfahrtschiffe, die für ihre gute Küche werben: die deutsche Luxusyacht „MS Europa“, die alle Küchenstile der Welt bietende „MS Westerdam“ der Holland-America-Linie und die vom Hollywood- Starkoch Wolfgang Puck beehrte japanische „MS Crystal Symphony“. Ferner beschreibt und klassifiziert er 420 Hotels.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern

1. Meeresblick in Göhren/Rügen (16 Punkte),
2. Le Croy** in Greifswald,
Friedrich Franz in Heiligendamm,
Chezann* in Rostock (alle 15 Punkte)
5. Seehotel Ahlbecker Hof* in Ahlbeck/Usedom,
Solthus am See* in Baabe/Rügen,
Meersalz in Binz/Rügen,
Frédéric in Göhren-Lebbin,
Lisette in Groß Nemerow,
Schlossrestaurant** in Groß Schwansee,
Kurhaus-Restaurant in Heiligendamm,
Bernstein* und Käpt’n N in Heringsdorf/Usedom,
Ich weiß ein Haus am See in Krakow am See,
Gutshaus Stolpe in Stolpe,
Kleines Meer in Waren,
Meerlust in Zingst (alle 14 Punkte).

*Aufsteiger

**Neueröffnung

www.gault-millau.de

Zeitreise

Gutshaus Belitz bietet Gästen Abenteuer 1900 und Abenteuer 1927 live

Im Fernsehen kann man dieser Tage eine Zeitreise in die Vergangenheit im Gutshaus Belitz in Mecklenburg-Vorpommern erleben. Die ARD zeigt zur Zeit viermal in der Woche (dienstags bis freitags jeweils ab 18.50 Uhr) insgesamt 16 dreißigminütige Folgen der Serie „Abenteuer 1927 – Sommerfrische“. Vorgestellt wird nicht nur die Lebensweise für die Zeit vor rund 80 Jahren in einem mecklenburgischem Herrenhaus, sondern auch die Verhältnisse zwischen „oben“ und „unten“ in diesem Zusammenwirken. Nach der Serie „Leben um 1900“, die 2004 hier gedreht wurde, ist Belitz mit Gutshaus und Park erneut ein interessanter Schauplatz. Im vor 100 Jahren erbaute Haus können das herrschaftliche Schlaf- und Badezimmer, der Schulraum und weitere original ausgestattete Wohnräume der ehemaligen Gutsherren besichtig werden. Im Kellergeschoss sind die Wohn- und Arbeitsräume des Gesindes zu sehen. Die ehemalige „Leutestube“ ist heute Cafe, im Kontor verkauft man mecklenburgische Spezialitäten. Führungen sind nach Absprache unter 039976 / 50 314 möglich.

„Zeitreisen“ auf herrschaftlichen Anwesen sind in Mecklenburg-Vorpommern aber nicht nur in Belitz möglich. Schlösser, Parks und Herrenhäuser reihen sich hier so dicht aneinander wie in keiner anderen Region Europas. Mehr als 1000 Schlösser und Herrenhäuser sowie über 600 Parkanlagen sind von solch großer kulturhistorischer Bedeutung, dass sie unter Denkmalschutz stehen. Etliche der schönsten Schlösser und Gutshäuser gehen beispielsweise auf den weltbekannten Karl Friedrich Schinkel und ein halbes Dutzend seiner besten Schüler zurück. Die Parklandschaft Mecklenburg-Vorpommerns mit rund 1100 Anlagen prägte hingegen niemand so nachhaltig wie Peter Joseph Lenné, der in keinem Buch über die großen Gärten der Welt fehlt.

Aus vielen der ehemals verfallenen Herrensitze sind in den letzten Jahren wunderschöne Hotels mit komfortablen Appartements und Ferienwohnungen geworden. Viele bieten ihren Gästen erstklassige Restaurants und großzügig gestaltete Wellness-Bereiche. Die große Zahl von touristisch genutzten Schlössern und Herrenhäusern im Land garantiert ein vielfältiges Angebot: Von rustikal bis exklusiv ist für jeden Geschmack und Geldbeutel ein Schloss dabei.

Eine Broschüre des Landestourismusverbandes präsentiert alle kulturgeschichtlich und touristisch relevanten Informationen zu den herrschaftlichen Anwesen in Mecklenburg-Vorpommern. Rund 180 Burg-, Schloss-, Garten- und Parkanlagen werden in der Broschüre vorgestellt, darunter rund 60 Schlosshotels.

www.auf-nach-mv.de

Sommerurlaub 2005

In diesem Sommer haben 54 Prozent der Deutschen eine
Urlaubsreise unternommen – deutlich mehr als in den Vorjahren. 2003
hatten sich zum Beispiel nur 48 Prozent einen Urlaub in der Zeit von
Juni bis September geleistet. Die durchschnittliche Reisedauer
erhöhte sich von 12,6 Tagen im Jahr 2004 auf 13,1 Tage. Das ergab
eine Analyse des Sommerferienverhaltens durch das Europäische
Tourismus Institut (www.eti.de Wie die repräsentative Umfrage
ferner zeigt, wurde diesmal nicht so sehr am Sommerurlaub gespart wie
in den Vorjahren.

„Die Türkei und Kroatien waren 2005 die stärksten Gewinner „,
teilte ETI-Geschäftsführer Prof. Heinz-Dieter Quack mit. Wesentlich
weniger Deutsche seien nach Frankreich und Griechenland gereist.
Deutschland (trotz Rückgangs auf 32 Prozent), Italien (11 Prozent)
und Spanien (9 Prozent) liegen unverändert in der Rangliste der
beliebtesten Sommerferienziele auf den ersten drei Plätzen.
Mecklenburg-Vorpommern lag mit 21 Prozent Anteil an den
innerdeutschen Sommerurlaubsreisen wieder vorn, gefolgt von
Schleswig-Holstein (17 Prozent) und Bayern (16 Prozent).

Rund 50 Prozent der telefonisch befragten 1.050 Deutschen
erklärten, sie hätten sich erst nach dem März für ihr diesjähriges
Reiseziel entschieden. „Gebucht wurde von jedem Zweiten sogar erst ab
Mai“, erläuterte ETI-Geschäftsführer Prof. Heinz-Dieter Quack. Zu
diesem Ergebnis passe, dass gut 63 Prozent der Befragten der
Auffassung zustimmten, 2005 seien Last-Minute-Angebote besonders
häufig gefragt gewesen.

Das Europäische Tourismus Institut (ETI) in Trier ist seit 14
Jahren auf den Feldern Forschung, Beratung und Weiterbildung tätig.
Die GmbH, bei der rund ein Dutzend Mitarbeiter beschäftigt ist, hat
in Deutschland, Europa und China bereits mehr als 200 Projekte
abgewickelt.

Auf seiner Website www.eti.de präsentiert das Institut weitere
Details und Grafiken zur Studie.

Ferien ab 1 Euro

Das hat es im deutschen Tourismus noch nicht gegeben: Zehntausende Übernachtungen in einer der schönsten Urlaubsregionen ab 1 Euro pro Nacht. Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern geht mit dieser sensationellen Aktion im Bereich Kinder- und Jugendreisen neue Wege. Für nur 1 Euro pro Nacht zuzüglich Frühstück und Serviceleistungen bieten 26 Jugendunterkünfte in Mecklenburg-Vorpommern ihren Gästen insgesamt fast 220.000 Übernachtungen an. Der Verkauf der Übernachtungs-Gutscheine erfolgt vom 12. bis zum 30. September 2005 über den Vertriebspartner der Aktion, die Discounter-Kette NETTO. Die Gutscheine sind zur Übernachtung gültig vom 1. November bis 18. Dezember 2005 und vom 2. Januar bis zum 28. Februar 2006.
Auch wenn die Aktion mit einem sensationellen „Billig-Preis“ lockt, setzt die Leistung hinter dem Angebot auf größtmögliche Qualität. Mecklenburg-Vorpommern hat im Mai des vergangenen Jahres als erstes Bundesland ein Qualitätssiegel sowie eine Sterne-Klassifizierung speziell für Jugendreisen ins Leben gerufen. Kriterien für eine Klassifizierung sind unter anderem das Angebot an pädagogisch betreuten Freizeitaktivitäten, die Qualität, Anzahl und Größe der Zimmer, die Verpflegung mit einer jugendgerechten Küche, die Qualität und Anzahl der Sanitäreinrichtungen, flexible Schließzeiten, und vieles mehr.

In dem ersten Jahr seit Bestehen des QMJ haben sich bereits 83 Einrichtungen qualifiziert, davon 18 mit Sternen. Mit der Jugendherberge Warnemünde steht seitdem die erste 5***** Sterne-Jugendherberge der Welt in Mecklenburg-Vorpommern, die ebenfalls an der Aktion beteiligt ist. Alle Jugendübernachtungsstätten, die an der 1-Euro-Aktion teilnehmen, haben sich im Rahmen des QMJ qualifiziert.

Für das Frühstück und Serviceleistungen sind pro Nacht in den Jugendgästehäusern der Kategorie A zuzüglich 7 Euro, in den Jugendherbergen der Kategorie B zuzüglich 8 Euro direkt vor Ort bei Antritt der Übernachtung zu zahlen. In allen 228 Netto-Filialen in Deutschland sind die Gutscheine von allen beteiligten Jugendunterkünften erhältlich. Weitere Informationen zu der Aktion sowie eine Liste mit allen teilnehmenden Betrieben findet man ebenfalls unter www.auf-nach-mv.de.

Fragen zum Qualitätsmanagement Jugendreisen beantwortet die Arbeitsgemeinschaft Junges Land für Junge Leute Ferien ab 1 Euro!! Mecklenburg-Vorpommern startet für Jugendliche einmalige Aktion im deutschen Tourismus Rostock (ots) – NETTO-Märkte Deutschland sind Vertriebspartner der Aktion – Infos unter www.auf-nach-mv.de Das hat es im deutschen Tourismus noch nicht gegeben: Zehntausende Übernachtungen in einer der schönsten Urlaubsregionen ab 1 Euro pro Nacht. Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern geht mit dieser sensationellen Aktion im Bereich Kinder- und Jugendreisen neue Wege. Für nur 1 Euro pro Nacht zuzüglich Frühstück und Serviceleistungen bieten 26 Jugendunterkünfte in Mecklenburg-Vorpommern ihren Gästen insgesamt fast 220.000 Übernachtungen an. Der Verkauf der Übernachtungs-Gutscheine erfolgt vom 12. bis zum 30. September 2005 über den Vertriebspartner der Aktion, die Discounter-Kette NETTO. Die Gutscheine sind zur Übernachtung gültig vom 1. November bis 18. Dezember 2005 und vom 2. Januar bis zum 28. Februar 2006. Auch wenn die Aktion mit einem sensationellen „Billig-Preis“ lockt, setzt die Leistung hinter dem Angebot auf größtmögliche Qualität. Mecklenburg-Vorpommern hat im Mai des vergangenen Jahres als erstes Bundesland ein Qualitätssiegel sowie eine Sterne-Klassifizierung speziell für Jugendreisen ins Leben gerufen. Kriterien für eine Klassifizierung sind unter anderem das Angebot an pädagogisch betreuten Freizeitaktivitäten, die Qualität, Anzahl und Größe der Zimmer, die Verpflegung mit einer jugendgerechten Küche, die Qualität und Anzahl der Sanitäreinrichtungen, flexible Schließzeiten, und vieles mehr. In dem ersten Jahr seit Bestehen des QMJ haben sich bereits 83 Einrichtungen qualifiziert, davon 18 mit Sternen. Mit der Jugendherberge Warnemünde steht seitdem die erste 5***** Sterne-Jugendherberge der Welt in Mecklenburg-Vorpommern, die ebenfalls an der Aktion beteiligt ist. Alle Jugendübernachtungsstätten, die an der 1-Euro-Aktion teilnehmen, haben sich im Rahmen des QMJ qualifiziert. Für das Frühstück und Serviceleistungen sind pro Nacht in den Jugendgästehäusern der Kategorie A zuzüglich 7 Euro, in den Jugendherbergen der Kategorie B zuzüglich 8 Euro direkt vor Ort bei Antritt der Übernachtung zu zahlen. In allen 228 Netto-Filialen in Deutschland sind die Gutscheine von allen beteiligten Jugendunterkünften erhältlich. Weitere Informationen zu der Aktion sowie eine Liste mit allen teilnehmenden Betrieben findet man ebenfalls unter www.auf-nach-mv.de.

Fragen zum Qualitätsmanagement Jugendreisen beantwortet die Arbeitsgemeinschaft Junges Land für Junge Leute: www.mcpom.com

Vera Andreewna Kadzhespirova

Die russische Caviarmeisterin Vera Andreewna Kadzhespirova ist am 2. September in Berlin eingetroffen, um in der Störfarm der Firma Caviar Creator Inc in Demmin/Mecklenburg-Vorpommern ihre Arbeit aufzunehmen.
Caviar Creator betreibt in Demmin die weltweit größte Störfarm zur Erzeugung von Stördelikatessen und Caviar. Mit dem Engagement von Frau Kadzhespirova gewinnt Caviar Creator nach eigenen Angaben „Anschluß an das traditionelle Wissen der weltberühmten russischen Caviarmanufaktur“.

Der Caviarfisch Stör ist in seinem letzten großen Refugium, dem Kaspischen Meer, so gut wie ausgestorben. Für Gastronomen und Feinschmecker in aller Welt steht mit dem Caviar von Caviar Creator eine hochwertige und unter ökologisch einwandfreien Bedingungen hergestellte Alternative zur Verfügung.

Vera Andreewna Kadzhespirova ist die einzige Caviarmeisterin in Deutschland.

Sie wurde begrüßt von Ralf Knorr, Geschäftsführer der Caviar Creator Manufaktur GmbH und Sergey Nikitin, Leiter der Deutschlandrepräsentanz der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation mit Sitz in Berlin.

www.caviar-creator.com

Guten Kaviar kaufen wir bei www.bosfood.de

Teenager zaubern Meereswogen, bunte Segel und sanfte Wolken aus Töpfen und Pfannen

68 Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern zeigen im bundesweiten 9. Erdgaspokal ihr kulinarisches Können
Einen Seemannssonntag und Erinnerungen an Italien, Meereswogen, versunkene Inseln und bunte Segel, sanfte Wölkchen und süße Träume – das alles versprechen kochbegeisterte Mädchen und Jungen aus Mecklenburg-Vorpommern für die neunte Runde des Bundeswettbewerbs ERDGASPOKAL der Schülerköche(R).

Insgesamt wollen zwischen Hagenow und Usedom 17 Schulmannschaften in diesem appetitlichen Jugendwettstreit mit ähnlich phantasievollen Rezepten, mit viel Geschick und Geschmack ihr Können in der Küche beweisen. Außerdem sind auch wieder Teams aus den drei Ländern Mitteldeutschlands, aus Brandenburg und Berlin sowie aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen dabei.

Im Wettbewerb kocht jede vierköpfige Küchen-Crew binnen 120 Minuten ein vorab eingereichtes Drei-Gang-Menü für vier Personen zum Warenwert von 14 Euro. Gefordert sind im Schuljahr 2005/2006 zur Vorspeise drei verschiedene Fingerfoodvariationen. Als Hauptgang wird ein Auflauf oder Gratin verlangt. Das Dessert soll aus einer selbst zubereiteten Fruchtgrütze mit passender Sauce und Dekor bestehen.

Im norddeutschen Teilnehmerfeld wetteifern neben „alten Hasen“ des Wettbewerbs auch fünf Neulinge um Punkte und Platzierungen. Erstmals kochen Teams von Schulen aus Hagenow, Graal-Müritz, Sternberg und Sassnitz mit. Ihre Erdgaspokal-Premiere erleben zudem Mädchen und Jungen der Regionalschule „Hermann Burmeister“ aus Stralsund, die mit zwei Mannschaften sogar einen Doppelstart im Bundeswettbewerb wagen.

Nach den Herbstferien geht der Wettbewerb in die praktische Phase, wenn die ersten Küchengefechte ausgetragen werden. Regionale Energiedienstleister unterstützen als Patenunternehmen die Schülerköche beim Erdgaspokal. Traditionell stehen Profis der Weißen Zunft aus dem Verband der Köche Deutschlands e. V. den 13- bis 17-Jährigen als fachliche Berater zur Seite und bewerten als Juroren ihr kulinarisches Können.

Die teilnehmenden Schulen Mecklenburg-Vorpommerns finden Sie im Internet unter www.erdgaspokal.de. Gern informieren wir Sie auch telefonisch über den Wettbewerb.