Vom Handy skypen

Als erster deutscher Mobilfunkanbieter öffnet Telefónica O2 Germany sein Netz uneingeschränkt für VoIP-Dienste wie beispielsweise Skype. Voraussetzung ist die Nutzung eines der aktuellen O2-Internet-Packs.

Überraschender Schritt von Telefónica o2 Germany: Wie das Unternehmen mitteilte, können ab sofort Internet-Telefonie-Dienste wie beispielsweise Skype uneingeschränkt über das Netz des Münchner Mobilfunk-Anbieters genutzt werden. Dies sei mit allen aktuellen O2-Internet-Packs möglich, betonte das Unternehmen.

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www.telecom-handel.de/News/Mobilfunk/Ueberraschung-O2-oeffnet-Mobilfunknetz-fuer-VoIP-Dienste

Billiger telefonieren im Urlaub

Urlaubs-Unkosten: Handy-Anrufe 32-mal teurer als Internet-Telefonie – VoIP auf Reisen – kein Expertenwissen notwendig

Urlaubszeit ist Reisezeit – nach Angaben der Tourismusbranche werden 2008 etwa 35 Millionen Deutsche ihren Urlaub im Ausland verbringen. Mit im Gepäck ist das Handy für gelegentliche oder regelmäßige Telefonate in die Heimat. Die hohen Roaming-Gebühren der Mobilfunk-Anbieter sind Reisenden deshalb ein permanentes Ärgernis.

Der VoIP-Anbieter sipgate weist darauf hin, dass bei Internet-Telefonie keine Roamingkosten anfallen. Anrufe ins deutsche Festnetz kosten maximal 1,79 ct/min und sind damit 32-mal günstiger als die für Mobilfunk-Anbieter gültige Roaming-Obergrenze der EU von 58 ct/min. Außerhalb Europas ist die Differenz in der Regel noch größer. Um Internet-Telefonie im Urlaub zu nutzen, ist kein Expertenwissen notwendig.

VoIP schont die Urlaubskasse: 30 Festnetz-Minuten nach Deutschland kosten sipgate Kunden im grundgebührfreien Basistarif 0,54 EUR, entsprechende Mobilfunk-Minuten 5,10 EUR* (16,9 ct/min*) – unabhängig von Kontinent und Land. Dagegen stehen Handy-Roamingkosten in Europa von bis zu 17,40 EUR. Außerhalb Europas fallen in der Regel mehr als 30 EUR an. Darüber hinaus verzichtet Internet-Telefonie auch bei eingehenden Anrufen auf anteilige Roamingkosten, die beim Handy wiederum üblich sind und innerhalb der EU 28 ct/min betragen dürfen. Teure Anrufe zur Handy-Mailbox kennen VoIP-Kunden ebenfalls nicht. Sprachnachrichten lassen sich kostenfrei aus dem sipgate Netz sowie im via Internet zugänglichen Kunden-Account abhören.

24 Prozent der sipgate Kunden telefonieren laut aktueller Umfrage auch im Urlaub per Internet-Telefonie. Dazu stehen mehrere technische Lösungen bereit. So können Urlauber ihr Dual-Mode-Handy in oft gratis nutzbaren WLAN-Hotspots von Hotels, Bars, Cafés und an öffentlichen Plätzen zum Einsatz bringen. Dual-Mode-Handys unterstützen neben GSM auch WLAN und damit Internet-Telefonie. Aktuell bietet sipgate das simlock-freie Dual-Mode-Handy ‚Pirelli DP-L10‘ 65 Prozent günstiger für 79 EUR** an. Gleichfalls ist Internet-Telefonie mit der kostenlos downloadbaren sipgate Telefon-Software in Verbindung mit einem USB-Telefon über das mitgebrachte Notebook, aber auch an Hotel-PCs und in Internet-Cafés möglich.

Unter z.B. www.hotspot-locations.de , www.totalhotspots.com und www.fon.com können Reisende nachschlagen, wo es WLAN-Hotspots am Urlaubsort gibt. Allein für Europa sind mehrere zehntausend Hotspots registriert. Bei Urlaubshotels hilft zudem ein Blick auf die Webseite weiter. Ebenso verfügen inzwischen viele Ferienhäuser und -appartments über einen Breitbandanschluss. Dessen Nutzung ist entweder bereits im Mietpreis enthalten, oder gegen einen kleinen Aufpreis buchbar.

Neben www.Sipgate.de ist auch www.sparvoip.de empfehlenswert
Lesen Sie auch „Kostenlos telefonieren – kein Trick und legal!“ auf www.gratis-telefonieren.de

AK Test: Bei Telefongesprächen „ins Netz gegangen“?

Die AK Konsumentenschützer haben die Angebote von 13 Internet-Telefon-Anbietern im Juni untersucht und die Kosten für eine Telefonstunde mit jener des Festnetzes verglichen. Der AK Test zeigt: Beim Web-Telefonieren halten sich die Vor- und Nachteile die Waage. Service- und Mehrwertnummern sind über das Web selten anwählbar; großteils ungünstige einminütige Verrechnungstakte; oft unübersichtliche Vorauszahlung und manchmal Guthabensverfall. Netzintern wird kostenlos geplaudert. Im Vergleich zum Festnetz sind Internetgespräche ins österreichische Festnetz zur Geschäftszeit und Auslandsrufe durchschnittlich billiger.

Gespräche von einem PC zum anderen, von einem PC ins Fest- oder Handynetz oder auch ganz ohne PC von einem Telefonapparat zum anderen, sind bei den Internet-Telefon-Anbietern, kurz VoIP (Voice over Internet Protocol), kein Problem. Die AK hat im Juni 13 Telefon-Internet-Anbieter untersucht: Bestphone, Fairytel, Inode, Jajah, Multikom, Nikotel, Sipcall, Sipgate, Skype.com, Talk2U, VoipBuster, Yahoo! Messenger und Yesss.

„Voraussetzung für das Internet-Telefonieren ist ein Webanschluss und die dafür notwendige Hardware“, sagt AK Konsumentenschützer Harald Glatz. Neben der üblichen Kombination aus Headset und PC gibt es auch spezielle Telefonapparate.

Um zu telefonieren, hat man einen Code, ähnlich einer E-Mail-Adresse. Acht der Anbieter bieten auch eine Festnetznummer an – Vorwahlbereich 0720, 0780. Fünf ermöglichen sogar die Mitnahme der bisherigen Festnetznummer. Vorteil bei Telefonnummern: Anrufer können den Teilnehmer über diese Nummern vom Mobil- oder Festnetz überall erreichen, auch im Ausland. Jedoch werden teilweise sehr hohe Entgelte verrechnet.

Bei sieben Anbietern muss das Guthaben mit der Kreditkarte oder Onlinediensten wie Paypal vorab gekauft werden. Bei einigen verfällt das Guthaben, wenn der Dienst länger nicht aktiv genutzt wurde. Vier verrechnen monatliche Grundentgelte – bis zu 9,90 Euro.

Zehn Anbieter nutzen das standardisierte SIP-Protokoll (Secession Initiation Protocol). Dadurch haben KonsumentInnen eine breitere Auswahl an passenden Telefonen – alte Apparate sind sogar mit speziellen SIP-Adaptern weiterhin nutzbar. Mit SIP klingelt es auch dann, wenn der PC ausgeschaltet ist. „Konsumenten sparen Energiekosten“, sagt Glatz, „wer hingegen 24 Stunden erreichbar sein will und auf ein Headset und PC setzt, muss den PC immer eingeschaltet lassen.“

„Internetgespräche verbrauchen Datenvolumen, für eine Gesprächsstunde rund 70 MB“, sagt Glatz. Schwankende Verbindungsqualität bei Breitbandanschlüssen kann auch schwankende Gesprächsqualität bedeuten. Notruf- und 8x- oder 9x-Mehrwert- und Servicenummern können oft nicht benutzt werden. Nachteile gibt es auch bei der Gesprächsdauer-Abrechnung: Neun Anbieter rechnen im Minutentakt ab. Kurze Gespräche können so schnell auch mehr als ein vergleichbares Telefonat über das Festnetz kosten. Nur Multikom bietet eine sekundengenaue Abrechnung.

Wer über das Internet telefoniert, erspart sich im Vergleich zum Festnetz nicht immer Geld. Ein aktueller AK Test bei 13 Internet-Telefon-Anbietern zeigt: Neben kostenlosen netzinternen Gesprächen sind Internet-Telefonate nur in der Geschäftszeit ins österreichische Festnetz und ins Ausland viel billiger. Bei Freizeit- und Handygesprächen hingegen lohnt es sich vom Internet aus kaum.

„Für Konsumenten ist es schwierig, den Überblick über die nötige Software, Endgeräte, Nutzungsbedingungen und Kosten zu bewahren“, sagt AK Konsumentenschützer Harald Glatz. Netzintern, teilweise auch mit Partnernetzen, können KonsumentInnen bei allen Anbietern kostenlos plaudern. Vier Anbieter binden den Service aber an Bedingungen, zB Wiederaufladung des Prepaidkontos innerhalb einer bestimmten Frist, ansonsten wird auch netzintern verrechnet.

Geld sparen lässt sich hauptsächlich bei Gesprächen ins österreichische Festnetz zur Geschäftszeit, also tagsüber. Während eine Festnetz-Gesprächsstunde im AK-Test mit durchschnittlich 2,98 Euro zu Buche schlägt, kostet dieselbe Stunde mit VoIP durchschnittlich 1,51 Euro. Beim günstigsten VoIP-Anbieter betragen die Kosten pro Stunde 60 Cent, das billigste Festnetzangebot gibt es um 2,16 Euro. Interessant ist Internet-Telefonieren bei Auslandsgesprächen. Im Vergleich zum Festnetz-Anschluss können hier teilweise die Hälfte der Kosten eingespart werden.

Bei Freizeittelefonaten, also abends oder an Wochenenden, ins österreichische Festnetz und bei Gesprächen ins Mobilnetz ist der Unterschied gering. Teilweise sind Festnetz-Anbieter bei Rufen in Mobilnetze sogar günstiger: Muss man zB für eine Freizeit-Gesprächsstunde über VoIP ins Festnetz durchschnittlich 1,12 Euro berappen, fallen im Festnetz rund 1,43 Euro an. Ruft man vom Festnetz ein Handy, kostet die Stunde durchschnittlich zwischen 10,90 und 13,63 Euro, bei VoIP zwischen 11,50 bis 12,85 Euro.

„Skype und Sipcall verrechnen zusätzlich eine Gebühr pro hergestellte Verbindung“, erklärt Glatz. Skype verrechnet vier Cent Verbindungsaufbauentgelt für Gespräche, die länger als fünf Sekunden dauern. Sipcall verlangt für Gespräche innerhalb Österreichs zwei Cent pro Verbindung, für alle anderen Anrufe werden 50 Prozent des anfallenden Verbindungsentgelts der angerufenen Destination (mindestens zwei Cent) veranschlagt.

Einzelgesprächsnachweise zur Kostenkontrolle gibt es bei allen Anbietern. Fünf versenden sie sogar per Post.

Datenschützer weist auf Gefahren durch VoIP hin

Faltblatt soll Bürger über Rechte und Gefahren aufklären

Das Telefonieren per Voice over IP (VoIP) ist mit Risiken verbunden, warnt der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Peter Schaar. Dies gelte insbesondere für die Vertraulichkeit von Telefonaten, da die Gesprächsinhalte meist unverschlüsselt über das Internet übertragen werden.

www.golem.de/0603/43963.html

VoIP mit Siemens-Gigasets ueber Yahoo Messenger

VoIP mit Siemens-Gigasets ueber Yahoo Messenger

Siemens kooperiert mit Yahoo, um kuenftig auch Voice-over-IP-Dienste
ueber die Gigaset-Schnurlostelefone anbieten zu koennen. Im dritten
Quartal 2006 soll der Gigaset-M34-USB-Adapter es ermoeglichen, mit
Gigaset-Schnurlostelefonen (Geraete ab der C-Klasse und Baujahr ab
Herbst 2004) ueber das Internet via „Yahoo! Messenger mit Voice“ per
VoIP zu telefonieren.

www.golem.de/0603/43864.html

VoIP-Gespräche auf Telefon oder Handy umleiten

SIPphone bietet Dienst, der PC und klassische Telefonwelt verbindet

SIPphone will in den USA einen Dienst anbieten, der es ermöglicht, ein Voice-over-IP-Gespräch auf Knopfdruck vom PC auf einen traditionellen Festnetzanschluss oder auf ein Handy umzuleiten. Das Gespräch muss dabei nicht unterbrochen werden.

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www.golem.de/0602/43429.html