Sektkunde

Der Sekt zu Silvester – warum heißt dort „trocken“ süß?

Der Jahreswechsel kommt, es knallen die Böller, das Feuerwerk und auch die Sekt-Korken. Schön ist, wenn es knallt, aber aus Genießergründen vielleicht doch nicht? Bei einem guten Sekt ist es schade, weil beim Knallen und dem anschließend praktisch unvermeidlichen Schäumen aus der Flasche viel Perlung, oder wie die Fachleute sagen Mousseux, verloren geht. So sage ich frech, knallen oder nicht, es kommt auf die Qualität an. Ganz raffiniert wäre natürlich, man lässt in größerer Runde ein einfacheres Gewächs um 12 Uhr knallen und reicht dann ein edleres sanft geöffnet hinterher. Aber vielleicht ist das zu akademisch doch vielleicht einen Versuch wert. Auf jeden Fall gibt es neben den großen und bekannten Marken viele ganz ausgezeichnete Winzersekte.

Leider recht irreführend sind die Geschmacksbezeichungen bei Sekt, die gar nicht konform gehen mit dem, was man von Wein kennt.
„Trocken“ heißt bei Sekt mild bis fast schon süß. Auf was muss man dann achten, wenn es wirklich trocken sein soll? Was heißt „brut“ oder „extra dry bzw. extra trocken“? Man denkt, aha, jetzt trocken? Nein, leider gefehlt. Letzteres bedeutet 12 bis 17 g/l Restzucker, in etwa soviel wie halbtrockener Wein. Denn bei Wein reicht trocken nur bis maximal 9 g/l Restzucker.

Hier die gesetzlichen bzw. EU-weiten Regelungen zur Geschmacksbezeichnung von Sekt bzw. des Zuckergehalts:

brut nature (naturherb): kein Zuckerzusatz. Der Zuckergehalt des fertigen Erzeugnisses liegt unter 3 Gramm/Liter
extra brut (extra herb): zwischen 0 und 6 g/l Zuckergehalt
brut (herb): unter 12 g/l Zuckergehalt
extra dry (extra trocken, sehr trocken): zwischen 12 und 17 g/l
trocken (dry, sec): zwischen 17 und 32 g/l
halbtrocken (medium dry, demi sec): zwischen 32 und 50 g/l
mild (süß, doux): mehr als 50 g/l

Trocken steht bei Sekt also für gut süß, zwischen 17 und 32 g/l Zucker. Das bedeutet bei Wein – bis 18 g/l Liter zählt bei Wein als halbtrocken – schon gut abgerundet. Trockener Sekt liegt also noch darüber. Das Ganze ist etwas verwirrend, hat sich aber so entwickelt, und wenn man es weiß, dann doch kein Problem. Also: Prosit! Finden Sie den richtigen Tropfen.

Was ist Sekt, was Schaumwein, was ist Champagner oder Crmeant:

Sekt oder Qualitätsschaumwein?
Dieser ist nicht auf die Herstellung im Inland oder deutsche Grundweine beschränkt. Die Bestimmungen gelten EU-weit, auch für Produkte aus Drittländern, wenn sie entsprechend hergestellt wurden. Das fertige Produkt muss mindesten 10 Vol.% Alkohol enthalten. Inländischer Qualitätsschaumwein oder Sekt muss eine zweite Gärung durchlaufen haben. Ferner sind je nach Herstellungsverfahren gewisse Mindestlagerzeiten vorgeschrieben. Erzeugnisse unterhalb dieses Qualitätslevels dürfen nur als Schaumwein verkauft werden.

Was ist Qualitätsschaumwein b.A. (bestimmte Anbaugebiete) oder Sekt b.A.?
Dazu müssen die Grundweine zu 100% aus dem benannten Gebiet kommen. Außerdem muss sich das Produkt einer amtlichen Prüfung unterziehen und erhält eine amtliche Prüfungsnummer (A.P. Nr.). Entsprechendes gilt für Rebsorten-Sekte und die Angabe kleinerer Gebiete wie Ortsnamen oder Lagen. Bei letzteren müssen 85% des Grundweins aus dem kleineren Gebiet, jedoch stets zu 100% aus dem bestimmten Anbaugebiet stammen.

Wann darf es Champagner heißen?
Die Bezeichnung entspricht einem Qualitätschaumwein b.A. Die Grundweine müssen zu 100% aus der Champagne, die Gegend um Reims und Epernay, in Frankreich stammen. Zur Herstellung sind nur drei Rebsorten erlaubt: Pinot noir = blauer Spätburgunder, Pinot Meunier = Schwarzriesling und Chardonnay. Die „Ausfuhr“ von stillem Champagner-Wein ist nur in Flaschen erlaubt, so dass andernorts kein Champagner hergestellt wird. Die Verwendung des Wortes Champagner oder anklingende Worte dürfen für andere Sekte, Weine oder Herstellungsverfahren nicht verwendet werden.

Was ist Crémant?
Durch den Schutz von Champagner wurde die schon zuvor für gehobenen französischen Schaumwein gebräuchliche Bezeichnung Crémant EU-weit zugelassen. Sie gilt grundsätzlich nur für weiße oder rosé Schaumweine mit geschützten geographischen Angaben oder Ursprungsbezeichnungen, in Deutschland also für Schaumweine, die den Voraussetzungen für Sekt b.A. entsprechen. Die Trauben müssen von Hand gelesen worden sein. Die Reifung auf der Flasche und Hefe nach der zweiten Gärung muss mindestens neun Monate betragen. Ferner gibt es Vorschriften für die schonende Pressung. Es dürfen nicht mehr als 100 l Most aus 150 kg Lesegut gewonnen werden. Hinzu kommen Grenzen für Süße und Schwefel.

Wann ist es Flaschengärung?
Bei dieser Angabe muss die zweite Gärung in der Flasche erfolgt sein. Dort muss das Erzeugnis mindestens neun Monate Reifung durchlaufen haben. Die Bezeichnung ist nur bei Sekt, also bei Qualitätsschaumwein oder Qualitätsschaumwein b.A. zulässig.
Quelle: www.bonvinitas.com

Neues aus der Berliner Gastroszene

Tulus Lotrek (Kreuzberg)
Wir besuchten das Tulus Lotrek und waren schwer angetan von der Küche. Wir waren nicht die einzigen, die begeistert sind. Berlin Partner wählte das Team um Küchenchef Max Strohe zum „Aufsteiger des Jahres 2016“. Gerechtfertigt. Die Küche ist tadellos, der Service liebevoll. Gerne immer wieder.
Sehen Sie unsere Bilder vom Besuch: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10154138176388124

Schwein (Mitte)
Das zweite neue, Restaurant, dass man besuchen sollte, ist das „Schwein“. Hier kocht Christopher Kümper nach Lust und Laune einfach gut. Kümper war vorher Souschef von Andre Chiang, dem Zweisterner in Singapur. Gerne jederzeit wieder, da so unkompliziert und lecker.
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10153956529013124

Ryotai 893 (Charlottenburg)
Ich muss zugeben, ich habe mich selten so amüsiert wie in diesem schwer gehypten Restaurant. Es ist kaum zu finden. In einem ehemaligen Schlecker in der Kantstraße – direkt neben dem Kant-Cafe – finden Sie den Laden mit Graffiti beschmierten, verspiegelten Glasscheiben. Das ist es! Hier spricht man englisch. Eine deutsche Karte gibt es nicht. Innen ist es düster. Und: Freddy Mercury, der Jüngere, bedient hier liebevoll. So richtig Ahnung von dem was er macht, hatte keiner der Kellner. Einen Cappuccino kann man nicht bekommen, weil niemand die neue Maschine bedienen kann. Die Gäste machen begeistert mit. Als Gast muss man sich wohl schwarz anziehen, um nicht aufzufallen. 80 % der Gäste waren in schwarz. Es ist alles sooo chic!
Zum Essen: das Essen war okay, mit Japan hat es allerdings soviel zu tun, wie die meisten China Imbisse mit China. Wobei das Sushi und Sashimi durchaus empfehlenswert sind.
Wegen der Kulinarik braucht man aber nicht hin. Wegen der Atmosphäre und zum Beobachten der anderen Gäste schon eher. Amüsant. Wieder hingehen? Vielleicht, um der Verwandtschaft aus Wanne-Eickel die Großstadt zu zeigen und nicht in den Osten zu müssen.
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10154127143458124

First Floor im Hotel Palace
Lange Zeit hört man nichts mehr vom geschlossenen Einsterner im Europacenter. Jetzt sollen bald Bauarbeiten beginnen. Das Restaurant soll weg vom Pompösen, hin zum lockeren Design. Das ist sicher eine gute Idee. Auch soll es einen direkten Zugang von der Strasse geben, so dass man nicht mehr durch die Lobby muss. Der Küchenstil soll einfach gut sein, erst einmal ohne Sterneambitionen. Es soll ein talentierter Souschef aus der Sternegastronomie gefunden werden, der seinen ersten Küchenchefposten hier bekommen wird und das Restaurant neu aufbaut.
Auch in der zugigen Passage, die früher zur Minicity führte und heute nur noch zum Parkhaus bzw. ins Center selber geht, soll ein zweites Restaurant in einem ehemaligen Libanesen entstehen. Dieses soll ein Berliner Gasthaus mit Berliner Spezialitäten werden. Unkompliziert, dass man auch nur ein Bier dort trinken kann, wenn man möchte. Guten Ideen! Wir sind gespannt!

Markus Semmler wieder „Berliner Meisterkoch“ (Wilmersdorf)
Nach dem Markus Semmler bereits 1998 Meisterkoch wurde, hat man ihn – ganz zu Recht – auch 2016 zum Meisterkoch gewählt. Die Szene murmelt sehr laut, dass Semmler ein ganz heisser Anwärter auf den 2. Stern ist. Unbedingt hingehen!
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10151264860363124

SYLTER WEIN & GENUSS FESTIVAL 2014

Vom 13.-14. April findet in Westerland zum dritten Mal das Sylter Wein & Genuss Festival statt. Aber auch abseits dieser Veranstaltung finden sich viele Möglichkeiten, weinselige Momente auf Sylt zu verbringen.

Im Rahmen des Sylter Wein & Genuss Festivals präsentieren sich am 13. und 14. April im Alten Kursaal in Westerland über 120 internationale Aussteller. Renommierte Winzer stellen mehr als 500 Weine vor, Sekt und Champagner-Hersteller wie Champagner Ruinart oder Champagner Laurent Perrier sind ebenso vor Ort wie die Brennereien Freihof/Hämmerle aus Österreich oder Scheibel aus Baden-Württemberg. „Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr Winzer mit Gewächsen aus den unterschiedlichsten Nationen vertreten sind. Somit können wir den Festival-Gästen eine hervorragende Auswahl präsentieren und vielleicht zu neuen Weinen inspirieren“, so Martin Schachner, Initiator und Organisator des Sylter Wein & Genuss Festivals. Auch an das kulinarische Wohl ist gedacht. Feinkost- und Backwarenerzeuger, Pasta- und Saucenhersteller, Schinken- und Käsespezialisten sowie Schweizer Schokoladenerzeuger erfreuen die Gaumen der Festival-Besucher mit ihren Produkten. An beiden Abenden gibt es außerdem die Möglichkeit, in einem der fünfzehn teilnehmenden Restaurants die eigens für das Festival kreierten Menüs zu genießen. Weitere Informationen zum Ablauf und zu den Ticketpreisen, zu den Ausstellern und zu den teilnehmenden Restaurants gibt es im Internet unter www.weinfestival-sylt.de oder direkt im Weinhaus Schachner auf Sylt.

„Veranstaltungen wie das Sylter Wein & Genuss Festival stärken den Stellenwert Sylts als Genussinsel“, ist sich Moritz Luft, Geschäftsführer der Sylt Marketing GmbH sicher. Sylt gilt als das kulinarische Mekka des Nordens. Zum einen aufgrund der zahlreichen im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneten Restaurants. Allein zehn der begehrten Sterne des Guide Michelin leuchten derzeit am Sylter Firmament und sorgen damit für die größte Sternendichte in Deutschland. Synonym für Gastfreundschaft, kulinarische Kostbarkeiten und edle Weine ist außerdem die Sansibar in Rantum. Die Weinkarte des Kultrestaurants gehört mit über 1200 Positionen zu den Besten in der Republik, ebenso wie ihr uriger Weinkeller, dessen Katakomben 30.000 liquide Kostbarkeiten hüten. Zum anderen begeistert Sylt mit einer Vielzahl heimischer Erzeugnisse, die bei immer mehr Feinschmeckern auf und abseits der Insel kollektive Gaumenfreuden auslösen.

Mittlerweile gehört auch Wein zu den Erzeugnissen der Insel. Auf zwei Weinanbauflächen in Keitum reift seit 2009 Deutschlands nördlichster Wein. In jenem Jahr hat das Rheingau-Weingut Balthasar Ress auf seiner 3000 Quadratmeter großen Fläche südlich von St. Severin 1600 Rebstöcke der Sorte Solaris und Rivaner angepflanzt. Die erste Weinernte konnte 2013 eingebracht werden. Da die Trauben aber nicht auf Sylt gepresst und vergoren wurden, ist der 2013er kein Schleswig-Holsteinischer Landwein, sondern ein „Deutscher Wein“. In diesem Jahr sollen die Trauben erstmalig auf Sylt gekeltert werden damit zum echten „Inselwein“ werden. 200 Meter von der Ress’schen Anbaufläche entfernt betreibt der Sylter Architekt Henning Lehmann gemeinsam mit Olaf Klein und Brigitta Quendler das nördlichste Weinbaugebiet Deutschlands. Den ökologisch produzierten Wein hat das Hobby-Winzerteam bisher vor allem an Freunde und Bekannte verteilt. Ganze siebzig Flaschen konnten sie im vergangenen Jahr gewinnen, bisher nur zum Eigenbedarf, aber das könnte sich in den kommenden Jahren vielleicht ändern.

Kampen hat zwar keinen Weinberg – dafür aber einen eigenen Künstlerwein, der in seiner sechsten Auflage als begehrtes Sammlerobjekt bezeichnet werden kann. Nach fünf hochkarätigen Rotweinen wurde in diesem Jahr erstmalig ein Weißer zum Kampener Künstlerwein 2014 gekürt. Nach rund zweistündiger Blindverkostung im Kampener Gogärtchen fiel die Wahl auf den Rheingau-Riesling vom Weingut „Prinz von Hessen“. Das Etikett des leicht-fruchtigen Rieslings zeigt ein Gemälde des Kampener Künstlers Alexandro Camaro. Der Wein in limitierter Edition von 1000 Flaschen wird ab Ostern in der Kampener Gastronomie sowie beim Tourismus-Service Kampen erhältlich sein.

Wissenswertes rund um Sylt findet sich beim virtuellen Inselspaziergang auf www.sylt.de.

Urlaub mit Ex-Partner

Jeder sechste Deutsche hat das schon mal gemacht, weil die Reise lang gebucht war

Der romantische Urlaub zu zweit ist gebucht, wochen- wenn nicht gar monatelange Vorfreude beginnt. Was aber, wenn sich einer der Partner vor dem Check in ins Hotel, zum Check out aus der Beziehung entscheidet? Wie sich nun herausstellt, ist das nicht für alle ein Grund, zuhause zu bleiben: Denn jeder sechste Deutsche (16 Prozent) war schon mal mit einem Ex-Partner im Urlaub, um eine lang vor der Trennung gebuchte Reise nicht stornieren zu müssen – etwas, wozu Männer eher bereit sind als Frauen (18 vs. 14 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage mit 5.000 Erwachsenen in fünf europäischen Ländern im Auftrag von lastminute.de, Spezialist für Spontanreisen. Die Umfrage fand auch die Spitzenreiter unter den „Weg mit Ex“-Urlaubern: Es sind mit riesigem Abstand die Briten. Vielleicht liegt es ja am berüchtigten „British sense of humour“, der nötig ist, dass fast zwei von fünf Briten (39 Prozent) schon mal gemeinsam Urlaub als getrenntes Paar gemacht haben.

Mit Ex im Hotelbett – während die neue Flamme daheim bleibt
Über ein Viertel (26 Prozent) jener Deutschen, die nach der Trennung noch gemeinsam verreist sind, wollte einfach nicht das Geld verlieren, das sie für den Urlaub bereits vor einer Weile bezahlt haben. Etwas mehr (27 Prozent) sagen, auf der Reise als Ex-Paar eine gute Zeit zusammen als Freunde erlebt zu haben. Jeder Sechste (16 Prozent) hingegen kam als Paar zurück. Vielleicht hat das damit zu tun, dass fast die gleiche Zahl (17 Prozent) so weit ging, das zu glücklicheren Zeiten gebuchte Doppelbett dann auch tatsächlich während des Urlaubs zu teilen – etwas womit Männer deutlich weniger Probleme haben als Frauen (20 vs. 13 Prozent). Da überrascht es dann auch nicht, dass unter den Männern jeder Achte (12 Prozent) zugibt, nochmal einen One-Night-Stand gemeinsam gehabt zu haben – im Vergleich zu nur vier Prozent der Frauen. Und dann gibt es da noch die ganz Frivolen 14 Prozent, die auf eine lang gebuchte Reise mit dem oder der Ex gingen, statt auf einen spontanen Liebestrip mit der neuen Flamme, mit der sie zu dieser Zeit bereits zusammen waren.

Männern fällt es leichter, so zu tun, als sei alles Friede, Freude, Eierkuchen
Es muss allerdings nicht erst zur Trennung kommen: Um eine frühgebuchte gemeinsame Reise nicht stornieren zu müssen, haben auch 13 Prozent der Deutschen schon mal eine Beziehung hinausgezögert, die sie eigentlich beenden wollten, so fand die lastminute.de-Umfrage heraus. Unter jenen ‚Beziehung-Verlängerern‘, hat ein Fünftel (19 Prozent) direkt nach dem Urlaub Schluss gemacht und ein Viertel (26 Prozent) wollte nicht das bereits bezahlte Geld verlieren. Solch eine finale Reise kurz vor dem Schlussstrich kann recht unterschiedlich verlaufen: 13 Prozent verlebten den schlimmsten Urlaub jemals mit dem oder der zukünftigen Ex. Bei etwas mehr (17 Prozent) aber hat die Reise das Herz wieder entflammt und sie haben sich wieder in den Partner verliebt – das wiederum passiert Männern eher als Frauen (22 vs. 11 Prozent). Männern sind in dieser Situation auch durchaus williger, so zu tun, als seien sie noch glücklich in der Beziehung (Männer 23 Prozent vs. Frauen 21 Prozent) und wie sonst auch mit der nicht mehr ganz so besseren Hälfte zu schlafen (Männer 13 vs. Frauen 5 Prozent) – alles, um einen guten Urlaub zu verbringen.

Man kann auch in London schlecht essen

Ausgerechnet beim berühmtesten Fernsehkoch der Welt schmeckt es nicht! Nach drei tollen Tagen in London, haben wir jetzt zum ersten Mal daneben gegriffen

Jamie Oliver, der bekannteste britische TV Koch scheint wohl Kasse zu machen. Anders als sein deutscher Wegbegleiter Tim Mälzer, der ein anständiges Lokal in Hamburg führt – die Bullerei – hat Jamie Oliver Kettenrestaurants gestartet.
Die bewirbt er wie folgt:
„We’re proud to say that every one of our restaurants is unique – from the daily specials on the blackboard, to the look of the menus, to the design of the restaurants themselves. Whichever one you go to, you’ll always get fresh ingredients and beautiful recipes, all cooked with love and passion.“

Ich hatte bisher immer eine hohe Meinung über Jamie Oliver gehabt. Also freuten wir uns, als wir entdeckten, dass es im Flughafen Gatwich einen „Jamie’s Italian“ gab. Und auch die Preise waren für einen Flughafen recht zivil. Und wir waren hungrig. Das passte!

Wir hatten auch einen relativ schönen Platz fast am Fenster. Der Tisch war auch fast sauber. Positiv: Wie überall in UK gibt es gratis Leitungswasser. Auch „al dente“ soll hier geben, da anders als bei anderen Ketten wie Strada oder Carluccios alles frisch zubereitet wird.
Wir bestellten für Junior die Spaghetti Bolo mit Salat und frischen Apfelsaft (6 Pfund), für mich die Spaghetti Norma (11 Pfund) und für Madame ein Schweinekotelett (13 Pfund). Alles zivile Preise.

Wir freuten uns schon. Es kam das Essen der Erwachsenen. Aber kein Kinderessen. Das kam Minuten später. Junior war aber auch als erster fertig. Der 7jährige hatte die Miniportion Nudeln und den kleinen Salat sofort aufgegessen. Saft kam keiner.

Das Kotelett war zu Tode gebraten, saft- und kraftlos mit starken Röstaromen auf der Unterseite.
Die Spaghetti waren einfach nur scheusslich. Die Haut der Auberginen war komplett verkohlt, so dass das ganze Gericht wie Kohle schmeckte.
Ich tauschte mit meiner Frau, weil wir Hunger hatten und hofften, das jeweils andere Gericht sei besser!
Mittlerweile quengelte Junior, er sei hungrig. Also fragte ich, ob es „seconds“, also Nachschlag gab. Ja, selbstverständlich. Die Marge bei den Nudeln muss trotz Salat und kleinem Saft, den es dann später gab, enorm sein. Die Nudeln werden nur durch die Tomatensosse gezogen, vielleicht bleiben 10 gr Fleisch hängen. Aber Recht hat er: Gerade unsere Kinder essen zu viel Fleisch! Wir bestellten dann noch eine Kugel Eis für Junior und einen Saft. Wir hatten vergessen, dass dieser ja inklusiv war.

Der Kellner fragte uns, wie es schmeckte, war aber nicht sonderlich interessiert und empfahl uns stattdessen den Blick in die Dessert Karte. Wir hatten nun aber komplett das Vertrauen verloren und verlangten die Rechnung. Wir wollten den Besuch unter Erfahrung abbuchen und nicht wieder hin.

Aber die Rechnung erstaunte uns dann doch. Die 2. Portion Spaghetti wurde voll als Kindermenü berechnet. Nun verlangte ich nach der Geschäftsführerin. Der tat alles ganz schrecklich leid. Dass wir so schlecht gegessen haben, so etwas kommt sonst nie vor und zog die beiden Kindermenüs von der Rechnung ab. Warum die Kindermenüs? Keine Ahnung.

Wir zahlten dann die 28 Euro, rundeten sogar auf 30 auf. Flughafen ist nun mal schlecht und teuer. Wir haben keine bösen Gefühle, werden aber auch nicht noch einmal dort essen gehen.

Danach holten wir uns bei Pret-a-manger 2 Sandwichs und 2 Salate. 14 Pfund. Wir aßen es im Flugzeug. Alles war richtig lecker. Wir wissen, was wir in London in der Zukunft machen werden!

Gucken Sie sich auf Facebook die Fotos an:
www.facebook.com/media/set/?set=a.10151590693278124.1073741845.168996673123&type=3

Die Homepage von Jamie’s Italian:
www.jamieoliver.com/italian/home

Unsere Empfehlungen für London:
The Ledbury: www.gourmet-report.de/artikel/344479/The-Ledbury/ – vielleicht Londons bestes Restaurant
Für Fish & Chips empfehlen wir das Andaz in der Liverpool Street: www.kochmesser.de/component/name,Fish-Chips/option,com_gourmet/task,article/id,344127
Plum Valley: leckerer Kantonese im Chinatown – durchgehend Dim Sum, günstig:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151588901558124.1073741844.168996673123&type=3
Mandarin Oriental – Dinner bei Heston Blumenthal – super relaxed und oberlecker: www.gourmet-report.de/artikel/344476/London-preiswert-fuer-Feinschmecker/

Brot-Weltmeister Deutschland

Zuhause ist es doch am schönsten. Trotz des Erholungswertes in den Sommerferien ist man ja meist froh, wieder unbeschadet und hoffentlich ausgeruht wieder in den eigenen vier Wänden zu sein. Spätestens beim ersten Frühstück nach dem Urlaub weiß man, was einem vielleicht gefehlt hat. Zumindest nach Reisen ins Ausland. Denn Deutschland ist und bleibt „Brot-Weltmeister“.

Über 90 Prozent der Bundesbürger essen täglich Brot und Backwaren. Nach den Jahresproduktionszahlen für Backwaren auf Grundlage der Verwendung von Brotgetreide-Mahlerzeugnissen im Backgewerbe und verwandten Bereichen ergibt sich für das Ende Juni abgelaufene Getreidewirtschaftsjahr 2011/12 eine durchschnittliche Backwarenmenge von 82,9 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Mit dem leichten Rückgang um 2,4 Prozent (Vorjahr: 84,9 kg) entspricht dieser Wert in etwa dem langjährigen Mittel des gesamtdeutschen Backwarenverbrauchs. Diese Zahlen nannte die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) anlässlich der Jahrespressekonferenz des Verbandes Deutscher Mühlen Mitte August 2012 in Berlin.

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sei das in diesem Jahr festgestellte Minus ein „Schrittchen“ in die falsche Richtung, auch wenn es sich – mit auf den Tag umgerechnet nur sechs Gramm pro Kopf – lediglich um „ein paar Krümel weniger“ handele, sagte GMF-Geschäftsführer Dr. Heiko Zentgraf in Berlin. „Dank ihrer günstigen Nährwert-Matrix können Getreideprodukte als Schlüssel-Lebensmittel dabei helfen, die Ernährung optimal zu gestalten“, so der Ernährungswissenschaftler.

In der Tat sind Brot und Backwaren eine sehr gute Quelle für eine Reihe wichtiger Nährstoffe wie Ballaststoffe (Verdauung), B-Vitamine (Stoffwechsel und Immunabwehr) und zahlreicher Mineralstoffe und Spurenelemente (wichtig für Knochen, Nerven und Hormonbildung).
Als einfache Faustregel gilt: je höher die Typenzahl des Mehls, desto besser für den Körper. Sprich: Vollkorn ist am besten. Und im Land des Weltmeisters haben wir glücklicherweise eine so große Auswahl an Broten und Backwaren, dass man jeden Tag etwas Neues probieren könnte. Denn die Abwechslung macht erstens Spaß und zweitens fällt dann der Alltag nach dem Urlaub vielleicht etwas leichter.
Harald Seitz, www.aid.de

Gäste meiden teures Hotel-Frühstück

Da machen viele Gäste nicht mehr mit! Hoteliers lassen sich das Frühstück oft separat zu deftigen Preisen bezahlen. Dreiviertel aller Gäste sind nicht länger bereit das hinzunehmen. Sie verzichten lieber ganz auf das Frühstück oder sehen ihre Schmerzgrenze bei einem Preis von zehn Euro. Das ergibt eine Umfrage des Reiseportals Holidaycheck.de unter seinen Usern zu der Frage, wie viel sie für das Hotel-Frühstück extra bezahlen würden. An der Umfrage nahmen 1528 User teil.

Für 49,4 Prozent der User darf ein Frühstück nicht mehr als zehn Euro kosten. 28 Prozent der Befragten ist auch dies zu viel. Sie suchen sich lieber gleich ein Café in der Nähe ihres Hotels – vielleicht auch, weil sie morgens gar nicht so umfangreich wie angeboten frühstücken wollen.

Fast jeder Vierte ist dagegen bereit, mehr Geld in ein ausgiebiges Frühstück mit duftendem Kaffee, knusprigen Brötchen, Müsli-Vielfalt und Rührei mit Speck zu investieren. 16,1 Prozent der Befragten ist dies bis zu 15 Euro wert. Weitere 3,3 Prozent würden bis zu 20 Euro bezahlen. Fast gleich viele würden sogar über 20 Euro hinlegen.

Ralf Zacherl

Mit 54.000 internationalen Gästen, unter anderem aus Peru, Chile und der Mongolei hat die „ABENTEUER & ALLRAD“ im vergangenen Jahr nicht nur ihren Ruf als „Europas größte Off-Road-Messe“ gefestigt, sondern zugleich eine neue Dimension erreicht. Zuwachs der Besucherzahlen um knapp 30 Prozent. Und dies innerhalb eines Jahres.

Auch für die kommende Auflage der „ABENTEUER & ALLRAD“, die in der Zeit vom 07. bis 10. Juni 2012 in Bad Kissingen stattfinden wird, hat sich der Veranstalter pro-log GmbH wieder etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Waren es im vergangenen Jahr noch die „Ludolfs“, die mit ihrer Präsenz die Massen begeisterten, könnte das in diesem Jahr vielleicht dem prominenten Fernsehkoch Ralf Zacherl gelingen!?

Der nämlich wird an der Spitze einer dreiköpfigen Jury stehen, die am Sonntag, dem 10. Juni, den Sieger der „1. Outdoor-Cooking-Competition“ (OCC) küren wird, dem bundesweit vielleicht außergewöhnlichsten Koch-Event des Jahres unter freiem Himmel.

„Die „Outdoor-Cooking-Competition“ ist zweifellos eines der Highlights der „ABENTEUER & ALLRAD 2012“, weiß Geschäftsführer Claus-Peter Laufer und pro-log-Sprecher Thomas Schmitt ergänzt: „Durch die Marke „ABENTEUER & ALLRAD“ erreichen wir jährlich über Millionen an Medienkontakten Menschen in aller Welt. Mit der OCC platzieren wir nun ein weiteres Event am Markt, von dem wir uns großes Potenzial versprechen.“

In diesem Wettbewerb, wie er in dieser Form so bislang einzigartig sein dürfte, werden insgesamt zwölf Teams in drei Vorausscheidungstagen vom 07. bis 09. Juni gegeneinander antreten.
Jedes Team wird hierbei aus insgesamt drei Personen bestehen und das Siegerteam aus jedem Vorentscheid wird schließlich das Finale am 10. Juni 2012, dem Abschlusstag der diesjährigen „ABENTEUER & ALLRAD“, erreichen.

Beginn der „1. Outdoor-Cooking-Competition“ wird täglich gegen 11 Uhr mit Moderation und Vorstellung von Teams und Jury auf dem Veranstaltungsgelände sein. Anschließend wird jedes Team mittels eines GPS-Geräts einen Warenkorb aufsuchen und aus den zur Verfügung gestellten Zutaten ein 3-Gänge-Menü zubereiten.

Für den gesamten Ablauf, von der Suche bis zur Fertigstellung des Menüs, werden insgesamt drei Stunden zur Verfügung stehen. Die Zeit wird mit Hilfe einer Uhr im Cateringzelt gestoppt und die Zubereitung der Speisen wird anschließend in einer Pfanne, die sich über einem offenen, im Boden entzündeten Feuer befindet, erfolgen.

Nach Ablauf der Zubereitungszeit wird eine dreiköpfige Jury die Speisen verköstigen und bewerten. Diese Jury wird sich täglich neu zusammen setzen aus jeweils einem Bad Kissinger Koch, einem Lokalpolitiker und einem Besucher.
Dieser wiederum wird zuvor nach Ausschreibung in der Presse seitens des Veranstalters entsprechend ausgewählt.

Neben dem Geschmack des Essens werden auch Kriterien wie Sauberkeit am Arbeitsplatz, Kreativität der Teams oder Witzigkeit in der Art des Auftretens in die Bewertung der Jury mit einfließen.

Im Finale am 10. Juni 2012 wird dann auf die drei Finalisten kein Geringerer warten, als der prominente Fernsehkoch Ralf Zacherl, der mit seinem fachmännischen Urteil schließlich
das Siegerteam küren wird.

Die Ausschreibung zur Teilnahme an der „1. Outdoor-Cooking-Competition“ wird im Internet erfolgen, vorzugsweise auf der Facebook-Seite der „ABENTEUER & ALLRAD“, aber auch über die Homepages www.abenteuer-allrad.de
Bewerben kann sich jeder mit eigenem Team ab dem 01. Februar 2012 unter .
Ausgeschlossen von der Teilnahme sind professionelle Köche.

Helmut Rachinger

Seit zwei Jahrzehnten heißt es in Helmut Rachingers ausgezeichneter Küche: wenn Fisch, dann ausschließlich heimisch. Der wird dann verfeinert mit Kräutern, Ölen und eben jener Kreativität, für die der Mühltalhof über die Grenzen hinaus bekannt ist.

Was früher arme Leute aßen, mutiert heute zur Delikatesse. Das Leinöl ist so ein Beispiel: mühevoll aus Leinsamen kalt gepresst, mit hohem Linolsäuregehalt, veredelte es einst die täglichen Kartoffeln in der kargen Rauheit des Mühlviertels. Heute komponiert Helmut Rachinger für die Gäste des Familienbetriebs und Genießerhotels Mühltalhof Gaumenschmeichler aus dem bernsteinfarbenen Gold mit dem fein herben Aroma – überraschend neu und doch fernab von kurzlebigen Modetrends.

Denn mit erstklassigen Zutaten von kleinen, regionalen Produzenten wird hier seit jeher gearbeitet. Und auch mit den Fischen seiner Mühlviertler Heimat macht der Zwei-Hauben-Koch große Küche. Vielleicht auch mit etwas Hilfe von oben, kommen doch die fangfrischen Forellen und festfleischigen Karpfen aus dem nahe gelegenen Stift Schlägl. Diese finden sich auf Rachingers Speisekarte ganz in ihrem Element wieder, etwa schwimmend in einer Nage aus frischen Kräutern oder in einer gewürzduftenden Fischsuppe – mit Leinöl.

www.muehltalhof.at

Stevia zwischen Sein und Schein

Viel Lärm um nichts?

Stevia hat ein echtes Problem: Der Mythos der natürlichen Süße bröckelt, ist der süßende Extrakt des südamerikanischen Krauts doch nun mit einer E-Nummer gestraft. Also ein ganz normaler Zusatzstoff mit Namen E 960. Doch Stevia – und das ist im allgemeinen Sprachgebrauch alles, was irgendwie mit der süßenden Wirkung der Stevia-Pflanze zu tun hat – ist anders. Vielleicht, weil seine Verwendung über Jahre verboten war. Vielleicht, weil die Süße südamerikanischer Herkunft ist und somit einen Hauch von Exotik in die triste Alltagskost bringt. Vielleicht aber auch, weil sich die Idee, Zucker und Süßstoffe seien der Ursprung allen Ernährungsübels, im Volksglauben so wacker hält.

Mit Stevia scheint die Lösung nun greifbar nahe: rein natürlich, frei von Kalorien, keine Karies erzeugende Wirkung und dazu rund 300 Mal süßer als Zucker. Doch wie natürlich ist ein Stoff noch, der aus den getrockneten Blättern einer Pflanze ziemlich chemisch erzeugt wird? Von einem mehrstufigen Verfahren berichtet der Deutsche Süßstoffverband auf seiner Internetseite: erst Trocknung, dann Mazeration (Einweichen), Fällung und Entfärbung, Ionenaustausch und mehrfache Kristallisation.

Ohne Lösungsmittel und andere chemische Stoffe, die Farbstoffe und sonstige unerwünschte Substanzen aus dem Gemisch fischen, läuft da also gar nichts. Soviel dürfte klar sein. Doch das Ergebnis spricht für sich: Die isolierten Steviolglycoside sind – die Einhaltung definierter Höchstmengen vorausgesetzt – sicher, sagt die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit im Einklang mit dem Gemeinsamen Sachverständigenausschuss für Zusatzstoffe der WHO/FAO (JECFA).

Man darf gespannt sein, wie sich die Hersteller ökologischer Lebensmittel positionieren werden, wenn es darum geht, ob das neue E 960 in den Anhang der für Bio-Produkte erlaubten Zusatzstoffe aufgenommen wird. Die Branche fragt gerade ihre Mitglieder nach deren Einschätzung.

Ob E 960 wirklich jemand braucht?
Doch zurück zur Natur. Die Verwendung der reinen Blätter von Stevia ist immer noch illegal. Was nicht bedeutet, dass sie auf dem Markt nicht zu haben sind: „getarnt“ als Badezusatz oder für rein kosmetische Zwecke bietet sie mancher Laden oder Internethändler an – direkt neben Stevia-Kochbüchern. Zum Teil steht auch schlicht „Stevia“ auf der Packung. Was für eine Art von Produkt das eigentlich ist, mag dann der Käufer selbst entscheiden. Seit kurzem ist auch ein Stevia-Joghurt auf dem Markt, gesüßt mit Stevia-Tee. Was das ist oder soll? Wenn das reine Kraut wegen Sicherheitsbedenken (noch?) verboten ist, ist es schon seltsam, dass eine einzelne Bio-Molkerei zwei Joghurts damit – auch, wenn es dann Stevia-Tee heißt – süßen darf.
Dr. Christina Rempe, Britta Klein, www.aid.de