Oregano

Beim Trocknen verstärkt sich das Aroma

Oregano schmeckt nicht nur auf der italienischen Pizza und
in Tomatensoßen. Das fein-herbe Kraut veredelt auch Suppen,
Antipasti, gegrilltes Gemüse, Fleisch und Fisch. Durch die Hitze wird
das Aroma kräftiger, sodass es am besten mindestens 15 Minuten
mitgart.

Trotz des ausgeprägten Eigengeschmacks passt Oregano wunderbar zu
anderen Kräutern der Mittelmeerküche wie Thymian und Rosmarin und
ist Bestandteil der französischen Mischung „Kräuter der
Provence“. Nur mit Majoran verträgt sich das Gewürz weniger gut,
obwohl die Pflanzen eng verwandt sind. Für den charakteristischen
Duft und Geschmack sind ätherische Öle wie Thymol und Carvacrol
verantwortlich.

Oregano (/Origanum vulgare/) ist eine mehrjährige, buschige Staude
aus der Familie der Lippenblütler. Die Blätter sind leicht behaart
und eiförmig zugespitzt. Sie wird bis zu 60 cm hoch und kommt vor
allem im Mittelmeerraum vor. Die Pflanze schätzt die heiße Sonne an
Berghängen, was auch den Namen „Schmuck der Berge“ erklärt (aus
dem Griechischen, oros = Berg, gonos = Schmuck). Bereits im
Mittelalter war Oregano als Heilkraut von Bedeutung. Es wirkt
antibakteriell, regt den Appetit an, hilft bei Verdauungsbeschwerden
und Atemwegserkrankungen.

Im Garten bevorzugt die Pflanze einen sonnigen und warmen Platz. Je
wärmer und je sonniger, desto intensiver auch das Aroma. Der Boden
sollte leicht, durchlässig und nicht zu feucht sein. Die frischen
Blättchen lassen sich während der gesamten Wachstumszeit pflücken.

Oregano lässt sich auch gut trocknen. Während viele Kräuter beim
Trocknen an Aroma verlieren, verstärkt sich die Würzkraft des
mediterranen Klassikers bis auf das Zehnfache. Für die Ernte ist die
beginnende Blüte ein günstiger Zeitpunkt, da die Würze dann am
höchsten ist. Das Küchenkraut wird mit einer Schere etwa handhoch
über dem Boden abgeschnitten. Anschließend bindet man die Pflanze
als Strauß zusammen und hängt sie kopfüber an einen luftigen Ort.

Heike Kreutz, www.aid.de

Gitschberg Jochtal

Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettelmann besagt eine alte Volksweisheit. Von wem diese stammt, kann man nicht mehr rekonstruieren, eines ist jedoch gewiss: das Frühstück in Gitschberg Jochtal hat einen sehr hohen Stellenwert. Und zwar nicht von ungefähr: Brot, Butter, Milch und Käse haben eine jahrhundertealte Tradition in der Region. So vielfältig wie Gitschberg Jochtal selbst sind nämlich auch die hier produzierten Käse. Die frischen Gräser und Kräuter auf den Almen, die namensgebend für die Region sind, sichern die ausgezeichnete Qualität der Kuh- und Ziegenmilch als ideales Ausgangsprodukt für die regionalen Spezialitäten. „Milchgoldschmid“ Hansi Baumgartner, ein gebürtiger Eisacktaler, veredelt als erster Käse-Affineur Südtirols die Käse der Region zu Kostbarkeiten. Ähnlich komplex wie der Geschmack eines Weines, hängt der besondere Geschmack beim Käse von vielfältigen Einflussfaktoren wie Tierrassen, Bodenbeschaffenheit, Wetterumschwüngen, Säurekulturen oder auch Temperatur und Feuchtigkeit beim Reifen ab. Baumgartner lässt seine verschiedenen Käsesorten zudem nach der Veredelung in einem alten Militärbunker oberhalb von Mühlbach im Eisacktal reifen. Das Ergebnis schmeckt besonders gut zu einem traditionellen „Pusterer Breatl“, einem aromatischen Roggenbrot.

Auch das Mittagessen verspricht wahre Gaumenfreuden. Auf der Rastnerhütte auf der Rodenecker – Lüsner Alm treffen sich Montagabend Tradition und Kulinarik in Form eines typischen Südtiroler Gerichts: dem Knödel. Neben traditionellen Rezepten wie Kaspress- und Speckknödel stehen auch mal Außergewöhnlichkeiten wie Schwarzpolentaknödel auf der Speisekarte der Rastnerhütte. Aber auch für ihre deftigen Südtiroler Jausen, sogenannte Brettlmarenden und über die Maßen köstlichen Strudelvariationen ist die Region Gitschberg Jochtal bekannt, am besten man lässt sich in vielzähligen Hütten und Almen überraschen. In der Großberghütte in Vals wiederum wartet der Wirt am Freitag- und Samstagabend Südtiroler Spezialitäten auf: selbstgemachte „Tirtlan“, ein traditionelles Schmalzgebäck gefüllt mit Ricotta und Spinat oder Kraut und Erdäpfelblattlan. Letzteres kann man auch als Kartoffelteig-Plätzchen bezeichnen, die mit Kraut serviert werden.

Für das Abendessen findet man im kleinen Örtchen Vintl in Gitschberg Jochtal ein ganz besonderes Juwel: hier führt das Ehepaar Wolfgang und Helena Kerschbaumer mit viel Leidenschaft, Kreativität und einem Auge fürs Detail eines der kleinsten Gourmetrestaurant Südtirols. Im „La Passion“ werden Delikatessen in einer urigen Bauernstube aus dem 16. Jahrhundert kredenzt. Regional, saisonal und traditionell ist die Devise nach der Wolfgang Kerschbaumer kocht während sich Helena um den Service und die Weinauswahl kümmert. Typische Gerichte aus der Region werden geschickt veredelt, modernisiert und mit der persönlichen Note des Küchenchefs versehen. Ein perfekter Ort um sich von der regionalen Genussvielfalt verführen zu lassen und die besonders feinen Speisen zu verkosten, die dieses Gebiet zu einer kulinarischen Einzigartigkeit machen. Ein „Absacker“ zum Schluss schmeckt nach einem fulminanten Abendmahl besonders gut. Vor allem, wenn es ein Südtiroler Schnaps direkt aus einer der regionalen Destillen ist. Vielleicht geht sich dann ja noch ein köstlich dampfender Kaiserschmarren aus – mit frischer Milch aus der Region. Oder ein Stück hochwertigen Ziegenkäse, eine weitere Spezialität aus Gitschberg Jochtal, die Käserei in der Hofschenke Wieserhof in Pfunders kann man jeden Mittwoch besichtigen. Käse schließt ja bekanntlich den Magen…

www.gitschberg-jochtal.com/de/winterurlaub/winterurlaub.html

Persönliches Geschenkbuch für Hobbyköche

Kochen ist Fantasie, Kreativität und Genuss zugleich. Wer leidenschaftlichen Küchenfeen und -zauberern eine Riesenfreude bereiten möchte, verschenkt das Persönliche Geschenkbuch für Hobbyköche. Neben vielen Zitaten und unwiderstehlichen Bildern enthält das edle Buch zum Preis von 9,90 Euro(ISBN-13: 9-78-394244-009-7 portofrei bestellen) noch zahlreiche weitere Extras, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen:
Viele persönliche Gutscheine – wie zum Beispiel für selbst gemachte Nudeln, ein kulinarisches Präsent oder eine Gewürz-Überraschung – lassen die Herzen von Feinschmeckern höher schlagen.

Die Übersicht der Wichtigsten Küchenkräuter zeigt, was von Oregano bis Thymian in keiner gut sortierten Küche fehlen sollte.

Passt zu Pasta, veredelt Nudel- und Kartoffelsalate und geht vor allem schnell: Das Rezept zu Pesto Verde verrät, wie man die vielseitige, köstliche Soße mit wenigen Handgriffen zubereiten und seinen Lieben damit ungeahnte Gaumenfreuden bereiten kann.
Head isu, Dobar tek, Selamat makan: Was das heißt und noch viel mehr rund ums Schlemmen und Genießen verrät das Persönliche Geschenkbuch für Hobbyköche.

fleisch.pur 1/2012 ist da!

Der Leberkäs ist der Österreicher heiß
begehrtester Snack. McDonald, Pizzaschnitten und Kebap trotzend steht
er unerschütterlich an der Spitze der Beliebtheitsskala, wenn es gilt
schnell den Hunger zu beseitigen. Diesem knusprig-flaumigen Thema
widmet sich die neue Ausgabe von GENUSS.fleisch.pur mit einem
ausführlichen Überblick und Produzentenporträts.

Weitere Themen im GENUSS.fleisch.pur 1/2012:
Schinkenhoch jauchzend
Gerade zu Ostern ist der Schinken fixer Küchenbestandteil.
GENUSS.fleisch.pur trägt dem mit vielfältigen Rezeptideen Rechnung.

Kein Rostverächter
Der Rindfleischklassiker Rostbraten erfreut sich hierzulande
ungebrochener Beliebtheit.

Schweißperlen
Der Saunaschinken im Visier von zwölf strengen
fleisch.pur-Testern.

Ohne geht gar nicht
Erst die Beilagen runden ein komplettes Essen so richtig ab.

Ihre Majestät, die Salami
Die Jauntaler Salami ist in Kärnten längst Kult und wird nur von
bäuerlichen Betrieben hergestellt.

Des Specks neue Hosen
Ein ausführliches Interview mit Loidl- und Landhof-Chef Herbert
Schmid.

Krustenkracher
Leberkäs mit natürlicher Kruste ist der Gourmetfein-Hit.

Mekka der Kässchwärmer
Der „Leberkas-Pepi“ ist in Linz eine Institution und Treffpunkt
heimischer und internationaler Gourmets.

Mit den Reizen nicht gei(t)zen(auern)
Der Leberkäs von Franz Geitzenauer aus Litschau hat seine Haube
sicher und erfreut die Gäste im Restaurant „Vestibül im Burgtheater“
von Christian Domschitz.

Von Kopf bis Fuß auf Speck eingestellt
Die Familie Mitteregger veredelt Speck und Schnaps in Reinkultur.

Ochsentour
Die TANN-Graz hat mit dem Murbodner einen Rinderklassiker zu einem
sensationellen Comeback verholfen.

Gut so, sagt der Fleischverstand
Die Ausbildung zum Diplom-Fleischsommelier feiert ein positives
Premierenjahr und hat mittlerweile 28 Absolventen.

Echt fett
Das richtige Kochen mit Fetten und Ölen will gelernt sein.

Fit wie ein Turnschuh
Paul und Helga Breitfeld aus Solingen sind seit 57 Jahren aktiv
als Fleischer tätig.

Bärenstarker Bärlauch
Das aromatische Wildkraut erlebt seinen zweiten Frühling.

fleisch.pur 1/2012 erhalten Sie ab 9. März in ihrer Trafik und im gut
sortierten Zeitschriftenhandel.

JAHN REISEN baut Thailand-Programm

JAHN REISEN veredelt sein Hotel-Portfolio in Thailand zum Winter 2011/12. 17 neue 4- und 5-Sterne-Häuser hat der Veranstalter in sein Programm aufgenommen.

Direkt am Fluss Chayo Phraya liegt das Chatrium Hotel Riverside Bangkok. Das 5-Sterne-Hotel ist luxuriös ausgestattet und eines der wenigen Hotels in Bangkok mit Balkon. Eine Luxussuite mit eigenem Privat-Pool bietet das Boutique-Hotel Cape Nidhra in Hua Hin, ein 5-Sterne-Haus, seinen Gästen. Auf einer Halbinsel mit Panoramablick auf die Andamanensee und die Phi Phi Islands liegt das 4-Sterne-Hotel Crown Lanta, das über zwei angeschlossene private Strände verfügt. Ein exklusives Ferienresort am südlichen Ende des drei Kilometer langen Karon Strandes ist das 5-Sterne-Hotel Marina Phuket Resort. Die Anlage kombiniert landestypische Architektur und Komfort.

Preisbeispiel:
Thailand, Hua Hin
5-Sterne-Hotel Cape Nidhra
1 Woche, Sky-Pool-Suite, Frühstück
Flug ab/bis Deutschland
pro Person ab 1.219 Euro

Zu buchen unter: www.gourmet-report.de/goto/jahn-reisen

Marmeladen-Magier und Schafsmilch-Chocolatier

Wandern und Schlemmen entlang der via culinaria in der Ferienregion Lungau

Via culinaria nennt sich der wohl „kost-barste“ Genuss-Wegweiser quer durch Stadt und Land Salzburg: Aufgeteilt nach Genusswegen für Feinspitze, Naschkatzen, Bierverkoster, Schnapsfreunde, Käsefreaks, Fleischtiger und Hüttenhocker zeigt die Via culinaria die besten Adressen zum Essen und Trinken, Genießen und Beisammensein. Das Wanderparadies Lungau, im Süden des Salzburger Landes, lockt Sommerurlauber mit knapp 60 schimmernden Bergseen, gepäckfreien Wanderrouten von Gipfel zu Gipfel und dutzenden reizvollen Mountainbike-Touren von 560 Kilometern Länge auf herausfordernden Höhenmetern.

Der südlichste Bezirk des Salzburger Landes, die Genussregion Lungau, ist ein inneralpines Becken auf über 1.000 Meter Seehöhe, das nicht nur kulinarische Gipfel zum Erklimmen bietet. Der Lungau ist für seine qualitativ hochwertigen Kartoffeln berühmt, die im Dialekt liebevoll Eachtling genannt werden. Gourmets und Gourmands sind im Lungau genau an der richtigen Adresse, denn lukullische Freuden in einer unberührten Alpenlandschaft zu genießen und dabei mit Freunden oder der Familie gemütlich zusammenzusitzen, das macht die beste Zeit des Jahres, den Urlaub, doch erst perfekt.

Freunde des Feuerwassers finden in der Ferienregion feine Enzianschnäpse, die mit dem „Goldenen Stamperl“ ausgezeichnet wurden: Eachtlinge und Tauernroggen werden zusätzlich zu den traditionellen Obstsorten liebevoll zu flüssigem Gold veredelt. (www.salzburg-online.at/…). Käseliebhaber lassen ihre Geschmacksknospen im Lungauer Almsommer mit erstklassigem Rohmilchkäse, ummantelt mit Meisterwurzblättern, Lärchenholzasche und Wachholdernadeln, aufblühen. www.bauernhoefe.at/hiasnhof

Naschkatzen werden auf der Schlemmerreise durch die Region in Tamsweg mit feinen Pralinen und traditionellen Leckerbissen, wie Kaiserschmarrn, Powidlbuchteln und Lungauer Rahmkoch zum Bleiben verführt. Eine Offenbarung ist auch die eigens perfektionierte Erdäpfel-Basilikum-Schokolade mit Eachtlingschnaps der Edelbrennerei Moser. Süße Verführungen bietet auch der Schafsmilch-Chocolatier Hochleitner: Im Atelier der Köstlichkeiten werden die gluten-, gentechnik und laktosefreien Schokoladenerzeugnisse Chocolina aus Schafsmilch hergestellt. (www.hochleitner.com). Schleckermäuler können beim Abstecher nach Mauterndorf in Trausners Genusswerkstatt dem Marmeladen-Magier Walter Trausner in der offenen Schauküche zuschauen, wie Bio-Wildbeeren zu feinster Marmelade und sogenannten „Pocketgelly“ veredelt werden: Fruchtgelee-Bonbons in himmlischen Geschmacksrichtungen wie Himbeere, Earl-Grey oder Kokos-Passionsfrucht. www.genusswerkstatt.com

Weitere kulinarische Highlights des Lungaus sind das Mesnerhaus in Mauterndorf ( www.mesnerhaus.at ), der Gasthof Andlwirt in St. Andrä ( www.andlwirt.at ) und das Romantik- und Genusshotel Wastlwirt in St. Michael ( www.wastlwirt.at ). Stubenhocker entdecken im Lungau bodenständige Gemütlichkeit gepaart mit himmlischem Gaumengenuss auf der 200 Jahre alten Kösslbacher Alm am Aineck: In der früher „offenen Rauchkuchl“ werden Lungauer Kasknödel mit Zwiebelsuppe und weitere Lungauer Köstlichkeiten gezaubert ( www.sbg.at/koesslbacher-alm ).

Drei Übernachtungen in einem ***Gasthof/Hotel sind mit Halbpension inklusive Schmankerl-Essen, Begrüßungsdrink, einer geführten Bergseewanderung mit anschließender Jause und der Besichtigung der Erlebnisburg Mauterndorf ab 154,- Euro pro Person von Juni bis August buchbar.

www.lungau.at

Erste Obstbrennerei im Oderbruch

Erste Obstbrennerei im Oderbruch

Jeden Monat stellt das Brandenburger Landwirtschaftsministerium ein Förderprojekt in den Mittelpunkt, das im Land im Rahmen des EU-Agrarfonds ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) umgesetzt wird. Das ELER-Projekt des Monats Februar ist die Hofmanufaktur im Landkreis Märkisch-Oderland: Hier werden 22 Hektar Streuobstwiesen bewirtschaftet, Schafe gehalten sowie eine Mosterei und die Erste Oderbruchbrennerei betrieben.

Ein Förderziel im Rahmen der ländlichen Entwicklung ist die Stärkung von Landwirtschaftsbetrieben, aber auch die Wiederinbetriebnahme ehemals landwirtschaftlicher Betriebe, betont Brandenburgs Agrarministerin Jutta Lieske: „Dabei stehen wirtschaftlich stabile Projekte ebenso im Fokus wie Landschaftsentwicklung und die Bewahrung regionaler Spezialitäten.“

Säfte, Obstbrände und Schafe bilden seit 2007 die wirtschaftliche Grundlage der Hofmanufaktur Neurüdnitz. Zu den 22 Hektar bewirtschafteten Streuobstwiesen, der Mosterei und der Schafherde kam Mitte 2009 die Erste Oderbruchbrennerei hinzu. Neben der Herstellung hochwertiger Obstsäfte, wird nach der Sanierung in einem früheren Stallgebäude ein Teil der Äpfel und andere Obstarten zu feinem Obstbrand veredelt. Die Hofmanufaktur entstand auf einer Mittelbauernwirtschaft, die der Inhaber Christian Filter mit seinem Betrieb wieder landwirtschaftlich nutzte. Dabei kamen dem Architekten, der schon viele Projekte der ländlichen Entwicklung betreut hat, seine breiten Erfahrungen zugute. Angefangen hat es mit der Sanierung des Bauernhauses aus dem 19. Jahrhundert, der Erweiterung der Schafherde und der Anlage neuer Streuobstwiesen. 2008 wurde eine große alte Presse angeschafft und mit der Vermarktung der Lohnmosterei begonnen. Mittlerweile werden jährlich rund 50 Tonnen Obst verarbeitet. Die hochwertigen Obstsäfte sind weit über die Grenzen der Region hinaus beliebt – zu den Kunden gehören Bio-Läden, Feinkostgeschäfte und Restaurants.

Sortenreine Edelobstbrände in limitierter Auflage

Ziel der Hofmanufaktur ist der Erhalt alter Obstsorten und regionaler Streuobstwiesen.
Mit einem hohen Anspruch an Qualität und handwerkliche Verarbeitung, werden aus aromatischen alten Obstsorten hochwertige regionale Spezialitäten hergestellt.

Mit ELER-Mitteln konnte der ehemalige Schweinestall saniert werden und beherbergt heute die Brennerei sowie eine Backstube und ein Büro. In der Brennerei wird ausschließlich vollreifes und gesundes Obst zu sortenreinen Destillaten veredelt. Handarbeit von der Ernte bis zur Verarbeitung sichert die hohe Qualität der Brände. Im Herbst 2009 wurde der erste Obstbrand destilliert, der nun bis zur Erlangung seiner endgültigen Trinkreife etwa ein Jahr im Keller der Hofmanufaktur lagert.

Ingesamt wurden für die Gebäudesanierung und den Ausbau des ehemaligen Schweinestalls mit Einbau einer Brennereianlage, Backstube, Hofladen und Büro Euro 156.296 investiert. Die Gesamtzuwendung belief sich auf Euro 70.333 davon Euro 52.750 aus dem ELER und Euro 17.583 vom Land Brandenburg.

Dem Projekt lag die Richtlinie zur Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) und LEADER des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg zugrunde.

Weitere Informationen zum ELER unter:

www.eler.brandenburg.de

POLETTOs Kochschule EXTRA

SWR, Samstag, 31.10., 18:15 – 18:45 Uhr

Wenn Alfons, der sympathische Franzose mit dem Puschelmikrofon als Kochschüler zu Cornelia Poletto kommt, darf es auch mal etwas raffinierter zugehen: Diesmal gibt’s getrüffeltes Perlhuhn, gegart in einer Hülle aus Meersalz. Dabei zeigt Sterneköchin Cornelia Poletto dem Publikum und Alfons unter anderem, wie man ein Huhn mit Trüffeln veredelt und perfekt tranchiert. Bon Appétit!

Patrik Jaros bringt die junge Küche aufs iPhone

Star-Koch Patrik Jaros bringt die junge Küche aufs iPhone

Unter dem Namen „Patrik´s“ stellt Sterne-Koch Patrik Jaros seine besten Rezepte für die junge Küche als Applikation fürs iPhone und für den iPod Touch vor. Wer sich im AppStore (Rubrik Lifestyle) „Patrik´s Einfach Kochen“ herunterlädt, erlebt die Welt der modernen Kreativküche. Für 2,39 Euro erhält man 70 außergewöhnliche Ideen für tolle Gerichte, die sich leicht nachkochen lassen.

Kochen mit „Patrik´s“ ist ebenso unkompliziert wie das iPhone selbst. Mit wenigen Zutaten entstehen unter detaillierter und reichhaltig bebilderter Anleitung leckere Gerichte. Damit alles sicher gelingt, sind die wichtigsten Schritte als Fotofilme dargestellt. Die persönlichen Lieblingsrezepte legt man in „Patrik’s“ App mit einem Fingerdruck unter „Favoriten“ ab oder sendet sie direkt an gute Freunde. Der Clou ist die „Kühlschrankfunktion“: Man tippt einfach ein, welche Lebensmittel zu Hause verfügbar sind und „Patrik´s“ schlägt die dazu passenden Gerichte vor. Kulinarisch-kreativer kann man sein iPhone kaum nutzen! „Patrik´s“ hilft auch beim Einkaufen: Die Rezepte mit allen Zutaten und Mengenangaben hat man im Supermarkt auch ohne Internetverbindung stets parat.

Chefkoch Patrik Jaros, einst vom renommierten Guide Michelin zum jüngsten Sterne-Koch Deutschlands gekürt, nutzt für „Patrik’s Einfach Kochen“ die Take-away-Küche mit ungewöhnlichen Kreationen. So veredelt er beispielsweise Fertigprodukte aus dem Supermarkt mit wenig Aufwand zu leckeren Köstlichkeiten. Aus den Resten im Kühlschrank zaubert er die schmack-haftesten Gerichte. Der Reis von gestern wird zu einem erfrischenden italienischen Reissalat oder das Sushi vom Vorabend mit Sesam gebraten zum herzhaften Appetithäppchen.

Mit „Patrik´s“ holt man sich einen bedeutenden Kochkünstler aufs iPhone. Patrik Jaros gehört zum Kreis der Meisterköche, die 1995 beim „Bocuse d’Or“, der Weltmeisterschaft der Köche in Lyon, die ersten drei Plätze belegten. Unter seinen bisherigen (gedruckten) Kochbüchern sind diverse Bestseller.

Die neue Koch-Applikation „Patrik’s Einfach Kochen“ ist aktuell für iPhone und Android in den Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch erhältlich.

Kochbuch – Thomas M. Walkensteiner

„Goldschatz Apfel“ – ein Buch mit kreativen Rezepten von Schloss Fuschl Küchendirektor Thomas M. Walkensteiner

„Goldschatz Apfel. Ein Kulturgut mit Geschichte“ ist ein Lese- und Kochbuch über den Apfel von Autorin Dr. Doris Maier – veredelt mit originellen Rezepten des Sternekochs und Küchendirektors des Schloss Fuschl Resort Thomas M. Walkensteiner. Durch seine Erfahrung und Kreativität in der Verarbeitung von regionalen Produkten, die nicht nur lecker schmecken, sondern auch gesund sind und teilweise heilende Wirkungen haben können, entstanden einfache Rezepte, die den Apfel sowohl in traditionelle als auch in exotische Delikatessen verwandeln.

Äpfel sind mehr als ein Stück Obst – sie sind seit über 2000 Jahren echte Klassiker und dienen als Abwehrspezialist, Schlank- und Fitmacher, Vitaminbombe, Kraftquelle und „natürliche Zahnbürste“ in einem. In all ihrer Vielfalt an Sorten, Farben, Formen und Aromen sind sie Kulturgut, Augenweide, Medizin und nicht zuletzt auch Gaumenfreude.

Dies weiß auch Sternekoch Thomas M. Walkensteiner, der bereits ein eigenes Anti-Aging Kochkonzept entwickelte, selbst zwei Kochbücher zu Ernährung und Gesundheit veröffentlichte und immer wieder zu Kochkursen in seine exklusive Kochakademie ( www.kochakademie.at ) einlädt. Deshalb holte sich die österreichische Autorin Dr. Doris Maier für den praktischen Teil des Buchs bei dem bekannten Kochexperten Unterstützung. Der dreifache Haubenkoch bereichert die spannenden Informationen über die älteste kultivierte Frucht mit vielen kreativen, schmackhaften Apfelrezepten. Walkensteiners Ideen beweisen die oftmals ungeahnte Vielseitigkeit: Vom Müsli am Morgen bis zum abendfüllenden Apfel-Menü, ob mit Gemüse, Fisch oder Fleisch – der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Neben Walkensteiners raffinierten Gaumenfreuden finden die Leserinnen und Leser auch die besten Apfelrezepte von dem Wettbewerb der Pinzgauer (Hobby-)Köche.

Darüber hinaus bietet das Buch vor allem auch Lesestoff, für den Autorin Dr. Doris Maier selbst sorgte. Zum einen recherchierte sie kulturelle und historische Bezüge. Zum anderen bietet sie auch Informationen zu gesundheitlichen und nahrungsspezifischen Aspekten dieses „Allroundtalents“.

Maier, Doris / Walkensteiner, Thomas M
Goldschatz Apfel
Ein Kulturgut mit Geschichte
ISBN : 978-3-901257-34-6
Einband : Gebunden
Preisinfo : 24,90 Eur[D] / 24,90 Eur[A