SFC Street Food Convention 2016

Street Food als Alternative zur Kantine boomt – B2B-Convention in Nürnberg am 10. und 11. November – Informationen für den Schritt in die Selbstständigkeit

Foodtrucks etablieren sich in Deutschland zunehmend als attraktive Alternative zum Lieferservice mit Pizza oder chinesischem Fastfood. Rund 600 solcher Trucks parken bundesweit täglich vor Firmentoren und Bürogebäuden, um Angestellte mit frischem Essen zu versorgen. Das ist gegenüber 2015 nahezu eine Verdoppelung, so die NürnbergMesse, die vom 10. bis 11. November die SFC Street Food Convention ausrichtet. Die SFC – erste B2B-Veranstaltung rund ums Street Food Business – ist Wegbereiter für Einsteiger und Unternehmer sowie Inspiration für bereits aktive Food Trucker, Catering- oder Eventmanager und für Veranstalter. Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr geht die SFC Street Food Convention in diesem Jahr mit einem vergrößerten Angebot und neuem Standort (Halle 10) an den Start.

Klaus P. Wünsch, Initiator und ideeller Träger der SFC, kennt die Branche wie seine Westentasche und weiß um den Erfolg: „Mittlerweile ist aus der noch relativ jungen Szene eine wirklich spannende Branche geworden. Das Business mit den Foodtrucks sowie Street Food allgemein boomt und die Szene wächst sehr schnell.“ Auch im Fernsehen ist das Thema angekommen: Die „Karawane der Köche“ (kürzlich im TV zu sehen) machte sogar Stopp in Nürnberg, dem „Home of Foodtrucks“. Auf der SFC 2016 dürfen die Gewinner der Serie mit Tim Mälzer und Roland Trettl natürlich nicht fehlen. Und somit werden Eddielicious aus Berlin mit ihrem eigenen Foodtruck in Nürnberg zu Gast sein.

Komplette Street Food Community präsentiert sich in Nürnberg
Wer sich mit einem Foodtruck selbstständig machen will, findet bei den mehr als 60 Ausstellern alles, was benötigt wird, um das eigene Konzept auf die Straße zu bringen: vom schicken Foodtruck, passenden Zubehör, Zulieferer-Bedarf bis hin zur Versicherung. Erzeuger, Lieferanten und Händler von Lebensmitteln, Getränken oder Non-Food, Fahrzeughersteller, -importeure und -umbauer stehen auch als Experten und Berater zur Verfügung. In unterschiedlichen Areas wie zum Beispiel dem Food Market, dem General Store, der Service Station oder der City Hall trifft sich die gesamte Street Food Community zum regen Austausch. Auf dem Street Food Market vor dem Eingang Mitte am ersten Messetag ab 17:30 Uhr können die Besucher zudem Köstliches aus diversen Trucks probieren – vom leckeren Burger bis hin zu exotischen Nudeln. Der Eintritt zum Street Food Market ist frei.

Convention Programm: Gemeinsam wachsen ist keine Seltenheit
Vielfältige Workshops und Vorträge sowie Podiumsdiskussionen geben die Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen und über Entwicklungsmöglichkeiten zu diskutieren. Klaus P. Wünsch: „Wir vernetzen uns in alle Richtungen, um gemeinsam zu wachsen, und sprechen über neue Trends, die selbst oder vielleicht gerade in einem solch jungen Gastrobereich beinahe täglich auftauchen.“ Die Workshops stellen verschiedene Themen in den Fokus. Zum Beispiel gibt es einen „SFC Street Food Starter Workshop“ mit der Referentin Stefanie Rothenhöfer. Des Weiteren werden rechtliche Fragen für Veranstalter von Foodevents geklärt sowie Tipps speziell für Mamis mit eigenem Foodtruck und allgemein zur Selbstständigkeit in diesem Bereich gegeben.

Neu in diesem Jahr ist das von nun an jährlich stattfindende Gipfeltreffen der deutschen Foodtrucker. Erstmals treffen sie sich zum SFC Foodtrucks Deutschland Summit am 10. November im Rahmen der SFC Street Food Convention.

Vorhang auf: umfangreiches Bühnenprogramm und neue Sonderfläche
Auch in diesem Jahr führt Moderatorin Stefanie Schmidts durch das Bühnenprogramm auf der Main Stage, das an beiden Messetagen auf die Besucher wartet. Hier erfahren die Zuschauer Interessantes über die Street Food Szene im Ausland sowie News aus der Branche und können zum Thema „Food Festivals – Hype oder bleib?“ mitdiskutieren. Spannend ist auch der Live-Cooking-Truck mit Koch Dominik Drechsler vom Guerilla Gröstl Foodtruck aus Nürnberg (www.guerillagroestl.de). Ein Live-Umbau-Truck mit Vollverklebung zeigt, wie ein Truck in zwei Tagen voll gewrapt wird. Und wer wissen will, was man sonst noch so alles mit einem Truck machen kann, sollte die Sonderfläche der SFC besuchen – hier werden Trucks zum Beispiel als Hairstyling-Truck oder als mobiler Barber vorgestellt.

Anmeldungen von Ausstellern sind noch bis Ende Oktober möglich. Weitere Informationen unter: www.streetfoodconvention.de

Dubai Food Festival

Ab dem 25. Februar 2016 wird das Dubai Food Festival die kulinarische Welt zum wiederholten Mal in Aufruhr versetzen, wenn es mit einer stadtweiten Präsentation des gastronomischen Angebots des Emirats Tausende Besucher anlockt. In diesem Jahr bietet das Festival ein umfangreiches 17-tägiges Programm mit neuen Events, Starköchen und Angeboten, das jedes Genießerherz höher schlagen lässt. Unter dem Motto „Celebrate Taste“ präsentiert das Festival 2016 mit beeindruckenden Food-Events und Aktivitäten die kulinarische Vielseitigkeit, Kreativität und Multikulturalität von Dubais Gastroszene.

„Das Dubai Food Festival zelebriert die Kultur des Essens und seine Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen und Familien, Freunde und Gemeinschaften zu vereinen“, erklärt Laila Mohammed Suhail, CEO des Dubai Festivals and Retail Establishment (DFRE), einer Agentur des Dubai Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM), dem Veranstalter des Festivals. „Das Festival bietet einen Einblick in Dubais außergewöhnliches kulinarisches Angebot und zieht die Einwohner und Besucher der Stadt mit Aktivitäten für jeden Geschmack an.“

Starköche vor Ort
Die Veranstalter bestätigten die Teilnahme verschiedener international gefeierter Spitzenköche, darunter die australischen Legenden und Stars der australischen Kochshow “MasterChef“ George Calombaris und Gary Mehigan. Teilnehmen werden auch Manu Feildel, der französischstämmige Star von “My Kitchen Rules“, TV-Liebling und Gastronom Matt Moran und der Celebrity-Gastronom und Autor Shannon Bennett. Vervollständigt wird die Riege durch Manal Al Alem, der „Queen of the Arabian Kitchen“, eine der bekanntesten und populärsten Köchinnen des Nahen Ostens.

„Wir freuen uns sehr, diese renommierten Starköche beim Dubai Food Festival begrüßen zu dürfen. Dass diese internationalen Meisterköche ihre kulinarischen Fähigkeiten auf dem Dubai Food Festival präsentieren, bestätigt einmal mehr, dass sich Dubai zu einem Hotspot für Feinschmecker und Experten aus der ganzen Welt entwickelt“, so Laila weiter.

Dubai Restaurant Week
Neu ist 2016 die Dubai Restaurant Week, bei der dreißig der beliebtesten Restaurants der Stadt Drei-Gänge-Menüs für nur 189 AED (rund 47 €) anbieten. Ganz im Zeichen von Dubais Aufstieg zum kulinarischen Reiseziel liefert die Dubai Restaurant Week dabei aufregende Einblicke in internationale Köstlichkeiten, die die Stadt zu bieten hat. Bei dem voraussichtlich restlos ausverkauften Event erhalten Festivalbesucher zu günstigen Konditionen die exklusive Möglichkeit, die Topadressen aus ihrer “Must-Eat-Liste“ zu besuchen und genießen. Ob mit der Familie, mit Freunden oder romantisch zu zweit: Auf der Dubai Restaurant Week findet sich etwas für jeden Geschmack. Zu den hochkarätigen Teilnehmern der Dubai Restaurant Week gehören Edelrestaurants von internationalen und Michelin-prämierten Köchen wie Gordon Ramsay (Bread Street Kitchen), Atul Kochhar (Rang Mahal), Heinz Beck (Social), Vineet Bhatia (Ashiana) und Alfredo Russo (Vivaldi).

Der Festival-Hotspot
Anlaufpunkt für alle Festivalbesucher ist der umgestaltete Beach Canteen: 15 erfolgreiche lokale Restaurantkonzepte, Auftritte von Spitzenköchen, einzigartige Abendessen am Strand sowie Auftritte lokaler Bands, DJs, Aktivitäten für Kinder, Beach-Sport und der offizielle Festival-Infostand versprechen Genuss und Spaß für die ganze Familie. Der Besuch des Festivals am Canteen Beach ist kostenlos.

Und noch viel mehr…
Weiteres Highlight des Dubai Food Festivals 2016 ist die beliebte arabische “Fatafeat Kitchen“ bei der den Starköchen in den Galleries Lafayette, in der Dubai Mall und bei Street Nights live über die Schulter und in die Töpfe geschaut werden kann. Des Weiteren können die hochkarätig besetzte Taste of Dubai, das beliebte „Kids-Dine-For-Free“-Angebot und eine Reihe von Veranstaltungen von Signature-Restaurants besucht werden.

Das Dubai Food Festival findet vom 25. Februar bis 12. März 2016 statt. Weitere Informationen wie der Festival-Zeitplan und Details zur Anmeldung für Events oder zum Ticketkauf finden Sie unter www.dubaifoodfestival.com

Dubai Skyline, Queen Elisabeth, Hotelschiff

Pauschalreise: Richtig reklamieren, Geld zurückbekommen

Was tun, wenn Anschläge das Urlaubsland erschüttern oder der Ferienort von einer Naturkatastrophe betroffen ist? Wird der Urlaub wegen höherer Gewalt erheblich beeinträchtigt, können Reisende den Vertrag vor und auch während einer Reise kündigen. Ein Rücktritt ist zudem möglich, wenn der Veranstalter nach Buchung die Reiseleistung maßgeblich ändert oder den Preis deutlich erhöht. Worauf bei der Kündigung des Reisevertrags oder dem Einfordern einer Ersatzreise zu achten ist, zeigt der Ratgeber „Richtig reklamieren – das Handbuch mit 134 Musterbriefen“ der Verbraucherzentrale NRW.

In einem separaten Kapitel rund um die Pauschalreise erklärt das Buch, auf welche Rechte Urlauber gegenüber dem Veranstalter pochen können und wie eine reibungslose Abwicklung gelingt. Zahlreiche Musterformulierungen helfen dabei. Zudem erläutert der Ratgeber, was zu tun ist, wenn Mängel die Traumreise zum Albtraum werden lassen, und wie Ansprüche auf Abhilfe, Reisepreisminderung und Kündigung durchgesetzt werden. Auch Schadenersatz ist ein Thema. In weiteren Kapiteln gibt es Informationen über Reklamationsrechte bei Kauf- und Mietverträgen sowie gegenüber Handwerkern, Versicherungen, Banken und Kommunikationsunternehmen.

Der Ratgeber kostet 11,90 Euro und ist in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Für zuzüglich 2,50 Euro für Porto und Versand wird er auch nach Hause geliefert.

Online-Shop: www.vz-ratgeber.de

CHEFS NextGeneration

Offizielles Statement zur „Next Generation 2014“ in Berlin

Im Folgenden das Statement im Namen der ganzen „Chefs Next Generation“ Teilnehmer und deren Begleiter.

Sämtliche Aussagen sind Erlebnisse des gestrigen Tages und können von rund 25 Personen bezeugt und bekräftigt werden.

Leider musste das geplante Event am gestrigen Montag kurzfristig abgesagt werden. Bereits am Sonntag hatten sich mehrere Probleme offenbart, die dann im Verlaufe des Dienstags nicht mehr zu halten waren.

Wir sehen uns gezwungen hier ein deutliches Statement in den Raum zu stellen, da scheinbar viele Unwahrheiten – teilweise auch gezielt – gegen uns eingesetzt wurden und wir dies geschlossen so nicht hinnehmen möchten.

Die offizielle Meldung, warum das Event abgesagt wurde lautete, dass es zu Unstimmigkeiten mit dem Veranstalter und der Location gekommen sei. Dies ist definitiv nicht korrekt. Die Anzahlung, welche seitens der Veranstalter gefordert wurde, wurde seitens HighendFood trotz mehrmaliger Aufforderung nicht geleistet. Zudem hat sich HighendFood nach Rücksprache mit den Verantwortlichen vor Ort nicht an Absprachen und Regeln gehalten. An dieser Stelle möchten wir das Umspannwerk sowie Küchenchef Matthias Gleiß von einer Schuld befreien.

Weiterhin konnten wir in Erfahrung bringen, dass einige Sponsorengelder veruntreut wurden. So unter anderem auch das von den teilnehmender Köchen der „Chefs Next Generation 2013“. Sämtliche Teilnehmer haben die anfallenden Kosten bei HighendFood beglichen. Leider mussten wir feststellen, dass diese Gelder niemals an den eigentlichen Empfänger geflossen sind.

Ab dem Zeitpunkt der Bekanntgabe der Eventabsage wurden die Organisatoren von HighendFood nicht mehr gesehen. Sowohl Max V., als auch Isa E. hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits abgesetzt. Alle teilnehmenden Köche mussten ab diesem Zeitpunkt sämtliche organisatorischen Maßnahmen selber treffen. Zugesagte Kostenübernahmen wurden storniert. So mussten auch sämtliche Teilnehmer, Begleiter und Andere die Übernachtungskosten selbst in die Hand nehmen. ´

Wir – die Teilnehmer und Begleiter der „Chefs Next Generation“ – möchten uns ganz klar von der Gruppe HighendFood und deren kriminellen Machenschaften distanzieren.

Das Projekt einer gemeinsamen Interessensfindung ist mit diesen Erlebnissen nicht gestorben, sondern wird als eigenständige und interne Veranstaltung weiterleben. Gäste und deren Zufriedenheit müssen im Vordergrund stehen. Probleme müssen branchenübergreifend gelöst werden und dazu sollte unsere Energie und unsere Motivation genutzt werden.

Um diese kriminelle Machenschaften zu durchbrechen, sollte sich jeder Küchenchef oder Gastronom sehr gut überlegen, wen er in Zukunft in sein Restaurant lässt. Auch hier häuften sich mehrfache Berichte über Sterneköche, die bis heute auf den Ausgleich einer Rechnung von HighendFood warten.

Nicht zu vergessen die Kosten und den Schaden jedes einzelnen Teilnehmers, die insgesamt weit in den fünfstelligen Bereich gehen.

Nun hat jeder selbst in der Hand, in wie weit er zwei Kriminellen Glauben schenken möchte.

An dieser Stelle nochmals ein ganzes großes und herzliches Dankeschön an Markus Semmler, der uns an diesem schweren Tag in sein Restaurant aufgenommen hat und mit dem wir dennoch eine schöne Zeit in Berlin hatten. https://www.facebook.com/pages/Markus-Semmler-Das-Restaurant/241019935956076

Auch herzlichen Dank an die gesamte Crew. So ein Tag schweißt zusammen.

Danke an euch.

Benjamin Maerz
Im Namen der „Chefs Next Generation“

Gourmet Welten haben eine Stellungnahme der Vermieter gebracht:
http://www.nikos-weinwelten.de/beitrag/skandal_um_chefs_next_generation/

Trotz Bemühens ist es uns bisher noch nicht geglückt, eine Stellungnahme der Veranstalter zu bekommen. Niemand wird eine Veranstaltung initiieren, wenn er weiß, er wird danach alles verlieren. Also irgendetwas muss gehörig schief gelaufen sein. Uns ist bekannt, dass dem Initiator mehrere Sponsoren kurz vorher abgesprungen sind. Gegenüber Gourmet Report meinte Vanderveer vor der Veranstaltung, er rechne mit einem kleinem Minus, da die Kartenverkäufe wohl besser als erwartet waren. Er könne das Minus aber stemmen.

Mittlerweile erreichte uns eine Stellungnahme HighEndFoods: www.gourmet-report.de/artikel/345361/CHEFS-NextGeneration-2014-in-Berlin/

CHEESE BERLIN 2013

Bei der Cheese Berlin können Berlinerinnen und Berliner in der Markthalle Neun die ganze Vielfalt handwerklicher Käse-Erzeugnisse kennenlernen und genießen – Sonntag, 3. November 2013, 11–19 Uhr, Markthalle Neun

Unter dem Motto „Alles, was man aus Milch machen kann“ bieten über 30 ausgewählte Erzeuger, Affineure und Händler aus der Region und aus ganz Deutschland hochwertige Käse zum Probieren und zum Kauf an.

Zu Gast sind außerdem herausragende Käsemacher aus Italien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und von den Britischen Inseln. Sie präsentieren besondere Spezialitäten wie z.B. Ahrntaler Graukäse, Chällerhocker, Remeker oder Stichelton.

Im Rahmenprogramm laden die Käse- und Wein-Expertin Ursula Heinzelmann sowie die Bier-Sommelière Sylvia Kopp von der Berlin Beer Academy zu CheeseTalks mit außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen ein.

Die Veranstalter wollen mit der Cheese Berlin darauf aufmerksam machen, dass viele Käsesorten und das Wissen um deren Herstellung gefährdet sind. Die Berufsgruppe der Schäfer und Hirten droht auszusterben. Der Verlust kultureller und kulinarischer Traditionen bedeutet zugleich auch ein Verlust an Biodiversität. Wenn alte Nutztierrassen verloren gehen, werden auch weidewirtschaftlich geprägten Landschaften mit ihrer spezifischen Artenvielfalt zerstört. Um diese zu schützen nimmt Slow Food alte Nutztierrassen und traditionelle Käse verstärkt in die internationale „Arche des Geschmacks“ auf.

Die Cheese Berlin fand im November 2012 zum ersten Mal statt und war mit rund 7.000 Besucherinnen und Besuchern auf Anhieb ein Erfolg. Aufgrund des großen Interesses im Vorjahr wird diesmal die Cheese Berlin noch einmal zwei Stunden länger geöffnet sein (11–19 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Veranstalter der Cheese Berlin sind das Slow-Food-Convivium Berlin, die Markthalle Neun und der Berliner Käsespezialist Ivo Knippenberg.

Die Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg ist ein Marktplatz für gute Lebensmittel. Hier treffen sich traditionelles Lebensmittelhandwerk und -handel, Esskultur, Kunst und Engagement. Im Wettbewerb Berliner Meisterköche wurde die Markthalle Neun jüngst als Gastronomischer Innovator 2013 ausgezeichnet.

www.cheese-berlin.de

Kunst- und Käseseminare in der Mecklenburgischen Schweiz

Einen ungewöhnlichen Kurzurlaub verspricht der Veranstalter Romantisches Mecklenburg aus Teterow in der Mecklenburgischen Schweiz mit seinen Kunst- und Käseseminaren, das nächste wird am 27. und 28. Juli angeboten. Dabei entwerfen Teilnehmer unter Anleitung von Künstler Jim Schütz eigene Skulpturen und erlernen Techniken zu deren Bearbeitung. Nebenbei erzählt Schütz den Gästen Geschichten aus der Region. Wer genug geschaffen hat, kann sich der Käseherstellung widmen. Die Geschäftsführerin des Veranstalters „Romantisches Mecklenburg“, Ulrike Lübbert, zeigt, wie einfach frischer Rohmilchkäse für den Hausgebrauch hergestellt werden kann. Gewürzt wird dieser mit Kräutern aus dem Bauerngarten rund um das Café Lebenslust in Groß Wokern bei Teterow.

Das Wochenende „Kunst und Käse“ kostet 129 Euro pro Person und kann bei der Touristinformation in Teterow unter der Telefonnummer 03996 172028 oder direkt beim Romantischen Mecklenburg unter der Rufnummer 039978 51980 gebucht werden. Im Preis sind das Material zur Skulpturen- und Käseherstellung, Lunch und Kaffee am Samstag sowie Sonntagsbrunch enthalten.

Alle Teilnehmer nehmen ihren eigenen Käse sowie ihr persönliches Kunstwerk mit nach Hause und erhalten zusätzlich ein Zertifikat. Dieses und weitere Angebote wie etwa das Angebot für Genießer mit dem Titel „Gourmet-Wandern“ oder Landschaftsyoga finden Interessierte unter www.romantisches-mecklenburg.de

Unterkünfte vermittelt auch der Tourismusverband Mecklenburgische Schweiz unter www.mecklenburgische-schweiz.com.

Auch bei Anschlußflügen Ausgleichszahlung

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Passagierrechte von Flugreisenden nun auch bei verspäteten Anschlussflügen gestärkt, berichtet Deutsche Welle TV. In dem in Luxemburg entschiedenen Fall hatte eine deutsche Reisende geklagt. Sie hatte mit Air France einen Flug von Bremen über Paris und Brasilien nach Paraguay gebucht. Da die Maschine in Bremen mit einer zweieinhalb-stündigen Verspätung startete, verpasste die Frau ihre beiden Anschlussflüge. Die Fluglinie hatte die Ausgleichszahlung mit der Begründung veweigert, entscheidend sei die Verspätung beim Abflug und nicht bei der Ankunft am Ziel nach mehreren Anschlussflügen. Dem widersprachen die Richter: Für den Anspruch einer Ausgleichszahlung von bis zu 600 Euro sei die Verspätung von mehr als drei Stunden am Endziel maßgeblich und nicht die zum Zeitpunkt des Abflugs Erst Ende Januar hatte der EuGH die Rechte von Reisenden bei Flugannullierungen erheblich gestärkt.

In einem anderem Gerichtsverfahren zu Flugzeiten kündigt die TUI Berufung an, so dass das Verfahren in höherer Instanz fortgeführt wird.

Eine Klausel, mit der sich ein Veranstalter von Pauschalreisen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorbehält, nachträglich einseitig die Flugzeiten zu ändern, ist unwirksam. Der Reiseveranstalter verwendete im verhandelten Fall konkret die Klausel: «Die endgültige Festlegung der Flugzeiten obliegt dem Veranstalter mit den Reiseunterlagen». Das OLG Celle hält diese Klausel für unwirksam, weil sie gegenüber dem Reisenden zum Ausdruck bringt, die Flugzeiten können jederzeit ohne Begründung geändert werden. Der Reiseveranstalter darf sich in AGB aber keine völlig freie Flugzeitenänderung vorbehalten. Weder kann der Veranstalter ohne Angabe triftiger Gründe einseitig neue Flugzeiten bestimmen, noch im Fall nicht benannter Flugzeiten diese ohne berechtigtes Interesse einseitig erstmalig festlegen, erläutern ARAG Experten (OLG Celle, Az.: 11 U 82/12).

Rechte des Flugpassagiers bei Streik

Passagiere sind bei einem Streik in der EU nicht rechtlos und haben Fluggastrechte

Die Verbraucherzentrale NRW erläutert die Rechte von Fluggästen, die wegen einer Arbeitsniederlegungen am Boden bleiben müssen oder erst verspätet zum Ziel kommen

Streichung des Fluges
Wird der Flug wegen der Arbeitsniederlegung ganz gestrichen, muss die Airline nach der EU-Verordnung für Fluggastrechte die Passagiere per Ersatzflug zum Ziel befördern. Dies dürfte sofort normalerweise kaum möglich sein. Alternativ kann der Reisende bei Annullierung des Fluges vom Luftbeförderungsvertrag zurücktreten und sich den Flugpreis erstatten lassen. Ausgleichszahlungen braucht die Fluggesellschaft nach bislang überwiegender Ansicht nicht zu leisten, wenn sie alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen hat, um Flugannullierungen zu vermeiden.

Verspätung des Fluges
Startet die Maschine wegen des Streiks erst verspätet, haben Reisende nach der europäischen Fluggastrechte-Verordnung bei Abflugsverzögerungen von zwei Stunden (Kurzstrecken bis 1.500 Kilometer), drei (Mittelstrecken bis 3.500 Kilometer) bzw. vier Stunden (Langstrecken) Anspruch auf kostenlose Betreuung. So hat die Airline auf Wunsch des Reisenden für Mahlzeiten, Erfrischungen, zwei Telefongespräche, Telexe, Faxe oder E-Mails sowie für notwendige Hotelübernachtungen inklusive Transfer zu sorgen. Verschiebt sich der Flug auf einen anderen Tag, muss die Fluggesellschaft die notwendigen Kosten einer Übernachtung im Hotel übernehmen. Wer die Reise nicht mehr antreten will, kann bei einer mindestens fünfstündigen Flugverspätung darauf pochen, das Geld dafür zurückzubekommen.

Flug bei einer Pauschalreise
Ist der Flug Teil einer Pauschalreise, sollte sich der Urlauber an den Reiseveranstalter wenden. Auch er hat die Pflicht, so schnell wie möglich eine Ersatzbeförderung zu organisieren. Allerdings muss dem Veranstalter in der Regel eine angemessene Frist (einige Stunden) gesetzt werden, um einen solchen Transport zu bewerkstelligen. Ist das gebuchte Flugzeug wegen des Streikes bis zu vier Stunden verspätet, gilt das nach bisheriger Rechtsprechung zum Pauschalreiserecht als bloße Unannehmlichkeit. Erst wenn der Flieger mehr als vier Stunden Verspätung hat, kann – je nach Flugstrecke – ein Reisemangel vorliegen. Dann können fünf Prozent des Tagesreisepreises für jede weitere Verspätungsstunde vom Veranstalter zurückverlangt werden. Urlauber haben außerdem die Möglichkeit, nach ihrer Rückkehr den Reisepreis zu mindern, etwa wenn Reiseleistungen ausgefallen sind.

Urlaub aus dem Supermarkt

Lebensmittel-Discounter wie Aldi, Lidl und Co. bieten viele Urlaubsreisen an. Doch sind diese Angebote wirklich preiswert? Das Reisemagazin Clever reisen! hat in seiner aktuellen Ausgabe 1/13 die Preise der Discounterreisen unter die Lupe genommen – mit überraschenden Ergebnissen.

Reisen vom Discounter: Wer steckt dahinter?
Die meisten Discounter-Reisen stammen von bekannten deutschen Veranstaltern, wie etwa von der TUI-Tochter „Berge & Meer“ (u.a. Aldi), der FTI-Tochter „BigXtra“ (u.a. Lidl, Tchibo) oder der Thomas Cook-Tochter „Tour Vital“ (u.a. Tchibo). Dabei treten die Discounter in der Regel nicht selbst als Veranstalter auf. Sie vermitteln die Reisen lediglich oder vermarkten sie für ihre konzerneigenen Töchter. Neben klassischen Badereisen, zum Beispiel in die Türkei, sind auch Kreuzfahrten, Weltreisen und ärztlich begleitete Rundreisen über die Lebensmitteldiscounter zu haben.

Preistest: Discounter- vs. Verantalter-Angebote
Für den Clever reisen!-Test wurden die Preise der Discounterreisen mit den Preisen entsprechender Veranstalterangebote auf dem Reiseportal www.fliegen-sparen.de verglichen. Die Reiseleistung, also der Anreisetag, die Hotelkategorie sowie Verpflegungs- und Sonderleistungen (z.B. Zug-zum-Flug-Ticket) waren jeweils gleich.

Preisvergleich mit überraschenden Ergebnissen
Das Ergebnis fällt nicht nur überraschend klar, sondern auch verblüffend einheitlich aus. Alle Angebote der Discounter konnten im Clever reisen!-Test unterboten werden, teilweise sogar erheblich. Für drei Supermarktangebote fanden sich sogar komplett identische Gegenangebote von Veranstaltern. Die größte Preisdifferenz ergab sich beim Angebot von Aldi. Hier sollte eine 2-wöchige Urlaubsreise nach Bulgarien für zwei Personen 1.658 Euro kosten. Im Aldi-Angebot war ein 4-Sterne Hotel und die Verpflegungsleistung All Inclusive enthalten. Beim Veranstalter Tjaereborg kostete eine vergleichbare Reise für zwei Personen nur 1.299 Euro. Eine Ersparnis von 359 Euro.

Discounter-Angebote nicht automatisch die günstigsten
Fazit des Clever reisen!-Tests: Nur weil Aldi, Tchibo oder Penny draufsteht, ist noch lange kein hitverdächtiger Tiefstpreis drin. Urlauber sollten sich nicht von großen Namen blenden lassen. Wer günstige Angebote sucht, kann die Discounter-Angebote als ungefähren Anhaltspunkt nehmen. Ein Preisvergleich, zum Beispiel mit Reiseportalen wie www.fliegen-sparen.de, ist jedoch immer empfehlenswert.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 1/13 ab dem 04.01. am Kiosk für 5,50 Euro!
Extra: Airline-Guide – Über 40 Airlines im Überblick. Der Wegweiser für Schlauflieger mit nützlichen Infos und Tipps rund ums Fliegen

Unverbindliche Flugzeiten

Pauschalurlauber kennen das: Kurz vor Antritt des Fluges teilt der Veranstalter mit, dass der ursprünglich für vormittags angekündigte Abflug in den lang ersehnten Urlaub erst mitten in der Nacht stattfindet. Oder am letzten Abend im Hotel kommt die Info, dass der Flieger zurück nach Hause leider doch schon um sechs Uhr morgens startet. Ärgerlich und schlecht für die Urlaubserholung ist beides. Aber ist die Verlegung der Flugzeiten überhaupt zulässig? ARAG Experten erklären, was die Veranstalter dürfen und was nicht mehr erlaubt ist.

Änderungsvorbehalt ohne Grenzen?
Bei den Veranstaltern ist es gängige Praxis, dass sie sich in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) vorbehalten, Flugzeiten zu ändern. Oft findet sich ein solcher Hinweis auch zusätzlich in der Buchungsbestätigung. Das mag zwar aus Sicht der Veranstalter verständlich sein, denn nicht immer stehen bei der Buchung die Zeiten für Charterflüge schon fest. Deshalb gesteht das Reisevertragsrecht dem Veranstalter grundsätzlich auch eine Änderung von wesentlichen Reiseleistungen zu. Dazu gehören eben auch die Flugzeiten. Trotzdem darf der Änderungsvorbehalt keine beliebige Verlegung der Flugzeiten erlauben, sonst ist er unwirksam. Das geht aus einem aktuellen Urteil hervor. Im dortigen Fall hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen die AGB eines großen Reiseveranstalters geklagt. In denen hieß es „Unverbindliche Flugzeiten – Änderungen vorbehalten“ und „aktuelle Flugzeiten im Ticket“. Die Richter hielten diesen so genannten Änderungsvorbehalt für unwirksam, weil es danach dem Veranstalter freistand, von den Angaben in der Buchung ohne Voraussetzungen oder Grenzen abzuweichen. Das aber sei für die Kunden nicht zumutbar. Die voraussichtlichen Zeiten sind nicht unverbindlich, sondern Bestandteil des Reisevertrages. Er dürfen sich lediglich Änderungen aus triftigem Grund vorbehalten werden, welche für den Kunden zumutbar sind (LG Düsseldorf, Az.: 12 O 224/11).

Was ist gerade noch zumutbar?
Bereits vor diesem Urteil haben sich Gerichte damit beschäftigt, welche Flugzeitänderungen für den Reisenden zumutbar sind. Generell gingen die Gerichte bei Pauschalreisen allerdings davon aus, dass der An- und Abreisetag nicht der Erholung dient. Gewisse Verschiebungen bei Hin- und Rückflug wurden daher als zumutbar erachtet. Dabei spielt aber auch immer eine Rolle, wie lange der gebuchte Aufenthalt insgesamt dauert. Im Klartext: Bei einem 14-tägigen Urlaub muss es eher hingenommen werden, wenn der Rückflug um ein paar Stunden vorverlegt wird als bei einem Wochenendtrip. So war es nach Auffassung der Richter einer Urlauberfamilie zumutbar, dass die Zeit für ihren Rückflug von 14.35 Uhr auf 6.10 Uhr vorverlegt wurde. Es gehöre zum Wesen von Charterflügen, so das Gericht, dass Flugzeiten kurzfristig geändert würden, um die Kapazitäten besser auszulasten (AG Bad Homburg, Az.: 2 C 3320/00). Anders sah es dagegen in dem Fall eines 1-wöchigen Tauchurlaubes aus. Hier sollte der Rückflug statt um 18.20 Uhr bereits um 7.30 Uhr stattfinden. Die für den letzten Tag gebuchten Tauchgänge mussten deshalb ausfallen. Der Reisende hatte daher Anspruch auf Erstattung des Reisepreises für einen Tag (AG Ludwigsburg, Az.: 10 C 1621/08). Ähnlich urteilte der Bundesgerichtshof in einer kürzlich ergangenen Entscheidung: Auch dort ging es um eine 7-tägige Pauschalreise, bei der der Rückflug eigentlich für 16.40 Uhr geplant war, dann aber kurzfristig auf 5.15 Uhr vorverlegt wurde. Für die Reisenden bedeutete das: Sie wurden schon um 1.25 Uhr am Hotel abgeholt. Nach Ansicht der Karlsruher Richter war diese Abweichung nicht mehr hinnehmbar (BGH, Az.: X ZR 76/11).

Reisemangel?
Und welche Rechte haben die Reisenden, wenn die Hin- oder Rückflugzeiten derart verschoben werden, dass das für sie nicht zumutbar ist? Laut ARAG Experten kann in diesem Fall ein Reisemangel vorliegen. Der gibt den Reisenden unter Umständen ein Minderungsrecht. Sie können also vom Veranstalter verlangen, dass er den Reisepreis um den Tagespreis für den betroffenen Tag mindert. Je nach Länge der Verschiebung erkennen die Gerichte in manchen Fällen 100 Prozent des Tagespreises, in manchen auch nur einen geringeren Prozentsatz als Minderungsbetrag an. Außerdem hat der Reisende grundsätzlich ein Recht zur Selbstabhilfe, sprich zur eigenen Buchung eines Fluges am ursprünglich vorgesehen Tag oder zur ursprünglich vorgesehen Zeit. Bevor man hier selbst tätig wird, sollte aber immer der Veranstalter bzw. der Reiseleiter vor Ort aufgefordert werden, Abhilfe in Gestalt eines anderen Fluges zu schaffen. Wird das verweigert, muss der Veranstalter die Kosten für den selbst gebuchten Flug und eventuelle Auslagen wie z.B. Taxi- oder Busfahrten zum Flughafen erstatten. Bei dieser Variante bleibt allerdings immer das Risiko, dass man am Ende auf den Kosten sitzenbleibt, weil – wie oben gezeigt – die Gerichte die Frage, ob die Verlegung der Flugzeiten unzumutbar war, sehr unterschiedlich beurteilen.