Markus Buchhagen

Seit Mitte März 2006 leitet Markus Buchhagen (35) als Direktor die Geschicke des Hotels auf der Wartburg in Eisenach und löst somit Hans Lorenz Beck in dieser Position ab, der der Arkona Gruppe treu bleibt und in das Sport & Spa Resort A-Rosa am Scharmützelsee wechselte.

Vor seinem Betriebswirtschaftsstudium an der Wirtschaftsschule für Hotellerie und Gastronomie in Berlin, arbeitete Markus Buchhagen zwei Jahre im Intercontinental Hotel in Zürich bevor er 1999 zur Arkona AG kam. Seine Karriere in diesem Unternehmen begann im Steigenberger Hotel Remarque in Osnabrück als F&B Assistent, führte über die Position des stellvertretenden Gastronomieleiters bis hin zum F&B Manager dieses Hauses. Zuletzt war Markus Buchhagen als F&B Manager bei der Neueröffnung des Grand Spa Resorts A-Rosa in Travemünde tätig und bekleidet nun erstmalig die Position eines Direktors.

Das Fünf-Sterne Hotel auf der Wartburg verfügt über 35 individuell eingerichtete Gästezimmer. Die vielfach ausgezeichnete Burgküche mit dem Restaurant „Landgrafenstube“ wurde im vergangenen Jahr mit 15 Gault Millau Punkten ausgezeichnet. Das persönliche Augenmerk Markus Buchhagens gilt nun der steten Weiterentwicklung dieses positiven Trends.

www.wartburghotel.de

Für 69.- Euro first class nach Berlin – zur ITB – mit der Bahn

Rekordbeteiligung mit 10.856 ausstellenden
Unternehmen aus 183 Ländern ITB Berlin wächst weiter –
Flächenvergrößerungen für Indien, Arabien, Südamerika – neu: „ITB
Supply“ und „Immovest“ – ITB Kongress Market Trends & Innovations
erstmals mit Hospitality Day und TRAVDEX@ITB – ITB Business Travel
Days an fünf Tagen – zahlreiche Highlights für Privatbesucher

Zum 40. Mal findet auf dem Messegelände unter dem
Berliner Funkturm die ITB Berlin (8. bis 12. März 2006) statt.
Seit
1966 haben in den Messehallen unter dem Funkturm gute Geschäfte,
freundschaftliche Kontakte und innovative Ideen Tradition. In den
letzten Jahren hat sich die ITB Berlin vom Flächenvermieter zu einem
modernen KompetenzCenter der Branche gewandelt. Sie ist Spiegel der
Branche und Impulsgeber für die internationale Reise-Wirtschaft.
Nirgendwo sonst finden Aussteller und Messebesucher alle Glieder der
Wertschöpfungskette der Tourismusindustrie so konzentriert
versammelt: von Leistungsträgern über Veranstalter und Carrier bis
hin zu über 183 Ländern. Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der
Messe Berlin: „Die Anzeichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung
haben sich in den vergangenen Wochen gehäuft, die Stimmung bei den
Verbrauchern wird zunehmend besser. Das verleiht der ITB Berlin 2006
Rückenwind und wird sich sicherlich in einem positiven
Geschäftsverlauf spiegeln.“ Die ITB Berlin führt jährlich erfolgreich
weltweites Angebot mit weltweiter Nachfrage zusammen. „Studien sagen
zudem positive Auswirkungen der FIFA WM 2006[TM], eines der größten
Sportereignisse Europas in diesem Jahr, auf den Tourismus in
Deutschland voraus. Die attraktiven Angebote der Veranstalter für
diese Zeit werden dem Sommergeschäft zusätzlichen Schwung verleihen.“

Ausstellerrekord und Flächenvergrößerungen

Die ITB Berlin wächst auch im Jahr 2006 weiter: 10.856
ausstellende Unternehmen und Institutionen aus rund 180 Ländern und
Gebieten präsentieren auf einer Ausstellungsfläche von 150.000
Quadratmetern (brutto) ihre neusten touristischen Produkte. Das ist
nach den Steigerungen der letzten Jahre ein erneuter Zuwachs von 4,3
Prozent (2005: 10.409 ausstellende Unternehmen). Verstärkte Nachfrage
kommt in diesem Jahr aus Indien, das erstmals eine eigene Halle (5.2)
mit einer Fläche von 2.000 Quadratmetern belegt. Aber auch arabische
Länder engagieren sich mit einem Zuwachs von 35 Prozent an
Ausstellungsfläche. Südamerika vergrößerte seine Ausstellungsfläche
um rund 40 Prozent. Größer geworden sind auch die Stände von
Tschechien und der TUI.

Neue Länder und neue Segmente

Die ITB Berlin 2006 kann neue Länderbeteiligungen und Aussteller
begrüßen. Timor Leste, das ehemalige Osttimor und Afghanistan
präsentieren sich der Branche erstmals auf der weltweit größten
Reisemesse (Halle 26, Stand 127). Nach längerer Abwesenheit sind auch
Makedonien (Halle 2.1, Stand 108) und Nordkorea (Mitaussteller am
PATA-Stand Halle 26, Stand 103) wieder vertreten. Die Karibik war
schon immer stark präsent. In diesem Jahr werben auch Cancun (Halle
3.1, Stand 210) und Riveira Maya (Halle 3.1, Stand 211) in der Halle
3.1 um die Besucher. Premierengäste sind das Ferien- und Hotelprojekt
Blue City aus dem Oman (Halle 22, Stand 109), der deutsche
Kreuzfahrtanbieter Vivamare Urlaubsreisen (Halle 14.1, Stand 107),
der spanische Fernsehsender Canal Andalucía Turismo (Halle 1.2, Stand
102), die Royal Bank of Scotland, RBS (RD Europe, Halle 7.1b, Stand
1) sowie der Fenster- und Solaranlagenhersteller Schüco International
KG aus Deutschland (Halle 7.1c, Stand 101) im neuen Segment ITB
Supply.

Die sich permanent an die aktuellen Trends und Innovationen
anpassende Messe wartet in diesem Jahr wieder mit neuen Segmenten
auf. ITB Supply (Halle 7.1.c) präsentiert den Dienstleistungssektor
auf der ITB Berlin. Es präsentiert sich ein breites Spektrum an
Zulieferern der Tourismusbranche. Die Immovest (Halle 15.2), eine
Spezialmesse für Ferien- und Zweitimmobilien, nutzt die
Synergieeffekte, die sich im Umfeld der ITB Berlin für diese neue
Plattform ergeben.

ITB Kongress Market Trends & Innovations ausgebaut

Der ITB-Kongress Market Trends & Innovations, der weltweit größte
Fachkongress der Reiseindustrie bietet in diesem Jahr an fünf Tagen
ein Programm mit 180 Referenten und 60 Einzelveranstaltungen. Die
Rednerliste mit Namen von Michael Frenzel über Sir Rocco Forte bis zu
Stelios Haji-Ioannou, dem Gründer von easyjet, gleicht dem Who-is-who
der Tourismusbranche. Premiere feiert der ITB Hospitality Day. Erneut
finden der ITB Aviation Day und der ITB Marketing and Sales Day
statt. Der Bereich Travel Technology wird als TRAVDEX@ITB in
Partnerschaft mit dem renommierten Beratungsunternehmen PhoCusWright
Inc. aus den USA auf völlig neue Weise präsentiert. Aufgewertet wird
auch das Angebot im Bereich Business Travel durch die Verlängerung
der ITB Business Travel Days auf alle fünf Messetage. Das komplette
Kongressprogramm findet sich im Internet unter www.itb-kongress.de .

Information und Entertainment für Privatbesucher

Nach dem neuen Laufzeitmodell wird die ITB Berlin 2006 von
Mittwoch bis Freitag um 13 Uhr exklusiv für Fachbesucher geöffnet
sein. Danach können sich dann Privatbesucher auf der Messe Anregungen
für ihren nächsten Urlaub holen. Griechenland ist Partnerland der ITB
Berlin 2006 und bringt mit einem griechischen Kafenion südliche
Lebensfreude unter den Funkturm (Halle 2.2).

Bei dem großen ITB-Jubiläums-Gewinnspiel in Halle 4.1 ist die
Eintrittskarte gleichzeitig ein Los zur Teilnahme. Es werden 1.000
Preise rund um das Reisen verlost, vom Citytrip über die Kreuzfahrt
bis hin zum FIAT Panda Racing. Der ganz besondere Preis: Es wird ein
Astronauten-Training in Köln, ein Besuch im Mission Control Center im
holländischen Nordwijk oder in Oberpfaffenhofen verlost.

Die ITB Buchwelt wird erstmals mit dem Segment Kulturtourismus
zusammengeführt (Halle 4.2) und bietet ein enormes Spektrum,
erstmalig auch den Verkauf von Büchern.

Mit der Bahn in der 1. Klasse für 69 Euro nach Berlin und zurück

Als offizieller Partner der ITB Berlin 2006 bringt die Deutsche
Bahn vom 7. bis 13. März 2006 alle Messebesucher von jedem DB-Bahnhof
Deutschlands in der 1. Klasse für 69 Euro nach Berlin und zurück. Die
Tickets können unter dem Stichwort „ITB 2006“ über die Hotline 01805
– 31 11 53 gebucht werden (12 ct/min. aus dem Festnetz der deutschen
Telekom).

Publikumstage, Preise, Informationen

Die Publikumstage sind Freitag, 10. März 2006, von 13 bis 18 Uhr,
Samstag, 11. März 2006 und Sonntag, 12. März 2006, jeweils von 10 bis
18 Uhr. Das Tagesticket kostet 13 Euro, das Online-Ticket gibt es für
11 Euro. Das Happy Friday Ticket kostet 6,50 Euro. Alle Informationen
zur ITB Berlin finden sich unter www.itb-berlin.de .

Basisinformationen zur 40. ITB Berlin

Die 40. ITB Berlin findet vom 8. bis 12. März 2006 in Berlin statt. Seit 1966 haben in den Messehallen unter dem Funkturm gute Geschäfte, freundschaftliche Kontakte und innovative Ideen Tradition. Die ITB Berlin gilt als Impulsgeber und aktuelle Plattform der Tourismusindustrie. Nirgendwo sonst finden Aussteller und Messebesucher die Glieder der Wertschöpfungskette der Tourismusindustrie so konzentriert versammelt: von Leistungsträgern über Veranstalter bis hin zu über 180 Ländern. Die Vielfalt der Reisewelt lässt sich hier in nur fünf Tagen an einem Ort erleben.

Zahlen und Fakten

Aussteller: Insgesamt über 10.400 ausstellende touristische Unternehmen, mehr als drei viertel der Aussteller kommen aus dem Ausland.
Hotels: 26 %
• Fremdenverkehrsorganisationen: 22,9 %
• Reiseveranstalter: 18,8 %
• Reisebüros: 12,3 %
• Verkehrsträger: 10 %
• Touristische Verbände, Vereine: 10%
• Travel Technology: 5,4 %
(Quelle: Gelszus-Ausstellerbefragung ITB Berlin 2005, Stichprobe, Mehrfachnennungen möglich)

Besucher: Über 84.000 Fachbesucher und 58.000 Privatpersonen werden zur ITB Berlin erwartet, der ITB Kongress wird rund 8.500 Teilnehmer haben.

Presse: Rund 7.000 akkreditierte Journalisten.

Umsätze: jährlich Geschäftsabschlüsse von über fünf Mrd. Euro.

Das Drei-Säulen-Konzept

1. Führende Fachmesse der internationalen Tourismuswirtschaft:
2005 kamen c.a. 84.000 Fachbesucher, das bedeutet einen Zuwachs von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

2. Weltweit größte Reisemesse für das Publikum

3. ITB Kongress Market Trends & Innovations:
Insgesamt 8.500 Teilnehmer, rund 60 Veranstaltungen mit 180 Referenten
– Themen: ITB Aviation Day, ITB Hospitalitiy Day, ITB Future and Innovation Forum, ITB Marketing and Sales Day, Destinationenthemen und Workshop Sessions.
– Travdex@ITB, der neue Travel Technology Kongress, gemeinsam mit PhoCusWright, dem führenden Beratungsunternehmen aus den USA.
– ITB Business Travel Days: ITB Business Travel Forum, ITB Business Travel Lounge by VDR & HSMA, ITB Business Travel Partner Programm

Touristische Segmente

1. Kulturtourismus
Immer mehr Menschen machen ihre Urlaubsentscheidung vom Kulturangebot des Reiseziels abhängig. Kultur steht im Mittelpunkt der in diesem Segment präsentierten Urlaubsangebote und Kurzreisen.

2. Forum Wellness
Der globale Trend nach Wohlfühlen und Gesundheit ist ungebrochen. Auf dem Forum Wellness wird seit 2004 Licht in den „Wellness-Dschungel“ gebracht.

3. Training and Employment in Tourism
Universitäten aus dem In- und Ausland, Fachhochschulen und Berufsakademien, wissenschaftliche Institute und weitere Dienstleiser bieten Informationen über Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Tourismus.

4. Cruises
Die Hochsee- und Flusskreuzfahrt ist ein aufstrebendes Segment mit wachsenden Umsätzen. Auf der ITB Berlin 2006 zeigt sich dieser expandierende Markt als kompakte Businessplattform.

5. Travel Technology
Der internationale Branchentreff zeigt globale Distributionssysteme, Veranstalterdatenbanken, Reservierungssysteme, Technologielösungen, Ticketstraßen und Kalkulationsprogramme.

6. Buchwelt
Die führende Plattform für Reiseführer und Kartografien für Business Travel, City-Tripps, Badeurlaub, Routenplanung, Individual- und Abenteuerreisen.

7. Trends & Events
Die innovative Kommunikationsplattform vereint Segmente wie Youth Travel Center, Experience Adventure, ECOTourism, Reisen für Behinderte.

8. ITB Supply
Plattform für Zulieferbetriebe der Tourismusindustrie mit einem breiten Spektrum an Ausstellern.

Immovest
Die Fachmesse für Ferien- und Zweitimmobilien im Rahmen der ITB Berlin.

www.itb-berlin.de

INTERNORGA 2006

Internationale Fachmesse gibt Gastronomie und Hotellerie
Umsatz-Impulse durch neue Produkte und Konzepte im WM-Jahr

Vom 3. bis 8. März 2006 auf dem Hamburger Messegelände

Die INTERNORGA, die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt, ist Stimmungs- und
Trendbarometer in der Gastro-Branche. Für 2006 ist die Latte noch höher
gelegt als sonst, verspricht doch das WM-Jahr Umsatz- und Profit-Chancen für
Hotellerie und Gastronomie gleichermaßen. Was sind die Trends in 2006? Was
ist angesagt? Diese Fragen bewegen die Branche. Auf der 80. INTERNORGA vom
3. bis 8. März 2006 auf dem Hamburger Messegelände erwarten Aussteller und
Fachbesucher die Antworten darauf.

Ein Trend – das ist ganz klar – wird durch die Fußball-WM geprägt. Dieses
Mega-Event wird gastronomisch genutzt werden, und die Industrie hat sich mit
Produkten wie peppigen Hackfleischbällchen im Fußball-Look und
Champion-Burgern im Fußball-Brötchen für das richtige Fan-Feeling darauf
vorbereitet. Natürlich hochconvenient, also schnell und einfach
zuzubereiten, um den erhofften Ansturm der Gäste auch problemlos bewältigen
zu können. Zudem locken Gewinnspiele, und der Fachgroßhandel hat die
Konzepte und Komplett-Pakete für die WM-Aktionen bereits fertig geschnürt in
der Schublade und wartet nur noch auf den Anpfiff, damit seine Kunden den
Fans ein angemessenes Ambiente bieten können.

Convenience ist generell Leitmotiv im Außer-Haus-Markt, und das mit weiter
ansteigenden Convenience-Graden. Im Trend liegen hochveredelte und vor- oder
fertig gegarte Produkte für die Zubereitung beziehungsweise Regenerierung in
Kombidämpfer oder Mikrowelle. Das Motto: je schneller und unkomplizierter,
desto besser. Und bitte mit Gelinggarantie. Denn Fehler sind teuer und
kosten im schlimmsten Fall Gäste. Außerdem sollen die Produkte aussehen wie
hausgemacht – und auch so schmecken.

Zwischen den beiden Polen High-Convenience und Home-made-Touch bewegen sich
viele der Neuheiten im Food-Bereich. Sie erfüllen die Anforderungen der
Profi-Anwender nach bequemer und sicherer Zubereitung und die Wünsche der
Gäste nach selbst gekochten Speisen und Spezialitäten. Eine Renaissance
erleben derzeit zum Beispiel klassische Braten – im Trend der Zeit fix und
fertig gegart, vorgeschnitten und exakt kalibriert – die nur noch erwärmt
und serviert werden müssen. Und aussehen und schmecken wie bei Muttern. Oder
Klassiker wie Tafelspitz in Meerrettich-Sahne-Sauce, Schweinebraten oder
Rinderroulade – ganz convenient im Kochbeutel.

Ethnic-Spezialitäten und Retro-Look sind weitere angesagte Themen in der
Food-Branche. Dabei gilt: keine Bewegung ohne Gegenbewegung. Auf der einen
Seite boomen trendige Zubereitungen aus allen Küchen dieser Welt, auf der
anderen Seite werden klassische Spezialitäten zunehmend nachgefragt –
teilweise moderner und schlanker interpretiert. Italien und Asien sind nach
wie vor Mega-Trends. Das Mediterrane ist schwer im Kommen. Nicht nur aus
kulinarischen Gründen, der Wellness-Aspekt spielt dabei eine tragende Rolle.

Wellness – oder abgeschwächt mit dem Wort-Konstrukt Well-Being – sind
ebenfalls interessante Bewegungen, die zwar noch nicht ganz zum Durchbruch
gekommen sind, aber durchaus Potential haben. So hat sich beispielsweise ein
auf der INTERNORGA 2005 dem Fachpublikum vorgestelltes Mikrowellen-Spießchen
mit nur drei Prozent Fett zum absoluten Shooting-Star entwickelt – und damit
einen Trend kreiert.

Überhaupt sind Spieße ein Riesen-Thema im Außer-Haus-Markt. Es wird
gespießt, was vor die Hölzchen kommt – in allen Formaten. Ob Fleisch,
Seafood, Gemüse oder Obst – Spieße sind in. Auf dem Teller, am Buffet und
beim Stehempfang. Doch dort im echten Fingerfood-Format, damit das Essen
nicht zum gefährlichen Balanceakt wird.

Der Mega-Trend schlechthin im Außer-Haus-Markt heißt nach wie vor:
Fingerfood, Snacks und Food to go. Dieses Segment boomt und eröffnet der
Branche immer neue Umsatzmöglichkeiten. Egal, ob durch die Veränderung der
Verzehrsgewohnheiten oder durch die vielfältigen Angebotsformen und
Verzehrgelegenheiten bedingt, Hand-Held-Food ist in aller Munde. Gesnackt
wird überall: an Tankstellen, in Metzgereien und Bäckereien, im Kino und
Café, am Buffet oder an der Bar. Ob süß oder herzhaft, das Angebot ist
gewaltig, und die Innovationsfreude der Industrie scheint grenzenlos:
Mini-Bagel, herzhafter Snack im Laugenteig, Tempura-Gemüse-Spießchen mit
Asia-Touch – im Außer-Haus-Markt gilt immer noch die altbekannte Weisheit:
„Abwechslung ist der beste Koch“. So bietet auch die INTERNORGA 2006 in
allen Trendsegmenten Abwechslung pur.

Die INTERNORGA 2006, 80. Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie,
Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 3. bis 8.
März 2006 täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet.
Rund 950 Aussteller aus mehr als 20 Ländern präsentieren Neuheiten, Trends
und Komplettlösungen für den modernen Außer-Haus-Markt.
Eintritt für
Fachbesucher: 23 Euro (Zweitageskarte 32 Euro), Fachschüler: 10 Euro. Der
Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.

www.internorga.de

Außer-Haus-Verzehr in Deutschland

Obwohl ein Viertel der deutschen Bevölkerung mindestens einmal täglich außer Haus isst, haben sich die Umsätze im Außer-Haus-Verzehr in den letzten Jahren rückläufig entwickelt. Für das laufende Jahr hofft jedoch insbesondere das Gastgewerbe auf steigende Umsätze. Im ersten Halbjahr 2005 gibt es tatsächlich erste Anzeichen für eine Trendwende – zumindest in den Teilsegmenten Kantinen, Catering und Hotels. Einen weiteren deutlichen Wachstumsschub erwartet sich die Branche durch die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland im Sommer 2006.
Vor diesem Hintergrund zeigt die aktuelle Marktanalyse der Consline AG die Entwicklungen und Trends im Außer-Haus-Verzehr – differenziert nach Vertriebswegen und Produktgruppen – auf. Die Studie liefert somit eine wertvolle Entscheidungsgrundlage für Gastronomieunternehmen, Groß- und Einzelhändler sowie Lebensmittelhersteller. Im Fokus der Studie stehen sämtliche Marktsegmente des Außer-Haus-Verzehrs, von der klassischen Bedienungsgastronomie über die Selbstbedienungsgastronomie bis hin zur Verpflegung am Arbeitsplatz.

Die Studie zeigt unter anderem, dass – entgegen den Erwartungen der Gaststättenbranche – nach wie vor bei Restaurantbesuchen gespart wird, während sich die Selbstbedienungsformate großer Beliebtheit erfreuen. Ein weiterer wichtiger Trend ist das steigende Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher, was insbesondere die Umsätze von so genanntem Health- und Ethno-Food stärkt.

Die Consline AG verbindet die Stärken von Unternehmensberatung, Marktforschung und Informationsdienstleistung. Schwerpunkte bilden systematische Markt- und Wettbewerbsinformationen, branchenspezifische Newsdienste sowie die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für führende Unternehmen.

Die Studie kann bei der Consline AG im Internet (http://www.consline.com/consline-ausserhausverzehr-studie.htm

Deutschland: Wichtige Drehscheibe im internationalen Teehandel

Tee-Spezialitäten aus Deutschland sind weltweit in aller Munde. Das zeigen die kontinuierlich steigenden Exportzahlen der deutschen Teehandelshäuser, die sich in der Veredelung hochwertiger Tees international einen Namen gemacht haben. Neben den traditionell wichtigen europäischen Absatzmärkten wie Großbritannien und Frankreich zeigt sich nach Aussage des Deutschen Teeverbandes eine verstärkte Nachfrage nach deutscher Qualitätsware in Russland sowie der Icetea-Nation USA. Entsprechend ging im vergangenen Jahr fast die Hälfte der rund 43.400 t importierten Tees nach der Veredelung in den Export. Die andere Hälfte konsumierten die deutschen Verbraucher – jeder Einzelne von ihnen trank rund 25 Liter Tee. Auch wenn der Verbrauch damit im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 17.912 t leicht zurückgegangen ist, bleibt Tee als vielseitiges und genussreiches Heißgetränk hoch im Kurs. Dies zeigt sich auch in dem jüngsten Trend der gehobenen Gastronomie: Statt auf Happy Hour setzen immer mehr Top-Hotels auf die gepflegte Teatime oder den „High Tea“ als besondere Offerte für den verwöhnten Gast. Und: Tee harmoniert perfekt mit den drei wichtigen Verbrauchertrends Gesundheit, Wellness und Convenience.
Deutsche Teefirmen mit internationalem Renommee

Aktuelle Marktzahlen zeigen: Im Geschäftjahr 2004 ist die Menge an Tee-Exporten erneut gestiegen. Mit 21.637 t verbucht der deutsche Teehandel bei den Ausfuhren ein Plus von 2.885 t. Nahezu die Hälfte des importierten Tees wird hierzulande veredelt und anschließend exportiert.

Einer der wesentlichen Gründe für das Exportwachstum ist nach Aussage des Deutschen Teeverbandes die Vorreiterrolle hiesiger Traditionsunternehmen bei der Veredelung von hochwertigen Tees. Die deutschen Teataster, Hauptakteure bei der Veredelung, sind weltweit bekannt für ihr herausragendes Know-how. Dank ihrer geschulten Geschmacksnerven können Verbraucher auf der ganzen Welt sicher sein, dass die angebotenen Tees immer die gleiche hohe Qualität und dasselbe Aroma behalten.

Zum Veredeln gehört auch das Aromatisieren von Schwarz- und Grüntee. In diesem Bereich haben die deutschen Teehandelshäuser auf dem internationalen Markt ebenfalls die Nase vorn. Grund für die weltweit steigende Nachfrage ist die hohe Fachkompetenz der Teefirmen bei der Herstellung der verschiedenen Mischungen und Geschmacksrichtungen, verbunden mit dem feinen Gespür für neue Trends.

USA als wichtiger Absatzmarkt

Selbst im Land der Coffee-Shops wird Tee immer beliebter. „Die USA werden zu einem zunehmend bedeutenden Absatzmarkt für den deutschen Teehandel“, berichtet Jochen Spethmann, Vorsitzender des Deutschen Teeverbandes. „Qualität ist dabei oberstes Gebot. Deshalb beziehen viele US-Unternehmen ihre Ware von deutschen Traditionsfirmen, die für hochwertige Qualitäten bekannt sind.“ Die verstärkte Nachfrage nach erstklassigen Grün- und Schwarztees zeigt: Auch die US-Amerikaner – Fans des Smart-Shopping im Supermarkt – legen beim Tee viel Wert auf fachkundige Beratung. Die Anzahl der Tee-Fachgeschäfte wächst kontinuierlich. Schon der Einkauf wird zum sinnlichen Erlebnis.

Neben den USA wissen auch die Teetrinker anderer Nationen die Spezialitäten der deutschen Teehandelshäuser zu schätzen. Weitere wichtige Absatzmärkte für den hiesigen Teehandel sind Russland, Frankreich und die klassische Teetrinkernation Großbritannien.

Weltproduktion von Tee weiter steigend

Tee bleibt nach Wasser das beliebteste Getränk der Welt. In den Anbauländern stieg die Produktion im vergangenen Jahr um insgesamt 53.873 t auf 3.150.580 t Tee. Hauptanbauländer sind Indien, China, Sri Lanka, Kenia und Indonesien.

Der deutsche Teehandel hat in 2004 43.403 t Tee eingeführt, was einem leichten Rückgang von knapp 2.400 t entspricht. Neben Indonesien und China sind Indien und Sri Lanka die wichtigsten Lieferanten für den deutschen Markt. Bedeutendster Umschlagplatz ist der Hamburger Hafen. Als zweitgrößter Seehafen Europas werden in der Hansestadt nicht nur 70 Prozent der deutschen Tee-Importe abgewickelt, sondern auch 50 bis 60 Prozent des europaweit gehandelten Tees. Hamburg ist damit Tee-Hauptstadt des europäischen Kontinents.

Welche Bedeutung die Hansestadt für die Teewirtschaft hat, dokumentiert auch die internationale Tee-Fachkonferenz, die im Februar mit großem Erfolg erstmals in Hamburg stattfand. Der Einladung des Deutschen Teeverbandes folgten rund 90 Vertreter aus der internationalen Teewirtschaft. Ziel der Veranstaltung war, die Ursprungsländer über aktuelle Entwicklungen in der europäischen Lebensmittelgesetzgebung zu informieren und Hilfestellung bei der Umsetzung zu geben. „Jeden Produzenten umfassend zu informieren, wird auch zukünftig einer der Schwerpunkte in der Zusammenarbeit der deutschen Teewirtschaft mit den Anbauländern sein“, so der Vorsitzende des Deutschen Teeverbandes Jochen Spethmann.

Tee folgt allgemeinem Trend im Heißgetränke-Markt

Im Zuge des allgemeinen Konsumrückgangs verzeichnet auch das Genussmittel Tee mit 17.912 t ein leichtes Absatzminus von etwa vier Prozent und folgt damit dem allgemeinen Trend im eher schwierigen Marktumfeld der Heißgetränke. Wie der Deutsche Teeverband mitteilt, hat jeder Bundesbürger in 2004 durchschnittlich 25 Liter Tee getrunken, nur rund 1 Liter weniger als im Jahr zuvor.

Favorit bei deutschen Teetrinkern ist wie im Vorjahr schwarzer Tee mit einem Marktanteil von 81 Prozent. Grüner Tee hält weiterhin einen Anteil von 19 Prozent. Biotee verbucht ein leichtes Wachstum von 2,1 auf 2,6 Prozent. Insgesamt zeigt sich auch beim Tee die Nachfrage nach Convenience-Produkten: Neben losem Tee kauft der Verbraucher rund 40 Prozent der Schwarz- und Grüntees in Aufgussbeuteln.

Haupteinkaufsstätte bleibt der Lebensmitteleinzelhandel. Wie im letzten Jahr haben die deutschen Verbraucher rund 60 Prozent des Tees über diesen Vertriebskanal bezogen. Dass Konsumenten nach wie vor Spezialitäten und fachkundige Beratung zu schätzen wissen, zeigt der mit 16,3 Prozent nahezu stabile Marktanteil der Fachgeschäfte. Auch in der Gastronomie hat der Teegenuss traditionell seinen festen Platz. Dieser Vertriebskanal liegt bei 4,9 Prozent Marktanteil. Bemerkenswert ist ein neuer Trend in der Top-Hotellerie: Neben New York und Paris entdecken auch die 5-Sterne-Häuser in Berlin, Hamburg und München die klassische „Teatime“ als Zugpferd für die Ansprache anspruchsvoller Gäste und inszenieren Teegenuss auf höchstem Niveau.

Trends 2005: Gesundheit, Wellness und Convenience

Vor dem Hintergrund des anhaltend schwierigen Konsumklimas rechnet der Deutsche Teeverband e.V. für die nächste Zukunft mit einer leicht rückläufigen Absatzentwicklung. „Allerdings spricht für unser Produkt eindeutig, dass es gleich drei aktuelle Top-Trends bedient: Der Verbraucher achtet auf gesunde Ernährung, spricht auf das Thema Wellness an und wünscht eine leichte Zubereitung“, sagt Spethmann. Damit liege Tee im Wettbewerb um die Gunst der Käufer gut im Rennen und biete ideale Voraussetzungen, speziell auch in jüngeren Altersgruppen neue Anhänger zu gewinnen.

Jahresbericht als pdf unter: www.teeverband.de/jahresbericht.html

Essen, Trinken & Rauchen an frischer Luft: Der Trend in der Gastronomie

Anuga CateringTec und das „Gastro Food Forum – Marktplatz Außengastronomie“ „Zehn Fachmessen unter einem Dach“ – diese Anuga-spezifische Angebotsstruktur bietet Entscheidern aus dem Außer-Haus-Markt mehr als jede andere Branchenmesse weltweit. Neben der Anuga CateringTec, die die Produktgruppen Küchentechnik, Ausgabesysteme/Tafel- und Serviergerät, Spül-, Reinigungs- und Entsorgungstechnik, Kühltechnik, Kaffeemaschinen, Informations- und Abrechungssysteme sowie Bautechnik fokussiert, zeigen die anderen neun Fachmessen die neuesten Trends bei Nahrungsmitteln und Getränken – direkter Kontakt zum Hersteller inklusive.
Vom 8. bis 12. Oktober 2005 wird deshalb Köln mit der Anuga zum nationalen und internationalen Treffpunkt gerade auch für die gastronomischen Branchen.

Ein Trend ist die Außengastronomie. Dafür sorgte nicht erst der Jahrhundertsommer 2003, Biergärten, Ausflugslokale und Szene-Cafés zeigen: Die Menschen sind gerne draußen – und das nicht nur, wenn die Sonne scheint. Das Thema Außengastronomie beschäftigt auch die Stadtverwaltungen, wie ein zweijähriger Projektversuch in Hamburg zeigt: Biergärten, Straßencafés und Co. können künftig bis 23 Uhr, an Feiertagen, Samstagen und den Abenden vor Feiertagen bis 24 Uhr unter freiem Himmel bewirten. Damit will sich die Stadt Hamburg auch ihren Gästen als attraktiven und gastfreundlichen Standort empfehlen.

Angesichts der Aktualität des Themas lag es nahe, das das diesjährige „Gastro Food Forum“ unter die Überschrift „Marktplatz Außengastronomie“ zu stellen. Gemeinsam wollen die Initiatoren des Forums in einem ganz auf das Thema zugeschnittenen Ambiente Anregungen für eine erlebnisorientierte und umsatzgenerierende Gastronomie geben, die ihre Chancen bei guten wie bei schlechtem Wetter gleichermaßen erfolgreich nutzt. Für das Forum „Außengastronomie“ zeichnen Koelnmesse, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V., Berlin (Dehoga), der Dehoga Nordrhein-Westfalen (Dehoga NRW) und die Bayer Gastronomie verantwortlich.

Außengastronomie ist längst kein reines Sommergeschäft mehr. Mit der richtigen Ausstattung ist es möglich, die Freiluftsaison auf bis zu 300 Tage im Jahr auszuweiten. Dies beweisen zur Zeit besonders augenfällig die Gastwirte in Irland, die auf das komplette Rauchverbot in ihren Lokalen reagieren mussten. Um ihren Gästen Rauchgenuss bei gleichzeitigem Bierausschank zu ermöglichen – und zwar wetterunabhängig, haben zahlreiche Gastwirte die Gastronomie teilweise selbst bei grauem Himmel und kühleren Temperaturen vor die Tür verlagert. Davon profitieren z.B. auch Hersteller von Windschutz-Wänden, wetterbeständigen Schirmen, Regenüberdachungen und Heizquellen, die von reger Nachfrage aus Irland berichten.

Viele Betreiber machen sich erst unmittelbar vor der Freiluftsaison konkrete Gedanken, wie ihr Biergarten, ihr Café oder ihre Terrasse aussehen soll und mit einem attraktiven Angebot möglichst viele Kunden erreicht. Fachleute raten allerdings dazu, bereits im Spätherbst den Markt zu sondieren und mit den Planungen zu beginnen. Für innovative und zukunftsorientierte Gastronomen besteht deshalb bereits auf der Anuga CateringTec im Oktober 2005 die Möglichkeit, sich über die neuesten Trends und Ideen für eine gelungene „Open-Air-Saison 2006“ zu informieren.

Mit rd. 6.000 Anbietern aus etwa 100 Ländern ist die Anuga die größte und bedeutendste Messe für die Ernährungswirtschaft weltweit. Über 160.000 Fachbesucher auf über 150 Ländern wurden zur letzten Veranstaltung 2003 gezählt.