Alfredissimo!

Eins PLus, Montag, 08.06. um 21:30 Uhr

Kochen mit Bio und Sybille Waury

Thema: Heute: Asiatisches Hühnerfilet mit zwei verschiedenen Soßen und Mediterranes Olivenbrot

„Ich koche eigentlich nur nach Kochbuch. Mir die Rezepte zu merken, das schaffe ich nicht. Eher bin ich eine hemdsärmelige Köchin, die das Gemüse grob schneidet und nicht lange nachdenkt“, sagt Schauspielerin Sybille Waury. „Irgendwann habe ich angefangen, mir eine Kochbuchkladde zuzulegen und alle Sachen hineinzuschreiben, die ich mir merken wollte. Als ich zu Hause ausgezogen bin, habe ich oft meine Mutter angerufen, um nach Rezepten und Kochtipps zu fragen.“ Die „Lindensträßlerin“ hat neben der Schauspielerei Japanologie studiert und ein halbes Jahr in Japan verbracht. „In Japan muss alles nach sich selber schmecken. Alles wird genau auf den Punkt zubereitet und minimal gewürzt. Wir Europäer haben einen ganz anderen Geschmackssinn. Nach einer Zeit sehnte ich mich nach Pfeffer, Salz und intensiven Gewürzen.“

Sybille Waury kocht „Asiatisches Hühnerfilet mit zwei verschiedenen Saucen“, und Alfred Biolek backt ein „Mediterranes Olivenbrot“.

Alfredissimo!

WDR, Samstag, 06.06. um 17:55 Uhr

Alfredissimo!

Kochen mit Bio und Sybille Waury

Thema: Heute: Asiatisches Hühnerfilet mit zwei verschiedenen Soßen und Mediterranes Olivenbrot

„Ich koche eigentlich nur nach Kochbuch. Mir die Rezepte zu merken, das schaffe ich nicht. Eher bin ich eine hemdsärmelige Köchin, die das Gemüse grob schneidet und nicht lange nachdenkt“, sagt Schauspielerin Sybille Waury. „Irgendwann habe ich angefangen, mir eine Kochbuchkladde zuzulegen und alle Sachen hineinzuschreiben, die ich mir merken wollte. Als ich zu Hause ausgezogen bin, habe ich oft meine Mutter angerufen, um nach Rezepten und Kochtipps zu fragen.“ Die „Lindensträßlerin“ hat neben der Schauspielerei Japanologie studiert und ein halbes Jahr in Japan verbracht. „In Japan muss alles nach sich selber schmecken. Alles wird genau auf den Punkt zubereitet und minimal gewürzt. Wir Europäer haben einen ganz anderen Geschmackssinn. Nach einer Zeit sehnte ich mich nach Pfeffer, Salz und intensiven Gewürzen.“

Sybille Waury kocht „Asiatisches Hühnerfilet mit zwei verschiedenen Saucen“, und Alfred Biolek backt ein „Mediterranes Olivenbrot“.

Kocharena

VOX, Samstag, 15:55 – 18:00 Uhr

Jetzt wird es wieder richtig heiß in der Studioküche der ‚Kocharena‘: Im Wettstreit gegen die geballte Profipower muss sich der Gewinner vom ‚Perfekten Dinner‘ gleich gegen drei Starköche zur Wehr setzen: Frank Buchholz, Sante de Santis und Sybille Schönberger. Damit hat es der Hobbykoch, ein per Zufallsgenerator ermittelter Gewinner aus dem ‚Perfekten Dinner‘, noch schwerer:

Sobald Moderator Florian König den zu kochenden Gang verkündet, können die Promiköche besprechen, wer von ihnen antreten soll. Wie sich die Profis auch entscheiden – der einzige Vorteil, der den Laien bleibt: Sie kennen das Menü und haben alle Gerichte bereits geübt. Doch hilft ihnen das wirklich im Zweierkampf gegen den Spitzenkoch?

Dann heißt es schnippeln, dünsten und brutzeln, was die Zutaten hergeben. Die beiden für diesen Gang freigestellten Köche gesellen sich derweil zu Kommentator Heiko Wasser und geben zu dem Geschehen ihren verbal-ironischen Senf dazu.

Wer hat am besten gekocht – Profi oder Laie? Jeder Gang wird von der bekannten ‚Kocharena‘-Jury getestet: Fußballmanager Reiner Calmund, Gastrokritiker Heinz Horrmann und Katja Burghardt, Chefredakteurin der Zeitschrift ‚essen und trinken‘, vergeben für die Menüs Punkte von 1 bis 10 – natürlich ohne zu wissen, wer welches Gericht gekocht hat.

Ein Kandidat, der den ersten Gang gewinnt, erhält 3.000 Euro. Schafft er es, auch noch eine zweite Runde gegen einen Profikoch zu gewinnen, erhält er 6.000 Euro zusätzlich, gewinnt er dann auch noch das Dessert, winkt eine Reise oder eine Küche.

Kocharena

VOX, Freitag, 16.01., 20:15 – 22:10 Uhr

Jetzt wird es wieder richtig heiß in der Studioküche der ‚Kocharena‘: Im Wettstreit gegen die geballte Profipower muss sich der Gewinner vom ‚Perfekten Dinner‘ gleich gegen drei Starköche zur Wehr setzen: Frank Buchholz, Sante de Santis und Sybille Schönberger. Damit hat es der Hobbykoch, ein per Zufallsgenerator ermittelter Gewinner aus dem ‚Perfekten Dinner‘, noch schwerer:
Sobald Moderator Florian König den zu kochenden Gang verkündet, können die Promiköche besprechen, wer von ihnen antreten soll. Wie sich die Profis auch entscheiden – der einzige Vorteil, der den Laien bleibt: Sie kennen das Menü und haben alle Gerichte bereits geübt. Doch hilft ihnen das wirklich im Zweierkampf gegen den Spitzenkoch?
Dann heißt es schnippeln, dünsten und brutzeln, was die Zutaten hergeben. Die beiden für diesen Gang freigestellten Köche gesellen sich derweil zu Kommentator Heiko Wasser und geben zu dem Geschehen ihren verbal-ironischen Senf dazu.
Wer hat am besten gekocht – Profi oder Laie? Jeder Gang wird von der bekannten ‚Kocharena‘-Jury getestet: Fußballmanager Reiner Calmund, Gastrokritiker Heinz Horrmann und Katja Burghardt, Chefredakteurin der Zeitschrift ‚essen und trinken‘, vergeben für die Menüs Punkte von 1 bis 10 – natürlich ohne zu wissen, wer welches Gericht gekocht hat.
Ein Kandidat, der den ersten Gang gewinnt, erhält 3.000 Euro. Schafft er es, auch noch eine zweite Runde gegen einen Profikoch zu gewinnen, erhält er 6.000 Euro zusätzlich, gewinnt er dann auch noch das Dessert, winkt eine Reise oder eine Küche.

Ideen für den winterlichen Salatteller

Ideen für den winterlichen Salatteller

Gemüse, möglichst bunt und vielfältig zubereitet, versorgt unseren Körper mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen und ist wichtiger Bestandteil einer ausgewogene Ernährung. Ob als knackige Rohkost, Salat oder in Form von gegartem Gemüse – auf die richtige Mischung kommt es an, denn bestimmte Nährstoffe lassen sich gekocht besser vom Körper aufnehmen, während andere unter Hitze eher leiden. Was liegt also näher, verschiedene Gemüsearten auf einem bunten Teller zu vereinen? Auch zur kalten Jahreszeit gibt es frische Zutaten aus heimischem Anbau dafür.

„Wir ernten grünen Feldsalat und als Spezialität eine rote Variante den ganzen Winter über von unseren Feldern“, berichtet Matthias Stützel, Inhaber eines Gemüse- und Obstbaubetriebs in der Pfalz
. Roter Feldsalat hat einen ähnlichen Farbton wie Radicchio, schmeckt etwas bitterer als der grüne und ist fester. Deshalb greifen Gastronomen gerne darauf zu, weil er in der Schüssel nicht so schnell zusammenfällt. Auch winterharte Wirsingsorten stehen jetzt noch draußen im Freien, ebenso Rosen- und Grünkohl. „Letzterer ist keine alleinige Domäne des Nordens mehr, sondern wird auch bei uns im Süden immer beliebter“, hat der Landwirt in seinem Hofladen beobachtet. Zu den klassischen winterlichen Gemüsearten zählen ferner Sellerie, Rote Bete, das Kohltrio Weiß-, Rot- und Chinakohl, die traditionsgemäß allesamt eingelagert werden. Überdies hat jetzt Chicorée aus heimischer Produktion Hochsaison.

„Auch im Winter sollte man essen, was Saison hat und aus der Region stammt und nicht zu Erdbeeren greifen“, empfiehlt Sybille Schönberger. Feldsalat kombiniert die Frankfurter Sterneköchin mit Rote-Bete-Streifen und Walnussdressing. Auch aus gekochtem Rosenkohl lässt sich mit einem herzhaften Speckdressing ein wunderbarer Salat zaubern. Dazu ein bisschen Speck auslassen, Zwiebeln darin anschwitzen, dann mit Brühe ablöschen und etwas Weißwein- oder weißen Balsamicoessig zufügen. Das Ganze einkochen lassen. Vom Herd ziehen, ein Löffelchen Senf dazugeben und Rapsöl einrühren, fertig. Dieses Dressing eignet sich auch für Feldsalat sehr gut.

Wer es fruchtig mag: Sehr fein schmeckt Feldsalat in Preiselbeermarinade. Dazu ein paar Löffel Preiselbeeren mit etwas Johannisbeersaft, Balsamessig und Rapsöl gut verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Feldsalat damit anmachen und auf Chicoréeblättern anrichten. Als Clou ein paar gebratene Austernpilze und Champignons darüber geben.

Einen wunderbaren Wintersalat ergibt auch ungekochter Rotkohl. „Rohen Kohl muss man allerdings richtig gut durchkneten, damit er schön zart und weich wird“, rät Sybille Schönberger. Rotkohl am besten mit der Brotschneidemaschine ganz fein hobeln, dann mit einem Dressing aus Rapsöl, Himbeeressig, Orangensaft, Salz, Pfeffer und Zucker anmachen. Besonders viel Aroma entwickelt der Salat, wenn er über Nacht im Kühlschrank durchzieht.
Eine schöne Kombination liefert auch Chinakohl, fein geschnitten mit Mangospalten und angemacht mit Essig-Öl-Dressing. Etwas Chili darüber mahlen, so erhält der Salat eine raffinierte Schärfe. Geröstete Cashewkerne verleihen ihm zusätzlich Knackigkeit.

Sybille Schönberger und Dieter Müller auf Hogatec

„Gastronomie“ und „GV-kompakt“ auf hogatec mit Besucherrekord

Zwei Sterneköche für ein aufgeschlossenes Fachpublikum / auf 700 qm funktionierender Restaurant- und Bistrobetrieb mit modernen Konzepten für Frühstück und Brunch

Die Fachmagazine „Gastronomie“ und „GV-kompakt“ (Huss-Medien) haben auf der hogatec einen Besucherrekord gebrochen. Bereits am zweiten Tag verzeichnete die Sonderaktionsfläche „Frühstück & Brunch“ mehr als 1000 Besucher. Am gestrigen Montag gaben unter anderem zwei Sterneköche – Sybille Schönberger und Dieter Müller – Einblicke in ihre Arbeitsphilosophie und vermittelten einem aufgeschlossenen Fachpublikum neue Ideen und Anregungen. Die internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung läuft bis zum 1. Oktober.

Unter dem Motto „Frühstück & Brunch in Aktion“ betreiben die Fachzeitschriften von Huss-Medien gemeinsam mit der Düsseldorfer Messe und Partnern aus der Industrie eine 700 qm große Restaurant- und Bistrolandschaft. Fachbesucher können hier aktuelle Trends in Küche und Ausstattung kennenlernen sowie Anregungen für neue Konzepte erhalten.

Die Aktionsfläche funktioniert im Echtbetrieb, mit einsehbarer Show-Küche und weiteren Servicebereichen. Ein üppiges Frühstücks- und Brunchangebot sowie attraktive Informationsinseln sind ein zentraler Anziehungspunkt auf der hogatec. Es kann gegessen, getestet und geschaut werden – unter anderem zu einer Show-Bühne, auf der Live-Präsentationen aus der Küche und viele andere Performances, wie eine Modenschau, Showmixen oder prominente Sterne-Köche, für Aufmerksamkeit sorgen.

Weitere Informationen unter www.gastronomie-mag.de/index.php?id=630

Sybille Schönberger kocht auf der hogatec

Gesund Kochen mit Kindern

Deutschlands jüngste Sterneköchin Sybille Schönberger kocht auf der hogatec mit und für Kinder – zu erleben auf der Aktionsfläche der Fachzeitschriften „Gastronomie“ und „GV-kompakt“

Deutschlands jüngste Sterneköchin Sybille Schönberger kocht auf der diesjährigen hogatec mit Düsseldorfer Schülern. Auf der Aktionsfläche „Frühstück & Brunch“ der Fachzeitschriften „Gastronomie“ und „GV-kompakt“ können interessierte Besucher am 29. September von 14.00 bis 14.30 Uhr erleben, wie sie mit Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren eine leckere und gesunde Mahlzeit in kurzer Zeit zubereitet (Stand D04 in Halle 10).

Mit Zutaten des Tiefkühlexperten Frisch & Frost wird sie gemeinsam mit ihren kleinen „Hilfsköchen“ Variationsmöglichkeiten von süßen und pikanten Strudeln ausprobieren. Mit dieser Live-Präsentation will sie zugleich die Aufmerksamkeit der Gastronomen gewinnen und sie dazu ermuntern, ähnliche Aktionen für ihre Restaurants und Hotels zu planen. Denn so könne man nicht nur kleine Gäste begeistern, sondern auch etwas für deren gesundheitsbewusste Erziehung tun.

Sybille Schönberger wurde 2004 Maitre de Cuisine in dem renommierten Nobel-Restaurant „Hessler“ in Maintal bei Frankfurt und holte dort 2005 einen Michelin-Stern. Damit avancierte sie zur jüngsten Sterneköchin Deutschlands. Ihre Küche ist unprätentiös, raffiniert, aromatisch und mit einem hohen Gemüseanteil versehen. Trotz Kinderpause widmet sie sich weiterhin ihrer kulinarischen Leidenschaft und gibt neben individuellen Kochkursen auch Kurse für Kinder.

Frisch & Frost ist Österreichs Tiefkühl-Convenience-Spezialist für Kartoffel- und Mehlspeisen sowie Fingerfood und wird auf dem Stand „Frühstück & Brunch“ altbewährte Produkte und Neuheiten der Marken „Bauernland“ und „Toni Kaiser“ vorstellen. Besondere Schwerpunkte des Messeauftritts sind ein erweitertes Sortiment an BIO-Kartoffelprodukten und neue, süße Strudel in bester Wiener Mehlspeistradition. Eine Auswahl kann am Stand degustiert werden.

Die Aktionsfläche „Frühstück & Brunch“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Messe hogatec und der Fachzeitschriften „Gastronomie“ und „GV-kompakt“ (Huss-Medien). Auf einer 700 m² großen Restaurant- und Bistro-Landschaft können Fachbesucher aktuelle Trends in Küche und Ausstattung kennenlernen, Anregungen für neue Konzepte erhalten und mit Vertretern aus der Branche ins Gespräch kommen.

Weitere Informationen unter www.gastronomie-mag.de/index.php?id=630

Der Kampf ums Idealgewicht

SWR, Freitag, 15.08., 22:00 – 23:30 Uhr

Wer kennt das nicht? Ständig sieht man in der Werbung, im Fernsehen und in Zeitschriften Frauen und Männer, die offensichtlich ihr Idealgewicht haben und damit schlichtweg gut aussehen. Man selbst fragt sich, wie die das schaffen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, die anscheinend optimale Gene mitbekommen haben, bleibt für das Gros der Menschen, die mit ihrem Gewicht unzufrieden sind, nichts anderes übrig, als sich in den ewigen Kampf mit den Kilos zu begeben. Dabei stellt sich natürlich die Frage: Was ist das Idealgewicht? Ist das der BMI, der Body-Mass-Index? Ist das das Gewicht, mit dem man sich wohlfühlt, oder womöglich das, wie einen Familie und Freunde kennen? Oftmals ändern Menschen, die massiv abgenommen und ihr Idealgewicht erreicht haben, ihr ganzes Leben: Sie verlassen ihren alten Partner und starten nochmal ganz neu durch. Das Gewicht hat offensichtlich viel mit Wohlfühlen und dem Selbstbewusstsein zu tun. Wie wichtig ist das Idealgewicht? Lohnt sich der Kampf um eine bessere Figur? Ist das Idealgewicht wirklich gut für die eigene Gesundheit? Oder sitzen wir nur alle einem in den Medien und von der Diätindustrie propagierten Irrglauben auf? Und wie kann man das Idealgewicht tatsächlich erreichen?

Die Gäste:
Der Moderator Harry Wijnvoord brachte schon immer ein stattliches Gewicht auf die Waage. Als er jedoch in eine Lebenskrise geriet, wurde für ihn das Essen immer mehr zur Ersatzbefriedigung. Er nahm kontinuierlich zu und erkrankte mit 137 Kilo an Diabetes II. Für ihn der Grund die Notbremse zu ziehen: Mit eiserner Disziplin stellte er seine Ernährung erfolgreich um. Heute wiegt er noch 103 Kilo. ‚Ich musste umdenken lernen, denn richtiges Essen beginnt im Kopf.‘
Dass dauerhaftes Idealgewichts viel Disziplin erfordert, weiß auch Dorothee Schumacher-Singhoff. Die quirlige Modeschöpferin aus Mannheim legt Wert darauf, eine gute Figur zu machen. In Form hält sich die Unternehmerin und vierfache Mutter mit Hilfe eines Personal Trainers, der sie bereits morgens um sechs Uhr in Schwung bringt. ‚Wenn ich mich in meiner Haut wohl fühle, dann meistere ich meine Aufgaben mit mehr Gelassenheit.‘
Gelassenheit ist auch das Credo von Gisela Enders. Sie hat den Kampf ums Idealgewicht aufgeben, von Diäten will sie nichts mehr wissen. Mit einer Konfektionsgröße von 52/54 fühlt sich die erfolgreiche Geschäftsfrau wohl. Sie macht sich dafür stark, dass Dicke ihren Körper akzeptieren und lieben lernen sollen: ‚Es ist doch absurd, dass ein festgelegtes Idealgewicht vorgegeben wird, jeder Mensch hat eine andere Veranlagung.‘
Für Iris Paul-Feußner wurde ihr Übergewicht hingegen zur Qual: Als sie 170 Kilo auf die Waage brachte, konnte sie sich kaum noch bewegen. Ihre inneren Organe fingen an zu versagen. Die Ärzte gaben der damals 36-Jährigen noch ein halbes Jahr zu leben. Die letzte Rettung war für die Adipositaskranke eine operative Magenverkleinerung. Seither hat sie rund 100 Kilo abgenommen und ist gesund. ‚Mir wurde ein zweites Leben geschenkt, die oberflächliche Befriedigung durch Essen ist einer tiefen Lebenszufriedenheit gewichen.‘
Das Thema Abnehmen ist für Prof. Dr. Olaf Adam keine Problemzone. Für ihn kann das jeder schaffen, wenn er es will: Die richtige Kombination aus Kohlehydraten, Fett und Zwischenmahlzeiten, kurz auch KFZ-Diät genannt, garantiert den Erfolg, dass die Pfunde nur so purzeln. Viele Prominente haben Dank dieser Ernährungsrichtlinien nicht nur an Figur gewonnen sondern, auch an der Einsicht: ‚Jeder ist seines eigenen Gewichtes Schmied.‘
Dr. Gunter Frank sieht das ganz anders: Dicke Menschen sind seiner Meinung nach genauso gesund wie schlanke, wenn nicht sogar gesünder. Außerdem habe die Natur jedem Menschen seine eigene Figur gegeben. ‚Es gibt doch auch keine vorgeschriebene Länge für Nasen.‘ Diäten sind für ihn verschwendete Zeit, denn die Pfunde kehren zielsicher zurück. Deswegen plädiert er dafür, sich mit dem eigenen Gewicht zu versöhnen und dadurch an Selbstsicherheit zu gewinnen.
An der Bar:
Sybille Bühring wollte nicht länger so bleiben, wie sie war. Mit Hilfe der Weight Watchers und regelmäßigen Treffen von Gleichgesinnten, gestaltete sie nicht nur ihre Figur, sondern ihr ganzes Leben neu. Die Mutter von vier Kindern verlor in sechs Monaten 22 Kilo. Heute ist Sybille Bühring beruflich sehr erfolgreich, hat einen neuen Partner und lebt 700 Kilometer von dem Ort entfernt, in dem man sie noch als ‚Dicke‘ kennt.

Literarische Weinprobe

Auf der Literaturseite der Süddeutschen Zeitung ist eine Buchkritik von mir erschienen, die einem schmalen gerade Seite umfassenden Brevier gewidmet ist, das die 2006 im Alter von 96 Jahren verstorbene deutsch-britische Autorin Sybille Bedford geschrieben hat: La Vie de Chateau. Die sehr ausführliche Rezension ist Online nicht verfügbar, ich kann daher nur den Kauf des Blattes am Kiosk empfehlen. Im Planet Bordeaux habe ich aber ausführlich über die Arbeit an dem Text berichtet und einige Gedanken zu den Jahren 1977/78 in Bordeaux niedergeschreiben, die mir während dieser literarischen Weinprobe in den Sinn kamen: http://bordeaux.blogg.de/eintrag.php?id=711

Mario Scheuermann

Erdbeeren – die roten Früchtchen mal exotisch

Erdbeeren, ein bisschen Zucker, ein Spritzer Zitronensaft – mehr braucht es nicht, um Fans der roten Früchtchen glücklich zu machen. Doch die Erdbeerzeit lässt viel Spielraum, um Freunde und Familie mit fantasievollen Kombinationen zu überraschen.
Die ersten reifen Erdbeeren aus heimischem Anbau kommen im Mai auf den Markt. Haupterntemonate sind Juni und Juli. Im Oktober endet schließlich die Saison für die roten Früchtchen.

Erdbeeren harmonieren mit ihrer Süße sehr gut zu Gewürzen wie Pfeffer oder Chili. Spitzenköchin Sybille Schönberger empfiehlt Erdbeer-Carpaccio mit Zitronengrasquark. Das tropische Zitronengras mit seinem erfrischend herben, zitrusähnlichen, leicht
pfeffrigen Aroma ergänzt perfekt das fruchtig-feinsäuerliche Erdbeer-Quark-Duo. Die Zubereitung ist ganz einfach: Von einer Zitronengrasstange die äußeren drei Schichten entfernen, dann das Zitronengras fein hacken und unter einen cremig gerührten,
gesüßten und mit Limettensaft abgeschmeckten Quark mischen. Anschließend Erdbeeren in dünnen Scheiben auf einem Teller anrichten, etwas Zitronensaft dazu und jeweils einen Klacks Zitronengrasquark darauf anrichten. Wer frischen Koriander mag, streut
noch ein paar Blättchen des Krauts mit dem frischen zitronigen Ingwer-Salbei-Aroma darüber. Statt Koriander ist auch Thaibasilikum sehr schön. „Das ist scharf und ein guter Ausgleich zum süßen Zitronengrasquark“, so die Sterneköchin.

„Was ich auch sehr gerne koche, ist eine Erdbeerjus, eine dunkle Sauce mit einem separaten Erdbeeransatz zu kurz gebratenem Fleisch“, verrät Spitzenköchin Sybille Schönberger. Für zu Hause empfiehlt sie diese Variante: Ein Stück Fleisch in der
Pfanne in etwas Öl anbraten und wieder herausnehmen. Dann klein geschnittene Zwiebeln und Erdbeeren ins Bratfett geben, dazu ein bisschen Knoblauch, etwas frischen Thymian und alles kurz durchschwitzen lassen. Mit etwas Portwein aufgießen,
einköcheln, bis der Alkohol verflogen ist, salzen und pfeffern. Sehr fein: noch einen Schuss Balsamico-Essig dazugeben und die Sauce zum Fleisch servieren.

Erdbeer-Vinaigrette lauwarm auf Spargel vereint gleich zwei kulinarische Frühlings-Lieblinge auf dem Teller. Dazu ein paar Erdbeeren je nach Größe vierteln oder achteln. Etwas Zucker in einer Pfanne karamellisieren, die Erdbeeren zugeben, mit weißem
Balsamico-Essig ablöschen, etwas Öl zufügen, Salz, Pfeffer, und schon ist die raffinierte Erdbeersauce fertig. „Die Erdbeeren dürfen nur sehr kurz erhitzt werden, damit sie nicht matschig und braun werden“, rät Sybille Schönberger.