Beyond Sweetness Workshop

Ende Juni wagen Spitzenköche und Sommeliers im burgenländischen Taubenkobel einen geschmacklichen Grenzgang: Beim Workshop „Beyond Sweetness“ steht die Suche nach dem bestmöglichen Pairing von Gerichten und Getränken zu weniger populären Geschmackswelten auf der Agenda. Wie vielseitig sich salzige, bittere, herzhafte oder saure Aromen begleiten lassen, zeigt das abschließende Dinner mit Gastköchen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Irgendwie wird beim Essen und Trinken alles immer süßer. Kaum ein modernes Gericht ist heute noch richtig salzig oder sauer und selbst bei Gemüsesorten wie Chicorée und Rosenkohl sind die gesunden Bitterstoffe zugunsten eines milden Geschmacks weitestgehend herausgezüchtet“, erklärt Sommelier Sebastian Bordthäuser. Der versierte Weinkenner gehört mit Zweisternekoch Nils Henkel und Taubenkobel-Sommelier Peter Müller zu den Mitinitiatoren von „Beyond Sweetness“ – einem Workshop mit dem Ziel, der voranschreitenden „Versüsslichung“ des Essens entgegen zu wirken. „Wir wollen auszuloten, was alles möglich ist, wenn man die fünf Grundgeschmacksrichtungen ausreizt und auf überlagernde Süße verzichtet“, erklärt Peter Müller das Vorhaben der Runde aus Spitzenköchen und Sommelierkollegen. Nach dem erfolgreichen Auftakt des Workshops im Sommer 2015 in Köln, findet die zweite Ausgabe inklusive Gastkoch-Dinner am 28. und 29. Juni im österreichischen Schützen statt. Neben den Gastgebern Alain Weissgerber und Souschef Christoph Mandl vom Taubenkobel sind diesmal die Spitzenköche Philip Rachinger vom Mühltalhof in Neufelden, Hendrik Olfen aus dem La Société in Köln sowie Zweisternekoch Nenad Mlinarevic nebst Sommelier Marian Henss vom Focus aus dem schweizerischen Vitznau mit von der Partie.

Beim Workshop an Tag eins werden die Ideen der drei Sommeliers für je ein unvergorenes und vergorenes Getränk zu den geplanten Gerichten der fünf Spitzenköche ausprobiert und diskutiert. Auf der Suche nach einem möglichst unverfälschten Geschmack spielen die fünf Grundgeschmäcker bitter, salzig, sauer, süß und umami dabei eine zentrale Rolle. Jedem Koch wurde eine der Kategorien zugelost. „Von mir wird es einen Gang mit Garnele und Schwarzwaldmiso zum Thema „umami“, also fleischig-herzhaft, geben“, verrät Henkel, der mit seiner „Pure Nature“-Küche im Schlosshotel Lerbach bei Köln zwei Sterne erkochte. Gastgeber Alain Weissgerber freut sich auf die Dreiländerrunde in seiner Küche: „Was uns alle eint, ist ein Faible für unverfälschte, heimische Produkte. Jeder von uns fünf arbeitet in seiner Küche mit einem starken Fokus auf die eigene Region und einem Sinn fürs Naturbelassene.“

Für ein spannendes Pairing zum mehrgängigen Menü am nächsten Tag, kommen längst nicht nur Weine in Frage: „Die Bandbreite an Speisenbegleitern ist um so vieles reicher, wenn man anfängt, abseits der bewährten Kombinationen zu denken. Zu jedem Gang wird es zwei Getränke geben, die perfekt zum Aromenspiel auf dem Teller passen – eines davon immer alkoholfrei. Wir wollen unsere Gäste schmecken lassen, wie vielseitig sich Gerichte abseits vom süßen Einerlei begleiten lassen“, verspricht Müller mit Blick auf das ungewöhnliche Dinner am 29. Juni. „Besonders bei den Alternativen zum Wein können wir Sommeliers uns im Workshop dank guter Craft Biere, frisch gemischter Gemüsesäfte, Cocktails oder selbst angesetzter Kräuterinfusionen, Limonaden und Eistees richtig austoben. Bei der Runde dürften einige großartige Eigenkreationen im Laufe des Tages entstehen.“

Beyond Sweetness
Die Workshop-Reihe „Beyond Sweetness“ wurde 2015 durch Hermann Stöckmann von Smart Wines und dem Team des Restaurants am Kamin in Köln ins Leben gerufen. Die zweite Ausgabe findet im burgenländischen Taubenkobel in Österreich statt.

Reservierung
Das Gastkoch-Dinner mit den fünf Spitzenköchen Nils Henkel, Nenad Mlinarevic, Philip Rachinger, Hendrik Olfen und Gastgeber Alain Weissgerber am Mittwoch, den 29.06., kostet 155 Euro p.P. inklusive Sechs-Gänge-Menü und der Wein- und Getränkebegleitung des Abends von den Sommeliers Marian Henss, Sebastian Bordthäuser und Peter Müller.

www.taubenkobel.com

Leaders Club Award 2016

Innovative Konzepte gesucht!
Das Datum und die Location für den 15. Leaders Club Award stehen fest:
Freitag, 11. November 2016 Schmidt-Theater, Hamburg St. Pauli

Für das 15. Jubiläum des Leaders Club Awards ist der Leaders Club ab sofort auf der Suche nach innovativen Gastronomiekonzepten und Neueröffnungen, die die Branche aktuell bewegen und Trends setzen.
Der Wettbewerb ist für alle Segmente der Gastronomie in Deutschland und Österreich ausgeschrieben. Die einzige Bedingung ist, dass das Konzept bei der Bewerbung weniger als zwei Jahre am Markt ist.
Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 05. Juni 2016 unter carstens@leadersclub.de eingeschickt werden.

Eine Fachjury trifft aus den Bewerbungen eine Vorauswahl von sechs Konzepten und bestimmt so die Nominierten für die Award-Nacht am 11. November. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf innovativen Aspekten, die das Potenzial zum zukünftigen Trend für die Branche haben. Jedes der sechs nominierten Konzepte wird durch ein Video und ein Kurzinterview mit dem Macher vorgestellt. Das anwesende Fachpublikum entscheidet per Abstimmung über die Gewinner.

Deutschlands bestes Bratwurst-Rezept gesucht

Noch bis zum 1. April 2016 ist das deutsche Traditionsunternehmen SEVERIN auf der Suche nach Deutschlands bestem Wurstrezept. Egal, ob es sich um ein Gericht mit Bratwurst, eine selbstgemachte Soße oder sogar um eine eigene Bratwurst-Rezeptur handelt – Wurstfans können mit ihrer eigenen Kreation an dem Wettbewerb teilnehmen.

Die Wurst ist ein deutsches Kulturgut und gehört hierzulande zu den beliebtesten Grillspezialitäten. Grund genug für SEVERIN, sich auf die Suche nach Deutschlands bestem Bratwurst-Rezept zu machen. Nicht nur eigene Wurst-Rezepturen werden gesucht, sondern auch kreative Gerichte mit Bratwurst oder selbstgemachte Soßen sind möglich. Um die Zubereitung der beliebten Wurst zu perfektionieren, hat die Traditionsmarke für Küchengeräte vor kurzem den Wurster auf den Markt gebracht, eine elektrische Grillstation speziell für Würste. Damit werden zwei Bratwürste in nur fünf Minuten fettfrei und auf den Punkt genau zubereitet.

Unter allen Teilnehmern werden ein original Wurster und jeweils zwei Tischgrills von SEVERIN verlost. Einsendungen der Kreationen für Deutschlands bestes Bratwurst-Rezept sind noch bis zum 1. April 2016 möglich.

Mehr Infos zum Wettbewerb: http://www.severin.de/wursteraktion

Drei neue Catering-Plattformen

Jeder möchte ein guter Gastgeber sein, egal ob privat oder beruflich, im kleinen Kreis, oder für große Gesellschaft. Gute Bewirtung und individueller Service sind das A und O. Jetzt starten mit Heycater.com, Catero.de und Caterwings.de gleich drei Online-Anbieter, um die oft umständliche und zeitaufwendige Suche nach dem perfekten Catering zu vereinfachen. Ein Vergleich:

Der erste Eindruck? Je einfacher und übersichtlicher die Seite gestaltet ist, desto besser. Heycater bietet Catering-Interessierten zum Einstieg eine Freitext-Suche und vordefinierte Suchfilter. Sobald der Nutzer Kontakt zum Anbieter aufnehmen möchte, muss er ein eigenes Profil anlegen. Nachdem über Heycater eine konkrete Buchungsanfrage erfolgt, wird der Kontakt zwischen dem Nutzer und dem Caterer hergestellt. Die Seite ist mit wenigen Rubriken, Fotos und Symbolen knapp und übersichtlich strukturiert. Catero führt sowohl Catering-Interessenten als auch Anbieter schnell und einfach durch das Angebot. Der Nutzer gelangt ohne Anmeldung mithilfe einer Standort- oder PLZ-Eingabe direkt zur Anbieterauswahl, die Dank weiterer Suchfiltern beliebig verfeinert werden kann. Die Kontaktdaten der Anbieter werden offen angezeigt, sodass Interessenten bei Bedarf ihren Wunsch-Caterer jederzeit direkt kontaktieren können. Eine persönliche Merkliste ermöglicht es, mehrere Caterer zu markieren und mit nur einem Anfrage-Formular Angebote zu erbitten. Eine große Zeitersparnis. CaterWings startet Ende des Jahres seinen Dienst und soll transaktionsgebunden funktionieren. Catering-Interessierte erhalten Infos zu den Services, Leistungen und Preisen der Catering-Anbieter, können mit diesen jedoch nicht in direkten Kontakt treten. Die Kommunikation läuft ausschließlich über CaterWings. Per Mail können detaillierte Catering-Anfragen an CaterWings gestellt werden. Der Online-Dienst verspricht zügige Beantwortung.

Was bieten die Seiten sonst noch? Heycater bietet einen Blog „Gastroinferno“, mit kreativen Rezepten und Restaurant-Tipps. Catero präsentiert redaktionelle Beiträge und Informationen rund um das Thema Gastgeben. Kooperationen wie mit dem Nonfood-Caterer „Party Rent“ ergänzen die Leistungen und Services der Plattform sinnvoll. Regelmäßig sollen hier Tipps zu den Themen Tischgestaltung, Dekoration und Eventausstattung für Anbieter und Nachfrager zu finden sein. Bei CaterWings bleibt es spannend, wie sich die Seite nach dem Launch entwickeln wird. Bisher sind noch keine redaktionellen Beiträge oder zusätzlichen Info- und Serviceleistungen verfügbar.
Wer steckt dahinter? Hinter Heycater verbergen sich mit Sophie Radtke und Terese Köhler zwei ehemalige Mitarbeiterinnen von Rocket Internet, der Start-up-Schmiede der Samwer-Brüder. Das Start-up Catero hat seine Wurzeln in Hamburg. Vena Steinkönig und Oskar Giese bringen jahrelange Berufserfahrung aus der Event- und Catering-Branche mit. Der IT-Spezialist und Unternehmer Sebastian Dröber (ehemals Mitgründer der Internetagentur SinnerSchrader) ist für die technische Umsetzung der Lösung verantwortlich. CaterWings wurde von Rocket Internet ins Leben gerufen und wird von Alexander Brunst und Sebastian Kloss vertreten.

Fazit
Heycater und CaterWings stecken noch in den Kinderschuhen. Beide befinden sich in der Start- und Aufbauphase. HeyCater bietet mit dem Blog „Gastroinferno“ bereits informativen Content für seine Nutzer und verfügt über ein interessantes Angebot für die Hauptstadt. Catero punktet mit einem deutschlandweiten Caterer-Verzeichnis und dem Who is Who der Catering-Zunft. Weitere Vorteile sind der individuelle Suchmaschinen-Charakter sowie umfangreiche Darstellungsmöglichkeiten für Anbieter. Catero ermöglicht es dem Catering-Interessenten, seinen Wunsch-Caterer jederzeit direkt zu kontaktieren. So können Caterer auch auf individuelle Kundenwünsche eingehen und vor einer finalen Beauftragung beraten. CaterWings und Heycater hingegen bieten vordefinierte Speisenangebote zum sofortigen Online-Kauf. Eine direkte Kommunikation zwischen Catering-Anbieter und Catering-Kunde ist nicht vorgesehen bzw. erst nach einer bereits platzierten Online-Bestellung. Wer Wert auf Transparenz und Sicherheit legt und nach individuellen Catering-Leistungen sucht, für den ist Catero die erste Wahl. Wer schnell und ohne Anbietergespräch Speisen gleich online einkaufen möchte, ist bei Heycater und CaterWings richtig. Eine Grenzziehung zwischen üblichem Lieferservice und individuellem Catering ist bei letzteren beiden Angeboten nicht ersichtlich. Unabhängig hiervon wird Catering attraktiv für ein breites Publikum inszeniert. Damit liegen die drei Plattformen voll im Trend.

www.Heycater.com
www.Catero.de
www.Caterwings.de

Guide Michelin

MICHELIN Restaurants bietet ab sofort 1.300 online buchbare Gastronomieadressen –
Neue MICHELIN Restaurants App für Apple TV 4

MICHELIN Restaurants bietet Nutzern ab sofort die Möglichkeit, in noch mehr Restaurants direkt zu buchen: Dank der Zusammenarbeit mit der Online-Reservierungsplattform Bookatable sind über MICHELIN Restaurants in 1.300 Gastronomiebetrieben Online-Tischreservierungen möglich. Darüber hinaus können Gäste nun auch ausgewählte Restaurants in ihrer Nähe bequem über ihren Fernseher erkunden: MICHELIN Restaurants präsentiert pünktlich zum deutschen Marktstart des neuen Apple TV 4 seine neue App.

Insgesamt befinden sich auf MICHELIN Restaurants Informationen zu 13.000 Gastronomiebetrieben. Nutzer können dank der intuitiv bedienbaren Menüführung schnell und komfortabel ein Restaurant nach ihrem persönlichen Geschmack auswählen. Dabei besteht nicht nur die Möglichkeit, ein Restaurant der gewünschten Preisklasse und Küche auszuwählen. Man kann auch bei vielen Adressen mit wenigen Klicks direkt einen Tisch reservieren.

Auf dem großen Bildschirm angekommen
Ob über Computer, Tablet oder Smartphone: MICHELIN Restaurants bietet seinen Nutzern einen komfortablen Zugang zu den wichtigsten Gastronomieinformationen und erweitert pünktlich zum Marktstart in Deutschland sein Angebot um die neue MICHELIN Restaurants App für Apple TV 4. So bekommen Nutzer bequem vom Sofa aus detaillierte Informationen zu allen Restaurants des Guide MICHELIN Deutschland auf den heimischen Bildschirm und können sich Fotos und Menüangebote ansehen. Durch die Standortfunktion schlägt die App Suchergebnisse aus der Umgebung vor.

„Wir haben in den vergangenen Jahren unser Angebot kontinuierlich weiterentwickelt, um für Gast und Restaurant noch nutzerfreundlicher und attraktiver zu werden“, sagt Michael Hottner, Leiter MICHELIN Restaurants Deutschland. „MICHELIN Restaurants bildet die ideale Verbindung zwischen Gast und Restaurant. Gäste profitieren von der übersichtlichen Suche, der praktischen Reservierungsfunktion und den zahlreichen Informationen. Restaurants bekommen durch uns mehr Sichtbarkeit und eine zusätzliche Vermarktungsplattform. Allein 2015 werden fast fünf Millionen Besucher auf unser Angebot zugreifen. Was zeigt: MICHELIN Restaurants kommt an.“

Seit dem Launch in Deutschland im November 2012 ist das Angebot von MICHELIN Restaurants ständig gewachsen. Mehr als 13.000 Restaurants sind mittlerweile in Deutschland registriert. Darunter natürlich alle 2.300 im Guide MICHELIN Deutschland empfohlenen Restaurants. Zu erreichen ist das Angebot über http://restaurant.michelin.de sowie als App über iTunes und Google Play.

"Nelson Müllers Landpartie" startet im ZDF

Sternekoch Nelson Müller begibt sich auf die Suche nach den Klassikern der deutschen Landküche. Sein Ziel: die Originalrezepte finden und in eigene Kreationen umwandeln. Am Sonntag, 13. September 2015, 14.00 Uhr, startet im ZDF seine „Landpartie“, weitere vier Folgen sind bis zum 11. Oktober 2015 immer sonntags zu sehen.

„Von Fischern, Krabbenfängern und Labskaus-Köchen“ berichtet die Startfolge von „Nelson Müllers Landpartie“. In Sankt Peter Ording weiht Labskaus-Experte Dirk Haupt den Sternekoch in die Geheimnisse des Gerichts ein. Nelson Müller lernt außerdem, wie man im Watt Krabben fängt und welchen Fisch Seeleute gerne in die Pfanne hauen. Labskaus erweist sich für ihn als ein Gericht so rau wie die See, so salzig wie die Nordseeluft – und so lecker. Die Zutaten verraten nicht nur viel über die geschmacklichen Vorlieben der Norddeutschen, sie verweisen auch auf den Ursprung des Eintopfgerichts: Labskaus war vor allem bei Seefahrern beliebt, weil es aus haltbaren Lebensmitteln gekocht wurde.

In der zweiten Ausgabe von „Nelson Müllers Landpartie“ rücken am Sonntag, 20. September 2015, 14.00 Uhr, „Archebauern, Messerschmiede und Schweinsbraten-Experten“ in den Blick. In den weiteren Folgen geht es dem Sternekoch unter anderem um die Thüringer Bratwurst (Sonntag, 27. September 2015, 13.50 Uhr), um schwäbische Maultaschen (Sonntag, 4. Oktober 2015, 13.45 Uhr) und um „das Beste unserer Heimatküche“ (Sonntag, 11. Oktober 2015, 14.00 Uhr).

Nelson Müller hatte zuletzt für die „ZDFzeit“ unser Trinkwasser getestet und geht am Dienstag, 6. Oktober 2015, 20.15 Uhr, im ZDF der Frage nach: „Wie gut ist unsere Milch?“, und eine Woche später, am Dienstag, 13. Oktober 2015, 20.15 Uhr, testet er: „Wie gut ist unser Kaffee?“.

http://zeit.zdf.de

Trüffelherbst in Istrien

Längst hat sich Istrien als Europas spannender Gourmet-Hotspot etabliert. In den kommenden Monaten steht die kroatische Adria-Halbinsel ganz im Zeichen ihres größten kulinarischen Schatzes, der weißen Trüffel aus dem Mirnatal – genussvoll gefeiert bei zahlreichen Volksfesten.

Wie ein Adlerhorst klebt das Jahrhunderte alte Burgenstädtchen Motovun über dem Mirnatal. Weingärten klettern die Hänge empor, während in den dichten Eichenwäldern des Tales schon im frühen Morgengrauen Gebell zu hören ist. Dort sind die speziell ausgebildeten Hunde der Tartufai, der Trüffelsucher, am Weg, um die kostbare weiße Trüffel „Tuber Magnatum pico“ zu erschnuppern.

Nur etwa tausend Istrianer haben die Lizenz für die Suche nach der begehrten Knolle, die mittlerweile nicht nur in den Spitzenrestaurants von Deutschland, Österreich und Italien Einzug gehalten hat. Ihr intensives Aroma macht die Adria-Halbinsel selbst im Herbst zum Treffpunkt für internationale Feinschmecker.

Überall wird getrüffelt – ob stilvoll gehobelt im kreativen Spitzenrestaurant oder geraspelt in urigen Konobas (Landgasthaus), wo viele Speisen nach alter Tradition noch am offenen Feuer mitten im Lokal zubereitet werden. Die Auswahl an Trüffelgerichten ist dabei groß und verfeinert unzählige Speisen wie etwa Risotti, Polenta, Eierspeisen, Röstbrot, Nudeln, rohe oder gedünstete Fische, Steaks und sogar Desserts.

Getrüffelte Volksfeste
Bis in den November hinein prägen zahlreiche Trüffelfeste die istrischen Wochenenden. Ende September findet in Motovun das Wein- und Trüffel-Festival „TeTa“ statt und im Dörfchen Sovinjak (nahe Buzet) wird Anfang Oktober „Bela nedeja“ gefeiert, ein Volksfest mit Trüffeln und einheimischen Produkten. Die Zigante-Trüffeltage in Livade erstrecken sich gleich über sieben Herbstwochenenden. Im Städtchen Buzet wird beim Volksfest „Subotina“ im September in einer Riesenpfanne eine fritaja (Rührei) mit mehr als 2.000 Eiern und 10 Kilogramm Trüffeln zubereitet und im November steht dieses malerische Ministädtchen im Zeichen einer zweitägigen Trüffelmesse. Die „Subotina“ ist gleichzeitig eine romantische Zeitreise in die Vergangenheit: In den Altstadtstraßen wird traditionelles Handwerk vorgeführt und die Gassen sind voller Spielleute, Musikgruppen und Einwohnern in Volkstracht.

Trüffelsuche für jedermann
Einige lizensierte Tartufai, in deren meist ländlichen Betrieben man auch einkehren oder sogar wohnen kann, nehmen Gäste mit zur Trüffeljagd. Die Preise richten sich dabei nach der Dauer der Waldtour und liegen bei rund 10 Euro pro Person. Eine etwas exklusivere Variante bietet das Trüffelhaus Zigante für kleinen Gruppen: Die rund 3- bis 4-stündige Suche kostet rund 350 Euro, dafür darf der Fund behalten werden. Ob so oder so – sehr früh aufstehen muss man in jedem Fall!

Infos: TVB Istrien, HR-52440 Poreč, Pionirska 1, Tel.: 00385 / (0)52 / 452 797 oder Info-Center 00385 / (0)52 / 88 00 88, info@istra.hr, www.istra.hr www.istria-gourmet.com

In wenigen Schritten den passenden Caterer für jeden Anlass finden

Das innovative Start up CATERO.de, Deutschlands erste Suchmaschine für Catering-Anbieter, wird mit dem Launch der Seite am 1. Oktober zum Anlaufpunkt für alle professionellen Caterer und cleveren Gastgeber. Die drei Gründer Vena Steinkönig, Oskar Giese und Sebastian Dröber entwickelten CATERO.de mit dem Ziel, die oft umständliche und zeitaufwendige Suche nach dem perfekten Catering grundsätzlich zu vereinfachen. Caterer erhalten bei CATERO.de auf direktem Wege Kundenanfragen, die zuvor systematisch mittels intelligenter Abfrageprozesse vorqualifiziert wurden und somit exakt auf Anbieter zugeschnitten sind. Catering-Interessenten finden über vordefinierte Suchfilter oder eine Keyword-Freitext-Suche in wenigen Schritten eine Auswahl passender Catering-Anbieter. Darüber hinaus bietet die Plattform redaktionelle Beiträge und Informationen für all jene, die gerne Gäste empfangen und/oder einfach clever gastgeben.

CATERO.de listet professionelle Catering-Anbieter aller Sparten aus ganz Deutschland, darunter Full- Service Caterer, auf Catering spezialisierte Restaurants und Einzelhändler sowie Special-Interest Anbieter wie z.B. Baristi und Food Trucks. Die Caterer können sämtliche Angaben rund um ihr Angebot in einem eigenen Profil pflegen und stets aktualisieren. Um sich selbst von CATERO.de zu überzeugen, erhalten alle Catering-Anbieter, die sich bis zum offiziellen Launch am 1. Oktober auf www.catero.de registrierten, eine kostenlose Test-Mitgliedschaft für sechs Monate.

Nach Ablauf der kostenlosen Test-Mitgliedschaft können Catering-Anbieter bereits ab 14,90€ (brutto) monatlich die Vorteile von CATERO.de weiter nutzen.

„Unsere Vision ist es, dass CATERO.de Leidenschaft für das Gastgeben weckt. Die Plattform soll die Nutzer tatsächlich beim Gastgeben abholen und sie unterstützen, sie inspirieren und ihnen zu großartigen Erlebnissen verhelfen, die sonst an ihnen vorbei gezogen wären. Mit Blick auf die Möglichkeiten der Online-Welt haben wir schnell die Auffassung gewonnen, dass Catering-Nachfragen und -Angebote einfacher und komfortabler als bisher zum Vorteil aller Beteiligten zusammen gebracht werden sollten“, erklärt Oskar Giese.

Das gute Ineinandergreifen von professioneller Catering-Erfahrung und -Leidenschaft sowie technologischem Know-How auf Partnerebene war ausschlaggebend bei der Entwicklung von CATERO.de. Die beiden Gründungsmitglieder Vena Steinkönig und Oskar Giese sind zuvor als Unternehmer im Event- und Catering-Bereich tätig gewesen. Sie verstehen die Bedürfnisse von Catering-Nachfragern und -Interessenten aus eigener Erfahrung. Sebastian Dröber ist IT-Spezialist und Unternehmer. Als ehemaliger Geschäftsführer und Mitgründer von SinnerSchrader verantwortet er die technologische Umsetzung und Weiterentwicklung von Catero.de. Das Projekt wird mit viel Eigenleistung und Begeisterung vollständig selbst finanziert.

Fermentation – Heiko Antoniewicz

In der Geschichte der Speisenzubereitung ist die Fermentation sicherlich eines der ältesten und auch eines der wichtigsten Kapitel. Seit Jahrhunderten machen sich Menschen aller Kulturen die Vorgänge der Gärung zunutzen. Der ausschlaggebende Aspekt aber, mit dem sich die Fermentierung nachhaltig durchsetzte, ist mit Sicherheit der überzeugende Geschmack. Einer, der sich seit Jahren mit den spannenden Möglichkeiten der Fermentationstechnik beschäftigt, ist der Koch Heiko Antoniewicz. Er zählt nicht nur zu den besten Köchen Deutschlands, er ist auch dafür bekannt, dass er immer auf der Suche nach vielversprechenden Techniken und Zutaten ist.

Autoren: Heiko Antoniewicz, Thomas Ruhl &
Michael Podvinec
Fotografie: Thomas Ruhl
256 Seiten, 26 x 32 cm
ISBN: 978-3-7716-4565-6
EUR 69,00 (D)

Neue iPad-App für MICHELIN Restaurants

Kostenlose MICHELIN Tablet-Anwendung bietet über 13.000 Restaurantadressen für jeden Geschmack und alle Preisklassen

Michelin erweitert das Angebot seiner Web-Plattform MICHELIN Restaurants um eine neue App für das iPad. Sie ergänzt die bereits existierenden Smartphone-Anwendungen für iPhone und Android-Geräte. Das neue, exklusiv für das weitverbreitete Apple Tablet entwickelte Programm lässt sich ab sofort im iTunes App Store oder auf www.restaurant.michelin.de kostenfrei herunterladen. Die App listet über 13.000 Restaurants in ganz Deutschland. Neben den geprüften Empfehlungen des bekannten Guide MICHELIN umfasst sie zahlreiche weitere Restaurants für jedes Budget und jede Geschmacksrichtung.

Umfangreicher Service von der Restaurantsuche bis zur Reservierung
User können mithilfe der iPad-App schnell eine Umkreissuche nach einem Restaurant in der Nähe starten. Hierbei lässt sich per Schieberegler bequem der Entfernungsradius einstellen. Weiterer Pluspunkt ist die große Kartendarstellung. Per Voreinstellung kann die Suche bequem verfeinert und beispielsweise nach Budget, Geschmacksrichtung oder Ambiente weiter eingegrenzt werden. Mit einem eigenen Angebote-Button können sich die Nutzer außerdem über besondere Aktionen von Restaurants in ihrer Nähe informieren. Außerdem ermöglicht die App Online-Reservierungen, sofern die Restaurants diese Funktion anbieten.

Auch bei der Suche nach Adressen aus dem Guide MICHELIN können die User gezielt vorgehen, etwa indem sie die Anzahl der Michelin Sterne als Kriterium festlegen. Ebenso lassen sich mit der App schnell und leicht Adressen finden, die mit dem „Bib Gourmand“ für ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet sind.

Neben dem Standort auf der Karte sind detaillierte Informationen zum Restaurant sowie Fotos und Menüangebote hinterlegt. Darüber hinaus erleichtern die Bewertungen der professionellen Michelin Tester sowie die Kommentare anderer Besucher die Wahl des Restaurants. Dies macht die modern gestaltete App zu einer wichtigen Informationsquelle für iPad(R)-Nutzer, die gern und oft auswärts essen gehen.

Erfolgreiche Web-Plattform MCHELIN Restaurants
Die neue App basiert auf der Website MICHELIN Restaurants, die im November 2012 in Deutschland ans Netz ging. Seitdem verzeichnet das Online-Angebot von Michelin bereits 7,5 Millionen Visits. Die zugehörige Smartphone-App für das iPhone(R) und Geräte mit dem Betriebssystem Android wurde bereits 120.000-mal heruntergeladen. Während der Schwerpunkt der App MICHELIN Restaurants auf der Suchfunktion liegt, bietet die dazugehörige Web-Plattform http://restaurant.michelin.de/ zusätzlich unterhaltsame und informative News aus der Welt der Gastronomie.