Michelin 2017 Holland

106 Restaurants ausgezeichnet

Das Rijksmuseum in Amsterdam hat erstmals einen Michelin-Stern für sein Restaurant „RIJKS®“ verliehen bekommen. Damit würdigten die Gastronomietester die innovative, modern-niederländische Küche des 30-jährigen Chefkochs Joris Bijdendijk. Das RIJKS ist nach dem Restaurant des Rotterdamer Wereldmuseums bereits das zweite niederländische Museumsrestaurant, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wird.

Insgesamt tragen 2017 in den Niederlanden 106 Restaurants einen Michelin-Stern. Dies gab der Guide Michelin jetzt bei der offiziellen Verleihung der renommierten Gastronomieauszeichnung für die Niederlande in Amsterdam bekannt. Sechs Küchenchefs schweben neu im „Sternenhimmel“.

Mit einem Michelin-Stern können sich nunmehr 85 von den insgesamt 106 Sterne-Restaurants in den Niederlanden schmücken. Das Restaurant Tribeca in Heeze (Provinz Noord-Brabanz) rückt in die Zwei-Sterne-Kategorie auf, womit es jetzt 19 Nobelgaststätten mit zwei Sternen gibt. Die Zahl der Drei-Sterne-Häuser bleibt mit zwei unverändert: wie im Vorjahr sind dies die Restaurants „De Leest“ in Vaassen (Gelderland) und „De Librije“ in Zwolle (Provinz Overijssel).

2-Sterne-Neuling mit Wiedererkennungswert
Der Neuling im Zweisterne-Bereich ist das Restaurant „Tribeca“ aus Heeze in der Provinz Noord-Brabant. Restaurantinhaber und Chefkoch ist Jan Sobecki. Dieser bewies seine Kochkünste jahrelang in dem Restaurant „Chapeau“ in Bloemendal (Provinz Nordholland). Seit diesem Jahr zaubert er jetzt in seinem eigenen Haus. „Er ist ein Koch mit einem Stil, der gleich erkennbar ist“, so Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide Michelin. Ellis lobt den Küchenchef für sein Talent und Können: „Seine Zubereitungen sind ausgewogen, jeder Biss ist verfeinert, und so sorgt er für ein fantastisches Geschmackserlebnis. Jan Sobecki hat es in kurzer Zeit geschafft, Tribeca zu einer Topadresse zu machen.“

Neue Aufsteiger in die Sterneklasse
Im ganzen Land freuen sich Restaurantbesitzer über ihren ersten Stern: Limburg, Noordbrabant und Nordholland sind dabei. In diesen Provinzen konnten die Restaurants „Cucina del Mondo“ in Heerlen, „Noble “ in s’Hertogenbosch (Den Bosch), „Bolenius “, „MOS“ und das Museumrestaurant „RIJKS®“ (alle drei in Amsterdam) überzeugen. Ganze drei von den insgesamt fünf neuen Sternen befinden sich somit in der Hauptstadt. Amsterdam zählt insgesamt fünf Sternerestaurants.

www.holland.com/de/tourist/urlaubsthemen/gastronomie.htm

Denis Feix, Sebastian Prüssmann, Christian Eckhard

Die Zirbelstube im Althoff Hotel am Schlossgarten startet 2017 mit einem neuen Küchenchef: Denis Feix übernimmt die Küchenverantwortung.

Die Zirbelstube im Althoff Hotel am Schlossgarten in Stuttgart, das als Mitglied von „The Leading Hotels of the World“ zu den weltweit besten Hotels zählt, wartet ab Mitte Januar 2017 mit einem hoch ausgezeichneten Koch auf: Denis Feix, der vorige Woche für seine Kochkunst erneut mit zwei Michelin-Sternen und wenige Tage zuvor mit der Exzellenzwertung von 18 Punkten im Gastronomieführer Gault & Millau ausgezeichnet wurde, wird der neue Chefkoch des Restaurants Zirbelstube. Feix, der zuletzt im Restaurant „Il Giardino“ in Bad Griesbach tätig war, wird dabei von seiner Ehefrau Kathrin Feix begleitet, die als Chef-Sommelière in der Zirbelstube künftig das Serviceteam unterstützt. Kathrin Feix wurde vom Gault & Millau 2016 als „Gastgeberin des Jahres“ ausgezeichnet.

Kathrin und Denis Feix folgen auf Sebastian Prüßmann, der zur Villa Rothschild in den Taunus wechselt. Der jetzige Villa Rothschild-Küchenchef Christian Eckhard folgt seiner Frau, der wundervollen Sarah Henke, nach Andernach.

Thomas H. Althoff, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Althoff Hotels: „Sebastian Prüßmann verlässt unser Haus aus privaten Gründen in Richtung Rhein-Main-Gebiet. Ich danke ihm für seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit in den Althoff Hotels. Es freut mich sehr, dass wir hochkarätige Interessenten für die Nachfolge als Küchenchef unserer Zirbelstube hatten. Unsere Wahl fiel auf einen der besten aufstrebenden Köche in Deutschland. Denis Feix ist ein guter Bekannter der Althoff Hotels, kochte er doch schon unter den Althoff Meisterköchen Joachim Wissler und Dieter Müller.“

20 Jahre – 2 Sterne
Denis Feix kann eine Bilderbuch-Karriere in der Küche vorweisen. Der 42-jährige war zuletzt zehn Jahre lang Küchenchef im Restaurant „Il Giardino“ in Bad Griesbach, das von Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet wurde. Zuvor war er in leitenden Küchenfunktionen vier Jahre lang im Restaurant „La Résidence“ in Essen und davor zwei Jahre auf Schloss Berg in Perl-Nennig tätig. Denis Feix sammelte im Rahmen seiner Laufbahn Erfahrung bei den Althoff Spitzenköchen Joachim Wissler vom Restaurant Vendôme, das mit drei Guide Michelin-Sternen und 19,5 Punkten von Gault & Millau ausgezeichnet ist, und bei Dieter Müller – dekoriert mit drei Sternen im Guide Michelin und 19,5 Punkten von Gault Millau.

Der mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Denis Feix wird die Zirbelstube, die seit 20 Jahren zu den feinsten Adressen der Landeshauptstadt zählt, als kulinarische Spitzen-Adresse etablieren. Feix wird in der Zirbelstube seine spannungsreiche, aromatische und kreative Küche anbieten. Die kompetente vinologische Begleitung zu seinen Gerichten übernimmt seine Ehefrau Kathrin.

Denis und Kathrin Feix freuen sich über die neue, gemeinsame Herausforderung: „Wir schätzen es sehr, dass wir unsere erfolgreiche Arbeit künftig im Hotel am Schlossgarten weiterführen werden. Ganz besonders haben wir die gastronomische Arbeit in den Hotels von Thomas H. Althoff seit Jahren verfolgt und freuen uns, in dieser kulinarisch exponierten Hotel Collection jetzt mitzuwirken.“

Die Liste der Auszeichnungen, die Denis Feix bisher erkochte, ist lang. Seit Jahren zählt er in Restaurantranglisten zu den besten Köchen Deutschlands, seine Auszeichnung mit zwei Guide Michelin-Sternen und 18 Punkten im Gault & Millau hält er seit 2013. Der Feinschmecker zeichnete Feix bereits im Mai 2013 als Koch des Monats aus.

Kathrin Feix erhielt im Gault & Millau 2016 die begehrte Auszeichnung als „Gastgeberin des Jahres“.

www.hotelschlossgarten.com

Guide MICHELIN 2017

31 neue Sterne erstrahlen über Deutschland Gastronomie weiterhin auf Spitzenniveau
Mit drei neuen 2-Sterne-Adressen und 28 neuen 1-Stern-Häusern
kommt die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Deutschland heute in den Handel – Insgesamt liegt die Zahl der Restaurants
mit einem oder mehreren Sternen jetzt auf dem neuen Höchststand von 292 Betrieben.

Dies sind 17 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Dazu Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN: „Die Entwicklung der deutschen Spitzengastronomie bleibt dank zahlreicher junger, innovations-freudiger Köche
auf sehr hohem Niveau. Vielfach haben sie ihr Know-how in internationalen Top-Häusern erworben und stellen ihr Können jetzt als Küchenchefs in eigenen Restaurants unter Beweis. Damit tragen sie
maßgeblich dazu bei, dass die deutsche Gastro-
Szene zu den besten in
Europa und der
Welt zählt
“, so Ellis weiter.
Frischer Wind durch junge Küchenchefs
Zu dieser Generation
hoc
h m
otivierter
junger Köche zählt
Shootingstar
Tristan
Bran
dt, der es zusammen mit seinem Team geschafft hat, dem
Restaurant
„Opus V
“ in Mannheim innerhalb von nur zwei Jahren den
zweiten MICHELIN Stern zu erkochen.
Erstmals mit zwei
MICHELIN
Sternen ausgezeichnet wurde ebenfalls das
Restaurant
„Geisels Werneckhof
“ in München unter der Regie von Tohru
Nakamura
, der Spitzenküche mit japanischen Einflüssen kreiert.
Auch er
ist
ein Vertreter der aufstrebenden jungen Küchenchefs
.
Dritte
r neuer Aufsteiger in die
2-Sterne-
Liga
ist das
Restaurant
„Rutz
“ in
Berlin. Küchenchef hier ist Marco Müller
. Die Bundeshauptstadt zählt damit
sieben 2-
Sterne
-Häuser sowie zwölf 1-
Stern
-Restaurants und
festigt damit
ihren Ruf als kulinarischer Hotspot in Europa.

Zehn 3-
Sterne
-Häuser belegen
Top
-Niveau
der Gastronomie
Die Zahl der deutschen 3-
Sterne
-Restaurants bleibt ebenfalls
auf
dem
Stand von zehn Häusern. Damit behauptet Deutschland seinen Platz als
europäisches Land mit den meisten 3-
Sterne
-Adressen nach Frankreich.

Nur etwa einhundert Adressen weltweit tragen dieses Top-
Prädikat für
Kochkunst auf höchstem Niveau.

Einen neuen Spitzenwert verbucht der Guide MICHELIN Deutschland 2017 mit
243
Häusern bei den 1
-Stern
-Adressen. Insgesamt 28
Restaurants
erhalten die
begehrte Auszeichnung
neu
, davon mit dem „Bread & Roses“, „Le Flair“ und
„Nenio“ gleich drei in Düsseldorf. Die nordrhein
-westfälische Landeshauptstadt
zählt damit zu den Gewinnern im Guide MICHELIN Deutschland 2017.

Jeweils
zwei neue 1-
Stern
-Häuser finden sich in Bonn, Köln und Nürnberg.
Trend zum „Casual Fine Dining“ hält an
Auf ihren Fahrten für die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN
beobachteten die Michelin Inspektoren aktuelle Trends und Entwicklungen
in der deutschen Küche und Gastronomie. So finden sich in der
gastro

nomischen Top-
Liga immer mehr
Häuser, die auf hohem Niveau kochen
und dabei eine
legere, lockere Atmosphäre bieten.
„Casual Fine Dining“
heißt dieser Trend, der
auch ein jüngeres Publikum anspricht
. Gerade in
den Metropolen ist inzwischen eine lebhafte, abwechslungsreiche und
spannende Gastronomie zu Hause.
„Bib Gourmand“ feiert 20. Geburt
stag
mit 472 Empfehlungen

2017 feiert der Guide MICHELIN Deutschland ein Jubiläum: Vor 20 Jahren
erschien in der Ausgabe erstmals
der „Bib Gourmand“. Das Prädikat für
sorgfältig zubereitete Speisen zu moderaten Preisen (in Deutschland 37
Euro
für eine
dreigängige Mahlzeit) wird durch das schle
mmende Michelin
Männchen gekenn
zeichnet und war von Anfang an ein Erfolg
bei den Lesern.

Insgesamt
303
Restaurants
erhielten im Premierenjahr 1997 einen Bib
Gourmand. Im Laufe der Jahre nahm die Zahl der Adressen b
eachtlich zu. Für
die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Deutschland zeichneten die Tester
472 Häuser mit dem Prädikat für ein exzellentes Preis
-Leistungs
-Verhältnis
und gute Küche aus. 60 Restaurants erhielten den Bib Gourmand neu.

Modern
isiert
es Layout erleichtert die Orientierung
Der Guide MICHELIN Deutschland
2017
erscheint in einem modernisierten,
lesefreundlichen
Layout.
Die Anordnung der Empfehlungen ist übersichtlicher
und praktischer: So stehen die Restaurant
-Tipps vor den Hotelempfehlungen.
Zusä
tzlich
geben
Schlüsselworte wie „traditionelle Küche, gastfreundlich“ oder
„moderne Küche, elegant“ auf einen Blick direkt
Auskunft über Küchenstil und
Ambiente eines Restaurants oder
den Charakter eines Hotels.
Insider
-Tipps für Adressen mit dem „gewissen Etwas“
Weiteres Novum sind die Insider
-Tipps der Michelin Inspektoren
für
Großstädte
und touristische Zentren
. Diese
speziellen Empfehlungen
sind
zusammen mit einem Foto der
jeweiligen
Städte
vorangestellt und
beinhalten
eine kurze Auswahl der Häuser, die durch ihre Atmosphäre,
typische Spezialitäten für die Region oder ihre reizvolle
Lage bestechen.
Hierbei handelt es sich neben besonderen Hotels nicht nur um Sterne

Adressen, sondern
ebenso um „Bib Gourmand“
-Häuser, aber auch
bodenständige
Restaurants
mit Lokalkolorit und guter Küche.

MICHELIN Teller
weist auf
„eine Küche von guter Qualität“
hin
Erstmals erscheint im Guide MICHELIN Deutschland 2017 auch ein neues
Symbol, der MICHELIN Teller.
Das Piktogramm steht für „eine Küche von
guter Qualität“ und ist all jenen Restaurants vorangestellt, die nicht mit
einem oder mehreren MICHELIN Sternen oder einem „
Bib Gourmand“
ausgezeichnet sind. Das Symbol weist die Leser darauf hin, dass bereits
die A
ufnahme in die Auswahl des Guide MICHELIN als Zeichen für eine
Küchenleistung über dem Durchschnitt zu werten ist.
Neue Hotelauswahl legt Wert auf Lage, Ambiente und Gastronomie
Der Guide MICHELIN Deutschland 2017 erscheint mit einer im Vergleich
zur Vergangenheit deutlich reduzierten Hotelauswahl.

Einheitliche Bewertungsmaßstäbe rund um die Welt
Der Guide MICHELIN gilt als internationale Referenz unter den Gastro

nomie-
und Hotel
führern. Die Basis dieses Vertrauens
sind seine strengen
Bewertungs
kriterien, die für alle 28
Länder, in denen der Guide erscheint,
einheitlich sind.
Für die Auswahl der Adressen im Guide MICHELIN ist ein
erfahrenes Team aus fest angestellten, anonym arbeitenden Michelin
Inspektoren verant
wortlich. Alle Tester verfügen über eine fundierte
Ausbild
ung und Erfahrung in internationaler Spitzenhotellerie und
-gastronomie und haben zusätzlich eine intensive Ausbildung bei Michelin
absolviert. Bei ihren Reisen auf der Suche nach den besten Restaurant

und Hoteladressen urteilen sie nach einem festen, an
objektiven
Maßstäben ausgerichteten Bewertungssystem, das sich im Laufe vieler
Jahre bewährt hat. Deshalb steht der Guide MICHELIN für internationale
Vergleichbarkeit und ein weltweit hohes Qualitätsniveau.

Ab 2
. Dezember im Buchhandel
Der Guide MICHELIN
Deutschland 2017 ist
ab 2
. Dezember
für 29,95
Euro
im Buchhandel erhältlich (Österreich: 30,80 Euro, Schweiz: 39 Franken).
Außerdem lassen sich die Restaurant
-Empfehlungen online über die
Website
„Bookatable by Michelin“
abrufen (
https://www.bookatable.com/de).
Die 54.
Ausgabe des renommierten Hotel
– und Gastronomieführers
empfiehlt auf 1.176 Seiten insgesamt 2.306 Restaurants und 1.972 Hotels,
davon:
292
Restaurants mit MICHELIN Sternen
10 3-
Sterne-
Restaurants
39 2-
Sterne-
Res
taurants, darunter drei neue
243
1-Stern
-Restaurants, darunter 28 neue
472 „Bib Gourmand“
-Restaurants, darunter 60 neue
Das Spektrum der im Guide MICHELIN gelisteten Häuser reicht vo
m
Landgasthof
über
das
Gourmetlokal
bis hin
zur
gut geführten
Familienpension. Darüber hinaus listet der Guide MICHELIN zahlreiche
Wellness
-Hotel
s bis hin
zu traditionsreichen Grandhotel
s.

Die neuen Sterne: http://www.gourmet-report.de/artikel/347837/Michelin-2017-Geruechtekueche/
Bib-Gourmand Adressen: http://www.gourmet-report.de/artikel/347835/Bib-Gourmand-Deutschland-2017/
Alle Sternerestaurants 2017 auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154371463698124

Erlantz Gorostiza

Erlantz Gorostiza — einziger Koch der Kanarischen Inseln mit zwei Michelin-Sternen und Verantwortlicher des von Martín Berasategui geführten Restaurants MB im Hotel Abama — schließt sich dem Team von Volcano Teide an, um das exklusive Erlebnis „Abenddämmerung und Sterne“ in eine gastronomische Erfahrung mit zwei Michelin-Sternen zu verwandeln.

Erlantz Gorostiza, Zweisternekoch

Mit dem Ziel, dem exklusiven Erlebnis „Abenddämmerung und Sterne“ von Volcano Teide ein weiteres Highlight zu verleihen, hat das Unternehmen mit dem Zweisterne Chef Erlantz Gorostiza des Restaurants M.B. ein Abkommen zur gastronomischen Beratung abgeschlossen. Im Rahmen dessen wird Gorostiza nicht nur das Menü dieser beliebten Aktivität designen, sondern mit seinem Image sowie seiner Präsenz auch verschiedene von Volcano Teide organisierte Events bereichern.

Für Joan Rodríguez de la Sierra, Sales und Marketing Director von Volcano Teide, «bedeutet die gastronomische Beratung von Erlantz Gorostiza bei „Abenddämmerung und Sterne“ ein zusätzliches Plus für jene Gäste, die sich für das exklusivste Erlebnis Teneriffas entscheiden. Wir sind davon überzeugt, dass wir dank der Beratung durch Erlantz aus „Abenddämmerung und Sterne“ auf dem Teide ein kulinarisches Erlebnis auf höchster Ebene machen werden.»

Bei „Abenddämmerung und Sterne“ von Volcano Teide wird der Sonnenuntergang im allerfeinsten Rahmen genossen. Inklusive sind das Seilbahnticket für die Auf- und Abfahrt außerhalb der gewöhnlichen Fahrzeiten; ein Glas Sekt der Kellerei Altos de Trevejos — eine der höchstgelegenen Spaniens —, um vom Aussichtspunkt Pico Viejo, auf 3.555 Metern Höhe, den spektakulärsten Sonnenuntergang Teneriffas zu genießen; ein Gourmet-Abendessen im typisch kanarischen Stil mit den besten Vulkan-Weinen, serviert von Mag Catering und nun vom einzigen Chefkoch der Kanarischen Inseln mit zwei Michelin-Sternen kreiert sowie die Sternbeobachtung mit einem leistungsfähigen Teleskop und Starlight-Führern, die den Gästen die Geheimnisse des Firmaments über Teneriffa erklären.

Wenige Monate vor Beginn der Zusammenarbeit mit dem Chefkoch Erlantz Gorostiza hatte das Unternehmen beschlossen, das Erlebnis für die Gäste des meistbesuchten Nationalparks Europas weiter zu verbessern. In diesem Rahmen soll der Seilbahn-Wartesaal erneuert werden, um dort Veranstaltungen aller Art auf höchstem Niveau zu präsentieren und eine Videowand installiert werden, auf die spektakuläre Bilder des Parks projiziert werden.

www.telefericoteide.com

Jedes 4. Hotel betrügt

Jedes vierte deutsche Hotel wirbt unrechtmäßig mit Sternen. Das haben die ZDF-Redaktionen „ZDFzoom“ und „Frontal 21“ in einer Stichprobe herausgefunden und berichten in den Sendungen am Dienstag, 19. Juli 2016, 21.00 Uhr (Frontal 21), und am Mittwoch, 20. Juli 2016, 22.55 Uhr (ZDFzoom). Dabei werben die Hotels entweder mit falschen Sternen oder mit offiziellen, die jedoch abgelaufen und daher nicht mehr gültig sind.

Hotelzimmer
Hotelzimmer

Vergeben werden dürfen die ein bis fünf Hotelsterne hierzulande ausschließlich vom DEHOGA – dem deutschen Hotel- und Gaststättenverband. Der klassifiziert die Hotels anhand von festgelegten Kriterienkatalogen. Diese Klassifizierungen, die je nach Bundesland und Größe der Hotels bis zu 2000 Euro kosten, sind jeweils für drei Jahre gültig. Danach müssen sie von den Hoteliers kostenpflichtig erneuert werden. Aktuell sind in Deutschland rund 8700 Hotels klassifiziert. Dies entspricht etwa 40 Prozent der deutschen Hotelbetriebe.

Doch es gibt immer wieder Kritik am System der Hotelsterne und der Kontrolle durch den DEHOGA. Die Redaktionen „ZDFzoom“ und „Frontal 21“ haben in zehn beliebten deutschen Städten Hotels überprüft, die auf ihren eigenen Internetseiten mit drei, vier oder fünf Sternen werben.

Das Ergebnis: Von diesen 1000 Hotels sind 251 nicht offiziell klassifiziert, sondern locken ihre Gäste mit Sternen, die sie sich entweder selbst „verliehen“ haben oder die zum Teil lange abgelaufen sind. Dies ist für die Gäste irreführend und deshalb nach gängiger Rechtsprechung unzulässig. Spitzenreiter unter den zehn Städten ist Köln mit 34 Prozent der überprüften Hotels, in Berlin sind es immerhin noch 10 Prozent, die unrechtmäßig mit Sternen werben. München liegt mit 25 Prozent genau im Durchschnitt.

Markus Luthe vom DEHOGA-Bundesverbandes in Berlin erklärte dazu dem ZDF: „Das ist eine definitiv zu hohe Zahl, die ich nicht vermutet hätte. Das verlangt, dass wir nachjustieren und künftig an dieses Problem systematischer herangehen.“ Bislang überprüfe der DEHOGA Hotels nicht systematisch daraufhin, ob sie zu Unrecht mit Sternen werben. Dies wird von Hotel- und Tourismus-Experten seit Langem kritisiert, die dem DEHOGA vorwerfen, das eigene Sternesystem zu verwässern und unglaubwürdig zu machen, da der Verband nicht konsequent gegen Trittbrettfahrer vorgehe.

http://zoom.zdf.de

 

Jedes vierte deutsche Hotel wirbt unrechtmäßig mit Sternen. Das haben die ZDF-Redaktionen „ZDFzoom“ und „Frontal 21“ in einer Stichprobe herausgefunden

Kulinarischer Jakobsweg im Sommer 2016

Ab 10. Juli 2016 steht im Paznaun in Tirol wieder Hochgenuss im Hochgebirge auf dem Programm. Beim achten „Kulinarischen Jakobsweg“ sind erstmals fünf Sterneköche mit dabei. Deutschland vertritt der Chef-Gourmet Bobby Bräuer, die Schweiz Spitzenköchin Tanja Grandits.

Wer zwischen Juli und September im Paznaun seine Wanderschuhe schnürt, braucht sich um die Verpflegung keine Sorgen zu machen: Am 10. Juli 2016 fällt der Startschuss für den achten „Kulinarischen Jakobsweg“ – entspanntes Wandern und genussvolles Schlemmen auf fünf Genussrouten auf über 2.000 Metern Höhe. Die Schirmherrschaft obliegt dem „Koch des Jahrhunderts“ Eckart Witzigmann. Erstmals übernehmen gleich fünf international ausgezeichnete Spitzenköche die Patenschaft für je eine Alpenvereinshütte und kreieren für „ihre Hütte“ ein Gericht mit regionalen Spezialitäten aus dem Paznaun. Die Rezepte der Sterneköche bleiben bis Ende September 2016 auf den Sommerspeisekarten der teilnehmenden Hütten: Jamtalhütte, Friedrichshafener Hütte, Heidelberger Hütte, Niederelbehütte und Ascherhütte in Galtür, Ischgl, Kappl und See. Während der Münchner 2-Sterne-Koch Bobby Bräuer sein „EssZimmer“ in der BMW Welt gegen die Niederelbehütte tauscht, verleiht die Schweizer Spitzenköchin Tanja Grandits der Ascherhütte ihre persönliche Note. Mit ihr bekommt die Crème de la Crème der Köche beim Kulinarischen Jakobsweg zum ersten Mal auch weibliche Verstärkung. Zum Auftakt am 10. Juli 2016 wandern die fünf Spitzenköche gemeinsam mit Gästen auf die Hütten und kochen erstmals gemeinsam mit den Hüttenwirten ihre Rezepte.

Mit den Küchenchefs zu den Sternen wandern
Zur Eröffnung am 10. Juli 2016 begeben sich Spitzenköche und Wanderer gemeinsam auf den „Kulinarischen Jakobsweg“ und folgen den Genussrouten durchs Paznaun. Auf den Patenhütten angekommen, präsentieren die Küchenchefs mit den Wirten ihre eigens kreierten Speisen auf Basis regionaler Produkte. Alle fünf Gerichte können bei der Eröffnungsfeier am 10. Juli 2016 auf den einzelnen Hütten verkostet werden – zubereitet von den Profis selbst. Anschließend können Gäste den ganzen Sommer lang die Genussrouten abwandern und sich auf den fünf Hütten von den Kreationen der Spitzenköche kulinarisch verwöhnen lassen. Die Koordination der Sterneköche und deren Gerichte übernimmt Lokalmatador Martin Sieberer. Mit drei Hauben und 18 Punkten ist Sieberer selbst mehrfach ausgezeichneter Koch mit seiner Paznaunerstube im Hotel Trofana Royal und zählt zu den Besten in Tirol.

Niederelbe Hütte: Bobby Bräuer
„Koch des Jahres 2016“ – diese Auszeichnung erhielt Bobby Bräuer vom großen Bertelsmann Guide. Nach einem vierjährigen Aufenthalt in Österreich zog es den Münchner Koch zurück in seine Heimat. Seitdem begeistert er die Gäste im „EssZimmer“ in der BMW Welt mit seinen Kreationen. Seit 2012 hat sich Bobby Bräuer zwei Michelin Sterne und 18 Gault Millau Punkte erkocht.

Heidelberger Hütte: Viki Geunes
Erfolgreich ohne Ausbildung? – und wie! Im Selbststudium hat sich der Belgier Viki Geunes das Kochen beigebracht und zählt schon lange zu den weltbesten Gourmets. In seinem Restaurant „‘t Zilte“ in Antwerpen verleiht er seinen Kreationen mit innovativen Küchentechniken eine moderne, geschmacksintensive, aber auch spielerische Note. Für seine Kreativität, die besonderen Texturkontraste und seine sehr persönliche Küche erhielt Viki Geunes 2004 seinen ersten von zwei Michelin Sternen.

Friedrichshafener Hütte: Josef Steffner
„Glück beginnt in einer guten Küche und endet mit dem zufriedenen Lächeln der Gäste.“ Diesem Leitgedanken folgt der Österreicher Josef Steffner jeden Tag. In seinem Restaurant Mesnerhaus in Mauterndorf beglückt er seine Gäste mit einer Mischung aus traditionellen Speisen mit phantasievoller Würze und besonderen Zutaten. Mit drei Hauben und 17 Gault Millau Punkten schmückt sich der lebensfrohe Koch bereits. In seinen gefragten Workshops gibt er sein Wissen weiter. Die Zutaten für die kreativen Speisen gibt es im hauseigenen DelikatEssen-Laden auch für Hobbyköche.

Jamtalhütte: Stephen Crane
Innovation trifft Tradition: von der pulsierenden Metropole London zog es den Briten Stephen Crane zurück in seine Heimatstadt Sussex. Seit 2003 kocht er dort im „Ockenden Manor“. Bereits im ersten Jahr wurde er für sein geschickt gestaltetes Speiseangebot, das Innovation und Tradition verbindet, mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Wichtig ist dem Küchenchef, bei seinen Gerichten vor allem lokale Produkte zu verwenden. Mit seinem Wissen unterstützt der Brite in enger Zusammenarbeit örtliche Schulen, Universitäten und Wohlfahrtsverbände in Sussex.

Ascherhütte: Tanja Grandits
Auf der Ascherhütte kehrt zum „Kulinarischen Jakobsweg“ Frauenpower ein. Die gebürtige deutsche Köchin Tanja Grandits zog es nach Stationen in London und Südfrankreich in die Schweiz. Seit 2008 ist sie Chefin des legendären „Stucki“ in Basel. Mit ihrer unverwechselbaren kulinarischen Handschrift inszeniert sie gekonnt Farben und Gewürze. Mit zwei Michelin Sternen, 18 Gault Millau Punkten und der Auszeichnung „Koch des Jahres 2014“ ist sie im Kreis der Schweizer Spitzenköche angekommen und genießt international großes Renommee.

„Kulinarischer Jakobsweg” im Sommer 2016
Während des Paznauner Bergsommers von 10. Juli bis Ende September 2016 können Gäste die fünf Genusshütten individuell besuchen. Drei Übernachtungen in einer Kategorie nach Wahl sowie alle Leistungen der „Silvretta Card all inclusive“ gibt es bereits ab 75 Euro pro Person mit Frühstück. Online buchbar unter www.paznaun-ischgl.com.

Weitere Informationen zu den Köchen und Touren sowie einen kostenlosen Download der Gerichte unter www.kulinarischerjakobsweg.paznaun-ischgl.com

Johannes King und Alexandro Pape

Die beiden Spitzenköche Johannes King und Alexandro Pape verwöhnen ihre Gäste mit Produkten aus eigenem Anbau bzw. heimischer Produktion

Sylt gilt als das kulinarische Mekka des Nordens. Zum einen aufgrund der zahlreichen im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneten Restaurants. Allein sechs der begehrten Sterne des Guide Michelin leuchten derzeit am Sylter Firmament und sorgen damit für die größte Sternendichte in Deutschland. Zum anderen begeistert Sylt mit einer Vielzahl heimischer Erzeugnisse, die bei immer mehr Feinschmeckern auf und abseits der Insel kollektive Gaumenfreuden auslösen. Zwei Aushängeschilder lokaler Produzenten und Verfechter regionaler Küche sind die beiden Spitzenköche Alexandro Pape und Johannes King.

Der mit zwei Michelin-Sternen dekorierte Gastgeber des „Söl´ring Hof“ lässt mittlerweile nur noch in seine Küche, was grade Saison hat und aus der Region stammt. In seinem Bauerngarten wachsen außerdem längst vergessene Kräuter, Wurzeln und Gemüsen. „Ich werfe gerne in den Topf, was vor meiner Haustür wächst!“ Und vor seiner Haustür wächst momentan so einiges. Der Spargel, den King momentan erntet, ist klein wie ein Finger und manchmal völlig krumm, mal weiß oder violett oder grün – wie herkömmlicher Spargel sieht er nicht aus. Aber er ist knackig und frisch. Da ist nichts rausgezüchtet worden, ein pures Produkt mit all seinen Facetten.„Wir arbeiten mit lokalen Produkten, weil wir damit automatisch im Rhythmus der Natur denken und kochen. Weil wir somit immer die frischesten und qualitativ besten Produkte verwenden!“, erklärt Johannes King. „Alle Produkte, die wir aus unserem Garten verwenden, werden so pur wie möglich gelassen. Wir möchten dem Gast zeigen, wie toll zum Beispiel Mangold, Spargel oder Kräuter in allerfrischester Güte sein können“, sagt er. Andere Zutaten für seine Sterneküche findet er im Watt oder auf der Wiese nebenan. Am Sylter Watt zum Beispiel sammelt er Salzwiesenkräuter. Zwischen üppig blühenden Strandastern versteckt sich Essbares wie Queller, Strandportulak oder Dreizack.

Auch Alexandro Pape, ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen und 17 Punkten im Gault Millau, weiß wie man Genuss auf eine ganz einfache Formel bringt. Das Faible für regionale Waren und für die Herstellung von eigenen Produkten hat der gastronomische Gastgeber des Munkmarscher Hotels „Fährhaus“ schon lange, im April hat er nun außerdem seine „Bier- und Brot-Stube“ in Keitum eröffnet. Die Grundidee ist dabei so einfach wie genial: Konzentration aufs Wesentliche. Das einfache Stück Brot zum Geschmackserlebnis machen und das gemeinsame Abendbrot als Genusstreffen zelebrieren. Und Pape wäre nicht Pape, wenn er in seiner „Genussmacherei“ in List nicht nur sein eigenes Sylter Meersalz und diverse Pasta-Kreationen herstellt, sondern auch noch ein Bier selbst brauen würde.

www.sylt.dewww.sylter-salz.de,

Alexandre Couillon

Alexandre Couillon war gerade 22 Jahre alt, als er 1999 gemeinsam mit seiner Frau Céline das Restaurant La Marine auf der französischen Atlantikinsel Île de Noirmoutier eröffnete. Heute zählt es mit zwei Michelin-Sternen zu den besten in ganz Frankreich und der immer noch junge Küchenchef zu jenen Spitzenköchen, denen die Zukunft der französischen Haute Cuisine gehört.

Es gibt Restaurants, deren Name völlig bedeutungslos ist. Solche, bei denen man einfach nicht darauf kommt,
was sich der Besitzer bei der Benennung gedacht hat. Und schließlich gibt es Restaurants, deren Name
Programm ist. Zu dieser Sorte gehört das Restaurant La Marine. Aufgrund seiner Lage am äußersten Zipfel der
Insel Noirmoutier, einer wilden Atlantik-Schönheit nahe der französischen Westküste, hat man von den Tischen
des Restaurants den Hafen und das Meer stets im Blick.
Das kleine, aber überaus feine Restaurant ist jedoch nicht nur wegen seiner idyllischen Lage einen Besuch wert.
Denn hier erlebt man einen der wichtigsten Vertreter der neuen französischen Haute Cuisine bei der Arbeit.
Alexandre Couillon, ein Schüler von Michel Guérard und Thierry Marx, eröffnete es im Alter von 22 Jahren. Mit
nicht einmal 30 hatte er seinen ersten Stern im Guide Michelin erkocht. Eine Ehre, die er im Jahr 2013 mit dem
zweiten Stern verdoppeln konnte.

Lange als eines der vielversprechendsten Kochtalente Frankreichs gefeiert, hat er heute den Schritt zum seriösen
Spitzenkoch längst geschafft. Gemeinsam mit seinem hingebungsvollen Team nimmt Couillon einen geradlinigen,
modernen Kurs auf die französische Küche, basierend auf den Produkten der Insel und darauf, was ihm die
Natur rund um das Restaurant schenkt – und das sind vorwiegend herrlich frischer Fisch und Meeresfrüchte.

Und so hält auch die Speisekarte, was der Name des Restaurants verspricht: Rührei mit Seeigel; Seeteufel mit
einer wunderbaren Stange weißen Spargels, vollendet mit einer Sauce aus Räucheraal und Birne; Kabeljau, überzogen
mit einer leichten Ziegenkäsesauce, mit Zucchini und Charentais-Melone – um nur einige der maritimen
Köstlichkeiten zu nennen, die aus Alexandre Couillons Küche kommen. Das Menü wird dabei stets an den Fang
des Tages angepasst, den der Küchenchef direkt am nur 50 Meter entfernten Fischmarkt im Hafen bezieht.
Jedes Gericht ist ein mit viel Akribie erschaffenes geschmackliches Meisterwerk und kommt als farbenfroher
Kontrast zum modernen schwarz-weißen Dekor des Restaurants auf die Tische – perfekt begleitet von einem
lokalen Wein aus der Vendée. Céline, die Restaurantleiterin und Frau des Küchenchefs, unterstreicht mit ihrer
freundlichen und stets zuvorkommenden Art das Bestreben der Couillons, dem Gast ein harmonisches, ja heimeliges
Genusserlebnis zu bescheren.

So stellt ein Besuch im Restaurant La Marine eine angenehme Abwechslung zur bisweilen übermäßig durchexerzierten
französischen Haute Cuisine dar, ohne dass der Gast dabei aber auf absolute Perfektion und höchste
Qualität verzichten müsste. „Das Kochen ist meine Art der Kunst“, unterstreicht Alexandre Couillon. „Diese
Kunst ermöglicht es mir, schöne Dinge zu erschaffen.“
Im Juni 2016 stellt Alexandre Couillon seine Kunstwerke der kulinarischen Moderne in Salzburg aus: als
Gastkoch des Restaurant Ikarus im Hangar-7.

Dirk Luther feiert Zehnjähriges

Dirk Luther schaut lieber nach vorne als zurück – deshalb mag er eigentlich keine Jubiläen. Heute muss er sich trotzdem feiern lassen, denn es ist genau zehn Jahre her, dass ihn die Eigentümerfamilie Theilen als Küchenchef in ihr 5-Sterne-Vitalhotel Alter Meierhof holte, dem liebevoll gehegten Kleinod direkt an der Förde. Heute, am Jubiläumstag, überraschten ihn Mitarbeiter und Freunde des Hauses mit einer sehr persönlichen Feier, allen voran gratulierten Gerlinde und Gerd Theilen sowie Hoteldirektorin Uta Krause-Junk, die für Luther viel mehr als nur Geschäftspartner sind.

„In den letzten zehn Jahren habe ich mehr erreicht, als ich mir erträumen konnte – ohne Ihr Vertrauen, Ihre Großzügigkeit und Ihre Hingabe an die gemeinsame Idee wäre das nie möglich gewesen“, bedankte sich Dirk Luther bewegt. Kraft bezieht der Spitzenkoch nicht nur aus dem intensiven Kontakt mit seinen Gästen und aus seinem hervorragend eingespielten Team, sondern auch von dem besonderen Ort seiner Tätigkeit: „Hier an der Flensburger Förde bin ich ganz nah an der Natur, blicke übers Wasser, bin gleichzeitig hoch konzentriert und entspannt. So kann ich mit der Kehrseite des Erfolgs, dem Stress, gut umgehen und habe den Kopf frei für neue Ideen. Ohne die Liebe und Geduld meiner Familie könnte ich diesen Weg nie gehen – dafür möchte ich mich herzlich bedanken.“

In der Dekade, die Luther nun im Vitalhotel Alten Meierhof kocht, konnte er sein Talent voll entfalten – einer der Gründe, weshalb er nie wegwollte. Schon im Jahr seines Starts erkochte er den ersten Stern für das Restaurant Meierei, seit 2008 zeichnet ihn der Guide Michelin ohne Unterbrechung mit zwei Sternen aus, seit 2006 ist er nicht nur Küchenchef der Meierei, sondern seit knapp 2 Jahren auch Geschäftsführer des Hotels. Nebenbei kocht der gebürtige Hamburger für das Schleswig-Holstein-Magazin des NDR, trifft sich zu hochkarätigen Kochevents mit Kollegen und unterstützt die Gesundheitsministerin bei ihrem Engagement für gesundes Essen. Bekannt ist er außerdem durch seine Zusammenarbeit mit der Edeka-Kochschule („Lecker mit Luther“) und sein soziales Engagement für die Krebshilfe.
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Dirk Luther kann sich gut vorstellen, noch einmal zehn Jahre in Glücksburg zu bleiben – mindestens. Schließlich kann er oft genug die Großen seiner Zunft bei sich begrüßen: Mit Johannes King aus Sylt und Thomas Martin aus Hamburg findet er sich regelmäßig zum Kochtrio „Martin Luther King“ zusammen. Auch 3-Sterne-Koch Joachim Wissler war in der Vergangenheit schon öfter zum Kulinarischen Gipfeltreffen an der Förde. Dazu kommen die vielen Projekte, die der ebenso kreative wie fleißige Spitzenkoch noch verfolgt. Erst im Vorjahr wurde das Restaurant Meierei mit Unterstützung des Ehepaares Theilen komplett nach seinen Ideen umgebaut, und auch der Beautybereich des Hotels bekam ein gründliches Lifting. Welche Zukunftspläne ihn für die nächsten Jahre umtreiben, verrät Dirk Luther noch nicht. Aber man darf gespannt sein.

Zur Person Dirk Luther:
Zuvor sechs Jahre als Chef de Cuisine im „Seehotel Töpferhaus“ in Alt-Duvenstedt tätig, ist Dirk Luther seit März 2006 „an Bord“ des Vitalhotels Alter Meierhof und der Meierei. Das Restaurant erhielt unter seiner Leitung auf Anhieb einen Stern vom Guide Michelin, seit 2008 wird seine Leistung durchgängig mit zwei Sternen anerkannt. 1970 in Hamburg geboren, zählen viele namhafte berufliche Stationen zu seinem Lebenslauf, u. a. der Anglo-German Club und das Hotel Louis C. Jacob in Hamburg und das Hotel La Côte Saint-Jacques im Burgund. Seinen Küchenstil – klassische französische Küche mit modernen Akzenten – entwickelt er stets weiter fort und bleibt ihm doch treu. Bekannt ist er aus seiner Kochsendung ‚Kutter-Luther’ im Schleswig-Holstein-Magazin im NDR.

Dominique Crenn im Hangar 7

„Women can kick ass, too!“ Man muss den Satz nicht übersetzen, um zu verstehen, was Dominique Crenn
meint. Sie ist schließlich selbst der beste Beweis dafür. Als erster weiblicher Küchenchef in den USA wurde
sie mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. In ihrem Atelier Crenn in San Francisco zelebriert die gebürtige
Französin eine moderne Haute Cuisine, die so leger wie die Kunst und so präzise wie die Wissenschaft funktioniert
– und das gänzlich ohne Widerspruch.

Ihre oft wilde Frisur, die lässige Kleidung und der tätowierte Unterarm würden perfekt auf ein Rockstar-
Poster passen. Ihr perfektes Äußeres, gepaart mit starkem Charisma, ließe wohl auch so manche Hollywood-
Schauspielerin neben ihr erblassen. Eine Begegnung mit Dominique Crenn erweckt viele Assoziationen, dass
sie eine erfolgreiche Küchenchefin ist, würde aber wohl kaum jemand vermuten, der ihr zum ersten Mal gegenübersteht.
Mit Schubladen kann Dominique Crenn aber ohnehin wenig anfangen. Sie ist schließlich auch nicht „nur“ eine
Köchin, sondern auch Bastlerin, Wissenschaftlerin und vor allem Künstlerin. Und genauso vielschichtig wie
sie selbst ist auch ihr Restaurant, das nicht zufällig den Namen Atelier Crenn trägt. Ein offener Ort, an dem die
Kunst und das Kochen zelebriert werden. Ein Ort, an dem sie gemeinsam mit einem kleinen Team ihre Vision
von moderner, handwerklich präziser, nachhaltiger und saisonaler Haute Cuisine verfolgt.

So gibt es etwa bei Dominique Crenn keine herkömmliche Menükarte. Lieber beschreibt sie ihre „Tasting
Menus“ mit einem selbst verfassten Gedicht – eine Zeile für jeden Gang. Und die Gerichte, die sie wie herrliche
Stillleben auf den Tellern arrangiert, tragen Namen wie „Spaziergang im Wald“ oder „Das Meer“.

Die Poesie ist für sie der perfekte Weg, um ihre persönliche Beziehung mit ihren Speisen zum Ausdruck zu
bringen. „Essen muss für mich von innen kommen“, erklärt sie. „Es geht um Transparenz, Authentizität und die
Botschaft, die du dem Gast damit vermitteln möchtest.“ Aus ethischen Gründen findet man deshalb in ihren
Menüs auch kaum Fleisch. Meeresfrüchte und Gemüse verwendet sie dagegen überaus gerne.

So offen und unkonventionell Dominique Crenn sich der gehobenen Gastronomie auch nähert – in der Küche
bearbeitet ihr Team die Zutaten so präzise wie in einem wissenschaftlichen Labor. Bei der Kreation der Speisen
setzt Crenn sich und ihren Köchen wiederum bewusst keine Grenzen. Geschmäcker und Techniken werden
beliebig gemixt – mit dem einzigen Ziel, den Gästen ein neues, alles übersteigendes Geschmackserlebnis zu
bieten.

In der Praxis entstehen dadurch kulinarische Kunstwerke wie „Trout Marmitako“, Crenns außergewöhnliche
Annäherung an ein klassisches baskisches Gericht: mit exakt drei Tage lang getrocknetem Fisch und einem
Kompott aus traditionellen Tomatensorten, die geschält und 24 Stunden lang dehydriert wurden, um einen noch
intensiveren Geschmack zu erlangen. Die beiden Hauptzutaten sind in Kombu-Seetang, getrockneter Petersilie
und dünnen, ebenfalls dehydrierten Knoblauch-Kartoffelscheiben eingebettet.

Wenngleich Schubladen wie erwähnt unerwünscht sind, drängen sich bei derart ausgeklügelten Kreationen
natürlich Assoziationen mit der Molekularküche auf. Dem widerspricht Crenn auch gar nicht, merkt aber an:
„Wir probieren schon gerne etwas Neues aus, aber wir manipulieren nicht einfach die Dinge, ohne das eigentliche
Produkt auf den Teller zu bringen. Wer bei uns Pilze schmeckt, hat auch Pilze im Mund. Manche sind
vielleicht getrocknet oder anders bearbeitet – aber es sind Pilze.“
Geboren und aufgewachsen in Frankreich, bezeichnet sich Dominique Crenn selbst als eine Autodidaktin am
Herd. Ihr früh verstorbener Vater war ein französischer Politiker, Maler und angesehener Restaurantkritiker.
Von ihm erbte sie nicht nur die künstlerische Ader, sondern lernte bei gemeinsamen Reisen zu den besten
europäischen Restaurants auch die subtilen Nuancen und einzigartigen Geschmäcker qualitativ hochwertiger
Zutaten zu schätzen.

Ihre formale Lehre als Köchin begann Crenn nach ihrem Umzug nach San Francisco Ende der 1980er-Jahre.
Während dieser Zeit arbeitete sie unter anderem im Restaurant Stars unter Jeremiah Tower und Mark Franz. 1997
wechselte Crenn für ein Jahr nach Indonesien und schrieb in der Küche des International Hotels in Jakarta kulinarische
Geschichte als erster weiblicher Executive Chef des Landes. Nach ihrer Rückkehr in die USA arbeitete
sie acht Jahre lang als Executive Chef im Manhattan Country Club in Manhattan Beach und als Opening Chef
im Abode Restaurant & Lounge in Santa Monica. Zurück in San Francisco, übernahm Crenn als Küchenchef das
Restaurant Luce im Intercontinental Hotel, wo sie 2009 mit ihrem ersten Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.
Der starke Wunsch, endlich ihr eigenes, zutiefst persönliches Projekt in die Tat umzusetzen, führte im Jahr 2011
schließlich zur Eröffnung des Atelier Crenn. Eine Entscheidung, die den Namen Dominique Crenn endgültig in
die höchsten Sphären der US-amerikanischen Kulinarik katapultieren sollte. Nur ein Jahr nach der Eröffnung
wurde Crenn die erste Frau in den USA, deren Arbeit mit zwei Michelin-Sternen geehrt wurde. Daneben erlangte
Crenn durch Auftritte im Fernsehen auch größere nationale und internationale Aufmerksamkeit, etwa durch
ihren Sieg in der TV-Kochshow The Iron Chef.

Im März 2016 kehrt Dominique Crenn nun endlich auch wieder nach Europa zurück – wenn sie einen Monat lang
als Gastköchin das Zepter in der Küche des Restaurant Ikarus im Salzburger Hangar-7 übernimmt.