Abenteuer Alltag – Rinderfilet in Schoko-Curry

Er leitet das wohl süßeste Imperium Deutschlands: Stefan Reichl (36) ist Geschäftsführer im Berliner Schokoladenhaus am vornehmen Gendarmenmarkt.

Zusammen mit seinem Küchenchef Markus Walter bietet er hier etwas ganz Besonderes: Essen à la carte, aber alles zubereitet mit Schokolade, egal ob Steak, Fisch oder Geflügel.

Der Küchenchef probiert dafür immer wieder neue Kreationen aus, die dann – wenn der Gaumen-Check erfolgreich läuft – auf der Speisekarte landen.

Kabel1, Donnerstag, 16.11., 17:15 – 17:45 Uhr

Cabernet Sauvignon für Edel-Kühe

Für 60 australische Kühe wird das Mästen jetzt zu einem wahren Fest. Die Wiederkäuer bekommen jeden Tag einen Liter Cabernet Sauvignon-Wein ins Korn geschüttet

Das soll die Marmorierung der späteren Steaks perfektionieren, glaubt ein gefeierter japanischer Koch, der sich das Fleisch aus Australien liefern lässt. Akio Yamamoto will im Buhlen um die Feinschmecker die Konkurrenz ausstechen, die ihre Rindviecher mit Bier verwöhnt, wie die australische Presse berichtete. Die Kühe der japanischen Edelrasse «Kobe», die eines Tages als Steak in japanischen Pfannen enden, bekommen 60 Tage lang je einen Liter edlen Wein ins Futter gemischt.
Lesen Sie den gesamten Bericht bei
http://www.nachrichten.ch/detail/257278.htm

Außergewöhnliche kulinarische Erfahrungen in Pennsylvania

Außergewöhnliche kulinarische Erfahrungen für die Geschmacksnerven verspricht in Pennsylvania ein Blick auf die Speisekarten.

Was sind Hoagie, Tastykake und Stromboli? Probieren geht über Studieren! Hoagies sind leckere Sandwichs: lange Brötchen, belegt mit verschiedenen Wurstsorten, Käse, Salat und Tomaten sowie gewürzt mit Öl, Pfeffer und Oregano. Der Markenname Tastykake steht für verschiedene Kuchensorten, die als Snack den kleinen Hunger zwischendurch stillen. Stromboli ist eine mit Zutaten nach Wunsch gefüllte Pizza oder Calzone – auf jeden Fall enthält ihr Innenleben echten Mozzarella.

Eine weitere Spezialität des US-Ostküstenstaates ist das Cheesesteak, da es aus Philadelphia stammen soll auch Philly Cheesesteak genant. Dafür werden Steak-Stücke angebraten, mit Käse überbacken und dann in einem Brötchen angerichtet.

Heinz Horrmann quält sich im Steakhouse

Allein die „Maredo“-Kette mit argentinischen Steaks hat acht Restaurants in der Hauptstadt (55 in Deutschland). Ich besuchte das „Maredo-Bristol“ am Kurfürstendamm, wo ich vor vielen Jahren bei der Einweihung war, als die Gruppe noch dem deutschen Geschäftsmann Manfred Holl gehörte und man gesteigerten Wert auf legere Servicequalität legte. Und heute? Da gibt es auf den Plastiktischen unter den Markisen nicht einmal mehr Platz-Sets, geschweige denn Stoffservietten. Und von Bedienung – ich mag den Begriff Service in diesem Zusammenhang gar nicht mehr verwenden – keine Spur. „Salat kann ich Ihnen nicht bringen“, sagte der Kellner, „den müssen Sie sich schon selber holen.“

Und dann hatte ich den Salat. Es gibt kein Besteck. Ich wußte auch nicht, wo ich mir das „selber holen“ kann. Ich bestellte aus dem winzigen Angebot eine Flasche „Carmen“, einen chilenischen Merlot. Der Kellner stellte die Rotwein-Flasche, geöffnet und mit einem gelben Schleifchen, auf den Tisch. Natürlich behauptete er, sie frisch geöffnet zu haben, doch die Vermutung quälte mich, daß sie aus einem Großbehälter abgefüllt worden war.

Lesen Sie den gesamten Test von Heinz Horrmann in der WELT:
www.welt.de/data/2006/07/20/966289.html

Unser Tipp für Heinz Horrmann: Lieber ins Blockhouse gehen! Service und auch das Steak ist besser!
www.block-house.de/bh/de/home.html
www.maredo.de

Andreas Brandl im Schlüter 52

Der vierte Anlauf ist der beste – Restaurant- Tip Nikolas Rechenberg

Diese Straße ist eine pulsierende Gourmetmeile. Wer hätte gedacht, daß sich in der Schlüterstraße in Charlottenburg einmal die In-Restaurants gegenseitig die Gäste vom Bürgersteig weglocken.

Heute keine Lust auf Alarm im „Adnan“? Lieber etwas Chi-Chi im „Mondo Pazzo“ gegenüber oder nebenan ins neue „Schlüter 52“?

Das Restaurant ist die dritte Wiederbelebung des ehemaligen „Schlüters“. Erst kam die „Yva-Suite“, dann „The Room“, jetzt also das „Schlüter 52“. Der Rhythmus der Hauptstadt ist nun einmal schnell und unerbittlich.

Manfred und Petra Otte aus dem „Opernpalais“ Unter den Linden haben das Lokal übernommen, die Holzverkleidungen rausgeschmissen, ein paar obskuren Gestalten die Tür gewiesen und sich einen Profi als Geschäftsführer geholt: Jörg Wiesner, vorher Chef der „Marlene“- Bar im „Interconti“.

Mehr braucht eigentlich nicht gesagt zu werden. Mit einer neuen Leuchtdecke ist das Restaurant heller geworden, elegante Bestuhlung hat die Plastikware ersetzt, die dominante Restaurantwand leuchtet wieder golden, mit einer riesigen roten Welle darauf.

Ein angenehm aufmerksamer Service empfängt uns, der Gast fühlt sich wieder wohl. Die Karte verstärkt diesen Eindruck. Chef Andreas Brandl ist seit zwei Jahren vor Ort und kocht eine legere Mischung aus Jamie Oliver, Fusion-Food und österreichischer Schmankerl-Küche – was für ein Mix!

Thailändische Riesengarnelen im Bananenblatt mit Mango-Passionsfruchtsauce (13 Euro) sind ein schöner Start in den lauen Sommerabend. Der Büffelmozzarella in Creme fraiche mit Zitronenzesten (9,50 Euro) ist ein frischer Jamie-Oliver-Klassiker, wer braucht hier noch Tomaten? Es fehlen allerdings die kleingeraspelten roten Chilischoten, die dem Gericht den letzten Pfiff geben.

Das Tatar vom Rinderfilet (12 Euro) kommt wie in alten Zeiten mit Zwiebeln, rohem Ei, Chilipulver, Senf und Kapern zum Selbstanmachen. Und ist herrlich frisch.

Das „Surf n‘ Turf“-Steak mit Lobster (25 Euro) ist gut, für mehr Begeisterung fehlt allerdings eine aromatische Brücke zwischen beiden Komponenten, vielleicht eine Ingwer- oder noch besser eine rote Sauce mit Chili und Preiselbeeren. Vorteilhaft wäre es, die Hummerschere schon in der Küche auszulösen und mit dem Hummerschwanz auf dem Steak zu präsentieren. Wer braucht schon einen halben Hummer auf dem Teller?

Der pochierte Seeteufel auf Kartoffel-Wasabi-Schaum und Wildreis (22 Euro) ist ausgezeichnet. Es fehlte leider die typische Wasabi-Würze. Sehr schade, auch in diesem Fall hätte das Gewürz noch einmal den richtigen Kick gebracht!

Aber der Kaiserschmarren ist der Knaller! Mit Vanilleeis und Zwetschenröster (für zwei Personen 12 Euro). Er ist mit großem Abstand der beste der Stadt. Leicht, locker, fluffig und nicht zu pappig-süß scheint er über dem Teller zu schweben, kalorienlos, mein erster Gourmet-Schmarren!

Dazu ein schlankes Glas mit eiswürfelgekühltem, süßen Moet-Champagner, und der Abend kann richtig losgehen. Wer auf dieser wild gewürfelten Karte nichts findet, ist ein Salzletten-Fetischist und gehört zu Haus auf das Sofa.

-Schlüter 52

Schlüterstraße 52, Tel: 88 71 52 70, www.schlueter52.de

Öffnungszeiten: Di-So ab 18 Uhr

Karten: alle Plätze: 70

Fazit: Diese Variante des Restaurants ist die beste. Hoffentlich hält sie länger als die Vorgänger. Nikolas Rechenberg
www.wams.de/z/plog/blog.php/nikos_weinwelten

Texas stellt sich vor

Texas, der Lone Star State, ist bekannt für vielfältige Landschaften mit Prärien, Wäldern und Seen, Halbwüsten mit tiefen Canyons und schroffen Bergen sowie für weitläufige Sandstrände an der Golfküste.

Panhandle-Ebene
In den Ebenen der nördlichsten Region des Staates Texas erlebt der Besucher die ganze Weite des Lone Star States. Die größte Stadt Amarillo – www.visitamarillotx.com , im Norden der Panhandle-Ebene liegt nicht nur an der legendären Route 66, sondern bildet auch das Tor zu einer besonderen Attraktion:

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Solar am Anhalter Bahnhof

Eine Reise in Vergangenheit und Zukunft
Restaurant- Tip

Oben ist angesagt. Da kann man so schön weit gucken. Und auf andere herabschauen. Essen mit Ausblick ist der Restaurant-Trend der Hauptstadt. Den Anfang machte das „Hugos“ im 13. Stock des Hotels „Intercontinental“, dann das „40seconds“, ein Tanzrestaurant an der Potsdamer Straße mit Traumblick über das Kulturforum. Auch das „E-Werk“ zieht als Veranstaltungs-Plattform seine Gäste an.

Jetzt das „Solar“ am Anhalter Bahnhof. Es ist in das zweistöckige Glas-Penthouse im 16. und 17. Stock des schrulligen 70er-Jahre-Hochhauses gezogen. Die Glasfront soll zu Mauerzeiten von der CIA mitgenutzt worden sein – mit von außen verspiegelten Fenstern, um den Osten auszukundschaften.

Der legendäre Außenfahrstuhl könnte in einem Spionagethriller mitspielen, er hat Westberliner Geschichte geschrieben. Er führte damals zur legendären Diskothek „Turn-Tower“, Marihuana-Dämpfe zogen durch die Etagen, die damals wirkten, als sei David Bowie regelmäßig an der Bar versackt.

Wer den Weg zwischen „Suite-Hotel“ und Kegelbahn gefunden hat, erfreut sich an den herrlichen Feuerquallen-Lampen im Eingangs-Foyer und gibt den Mantel ab. Das erste Kribbeln beginnt, wenn der Fahrstuhl die Hinterhof-Höhe verläßt und wie frei schwebend den Blick auf Kreuzberg und Potsdamer Platz freigibt. Der Gast sollte schwindelfrei sein.

Oben wirkt das Penthouse wie ein Adler-Horst, weiße Sofalandschaften, helle Lederbänke, riesige Fensterfronten, verschiedene Loungeareale mit Schaukelbänken und kleinen Logen. Über den Tischen hängen schöne Leuchten. Eine Wendeltreppe führt in die zweite Etage, in der ebenfalls Lounge- und Barbetrieb herrscht.

Die Mischung ist vibrierend, Typen mit T-Shirts und Turnschuhen sitzen neben älteren Herrschaften, die ihre Kinder im Twen-Alter ausführen. Tolle Weltstadtatmosphäre, locker und easy wie die Bedienungen.

Die Speisekarte wimmelt nur so von sprachlichen Platitüden und ist sehr klein gehalten – die einzige Überlebenschance für den Koch, das Restaurant ist meistens ausgebucht, am Wochenende ist kein Platz mehr zu bekommen.

Trotz der freiwilligen Beschränkung ist aber nicht alles perfekt. Die gratinierte Jacobsmuschel (7,90 Euro) ist nicht ganz frisch und riecht nach Fisch, die Zander-Lachs-Roulade dazu ist gelungen, das gegrillte Thunfisch-Steak mit Marktgemüse (17,50 Euro) ist mit einer feurigen Marinade angemacht, das große Steak sollte schärfer angebraten sein. Der Damhirsch in Kräuterpanade (18,90 Euro) ist von guter Qualität, das Feldgemüse und das Kartoffelpüree wirken etwas altbacken. Wie wär’s statt dessen mit Spaghettini dazu?

Um nicht mißverstanden zu werden, die Küche ist durchaus adäquat und aromatisch, sie hat nur keinen höheren Drang auf ein Gourmetniveau, das hier auch völlig unangebracht wäre.

Die Weinkarte ist stark erweiterungsfähig, aber die meisten Gäste trinken Bier oder Cocktails. Das „Solar“ ist ein schöner Abendspaß, paßt zur dynamischer werdenden Gastroszene der Stadt.

-Solar

Stresemannstraße 76, Tel: 0163/765 27 00, www.solar-berlin.de

Offen: So-Do 18-2, Fr-Sa 18-5 Uhr

Plätze: 150 Karten: alle

Fazit: Eine coole Mischung aus „Café del Mar“ und „Spindler & Klatt“. Unbedingt reservieren, am besten am X-förmigen Show-Tisch im vorderen Bereich. Nikolas Rechenberg

Nikolas Rechenberg macht auf den Weinblog in der Welt:
www.wams.de/z/plog/blog.php/nikos_weinwelten

Die Welt 14 Tage gratis probelesen :
www.gourmet-report.de/die-welt

3sat mit Dokumentation „Molekulare Gastronomie“

Von Schaumschlaegern und Wasserkochern
Sonntag, 21. August 2005, 16.00 Uhr auf 3sat in Erstausstrahlung
Kochen ist eigentlich nichts anderes als angewandte Chemie und Physik. Wer das nicht wahrhaben will, darf sich über zähes Fleisch, fades Gemüse und pappige Nudeln nicht wundern.

Selbst in teuren und aufwändig gestalteten Kochbüchern findet man Tipps und Erklärungen, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand halten. Zu den bekanntesten Irrtümern gehört, dass man Steaks heiß anbraten soll, damit sich die Poren schließen könnten, und das Fleisch saftig bleibe. Es ist zwar richtig, dass man ein Steak heiß anbraten soll, mit Poren hat das jedoch nichts zu tun. Die hohe Temperatur sorgt lediglich dafür, dass Aminosäuren mit Kohlenhydraten reagieren. Dabei entstehen unter anderem ringförmige, so genannte „aromatische“ Verbindungen. Sie sorgen neben dem Bratengeruch und -geschmack auch für die typische Braunfärbung. Da die austretende Flüssigkeit in der heißen Pfanne sofort verdampft, bleibt die Gartemperatur hoch. Das Steak ist dadurch schneller fertig und seine Fasern bleiben elastisch. Ergebnis: Das Fleisch schmeckt zart.

Die „hitec“-Dokumentation von Florian von Hennet zeigt, was auf atomarer und molekularer Ebene beim Kochen passiert und berichtet über einen neuen Zweig der Spitzenküche, die „molekulare Gastronomie“. Professor Thomas A. Vilgis, Physiker am Max-Planck- Institut für Polymerforschung in Mainz und begeisterter Koch, greift für „hitec“ verschiedene Bereiche des Kochens auf und erklärt die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge. In „hitec“ stellt der Spitzenvertreter der molekularen Küche Heston Blumenthal die neue Art des Kochens vor, deren Erkenntnisse auch in der sternefreien Alltagsküche hilfreich sind.

Greater Miami and the Beaches: Schlemmen zu Schnäppchenpreisen an Original-Filmkulissen

Das Greater Miami Convention & Visitors Bureau (GMCVB) und der spanische Weinhersteller Campo Viejo laden ab August 2005 bereits zum vierten Mal in Folge zum „Miami Spice“-Restaurantmonat ein. Besucher können in über fünfzig angesagten Top-Restaurants der Stadt ein Drei-Gänge-Dinner für 30,05 Dollar sowie ein Mittagslunch mit Appetizer, Vorspeise und Dessert für 20,05 Dollar genießen. Insgesamt erwarten Genießer auch in diesem Jahr acht Wochen lang Schlemmerfreuden zu Schnäppchenpreisen.
Zu den teilnehmenden Gourmettempeln zählen schicke Etablissements wie Azul, SushiSamba Dromo oder das Acqua im Four Seasons. Kinofans kehren im Red Fish Grill ein, in dem Szenen der Filme „Verrückt nach Mary“ und „Begegnung des Schicksals“ gedreht wurden. Für den großen Fleischhunger empfiehlt sich Shula’s Steak House: Wer hier das knapp 1,5 Kilogramm schwere Rindssteak ganz schafft, wird im „48 oz. Club“ aufgenommen, der bislang immerhin 27.856 Mitglieder zählt. Mit den aktuellen Miami Spice-Sonderpreisen sparen Feinschmecker durchschnittlich zwischen 25 und 60 Prozent. Die kulinarischen Wochen dienen zudem einem guten Zweck: Der Sponsor American Express spendet zehn Cents für jedes mit einer seiner Kreditkarten bezahlten Menü an die United Way-Hilfsorganisation zur Bekämpfung des weltweiten Hungers.

Weitere Informationen zu „Miami Spice“ gibt es im Internet unter www.MiamiRestaurantMonth.com Hier können Interessierte auch online Tische in ausgewählten Restaurants reservieren.