Henssler hinter Gittern

Steffen Henssler zeigt Strafgefangenen Perspektiven auf ein besseres Leben „da draußen“ auf

In seiner neuen, vierteiligen Doku wagt Steffen Henssler ein einzigartiges Experiment: Der Hamburger Starkoch will einer Gruppe von zumeist ungelernten Strafgefangenen das Kochen beibringen und mit ihnen ein Bistro hinter Gittern eröffnen. Nicht zuletzt will der 41-Jährige den Straffälligen so mögliche Perspektiven für die Zeit nach der Haftentlassung aufzeigen. Viele von ihnen sind nämlich noch nie einer legalen Arbeit nachgegangen. Doch schon bald erkennt Henssler, dass seine hehren Ziele sich nur schwer mit der harten Gefängnisrealität vereinen lassen. Wird es dem Starkoch gelingen, in vier Arbeitswochen den Trupp Strafgefangener zu kulinarischen Höchstleistungen zu bringen?

In der vierteiligen Doku-Reihe gewährt die Justizvollzugsanstalt in Bremen-Oslebshausen dem Zuschauer exklusive Einblicke in die ansonsten vollständig abgeschottete Welt hinter meterhohen Gefängnismauern. Auf 725 Haftplätzen ist hier vom Schwarzfahrer bis zum mehrfachen Mörder alles vertreten. 350 Mitarbeiter versuchen, die Straftäter durch verschiedene Arbeits- und Kursangebote zu resozialisieren. Steffen Hensslers Aufgabe besteht darin, das neu errichtete Mitarbeiter-Bistro mit Platz für 60 Personen mit gutem Essen und motivierten Häftlingsköchen auszustatten.

Unterstützt wird Steffen Henssler von JVA-Mitarbeiter Detlev Jendrich. Der 51-Jährige arbeitet seit 13 Jahren in der Anstalt und leitet das Bistro. Nach Ende des Projekts will er mit den von Steffen Henssler angelernten Köchen das Bistro weiterführen. Insgesamt elf Strafgefangene sind zu Beginn des Experiments von Steffen Henssler dabei. Ihre Straftaten reichen von Diebstahl bis zu Raub mit Todesfolge. Nur ein einziger von Steffen Hensslers Kandidaten sitzt zum ersten Mal hinter Gittern. Alle anderen absolvieren zum wiederholten Mal teils mehrjährige Haftstrafen. Sie haben sich an das Leben hinter Gittern gewöhnt, reihen sich in die interne Hackordnung ein und lassen sich „von außen“ eher wenig sagen. Eine Herausforderung für Steffen Henssler, denn Disziplin, Arbeitseifer und Durchhaltevermögen sind hier alles andere als selbstverständlich.

In Deutschland sitzen rund 68.000 Strafgefangene in 186 Gefängnissen ein. Die Unterhaltskosten aller Anstalten belaufen sich auf zwei Milliarden Euro pro Jahr. Eines der wichtigsten Ziele des Strafvollzugs ist die Wiedereingliederung der Inhaftierten in die Gesellschaft, doch fast die Hälfte aller Entlassenen kommt wieder! Oftmals wandern die Ex-Insassen innerhalb kürzester Zeit zurück in den Bau – ein Teufelskreis. Steffen Henssler taucht ein in die Welt, die normalen Menschen für gewöhnlich verborgen bleibt: Er arbeitet mit Verbrechern zusammen, übernachtet sogar in einer Gefängniszelle – Wand an Wand mit Mördern und Gewaltverbrechern. „In der Zelle fühlt es sich an, als hätte einer einen Stein vor die Höhle gerollt und du sitzt drin“, beschreibt der unbescholtene Starkoch seine Eindrücke hinter Gittern. Fasziniert erfährt er von Gefangenen, wie der Alltag hinter Gittern aussieht. „Im Grunde genommen ist das hier eine Schmiede für Schwerkriminelle“ berichtet ihm der mehrfach wegen Diebstahl verurteilte Niko P. Auf einer Vollzugabteilung kämen aus seiner Sicht Verbrecher der unterschiedlichen Bereiche zusammen und man könne so die eigenen Methoden immer weiter perfektionieren, um in Zukunft nicht mehr so schnell ertappt zu werden.

Steffen Henssler versucht diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Mit ihrer eigenen Hände Arbeit Geld zu verdienen war für die meisten Strafgefangenen stets verbunden mit Illegalem. Henssler will aufzeigen, dass ehrliche Arbeit Spaß machen kann, und erteilt deshalb einer Gruppe Freiwilliger einen Crashkurs im Kochen. Einen ähnlichen Ansatz verfolgen die bestehenden Werkbetriebe in der JVA, doch aus Hensslers Sicht macht sein Kochprojekt einen großen Unterschied zu Gefängnisschlosserei oder -tischlerei: „In den Gefängnisbetrieben werden die Sträflinge von Bediensteten der JVA angeleitet. Ich hingegen bin Unternehmer von draußen und dadurch wird in meinem Gefängnisprojekt auf jeden Fall schneller und damit praxisnäher gearbeitet.“ Henssler erkennt nach einigen Tagen hinter Gittern, dass viele Gefangene in ihrem bisherigen Leben nur selten gelobt wurden. Ein Lob sei aus seiner Sicht jedoch der größte Antrieb für eine berufliche Tätigkeit.

Um den Gefangenen die Möglichkeit zu geben, ein stetiges positives Feedback zu bekommen, setzt der Starkoch sogar noch eins drauf: Er will den Gefangenen beibringen, in der Bistro-Küche des Gefängnisses ein Produkt herzustellen, dass in Supermärkten außerhalb der Gefängnismauern verkauft wird. Außerdem sollen sie täglich in einem Mitarbeiterbistro der JVA warme Speisen nach Hensslers Rezepten auf den Tisch bringen. Ob der Starkoch seinem Team mit den vielen Aufgaben zu viel zumutet?

Interview mit Steffen Henssler
Gourmet Report (GR): Steffen, wie kamen Sie auf die Idee, ausgerechnet in eine JVA zu gehen?

Steffen Henssler (SH): Ein Gefängnis ist natürlich eine Art Mysterium. Es hat mich gereizt herauszufinden, wie es vor Ort abläuft. Ich wollte hinter die Kulissen blicken und war auf die Mitarbeiter und Insassen vor Ort gespannt.

GR: Wie waren die Reaktionen der Strafgefangenen, als sie von dem Projekt gehört haben?
SH: Für das Projekt haben sich viele Insassen angemeldet. Sie hatten Bock etwas Neues auszuprobieren und aus ihrem Alltagstrott auszubrechen. Anderseits haben mich aber auch viele eher als Eindringling empfunden.

GR: Sie haben schon zahlreiche Projekte gemacht – was ist anders, wenn man in einer JVA dreht?
SH: Eine JVA ist eine Welt für sich. Man ist nie wirklich frei und hat immer einen Beamten an seiner Seite. Die Insassen machen freiwillig beim Projekt mit, können jedoch genauso jederzeit und ohne Konsequenzen abbrechen. Bei den teils sehr schwierigen Charakteren und widrigen Umständen vor Ort war dies schwer steuerbar und eine enorme Herausforderung für mich!

GR: Was hat Sie beim Dreh der Doku am meisten verwundert oder überrascht?
SH: Es hat mich überrascht, wie schnell man die Distanz verliert. Ich musste mich oft daran erinnern, dass ich es mit Insassen eines Gefängnisses zu tun hatte, da mir die Leute trotz ihrer Straftaten enorm schnell ans Herz gewachsen sind.

GR: Was war die größte Hürde, die Sie bei der Produktion nehmen mussten?
SH: Die Einschränkung in der eigenen Mobilität. Wenn ein Teilnehmer nicht im Bistro erschienen ist und ich ihn in der Zelle besuchen wollte, war dies mit enormen Hürden verbunden. Wir mussten zuerst offiziell anfragen und dann wurde über den Antrag diskutiert. Der Teilnehmer konnte, sofern der Antrag positiv bewertet wurde, aber auch noch das Besuchsrecht verweigern.

GR: Unabhängig davon, ob das Projekt erfolgreich war oder nicht – das wollen wir ja noch nicht verraten – würden Sie es nochmals machen?

SH: Jederzeit!
Gourmet Report: Danke fürs Gespräch!

Hensslers Biographie:
www.gourmet-report.de/artikel/345427/Biographie-Steffen-Henssler/

Henssler hinter Gittern – 4 Folgen ab Montag, 14.07.14, 20:15 Uhr auf RTL

Biographie Steffen Henssler

Steffen Henssler wurde am 27. September 1972 in Neuenbürg im Schwarzwald geboren. Gemeinsam mit seinem Vater führt er in Hamburg seit 2001 das Restaurant „Henssler Henssler“. 2009 eröffnet er außerdem ein zweites Hamburger Restaurant namens „ONO by Steffen Henssler“.

Daneben ist der Starkoch immer wieder auf den deutschen Bühnen und in zahlreichen TV-Shows zu sehen. Mit seinem ersten Bühnenprogramm „Meerjungfrauen kocht man nicht – Liebe geht durch den Magen“ kann Steffen Henssler bundesweit rund 80.000 Zuschauer begeistern. Sein zweites Live-Programm „Hamburg, New York, Tokio – meine kulinarische Weltreise“ ist im Frühjahr 2014 erfolgreich gestartet und wird 2015 mit weiteren Terminen fortgesetzt.

Im ZDF war der Hamburger u.a. als Moderator der Show „Topfgeldjäger“ (2010-2014) zu sehen. Seit 2013 hat er bei VOX seine eigene Show „Grill den Henssler“, von der Anfang 2014 die zweite Staffel ausgestrahlt wurde. Die dritte Staffel ist für Herbst 2014 geplant. Bereits im Januar 2014 startete „Der Restauranttester“ auf RTL – neue Folgen werden im Herbst 2014 ausgestrahlt. Im Juli 2014 gehen mit „Die Steffen Henssler Challenge – Guter Geschmack gewinnt“ und „Henssler hinter Gittern“ gleich zwei neue Formate bei RTL auf Sendung.

Des Weiteren ist Steffen Henssler Autor mehrerer Bücher. Im August 2013 ist sein viertes Kochbuch „Einfach Henssler – schnelle Rezepte mit maximal 6 Zutaten“ erschienen (Dorling Kindersley).

Steffen Henssler hat außerdem im April 2013 Englands Starkoch Jamie Oliver erfolgreich herausgefordert. Nur mit einem Messer ausgerüstet, hackt er mehr Chili-Schoten in 30 Sekunden als der Engländer und stellt damit einen offiziellen GUINNESS WORLD RECORDS Rekord auf.

Henssler im Gourmet Report Archiv: www.gourmet-report.de/archiv/Henssler/

Steffen Henssler

Steffen Henssler ist der neue „Restauranttester“ bei RTL

Starkoch Steffen Henssler (41) hat seinen ersten Einsatz als neuer RTL-„Restauranttester“ am Montag, 24. Februar 2014, ab 21.15 Uhr. Er übernimmt den Kochlöffel von Christian Rach und sorgt mit seiner schlagfertigen, humorvollen Art für frischen Wind auf Deutschlands Speisekarten. Offen und schonungslos analysiert Steffen Henssler, warum die Lokale in Schwierigkeiten stecken und sucht gemeinsam mit den Besitzern nach einer praktikablen Lösung, um die Restaurants vor dem Ruin zu bewahren.

Für Steffen Henssler geht mit seiner neuen Aufgabe als „Restauranttester“ ein kleiner Traum in Erfüllung: „Christian Rach hat die Sendung und das Genre natürlich geprägt. Umso mehr freue ich mich, dass ich nun der Nachfolger bin. Mir ist bewusst, dass das eine große Herausforderung ist, aber das spornt mich besonders an.“

Hat Henssler schon ein Geheimrezept, um die Aufgabe als „Restauranttester“ zu meistern? „Ich habe mir angeguckt, wie Christian Rach an die Sache rangegangen ist und einiges gesehen, das ich übernehmen kann. Natürlich habe ich eine andere Persönlichkeit – ich bin etwas lauter und gerne auch emotional. Dadurch wird das Ganze einen anderen Dreh bekommen. Wichtig ist immer, dass es Spaß macht, und dass die Restaurantbesitzer am Ende erfolgreich sind.“

Und schon Hensslers erster Fall, das Restaurant „Piccolino“ in Remscheid, benötigt die Unterstützung des Restauranttesters dringender denn je: Der Pizzeria fehlen die Gäste – und bei seinem Besuch braucht Steffen Henssler nicht lange, um einen Hauptgrund auszumachen: Sein Probeessen bleibt ihm fast im Halse stecken, von „dolce vita“ und italienischem Genuss ist hier leider wenig zu schmecken. Wie wird der neue „Restauranttester“ das Problemlokal anpacken? Und wird es ihm gelingen, dem trostlosen „Piccolino“ wieder neues Leben einzuhauchen?

RTL zeigt ab 24. Februar 2014 jeweils montags um 21.15 Uhr zunächst zwei von insgesamt sechs Folgen „Der Restauranttester“ mit Steffen Henssler. Produziert wird die Sendung von Eyeworks Germany im Auftrag von RTL.

In diesem Jahr wird Steffen Henssler weitere Formate bei RTL übernehmen und in einer neuen Staffel „Grill den Henssler“ bei VOX zu sehen sein. Außerdem ist Steffen Henssler ab 9. April 2014 mit seinem Programm „Hamburg, New York, Tokio – meine kulinarische Weltreise“ live in 26 deutschen Städten unterwegs.

Nelson Müller Rezepte

„Roots und Ruhrgebiet“ – Leichte Küche mit Rezepten von TV-Starkoch Nelson Müller im neuen PERFETTO-Genießermagazin

Die Frage nach der idealen Küche für die Zeit nach Weihnachten beantwortet Sternekoch Nelson Müller. Der als Juror bekannte TV-Koch gibt im Interview mit PERFETTO einen Einblick in die eigene Küchenphilosophie und hält exklusive Rezepte für die PERFETTO-Leser parat. Weitere Rezeptideen, Tipps zu saisonalem Gemüse sowie kulinarische Ausblicke nach Südfrankreich, Mallorca und Übersee runden die neue Ausgabe 01/14 ab.

„So kurz nach Weihnachten brauchen wir eine leichte Küche mit Zitrusfrüchten und vielen Nährstoffen“, so die Einschätzung von Nelson Müller. Der bekannte TV-Koch weiß, wovon er spricht, was nicht nur die Vielzahl von Sendungen beweist, in denen das Wissen des Sternekochs stets gefragt ist. Die Beliebtheit seines Essener Sterne-Restaurants „Schote“ unterstreicht ebenfalls, dass der Stuttgarter mit ghanaischen Wurzeln die richtige Mischung getroffen hat.

„Ich verarbeite viele klassische Einflüsse, viel Mediterranes, aber auch Afrikanisches“, so die grobe Definition von Müller. Auch ein enger Bezug zum Ruhrgebiet ist Teil der eigenen kulinarischen Ausrichtung, weshalb einheimische Produkte immer eine große Rolle spielen. Beispiele hierfür liefert Müller mit exklusiven Rezepten für die Leser wie „Mousse von Rübenkraut mit karamellisiertem Pumpernickel und gefrorenem Apfel“ oder „Poulardenbrust im Zucchinimantel mit Erdnusssauce, Maiskölbchen und scharfem Popcorn“. Wie viele Sterneköche arbeitet auch Nelson Müller mit CHROMA type 301 Kochmesser .

Neben weiteren Rezeptideen widmet sich die Rubrik Feldstecher passend zur Jahreszeit dem Saisongemüse Kohl. Reiselustigen gibt die Rubrik Perfettour einen kulinarischen Überblick über die beliebte Reiseregion Südfrankreich. Auch für Weinliebhaber hält das neue Genießermagazin einiges parat. So stellt die Rubrik Weinleser das vielfältige Weinangebot Mallorcas vor und widmet sich zusätzlich den verschiedenen Weinkreationen aus Übersee.

Das neue Genießermagazin ist kostenlos in allen 44 PERFETTO-Filialen erhältlich.

www.perfetto.de

Thierry Marx

Mandarin Oriental, Geneva: Starkoch Thierry Marx ab 28.10. zu Gast im Restaurant Le Sud – Drei- Gang- Businesslunch Menü ist ab € 65.- – SonntagsBrunch in Paris für 88 Euro

Von 28. Oktober bis 3. November bietet das Mandarin Oriental, Geneva ein ganz besonderes Highlight: zwei Sternekoch Thierry Marx, Küchenchef des Mandarin Oriental, Paris, wird in dieser Zeit seine Kochkünste nach Genf bringen!

Thierry Marx wird oft als Bruce Willis der Küche bezeichnet, da seine actionreiche Küche die richtige Portion Spannung bietet. Seine Küche besticht durch avantgardistische Formen und Farben sowie Texturen und Temperaturen. Die Gäste erleben eine kulinarische Sinnesreise durch Zutaten und Saisons: Ultramoderne regionale Gerichte teils mit einem Schuss Fernost erzeugen Spannung. Die Veränderung von Texturen der Produkte sind Facetten seines molekular anmutenden Küchenstils.
Für eine Woche können die Gäste des Restaurants Le Sud im Mandarin Oriental, Geneva nun unterschiedliche Menüs des Meisterkoches genießen, von Soja Risotto mit Trüffelöl über Seebrasse nach japanischer Art bis hin zu Apfel- Mascarpone- Lebkuchen Pressé.

– Die Al La Carte Auswahl bietet einige der beliebtesten Gerichte von Thierry Marx und ist ab €18-30 für Vorspeisen und €36-45 für Hauptgänge zu genießen.
– Das Fünf- Gang- Degustationsmenü ist ab € 127.- ohne Weinbegleitung und ab € 178.- mit Weinbegleitung erhältlich.
– Das Drei- Gang- Businesslunch Menü ist ab € 65.- buchbar.

Im Mandarin Oriental, Paris offeriert Thierry Marx im Restaurant Camélia ab sofort den neuen Sonntagsbrunch, bei dem die Gäste ein fantastisches Buffet mit selbstgemachtem Brot und Croissants, Käse, geräuchertem Fleisch, saisonalen Suppen, Salaten, Lachstataki, Sushi, eggs Benedict, Cheeseburgern, Nasi Goreng und vielem mehr genießen können. Der Sonntagsbrunch inklusive frischer Säfte und heißer Getränke ist für €88.- pro Person und € 44.- pro Kind von 12:30-15:30 Uhr buchbar.

Thierry Marx arbeitet mit CHROMA Topchef Kochmesser –> www.chroma-france.com

Jean-Denis Le Bras

Pierre Gagnaire hat für sein Restaurant „Pierre“ im Mandarin Oriental, Hong Kong einen neuen Küchenchef ernannt und der “Krug Room“, das kleinste Restaurant der Stadt, erstrahlt in neuem Glanz

Pierre Gagnaire ernennt Jean-Denis Le Bras zum neuen Küchenchef seines Restaurants Pierre (1 Michelin Stern) im Mandarin Oriental, Hong Kong. In den vergangnen 18 Jahren arbeitete der Franzose in zahlreichen mit Michelin Sternen und mit AA Rosetten ausgezeichneten Restaurants weltweit und bereits seit jetzt sechs Jahre für Pierre Gagnaire in Restaurant Sketch in London. Daher ist Jean-Denis Le Bras die perfekte Wahl, um ab sofort das Küchenzepter für Pierre Gagnaire im Pierre im Mandarin Oriental, Hong Kong zu übernehmen. In enger Zusammenarbeit mit Pierre Gagnaire wird Jean-Denis Le Bras das Restaurant auf ein neues Level gastronomischer Exzellenz zu führen.
„Jean- Denis Le Bras arbeitet seit vielen Jahren mit mir zusammen und gemeinsam haben wir zwei Michelin Sterne für das Restaurant Sketch in London erhalten. Ich bin sehr erfreut, dass er sich entschlossen hat sich dem Pierre in Hong Kong anzuschließen, einem Restaurant, dass mir sehr am Herzen liegt.“ So Starkoch Pierre Gagnaire.

Im Rahmen der 50 Jahr Feier des Mandarin Oriental, Hong Kong stehen 2013 etliche kulinarische Highlights auf dem Programm:
Der legendäre Starkoch Pierre Gagnaire, wird von 11.-19. Oktober 2013 ein Gastspiel in seinem Restaurant Pierre (1 Michelin Sterne) in Hong Kong geben und wird künstlerisch – innovativ interpretierte Gerichte der 1960er Jahre offerieren. Zusammen mit seinem Küchenchef Jean-Denis Le Bras wird er die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen aus seltenen einheimischen und französischen Zutaten kombinieren.

Das mit einem Michelin Stern ausgezeichnete französische Gourmetrestaurant Pierre in der 25. Etage des Hotels ist Pierre Gagnaire’s „pied a terre“ in Hong Kong. Gagnaire ist der Zauberer der innovativen französischen Küche, deren Stil er als „Modern French“ bezeichnet. Pierre Gagnaire ist zusammen mit dem französischen Chemiker Hervé This der Begründer des „Kulinarischen Konstruktivismus“.

Gourmet-Reise durch Peru

viventura kombiniert bei der 19-tägigen Rundreise die kulturellen und kulinarischen Höhepunkte des Andenstaats.

Während der 19tägigen Rundreise „Peru kulinarisch“ von viventura erleben die Reisenden die besten Gourmet-Restaurants des Landes wie beispielsweise von Starkoch Gaston Acurio, peruanische Hausmannskost im viventura-Büro und traditionelle Kochrituale. Mit dem Chefkoch des renommierten Map-Café in Cuzco schlendern die Teilnehmer über den farbenfrohen Markt und erhalten im Anschluss eine Vorführung seiner Kochkünste. In der weißen Stadt Arequipa wird die Gruppe beim gemeinsamen Kochkurs mit Geheimtipps versorgt. Highlights wie Machu Picchu, der Titicacasee und das Colca Tal kommen dabei nicht zu kurz – eine Reise, die durchaus durch den Magen geht.

In den letzten Jahren erlebte die peruanische Küche eine gastro-kulturelle Revolution und nun setzt die peruanische Gastronomie ihren Siegeszug fort. Das vielfältige Land gilt seit 2012 als beste gastronomische Destination der Welt und wurde mit dem World Travel Award ausgezeichnet, welcher auch als „Oscar des Tourismus“ bezeichnet wird.

Die peruanische Küche ist gekennzeichnet von Einflüssen ihrer Geschichte. Nicht nur die Inka haben bereits eine Fülle an Produkten angebaut, später brachten auch die spanische Kultur und Einwanderer aus Afrika, Arabien und China ihre Bräuche und Zutaten in die lokale Küche mit. Diese Fusion aus verschiedenen Geschmäckern kulinarischer Vielfältigkeit brachte schließlich die novoandine Küche hervor, bei der lokale Zutaten und traditionelle Rezepte mit modernen Kochweisen kombiniert werden.

Peru kulinarisch, Rundreise, 19 Tage, 6-15 Teilnehmer, ab 3.599 Euro pro Person.

www.viventura.de/gruppenreisen/vicomfort/cpercu

Toni Mörwald

Im Majestic Imperator Train de Luxe servieren livrierte Stewards Getränke und feine Imbisse und Gerichte, die von Starkoch Toni Mörwald kreiert wurden – Renaissance eines Eisenbahntraums: der legendäre Hofsalonzug des Kaisers nimmt wieder Fahrt auf

Gemeinsam mit Firmengründer Gottfried Rieck hat der Wiener Immobilienentwickler Stefan Gutmann einen der schönsten Eisenbahnzüge Europas nach wirtschaftlich turbulenten Jahren und umfassender Restaurierung nun wieder auf Schiene gebracht. Ab Frühling 2013 startet der k.u.k. Hofsalonzug Majestic Imperator Train de Luxe wieder zu exklusiven Touren in schönster Eisenbahnromantik.

Ein leidenschaftlicher Eisenbahnfan war Stefan Gutmann schon immer. Nun hat er seiner einzigartigen Sammlung von 300 Eisenbahnmodellen als ganz besonderes Juwel einen echten Zug hinzugefügt: den Majestic Imperator Train de Luxe. Er ist damit gewissermaßen vom Maßstab 1:89 (Modelleisenbahn) auf 1:1 Originalgröße und vom Immobilien-Geschäft ins Mobilen-Geschäft umgestiegen.

Damit haben sich zwei Eisenbahnliebhaber gefunden: Während Stefan Gutmann, der schon seit Jahren als reisender Gast ein Majestic-Fan ist, die betriebswirtschaftliche Führung inne hat, leitet Gottfried Rieck mit ebenso großer Leidenschaft die perfekte Umsetzung der Fahrten.

Ein luxuriöser Salonzug mit kaiserlicher Vergangenheit

Mit ihrem eigenen, 1891 gebauten k.u.k. Hofsalonzug bereisten einst Franz Joseph I. und seine Sisi ihre Kronländer – von Bad Ischl bis zum Seebad Abbazia (heute Opatija) an der Adriaküste. Rund hundert Jahre später ließ der Wiener Lokführer und Eisenbahnspezialist Gottfried Rieck diesen kaiserlichen Traum mit dem Bau des Zuges neu erstehen.

Insgesamt sechs Waggons wurden nach Originalplänen rekonstruiert und verbinden höchsten Komfort und luxuriöse Details mit dem Flair und Glanz einer versunkenen Epoche. Jeder Waggon ist anders gestaltet, alle zusammen bilden ein harmonisches Ganzes. Aber auch wenn die üppigen Brokatvorhänge und so manche original Relikte aus der Kaiserzeit Nostalgie aufkommen lassen, fährt der Zug dennoch mit modernster Technik und ist für 140 bzw. 160 km/h zugelassen.

Zu angenehmen Musikklängen lässt sich in stilvollen Fauteuils entspannen, livrierte Stewards servieren Getränke und feine Imbisse und Gerichte, die von Starkoch Toni Mörwald kreiert werden – nirgendwo sonst wird der Weg so sehr zum Ziel wie im „Majestic Imperator“.

Der Majestic Imperator kann waggonweise oder als gesamter Zug für Privat- und Firmenevents auf beliebigen Strecken gechartert werden, wobei die Waggons auf Wunsch sogar Tanzflächen oder Vortragsbestuhlung bieten.

Zauberhafte Einzelfahrten für jedermann
Darüber hinaus bietet der Majestic Imperator Train de Luxe einzeln zu buchende Programmfahrten: Zu Muttertag in das Lieblingsschloss von Kaiserin Sisi ins ungarische Gödöllö, nach Budapest, zum Barockschloss Hof, auf den Semmering, zum Loisium, zur Sonnwendfeier in die Wachau, zum Winter Advent und als ganz besonderes Erlebnis die beliebte Wien-Rundfahrt als Imperial Silvester Express für einen fürstlichen Neujahrsanfang.

Wie bereits in den letzten Jahren wird der Majestic Imperator außerdem von 27. bis 31.10. 2013 auf der legendären Südbahnstrecke von Wien zum Adria Relax Resort Miramar an die Sonnenriviera von Opatija fahren, das einst als Seebad Abbazia einer der mondänsten Kurorte der österreichisch-ungarischen Monarchie war. Eine Reise voll luxuriöser Nostalgie wie in den Zeiten der österreichisch-ungarischen Monarchie.

www.majestic-train.com

Martin Baudrexel

Alles neu im „Unter uns“-Restaurant „Schiller“ macht Martin Baudrexel ab 15. Januar 2013, um 17.30 Uhr. Der Münchner Starkoch (bekannt aus der VOX-Sendung „Die Küchenchefs“) speist in Folge 4517 im „Schiller“ und sieht sich dort mit einer völlig überforderten Chefin konfrontiert. Grund: Das von Ute Fink (Isabell Hertel) und Malte Winter (Stefan Bockelmann) geführte Lokal hat kein starkes Konzept mehr, der Koch wurde gerade gefeuert. Bei einem spontanen Restaurant-Test in der „Schiller“-Küche bringt Starkoch Baudrexel Ute Fink auf die Idee der „Veedels Cuisine“ – Gerichte mit Kräutern und Gemüse aus der Region für eine gesunde und biologische Ernährung. Martin Baudrexel ist in insgesamt vier aufeinanderfolgenden Episoden zu sehen.

Die tägliche RTL-Serie „Unter uns“ wurde kürzlich unter anderem für diesen jetzt auf Sendung gehenden Handlungsstrang rund um die „Veedels Cuisine“ von der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, mit dem Unterstützer-Logo von „IN-FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ ausgezeichnet.

Neben den „Küchenchefs“ kocht Martin Baudrexel nun erstmals in einer fiktionalen Serie im Fernsehen. „Respekt! Ich bin schwer beeindruckt, wie schnell und professionell das hier alles geht beim Dreh“, sagt Martin Baudrexel. „Es ist aufregend für mich, mal was anderes. Bei den „Küchenchefs“ ist ja nichts vorgegeben und bei ‚Unter uns‘ ist es schön zu wissen, was als nächstes passiert…“ Schwer begeistert war er übrigens von der Blutwurst in der „Schiller“-Küche: „Die hat super geschmeckt – und das, obwohl es eigentlich ’nur‘ Requisite war.“

Und wie hält er es privat mit dem Kochen? „Privat koche ich so gut wie gar nicht, aber gern bei Freunden: Wenn ich auf Dinnerpartys eingeladen bin und ich sehe, dass dort in der Küche etwas schief geht, greife ich schon mal ein und koche mit.“ Seine Tipps für die Küche zuhause: „Beim Kochen gibt’s keine Regeln, es muss einfach schmecken.“ Und was isst er gar nicht gerne? „Es gibt nichts, was ich nicht mag, es gibt nur ein Produkt, was ich weniger mag, und das ist Mais.“ Die Küche im Schiller mit ihrer „Veedels Cuisine“ hat also genug Auswahl für weitere Besuche zu bieten … Und bei Küchenmessern vertraut Martin Baudrexel wie viele Sterneköche auf CHROMA HAIKU Damascus Messer

Port Culinaire Kochkurse

„Crossover“ Herbstmenue

Kochen Sie gemeinsam mit dem Starkoch und in netter Gesellschaft ein komplettes Menü, das Sie mit seinen Produkten auf eine kleine Weltreise führt.

Prolog: Finger Food
Erstens: Australian Ribeye / Mockturtle
Vinaigrette
Zweitens: Alaska / Kingsalmon / Weißer
Pfefferschaum / Erbsen-
Minzpüree
Drittens: Atlantik Steinbutt / Mango /
Limetten
Epilog: Winterliches Dessert

Termin: 26. November,
Beginn 14:00
Ort: Centre Port Culinaire
Werderstraße 21
50672 Köln
Preis: 172,55 Euro (inkl. Mwst)

Inkl. Wein und Softdrinks, Rezeptmappe, Kochschürze und kleinem Präsent.

Teilnehmerzahl: max. 12 Personen

Luxusversion:
Viergang-Dinner-Menü im Hotel-Restaurant Zur Post in Odenthal inkl. Weinbegleitung und Übernachtung am 25. November und Teilnahme am Kochkurs, inkl. Transfer nach Köln am 26. November.
Preis: 386,75 Euro (inkl. Mwst)

Achtung Anmeldeschluss! Fr. 23. November 2012

Weitere Kurse und Informationen finden Sie unter:
www.port-culinaire.de