Süßdolde

Wer das süße, lakritzartige Aroma von Anisbonbons mag, sollte die Süßdolde als regelmäßige Zutat in der Küche einführen. Die anspruchslose Gebirgspflanze ist auch unter dem Namen Myrrhenkerbel bekannt und botanisch eng verwandt mit dem gewöhnlichen, einjährigen Kerbel.

„Die Süßdolde bietet beim Kochen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, denn sie ist in all ihren Teilen essbar“, betont Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. Frisch gehackt sind die jungen, farnartigen Blätter und Stängel eine willkommene Zugabe zu Salaten, Quarkspeisen und Dips, im Omelette oder der Suppe. Die großen weißen Blütendolden sind zum Verkleinern viel zu hübsch und dienen meist als dekorativ-aromatische Beigabe. Die Wurzeln der mindestens einjährigen Süßdolde werden ähnlich wie Möhren gehandhabt: Geschält und zerhackt sind sie ein apartes Würzmittel im Dressing oder der Sauce, gekocht kommen sie als Wurzelgemüse auf den Tisch.

Das meiste Aroma steckt in den unreifen, grünen Samen. Die große Kunst besteht darin, den richtigen Erntezeitpunkt zu erwischen. In zu kleinen Samen ist der Geschmack noch nicht voll ausgereift; zu große Körner werden schnell faserig. Da hilft nur immer wieder Naschen. Wer den Moment verpasst hat, lässt die Samen fertig reifen und zerstößt sie dann.

Süßdolde kann all jene Speisen würzen, an die man Anis geben würde. In der pikanten Küche sind Fisch und Meeresfrüchte gute Partner. Sie werden mit Samen gespickt oder mit einer Süßdolden-Sahnesauce gereicht. Noch größer ist das Einsatzfeld bei den Süßspeisen. Dank ihrem intensiven Aroma werden hier Samen bevorzugt. Die unreifen Körner sind eine leckere, gesunde Knabberei und knusprige Müsli-Zutat. Pur oder kandiert ersetzen sie auf Eiscreme, Obstsalaten und Cremes das Topping und bringen Biss ins Spiel. In Kombination mit Rhabarber, Johannis- oder Stachelbeeren mildert Süßdolde die Säure und spart zugleich Zucker. Auch in der Schlagsahne ist ein Teil des Zuckers verzichtbar, wenn Süßdolde mit dabei ist. In Obstkuchen sind braune Samen gefragt. Diese finden auch im Brotteig Verwendung.

Angesichts der Vielzahl der Doldenblütler ist die Süßdolde nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Das kann nicht passieren, wenn man dem pflegeleichten Busch einen Platz im Garten einräumt. Dort wird er bald von Nahrung suchenden Schmetterlingen, Bienen und Hummeln heimgesucht. Süßdolden gedeihen gut auf humosen, relativ nährstoffreichen, nicht austrocknenden Böden. An einem naturnahen Gehölzrand oder vor einer immergrünen Wand kommt sie besonders gut zur Geltung. Die Pflanze blüht von Mai bis Juli.
Eva Neumann, www.aid.de

Warum macht Milch satt?

Die Experten der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft klären jeden Monat Fragen rund um die Milch. Astrid Denzinger, Ernährungswissenschaftlerin der LVBM, zu der Frage:

Warum macht Milch satt?

Milch verlangsamt das Hungergefühl. Das liegt zum einen an ihrer Nährstoffzusammensetzung, insbesondere am hohen Eiweißgehalt. Schließlich ist für die Sättigung nicht nur die Menge relevant. Zum anderen liegt es am glykämischen Index, kurz GI genannt, der bei Milch niedrig ist. So bleibt der Blutzuckerspiegel relativ stabil. Das bewirkt ein längeres Sättigungsgefühl und beugt Heißhungerattacken vor.

Lebensmittel mit einem hohen GI wie etwa Weißbrot oder Kartoffeln sorgen nur kurzfristig für Sättigung; nach dem Verzehr steigt der Blutzuckerspiegel auf einen hohen Wert und sinkt nach 30 bis 60 Minuten tief ab. Bei einem niedrigen Blutzuckerspiegel signalisiert das Hormon Glucagon dem Gehirn, dass der Körper hungrig ist. Steigt der Blutzuckerspiegel, wie beim Genuss von Milch, nur langsam und bleibt zwei bis drei Stunden auf mittlerem Niveau, ist man länger satt und spart sich eine unnötige Kalorienaufnahme durch Heißhungerattacken. Milch macht also nicht nur satt, sondern tut auch der Figur gut.

Tipp: Milch versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Sie enthält eine gute Kombination aus Aminosäuren, bekömmlichen Fetten, Mineralstoffen, Vitaminen und Wasser. Wer Milch schon zum Frühstück auf dem Speiseplan hat, ist gut gerüstet für den Tag und hält problemlos bis zum Mittagessen durch.

Stiftung Warentest testet Kartoffelchips

Das knabbern die Deutschen am liebsten: Chips gewürzt mit Paprika. Sie stehen deshalb im Mittelpunkt des großen Chips-Tests. Genauer: 14 klassische und 6 fettreduzierte Paprikachips, 5 Stapelchips mit Paprikawürzung und als Zugabe 5 exemplarisch ausgewählte Produkte mit Salz. Auf dem Spitzenplatz der Kartoffelchips landete Funny-Frisch Chipsfrisch Ungarisch für 2,39 Euro in der 250-Gramm-Tüte, dicht gefolgt von den günstigen Rewe/ja! Paprikachips für 0,75 Euro je 200 Gramm.

Einige fettreduzierte Chips konnten die Tester ebenfalls überzeugen. Ihr Bonus: Sie haben etwa ein Drittel weniger Fett als die herkömmlichen. Viele Kalorien spart man aber nicht ein.

Klare Verlierer im Test sind die Paprikachips der drei Biohersteller. Bei zwei Produkten war das Zutatenverzeichnis unvollständig, alle drei enttäuschten im Geschmack. Die Markenprodukte Pringles Paprika und Terra Blues Chips fielen durch ihren Schadstoffgehalt auf.

Der ausführliche Test Kartoffelchips erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 28.12.2012 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/chips abrufbar.

Die Nebenbei-Diät

„Die Nebenbei-Diät“ lässt jetzt auch bei iPhone- und iPad-Besitzern die Pfunde purzeln. Als Umsetzung des Buch-Bestsellers der Stiftung Warentest bietet sie viele schlaue Ideen zum Abnehmen im Alltag. Die neue App bietet dem Nutzer die Möglichkeit überall schnell nachzuschlagen und ist eine ideale Hilfe für eine langfristig erfolgreiche Ernährungsumstellung.

Wie viele Kalorien kann ich am Tag essen, damit wirklich die Pfunde purzeln? Sind Milchprodukte gut für die Figur? Und ist es besser beim Abnehmen ganz aufs Fett zu verzichten? Die Antworten finden sich in dieser App – wissenschaftlich fundiert und häufig überraschend. Lebensmittel werden in zahlreichen Bildern und Grafiken gegenübergestellt, so dass Nutzer auf einen Blick erkennen, was eher nicht figurfreundlich ist und womit man in derselben Situation Kalorien spart, jedoch keine Zeit verliert. Überflüssige Kilos verschwinden so ganz nebenbei und ohne Stress. Da es sich nicht um eine klassische Diät handelt, werden Nachteile wie der Jo-jo-Effekt vermieden.

Die Nebenbei-Diät App im App Store ist ab sofort für 7,99 Euro erhältlich und kann auf iPhone und iPad in jeweils optimierter Darstellung genutzt werden.

Parken am Flughafen

Parken am Flughafen ist richtig teuer – es sei denn, man kennt günstige Alternativen. Denn fast jeder deutsche Flughafen bietet neben den sehr kostspieligen Terminalparkplätzen auch viel preiswertere Varianten an. Die sogenannten Shuttle-Parkplätze liegen zwar nicht in unmittelbarer Nähe der Terminals, für einen zuverlässigen und vor allem kostenlosen Transfer vom Parkplatz zur Abflughalle ist jedoch immer gesorgt. Wer sein Urlaubsgeld also nicht schon in Parkgebühren investieren möchte, sollte sich im Voraus über die Parkmodalitäten am Abflughafen informieren.

Der aktuelle ADAC Preisvergleich für die wichtigsten deutschen Flughäfen zeigt immense Preisunterschiede zwischen den unterschiedlichen Parkangeboten. Grundsätzlich gilt: Terminalnahes, bequemes Parken kostet extra. Die Preisdifferenz zwischen dem Terminalparkplatz und dem Shuttle-Parkplatz am Münchner Flughafen beträgt beispielsweise ganze 132 Euro. Eine Woche Parken kostet direkt am Terminal 182 Euro, an der nahegelegenen S-Bahnhaltestelle Besucherpark nur 50 Euro. Eine Onlinereservierung spart noch einmal 15 Euro.

An den übrigen Flughäfen sieht es nicht anders aus. Weicht man am Frankfurter Flughafen auf den günstigen Parkplatz aus, sind nur 64 statt 115 Euro pro Woche fällig – eine Ersparnis von 51 Euro. Auch in Köln wird das Laufen gut bezahlt: Für nur 350 Meter Fußweg zum Terminal kann man mit einem Preis von 39 Euro satte 60 Euro sparen. Am Hamburger Flughafen können Sparfüchse durch Ausweichen auf den Shuttle-Parkplatz immerhin mit 40 Euro weniger rechnen.

Der ADAC rät allen kostenbewussten Fluggästen, die ihr Auto während des Urlaubs am Abflughafen abstellen wollen, die Preise zu vergleichen. Durch frühzeitige Parkplatzreservierung lässt sich oft zusätzlich sparen. Häufig lohnt sich auch ein Blick auf die Online-Angebote privater Parkplatzanbieter in unmittelbarer Umgebung des Flughafens.

Weitere Information finden Sie unter http://www.presse.adac.de

Die Nebenbei-Diät

Abnehmen im stressigen Berufsalltag ist eine besondere Herausforderung. Kaum jemand hat im Job Zeit und Nerven, seine Ernährungsgewohnheiten umzustellen. „Die Nebenbei-Diät – Schlank werden für Berufstätige“ der Stiftung Warentest, hilft dabei. Das Prinzip ist einfach. Es setzt darauf, dass es zu jeder Mahlzeit eine kalorienärmere und gesündere Alternative gibt. Der erste Band „Die Nebenbei-Diät – Schlank werden für Zwischendurch“ war im letzten Jahr ein Bestseller.

Kalorien zu sparen geht auch ohne viel Aufwand. Wie, beschreibt das Nebenbei-Prinzip. Wenn es schon ein Grillhähnchen sein muss, dann besser Gemüse dazu essen statt Pommes, denn allein mit diesem Beilagenwechsel spart man rund 300 Kalorien. Beim Brot lieber zu Vollkorn greifen, denn das macht länger satt. Wenn es Nachtisch gibt, dann besser Rote Grütze anstatt Tiramisu löffeln, und wer lieber in einen Hamburger statt in ein Wurstcroissant beißt, spart 200 Kalorien.

Überraschende Fakten geben hilfreiche Tipps für eine langfristige gesunde und kalorienreduzierte Ernährungsweise. Viele büroküchentaugliche Rezepte auch für die Mikrowelle, unkomplizierte Ideen zum Vorkochen und einfache Tricks versprechen Abnehmen zwischendurch ohne Verzicht und nagendes Hungergefühl. Auch die Bilder machen das Prinzip schnell deutlich. Links steht, was dick macht und rechts die bessere Alternative, mit Nährwertangaben und Rezepttipps.

„Die Nebenbei-Diät“ hat 224 Seiten und ist ab dem 21. Februar 2012 zum Preis von 16,90 Euro im Handel erhältlich oder kann unter www.test.de/nebenbeidiaet-beruf online bestellt werden.

Countdown für den Sommer 2012

Der Winter hat Deutschland fest im Griff – höchste Zeit, sich um seinen Sommerurlaub zu kümmern! Noch bis zum 19. Januar bietet Club Med allen Früh-Entschlossenen mit dem Schnellbucher-Vorteil I den garantiert günstigsten Preis der Saison. Für den Reisezeitraum vom 27. April 2012 bis einschließlich 29. Oktober 2012 kann der Schnellbucher-Vorteil I für alle 60 Sommer-Resorts weltweit gebucht werden und bringt Sie günstig zu Traumzielen in der Karibik, Afrika, Asien und Europa.

In 3-Tridents-Resorts spart man mit dem Schnellbucher-Vorteil I bis zu 200€ pro Erwachsenem und 100€ pro Kind. Wer sich für ein 4- und 5-Tridents-Resort entscheidet, kann sogar bis zu 300€ pro Erwachsenem und bis zu 150€ pro Kind sparen. So kommen für eine vierköpfige Familie bis zu 900€ Preisersparnis zusammen. Und damit sich Frühbucher auch wirklich sicher sein können, ein richtiges Schnäppchen gemacht zu haben, garantiert Club Med bei allen Buchungen bis zum 19. Januar, dass es sich um den besten Preis der Saison handelt. Wer dennoch im Laufe der Saison ein günstigeres Angebot finden sollte, bekommt den zu viel bezahlten Reisepreis rückerstattet.

Doch auch wer sich zwischen den vielen angebotenen Traumzielen nicht sofort entscheiden kann, geht nicht leer aus. Die Schnellbucher-Vorteile sind Teil des exklusiven Sommerangebotes von Club Med und verschieden gestaffelt: Wer sich bis zum 7. März 2012 für eine Premium All-Inclusive-Reise in ein 4- und 5-Tridents-Resort entscheidet, spart mit dem Schnellbucher-Vorteil II immerhin noch bis zu 200 Euro pro Person. Und sogar bei Buchungen bis zum 08. Mai 2012 beträgt der Preisvorteil noch bis zu 150 Euro mit dem Schnellbucher-Vorteil III.

So kann das frisch renovierte Club Med-Resort Phuket bereits ab 1.390 € anstatt für 1.690€ pro Person inklusive Flug gebucht werden. Das Resort erstreckt sich an der Kata-Bucht unter tropischen Palmen. Die im Stil der lokalen „Long-Houses“ erbauten Teakholz-Bungalows sind traditionell mit Seide und Marmor gestaltet. Das warme und klare Meer präsentiert sich Tauchern und Schnorchlern ganzjährig mit bunten Fischen und einer üppigen Flora. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene können Kurse in Flaschentauchen belegen und ein internationales Diplom erwerben. Wer es ein wenig ruhiger angehen lassen möchte, kann im idyllischen Garten unter Tempelbäumen Yoga praktizieren oder das abwechslungsreiche Spa Angebot by Payot nutzen.

Ein weiteres Highlight ist das Club Med-Resort La Plantation d’Albion auf Mauritius. Diese exklusive 5-Tridents Anlage ist ideal für Paare und Familien. Für jeden Geschmack gibt es die passende Zimmerkategorie – von Standard-Zimmern bis hin zu Luxus–Suiten. Das umfangreiche Sportangebot ist – wie bei allen Club Med-Resorts – bereits in den Premium All-Inclusive Leistungen enthalten. In der Sportschule für Golf, Tennis, Segeln sowie für das Fliegende Trapez bietet Club Med die passenden Kurse vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen an. Darüber hinaus können Gruppenkurse in Schnorcheln, Bogenschießen und Club Med-Fitness belegt werden. Und wer nach dem Sport so richtig die Seele baumeln lassen möchte, ist im Spa CINQ MONDES oder im Zen-Bereich mit einem eigenen Pool nur für Erwachsene bestens aufgehoben. Mit dem Schnellbucher-Vorteil I können Sie dieses Traumziel bereits ab 1.690€ pro Person inkl. Flug bereisen.

www.gourmet-report.de/goto/clubmed

Smartphones und Handytarife

Zwei Smartphones versagten im Regentest

E-Mails oder Internet-Videos immer und überall abrufen und schnell das nächste Kino oder Restaurant finden – mit Smartphones kein Problem. Doch dass es noch große Qualitätsunterschiede gibt, zeigt die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test: So überlebten das Blackberry Bold 9780 und das Samsung Omnia 7 den Regentest nicht, und nur zwei von dreizehn getesteten Handys hatten eine „gute“ Kamera. Auch das Betriebssystem ist ein wichtiges Auswahlkriterium.

Testsieger und mit der Note „Gut (2,0)“ gleichauf mit Apples iPhone 4 und dem im Januar getesteten Samsung Galaxy S I9000 ist das HTC Desire HD für 550 Euro, das mit dem Google-Betriebssystem Android arbeitet. Für dieses System sind bereits weit über 100.000 Apps verfügbar, mit denen sich der Funktionsumfang erheblich erweitern lässt. Noch mehr Zusatzprogramme – weit über 300.000 – gibt es nur fürs iPhone-Betriebssystem iOS.

Drei weitere Handys mit anderen Betriebssystemen waren ebenfalls „gut“: Das Blackberry Torch 9800, das Windows-7-Smartphone LG E900 Optimus 7 und Nokias C7-00 mit Symbian^3. Das Symbian-Betriebssystem bietet beispielsweise eine vollwertige Onboard-Navigation ohne Aufpreis. Der Nutzer muss bei der Routenführung dann nicht ständig online sein. Je nach Handytarif spart das Kosten.

Ohne eine günstige Kombination aus Sprach- und Datentarif wird das mobile Surfen schnell sehr teuer. Schon eine einzige Fahrplanauskunft kann dann 5 Euro oder mehr kosten. Wenignutzer können mit dem Tarif friends4free der Billiganbieter hellomobil, maxxim, simply und Weltbild etwa schon für 4,90 Euro monatlich telefonieren und surfen. Dieser Tarif ist jedoch nur online erhältlich.

Bei den vier Netzbetreibern T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 zahlen Wenignutzer mitunter mehr als das Vierfache für dieselbe Leistung. Für Dauernutzer bieten Cosmo Mobile für 35,10 Euro und Edeka für 37,70 Euro in der Modellrechnung die günstigsten Tarife an.

Hilfe bei der Smartphone- und Tarifwahl bietet die Mai-Ausgabe der Zeitschrift test. Alle getesteten Smartphones im Vergleich liefert der Produktfinder www.test.de/handys. Infos zu den Handytarifen werden online unter www.test.de/downloads regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht – übersichtlich nach sieben verschiedenen Nutzerprofilen gegliedert.

Kleine Warenkunde Getreide: Gerste

Gerste ist nach Weizen die bedeutendste Getreideart in Deutschland. Wintergerste wird vorwiegend als Tierfutter verwendet, Sommergerste dagegen vor allem zum Bierbrauen. Auf dem Acker lässt sich Gerste leicht von anderen Getreidearten unterscheiden. Denn man erkennt die Gerstenhalme schon von Weitem mit bloßem Auge an ihren charakteristischen langen „Grannen“.

Im Handel wird Gerste auch in Form von Mehl, Flocken, Graupen und Grütze angeboten. In der Küche eignen sich Gerstenprodukte für rustikale Suppen und Breigerichte.
Um die für Suppen beliebten Graupen, auch Roll- und Kochgerste genannt, herzustellen, werden die geschälten Gerstenkörner wiederholt geschliffen und poliert. Das Gerstenkorn nimmt dabei eine kugelige Gestalt an. Von grob über mittel bis fein reicht das Graupenangebot. Feinere Sortierungen, die Perlgraupen, teilt man vor dem Schleifvorgang mit Schneidemaschinen in zwei bis vier Stücke. Da bei der Graupenherstellung Frucht- und Samenschale des Korns nahezu vollständig entfernt werden, gehen die wichtigsten Bestandteile der Gerste verloren. Nichts desto trotz hat die Graupe als sättigende Beilage und Suppeneinlage in den unterschiedlichen Regionalküchen ihre Bedeutung. In der Schweiz schätzt man die Graubündener Gerstensuppe – eine kräftige Gemüsesuppe aus Graupen, Zwiebeln, Lauch, Möhren und Sellerie, die mit einem Eigelb und etwas Sahne gebunden wird.

Auch Anhänger der schnellen Küche sind von Gerste begeistert. Mit der so genannten Schnellkoch-Grütze spart man sich das Einweichen und hat nach dem Aufkochen und Ziehenlassen eine kernige Beilage, die zu Fleisch und Gemüse gegessen werden kann. Besonders bei empfindlichem Magen oder bei zu vielem oder zu fettigem Essen diente früher Gerstenschleim als Hausmittel, das schon Hippokrates bekannt war. Die Schleimstoffe der geschroteten Gerste, die in Wasser zu einem Brei gekocht und dann abgeseiht wird, legen sich schützend um die Magenwand und sollen noch besser wirken als Haferschleim. Da Gerste sehr ballaststoffreich ist, quillt sie im Magen auf und fördert die Verdauung.

Ferner ist Gerste ein wichtiger Bestandteil für Malzkaffee. Die Gerste wird dafür gemälzt, das heißt zum Ankeimen gebracht und gedarrt. Das Malz wird anschließend in Trommeln gemahlen und geröstet. Es bilden sich Geschmacks- und Farbstoffe, die das typische Getreide-Kaffee-Aroma bewirken. Der leicht süßlich-herb schmeckende Gersten- oder Gerstenmalzkaffee ist als Alternative zu Tee ein ideales Getränk, um sich im Winter aufzuwärmen.
Ira Schneider, www.aid.de

Urlaub für lau

Ab sofort gewähren die Lindner Hotels bis zu
100 Prozent Rabatt auf den Übernachtungspreis. Dabei zählt die Länge
der Anfahrt vom Wohnort bis zum Reiseziel: Wer tausend Kilometer
zurücklegt, logiert sogar umsonst.

Sommerurlaub für lau am Wörthersee, Familienurlaub zum kleinen
Preis im Bergischen Land oder kostenlos ins 5-Sterne Grand Hotel in
Interlaken – wer 100 Kilometer und weiter anreist, spart bei Lindner
bares Geld. Pro 100 Kilometer Anreiseweg – egal ob per Auto, Bahn
oder Flugzeug – gewähren die Lindner Hotels zehn Prozent Rabatt auf
den Tagespreis.

1.000 Kilometer Anreise = 100 Prozent Rabatt

Das heißt, wer beispielsweise in Frankfurt wohnt und
4-Sterne-Urlaub bei Lindner am Wörthersee macht, zahlt im erst
kürzlich eröffneten Seepark Hotel Congress & Spa in Klagenfurt ab 42
Euro pro Übernachtung im Doppelzimmer. Damit spart er fast 75 Prozent
(Frankfurt – Klagenfurt = 743 Kilometer) des sonst üblichen
Tagespreises von 159 Euro pro Übernachtung im Doppelzimmer.

Im Lindner Sport & Aktiv Hotel Kranichhöhe in den grünen Hügeln
des Bergischen Lands kann gleich die ganze Familie für nur 47, 20
statt 109 Euro im Doppelzimmer einchecken. Vorausgesetzt sie reist
beispielsweise aus dem 567 Kilometer entfernten München oder einem
ähnlich weit entfernten Ort an.

Kostenlosen Urlaub in einem nostalgischen Grand Hotel der Belle
Epoque ermöglicht auch das Lindner Grand Hotel Beau Rivage im
schweizerischen Interlaken. Wer dabei beispielsweise aus Kiel kommt,
knackt die 1.000 Kilometer-Grenze und übernachtet im 5-Sterne-Hotel
gratis.

Die Kilometer-Rabatt-Aktion läuft ab sofort bis zum 31. August
2010. Sie gilt in den Lindner-Stadthotels am Wochenende und in den
Lindner-Ferienhotels bei Anreise sonntags bis dienstags. Als Wohnort
zählt der im Personalausweis angegebene Wohnort. Zur
Entfernungsberechnung wird die per Google-Maps ermittelte kürzeste
Strecke zugrunde gelegt. Weitere Informationen zu den teilnehmenden
Hotels und Buchung unter www.lindner.de/rabatt , per E-Mail an
reservierung@lindner.de oder telefonisch unter 01805-644487.