Marcel Ress

Der Mallorca-Deutsche Marcel Ress gehört mit seinen 27 Jahren zu den jüngsten Köchen, die einen der begehrten Michelin Sterne erhielten.

Als Chefkoch des Simply Foshs erkochte Marcel gemeinsam mit seinem spanischen Team diese hochkarätige Auszeichnung.

Aktuell nimmt er an Spaniens erfolgreichstem TV-Format, der Kochsendung TOPChef, teil. Eine vergleichbare Sendung gab es bisher im deutschsprachigen Fernsehen nicht. Alle Teilnehmer sind Profis, haben ihre eigenen Restaurants oder arbeiten als Chefköche in der Spitzengastronomie. In der laufenden Staffel nehmen sogar drei Michelin Sterneköche teil. Einer von ihnen, „El alemán“ (der Deutsche), ist Marcel. Man könnte es sich so vorstellen, dass Tim Mälzer und Frank Rosin als Kanditaten bei einer Kochshow teilnehmen würden und Johannes Lafer und Alfons Schubeck in der Jury sitzen. Mit Einschaltquoten von mehr als 20% wird über 15 Wochen der beste Koch Spaniens gesucht. TOPChef macht die Teilnehmer zu Popstars.

Marcel Ress hatte sich aus über tausend Bewerbungen, in das Casting mit 180 Chefköchen in die Sendung gekämpft. Der junge Franke und Wahlmallorquiner begann schon früh mit seiner Kochkarriere. Mit sieben war ihm klar: „Ich werde Koch!“. Nach dem Abschluss seiner Kochlehre gab es ein paar prägende Stationen bevor er mit 20 Jahren ohne ein Wort spanisch auf die Ferieninsel Mallorca kam. Dort arbeitete er sich über alle Positionen in der Küche des Simply Foshs zum Chefkoch hoch und holte als dieser den ersten Stern für das Restaurant.

Die ersten Erfahrungen vor der TV-Kamera machte Marcel Anfang diesen Jahres bei der Sendung „Mein Lokal, dein Lokal“. Diesen kleinen Wettbewerb gewann Marcel.

Aktuell befindet sich Marcel bei TOPChef unter den letzten sechs Teilnehmern und die Konkurrenz wird immer härter. „Ich bin nicht davon ausgegangen, soweit zu kommen. Jetzt freue ich mich nur noch über jede weitere Woche und möchte es mir mit einem Sieg beweisen.“ Die Sendung ist jeden Mittwoch, um 22 Uhr auf dem spanischen Sender Antena 3 und im Internet zu sehen.

Neue und eigene Wege befinden sich zur Zeit in der Entstehungsphase. „Ich möchte was anderes machen, nicht was so viele schon gemacht oder gezeigt haben“. Dafür braucht der junge Koch Zeit, um sich und seine Ideen zu entwickeln. Es wird aber in den nächsten Wochen klar und spuchreif sein.

Pascal Verrooten

 

 

Interview

  1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
    Jemanden der Respekt für das Produkt hat, weiß was es ist und wie man es behandelt. Und natürlich sich Zeit nimmt um es zu essen.
  2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
    Dave Grohl dem Sänger der Foo Fighters.
  3. Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
    Im Restaurant Oud Sluis ( Sergio Herman) in Sluis an der niederländisch-belgischen Grenze mit meiner Familie.
  4. Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
    Saint-Pierre – gebraten.
  5. Ihr Hauptcharakterzug?
    Gelassenheit
  6. Ihr Motto?
    „Simply good food!“
  7. Ihr Lieblingsgericht?
    Richtig gemachte Spaghetti Bolognese.
  8. Was essen Sie überhaupt nicht?
    Nieren… ich mag Innereien in allgemeinem nicht besonders.
  9. Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
    Chicorée – jetzt esse ich ihn allerdings schon.
  10. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
    Rosenkohl mit Kartoffelstampf
  11. Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
    Josef Eder
  12. Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
    Bouletten mit Senf
  13. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
    „Bandol sur Mer“ in der Torstraße
  14. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
    „Hof van Cleve“ in Kruishoutem in Belgien ( Peter Goossens).
  15. Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
    Jean-Francois Rouquette
  16. Der ideale Chef muss wie sein?
    Locker und fair aber dennoch korrekt nach dem Prinzip „Zuckerbrot und Peitsche“.
  17. Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
    Loyal – die linke und rechte Hand des Chefs.
  18. Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
    Wenn etwas überwürzt ist.
  19. Ihr größter Fehler?
    Ungeduld
  20. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
    Pünktlichkeit
  21. Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
    Südafrika – Kapstadt
  22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
    Australien
  23. Ihr Lieblingsgetränk?
    Jack Daniels Cola
  24. Ihr Lieblingswein?
    Gibt es nicht.
  25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
    Auf Geburtstagsfeiern – sonst trinke ich keinen.
  26. Ihre heimliche Leidenschaft?
    Schokolade
  27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Motorradfahren
  28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
    Ein Kochbuch von Kristof Coppens
  29. Wie viele Kochbücher haben Sie?
    Nicht viele, maximal 20.
  30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
    Indiana Jones
  31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
    Loyalität
  32. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
    Regionalität, Frische und Qualität – sowie den meisten Nutzen aus den Produkten zu ziehen.
  33. Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
    Der Ofen kaputt und Gasausfall während des Services, der Techniker hat eine halbe Stunde für die Reparatur gebraucht.
  34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
    Mit all meinen Freunden & meiner Familie – leckeres Essen & Getränke und vor allem gute Musik.
Auszeichnung 2011

2,5 Feinschmecker Punkte

„Simply good food!“
Pascal Verrooten
VOX Restaurant
Grand Hyatt Berlin
Marlene-Dietrich-Platz 2
10785 Berlin

http://www.berlin.grand.hyatt.de/

http://www.kulinarisches-interview.de/main/reservieren/185/index.html

Name:
Verrooten
Vorname:
Pascal
Geburtstag:
23.04.1982
Geburtsort:
Tienen, Belgien
Wohnort:
Berlin

Stationen

VOX Restaurant, Berlin

Pur Restaurant, Paris
„De Fakkels“ Restaurant, Sint-Truiden
Jens Darsow / kulinarisches Interviews http://www.kulinarisches-interview.de/

Allgarve 2008

Kultur- und Sport-Festival an Europas Westküste startet durch – Diesmal dabei: Lou Reed, Simply Red, Diane Krall, Mariza, Herbie Hancock und viele andere Stars

Wer einmal im Leben Lou Reed, Simply Red, Diane Krall und Portugals Fado Star Mariza sowie die Jazzlegenden Herbie Hancock, Lucky Peterson, Patti Austin und Manhatten Transfer sehen und hören will, der darf Allgarve 2008 nicht verpassen.

Das Festival Allgarve 2008 präsentiert sich mit einem beeindruckenden Line-up bekannter Musiker, Sportveranstaltungen und Kunstausstellungen. Damit unterstreicht Portugal den Ruf der Region Algarve als internationaler Tourismusmagnet und knüpft an die bereits überaus erfolgreiche Veranstaltungsreihe von 2007 an. Das Musik-, Sport-, und Kunst-Festival für die Region Algarve findet von Mai bis November dieses Jahres mit Unterstützung von Turismo de Portugal (Nationale Tourismus Behörde) und dem Algarve Promotion Büro statt.

Manuel Pinho, Portugals Minister für Wirtschaft und Innovation, hat erneut einen vollen Veranstaltungskalender für Allgarve 2008 zusammengestellt, der die verschiedenen Tourismusattraktionen sowie die wachsende Wettbewerbsfähigkeit der Region als Top-Destination für die Hauptsaison im Sommer hervorhebt.

Zahlreiche Sportveranstaltungen sind ein weiteres Highlight von Allgarve 2008. Das Festival eröffnet mit dem portugiesischen Motorboot-Grand Prix Algarve F1, der fester Bestandteil des Weltmeisterschaft-Kalenders ist. Ausgetragen wird der Wettbewerb in der Flussmündung des Arade Flusses in Portimão vom 2. bis zum 5. Mai. Weitere große Wassersportveranstaltungen sind die Portugal Segel Trophy, die Kitesurfing Weltmeisterschaft, die Portimão Formula Windsurfing Weltmeisterschaft und die Powerboot-Weltmeisterschaft. Das Programm von Allgarve 2008 endet mit dem portugiesischen Grand Prix im SuperBike in Portimão vom 31. Oktober bis 2. November.

Die Algarve ist auf Grund ihrer exzellenten Golfplätze zu einer bewährten Golf Destination geworden. Vom 16. bis zum 19. Oktober finden die prestigeträchtigen Portugal Masters mit einem Preisgeld in Höhe von drei Millionen Euro statt. Zudem werden in diesem Jahr der Nations Cup und die portugiesischen Ladies Open an der Algarve ausgetragen.

Weitere Bereiche von Allgarve 2008 sind moderne Kunst und Architektur, die von der Serralves Foundation und dem Museum für moderne Kunst unterstützt werden. Zu den Highlights gehören die PHotoEspana, eine große internationale Fotografieausstellung mit Bildern von Ignasi Aballí und die Ausstellung „Holidays in the sun“. Nationale und internationale Künstler verwandeln und beleben öffentliche Plätze, um die Rolle von Freizeit und Tourismus in der modernen Gesellschaft darzustellen.

Weitere Ausstellungen werden an ursprünglichen Orten wie der Salzmine von Campina de Cima in Loulé stattfinden. Hier werden Werke von João Maria Gusmão und Pedro Paiva gezeigt. Ein weiterer Ausstellungsort ist die alte Bierfabrik in Faro.

Portugal ist berühmt für seine gastronomische Tradition, weshalb das Thema Essen und Trinken bei Allgarve 2008 eine wichtige Rolle spielt. Bei dem Sardine Festival in Portimão und dem Meeresfrüchte Festival in Olhão wird traditionelle regionale Küche präsentiert.

Mit einem aufsehenerregenden multikulturellen Programm bekräftigt Allgarve 2008 den Status der Region als erstklassige touristische Destination und präsentiert internationalen Besuchern Portugals facettenreiches touristisches Angebot

Neuigkeiten aus China

Halle im Himmelstempel wiedereröffnet
Die „Andachtshalle für gute Ernten“ im Himmelstempel, einem Rundbau aus der Ära der Qing-Dynastie (1644 – 1911) der den Himmelstempel in Beijing symbolisiert, wurde kürzlich nach jahrelanger, 5,8 Millionen US-Dollar teurer, Renovierung wiedereröffnet.

Madame Tussaud’s Wachsfiguren-Kabinett in Shanghai
Die chinesischen Superstars Yao Ming, der Hürdenläufer Liu Xiang und Kung-Fu-Idol Jackie Chan sind die Hauptdarsteller im neuen Museum in Shanghai. Das weltweit sechste Madame Tussaud Wachsfiguren-Kabinett zeigt die naturgetreuen Wachsmodelle von 75 der beliebtesten Prominenten Chinas.

Unterirdisches Han Dynastie-Museum
In der Nähe von Xian wurde kürzlich eines der größten Untergrund-Museen eröffnet. Es zeigt eine Weltklasse-Sammlung von 1.770 Relikten der westlichen Han Dynastie. Das Han Yang Ling-Museum liegt neben dem Mausoleum des Kaisers Liu Qi (188 – 141 vor Christus) und seiner Kaiserin. Auf den 1.400 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind unter anderem Terrakotta-Figuren von Kriegern, Musikanten und Haustieren zu sehen.

Hochgeschwindigkeits-Bahn kürzt Reisezeit zwischen Beijing und Shanghai
Für den Bau der 1.318 Kilometer langen Hochgeschwindigkeits-Strecke wird chinesische Technologie eingesetzt. Die Reisezeit zwischen den beiden Städten wird sich auf fünf Stunden reduzieren. Baubeginn ist noch in diesem Jahr, die Eröffnung ist für 2010, rechzeitig zur Weltausstellung in Shanghai, vorgesehen. Derzeit beträgt die Reisezeit zwischen Beijing und Shanghai noch 14 Stunden.

Olympische Sommerspiele 2008
Prominente Filmemacher führen Regie bei Eröffnungs- und Schlussfeier
Zhang Yimou, der international gefeierte chinesische Filmemacher, wurde zum Regisseur für die Eröffnungs- und Schlussfeiern der Olympiade 2008 ernannt. Er ist bekannt für seine opulente Cinematographie. Zhang wird dabei mit Steven Spielberg zusammenarbeiten. Der Oskar-Gewinner ist künstlerischer Berater für die Zeremonien. Als weitere Berater wurden der Regisseur der Olympischen Zeremonien in Sydney, Richard Birch, und Yves Pépin, Präsident der internationalen Eventagentur ECA2 ernannt.

Trends in China
15 Millionen Chinesen wollen ins Ausland.
Nach einer Studie von MasterCard International wird die Zahl der Chinesen, die nach Übersee reisen, nach den ersten sechs Monaten 2006 auf 15,45 Millionen gestiegen sei (2005 reisten 28,85 Millionen Chinesen ins Ausland). Bevorzugte Destinationen: Hongkong, Australien und Europa.

Heiße Tipps für In-Locations in Shanghai
M, die sexy Glamour-Bar am Bund, erhält im Juni ihr eigenes Lokal. Besitzerin Michelle Garnaut verspricht eine noch glamourösere Bar im sechsten Stock des bestehenden Gebäudes. Dazu gehört eine Champagner-Bar, musikalische Unterhaltung bis spät in die Nacht und der berühmte Ausblick.

Shanghais neueste Hip-Destination ist Pier One, eine alte Fabrik im Künstlerviertel am Suzhou Creek, mit dem Nachtclub Minx und der Monsoon Lounge.

Beijings kaiserliche Küche kommt in den Süden
Li Jia Cai, das bekannte Beijinger Restaurant, das Gerichte aus der kaiserlichen Küche der Witwe Ci Xi nachkocht, wird im Sommer seine erste Filiale in Shanghai am Bund eröffnet. Die Rezepte sind einem Großvater zu verdanken, der die Palastwachen leitete.

Simply Life mit mehr Platz
Simply Life, das Shanghai Lifestyle-Label, eröffnete im Frühjahr sein größtes Flagship-Store in Xintiandi. Hier gibt es mehr Platz für die charakteristischen asiatischen Produkte und für neue Produktlinien wie Einrichtungsgegenstände.

Kochschule „Ginja Cook“

Das JW Marriott Phuket Resort & Spa ist um eine weitere Attraktion reicher und bietet ab sofort mit „Ginja Cook“ eine ganz besondere Kochschule an. Groß und klein, Einzelbucher wie Familien, aber auch Gruppen können die Feinheiten der Thaiküche erlernen. Zur Verfügung stehen vier Kochstationen für jeweils zwei Kochschüler, so dass die Gruppengröße von maximal acht Teilnehmern gutes Lernen garantiert.

Zum Tagespreis von 150 US-Dollar startet das Schulprogramm in der vom Bensley Design Studio aus Bangkok gestalteten „Ginja Cook“ täglich außer sonntags immer um 08.00 Uhr morgens. Auf dem Stundenplan stehen dann bis 14.00 Uhr unter anderem ein Marktbesuch, eine Küchenkräuterkunde und die eigentliche Kochstunde – an deren Ende ein gemeinsames Mittagsessen steht.
Wem das noch nicht genug ist, kann anschließend noch optional die Geheimnisse der thailändischen Gemüseschnitzerei erlernen. Der lukullische Schwerpunkt der „Ginja Cook“ wechselt täglich: Von Lunch Favorites über Ginja Signatures bis zu Thai Greats.

Die Kids wollen auch an den Kochtopf ran? Kein Problem, dafür gibt es den „Junior Ginja Cook Day“, wo Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren zum Preis von 75 US-Dollar mit Vater und/oder Mutter gemeinsam die asiatischen Küchenfeinheiten erkunden können.

Sparen ist mit dem „Simply Thai“ Ginja Cook Package inklusive drei Übernachtungen ab 668 US-Dollar je nach Reisezeit und Zimmerkategorie möglich. Airport-Transfer und Doppelzimmer mit Frühstück sind ebenso inkludiert wie ein Tageskochkurs für Zwei. Und wer dann im wahrsten Sinne des Wortes Appetit auf mehr hat, erhält für weitere Kochkurse jeweils 25 Prozent Rabatt.

Alle vorgenannten Preise verstehen sich zuzüglich Service Charge und örtlicher Steuern. Das „Simply Thai“ Ginja Cook Package ist nicht buchbar zwischen dem 26. Dezember 2006 und 10. Januar 2007.

www.phuket.com/marriott

Mobilfunk-Discountangebote nur innerhalb Deutschlands günstig

Die Angebote der Mobilfunk-Discounter
haben auch in 2006 nicht an Attraktivität verloren. Im Gegenteil gibt
es zurzeit immer neue Verkaufsaktionen von diversen Anbietern unter
anderem in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Computerbild, um
weitere Kunden zu gewinnen. „Die Preise sind aber nur interessant,
solange die Gespräche innerhalb Deutschlands geführt werden“, gibt
Martin Müller, Tarifexperte vom Onlinemagazin www.teltarif.de zu
bedenken. „Sobald die Prepaidkarte im Ausland eingesetzt wird, sind
die Angebote derzeit noch nicht ‚discount-billig‘.“ So kosten
eingehende Gespräche innerhalb Europas bei den Prepaidangeboten von
simyo, blau oder debitel-light 0,82 Euro/Minute und außerhalb teure
1,69 Euro/Minute. Im Vergleich zu Laufzeitverträgen entspricht dies
einer Kostensteigerung von bis zu 50 Prozent. Für Verbindungen aus
beliebten Winterreisezielen, wie Österreich, Schweiz oder Italien,
nach Deutschland fallen 1,53 Euro pro Minute an. „Besser als ein
Handygespräch ist der Versand einer SMS, der mit 49 bis 99 Cent pro
Mitteilung erheblich günstiger ist“, rät Müller.

Hat man eine SIM-Karte von easyMobile oder simply im T-Mobile-Netz

im Handy, stehen die Gesprächs- und SMS-Kosten noch nicht im Vorfeld
fest. Sie errechnen sich aus den erhobenen Gebühren des
Roamingpartners, dem jeweiligen Wechselkurs und einem
Bearbeitungsaufschlag des eigenen Anbieters. In Summe ergibt sich ein
ähnlich unattraktiver Betrag, wie bei simyo, blau oder debitel-light.
Hinzu kommt, dass bei easyMobile und simply eine automatische
Freischaltung für die Auslandsnutzung erst nach ein bis drei Monaten
oder gar erst auf separaten Antrag erfolgt. Bei den Angeboten im
E-Plus-Netz ist die Roamingnutzung von Anfang an möglich und gilt für
abgehende Gespräche in 34 Ländern.

Um die Handyrechnung im Ausland in Grenzen zu halten, empfiehlt
der Experte von teltarif.de: „Da die Prepaid-Discounter bei häufigen
Auslandsaufenthalten derzeit noch als unrentabel einzustufen sind,
sollte man lieber auf eine lokale oder internationale
Roaming-Prepaidkarte zurückgreifen. Diese sind im Internet oder in
Handy-Shops vor Ort erhältlich.“

Auf welche Aspekt der Urlauber bei der Nutzung einer Prepaid-Karte
im Ausland achten sollte, findet man unter
www.teltarif.de/i/prepaid-roaming.html .

Jetzt kostenlos mobil telefonieren

Mobilfunker locken mit 0 Cent pro Minute

Der juengst angekuendigte Einstieg des ersten Lebensmittel-Discounters
in den Mobilfunkmarkt hat die Branche aufgeschreckt: Zumindest
temporaer gibt es jetzt Angebote von Simply, simyo und easyMobile.de.

Der T-Mobile-Reseller Simply und easyMobile.de bieten fuer ein paar
Monate gar kostenlose Gespraeche und SMS zwischen ihren Kunden an –
bis zum 28. Februar 2006.

www.golem.de/0512/42047.html