Lena Endesfelder

Die neue Deutsche Weinkönigin heißt Lena Endesfelder und kommt von der Mosel! Als neue Deutsche Weinprinzessinnen komplettieren Mara Walz aus Württemberg und Christina Schneider aus Franken das Trio der Deutschen Weinmajestäten 2016/2017.

Strahlend und unter lautstarkem Jubel nahm Lena Endesfelder aus Mehring die Krone und zahlreiche Glückwünsche entgegen. Überzeugend und kompetent präsentierte sich die 23jährige Winzerin bereits im Vorentscheid, charmant und schlagfertig war ihr Auftreten im äußerst spannenden Finale. Damit überzeugte sie die Fachjury und gewann die Sympathien der rund 1.300 Zuschauer in der Mainzer Rheingoldhalle. Im Auftrag des Deutschen Weininstituts (DWI) wird Lena Endesfelder nun als 68. Deutsche Weinkönigin ein Jahr lang auf über 200 Terminen im In- und Ausland als Botschafterin für den deutschen Wein unterwegs sein.

„Ich bin einfach nur überglücklich“, jubelte die frisch gekürte Weinkönigin unmittelbar nach der Wahl. „Ich genieße den Moment und freue mich auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr im Dienst der deutschen Weinwirtschaft“, sagte Lena Endesfelder, die das Studium Bachelor of Science Weinbau und Oenologie in Geisenheim bereits erfolgreich abgeschlossen hat und seither gemeinsam mit Mutter und Schwester das eigene Weingut in Mehring bewirtschaftet.

Mit ihren ausgesprochen guten weinsensorischen, rhetorischen und kommunikativen Fähigkeiten setzte sich die Kandidatin von der Mosel in mehreren Spielrunden gegen ihre fünf Mitbewerberinnen durch. Vor laufenden Kameras mussten sie beispielsweise in einer verdeckten Weinprobe die Rebsorte erkennen und dem richtigen Anbaugebiet zuordnen. In der Raterunde „Was bin ich“ galt es, mit geschickten Fragen weinbezogene Berufe herauszufinden und bei „Dingsda“ die richtigen Weinbegriffe zu erkennen, die von Kindern beschrieben wurden. Lena Endesfelder blieb dabei sehr locker, punktete mit ihrer souveränen Art und Kompetenz. Auch ihre einminütige Rede zum Thema „Weinvermarktung in China – vier Helfer für das DWI“, in die sie spontan die vier Persönlichkeiten Sepp Blatter, Papst Benedikt, David. Cameron und Stefan Raab einbauen musste, gelang ihr ganz hervorragend. Fröhlich und humorvoll hat Lena ihre letzte Aufgabe gelöst, in der Sie einen Brief an sich selbst schreiben und dem Publikum vortragen musste.

Nach sieben Jahren geht die höchste deutsche Weinkrone damit wieder an die Mosel, und Lena Endesfelder darf sich auf einen rauschenden Empfang in ihrem Heimatort Mehring freuen.

Freudig schaut auch die Württembergerin Mara Walz auf das vor ihr liegende Amtsjahr als Deutsche Weinprinzessin. Die 23jährige hat ihr Duales Studium für Weinbau & Oenologie in Neustadt bereits abgeschlossen und wird nun statt im elterlichen Weingut vor allem „am modernen Bild des Weinlands Deutschland“ arbeiten.

Glücklich zeigte sich zudem Christina Schneider aus Franken nach ihrer Krönung. „Ich kann noch gar nicht glauben, was hier gerade passiert“, sagte die 22jährige, die nach ihrem Bachelor der Psychologie den Master-Abschluss der Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg anstrebt. Dies wird sie nun sicher gerne ein Jahr zurückstellen, um sich als Deutsche Weinprinzessin in den Dienst der Weine aus den 13 Anbaugebieten zu stellen.

V-Label

Schlachtreste im Kuchen? Das V-Label schafft Klarheit beim Einkauf
Immer mehr Hersteller lassen ihre Produkte als ‚vegetarisch‘ oder ‚vegan‘ mit dem V-Label lizenzieren. Für Verbraucher wird der Einkauf durch das V-Label einfacher. Der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) erklärt die Vorteile des Labels für Hersteller und Verbraucher.

Immer mehr Hersteller von Lebensmitteln, bekannte Marken und Discounter verwenden das V-Label zur Auszeichnung ihrer vegetarischen und veganen Produkte. Das V-Label ist ein international geschütztes Qualitätssiegel zur Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Lebensmitteln und Produkten. Es wird als Orientierungshilfe auf Verpackungen eingesetzt.

400 Partner mit über 5.000 Produkten
Das grüne V auf gelbem Grund wird inzwischen von rund 400 Partnern auf über 5.000 Produkten verwendet. Unter den V-Label-Partnern finden sich neben Namen wie FRoSTA, HARIBO, Valensina, Rügenwalder Mühle, Bonduelle, Knorr, Erasco, FRoSTA, Alpro und Tartex auch die Discounter ALDI Süd und NORMA. „Die großen Marken möchten den Einkauf für ihre Kunden so leicht wie möglich gestalten. Für viele Verbraucher ist es wichtig, auf den ersten Blick zu erkennen, ob ein Produkt vegetarisch oder vegan ist. Das V-Label erspart das Lesen von langen Zutatenlisten oder die aufwendige Nachfrage beim Hersteller. Die Kunden können einfach zugreifen“, sagt Julia Katharina Schneider, Projekt- & Qualitätsmanagement V-Label beim VEBU.

Eigenauszeichnungen sind nicht verlässlich
Einige Hersteller zeichnen ihre Waren eigenständig und mit selbst entworfenen Logos als ‚vegan‘ oder ‚vegetarisch‘ aus. Aber was bedeuten diese Auszeichnungen? „Sie sind nicht verlässlich, da hier jeder mit einem anderen Maß misst. Durch die fehlende gesetzliche Definition kann für jede Firma ‚vegan‘ oder ‚vegetarisch‘ etwas anderes bedeuten. Weder auf Bundes- noch auf europäischer Ebene existieren Legaldefinitionen für den Lebensmittelbereich. Bei vielen Herstellern geht es nur um die im Produkt enthaltenen Zutaten. Das V-Label hingegen bietet durch klare Kriterien eine eindeutige Vergleichbarkeit, denn die Prüfer haben auch die im Herstellungsprozess verwendeten Produktionshilfsstoffe sowie Trägerstoffe von Vitaminen und Aromen im Blick“, so Schneider. „Viele Verbraucher sind erschrocken, wenn sie erfahren, dass zum Beispiel klare Säfte oft mit Gelatine geklärt werden oder in Torten und Desserts Gelatine als Bindemittel verwendet wird. Niemand erwartet die aus Schlachtabfällen gewonnene Gelatine in vermeintlich vegetarischen Lebensmitteln. Das V-Label schafft hier Klarheit“, ergänzt Schneider.

Vorteile für Händler und Hersteller
„Die zunehmende Verbreitung des V-Labels zeugt sowohl vom Vertrauen, das Verbraucher ihm entgegenbringen, als auch von den Vorteilen, die Händler und Hersteller von dessen Einsatz haben“, erläutert Schneider. „Hersteller, die daran interessiert sind ihre Produkte mit dem V-Label auszuzeichnen, sind aufgerufen, auf uns zuzukommen. Wir freuen uns über das wachsende Interesse“, so Schneider abschließend.

http://v-label.eu/

Kolja Kleeberg in Glücksburg (SH)

Viele Michelin-Sterne und Gault Millau-Punkte treffen bei dem 29. Schleswig-Holstein Gourmet Festival mit Auftaktgala am 20. September 2015 wieder zusammen. Als eins der 15 Mitgliedshäuser des Festivals ist das Strandhotel Glücksburg wieder dabei. Zu Gast bei Küchenchef André Schneider: Kolja Kleeberg.

Am 8. November 2015 zaubert Kleeberg ein festliches Galadinner. Am 9. November 2015 wird es dann legerer, wenn er mit vier weiteren Gast-Köchen die legendäre Küchenparty des Hauses veranstaltet. Beide Abende kosten je 140 Euro pro Person inklusive Aperitif und korrespondierenden Getränken. Die passende Übernachtung im Strandhotel ist ab 149 Euro pro Nacht im Doppelzimmer buchbar.

Sein Restaurant Vau in Berlin ist seit der Eröffnung 1997 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, bei Gault-Millau erreicht es 17 von 20 Punkten, drei von fünf Diamanten im Varta-Führer und drei von fünf „F“ in Der Feinschmecker. Und dennoch ist Kolja Kleeberg mit diesem Erfolg nicht abgehoben. Im Gegenteil: Der gebürtige Kölner ist vor allem für seinen Witz und seine sympathische Art gepaart mit Professionalität und Unterhaltsamkeit bekannt. Mit genau diesen ganz persönlichen Zutaten gibt er seinem Gastspiel im Strandhotel Glücksburg die ganz eigene Note.

So beispielsweise beim Galadinner mit 5-Gang-Menü am 8. November: an festlich gedeckten Achtertischen im Elisabeth-Saal haben Kleeberg-Spezialitäten ihren großen Auftritt. Hautnah und etwas gelassener erleben Gäste gleich sechs Spitzenköche bei der legendären Küchenparty am nächsten Tag: Zusammen mit den vier Kollegen Jens Kommerau (Kaffee Worpswede, Worpswede), Holger Zurbrüggen (Restaurant Balthazar, Berlin), Charlotte und Daniel Schröter (Toshido & Schröter‘s Leib und Seele, Bremen) präsentieren Kolja Kleeberg und Strandhotel-Küchenchef André Schneider ihre frisch zubereiteten Genüsse an verschiedenen Stationen im Restaurant Felix und in der Küche. Beide Events starten um 18.30 Uhr. Am Piano sorgt Peter Sörensen für die passende musikalische Begleitung.

Innerhalb der 15 verschiedenen Restaurants, in denen Gourmets vom 26. Oktober 2015 bis zum 06. März 2016 zwischen Timmendorf und Friedrichstadt, Sylt und Ratzeburg ihre Feinschmecker Abende buchen können, ist das Strandhotel Glücksburg die fünfte Station. Außer Kolja Kleeberg stehen in diesem Jahr noch weitere 17 Gastköche am Herd – darunter mit vier Frauen so viele wie noch nie. Sie alle sind angetreten, um Schleswig-Holstein als Feinschmecker-Bundesland weiter zu etablieren. Sehr zum Vergnügen aller Freunde exzellenter Küche.

Passendes Arrangement im Strandhotel Glücksburg
Was gibt es schöneres, als nach einem herausragenden Essen mit vorzüglichen Weinen und anregender Unterhaltung mit Wellengeplätscher vor dem Fenster einzuschlafen. Wer sich auch noch auf einen Tag mit Strandspaziergang, entspannender Sauna oder Massage am nächsten Tag freuen möchte, kann seinen Dinner-Genuss am 8. oder 9. November mit dem passenden Übernachtungsangebot des Strandhotels verlängern. Eine Nacht im nordisch-eleganten Doppelzimmer ist ab 149 Euro buchbar und inkludiert Frühstücksbuffet und Nutzung der Wellness-Lounge.

www.strandhotel-gluecksburg.de

Hannes Schneider

Für das Team um Hannes Schneider, der das Fünf-Sterne-Hotel Arlberg führt, ist Tradition ein lebendiger Begriff – und gewissermaßen ein Vermächtnis. Vor 50 Jahren leisteten seine Eltern Pionierarbeit, als sie den Grundstein für das heute renommierte Luxushotel legten. Auch in der Küche des Hauses zollt die Crew auf ihre ganz eigene Weise der Vergangenheit Tribut und lässt sich dabei bereitwillig über die Schulter schauen. Gäste dürfen im Rahmen eines eigens zusammengestellten Packages das Geheimnis hinter perfekten klassischen Gerichten, wie Kässpätzle, Schlutzkrapfen oder Mohnnudeln lüften.

Die guten alten Zeiten werden oft zitiert, meist zurückersehnt und viele lassen sie gerne wieder aufleben. Dass Erinnerungen an einen Geschmack oder Geruch bekanntlich besonders intensiv sind, macht sich das Team des Hotel Arlberg in Lech zu Nutze und lädt Gäste ein, kulinarisch auf den köstlichen Spuren der Vergangenheit zu wandeln. Wer Buchteln mit Vanillesoße aus seiner Kindheit kennt oder Mohnnudeln liebt, der kommt in „Omas Küche“ auf seine Kosten. Das gleichnamige Package basiert auf einem Aufenthalt von vier Übernachtungen inklusive Halbpension und ermöglicht bei einem Kochkurs einen umfassenden Blick in das Rezeptbuch der Großmutter, in dem sich traditionell österreichische Gerichte finden. Ein Mini-Sommelierkurs bildet das genussvolle i-Tüpfelchen. Als Ode an die Gartenkunst von „Anno Dazumal“ steht überdies eine vierstündige Kräuterwanderung auf dem leichtfüßigen Programm, die dank eines aus heimischen Kräutern hergestellten kleinen Präsents sicher noch lange in Erinnerung bleibt. Eine Kräuterstempelmassage rundet das Angebot ab, das von 15. bis 19. Juli 2015 oder von 9. bis 13. September 2015 zum Preis von 1.500 Euro für zwei Personen im Deluxe-Doppelzimmer buchbar ist. Weitere Informationen unter http://www.arlberghotel.at/pauschalen/omas-kueche-neu-entdecken/.

Der Sinn für Tradition wird im Hotel Arlberg durch Innovation perfektioniert. In den zwölf jüngst umgebauten Unterkünften des Jagdhofs sind moderne Technik mit regionalen Materialien wie Schiefer, rohe Granitplatten und handgehobelte Eichenböden harmonisch miteinander kombiniert. Das Hotel Arlberg verfügt über 51 individuell eingerichtete Zimmer und Suiten. Der mit zwei Hauben dotierte Küchenchef Franz Riedler und sein Team sind über die Grenzen von Lech hinaus berühmt für ihre hervorragende Kochkunst, die Gault Millau regelmäßig mit zwei Hauben dotiert. Der großzügige Senses Spa macht das Angebot des Fünf-Sterne-Traditionshotels für ein rundum gelungenes Urlaubserlebnis komplett.

Junge Sterneköche im Schwarzwald

Zum Event „Koch des Jahres“ werden die Newcomer der Szene erwartet
 
Das Foodevent „Koch des Jahres“ bildet eine einzigartige Plattform, die Hunderte von Fachbesuchern und Foodies anzieht. Über den Wettbewerb mit hochkarätig besetzter Jury hinaus bietet die Veranstaltung am 27. April in Achern weitere Highlights. Das Showprogramm und die spritzige Küchenparty mit vielen jungen Sterneköchen garantieren genussvolle Momente und Einblicke in die neuesten kulinarischen Entwicklungen der Region.
 
Die handwerkliche und kreative Arbeit in den Küchen der Spitzengastronomie steht beim Schwarzwälder Event in der Scheck-In Kochfabrik im Zentrum:
Zur Black Forest Edition by Koch des Jahres bringt Den­nis Maier (Sra Bua* by Juan Amador, Frankfurt) asiatische Aromen in den Schwarzwald. Im Fokus seines Showauftritts zum Thema Asian Crossover steht ein technisch ausgeklügelter Gang aus Gänse­leber, Sepia, grünem Pfirsich und Mirin. Mit kontrastrei­chen Spannungsbögen baut der junge Sternekoch Geschmacksbrücken zwischen Europa und dem Kontinent des Ostens und zeigt neue Möglichkeiten, Geschmack und Technik zu verbinden.
Das Showcookingkonzept iChefs bildet einen innovativen Zugang zur Kreativität der heutigen Nachwuchsstars am Herd. iChefs – das sind 3 Spitzenköche, die aus 3 gleichen Komponenten 3 unterschiedliche Interpretationen ausarbeiten. In Achern zeigen Tristan Brandt (Opus V*, Mannheim), Benjamin Peifer (Urgestein*, Neustadt a.d. Weinstraße) und Robert Rädel (oben*, Leimen-Lingental) ihr Können. Ausgangspunkt sind dabei die drei Produktbereiche „Forelle“, „Wald & Wiese“ und „was sonst übrig bleibt“, welche spannende Interpretationen erwarten lassen. Im Zentrum stehen die eingesetzten Techniken sowie der eigene Stil und die dahinterliegende Philosophie.
Am Abend findet die ereignisreiche Veranstaltung in der Ron Zacapa Night mit großer Küchenparty ihren krönen­den Abschluss. Ganz im Zeichen des Tages übernehmen am Abend ins­besondere die jungen Sterneköche der Region das Küchenzepter. Jeder von Ihnen serviert den Gästen eine aktuelle Kreation aus seinem Restaurant, die in besonderem Maße den Küchenstil des Urhebers widerspiegelt. Diese Signature Dishs werden im Verlauf des Abends von den Köchen vorgestellt und bilden einen Querschnitt aktueller Trends und Tendenzen der Kulinarik.
 
Zur Küchenparty der Black Forest Edition erwarten Sie Kreationen von:
– Marco Akuzun (topair*, Stuttgart)
– Marian Schneider, Klaus Buderath & Team (Lago*, Ulm)
– Philipp Stein (Favorite*, Mainz)
– Christian Sturm-Willms (Yunico, Bonn)
– Kay Baumgardt (L.A. Jordan*, Deidesheim)
– David Mahn (ammolite**, Rust)
– Dirk Rogge (UFS, Heilbronn)
– Nils Jorra & Stefan Schneider (Otto Gourmet, Heinsberg)
– Tobias Schnieders (Scheck-In Kochfabrik, Achern)
 
Weitere Informationen und Tickets unter www.kochdesjahres.de

Jennifer Kliem, Catharina Rehaag

Maritim Azubi Pokal

Druck und Zeitstress wie bei der echten Abschlussprüfung: Beim Maritim Azubi Pokal ging es für die insgesamt 20 Azubis aus dem dritten Lehrjahr um alles. Bereits zum 24. Mal fand im Maritim Hotel Bremen das große Finale statt. Mitte Januar 2015 kämpften die Finalteilnehmer um die ersten Plätze in den Bereichen Küche, Restaurant- und Hotelfach.
Der Endausscheidung gingen bereits zwei Vorentscheide mit insgesamt 44 Teilnehmern aus allen deutschen Maritim Hotels voraus. Für die einzelnen Fachbereiche wurden nur die Besten von ihren Hotels ins Rennen um den jährlich stattfindenden Pokal geschickt – eine Ehre, die gleichzeitig gezielte Vorbereitung auf die IHK-Abschlussprüfung ist. Denn die Juroren aus den Maritim Hotels und der Hotelfachschule Lübeck prüfen sowohl das theoretische Wissen als auch praxisnahe Kenntnisse. Es nahmen je acht angehende Hotelfachleute und Köche/Köchinnen teil sowie vier angehende Restaurantfachleute.

Den Maritim Azubi Pokal für den besten Hotelfachmann nahm David Krauss vom Maritim Hotel Ulm entgegen. Über den ersten Platz im Restaurantfach freute sich Jessica Schneider vom Maritim Hotel Stuttgart. Den Titel beste angehende Köchin sicherte sich Jennifer Kliem, Maritim Hotel Berlin.

Die Platzierungen im Überblick:
Hotelfachmann/-frau
David Krauss, Maritim Hotel Ulm
Julia Faßnacht, Maritim Hotel Stuttgart
Mona Barthelmes, Maritim Hotel Würzburg
 
Restaurantfachmann/-frau
1. Jessica Schneider, Maritim Hotel Stuttgart
2. Madlin Behlen, Maritim Hotel Köln
3. Georgios Kritskas, Maritim Airport Hotel Hannover

Koch/Köchin
1. Jennifer Kliem, Maritim Hotel Berlin
2. Catharina Rehaag, Maritim Hotel Düssseldorf
3. Florian Witter, Maritim Hotel Halle/Saale
und Niklas Windmeier, Maritim Airport Hotel Hannover
(zwei Drittplatzierungen bei gleichem Punktestand)

Die Gewinner freuen sich über Seminar- und Konzertgutscheine, hochwertige Fachliteratur und andere attraktive Sachpreise.
 
www.maritim.de

Andre Schneider

„Kulinarik mit Freunden“ heißt das neueste Abendevent am 24. Januar 2015, bei dem Küchenchef André Schneider mit fünf seiner bekannten Kochkumpanen aus Hamburg und Sylt die leckersten Gerichte des Nordens zaubert. Im Elisabeth-Saal und im Foyer des Vier-Sterne Superior Strandhotels erleben Gäste von Station zu Station, was es mit den Speisen und ihren Produkten auf sich hat. Der Kopenhagener Pianist Peter Sörensen begleitet den ungezwungenen Abend am Piano. Der Preis für das Event beträgt 89 Euro pro Person. Los geht es um 19.00 Uhr.

Natürlich und bodenständig sind sie alle – die befreundeten Gastköche vom Strandhotel-Küchenchef André Schneider: Deshalb nennt der ambitionierte Koch sein neuestes Event für Januar 2015 auch „Kulinarik mit Freunden“. Mit dabei sind Sternkoch Sigfried Danler aus Hamburg (Poletto Winebar Ristorante), Gregor Goltz aus Sylt (Manne Pahl, Kampen), Oliver Bergerhausen aus Sylt (Dorint Hotel Westerland), David Siaahan aus Hamburg (Chinaman, Sushi & Co) sowie Bierbraumeister Oliver Wesseloh aus Hamburg (Kehrwieder Kreativbrauerei).

Für sie ist es wichtig, dass ihre Gäste entspannt essen und trinken. Und das können sie besonders gut im Vier-Sterne Superior Strandhotel Glücksburg, wo die weite Ostsee und der Blick auf Dänemark Lust auf Genuss macht. Im schlossartigen Ambiente des Elisabeth-Saal mit Foyer, Kamin und Sonnenterrasse, wo schon Kaiser Wilhelm II., Thomas Mann oder Emil Nolde verwöhnt wurden, können sich Feinschmecker an verschiedenen Stationen mit den Köchen und dem Bierbrauer austauschen, vieles über die Zutaten und Produkte erfahren und die köstlichsten Gerichte in lockerer Atmosphäre genießen.

Das Event „Kulinarik mit Freunden“ kostet nur 89 Euro pro Person inklusive korrespondierender Getränke, Begrüßungsdrink und Fingerfood. Über die Rezeption können Karten telefonisch unter 04631-6141-0 vorbestellt werden.

Skandinavische Gemütlichkeit
Wer im Anschluss des Abends mehr skandinavische Gemütlichkeit genießen möchte, bucht eine Übernachtung in einem der 36 Zimmer und Suiten mit Eichenholzparkett. Jedes der Zimmer hat einen anderen Grundriss und wurde individuell, beispielsweise mit verschiedenen Schränken, Farben und Gardinen, eingerichtet. Die Zimmerpreise starten ab 79 Euro pro Person im Einzelzimmer (DZ ab 139 Euro) und beinhalten das reichhaltige Frühstücksbuffet.

Weitere Kulinarische Events 2015
In dem neuesten Kulinarischen Kalender für das 1. Halbjahr 2015 des Strandhotel Glücksburg sind weitere spannende Events enthalten, darunter „Menüs aus Alten Zeiten – Anno 1883“ im März oder das erste „Wein- und Gartenfest für die ganze Familie“ im Juni. Wie zu Omas Zeiten genießen die Strandhotel-Gäste auch jeden Sonntag den beliebten Sonntagsbraten in den verschiedensten Variationen. Alle kulinarischen Events sind hier abrufbar: http://www.strandhotel-gluecksburg.de/fileadmin/downloads/kulinarischer-kalender/StHotel_Kulkal.pdf.

Heinrich Schneider

Das höchste Sternerestaurant Italiens im neuen Design – eine große Glastür erlaubt den Blick in die neue Schauküche und somit auf Sternekoch Heinrich Schneider bei der Arbeit an seinem neuen Designspezialherd – Schwebender Weinkeller, verglaste Schauküche und herrliche Panoramafenster – hoch oben in den Sarntaler Bergen haben die Geschwister Gisela und Heinrich Schneider dem Auener Hof mit viel Passion und Liebe zum Detail in neues Design gehüllt. Das auf 1.600 Metern Höhe gelegene Gourmetrestaurant ist seit 2009 mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.

Schlemmen mit Bergblick: Als höchstgelegenes Sternerestaurant Italiens startet der Auener Hof rundum erneuert in die Sommersaison. „Die Idee war, unseren Gästen nicht nur auf dem Teller Südtiroler Natur zu bieten“, erzählt Gisela Schneider. „Mit der Neugestaltung holen wir die Natur jetzt direkt in unser neues Restaurant Terra.“ Um die ganz persönliche Atmosphäre zu wahren, wurde Raum für maximal 25 Gäste geschaffen. Große bis unter das Dach reichende Panoramafenster sorgen im gesamten Restaurantbereich für einen freien Blick auf das Rosengartenmassiv und die umliegenden Berge. Im Inneren vermitteln Holz, Leder und Stein das Gefühl von unaufdringlicher Moderne und Natur pur. Neuer Blickfang und gleichzeitig architektonisches Highlight der neugestalteten Gaststube ist der „Wine-Cube“, der als begehbarer Weinkeller an der Decke schwebt. Gleichzeitig erlaubt eine große Glastür den Blick in die neue Schauküche und somit auf Sternekoch Heinrich Schneider bei der Arbeit an seinem neuen Designspezialherd. Lediglich regionale, Südtiroler Produkte sowie rund 40 verschiedene Wildkräuter, die Heinrich Schneider selbst in den umliegenden Wiesen und Wäldern sammelt, schaffen es auf 1.600 Metern Höhe in die Töpfe und Pfannen der raffinierten Terra-Küche. Die dazu passenden Weine empfiehlt Sommelière Gisela Schneider aus dem besten und größten Weinsortiment Südtirols. Wer das Exklusive sucht, bucht den Chef’s Table. Dieser spezielle Tisch für Zwei besticht durch eigenes Design und beinhaltet ein 12-Gänge-Degustationsmenü mit Chef-Service.

Übernachtungsgäste finden im kleinen Vier-Sterne-Hotel Auener Hof mit insgesamt acht Doppelzimmern und zwei Suiten einen gemütlichen Rückzugsort. Buchungen unter www.auenerhof.it

Weitere Informationen zu Südtirols Süden: www.suedtirols-sueden.info

Andre Schneider

Neues Jahrhundertmenü „anno 1883“ im Strandhotel Glücksburg

Historische Themen spielen im Strandhotel Glücksburg eine besondere Rolle, vor allem wenn sie mit Gaumenfreuden verbunden sind: So widmet das Restaurant-Team rund um Küchenchef Andre Schneider dem Jahr 1883 ein Jahrhundertmenü, das täglich vom 11. bis 26. Januar 2014 originalgetreu, aber mit einer Prise Moderne serviert wird. Für 59 Euro pro Person.

Ganz zufällig kam das Team des Strandhotels Glücksburg auf das Jahr 1883: „Das ist echte Geschichte“, erzählt Kirsten Herrmann, Marketingleiterin des Strandhotels Glücksburg. „Frida Augustin, eine 90-jährige Dame, kam vor rund zwei Jahren in unser Haus und hatte einige alte Menükarten und ein Bild in der Hand, das sie uns unbedingt geben wollte“. Sie hatte alles auf ihrem Dachboden gefunden. Die Menükarten und das Bild stammten aus dem Jahr 1883 – jener Zeit, in der ihre Oma Anna Ohrt (geboren 1860 in Segeberg) in der Küche des Strandhotels Glücksburg gearbeitet hatte und sie selbst in den Jahren danach auch noch oft zu Besuch war.

„Als wir eine alte Menükarte vom 23. Juli 1883 in den Händen hielten und die Anekdoten von Frida Augustin hörten, war es klar – wir müssen diese Geschichte erlebbar machen und den Geist dieser Zeit erwachen lassen“, so André Schneider, der seit 2003 Küchenchef im Vier-Sterne-Superior-Hotel ist und sich durch seine prämierte kreative Kochkunst auszeichnet. Das Jahr 1883 war nämlich bewegend: Denn der erste Orientexpress fuhr von Paris ans Schwarze Meer, Reichskanzler Otto von Bismarck führte die gesetzliche Krankenversicherung ein, die Stadt Flensburg kaufte den Kollunder Wald und Prinz Julius das Prinzenpalais in Glücksburg und bezog es mit seiner Frau, Gräfin von Roest.

Die Speisen auf der alten Menükarte wurden originalgetreu übernommen: So genießen Gäste täglich vom 11. bis 26. Januar 2014, von 18 bis 22 Uhr, das Sechs-Gang-Menü aus Bouillon von Graupen, Irish Stew, Tauben soufliert, Roastbeef mit Salat und Kompott, Eis sowie Butter & Käse.

Buchungen für das Jahrhundertmenü „anno 1883“ sind telefonisch erbeten unter +49 (0) 4631 – 6141-500 oder per Email an info@strandhotel-gluecksburg.de

Im Jahr 1872, zur Hochzeit der deutschen Bäderarchitektur, wurde das Strandhotel Glücksburg erbaut – und schon bald logierten hier hochrangige Gäste. Unvergessen ist der Besuch des Kaisers Wilhelm II, der 1890 mit seiner Yacht vor dem damals noch jungen Prachtbau mit den markanten Giebeln anlegte. Zu seinen Ehren wurde das legendäre Kaiser-Menü mit zwölf Gängen und zehn Weinen kredenzt.

Dem kaiserlichen Höhepunkt folgte ein Tiefschlag: 1912 zerstörte ein Brand das Haus zu großen Teilen. Bereits im Jahr 1914 wurde es jedoch wiedereröffnet und empfing fünf Jahre später erneut berühmte Gäste: Der Schriftsteller Thomas Mann und sein Verleger Samuel Fischer erlebten hier für einige Wochen die Sommerfrische fern der Metropolen München und Berlin.

Ganz andere Gäste waren es, die seit der Nachkriegszeit die Atmosphäre des Hauses sowie die Ostsee mit ihren weißen Stränden und der klaren Luft genießen durften: Als Erholungsheim der evangelischen Kirche nahm das einstige Strandhotel von 1956 bis 1996 Mütter und Kinder auf.

Im Jahr 2000 fand das Haus wieder zu seiner ursprünglichen Bestimmung zurück: Nach grundlegender Modernisierung und Erweiterung wurde es als Strandhotel Glücksburg wieder eröffnet. Den Feinschliff erhielt das Haus acht Jahre später: Das „Weiße Schloss am Meer“ kam in den Besitz eines dänischen Kaufmanns, der es innen mit viel Geschmack und Qualität noch einmal umfassend renovierte: Massive Holzfußböden und Design-Elemente wie Lampen von Arne Jacobsen und Poul Henningsen prägen seither das edle Ambiente. Im skandinavischen Landhausstil empfängt das Vier-Sterne-Superior-Haus seine Gäste mit viel Helligkeit und Frische.

www.strandhotel-gluecksburg.de

Neue JREs

Die Familie der Jeunes Restaurateurs d’Europe (JRE) bekommt Zuwachs: Seit Ende Juli zählt der Verband junger deutscher Spitzenköche fünf neue Mitglieder in seinen Reihen. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung in Aerzen wurden Daniel Schmidthaler vom Restaurant „Alte Schule“ in Fürstenhagen, Marcel Schiefer und Anne Schorn vom Restaurant „Schorn“ in Düsseldorf, Oliver Röder von der „Burg Flammersheim“ in Euskirchen und Jean-Philipp Schneider vom „Jagdhotel Rose“ in den Verband aufgenommen und dürfen ab sofort den Titel „Jeune Restaurateur“ tragen. Bereits seit November 2012 ist Patrick Neubauer Mitglied bei den jungen Spitzenköchen, in Aerzen wurde er im feierlichen Rahmen in der Vereinigung offiziell begrüßt. Die Gemeinschaft der Jeunes Restaurateurs Deutschland wächst damit auf 70 Angehörige.

„Über die neuen Mitglieder im Verband freuen wir uns sehr“, erklärt Alexander Dressel, Präsident der Jeunes Restaurateurs Deutschland. „Sie haben die strengen Aufnahmekriterien bestens erfüllt und sich den hohen Werten unseres Verbandes verpflichtet.“
Und dies bedeutet bei den Jeunes Restaurateurs: Kochen auf kulinarischem Spitzenniveau, Respekt vor Regionalität und Tradition sowie ein hohes Maß an familiärer Atmosphäre und Gastlichkeit. Ein weiteres zentrales Anliegen der Jeunes ist die Förderung des Koch-Nachwuchses. Im bundesweit einmaligen Ausbildungsprogramm der Jeunes Restaurateur Eliteklasse im gastronomischen Bildungszentrum Koblenz werden Koch- und Hotelfachschüler zu den Besten ihrer Zunft ausgebildet. Die JRE geben nicht nur ihr hohes fachliches Können an den Nachwuchs weiter, sondern fördern schon früh den Aufbau eines solidarischen Netzwerks von Freunden – ganz im Sinne der Philosophie des Verbandes.

Dass den JRE der Nachwuchs am Herzen liegt, zeigt sich auch bei der Vergabe der Meisterstipendien. In diesem Jahr fördert der Verband Valentin Rottner und Christian Binder – beide tätig bei Nils Henkel im Schlosshotel Lerbach – auf ihrem Weg zum Restaurantmeister. Markus Marciulonis (bei Thomas Merkle in „Merkles Restaurant“) erhält ein Stipendium für den Meisterkurs zum Sommelier. Alle drei haben sich nach Ansicht der Mitglieder mit herausragenden Leistungen empfohlen.

Neue berufliche Wege haben einige etablierte Mitglieder des Verbands beschritten: Patrick Kimpel ist seit April 2013 neuer Geschäftsführer des „Ketschauer Hofs“ und des Hotels Kaisergarten in Deidesheim. Seit Mai 2013 ist Rudolf Thewes an neuer Wirkungsstätte im „Kaiserbahnhof Brühl“ tätig. Schließlich wird Ludger Helbig – bis dato verantwortlich im Restaurant „Zum alten Rentamt“ in Kingenberg – noch in diesem Jahr die „L‘Auberge Temple“ in Johannesberg eröffnen.

Frischer Wind weht auch auf operativer Ebene des Verbandes. Mit Gregor Mönnighoff als Leiter der neuen Geschäftsstelle und mit Hilfe der Agentur h1 communication aus Neuss soll die Vereinigung noch schlagkräftiger werden sowie ihren Markenauftritt und die Kommunikation verbessern.
Alexander Dressel im Gourmet Report Gespräch: „Die Veränderungen zeigen, dass wir als Verband in Bewegung sind. In Zukunft wollen wir als Gemeinschaft weiter wachsen, um noch mehr von der Kunst des Kochens und unserer besonderen Form der Gastlichkeit weitergeben zu können.“

www.jre.de