CHEF-SACHE 2016 – Rückblick

Wie gewohnt war das Cologne Avantgarde Cuisine Festival auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und hat bei Besuchern, Ausstellern und Referenten bleibenden Eindruck hinterlassen. Über 3.100 Besucher kamen an zwei Tagen, um die Shows der großen Chefs zu sehen. Die Ausstellerfläche war mit einem Zuwachs von 18 Prozent restlos ausgelastet. Dahinter steckten monatelange Vorbereitungen der beiden Veranstalter Edition Port Culinaire und Fleet Food Events, die den Kongress bereits zum achten Mal organisierten. Sie sorgten dafür, dass die Zusammenstellung der Aussteller noch interessanter, Tastings noch beeindruckender, die zahlreichen Präsentationen noch spannender und die Shows auf der großen Bühne so wegweisend wie nie waren. Gekrönt wurden die verschiedenen Programmpunkte mit ausgelassenen Partys auf denen die gesamte Branche zusammenkam, um gemeinsam Erlebtes Revue passieren zu lassen.

Sonntag, 25. September 2016
Als sich am Sonntag um 10:30 Uhr die Türen des Palladiums in Köln öffneten war das diesjährige Motto Winds of Change bereits zu vernehmen. Alles stand im Zeichen der Weiterentwicklung, woran das angekündigte Programm keinen Zweifel ließ. Absolute Highlights waren darin gar nicht so eindeutig auszumachen, so dass der große Zuschauersaal über die gesamte Veranstaltung hinweg sehr gut gefüllt blieb. Den Anfang machte wieder eine eloquente Talkrunde unter der Leitung von Gourmet-Guru Ralf Bos. Gemeinsam diskutierten die Sterneköchinnen Sarah Henke und Maria Groß mit dem Spitzenkoch Felix Schneider und dem Gastronomen Billy Wagner, wie sich das klassische Fine-Dining bereits verändert hat und wie es sich in den nächsten Jahren entwickeln könnte. Bei allen Meinungsverschiedenheiten, war man sich dahingehend sehr einig, dass auf einen offensichtlichen Wandel reagiert werden muss. Dieser Umstand wurde immer wieder zum Thema zahlreicher Gespräche, schließlich betrifft das die gesamte Branche, dass die wandelnden Ansprüche des Gasts zu keinem Zeitpunkt vernachlässigt werden dürfen. Wie darauf reagiert werden könnte, zeigten die Talkgäste in kurzen und knackigen Power-Slots.

Auf die einstündige Mittagspause, in der sich die Besucher über das Catering von der Transgourmet Eigenmarke Ursprung freuten und sich an Maultaschen vom Waller, Wildleberkäs aus der Schwinzer Heide und/oder Zupf-Schweine-Krüstchen satt aßen, folgte ein Espresso an der LAVAZZA-Bar. Dann wurde der Saal wieder voll und mit Spannung wurde der erste Referent erwartet. Der hatte seine Reise von den Färöer-Inseln angetreten, um dem Publikum seine eigene New Nordic Cuisine zu präsentieren. Poul Andrias Ziska zeigte, was passiert, wenn sich kompromisslose Tradition, absolute Regionalität und hohe Kochkunst miteinander vereinen. Dafür wurde er in seinem Restaurant KOKS als „Best Nordic Restaurant“ ausgezeichnet. Seine Gerichte sind sicherlich gewöhnungsbedürftig, faszinierend und vor allem aber so vielversprechend, dass allen klar ist, dass aus dem hohen Norden immer noch viel zu erwarten ist.

Den nächsten Showact bestritten zwei Persönlichkeiten, die von der CHEF-SACHE nicht mehr wegzudenken sind. Schließlich organisieren Jonnie und Thérèse Boer seit einigen Jahren die Schwesterveranstaltung der CHEF-SACHE in den Niederlanden – die CHEFSREVOLUTION. Das verbindet – und so hatten sie sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Diesmal wurden auf der Bühne keine konkreten Gerichte aus ihrer aktuellen Arbeit im De Librije (No. 38 / 50 Best, ***) vorgestellt. Die Zuschauer bekamen einen umfassenden Einblick in die Philosophie des Paares, wie sich diese zwischen Küche und Service verbindet und zu einem Gesamtkonzept zusammenschmilzt.

Sobald der Applaus für die beiden abgeebbt war, wurde es wieder ganz still im Zuschauerraum, denn alle wussten, dass sie sich nun auf ein Feuerwerk an kreativer Innovation gefasst machen sollten. Jordi Roca hatte sich angemeldet und auch wenn er im El Celler de Can Roca (No. 2 / 50 Best, ***) die Patisserie leitet, ist er nicht nur für die süße Abteilung eine Quelle der Inspiration.

Das Bühnenprogramm wurde mit der feierlichen Bekanntgabe der Best of the Best Awards abgeschlossen. Es moderierten wie immer die Schauspielerin Michaela Schaffrath und Initiator der CHEF-SACHE Thomas Ruhl. Die gesamte Branche hatte bereits zum fünften Mal die Besten unter ihnen nominiert und gewählt. Die ersten Plätze in den Rubriken der Köche, Restaurants, des Services und ganzer Unternehmen gingen diesmal an: Jonnie Boer, Jan Hartwig, Heiko Antoniewicz, Restaurant Tim Raue, Barbara Berger, Billy Wagner, Ralf Bos und das Unternehmen BOS FOOD.

Die neu gewonnenen Eindrücke wurde auch noch am Abend auf der METRO AFTER SHOW PARTY besprochen und auch, was den ganzen Tag auf der AEG-Bühne geboten worden war. Hier hatte sich die dritte Generation der Meisterköche nicht lumpen lassen. Stellvertretend kochten Benjamin Peifer, Sonja Baumann & Erik Scheffler aus dem Gut Lärchenhof (*) und Frederic Morel aus dem se7en oceans (*) aktuelle Gerichte aus ihrem Programm und standen keinem geringeren Experten als Jürgen Dollase Rede und Antwort.

Montag, 26. September
Auch am zweiten Veranstaltungstag der CHEF-SACHE 2016 hatte sich die Halle schon früh gefüllt. Darauf waren die Aussteller wohlweislich eingestellt. Viele von ihnen haben schon ihre Stammplätze und sind seit Jahren auf der Messe vertreten. Trotzdem kommen immer wieder neue dazu, denn es ist die bunte Mischung an Besuchern, ausgewählter Fachpresse und hochwertigen Firmenauftritten, die die Veranstaltung für die gesamte Gastronomie so attraktiv macht.

Die meisten Besucher hielten ihre Plätze schon länger besetzt als endlich Joachim Wissler die Bühne betrat. Der Koch des Vendôme (No. 35 / 50, ***) gehört schon fast zum Inventar der CHEF-SACHE und bewies mit seiner Show ein weiteres Mal, dass sich das so schnell auch nicht ändern sollte. Zum Abschluss seiner Präsentation lud er das Publikum auf einen Kinobesuch ein. Mit Popcorn, Eiskonfekt und Cherry Coke blieb seine Vorstellung noch länger im Gedächtnis.

Dann zeigte Alexandre Gauthier aus dem Restaurant La Grenouillère (No. 62 / 50 Best, *), dass die klassische französische Küche immer noch avantgardistische Ausprägungen haben kann, wenn sich der Koch etwas traut und alles daran setzt aus dem Schatten der großen Franzosen herauszutreten, anstatt ihnen nur nachzueifern.

In der auf diesen Auftritt folgenden Mittagspause schauten die meisten Zuschauer an der AEG-Bühne vorbei, auf der seit dem frühen Morgen der Signatures Patisserie Award ausgetragen wurde. Im Mittelpunkt standen hier die edlen und fairen Schokoladen von Original Beans aus denen die Finalisten im Vorfeld ein Dessert entwickelt hatten. Unter der Verwendung von diesen und frischen Produkten von METRO, wurden die Kreationen nun vor der Jury zubereitet und auf den blank polierten Tellern von ASA Selection angerichtet. Keine leichte Entscheidung, die Andy Vorbusch, René Frank, Christian Hümbs und Wolf-Andreas Richter trafen. In der Kategorie Next Generation gewann Maximilian Döring und in der Kategorie Master of Pastry gewann Matthias Carben.

Abermals gestärkt vom Ursprung Catering ging es auch sogleich weiter auf der großen Hauptbühne. Andreas Döllerer war an der Reihe. Mit seiner Cuisine Alpine, aus dem Restaurant Döllerer (3 Hauben Gault Millau) zeigte er, dass regionale Zutaten und der Anschein von ganz traditionellen Gerichten, nicht immer eine Wirthausküche zur Folge haben. Seine alpine Jakobsmuschel ist das umgekehrte Beispiel, hinter ihr verbirgt sich ein Stück Ochsenmark und eben kein Meerestier aus dem Luxussegment.

Als André Chiang die Bühne mit seiner Präsentation einnahm war das gesamte Publikum gebannt. Der Chef aus Singapur, wo er sein Restaurant André (No.32 / 50 Best, No. 3 / 50 Best of Asia, **) betreibt, ist berühmt für philosophisch sehr durchdachte Menüs. Sie gründen alle auf seiner Octophilosophie, die jeden Gang auf einem bestimmten Parameter aufbaut. Je nachdem basieren seine Gerichte so a
uf einem Konstrukt der Begriffe Unique, Pure, Texture, Memory, Salt, South, Artisan oder Terroir. So ein Gesamtkonzept ist außergewöhnlich und findet mit Sicherheit sehr bald seine Anhänger und Nachahmer.

Der letzte Auftritt auf der CHEF-SACHE 2016 versprach schon bei der Bekanntgabe des Programms ein wahres Feuerwerk. Albert Adrià hatte sich angekündigt, um zu zeigen, woran sein Konzept elBarri, was mehrere Restaurants beinhaltet, derzeit mit Hochdruck arbeitet. In erster Reihe steht zweifelsohne das Restaurant Tickets (No. 29 / 50 Best, *), im Hintergrund befindet sich natürlich immer noch das legendäre elBulli – nur eben nicht mehr als Restaurant, sondern vielmehr als Kreativschmiede. Von seinem ursprünglichen Einstieg in die Patisserie hat sich Albert Adrià nie entfernt, daneben aber als Koch, als kreativer Motor und als Gastronom unheimlich vielfältig entwickelt. Zum Beweis für seine Talente wurden auf der Bühne acht Gerichte zubereitet, die unterschiedlicher nicht hätten sein könnten.
(Die Fotos von diesen Gerichten und alle weiteren, die auf der Hauptbühne zubereitet wurden sind unter www.apicbase.com abzurufen.)

Im großen Finale der CHEF-SACHE 2016 ging ein besonderer Dank an das gesamte Team im Hintergrund. Insbesondere an die Bühnenchefs Nicole Grün, Bettina Seitz, Fabian Heldmann, Thomas Hildebrand, Marcus Schneider und Christian Mittermeier. Das Moderatorenteam, das aus Michaela Schaffrath, Jürgen Dollase und Thomas Ruhl bestand, hatte an den letzten beiden Tagen einen unterhaltsamen Job gemacht. Nun luden sie zur Shipwrecked Party, die leicht mit dem iSi-Shuttleservice erreicht wurde. Hier ließ man nicht nur die Veranstaltung selbst mit einem rauschenden Fest ausklingen, sondern feierte auch das zehnjährige Bestehen der Edition Port Culinaire. Kein Wunder also, dass das ganz besonders ausgelassen vonstatten ging.

Best of the Best awards: http://www.gourmet-report.de/artikel/347708/Best-of-the-Best-Awards-2016/

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet sich die CHEF-SACHE in diesem Jahr aus ihrer Wahlheimat Köln. Sie bleibt dem Rheinland aber erhalten, zieht nur ein kleines Stück den Rhein hinauf und landet am 17. & 18. September 2017 in der Alten Schmiedehalle in Düsseldorf.

Best-of-the-Best Awards

Der Branchen-Oscar. Offene Online-Wahl der Besten aus Gastronomie, Handel und Produktion anlässlich der CHEF-SACHE
Zum fünften Mal schreibt das Team von Port Culinaire diesen Wettbewerb aus. Zugegeben: Auszeichnungen in der Branche werden fast schon inflationär verteilt. Diese Awards anlässlich der CHEF-SACHE sind jedoch etwas Besonderes. Sie werden nicht von einer Fachjury vergeben oder von einer Redaktion erdacht, sondern von der ganzen Branche gewählt.

Die Online Wahl der Best-of-the-Best findet in zwei Stufen statt.

1. Stufe – Nominierung der Kandiaten
Jede Person aus der Gastronomie- und Food-Branche hat die Möglichkeit, pro Kategorie fünf Kandidaten zu nominieren. Nach Auswertung der Nominierungen werden die Top 10 jeder Kategorie veröffentlicht.
Nominierungsende: 31. August 2016

Jetzt nominieren: http://www.chef-sache.eu/wettbewerbe/best-of-the-best-award/onlinewahl.html

2. Stufe – Wahl der No. 1
Ab 06. September 2016 werden die jeweils 10 Nominierten zur Endabstimmung auf der Wahlplattform bekanntgegeben. Jetzt wird gewählt, wer die No. 1 werden soll.
Abstimmungsende: 20. September 2016

Award Ceremony:
Die Nominierten der einzelnen Kategorien werden zur CHEF-SACHE in Köln am 25. September 2016 eingeladen. Sie alle erhalten eine Urkunde, denn sie haben viel erreicht und durch ihre Nominierung massenhaft Zuspruch für ihre Arbeit erhalten. Doch letztlich gilt: Es kann nur einen Sieger geben. Dieser wird je Kategorie im Rahmen der feierlichen Award Ceremony verkündet.
Durch das Programm führen die Schauspielerin und Moderatorin Michaela Schaffrath, Thomas Ruhl und namhafte Laudatoren. Im Anschluss laden die Veranstalter zur großen Metro-Party ein.

Kategorien

A. Chefs
1. European Champion 2016 – Top 10 of Europe  NEU
Wer sind die zehn besten Köchinnen und Köche Europas? Und wer unter ihnen beeindruckt am meisten durch Innovationskraft und Geschmackstiefe? Wählen Sie Ihre/n Lieblingschef/in zu Europas No. 1

2. Port Culinaire Nationalheld 2016
Wer ist derzeit der beste Koch / die beste Köchin in Deutschland? Wessen Menüs begeistern am meisten und wessen Küche liefert über alle Disziplinen hinweg die beste Gesamtleistung? Wählen Sie den oder die No. 1 unter den deutschen Chefs.

3. Impulsgeber 2016
Welche/r Küchenchef/in hat in Deutschland durch Innovationskraft Kollegen inspiriert und die Kochkunst auf neue Wege geleitet? Wählen Sie den/die derzeit kreativste/n deutsche/n Küchenchef/in.

B. Restaurants und Service
1. Hot Spot 2016
Welches Restaurant, welches avantgardistische Konzept verblüfft durch Neuartigkeit und Modernität? Wählen Sie das derzeit progressivste deutsche Restaurantkonzept.

2. Mr. oder Mrs. Feel Good 2016
Einst war der Service in den Spitzenrestaurants steif und distanziert. Zunehmend kehren ein modernes Gastverständnis und eine echte Wohlfühlatmosphäre ein. Dahinter steht die Kunst, ein gutes Service-Team zu bilden, zu führen, zu motivieren und anzuleiten. Welche/r Service-Chef/in macht das im Moment am besten? Wählen Sie Ihre/n Favoriten/in.

3. Meister/in der Weine 2016
Aufbau und Pflege eines Restaurant-Weinkellers ist eine extrem anspruchsvolle Aufgabe. Hauptparameter sind den Geschmack der Gäste zu treffen, die Weine korrespondierend zu den Kreationen der Chefs auszuwählen und den Gast freundlich, kompetent und fair zu beraten. Wer macht das im Moment am besten?

C. Branchenpartner
1. Grand Seigneur 2016
Welche legendäre Chef oder welche Unternehmerpersönlichkeit aus Handel, Produktion oder Dienstleistungsbereich unserer Branche hat durch seine Leistungen als Innovator, Chef und Mensch diese Auszeichnung verdient? Wählen Sie den oder die Sympathieträger/in des Jahres.

2. Unternehmen 2016
Welches produzierende oder handelnde Unternehmen ist das innovativste, zuverlässigste und fairste in Bezug auf Preis und Service? Wählen Sie ihr Lieblingsunternehmen aus der Food Branche.

Patisserie Award

Neuer Patisserie Award auf der CHEF-SACHE 2016 in Köln
Original Beans und Metro Cash & Carry rufen dazu auf, ein Dessert zu kreieren, das eine ganz eigene Handschrift trägt.

Patissiers und Köche aufgepasst! In diesem Jahr geht es auf der CHEF-SACHE um Desserts mit edlen Schokoladen von Original Beans. Diese sind nicht nur für zartschmelzenden Genuss bekannt, sondern auch dafür, dass sie einen aktiven Beitrag zum Schutz der Natur leisten. Für jede verkaufte Tafel wird im Regenwald ein Baum gepflanzt. In enger Zusammenarbeit mit METRO Cash & Carry ruft Original Beans den Patisserie Award SIGNATURES ins Leben. Gemeinsam stellen die beiden Unternehmen Patissiers, Köche und Konditoren vor die Herausforderung, ein Dessert zu entwickeln, das sich durch repräsentative Innovation auszeichnet – gewissermaßen die persönliche Handschrift des Patissiers trägt.

Um auch dem Nachwuchs eine Chance zu geben, ist der Wettbewerb in zwei Kategorien geteilt.
1. Master of Pastry – Für alle Patissiers, Köche/innen und Konditoren/innen
2. Next Generation – Für alle Auszubildenden zum Koch/Köchin oder Konditor/in

Am 26. September 2016 werden die besten drei Bewerber beider Kategorien auf der CHEF-SACHE in Köln gegeneinander antreten und der fachkundigen Jury ihre Schokoladenkreation präsentieren. Den Vorsitz der Jury hat Patissier Andy Vorbusch. Ihm zur Seite stehen seine Kollegen René Frank, Christian Hümbs und Wolf-Andreas Richter, Chefredakteur der Fachzeitschrift KOCA.

Die Sieger beider Kategorien werden in einer vierseitigen Strecke in den begleitenden Medien Konditorei & Café und Port Culinaire vorgestellt, doch auch den anderen Teilnehmern winken attraktive Preise.

Die offizielle Ausschreibung inklusive aller Vorgaben, Bewertungskriterien und Bewerbungsunterlagen finden sich hier: www.chef-sache.eu

Der Einsendeschluss für alle Bewerbungen ist der 22. August 2016.

Zeig deinen "Signature Patisserie Dish"

Wie kannst du mitmachen?
Entwickele ein kreatives Dessert und verwende dafür Spitzenschokoladen von Original Beans und frische Zutaten aus dem Sortiment von METRO. Sende uns das Rezept, ein Foto von deinem Dessert sowie ein Foto von Dir und Deinen Kurzlebenslauf mit dem Stichwort “Patisserie Award“. Das ganze schickst Du dann per Post an:
Port Culinaire
Werderstraße 21
50672 Köln

oder per E-Mail an:
info@port-culinaire.de

Einsendeschluss ist der 22. August 2016.

Wer kann mitmachen?
Der Wettbewerb wird in zwei Kategorien ausgetragen.
1. Master of Pastry – Für alle Patissiers, Köche/ innen und Konditoren/innen
2. Next Generation – Für alle Auszubildenden zum Koch/Köchin oder Konditor/in

Wie läuft der Wettbewerb ab?
Die Jury wählt unter allen Einsendungen pro Kategorie die besten drei Kandidaten aus. Sie haben es in die Endrunde geschafft und tragen den Wettbewerb am Montag den 26. September 2016 auf der CHEF-SACHE in Köln aus. Auf der Bühne präsentieren sich die drei Kandidaten mit ihrem Können einer fachkundigen Jury, der Presse und dem großen Publikum. Der Kampf um den 3., 2. und 1. Platz beginnt.

Die Sieger beider Kategorien werden in einer vierseitigen Strecke in den begleitenden Medien Konditorei & Café und Port Culinaire vorgestellt. Auch den anderen Teilnehmern winken attraktive Preise.

Darüber hinaus vergibt die Jury an herausragende Bewerber, deren Dessert die Endrunde nur knapp verfehlte, “FOR EXCELLENCE“ Urkunden.

Um richtig trainieren zu können, erhalten die Finalisten im Vorfeld eine Auswahl an Original Beans Schokoladen. METRO Cash & Carry stellt für den Wettbewerb einen individuellen Warenkorb mit hochwertigen Zutaten zur Verfügung. Die Bestellung wird den Kandidaten kurz vor der CHEF-SACHE nach Hause geliefert.

Die Veranstalter übernehmen außerdem die Hotel und Fahrtkosten für die Kandidaten.

Was sind die Vorgaben?
Auf der CHEF-SACHE sind von jedem Kandidaten fünf identische Desserts anzurichten, die ausschließlich Schokolade von Original Beans und frische Zutaten aus dem Sortiment von METRO beinhalten. Hierfür steht ein Zeitfenster von 2 ½ Stunden zur Verfügung, dann muss der Jury das Dessert vorgestellt werden, die es eingehend prüft.
Die Kandidaten starten zeitversetzt mit einem Abstand von 15 Minuten.
Eine Mengenvorgabe der Zutaten gibt es nicht.
Angerichtet wird auf Tellern der Marke ASA Selection.

Die Bewertungskriterien
In erster Linie werden die Einzigartigkeit und die Innovation des Desserts und somit die Kreativität des Teilnehmers beurteilt: Es soll eine eigene Handschrift, eine “Signatur“ deutlich werden. Ebenso wichtig ist der Geschmack, gefolgt von handwerklichen Fähigkeiten und die Einheitlichkeit der Teller.

Die Jury
Den Vorsitz der Jury hat Patissier Andy Vorbusch. Ihm zur Seite stehen seine Kollegen René Frank, Christian Hümbs und Wolf-Andreas Richter, Chefredakteur der Fachzeitschrift KOCA.

Die Award Ausrichter:
Original Beans beweist seit einigen Jahren, dass anspruchsvoller Genuss und Naturschutz hervorragend zusammen passen. Immer mehr Patissiers und Köche der internationalen Spitzengastronomie entscheiden sich für die preisgekrönten Edelschokoladen aus den seltensten Kakaosorten der Welt. Hierzu zählen Massimo Bottura, Christian Hümbs, René Frank oder Johannes King. Diese Spitzenköche und Patissiers schätzen nicht nur die erstklassige Qualität der Schokoladen, sie übernehmen mit ihrer Wahl auch Verantwortung: Für
jede Tafel pflanzt Original Beans einen Baum im Regenwald und hilft so, bedrohte Tierarten zu schützen und das Klima zu stabilisieren. Außerdem sind alle Teile der Verpackung hundertprozentig biologisch abbaubar. Die Rezepte von Original Beans basieren auf minimalen Zutaten und sind frei von Lecithin und Vanille oder weiteren Zusätzen. Das Ergebnis: intensiver Schokoladengeschmack, schillernde Kakaofruchtaromen und ein sagenhafter Schmelz.

Kulinarik auf den Punkt inszeniert

Ob Küchenprofi, Gourmet oder Hobbykoch – wer sich für lukullischen Genuss, köstliche Arrangements oder punktgenaue Food-Inszenierung interessiert, ist bei der Agentur FOOD Events an der richtigen Adresse. Die von Geschäftsführer Kai Klemm verantwortete Neugründung unter dem Dach der FLEET Events GmbH bietet ab sofort leidenschaftliche und professionelle Umsetzung von Marken-, Produkt- und Veranstaltungsinszenierungen im kulinarischen Umfeld. Die Stärken von FOOD Events liegen im etablierten Netzwerk und der langjährigen Erfahrung bei der Planung und Durchführung erstklassiger Events im Food-Sektor. Hinter der jungen Agentur stehen mit FLEET Events die Organisatoren der Erfolgskonzepte eat&STYLE und CHEF-SACHE.

Christoph Rénevier, Geschäftsführer von FLEET Events GmbH: „Jetzt können wir unsere Kunden mit unserer gewonnenen Expertise über die eat&STYLE und CHEF-SACHE hinaus aktiv und professionell bei der Durchführung hochwertiger Kulinarik-Events unterstützen.“

Dafür steht ab sofort ein ausgewiesener Profi in der ersten Reihe, denn mit Kai Klemm kehrt der langjährige Projekt-Chef der eat&STYLE und somit ein guter Vertrauter ins Haus von FLEET Events zurück. Kai Klemm ist „Foodie“ durch und durch und war in den letzten beiden Jahren in einer Agentur für Markeninszenierung für die Betreuung von Kunden wie BMW, Unilever und Philips verantwortlich. Schon jetzt hat sich der neue Geschäftsführer von FOOD Events intensiv in die Ausrichtung der Agentur eingearbeitet: „Unser Ziel ist, die Themen unserer Kunden durch starke Veranstaltungen passgenau und hochwertig zu transportieren“, sagt Kai Klemm. „Genussvolle Momente begeistern uns jeden Tag. Die Freude am Produkt, den Mehrwert für den Konsumenten und die Leidenschaft bei Zubereitung und Genuss von Köstlichkeiten verständlich am Markt zu kommunizieren, genau das ist unsere Passion.“

Aktuell bereiten die Genuss- und Event-Profis von FOOD Events die nächste Auflage der Trend-Veranstaltung eat&STYLE vor. Diese gilt mit mehr als 100.000 Besuchern an verschiedenen deutschen Standorten als das bundesweit größte Food-Festival. Zum Auftakt der Tour im Oktober 2016 präsentiert das Kulinarik-Event aktuelle und künftige Trends erstmals in Düsseldorf, gefolgt von München, Hamburg und Stuttgart. In Köln vereint das Gastronomie-Symposium CHEF-SACHE erneut die Elite der Branche unter einem Dach.

Die Termine für Profis, Hobby-Köche und Gourmets:
Food-Festival eat&STYLE – Düsseldorf: 1.-3.10.16 – München: 28.-30.10.16 – Hamburg: 11.-13.11.16 – Stuttgart: 18.-20.11.16

Gastronomie-Symposium CHEF-SACHE – Köln: 25.-26.09.16

Das war CHEF-SACHE 2015

27. & 28. September 2015 in Köln

Bereits zum siebten Mal konnten die Veranstalter das Cologne Avantgarde Cuisine Festival als vollen Erfolg verbuchen. Insgesamt ließen sich 3100 Besucher, darunter wurden weit mehr als 200 Michelinsterne gezählt, von den Kochshows der weltbesten Chefs beeindrucken. Daneben staunten sie über Produktneuheiten auf der Ausstellerfläche, genossen zahlreiche Tastings und fieberten mit den Teilnehmern der spannenden Kochwettbewerbe. Am Abend traf man sich auf zwei herausragenden Partys und ließ die Tage gemeinsam Revue passieren.

Sonntag, 27. September 2015
Als sich die Türen des Palladium in Köln um Punkt 11 Uhr am Sonntag öffneten, war es schon offensichtlich, dass die folgenden zwei Tage dem aktuellen Motto der CHEF- SACHE vollkommen gerecht wurden: The Culinary Revolution is now; daran blieben mit dem Blick auf das bevorstehende Programm und auf die beeindruckende Liste von innovativen Austellern keine Zweifel.
Der große Zuschauersaal, in dem die insgesamt zehn Bühnenshows stattfanden, leerte sich zu keinem Zeitpunkt der Veranstaltung und schon der erste Punkt des prall gefüllten Programms zog den Großteil der kulinarisch Interessierten in die Sitzreihen. Was auf der Bühne zwischen Ralf Bos, Thérèse und Jonnie Boer, Tim Raue, Sascha Stemberg, Frank Nagel und Mike Hoffmann diskutiert wurde, polarisierte nicht nur innerhalb dieser Talkrunde. Das Thema, in welche Richtung sich die Gastronomie entwickelt oder sich entwickeln sollte, wurde während der zweitägigen CHEF-SACHE immer wieder angeregt besprochen.

Als eine Möglichkeit, was ein Restaurantbesuch in der Zukunft bieten könnte, sieht Tim Raue, der mittlerweile mehrere Gastronomiekonzepte in Berlin betreibt, zum Beispiel in der virtuellen Realität. Das Publikum staunte nicht schlecht über die Idee, mithilfe einer entsprechenden Brille, für ganz besondere Erlebnisse zu sorgen.
Bei dem japanisch stämmigen Peruaner Mistuharau Tsumura, aus dem Maido in Lima, ging es dann um die Fusion beider Kulturen, die er in sich vereint. Auf der Bühne gab er tiefe Einblicke in sein Nikkei Food, das Japan und Peru miteinander kollidieren lässt. Dazu gehören viele Produkte, die in Europa kaum bekannt sind, wie beispielsweise Popeye Crab, Achatschnecken und Papa Seca.

Als im Anschluss an diese Vorführung das Catering von Transgourmet eingeläutet wurde, begann gerade die zweite Runde des Cru-de-Cao-Awards auf der AEG- Bühne. In diesem Rahmen bereiten Azubis und ausgebildete Patissiers im Wettstreit schokoladige Kreation zu. Die Fachkundige Jury zeigte sich von allen Teilnehmern des Dessert-Wettbewerbs sichtlich begeistert. Gewinnen konnte allerdings nur einer je Kategorie: Lukas Leisner bei den Junioren und Eric Lehr bei den Mastern.

Seit mittlerweile fünf Jahren ist CHEF-SACHE in Zusammenarbeit mit der Schokoladenmanufaktur Coppeneur bemüht, auch dem süßen Bereich die verdiente Beachtung einzuräumen. Deshalb ist es beinahe schon Tradition, dass sich auch auf der Hauptbühne ein Vortrag mit Dessertgängen beschäftigt.

In diesem Jahr übernahm das kein geringerer als Massimo Bottura, aus der Osteria Francescana in Modena. Er präsentierte neben weiteren Gerichten seinen signature dish „Oops! I dropped the Lemon tart!“. Wer den italienischen Koch kennt, weiß aber, dass er niemals nur Gerichte präsentiert, sondern immer auch einen Teil seiner Philosophie und so nahm er das Publikum mit nach Italien und in seine Welt. Zum Abschluss seiner Präsentation holte er das Publikum zu einem Massenselfie auf die Bühne.

Auch der Jock Zonfrillo, aus dem Orana in Adelaide, entführte die Besucher in seine Wahlheimat, nach Australien. Der gebürtige Schotte bereitete nicht nur Känguru Fleisch direkt in der Holzkohle zu, er zeigte auch sehr einleuchtend was es mit dem australischen Bush Food auf sich hat, welchen Stellenwert es einnimmt und warum er daran arbeitet, es in der allgemeingültigen Kultur des kleinen Kontinents zu etablieren.

Award Zeremonie: Den Abschluss des Programms am Sonntag bildete die große Zeremonie der Preisverleihung. Alle Teilnehmer des Coppeneur Cru-de-Cao-Awards konnten sich über tolle Preise freuen.

In der folgenden Bekanntgabe der Gewinner der großen Best oft the Best Wahl hagelte es Applaus für die Besten in der gesamten Gastronomie. Moderiert wurde das Spektakel von der Schauspielerin Michaela Schaffrath und Thomas Ruhl, dem als Initiator der CHEF-SACHE dieser Wettbewerb besonders am Herzen liegt. Die Wahl, die von der gesamten Branche vorgenommen wird, zählt mittlerweile zu einem der wichtigsten Auszeichnungen für Köche, Restaurants, Servicemitarbeiter und Unternehmer.

Die ersten Plätze des Rankings vergab die Branche an:
Bos Food als bestes Unternehmen, Ralf Bos als Grand Seigneur, Daniel Kiowski als Meister der Weine, Yildiz Bau als Mrs. Feel Good, The Table als Hot Spot, Christian Bau als Nationalheld und Joachim Wissler gemeinsam mit Christian Bau als Impulsgeber.

Im Anschluss trafen sich alle zum Get Together auf der großen Norge Fjordparty. Bei gutem Wein aus Österreich und Spanien gab es Kreationen von norwegischem Fisch, die von neun jungen und angesagten Köchen zubereitet wurden. Das waren: Sonja Baumann und Erik Scheffler, Jan Philipp Berner, Serkan Güzelcoban, Frédéric Morel, Benjamin Pfeifer, Jan Simon Reis, Anton Schmaus und Claudia Schröter.

Montag, 28. September 2015
Bei strahlendem Sonnenschein begann der zweite Tag der CHEF-SACHE. Trotzdem war das Palladium schon am frühen Morgen mit Besuchern gefüllt, als Sven Elverfeld, aus dem aqua in Wolfsburg, die Bühne betrat. Gekonnt bewies er in seinem Vortrag, warum er zu den besten Köchen Deutschlands zählt. Die Ergebnisse seiner Arbeit deuten in den letzten Jahren sicher darauf hin, dass seine Kreationen erwachsen geworden sind. Er gilt zwar immer noch als Meister der Interpretation von Klassikern, doch das ist nicht mehr mit einem Augenzwinkern zu verstehen, sondern als ernstzunehmende Weiterentwicklung.

Beinahe nahtlos ging es in die zweite Bühnenshow des Tages über, in der Eric Menchon, aus dem Le Moissonnier, eindrucksvoll darstellte, wie er mit der sogenannten Satellitentechnik seinen Weg gefunden hat. Seine Gerichte entspringen ohne Zweifel der französischen Kochkunst, ohne allerdings den gängigen Klischees zu entsprechen. Serviert werden sie auf einem Hauptteller, der von mehreren kleinen umkreist wird. Jeder für sich ein stimmiges Konzept, doch zusammen ergeben sie ein perfektes System.

Dann trat Christian Bau, aus dem Victor’s Fine Dining in Perl-Nenning, auf die Bühne. Davon abgesehen, dass er in beeindruckender Weise präsentierte, was ihn in seiner Küche derzeit inspiriert, nutzte er die Gunst der Stunde, sein Wort gezielt an das Publikum zu richten. Er appellierte an viele der Blogger, die sich doch bitte etwas seriöser in die Thematik des jeweiligen Restaurants einzuarbeiten hätten, wenn sie dort essen und darüber schreiben wollten. Auch dafür ist CHEF-SACHE da, denn wo sonst präsentiert sich die Branche in einem solchen Umfang und ist so direkt zu erreichen.

Zeitgleich mit diesen drei deutschen Köchen, die am Montagmorgen auf der Bühne standen, ging es auch auf der AEG-Bühne wieder richtig rund. Dort wurde der Sous Fresh Chefs Inspirations Award ausgetragen, den Lars Middendorf für sich gewinnen konnte. Moderiert und unterstützt wurde der Wettbewerb von Hanjo Wimmeroth und dem Spitzenkoch Christian Mittermeier von der Villa Mittermeier.

Gut gestärkt vom Transgourmet Catering nahm das Publikum am Mittag wieder im Saal Platz, in dem sich während der Pause einiges getan hatte. Mittlerweile stand auf der Bühne ein kleiner Wald, in dem offensichtlich gerade ein Reh von einem Jäger erlegt worden war. In diese Szenerie bettete Stefan Wiesner, aus dem Rössli in Echolzmatt, seine Show. Eindrucksvoll demonstrierte er seine kompromisslose Philosophie, die auch vor den ungewöhnlichsten Zutaten aus der Natur keinen halt macht. Eine Fichte, die er vor dem Publikum fällte, diente nicht bloß als Feuerholz.

Das mussten die meisten Zuschauer erst einmal auf sich wirken lassen. Nur gut, dass es ohnehin eine kleine Pause gab, um die Spuren des Waldes auf der Bühne zu beseitigen. Für Magnus Ek, aus dem Oaxen Krog aus Stockholm, war dann wieder alles in Ordnung gebracht. Er zeigte, dass er sich in den letzten zehn Jahren stark weiterentwickelt, sich aber niemals vom Grundgedanken seiner New Nordic Cuisine entfernt hat. Er ist eher einer der leisen, wenngleich doch sehr deutlichen Töne. Seine Kreationen irritieren nicht, er bindet den Gast förmlich in seine Kunst mit ein.

Den krönenden Abschluss der Chef-Sache bestritt dann Grant Achatz, aus dem Alinea in Chicago, der insbesondere für die unvergleichliche Präsentation seiner Gerichte bekannt ist. Er berichtete dem gebannten Publikum von seiner vergangenen Reise durch Spanien, wie ihn die Tapaskultur beeindruckt habe und ihn zu ganz eigenen Interpretationen inspirierte. Auf Bildern der spanischen Vorbilder platzierte er seine Auslegung der kulinarischen Kleinigkeiten. So wird Bezug und Differenz auf wunderschöne Art ganz deutlich. Als Grant Achatz dann zwei Damen aus dem Zuschauerraum auf die Bühne bat, die an einem eigens dafür aufgebauten Tisch Platz nahmen, und er ihnen ein Dessert wie ein Gemälde direkt auf den Tisch auftrug, waren restlos alle von seiner Kunst überzeugt.

Nur sehr langsam beruhigte sich der Ansturm auf den amerikanischen Koch, als der seine Vorführung beendet hatte, so dass die Bühne erst nach einiger Zeit für das große Finale freigegeben werden konnte. Mit einem großen Dank an das gesamte Team der CHEF-SACHE, insbesondere an die Bühnenchefs Nicole Grün, Bettina Seitz, Axel Heldmann, Thomas Hildebrand und Marcus Schneider und an alle, die dabei geholfen haben, dass die Veranstaltung so tadellos ablief, verabschiedete sich Thomas Ruhl bei allen Besuchern. Viele von ihnen erkundigten sich noch beim Verlassen des Palladiums nach dem Termin für die achte CHEF-SACHE. Im nächsten Jahr findet die Veranstaltung am 25. & 26. September 2016 statt.

Für einige der Besucher war die CHEF-SACHE aber immer noch nicht vorbei. Für diejenigen, die eine der hartumkämpften Karten für die abschließende Port Culinaire Shipwrecked Party ergattert hatten, stand der iSi-Shuttleservice vor der Veranstaltungshalle bereit. Das Fest ging nach mehrfachen Aussagen bis in die frühen Morgenstunden.

Chef-SACHE 2015

Die siebte Auflage des internationalen Gastro- nomie-Symposiums findet am 27. & 28.09.2015 im Palladium in Köln statt.

The culinary revolution is now – unter diesem Motto präsentieren die besten Chefs der Welt ihre Ideen, Aussteller stellen innovative Produkte vor und Jungköche zeigen, was vom Nachwuchs noch alles zu erwarten ist. Alle zusammen bilden den Motor, der die kulinarische Welt derzeit in Wandel versetzt. Niemals zuvor wurden klassische Dining Konzepte so sehr in Frage gestellt und so gründlich überarbeitet. Wie sich Restaurantbesuche gestalten werden, wird sich zeigen. Auf der siebten CHEF-SACHE wirft die versammelte Branche im Palladium in Köln einen ersten Blick in diese Richtung.

Bühnenshows mit natonalen und internationalen Köchen
Auf der großen Showbühne präsentieren über die gesamte Veranstaltung hinweg neun der besten Avantgarde-Köche ihre Kunst. Hier werden Trends geschaffen und Techniken von Weltklasse vorgestellt. Es gibt nicht viele Gelegenheiten die Größen der internationalen Küche live und so nah zu erleben.

CHEF-SACHE PROGRAMM – Sonntag, 27.9.2015
LET’S TALK ABOUT REVOLUTION – TALKRUNDE
Unternehmer und Gastrosoph Ralf Bos diskutiert mit seinen Gästen das Motto der dies- jährigen CHEF-SACHE. Seine Gäste sind: Jonnie & Thérèse Boer, Librije in Zwolle, Niederlande. Tim Raue, der mehr und mehr international von sich reden macht. Sascha Stemberg führt seit dem letzten Jahr den alteingesessenen Familienbetrieb. Traditionell gibt es hier keinen Gästemangel. Frank Nagel war Direktor der A-ROSA Resorts und entwickelte die Fine Dining Restaurants. Nach seinem Abschied trennte sich A-ROSA von dieser Philosophie. Last but not least Mike Hoffmann. Er ist Direktor in der Columbia Hotel Gruppe, die sich von vielen ihrer Fine Dining Restaurants trennte.
VISIONÄRES – Im Anschluss an den Talk wird Tim Raue sein neues Konzept in einem Power Slot vorstellen.

CHEFS ON STAGE
Mitsuharu Tsumura No. 44/50 Best, Maido, Lima / Peru
NIKKEI FOOD – PERUVIAN-JAPANESE BLEND
Schon in den letzten zwei Jahren stellten wir mit Gaston Acurio und Virgilio Martinez zwei Köche aus Lima vor. In diesem Jahr präsentieren wir Mitsuharu Tsumura, dem in diesem Jahr der Einstieg in die Liste der 50 Best Restaurants of the World gelang. In seinem puristisch stylischen Restaurant Maido serviert er ein Cuvee peruanischer und japanischer Küche, Nikkei Food genannt.

Massimo Bottura
*** No. 2/50 Best – Osteria Francescana, Modena / Italien
OOPS! I DROPPED THE LEMON TART! – DESSERTS MIT ITALIENISCHEM HERZ
Seit zwei Jahren widmet sich ein Slot auf der CHEF-SACHE Hauptbühne dem Thema Dessert. Nach den phantastischen Patissiers Pierre Lingelser und Christian Hümbs sind wir glücklich, einen ganz großen Chef erneut auf der Bühne zu haben, der neben den „salzigen“ Gerichten auch die Desserts kreiert. Jeder Gang ist eine philosophische Anekdote aus der Kindheit, aus Erlebtem, von heimischen Produkten, unvergleichlich in Szene gesetzt. Gehaltvoll, geschmackstief, mit künstlerischem Anspruch oder mit Humor. Das Dessert „Oops! I dropped the lemon tart“, mittlerweile ein Signature dish, wird upside down, also gestürzt auf einem zerbrochen scheinenden Teller serviert. … Massimo Bottura ist nicht nur ein genialer Koch, auch seine Vortragskunst, bei der er italienisch-impulsiv seine Gedankenwelten offenbart, ist sensationell.

Jock Zonfrillo – Orana, Adelaide / Australia
ONE MAN FOOD CRUSADE – NATIVE AUSTRALIAN FOOD
Australien ist ein Einwanderungsland. In zeitversetzen Wellen kamen Engländer, Italiener, Portugiesen, Chinesen und zum Schluss Vietnamesen. Sie alle brachten ihre Food-Produkte mit und pflanzten sie in die mineralischen Böden des uralten Kontinents. Erst ein gebürtiger Schotte, Jock Zonfrillo, verschafft jetzt den ursprünglichen australischen Produkten kulina- rische Anerkennung.

CHEF-SACHE PROGRAMM – Montag, 28. September 2015
Sven Elverfeld*** No. 33/50 Best, Restaurant Aqua, Wolfsburg
INTERNATIONAL CONTEMPORARY CUISINE – FREIHEIT IM GEISTE
Sven Elverfeld gehört zur zweiten Generation der großen deutschen Köche. Diese löste sich weitestgehend von den einst herrschenden französischen Einflüssen und besann sich auf deutsche Gerichte und Produkte, ohne die klassischen Wurzeln je zu verleugnen. Durch zahlreiche Auslandsreisen und Teilnahmen an internationalen kulinarischen Events hat sich Sven Elverfeld erheblich weiterentwickelt. Seine Menüs wie beispielsweise das „Visionen“ spiegeln seine ureigenen Impressionen aus fernen Ländern wider.

Christian Bau*** – Victor’s fine dining, Perl-Nennig
PARIS-TOKYO – IMPOSANTE BAU-WERKE
Bereits 2005 kürte ihn der Michelin zum seinerzeit jüngsten Drei-Sterne-Koch. Wie für die meisten Köche bedeutete dieser dritte Stern die höchste Ehrung für ihn, er ließ sich die Etoiles gar auf den rechten Unterarm tätowieren… Ab 2009 änderte Bau seinen Küchenstil radikal. Inspiriert von den Geschmacksbildern und dem Produktfanatismus der japanischen Küche, fügte er mehr und mehr Elemente der fernöstlichen Kochkunst in seine Kreationen ein. Bau hat nie versucht, japanisch zu kochen. Hingegen entwickelte er einen ganz eigenen Bau-Stil.

Eric Menchon** – Le Moissonnier, Köln
SATELLITENTECHNIK – FRANZÖSISCH-DEUTSCHE IDEENEXPLOSION
Ein Besuch im Le Moissonnier ist wie eine Teleportation nach Paris. Französischer Charme rundherum. Doch etwas ist anders. Wird in Frankreich eher klassisch französisch gekocht, explodiert hier die Küche vor lauter Ideen und Kreativität. Küchenchef Eric Menchon kam mit 23 Jahren als Chef de Cuisine ins Le Moissonnier. Das ist heute 28 Jahre her und beweist, dass zwischen Chef und Patron eine fruchtbare Symbiose besteht. Typisch für den Küchenstil ist ein Hauptteller, der von zwei bis drei Satellitentellern begleitet wird. Alle Geschmacksbilder sind unverwechselbar Menchon.

Stefan Wiesner* – Rössli, Echolzmatt / Schweiz
HOLZ, TORF, TEER, STEINE – NEUES VOM HEXENMEISTER
Kochen ist Kunst, sagt Stefan Wiesner. Und in der Kunst ist alles erlaubt. So bietet Wiesner mit seiner „Avantgardistischen Naturküche der klassischen Kochkunst gehörig die Stirn. In seinen Gerichten vereint er das Wissen eines Chefs mit dem eines Kräuterkundlers, Archäologen, Geologen, Biologen und Parfümeurs. Seine Gerichte sind alchimistisch, unerwartet, experimentell und emotional.

Magnus Ek** – Oaxen Krog, Stockholm / Schweden
PIONIER DER NEW NORDIC CUISINE – NATURKÜCHE MIT GESCHMACKSTIEFE
Wir schreiben das Jahr 1994. In Schweden macht sich der junge Koch Magnus Ek auf, um auf der Insel Oaxen im Schärengarten vor Stockholm ein Restaurant zu übernehmen. Dies war die Geburtsstunde der New Nordic Cuisine. Heute befindet sich das Oaxen in einer Werfthalle in Stockholm. Von der Naturküche hat sich der Naturbursche Ek freilich nicht verabschiedet. Er kreiert Gerichten mit reifem, tiefem Geschmack. So gehaltvoll, wie man es von einer solchen Küche nicht erwarten würde.

Grant Achatz*** No. 26/50 Best – Alinea, Chicago / USA
EMOTION AS AN INGREDIENT – DRAMATIC ARTS
Grant Achatz zählt zu den ganz großen legendären Chefs. Bewundert wird seine Arbeit, bewundert wird seine Kraft, einen tödlichen Zungenkrebs besiegt zu haben. Grant Achatz ist Meister der Inszenierung. … Grandiose Erlebnisse, die man nie vergisst. Dramatische Kochkunst mit Emotionen als Zutat.

Weit über 130 Sterneköche werden sich vor Ort über die neusten Entwicklungen der Branche austauschen. Über 60 ausstellende Unternehmen und Partner prä
sentieren Trends und Innovationen für Küchenchefs, Köche, Servicepersonal, Sommeliers, Gastronomen und Culinary Professionals aus dem Handel und der Industrie.

AWARDS AUF DER CHEF-SACHE 2015
BEST-OF-THE-BEST
Der „Best-of-the-Best“ Award wird bereits das vierte Jahr in Folge verliehen. Eine Auszeich- nung, die sich aber trotzdem jetzt schon etabliert hat, und die besten Köche und Aussteller in den Fokus der Gastronomiebranche rückt. Weitere Details zum Wettbewerb finden Sie unter http://www.chef-sache.eu/wettbewerbe/best-of-the-best-award/onlinewahl.html
Die Preisverleihung findet am Sonntagabend auf der großen Showbühne statt, moderiert von Michaela Schaffrath.

Zusätzlich werden auf der Chef-Sache 2015 zwei Kochwettbewerbe ausgetragen.
CRU-DE-CAO-AWARD
Schokoladig geht es am Sonntag beim CRU-DE-CAO-AWARD zur süßen Sache, der von der Confiserie Coppeneur bereits zum fünften Mal ausgerichtet wird. Hier beweisen Patissiers, Konditoren und angehende Köche, was im Dessert-Bereich alles möglich ist.

SOUS FRESH CHEFS INSPIRATION AWARD
Köche aus aller Welt stellen sich dem SOUS FRESH CHEFS INSPIRATION AWARD und rücken mit viel Kreativität das Gemüse in den Mittelpunkt des Tellers. Dieser Award wird am Montag usgetragen.

PARTYTIME
Sonntag, 27.9.2015 ab 19:00 Uhr im Palladium die NORGE FJORDPARTY.
Das After Show Event auf der CHEF-SACHE widmet sich den norwegischen Fjorden. In Zusammenarbeit mit der Kulinarischen Akademie in Norwegen bereiten junge kreative Köche die Fjorforelle zu und alles, was die klaren Wasser der zerfurchten Küsten noch zu bieten haben. Dazu gibt es coole Drinks an der iSi-Bar. Ab 19:00 Uhr im Palladium – im Ticketpreis enthalten.

Montag, 28.9.2015 ab 19.00 PORT CULINAIRE SHIPWRECKED PARTY
Das große Finale von Port Culinaire. Dieses mal wieder im Centre Port Culinaire, Werderstraße 21 in 50672 Köln. Lady am Grill: Sterneköchin Maria Groß, Restaurant Clara in Erfurt, beweist, dass Grillen keine Männerdomäne ist. Powered by Grill Kulinarium und Napoleon. Dazu reichlich Port Culinaire Weine von Winemaker Martin Tesch und vieles mehr. DJ Alex Kent sorgt dafür, dass wir alle gut aufgelegt sind. Ab 19 Uhr. Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung hier erforderlich. Bus-Shuttleservice ganz iSi vom Palladium zum Centre Port Culinaire. http://www.chef-sache.eu/index.php?id=526

Best-of-the-Best Awards

Offene Online-Wahl der Besten aus Gastronomie, Handel und Produktion anlässlich der CHEF-SACHE

Zum vierten Mal schreibt das Team von Port Culinaire diesen Wettbewerb aus. Zugegeben: Auszeichnungen für gute Leis­tungen in der Branche werden fast schon inflationär verteilt. Die Awards anlässlich der CHEF-SACHE sind jedoch etwas Besonderes. Werden sie doch nicht von einer – wenngleich kompetenten aber überschaubaren – Fachjury vergeben oder von einer Redaktion erdacht, sondern von der ganzen Branche gewählt.

Die Wahl selbst findet in drei Stufen statt.

1. Stufe:
Jede Person aus der Gastronomie und Food-Branche hat die Möglichkeit, je Kategorie fünf Kandidaten ihrer Wahl in absteigender Wertung online vorzuschlagen. Das Wahltool zur Online-Wahl befinden sich auf www.chef-sache.eu
Einsendeschluss: 06. September 2015

2. Stufe:
Port Culinaire wertet diese Einsendungen aus und veröffentlicht die Top 10 Kandidaten jeder Kategorie alphabetisch. Diese finden sich ab dem 07. September 2015 auf der Wahl­plattform. Die vorläufige Rangliste bleibt zunächst Geheimnis von Port Culinaire.
Sie wählen dann erneut und zwar den/die Kandidaten/in aus der Top 10 Liste, der/die für Sie die No. 1 werden soll. Einsendeschluss: 22. September 2015

3. Stufe:
Alle nominierten Kandidaten der einzelnen Kategorien werden zur Award Ceremony auf der CHEF-SACHE in Köln am 27.09.2015 eingeladen. Erst dann erfahren die Kandidaten, wer unter ihnen die Auszeicnung „Best-of-the-Best 2015“ erhält und geehrt wird. Alle Nominierten dürfen sich als Gewinner fühlen, haben sie doch viel erreicht und massenhaft Zuspruch für ihre Arbeit bekommen. Alle Top 10 Kandidaten erhalten eine Urkunde. Doch letztlich gilt: Es kann nur einen Sieger geben. Durch das Programm führen die Schauspielerin und Moderatorin Michaela Schaffrath, Thomas Ruhl und namhafte Laudatoren. Im Anschluss laden wir zur großen Norge Fjordparty ein.

CHEF-SACHE Best-of-the-Best − Nationale Auszeichnungen

A. Chefs
1. Port Culinaire Nationalheld 2015
Wer ist derzeit der beste Koch/die beste Köchin in Deutschland? Wessen Menüs begeistern am meisten und wessen Küche liefert über alle Disziplinen hinweg die beste Gesamtleistung? Wählen Sie den oder die
No. 1 unter den deutschen Chefs.

2. Impulsgeber 2015
Welche/r Küchenchef/in hat in Deutschland durch Innovationskraft Kollegen inspiriert und die Kochkunst auf neue Wege geleitet? Wählen Sie den/die derzeit kreativste/n deutsche/n Küchenchef/in.

B. Restaurants und Service
1. Hot Spot 2015
Wählen Sie das Restaurant, dessen avantgardistisches Konzept Sie durch Neuartigkeit und Modernität verblüfft hat. Wählen Sie das derzeit progressivste deutsche Restaurantkonzept.

2. Mr. oder Mrs. Feel Good 2015
Einst war der Service in den Spitzenrestaurants steif und distanziert. Zunehmend kehren ein modernes Gastverständnis und eine echte Wohlfühlatmosphäre ein. Dahinter steht die Kunst, ein gutes Service-Team zu bilden, zu führen, zu motivieren und anzuleiten. Welche/r Service-Chef/in macht das im Moment am bes­ten? Wählen Sie Ihre/n Favoriten/in.

3. Meister/in der Weine 2015
Aufbau und Pflege eines Restaurant-Weinkellers ist eine extrem anspruchsvolle Aufgabe. Haupt­parameter sind den Geschmack der Gäste zu treffen, die Weine korres­pondierend zu den Kreationen der Chefs auszuwählen und den Gast freundlich, kompetent und fair zu beraten. Wer macht das im Moment am besten?

C. Branchenpartner
1. Grand Seigneur 2015
Welche Unternehmerpersönlichkeit aus Handel, Produktion oder Dienstleistungsbereich unserer Branche hat durch ihre Leistungen als Innovator, Chef und Mensch diese Auszeichnung verdient? Wählen Sie den oder die Sympathieträger(in) des Jahres.

2. Unternehmen 2015
Welches produzierende oder handelnde Unternehmen ist das innovativste, zuverlässigste und fairste in Bezug auf Preis und Service? Wählen Sie ihr Lieblingsunternehmen aus der Foodbranche.

www.chef-sache.eu

Sous Fresh Chefs Inspirations Award 2015

Gemüse spielte einst nur die Nebenrolle auf dem Teller, Fisch und Fleisch waren die Hauptdarsteller. Doch die “Beilage“ hat sich längst emanzipiert, hat diese Situation umgekehrt oder ist zumindest gleichwertig. Und das Gemüse zeigt, welch ungeahntes Potential in ihm steckt. Es ist an der Zeit, zu Ehren von Gemüse diesen neuen Kochwettbewerb auszuschreiben.

Gemüsegerichte – wachsende Beliebtheit!
2009 stand René Redzepi, bekanntlich Chef des Restaurants “noma“ in Kopenhagen, auf der Bühne der CHEF-SACHE und erzählte dem bass erstaunten Auditorium, dass man bei der Zubereitung von Gemüse in seinem Restaurant die gleiche Sorgfalt walten lasse, wie bei Seafood oder Fleisch. Das ist erst ein paar Jahre her, war aber weitestgehend neu. Klar hatten wir alle die Berichte über Mahlzeiten vergangener Zeiten von unseren Großeltern gehört. Gemüse gab es da jeden Tag, hatte man ja auch im eigenen Garten. Und Fleisch? Ja, das war eine Delikatesse für Sonn- und Feiertage. Gemüse war also der Dreh- und Angelpunkt der Hausmannskost! Mit der industriellen Produktion von Fleisch änderte sich das radikal auf den privaten Tellern. Und in der Gastronomie – da wollte der Gast natürlich das vermeintlich Besondere. Ein dickes Stück Fleisch. Eine ordentliche Portion Fisch. Und nebendran ein bisschen Gemüse. Vitamine müssen ja auch sein, und Sättigungsbeilagen, falls der Wohlstandsbauch noch Umfang braucht.
In den ersten vegetarischen Restaurants – hier und da gab es ja auch vor 20 und 30 Jahren welche – saßen Menschen in Wollpullovern, die sich aus panischen Ängsten um ihre Gesundheit Bratlinge und Tofu, Imitate von Würstchen oder Frikadellen hinunter zwangen. Gemüse wirklich gut kochen konnte damals noch niemand.

Sensationell 2001 der Entschluss von Alain Passard sich in seinem Drei-Sterne-Restaurant “L’Arpège“ nur noch auf Gemüse zu konzentrieren. Mit unverändert großem Erfolg. Zaghaft folgten ihm andere auf der Suche nach einem USP. Nicht so konsequent wie Passard, aber doch das vegetarische Produkt auf dem Teller in den Vordergrund stellend. Sensationell Michael Hoffmann oder André Köthe und Yves Ollech aus dem Essigbrätlein.

Die Köche lernten den Umgang mit Gemüse neu, entdeckten die Fermentation für die anspruchsvolle Küche, das Aromatisieren in Rauch oder die Sous-vide-Technik. Nun zeigte sich, welch ungeahntes Potential in der Vegetation steckt. Natürlich reagierten auch die Produzenten. Neue “alte“ Gemüsearten wurden wiederentdeckt. Bunte Möhren, Haferwurzeln oder bunte Beeten bereichern heute den Gemüsekorb.

Sous Fresh – Ausrichter des Wettbewerbs
Produzieren ist das eine, aber Premiumqualität selektieren und diese frisch zum Kunden bringen, ist eine ganz andere Aufgabe. Hier greift nun die erste Premium-Gemüsemarke in den Markt ein. Schon 1941 wurde das Unternehmen, damals unter dem Namen Pede, gegründet. Seit Anfang 2015 firmiert das Unternehmen nun unter dem Namen “Sous Fresh“. Damit soll auch dem Anspruch Rechnung getragen werden, auf einem besonders hohen Niveau für frische Inspiration und zuverlässige Versorgung der Kunden zu stehen.
Sous Fresh mit Sitz in Venlo gehört zur Best-Fresh-Gruppe, einem Zusammenschluss unabhängiger Unternehmen. Jedes einzelne davon führt seine eigenen Spezialitäten, aber im Zusammenspiel verstärken sie sich gegenseitig, um den Anbau, Verkauf und die Lieferung zu optimeren.
Um als “rechte Hand des Kochs“ zu dienen, hat das Unternehmen die “Chefs Inspiration“ entwickelt, um eben auch Profis in jeder Hinsicht zu überraschen und zu begeistern. Dafür bietet Sous Fresh eine einzigartige Kollektion von besonderen und innovativen Produkten. Dazu gehören zum Beispiel asiatische Mini-Gemüse von Mini-Auberginen bis hin zu Baby Pack Choi. Aber auch vergessene Gemüse stehen auf der Produktliste wie etwa gelbe und violette Möhren oder Chioggia-Rüben. Verpackte Kräuter gehören ebenso dazu. Auch Spezialitäten, darunter Wasabiwurzeln und Wasabiblätter oder essbare Blumen wie Rosen und Veilchen. Blaubeeren, Himbeeren, Rote Johannisbeeren und Brombeeren runden das Angebot ebenso ab wie schöne Kartoffelsorten, darunter auch violette Kartoffeln oder La Ratte.

Mit diesem Angebot will Sous Fresh mithelfen, die Bedürfnisse der Kunden der Köche zu befriedigen und deren Erwartungen sogar zu übertreffen. Selbst wenn ein Koch etwas sucht, was nicht im Standardprogramm von Sous Fresh zu finden ist, wechselt das Unternehmen in den “Stadt und Land Service“. Will heißen, die Experten durchforsten Stadt und Land, um das gewünschte Obst oder Gemüse zu finden und in optimaler Frische und Reife zu liefern. Dabei müssen die Kunden keineswegs große Mengen abnehmen. Sous Fresh ist im Vertrieb spezialisert auf sogenannte Verbundpaletten, so kann der Küchenchef eine Vielzahl von Produkten auch in kleineren Mengen bestellen. “Wir verpacken völlig angepasst“, sagt das Unternehmen, eben so, wie der Markt es erfordert.
Die Welt der Gastronomie wandelt sich täglich, auch und gerade was Obst und Gemüse angeht. Die Fachleute von Sous Fresh beobachten Trends und Marktveränderungen genau und richten danach auch die Produktpalette aus. Außerdem, so Sous Fresh, seien Obst und Gemüse nicht nur gesund, sondern für Restaurants auch betriebswirtschaftlich besser zu rechnen.
Um auch selbst ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten, importiert Sous Fresh zum einen selber, zum anderen unterhält die Firma ein eigenes Netzwerk ausgesuchter Hauptlieferanten und Partner. Bei einigen Produkten arbeitet man direkt mit den Obst-Gemüse-Erzeugern zusammen, ohne dabei einen Zwischenhandel zu beschäftigen. Auch das macht sich positiv bei der Preisgestaltung bemerkbar.

Wo bekomme ich Sous Fresh Produkte?
Im Gastro-Fachhandel in ganz Deutschland. Eine Produktübersicht findet sich auf der Page www.sousfresh.com

Und damit die Profis auch stets auf dem Laufenden bleiben, bietet Sous Fresh auch einen eigenen Newsletter- und Rezepteservice an.

Was ist die Aufgabe?
Die Entwicklung eines modernen, wegweisenden Gerichts aus 80 Prozent Gemüse und 20 Prozent Fleisch oder Fisch, mit
mindestens einer Kochzutat aus dem Label Sous Fresh “Chefs Inspiration“. Es gibt keine weiteren Vorgaben.

Wer darf mitmachen?
Alle Profiköche und -köchinnen.

Wie meldet man sich an?
Unter www.chef-sache.eu/uploads/media/Anmeldeformular.pdf findet ihr das Anmeldeformular, das man online ausfüllen und absenden kann. Alternativ kann das Formular ausgedruckt und dann ausgefüllt an die Port Culinaire Redaktion, Werderstr. 21 in 50672 Köln verschickt werden.

Was muss ich einreichen?
Das vollständig ausgefüllte Formular und das Rezept des Gerichts sowie ein Foto davon. Ebenso ein Portraitfoto.

Wie läuft der Wettbewerb ab?
Eine Vorjury wählt die besten Rezepte aus und vergibt nach eigenem Ermessen den Preis “Excellent Gemüse Dish“ an alle die Teilnehmer, die ein gutes Rezept eingereicht haben. Dieser Preis wird in Form einer Urkunde und einer Freikarte für den Chefkongress CHEF-SACHE zugesandt.
Die nach Meinung der Jury besten drei Kandidaten werden zur CHEF-SACHE nach Köln eingeladen und kochen dort auf der AEG Bühne vor Publikum, Jury und Presse die Endrunde des Wettbewerbs. Die Veranstaltung ist am Montag, den 28. September 2015 ab 9 Uhr.

Wann ist der Einsendeschluss?
Die vollständigen Unterlagen müssen bis zum 16. August 2015 in der Port Culinaire Redaktion vorliegen. Die drei Kandidaten für die Endrunde auf der CHEF-SACHE werden am 1. September 2015 bekannt gegeben.

Was muss auf der CHEF-SACHE gekocht werden?
Jeder Kandidat hat zwei Stunden Zeit, um das eingereichte Gericht sechs Mal zu kochen. Die Zeit muss eingehalten werden. Jeder Kandidat startet mit 15-minütigem Abstand und muss der sechsköpfigen Jury sein Gericht präsentieren und erläutern. Angerichtet wird ausschließlich auf Tellern der Marke ASA. Form und Farbe wählt der Kandidat selbst und erhält Teller zum “Üben“.

Wer ist die Jury?
Die Fachjury auf der CHEF-SACHE besteht aus drei Fachjournalisten und drei namhaften Küchenchefs.

Was wird bewertet?
In erster Linie werden die Kreativität und der Innovationsgrad den Ausschlag geben. Ebenso wichtig ist ein stimmiges Gesamtbild in punkto Geschmack. Handwerkliche Fähigkeiten und die Perfektion der eingesetzten Techniken finden bei der Bewertung ebenfalls Berücksichtigung. Es werden Gold, Silber und Bronze vergeben.

Darf ich Dinge vorbereitet mitbringen?
Die Jury möchte die Kandidaten schon auf der Bühne arbeiten sehen. Selbstverständlich dürfen Zutaten, die mehr als zwei Stunden Zubereitungszeit benötigen, wie fermentierte Produkte, Eingelegtes oder Eingekochtes nach Absprache fertig mitgebracht werden. Die Organisation setzt sich mit den Kandidaten rechtzeitig in Verbindung, um die benötigten Gerätschaften abzuklären. “Chefs Inspiration” Produkte stellt Sous Fresh den Kandi- daten natürlich kostenlos zur Verfügung.

Wann findet die Preisverleihung statt?
Am Nachmittag des 28. September 2015 auf der Hauptbühne der CHEF-SACHE vor Publikum durch die Moderatoren des Wettbewerbs.

Was kann ich gewinnen?
In erster Linie steigert eine Platzierung den eigenen “Marktwert“ und das Ansehen in der Branche. Erfahrungsgemäß berichtet die Presse großzügig über solche Wettbewerbe, was den eigenen Bekanntheitsgrad enorm steigert. Also: Ein wichtiger Schritt auf der Karriereleiter. Darüber hinaus bekommen alle Teilnehmer der Endausscheidung eine Urkunde und ein Jahresabonnement Port Culinaire. Der Sieger erhält außerdem einen vierseitigen Bericht in diesem Edelmagazin. Zudem spendiert die Marke Sous Fresh attraktive Hauptpreise für die Finalisten.

Einsendeschluss: 16. August 2015

IMEX CHARITY COOKING 2015

MITKOCHEN FÜR DAS OBDACHLOSENHEIM „LICHTBLICK“ AM VORTAG DER IMEX
Anmeldung ab sofort möglich

„Kochen mit Spaß für die gute Sache“ – so heißt es bald wieder für eine Gruppe von internationalen IMEX-Besuchern und Ausstellern, die am Montag, den 18. Mai, am Tag vor Messebeginn im Rahmen des „IMEX Charity-Cooking@Lichtblick“ in Frankfurt gemeinsam schnippeln, panieren und verzieren.

„Die gute Sache“ – das ist der Verein „Lichtblick e.v.“ rund um die Ordensschwester Sigrid, die sich bereits seit Jahrzehnten in Frankfurt und Umgebung für Obdachlose engagiert. Mit grösstem persönlichem Einsatz hat sie es geschafft, vielen Obdachlosen eine neue Heimat zu geben. Ihr „Haus Lichtblick“ an der Eschersheimer Landstrasse in Frankfurt ist ein regelrechtes Vorzeigeobjekt.

Der unternehmerischen Verantwortung gerecht werden
Die IMEX unterstützt den Verein bereits seit 2012 im Rahmen der eigenen CSR-Strategie (Corporate Social Responsibility) durch eine Fundraising-Initiative. Die daraus resultierende Geldspende konnte im letzten Jahr für einen Bootsausflug auf dem Rhein verwendet werden, an dem die Bewohner des Heimes viel Spaß hatten.
Etwas zurück zu geben in die Community – das ist das Ziel, das die IMEX mit ihren „Giving-Back Projekten“ wie diesem verfolgt. Neben diesem CSR-Projekt organisiert die IMEX auch in Las Vegas im Rahmen der IMEX America jährlich verschiedene „Giving-Back Events“.

Emotionales Erlebnis für die Teilnehmer
Die IMEX hat sich bewusst dafür entschieden – neben der jährlichen Geldspende – auch ein persönliches Erlebnis für die Teilnehmer zu kreieren. So öffnet der „Blick hinter die Kulissen“ und der Besuch des „Hauses Lichtblick“ den Teilnehmern oftmals ganz neue Perspektiven und gibt Einblicke, die zum Nachdenken anregen.

Dank an die Sponsoren
Wie bereits in den Vorjahren wird das Sheraton Frankfurt Congress Hotel alle Zutaten und die Dekoration spenden. Zudem leitet ein Profikoch des Hotels das Charity-Cooking Team an und unterstützt tatkräftig.

Bereits zum zweiten mal ist auch das GCB German Convention Bureau als „Badge-Back-Sponsor“ dabei – die Einnahmen der „Badge-Back“ Fundraising-Initiative kommen u.a. auch dem „Haus Lichtblick“ zugute.

Mitmachen erwünscht!
Das „Giving-Back Programm“ 2015 findet am Montag, den 18. Mai 2015 von 11:00h bis 14:30h in Frankfurt im Haus „Lichtblick“ statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer mitmachen möchte bei diesem Charity-Projekt kann sich ab sofort anmelden: cooking@imexexhibitions.com