Nathan Outlaw

Nathan Outlaw At Al Mahara heißt das neue Seafood-Restaurant im Burj Al Arab Jumeirah. Als preisgekrönter Küchenchef aus Großbritannien serviert Outlaw künftig im Al Mahara, das mit seinem raumhohen Aquarium die perfekte Kulisse für erstklassige Fischgerichte bietet. Lokale, saisonale und nachhaltig produzierte Zutaten sind das A und O seiner Menüs, die größtenteils eigens für das Burj Al Arab kreiert wurden; aber auch beliebte Klassiker wie der Sticky Toffee Pudding und Outlaws Favorit, das Lobster Risotto, werden im Nathan Outlaw At Al Mahara serviert.

Das Lobster Risotto, zubereitet mit saftigen Orangen, frischem Basilikum und Frühlingszwiebeln, ist Nathan Outlaws Signature Gericht. Er hatte es in seinem ersten Restaurant im Alter von 24 Jahren das erste Mal zubereitet und es begleitet ihn seither, denn es zeigt wie er kocht: Er nutzt Krustentiere oder Fische vollständig, reduziert so Abfall und gestaltet den Zubereitungsprozess so nachhaltig wie möglich. Nathan Outlaws Seafood-Gerichte überzeugen zwar mit Einfachheit, überraschen jedoch mit komplexen Geschmackskombinationen.

Das Restaurant ist täglich geöffnet für Lunch von 12.30 bis 15 Uhr; Dinner wird von 19 bis 23.30 Uhr serviert. Ein Drei-Gang-Menü kostet pro Person 450 AED (ca. 110 Euro), ein Vier-Gang-Menü 650 AED (ca. 158 Euro).

www.jumeirah.com/burjalarab

Mirko Stäudel

Auf den ersten Blick lesen sie sich wie ganz normale Gerichte. Erst, wenn als zusätzliche „Gewürze“ ein bisschen Fantasie und der Blick aus dem Fenster dazu kommen, nehmen Strand und Meer auf dem Teller Gestalt an. Dabei geht es dem SANDKüchenchef Mirko Stäudel nicht nur um guten Geschmack und schöne Optik sondern gleich auch noch um die gute Wirkung auf den Körper. „Bodysense Gerichte“ nennt er seine schönen Zusammenstellungen für Herbst und Winter und mit ein bisschen Übung kommt jeder dahinter, was er damit meint. Wer die eigene Körperwahrnehmung nicht nur am Gaumen sondern im ganzen Körper stärken möchte, kann Bodysense auch mit Personal Trainerin Karina Schwarz in die Tat umsetzen.

Also Augen schließen und gleich mit dem ersten Hauptgericht üben: Es gilt, die „Medaillons von der Lotte unter Haselnusskruste auf in Ingwerbutter geschwenkten Wurzelgemüsestiften und Risotto mit Zitronengras und Limetten aromatisiert“ tief zu verinnerlichen und dann frei zu assoziieren.

Vielleicht tauchen vor dem inneren Auge herrlich rund geformte Kieselsteine (die Medaillons) mit SAND“Nuss“kruste auf. Das Risotto ist wie eine Welle geformt und umgeben von frisch an den Strand gewehten Schilfstückchen. In der Luft liegt der feine Duft von (Zitronen-) Gras und bei Ingwer denken wir sofort an seine Wirkung zur Stärkung des Immunsystems, genau wie die gesunde Luft am Meer.

Hat noch nicht geklappt? Dann hier eine zweite Chance: Der heimische Zander, serviert als Filet mit einer dunklen SANDKruste aus Kakao und Zimt, lehnt sich an eine SANDBurg aus Risotto mit Vitamin-C-reichen Orangen und Pistazien, die wie kleine edle Steinchen vom Strand aussehen. Dazu gibt es Datteltomaten mit Scuba Garden-Tee aromatisiert, der als grüner Rooibos unter anderem Algen enthält.

Mehr mit Bewegung ließe sich Gericht Nummer drei assoziieren. Im „Thunfisch-Mango-Avocado-Türmchen“ stecken nicht nur gesunde Früchte sondern vielleicht auch die Anregung für eine besondere Yoga-Übung. Die „Kaviar-Vinaigrette“ lässt an kleine schwarze Meeresperlen denken, die das Türmchen sanft umspielen, während das Wasabi-Kartoffelpüree die Sinne „schärft“ und mit seiner Geschmeidigkeit an die sanfte Bewegung der Wellen am Strand erinnert.

Bei so viel Fantasie tut es zwischendurch dann auch wieder gut, wenn es mit der Hamburger Personal Trainerin Karina Schwarz konkreter wird. Sie wird ab Frühjahr 2016 im SAND starten. Termine sind derzeit individuell zu vereinbaren. Frei nach ihrer Philosophie, dass Sport heute zwar anstrengend sein kann aber nicht mehr muss, um effektiv zu sein, hat die Fitness-Trainerin mit 20 Jahren Erfahrung sowohl Yoga, Stretching und Pilates im Programm als auch Einheiten zum Bodyworkout, Biken, Joggen oder einfache Entspannungsübungen am Strand – je nach Gusto. Gut miteinander kombiniert, sollen alle Trainings zu einem ausgeglichenen Lebensstil mit gestärkter Selbst-Wahrnehmung führen: ganz ausgewogen, genau wie das Essen.

Sand Aspires Natural Design (SAND) definiert den natürlichen Charakter des Hotels. Naturprodukte stehen im Vordergrund. Die 46 Zimmer sind ausgestattet mit Möbeln aus recyceltem Teakholz und Schlafprodukten aus reinen Naturmaterialien. Das „SANDkulinarium“ bietet feinheimische Leckereien hauptsächlich aus der Produktion regionaler Betriebe. Energie wird durch umweltschonende Nutzung natürlicher Sonnenenergie und den Betrieb von Blockheizkraftwerken gewonnen. Die Philosophie der Gastgeber Marion und Lambertus Muller ist simpel: Der „moderne Lifestyle“ macht es Gästen leicht, sich zu entspannen und den Urlaub in vollen Zügen zu genießen.

www.hotelsand.de

Cuciniale präsentiert das intelligente Induktionskochfeld

Profis wissen, wie man ein Steak auf den Punkt genau zubereitet und wie das Risotto perfekt wird. Wer aber nicht täglich am Herd steht, dem fällt das oft schwer. Und da viele Rezepte nur ungefähre Angaben zu Temperatur und Gardauer machen, gelingen viele Gerichte nicht wie gewünscht. Da klingt das Versprechen von Holger Henke, Geschäftsführer von Cuciniale, wie Zukunftsmusik: „Mit der revolutionären Kochnavigations-App Cuciniale gelingt Kochen garantiert immer und als Weltneuheit steuert der Gourmetpilot ab sofort automatisch Induktionskochfelder“. Nichts brennt mehr an oder kocht über, das ständige Kontrollieren des Garens und Nachjustieren der Temperatur ist nicht mehr notwendig, da diese durch die ausgefeilte Technologie optimal an das jeweilige Lebensmittel, Rezept und Wunschergebnis angepasst werden. Die mit der Cuciniale-Technologie ausgestatteten Induktionsfelder haben bis zu sechs Zonen und sind auch als Gesamtkochfläche erhältlich. „Im Herbst 2015 starten wir gemeinsam mit mehreren europäischen Premiummarken die Markteinführung von Kochfeldern mit Cuciniale-Technologie. Zukünftig statten wir auch Öfen und Dampfgarer aus und werden als treibende Kraft die intelligente Digitalisierung des Kochens voranbringen“, so Henke.

„Unser Kochfeld ist eine ähnliche Revolution wie die Erfindung der Digitalkamera. So einfach, wie heute jeder tolle professionelle Bilder machen kann, so einfach wird ab jetzt auch das Kochen sein“, so Henke. „Bei Cuciniale haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das Kochen zu vereinfachen und wir wünschen uns, dass die Menschen zu Hause wieder mit besseren Lebensmitteln kochen. Durch eine optimale Zubereitung können sie die Qualität der Produkte aber erst vollkommen genießen“, erklärt der Experte. Das Kochfeld mit Cuciniale-Technologie ist per Bluetooth mit dem Smartphone oder dem Tablet verbunden. Der Nutzer gibt dann das Wunschergebnis für die Lebensmittel, also etwa Gargrad von Englisch bis Durch für Fleisch, in die App ein. „Jedes Lebensmittel hat als Naturprodukt ganz besondere Eigenschaften. Im Zusammenspiel mit dem Gourmetsensor wird die Energiezufuhr und Gardauer automatisch nicht nur auf Menge, Größe und Gewicht des jeweiligen Lebensmittels, sondern auch an seine ganz eigene Zusammensetzung von Eiweiß-, Fett- und Wassergehalt angepasst. Und genau deshalb können wir unseren Nutzern eine Gelinggarantie geben“, so Philipp Ochtendung, Entwicklungsleiter bei Cuciniale und selbst Profikoch.

Zahlreiche Profi- und Sterneköche sind von Cuciniale begeistert, so auch der italienische Sternekoch Carmelo Greco aus Frankfurt: „Wie ein Risotto gelingt, das weiß ich natürlich. Aber mit Cuciniale habe ich ein gutes Hilfsmittel. Während es kocht, kann ich schon etwas anderes zubereiten, denn ich muss nicht mehr ständig rühren und trotzdem gelingt Risotto wirklich jedem.“ Das Kochfeld ist die logische Erweiterung der bestehenden Technologie und die Nutzer gelangen unabhängig von ihren bisherigen Kocherfahrungen noch zielgerichteter und sicherer zu perfekten Kochergebnissen. Der Gourmetpilot selbst wird natürlich nach wie vor auch ohne das separat entwickelte Induktionskochfeld nutzbar sein und wird kontinuierlich mit weiteren Rezepten und Zubereitungsarten ergänzt. Zukünftig wird die Technologie zum intelligenten Betriebssystem für smarte Kochgeräte ausgebaut, Cuciniale präsentiert das intelligente Induktionskochfeld erstmalig auf der kommenden IFA vom 4. bis 9. September in der Halle 8.1. am Stand 203.

www.cuciniale.com

Frischer Lauch

Viele kennen Lauch bzw. Porree nur in der Suppe oder im Eintopf. Doch das aromatische Gemüse hat viel mehr zu bieten. Die zarten Stangen des Sommerlauchs sind ideal für Rohkost und Salate, schmecken aber auch zu Pasta, im Risotto, im Gratin oder überbacken im Auflauf.

Für eine schnelle Gemüsebeilage zu Fisch und Fleisch wird der weiße Schaft in Ringe geschnitten und in wenig gesalzenem Wasser mit einer Prise Zucker acht Minuten gedünstet. In Kombination mit Sellerie, Möhren und Petersilienwurzel wird er als Suppengrün verwendet. Auch für Quiche und pikante Muffins ist das Gemüse geeignet. Dabei ist Porree ernährungsphysiologisch sehr wertvoll. Er enthält unter anderem reichlich Ballaststoffe, Vitamin C, B-Vitamine, Folsäure, Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium und ist mit rund 30 Kalorien pro 100 g kalorienarm. Für den typischen Geschmack, der an Zwiebel erinnert, sind schwefelhaltige Verbindungen verantwortlich.

Porree ist im Mittelmeergebiet beheimatet und war schon den alten Ägyptern bekannt. Der kräftige Schaft bleibt weißlich, da im Anbau immer wieder Erde aufgeschüttet wird und er somit kein Tageslicht erhält. Jetzt finden Verbraucher frischen Sommerlauch, der hellere Blätter und schlanke Schäfte hat. Winterlauch wird frühestens im Oktober geerntet, hat dunkle grüne Blätter und dickere Stangen. Der Geschmack ist herzhafter als bei Sommerporree.

Vor der Zubereitung müssen die Stangen gründlich von Sand und Erde gesäubert werden. Dazu werden zunächst der Wurzelansatz, die grünen Enden und eventuell grobe äußere Blätter entfernt. Das Gemüse lässt sich nährstoffschonend waschen, indem man den Schaft der Länge nach bis zur Mitte einschneidet, fächerartig auseinanderbiegt und unter fließendem Wasser abspült. Achten Sie beim Einkauf auf Frische und Qualität. Das Laub sollte kräftig grün und die Wurzeln fest, nicht eingetrocknet oder bräunlich verfärbt sein. Im Gemüsefach des Kühlschranks lassen sich die Stangen rund eine Woche aufbewahren. Augrund des intensiven Geruchs ist eine getrennte Lagerung von anderen Lebensmitteln zu empfehlen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Pietro Volontè

Jetzt ist es raus: Pietro Volontè aus Italien wird Küchenchef des Gourmetrestaurants „Le Belrose by Simone Zanoni & Pietro Volontè“ in der Althoff Villa Belrose in St. Tropez an der Côte d‘Azur. Die Zusammenarbeit zwischen Pietro Volontè und Simone Zanoni hat sich bereits bewährt – die beiden arbeiten seit neun Jahren zusammen. Simone Zanoni ist einer der bekanntesten Köche Frankreichs; seit 2008 kocht er im, mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten, exquisiten Restaurant „Gordon Ramsay au Trianon“ unter der Leitung des britischen Star-Chefs Gordon Ramsay. Sein Weg führte ihn vom Restaurant Aubergine über verschiedene Stationen 2007 als Küchenchef in Gordon Ramsays Restaurant nach London, bevor er ein Jahr später zu Waldorf Astoria nach Versailles wechselte. Pietro Volontè und Simone Zanoni lernten sich in Gordon Ramsays Restaurant in London kennen. Volontè folgte Zanoni im März 2008 in das Trianon Palace Waldorf Astoria, wo der gebürtige Italiener bis 2010 als Chef de Partie unter der Regie von Zanoni agierte, bevor er 2010 zum Sous Chef avancierte und jetzt als Küchenchef an die Côte d‘Azur wechselte.

Auch nach dem Wechsel von Versailles nach St. Tropez wird die routinierte Arbeitsaufteilung fortgesetzt: Während sich der 2-Sternekoch Simone Zanoni als Patron für das Küchenkonzept und die Menügestaltung des 40-Plätze Restaurants verantwortlich zeichnet, übernimmt Pietro Volontè die Regie am Kochtopf. Vorwiegend französische Küche soll im „Le Belrose by Simone Zanoni & Pietro Volontè“ serviert werden – wobei der italienische Einfluss schon heute auf der Karte zu finden ist: Risotto „Vialone Nano“ – serviert im Parmesanlaib – lässt unweigerlich auf die Herkunft des Küchenvirtuosen schließen. Der Parmigiano Reggiano wird überwiegend in Oberitalien produziert, rund drei Millionen Laibe werden jährlich verkauft. Pietro Volontè lässt den Käse, ähnlich wie Tomaten und andere Produkte, direkt frisch aus Italien anliefern, damit das Geschmackserlebnis erhalten bleibt. Um seinem Risotto-Gericht die letzte Würze und Nuance zu verleihen, kommen Pilze der Saison, Spargel, Artischocken und schwarze Trüffel nach dem Andünsten in den durchschnittlich 39 Kilogramm schweren Käselaib, bevor das Gericht anschließend – vor den Augen der Gäste – auf den Tellern angerichtet und serviert wird.

„Mit Pietro Volontè konnten wir einen Küchenchef für unser Haus verpflichten, der über viel Erfahrung in der Sterneküche verfügt und auf eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Sternekoch Simone Zanoni zurückblicken kann. Gemeinsam wird das Team exzellente Gerichte auf die Teller zaubern“, so Robert-Jan van Straaten, General Manager der Althoff Villa Belrose an der Côte d‘Azur . „Ich freue mich sehr, weiterhin mit meinem langjährigen Freund und einem talentierten Küchenchef wir Pietro Volontè zusammenarbeiten zu dürfen und mit ihm gemeinsam dieses Projekt in Südfrankreich in Angriff zu nehmen“, so Simone Zanoni zu seinem Nachwuchstalent.

Das Althoff Hotel Villa Belrose, Mitglied bei Relais & Châteaux, verfügt über 40 Zimmer und Suiten. Die elegante, florentische Villa liegt in Gassin auf einer Anhöhe nur fünf Minuten von der Hafenstadt St. Tropez entfernt. Mit ihrem Panoramablick auf die Bucht von St. Tropez, ihrer mediterranen Küche sowie dem persönlichen und diskreten Service und dem großen Spa-Angebot inklusive einem 200 Quadratmeter großen, beheizten Outdoor-Pool, ist die Villa Belrose ein ideales Refugium für Verliebte, Genießer, Gourmets oder schlicht Liebhaber der französischen Riviera.

Kerbel für Suppen und Salate

Im Frühling bereichern Kräuter den Speiseplan. Kerbel ist eine der ersten frischen Gewürzpflanzen im Jahr und schmeckt wie eine Mischung aus Petersilie, Fenchel und Anis. Das beliebte Küchenkraut gibt Suppen und Salaten, Risotto, Fisch, zartem Geflügel und Eierspeisen eine besondere Note. Wie wäre es mit Möhren-Kerbel-Nudeln oder einer Kerbelcremesuppe? Das Gewürz kann gut mit anderen Kräutern kombiniert werden. Kerbel ist neben Pimpinelle, Schnittlauch, Petersilie, Borretsch, Sauerampfer und Kresse ein typischer Bestandteil für die „Frankfurter Grüne Soße“, die zu hartgekochten Eiern und Kartoffeln gereicht wird.

Bereits die Römer nutzten Kerbel als Gewürz und Heilmittel. Die Pflanze ist reich an ätherischen Ölen, Vitamin C, Kalzium und Eisen. Sie soll blutreinigend wirken und bei Frühjahrsmüdigkeit, Magenverstimmungen sowie Appetitmangel helfen.

Kerbel ( Anthriscus cerefolium ) ist eine einjährige Pflanze, die zur Familie der Doldenblütler gehört und ursprünglich aus Südeuropa stammt. Die gefiederten Blätter erinnern auf den ersten Blick an Petersilie. Sie sind sehr empfindlich und sollten daher erst kurz vor der Verwendung klein geschnitten werden. Am besten gibt man das gehackte Grün zum Ende der Garzeit hinzu oder streut es über das fertige Gericht, damit das feine Aroma erhalten bleibt. Für den Geschmack gilt: Je frischer, desto besser. In ein feuchtes Tuch eingeschlagen hält sich das Kraut aber wenige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks.

Ganz einfach können Kräuterliebhaber Kerbel im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in einem Topf in der Küche anziehen. Die Pflanze bevorzugt einen nährstoffreichen, mäßig feuchten Boden und wächst sehr schnell. Die Ernte beginnt bereits acht Wochen nach der Aussaat.
Heike Kreutz, www.aid.de

WDR Kochen mit Martina und Moritz

Risotto – Reis, wie man ihn in Italien liebt

Reis und ein bisschen Phantasie – schon lassen sich mit wenigen Zutaten die tollsten Gerichte zaubern! Unglaublich, was alles in den so unscheinbaren Reiskörnern steckt, wenn man sie auf italienische Manier zubereitet. Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz nehmen diesmal das italienische Lieblingsgericht aufs Korn. Zunächst zeigen sie das Prinzip, wie ein Risotto perfekt gelingt: Cremig und sanft sollte er nämlich sein, die Körner schmelzend, aber leicht Widerstand bietend, dabei eindeutig und kräftig im Geschmack. Man kann einen Risotto immer wieder anders aromatisieren, mit unterschiedlichen Kräutern oder Gewürzen von Bärlauch bis Safran, mit den verschiedensten Gemüsen, von Aubergine bis Zucchini. Oder mit anderen geschmacksbestimmenden Zutaten; ganz vegetarisch, mit immer wieder anderem Käse, oder auch mit Fisch, Fleisch oder Meeresfrüchten. Es geht natürlich um den richtigen Reis, die passende Begleitung zum Risotto und welcher Wein am besten dazu schmeckt.

Morgen, Samstag, 28. Juni 2014, 17.20 – 17.50 Uhr im WDR – mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Thema: Risotto – Reis, wie man ihn in Italien liebt

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de

Urs Gschwend, Gstaad

Le Grand Gourmet – genießen in ungezwungener Atmosphäre

Das Le Grand Bellevue vereint Gourmetküche und Casual Food auf einmalige Weise. Damit bietet das Fünfsterne-Haus, das im Dezember 2013 unter neuer Leitung eröffnete, im Nobelörtchen Gstaad ein einzigartiges kulinarisches Konzept. Im LEONARD’s, dem Restaurant des Hotels, genießen die Gäste in entspannter Atmosphäre das berühmte Risotto des Michelin-Stern-Koch Urs Gschwend, sein Wiener Schnitzel, das traditionsreiche Zürcher Geschnetzelte oder die Bouillabaisse Marsellaise. Klassische Küche zeitgemäß umgesetzt, lautet das Credo des Le Grand Bellevue und passt demnach bestens zum Ambiente des Hauses. Küchenchef Gschwend, der mit 14 Gault-Millau-Punkten gelistet ist, scheut sich beispielsweise auch nicht, den Le Grand Burger anzubieten, für den er sich Inspiration aus New York holte.
Die hoteleigenen Sushi-Bar bietet einen Take-Away-Service über den sich nicht nur die Gäste des Hauses freuen. Die Mischung aus Casual Food und Gourmetküche gefällt auch dem Condé Nast Traveller, dem führenden britischen Luxus-Reisemagazin, besonders gut. Das Le Grand Bellevue hat es in diesem Jahr auf dessen Traveller Hot List geschafft.

Le Grand Bellevue startet am 20. Juni 2014 in die Sommersaison und hat sich für das Menü originelle köstliche Kreationen, basierend auf regionalen Produkten, ausgedacht. Im Le Grand Bellevue gibt es in diesem Sommer neben dem regulären Restaurantbetrieb gleich mehrere Möglichkeiten, das Küchenkonzept mit allen Sinnen zu erleben. Am 8. Juli 2014 findet im Le Grand Bellevue die Cinema Gourmet Nacht im Rahmen der «Davidoff Saveurs Genusswoche» statt. Am diesjährigen «Davidoff Saveurs»-Abend kommen die Gäste in den Genuss exquisiter Risotto-Variationen. Das hauseigene Kino des Hotels wird ausnahmsweise ins Freie verlegt. Zum Essen wird auf der Open Air-Leinwand ganz leger ein gastronomisch inspirierter Filmklassiker gezeigt.

Nur neun Tage später, am 17. Juli 2014, beginnt in Gstaad das Menuhin Festival, das in diesem Jahr unter dem Motto „Music in Motion“ steht. Im Rahmen des Musikfestivals bietet das Le Grand Bellevue ein «Menuhin Special Dinner» an. Im LEONARD’s werden die Vorspeise und der Hauptgang serviert, bevor es mit dem Shuttle Service zum Konzert geht. Zurück im Hotel gibt es ein leckeres Dessert und die Gäste lassen den Abend in gemütlichem Ambiente an der Bar ausklingen.

Le Grand Bellevue gilt als eines der traditionsreichsten und ältesten Luxushotels in Gstaad. Nach Eigentümerwechsel und Relaunch überrascht das Haus mit modernem, fantasievollen Design, ohne allerdings etwas von der ursprünglichen Gemütlichkeit einzubüßen. Die Liebe zum Detail und der besondere Geschmack des Eigentümers Daniel Koetser werden unter anderem durch das 17 Meter lange Chesterfield Sofa oder die im Stil eines hängenden Vogelkäfigs gestalteten Sitzschalen in der Hotelbar unterstrichen. Als einziges Fünfsterne-Haus liegt es im Ortszentrum von Gstaad mit der autofreien Promenade vor der Haustür. Le Grand Bellevue verfügt über 48 Zimmer und 9 Suiten und ist bekannt für höchste Ansprüche an Qualität, die persönliche Atmosphäre und die herausragende Küche von Michelin-Stern-Koch Urs Gschwend im LEONARDs. Für Schweizer Flair sorgt das winzige Fondue-Stübchen Le Petit Chalet im Hotelgarten. Der exklusive Weinkeller, die Sushi-Bar mit Take-Away-Service und die Möglichkeit eines Private Dining Erlebnisses im LEONARD’s Cellar zählen außerdem zu den kulinarischen Besonderheiten des Hauses. Le Grand Bellevue bietet seinen Gästen zudem ein hauseigenes Kino und den 2.500 qm großen Spabereich Le Grand Spa.

Le Gourmet & GÄSTE Messen in Leipzig

LE GOURMET: Der Treffpunkt für Genießer
GÄSTE 2013: Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung

Seit heute laden die Messen LE GOURMET und GÄSTE auf eine kulinarische Entdeckungsreise nach Leipzig ein. Feinschmecker, Fachleute aus dem Gastgewerbe und Hobbyköche können sich auf ein breit gefächertes Angebot rund um die gute Küche freuen. Rund 360 Unternehmen und Marken stellen neueste Produkte, innovative Ideen und professionelle Dienstleistungen vor. Während auf der GÄSTE Bereiche wie Küchentechnik, Hotel– und Gaststätteneinrichtung sowie Nahrungsmittel und Getränke den Fokus bilden, stehen auf der LE GOURMET Spezialitäten zum Kosten und Kaufen sowie Mitmach-Angebote im Mittelpunkt. „Ein wichtiger Messe-Schwerpunkt sind regionale Erzeugnisse, die im Gastgewerbe wie beim Endverbraucher einen immer höheren Stellenwert genießen“, erläutert Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH im Gourmet Report Gespräch.

Die hohe Schule der Kochkunst ist in Leipzig ebenso zu erleben wie Shows mit Star- und Sterneköchen oder praktische Kurse, in denen man die eigenen Fähigkeiten vervollkommnen kann. Auf der Showbühne treten beispielsweise Stefan Marquard, Carsten Dorhs und Marcello Fabbri in Aktion. Marquard, der Rebell der deutschen Küchen-Szene, will mit seinem „Speed-Kochlöffel“ selbst Kochmuffel davon überzeugen, Fertiggerichte und Fastfood durch selbstgemachtes frisches Essen zu ersetzen. „Ratz-Fatz“ heißt es bei Fernsehkoch Carsten Dorhs: Alle Speisen, die er vorstellt, gelingen schnell und mühelos.

Zwei Teams – ein Menü
Renommierte Küchenchefs sind beim „Internationalen Leipziger Preis der Köche“ zu erleben, dem höchstdotierten Preis im deutschsprachigen Raum. Sechs Teams aus Deutschland, Italien und Polen kämpfen hier um die gelungenste Kreation aus Begrüßungshappen passend zu Radeberger Pilsner, Hauptgang mit Kalb sowie Dessert als Variation von Auflauf und Pudding oder Crème. Dabei kocht jede Mannschaft ein halbes Menü, das auf zweiteiligen Ying-Yang-Teller gemeinsam serviert wird. Dem siegreichen Finalistenteam winkt ein Preis in Höhe von 4.000 Euro.

„Risotto mit Biss, von original bis originell“ heißt das Thema des erstmals ausgelobten „Innovationspreises Leipzig Exklusiv“. Unter Leitung von Sternekoch Marcello Fabbri, Küchenchef des Gourmetrestaurants „Anna Amalia“ im Weimarer Hotel Elephant, werden neue Ideen für Risotto-Gerichte gesucht. Die Köche-Teams bereiten ihre Kreationen auf der Showbühne zu und erläutern im Dialog mit Marcello Fabbri das Innovative daran. Das können einfallsreiche Rezepturen sein, ungewöhnliche Geschmacksrichtungen oder besondere Anrichteweisen. Alle zu diesem Wettbewerb eingereichten Rezepte sind in einem eigens verlegten Kochbuch zu finden, das man kostenlos auf der Messe bekommt.

Küchen-Geheimnisse von extravagant bis verführerisch
Tipps vom Profi bekommt man auch in der Mitmachküche. Hier lüftet zum Beispiel Chocolatier Olav Praetsch aus Wermsdorf das Geheimnis von feinen Trüffelpralinen und Schokoladenleberwurst. Außerdem verrät er, wie man aus Kakaobohnensplittern eine knusprige Bratenkruste zaubert. Experimentierfreude ist in den Workshops mit Janice Müller vom DEHOGA Thüringen Kompetenzzentrum gefragt. Hier steht täglich ein anderes Menü im Programm: Rehrücken und Pilz-Bruschetta, verführerisches „Sexy Food“, traditionelle Thüringer Klöße neu interpretiert sowie „verhexte“ Kürbis-Gerichte.

Neueste Cocktail-Trends mit und ohne Schuss lernt man bei der Deutschen Barkeeper-Union kennen. So erfahren die Besucher beispielsweise, was einen zünftigen Hugo ausmacht, einen aus Südtirol stammenden Drink: nämlich reichlich Prosecco und ein Schuss Holunderblütensirup, Limette, Minze und etwas Wasser. Parallel dazu finden Workshops statt. So stellt Ronnefeldt Tea Master Thomas Griedel Cocktails mit Tee vor, wie den „Diving Bird“ – einen fruchtig-herben Mix aus Wodka, Basilikumsirup und frischen Basilikumblättern, Rhabarbernektar, Physalis und Earl Grey. André Pintz präsentiert junge Cocktails, frisch in Image und Geschmack – darunter Mixgetränke mit selbstgemachten Sirups, Marmeladen und Kräutern.

Dass sich Grillen nicht auf Bratwurst und Steak beschränken muss, ist im Grill-Areal anschaulich zu erleben: Vier Mal täglich werden Schnellkurse angeboten, einer davon speziell für Frauen. Und wer in der heimischen Küche das eine oder andere ausprobieren möchte, kann sich von einer „Rezeptwand“ die entsprechende Anleitung abreißen. Gastronomen, Einzelhändler und Buchverlage veröffentlichen hier ihre Lieblingsrezepte zum Mitnehmen und Nachkochen. Der Leipziger BuchVerlag für die Frau beispielsweise präsentiert traditionelle Spezialitäten aus der Thüringer Küche, aufgeschrieben von der Chursdorfer Backfrau Gudrun Dietze, die mit ihren Koch- und Backbüchern zur Kultautorin avanciert ist.

Kunst aus Gemüse
Peking trifft Leipzig: Impressionen aus der „Verbotenen Stadt“ sind beim Food Artistik e.V. zu bestaunen. Aus Riesenkürbissen lassen die Gemüseschnitzer heilige Figuren und Drachen aus dem chinesischen Kaiserpalast entstehen. Zwei Mal täglich können Messebesucher in Kursen das „ABC des Schnitzens“ erlernen und bei einem Quiz einen Drei-Tage-Schnitzkurs beim großen Meister Xiang Wang gewinnen. Außerdem gibt es ein großes Schauschnitzen.

Inspiration für Profis
Fundierte Information für Fachbesucher aus dem Gastgewerbe bietet die GÄSTE. So beleuchtet das GÄSTE-Forum Fachfragen von Lebensmittel-Hygiene über Buchungsportale bis Energiesparmodelle. Dem brisanten Thema Nachwuchsgewinnung und Karriereplanung sind das Nachwuchsforum sowie der Ausbildungscampus gewidmet. Wie Qualitätsstandards in der Kita- und Schulverpflegung gesichert werden, steht im Zentrum der Fachtagung „Clever genießen“. Weitere Schwerpunkte im Messe-Programm sind der Wettbewerb TOP TAFEL für kreative Ideen rund um den gedeckten Tisch, die Berufswettbewerbe des Sächsischen Fleischer-Innungs-Verbands sowie die Fachtagung „Kulinarische Spezialitäten aus Sachsen“.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise
LE GOURMET und GÄSTE sind vom 14. bis 17. September 2013 täglich 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Tickets kosten bei Online-Buchung 10,00 Euro, an der Tageskasse 13,00 Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

Fachbesucher können sich zudem vom heutigen 14. bis 16. September auf den Parallelmessen CADEAUX und COMFORTEX über die neuesten Trends in punkto Raumambiente und -gestaltung, gedeckter Tisch oder Gourmet-Geschenke informieren. Dafür gibt es spezielle Eintrittskarten, die bei Online-Buchung 11,00 Euro und an der Tageskasse 16,00 Euro kosten. Für die Dauerkarte sind 25,00 Euro zu zahlen. Eine Legitimation als Fachbesucher ist erforderlich. Gemeinsam mit CADEAUX und COMFORTEX steht für die Fachbesucherzielgruppe Gastgewerbe ein Angebot von 855 Ausstellern und Marken bereit.

www.gaeste.de
www.gourmet-leipzig.de

Internationaler Leipziger Preis der Köche

Die Jury steht, das Starterfeld formiert sich – Juroren des hochkarätigen Wettbewerbs kommen aus drei Ländern

Die Jury des Wettbewerbs um den Internationalen Leipziger Preis der Köche (ILPK) hat ihre Arbeit aufgenommen. Unter den Einsendungen, in denen die Bewerber ihre kulinarischen Ideen in Text und Bild darstellen, werden die sechs Starter-Teams der Endrunde ausgewählt. Diese dürfen ihre Menü-Kreationen auf der GÄSTE 2013 vom 14. bis 16. September vor den Augen der Juroren und des interessierten Publikums live zubereiten. Eigens dafür wird in Halle 3 des Leipziger Messegeländes eine „Gläserne Küche“ installiert.

Dem siegreichen Team winkt ein Preis in Höhe von 4.000 Euro; Platz zwei und drei ist mit 3.000 bzw. 2.000 Euro dotiert. Somit ist der Internationale Leipziger Preis der Köche der höchstdotierte seiner Art im deutschsprachigen Raum.

Ebenfalls unter den Augen der Jury zu bestehen haben jetzt die Einsendungen für den erstmals ausgelobten Innovationspreis, der sich dem Thema „Risotto mit Biss, von original bis originell“ widmet. Dem Siegerteam dieses Wettbewerbs winkt ein Preis in Höhe von 2.000 Euro. Anders als beim traditionellen ILPK, wo die Menüs nur der Jury und den angemeldeten Gästen serviert werden, darf beim Kochen um den Risotto-Innovationspreis auch das Publikum kosten und mit den Köchen während moderierter Shows ins Gespräch kommen.

Chef der internationalen Jury des ILPK ist der Leipziger Küchenmeister Horst Kucharicky. Ihm zur Seite stehen Andreas Köhne, Vizepräsident des Südtiroler Köcheverbandes Schenna (Italien), Victor A.L. Gielisse, Culinary Institute of America (USA), und Jens Busch, Küchenchef EURAKA – PEB GmbH Hohburg (Deutschland). Den Juryvorsitz beim Kochen um das innovativste Risotto hat der aus Italien stammende Sterne-Koch Marcello Fabbri, Küchenchef des Gourmetrestaurants „Anna Amalia“ im Weimarer Hotel „Elephant“.

GÄSTE 2013 –
Fachmesse für Gastronomie,
Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung
(14. bis 17. September 2013)

www.gaeste.de
www.vilpk.de