Schottland Gourmet Tour 2013

Wir besuchten Schottland. Eine kühle, karge Schönheit, die mit interessanter Küche auftrumpft, aber mit wenig Service.
Verblüffung. Die nette Dame quatscht uns am Costa Kaffeeautomaten an der Tanke im schottischen Hochland an. Sie sei ja so froh für uns, dass wir so schönes Wetter haben. Seit Jahren war es nicht mehr so schön. Ich war sichtlich verblüfft. Es war 8°C und teilweise bewölkt und etwas windig. Ich fragte nach: Nein, der Sommer sei heiß und stickig-schwül mit Millionen Mücken und der Herbst wie der Winter zu kalt. Jetzt ist es einfach zauberhaft!

Aus London kommend, verwöhnt im Andaz Hotel am Bahnhof an der Liverpool Street, wo der deutsche F&B Manager Sascha Lenz furios sein Restaurantimperium regiert – beste Fish & Chips in UK www.gourmet-report.de/artikel/344127/Fish-Chips.html , kamen wir am Flughafen in Edinburgh an. Geflogen von der komfortablen Titan Air, im Auftrag der BA. 
Unser Auto der oberen Mittelklasse sollte ein VW Jetta Automatik sein, so der Agent bei Europcar. Für 5 Euro am Tag mehr bekamen wir einen Insignia Kombi Automatik. Allerdings komplett ungereinigt. Auf meine Beschwerde meinte Europcar, ich müsse mich bei BAA beschweren, die waschen die Autos für Europcar. Später schrieb Europcar, der Mietwagenbroker sei für Beschwerden zuständig! Service scheint nicht üblich zu sein.

Dann fuhren wir in die Innenstadt zum Hotel Missoni. Dort kamen wir um 12 Uhr an. Die Auffahrt des 5 Sterne Hotels war nicht so leicht zu finden, es gab sie nicht. Nach dreimal um den Block blieben wir in einer kleinen Parkbucht stehen. Ich ging ins Hotel und ein Gepäckträger im Kilt, dem schottischen Rock, kam dann mit mir raus. Leider sollten wir 3 Stunden warten, bis das Zimmer fertig war. Eine richtige Lobby gibt es in diesem fashionablen Hotel nicht, aber ein Café, in dem man warten konnte. Wir mussten nicht nur drei, sondern 4 Stunden auf das Zimmer warten. Drei Stunden später, um 15 Uhr wurden wir auf einen Kaffee eingeladen. Erst um 15.30 Uhr war das Zimmer fertig. Als Entschuldigung bekamen wir eine – warme – Flasche Prosecco. 
Das Zimmer war für drei – wir reisten mit unserem 7jährigen Sohn – recht eng. Es gab ein ganz kleines Fenster, wir guckten auf eine mittelalterliche Brandmauer. Das chice Zimmer war etwas staubig, ich versaute mir im Schrank meinen schwarzen Pullover. 

Das wahrhaft einmalige Frühstück (13 GBP) bestand hauptsächlich aus Kuchen. Es gab einen langweiligen Schnittkäse, je einen Schweine- und Truthahnschinken. Für 5 Pfund Aufpreis gab es warme Speisen. Junior wurde voll berechnet. Weil es ein sehr chices Hotel ist, wird Toast – es ist das einzige, verfügbare Brot – nur vom Kellner gebracht. Der braucht aber ewig. So das man lange wartet, wenn man Brot mag. Die Säfte waren nicht frisch. 
Die Location ist sehr gut, fast direkt an der Royal Mile, der Hauptstrasse der Altstadt, die zum Castle hoch führt. Das Zimmer war ruhig.
Fürs Parken berechnete das Hotel stolze 42 Euro/Nacht! Am Abreisetag holte der Kiltträger unser Gepäck vom Zimmer und brachte es gleich ins Auto, dass er vor’s Haus in diese Parkbucht stellte. Als ich zum Auto ging, parkte er gerade einen Mazda 2, mit dem er volle Kanone den Bordstein sehr laut rammte. Oh, Du arme Felge! Er guckte noch nicht einmal nach. 
Ich öffnete die Heckklappe unseres Autos, da fiel mir der Computerkoffer meiner Frau entgegen. Gottseidank ein Rimowa, so das nichts passierte. Das Gepäck wurde vom Portier nur rein geschmissen, Plastiktüten waren unter den Koffern gelegt oder gerutscht. How careless! Ich beschwerte mich beim Duty Manager und berichtete auch gleich über den Mazda Vorfall. Der murmelte desinteressiert ein Bedauern, der befragte Portier stritt alles ab. Als ich noch nicht aus der Tür war, lachten Duty Manager, Portier und ein Rezeptionist … 
Schottischer Service a la Missoni. 

Das nächste Mal werden wir lieber ins Balmoral, dem Rocko Forte Stammhaus, gehen. Rezeptionsleiter ist der Deutsche Philipp van Dyck, der von Althoff Hotels kam. Es ist allerdings deutlich teuerer als das Missoni, in dem wir uns deplatziert vorkamen. Das Missoni ist etwas für masochistische Fashionvictims. Hotellerie stellen wir uns anders vor.

Im sehr hübschen Edinburgh aßen wir am ersten Tag recht passabel und preiswert im ältesten Pub der Stadt, in der Doric Tavern nahe des Bahnhofs. Guter Haggis! Leckere Fish & Chips. Interessante Biere! Freundliche Bedienung. Lohnenswert.

Lesen Sie mehr über Schottland, der nächste Tag:
www.gourmet-report.de/artikel/344152/Schottland-Gourmet-Tour-2013/

Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151444817998124.1073741830.168996673123&type=3

Rimowa – Koffer

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 haben die USA die Sicherheitsprüfungen an Flughäfen deutlich verschärft.

Die nationale amerikanische Sicherheitsbehörde Transportation Security Administration (TSA) durchleuchtet mittlerweile alle aufgegebenen Gepäckstücke. Zusätzlich untersucht die TSA viele Koffer per Hand. Sind die Koffer verschlossen, werden sie dafür aufgebrochen. Um eine solche Zerstörung des Gepäcks von vornherein zu vermeiden, bestand bisher lediglich die Möglichkeit, die Koffer unverschlossen oder provisorisch gesichert aufzugeben – und damit den Inhalt der Gefahr eines Diebstahls auszusetzen.

RIMOWA-Kunden können ihre Koffer nun auch auf amerikanischen Flughäfen wieder beruhigt abschließen. Diesen großen Fortschritt für die Sicherheit von Koffer und Inhalt gewährleistet die Firma RIMOWA, indem sie sogenannte TSA-Schlösser serienmäßig in ihre Koffer einbaut. Das Besondere: Die amerikanische Sicherheitsbehörde Transportation Security Administration (TSA) hat Spezialschlüssel, um die Schlösser bei Durchsuchungen zu öffnen.

RIMOWA gehört zu den führenden, von der TSA anerkannten Kofferherstellern, die nun eine Lösung anbieten, die sowohl den Kontrollrichtlinien der USA als auch den Sicherheitswünschen der Fluggäste Rechnung trägt. Das Check-In-Personal und die Inspekteure sind darin geschult, diese von der TSA anerkannten Schlösser am roten Rautensymbol auf dem Schloss zu erkennen. Das Prinzip ist einfach:

– Jedes TSA-Schloss trägt die deutlich sichtbare Kennzeichnung. So sieht das Sicherheitspersonal am Flughafen sofort, dass es bei Bedarf das Schloss öffnen kann, ohne es aufzubrechen.
– Für die TSA-Schlösser gibt es einen Spezialschlüssel, über den nur die TSA verfügt.
– An jedem amerikanischen Flughafen können die Inspekteure damit die Schlösser öffnen und nach der Untersuchung wieder verschließen.

Auch Zahlenschlösser können mit den passenden Generalschlüsseln geöffnet werden! Wird ein RIMOWA-Koffer mit dem TSA-Schlüssel geöffnet und wieder verschlossen, bleibt die persönliche Zahlenkombination des Besitzers erhalten. Der Koffer ist damit so sicher wie vorher.

RIMOWA-Firmenchef Dieter Morszeck, der das Kölner Traditionsunternehmen in der dritten Generation leitet, betont: „Insbesondere Geschäftsreisende hat es in der Vergangenheit sehr beunruhigt, dass sie ihre Koffer unverschlossen oder ungenügend gesichert aufgeben sollten. Wir freuen uns, dass wir mit der neuen Technik von Travel Sentry RIMOWA-Kunden die Sicherheit schaffen, die sie sich für ihr Gepäck wünschen.“

www.rimowa.de

RIMOWA TANGO – und das ständige Packen hat ein Ende

Zur Herbstmesse 2005 präsentiert das Kölner Traditionsunternehmen RIMOWA eine verblüffend intelligente Kofferlösung: eine durchdachte Kombination des 1932 entwickelten guten alten RIMOWA-Schrankkoffers mit neuen Materialien, modernstem Design und höchster Funktionalität. Sorgsam eingearbeitete Einlegelemente in First-Class-Qualität sorgen für dauerhafte Ordnung im Koffer.
Am Zielort geht dank TANGO keine Zeit mehr für Aus- und Einpacken verloren. Hier erweist sich die Schrankfunktion des Koffers als Riesenvorteil: Der Kunde stellt das Gepäckstück auf und kann komfortabel „aus dem Koffer leben“. Nichts muss mehr in Hotelschränke verstaut werden, alle Accessoires lassen sich direkt aus den verschiedenen Taschen und Beuteln entnehmen. Ein weiterer genialer Effekt: Nichts wird mehr gequetscht und zerknittert; der Koffer muss nicht mehr von oben nach unten „durchwühlt“ werden, um einzelne Kleidungsstücke zu finden. Alles ist – und bleibt – an seinem Platz.

Vor der Abreise spart TANGO ebenfalls Zeit und Mühe: Reise-Checklisten erübrigen sich, denn sobald alle im TANGO integrierten Taschen gefüllt sind, sind jegliche Accessoires verstaut, die für Geschäftsreise oder Kurztrip benötigt werden. Der neue Zwei-Kammern-Koffer enthält im Einzelnen:

– einen Kleidersack
– Hemdentaschen
– einen Schuhbeutel
– Wäschenetze
– eine Gürteltasche
– einen Kulturbeutel
– eine Krawattenhalterung

Diese Ausstattung befindet sich in allen Modellen ab 63 Zentimeter Größe. Der 54 Zentimeter-Trolley ist größenangepasst ausgestattet. Weiteres Detail des Schrankkoffers: Das gesamte „Innenleben“ ist mit Klettverschlüssen befestigt und kann bei Bedarf problemlos gelöst, herausgenommen und wieder eingebunden werden.

Die Verbindung von Modernität mit Tradition spiegelt sich auch im Design. Aluminiumkoffer sind seit fast 70 Jahren Markenzeichen der Firma. Die Koffer mit der Rillenstruktur haben sich rund um den Erdball zum Designklassiker und Weltbestseller entwickelt. Die Serie TANGO bedient sich jetzt eines neuen, hochmodernen Materials – ohne dabei das klassische Design zu vernachlässigen: Das nahezu unverwüstliche und extrem schlagzähe Polycarbonat in klassischem Rillendesign verbindet sich mit dem RIMOWA-typischen Aluminium an Rädern und Griffelementen zur bekannten und unverwechselbaren RIMOWA-Optik.

Die TANGO-Serie erscheint in elegantem Blau und Schwarz. Trotz des Fassungsvermögens von bis zu 150 Litern bleibt Tango mit 3,3, bis 5,8 Kilogramm angenehm leicht zu handhaben. Dazu tragen auch die vier kugelgelagerten Multiwheel-Doppel-Lenkrollen mit geräuscharmer Laufbandage bei. Zu den weiteren Details in gewohnter Premium-Qualität zählen der Teleskop-Griff mit Aluminium-Finish, Rohren aus Aluminium und die qualitativ hochwertigen YKK-Reißverschlüsse.

Mit den TSA-Security-Reißverschluss-Zahlenschlössern kann der Reisende seinen Tango auch nach Übersee verschlossen schicken: Der Zoll zum Beispiel in den USA besitzt hierfür einen Generalschlüssel – die Gefahr ist beseitigt, dass der Koffer aufgebrochen wird.

Die heutige Firma RIMOWA entwickelte sich aus der 1898 gegründeten Manufaktur für Reisekoffer in Köln unter dem Namen Kofferfabrik Paul Morszeck. Richard Morszeck, der Sohn des Firmengründers, brachte 1937 den ersten Aluminiumkoffer auf den Markt. 1950 verkaufte die Firma den ersten Koffer aus Flugzeugaluminium mit der bis heute typischen Rillenstruktur, die zum bevorzugten Gepäck des internationalen Jet-Set wurden. 1976 entwickelte Dieter Morszeck, der das Unternehmen RIMOWA in der dritten Generation leitet, die ersten wasserdichten Koffer, die besonders von Fotografen und Filmcrews geschätzt werden. Die RIMOWA TANGO Kollektion ist ab Anfang Dezember im Handel erhältlich.

www.Rimowa.de