"Beliebheit" ranking käuflich

TopHotel bericht, das auf booking.com das voreingestellte Ranking „Beliebtheit“ vom Hotel durch höhere Provisionen gekauft wird – Gericht verbot nun diese Praxis

Massig ärger bei booking.com: Das Hotelbuchungsportal soll Hotels gegen Zahlung von Provisionen bessere Positionen beim Ranking nach Gästebeliebtheit versprochen haben. Dies wurde nun in einem Urteil des Landgerichts Berlin deutlich. Die Wettbewerbszentrale hatte geklagt, da sie darin eine „grobe Täuschung“ sieht.

Auf Antrag der Wettbewerbszentrale hat das Landgericht Berlin mit Beschluss vom 25.08.2011, Az. 16 O 418/11 (nicht rechtskräftig) der niederländischen Betreibergesellschaft des Hotelbuchungsportals www.booking.com im Wege der einstweiligen Verfügung untersagt, in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen dieses Buchungsportals Hotelbetriebe unter der Rubrik „Beliebtheit“ in absteigender Reihenfolge zu platzieren, wenn für die an dem Ranking teilnehmenden Hotels die Möglichkeit besteht, das Ranking durch eine höhere Provision an das Buchungsportal zu beeinflussen. Ferner wurde untersagt, Hotelbetrieben die Möglichkeit einer positiven Beeinflussung des Rankings durch Provisionserhöhung anzubieten.

Im deutschsprachigen Buchungsportal listet booking.com Hotels in der Standardeinstellung unter dem Titel „Beliebtheit“ auf. Gleichzeitig bietet booking.com in den dortigen Geschäftsbedingungen Hotelbetrieben die Möglichkeit, die Reihenfolge der Auflistung durch Zahlung einer höheren Provision an booking.com positiv zu beeinflussen.

Mit dem Beschluss folgte das LG Berlin der Auffassung der Wettbewerbszentrale, die in dieser Praxis eine grobe Täuschung des Publikums sah. „Bei einer Sortierung von Hotels unter dem Titel „Beliebtheit“ erwarten die Nutzer, dass diese Darstellung auf unabhängigen Gästebewertungen beruht“, so Rechtsanwalt Hans-Frieder Schönheit, Mitglied der Geschäftsführung der Wettbewerbszentrale. „Keinesfalls rechnet der Interessent damit, dass das Hotel die Möglichkeit hat, die Darstellung durch erhöhte Provisionszahlungen an booking.com zu beeinflussen“, so Schönheit weiter.

Bei diesem insoweit „erkauften“ Ranking erleiden ferner die Hotelbetriebe gravierende Wettbewerbsnachteile, die zwar in der Bewertung durch Kunden besser abschneiden, sich aber der Zahlung höherer Provisionen verweigern. Aus Sicht der Wettbewerbszentrale entwertet das beanstandete Verhalten von booking.com die Glaubwürdigkeit von Hotelbuchungsportalen, die gleichzeitig mit Kundenbewertungen werben, insgesamt. via www.tophotel.de

booking.com

Antoniewicz Akademie

Termine für Workshops der Antoniewicz Akademie im 2. Halbjahr 2011

11.07.2011 + 26.09.2011 Sous Vide
Eine traditionelle Garmethode in die

Heutige Zeit übersetzt

Die Zutaten werden unter Vakuum bei der für das

jeweilige Lebensmittel optimalen Temperatur und

in der für jedes Lebensmittel individuellen Garzeit

zubereitet. Das Ergebnis überzeugt durch hervorragende

Beschaffenheit und feinen Geschmack.

18.07.2011 Fingerfood
Die klassischen Snacks als Lifestyle Erlebnis

Ein Exkurs von den Wurzeln des Fingerfood bis hin zu

seinem stylischen Auftritt in der Gegenwart erwartet die

Teilnehmer. Einfache und aufwendige Zubereitungen

werden an Hand praktischer Unterweisungen gezeigt.

Außerdem wird ein Ausblick in die Zukunft des kleinen

Happens gewagt.

19.09.2011 New Daring Cuisine
Kulinarische Traditionen mit den Augen der Naturwissenschaftler

gesehen und naturwissenschaftliche Phänomene in den Händen

von visionären Köchen. Neugier auf beiden Seiten, die Liebe zum

Essen und der Respekt vor jedem einzelnen Produkt führt zu Staunen auf den Tellern und zu Wundern am Gaumen.

17.10.2011 Cryo Kochen
Cryogene Zubereitungen aus Stickstoff erzeugen einen

kulinarischen Mehrwert. Nitros aus cryo-vereisten Massen intensivieren nicht nur Aromen, sondern drehen die

Reihenfolge der Geschmackswahrnehmung im Mund um. Darüber hinaus werden subtile und eher unauffällige

Geschmackskomponenten im Produkt freigelegt. Das

wiederum ermöglicht die Kombination von nicht auf den

ersten Blick zueinander passenden Aromen auf überausharmonische Weise.

Die Workshops finden in der Zeit von 10 – 16 Uhr in der WIHOGA zu Dortmund statt. Preis pro Teilnehmer 297,50 € inklusive der gesetzlichen Mwst., Tagesverpflegung, aussagekräftige Unterlagen und Urkunden sind selbstverständlich in der Teilnahmegebühr enthalten.

Verbindliche Anmeldungen bitte an:

Antoniewicz GmbH – Postfach 30 01 23 – 44231 Dortmund – Fon +49(0)231 – 42715770 – info@antoniewicz.org – www.antoniewicz.org

Antoniewicz Akademie

Termine für Workshops der Antoniewicz Akademie im 1. Halbjahr 2011

21.02.2011 New Daring Cuisine

06.06.2011 Kulinarische Traditionen mit den Augen der Naturwissenschaftler
gesehen und naturwissenschaftliche Phänomene
in den Händen von visionären Köchen. Neugier
auf beiden Seiten, die Liebe zum Essen und der Respekt
vor jedem einzelnen Produkt führt zu Staunen auf den
Tellern und zu Wundern am Gaumen.

14.03.2011 Sous Vide

Eine traditionelle Garmethode in die
heutige Zeit übersetzt
Die Zutaten werden unter Vakuum bei der für das
jeweilige Lebensmittel optimalen Temperatur und
in der für jedes Lebensmittel individuellen Garzeit
zubereitet. Das Ergebnis überzeugt durch hervorragende
Beschaffenheit und feinen Geschmack.

11.04.2011 Fingerfood

Die klassischen Snacks als Lifestyle Erlebnis
Ein Exkurs von den Wurzeln des Fingerfood bis hin zu
seinem stylischen Auftritt in der Gegenwart erwartet die
Teilnehmer. Einfache und aufwändige Zubereitungen
werden an Hand praktischer Unterweisungen gezeigt.
Außerdem wird ein Ausblick in die Zukunft des kleinen
Happens gewagt.

16.05.2011 Cryo Kochen

Cryogene Zubereitungen aus Stickstoff erzeugen einen
kulinarischen Mehrwert. Nitros aus cryo-vereisten
Massen intensivieren nicht nur Aromen, sondern
drehen die Reihenfolge der Geschmackswahrnehmung
im Mund um. Darüber hinaus werden subtile und eher
unauffällige Geschmackskomponenten im Produkt
freigelegt. Das wiederum ermöglicht die Kombination
von nicht auf den ersten Blick zueinander passenden
Aromen auf überaus harmonische Weise.

Die Workshops finden in der Zeit von 10 – 16 Uhr in der WIHOGA zu Dortmund statt. Preis pro Teilnehmer 297,50 € inklusive der gesetzlichen Mwst.,
Tagesverpflegung, aussagekräftige Unterlagen und Urkunden sind selbstverständlich in der Teilnahmegebühr enthalten.

Wir wünschen uns bei jedem Seminar mindestens 10 Teilnehmer und es werden maximal 16 Personen an jedem Termin teilnehmen können.
Verbindliche Anmeldungen bitte an:
Antoniewicz GmbH – Flöz-Zollverein-Str. 5 – 59368 Werne – Fon +49(0)2389-9289455 – info@antoniewicz.org – www.antoniewicz.org

Die Flugreihenfolge bestimmt der Fluggast und nicht die Airline

Der Bundesgerichtshof erklärte Regelungen der Lufthansa und British Airways für unwirksam, wonach Tickets verfallen, wenn sie nicht in der gebuchten Reihenfolge genutzt werden. Damit wollten die Airlines verhindern, dass Tickets für Flüge mit Zwischenlandung (z. B. ein Fernflug mit Zubringerflug) nur für den Fernflug genutzt werden, erläutern ARAG Experten. Denn oft ist der Preis für beide Flüge zusammen niedriger als der Preis, der bei Buchung des Langstreckenflugs allein anfällt. Außerdem wollen sie sich so dagegen absichern, dass Fluggäste bei günstig angebotenen Hin- und Rückflügen Flüge nur Teilstrecken nutzen und so zu einem geringeren Preis fliegen, als wenn sie von vornherein die tatsächlich geflogene Strecke gebucht hätten (BGH, Az.: Xa ZR 5/09).

BGH-Urteil zum Reiserecht

Das Kreuz mit dem Überkreuzbuchen

ADAC: Verbraucherfreundliches Urteil ohne Vorteil für den Verbraucher

Am jüngsten BHG-Urteil zum Reiserecht werden nach Ansicht des ADAC die
Verbraucher nicht lange Freude haben. Worum es geht: Findige Reisende
haben in den letzten Jahren die Möglichkeit des sogenannten Überkreuzbuchens
entdeckt. Statt einem Billigticket buchen sie zwei. Mit dem einen fliegen
sie hin und lassen den Rückflug verfallen, mit dem anderen fliegen sie zurück
und nehmen den Hinflug nicht wahr. So kommen sie oft billiger weg, als wenn
sie zwei teurere Einzeltickets oder ein teureres Hin- und Rückflugticket buchen.
Ein Verlustgeschäft für die Fluggesellschaften, die auf den teureren Tickets
sitzen bleiben. Die Unternehmen schützten sich bislang vor diesem Verhalten,
indem sie den Rückflug automatisch einkassierten, wenn der Passagier
den Hinflug nicht wahrgenommen hatte.

Der Reiserechtsenat des BGH hat mit seinem Urteil vom 29. April 2010, (Az.
Xa ZR 5/09) diesem Verhalten der Airlines jetzt einen Riegel vorgeschoben.
Die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Fluggesellschaften enthaltene
Regelung, wonach ein Flugschein seine Gültigkeit verliert, wenn nicht alle
Coupons in der angegebenen Reihenfolge genutzt werden, verstößt nach Ansicht
des Gerichts gegen das Gebot von Treu und Glauben. Grundsätzlich ist
ein Fluggast berechtigt, nur einen Teil der ihm vertraglich zustehenden Gesamtleistung
von seinem Schuldner, dem Luftverkehrsunternehmen, zu fordern.
Das legitime Interesse der Flugverkehrsunternehmen, eine Umgehung
ihres jeweiligen Tarifsystems zu verhindern, vermag nach Auffassung des
BGH den generellen Ausschluss des Anspruchs auf Teilleistungen nicht zu
rechtfertigen.
Für den Verbraucher wird sich diese Entscheidung jedoch nicht positiv auswirken.

Denn es wird nicht lange dauern, bis alle Airlines ihr „Kleingedrucktes“
anpassen. Darin wird zwar nicht mehr zu lesen sein, dass man die Tickets nur
in der gebuchten Reihenfolge „abfliegen“ darf. Dafür behalten sich die Fluggesellschaften
eben künftig vor, dass der teurere One-Way-Preis zu zahlen ist,
wenn der Hinflug nicht angetreten wurde.

Tomaten am beliebtesten

Tomaten weit vor Möhren und Salatgurken

Der Einkauf von Frischgemüse ist für die Verbraucher in Deutschland 2008 etwas günstiger geworden:

Die durchschnittliche Einkaufsmenge eines Haushalts blieb mit 63,5 Kilogramm zwar ähnlich hoch wie im Vorjahr, die Ausgaben hierfür sanken aber um etwa ein Prozent.

Tomaten, Möhren und Salatgurken sind in dieser Reihenfolge die in Deutschland am häufigsten gekauften Gemüsearten, das ist auch 2008 so geblieben. Die Rangfolge der Plätze vier bis zehn hat sich ebenfalls nicht geändert.

Gemüsepaprika, Blumenkohl und Zwiebeln wurden 2008 in deutlich höheren Mengen eingekauft, denn das Angebot war reichlich und der Preis günstig. So zahlten die Verbraucher für Zwiebeln durchschnittlich 15 Prozent, für Paprika 12 Prozent und für Blumenkohl 6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Privatnachfrage nach Weißkohl ging hingegen erneut zurück.

ZMP – Sonja Illert | Christian Alter

Äpfel vor Bananen und Orangen

Äpfel, Bananen und Orangen sind in dieser Reihenfolge die in Deutschland am häufigsten gekauften Obstarten, daran hat sich auch 2008 wenig geändert.

Tafeltrauben rückten auf den vierten Platz vor Clementinen, weil das europäische Traubenangebot im vorigen Jahr größer ausfiel, Clementinen hingegen knapp und teuer waren.

Insgesamt kaufte ein Haushalt in Deutschland im vorigen Jahr durchschnittlich 83,6 Kilogramm Frischobst, drei Prozent weniger als im Vorjahr. Aufgrund gestiegener Preise mussten die Verbraucher für die geringere Menge knapp sechs Prozent mehr Geld ausgeben. Äpfel, Bananen und Orangen kamen nicht mehr so häufig in den Einkaufskorb ebenso wie Clementinen, Birnen, Erdbeeren und Nektarinen.
Tafeltrauben, Melonen und Ananas kauften die Konsumenten hingegen in etwas höheren Mengen ein. ZMP, Dr. Hans-Christoph Behr | Christian Alter

Nie mehr Klümpchen im Crêpeteig

Clever kochen – nie mehr Klümpchen im Crêpeteig

Vielseitig und unwiderstehlich – Pfannkuchen und Crêpes zählen zu den Lieblingen der schnellen Küche. Aber aufgepasst! Damit der Teig gelingt, sollte eine bestimmte Reihenfolge beim Verarbeiten der Zutaten eingehalten werden. Denn kommt Mehl mit Eiern und Milch gleichzeitig zusammen, bildet das Mehl Klümpchen – sozusagen als Schutzschild gegenüber der Flüssigkeit. Der Grund: Während Mehlstärke und Mehleiweiß die Flüssigkeit ansaugen, weist das Fett im Mehl die Flüssigkeit ab. Dabei entstehen die unerwünschten Klümpchen. Daher besser nach diesem Trick verfahren: Zuerst die Milch in eine Schüssel geben, dann das gesiebte Mehl esslöffelweise nach und nach einrieseln lassen und dabei fortlaufend mit dem Schneebesen gründlich verrühren, erst danach die Eier jeweils einzeln hinzugeben. Anschließend den Teig abgedeckt 20 bis 30 Minuten ruhen lassen – dann steht dem perfekten Crêpe nichts mehr im Wege.

Der Alles-Esser – So schmeckt die Welt

Ein waschechter Alles-Esser macht auch vor niedlichen Haustieren nicht halt. Die Einwohner Ecuadors können schließlich nichts dafür, dass Meerschweinchen in westlichen Breitengraden eher durch Kinderzimmer tollen, als in der Bratpfanne landen. Deshalb lässt sich Andrew Zimmern die possierlichen Nager bei seinem Ausflug in die Landeshauptstadt Quito auch ohne Skrupel schmecken. Anschließend führt die Reise des Food-Testers in dieser Episode ins Bergland, hoch über dem Meeresspiegel. Und kaum hat sich Andrew ein wenig akklimatisiert, bekommt er schon wieder Appetit. – Auf leckere Kuhmagen-Suppe! Als Dessert locken dann Ameisen und Piranhas, frisch gefangen im Regenwald. Einfach köstlich! Auch wenn die Reihenfolge des Drei-Gänge-Menüs in Südamerika ein wenig durcheinander geraten scheint.

Rookies of the Year

ROLLING PIN ist auf der Suche nach den besten Nachwuchsköchen Europas und kürt am 2. Juni 2008 in Wien die „Rookies of the Year“.

Der Award „Rookies of the Year“ ist ein Teamwettbewerb, jedes Rookie-Team besteht aus zwei Personen. Teilnahmeberechtigt sind alle noch in Ausbildung stehenden Köche/Köchinnen, die unter 21 Jahre (nach dem 02. Juni 1987 geboren) sind.

Um Kreativität und fachliches Können messbar zu machen, musste folgender Warenkorb in einem 3-gängigen Menü (Vorspeise, Hauptspeise und Dessert) verarbeitet werden: Huchen, Kalbskarree mit Knochen, Spargel, mindestens eine iSi Espumas-Technik und Brillat Savarin (Rindenloser Frischkäse aus Kuhmilch).

Eine Fachjury unter Vorsitz von Johann Lafer wählte unter allen fristgerecht eingelangten Rezepten drei Teams aus, die die Vorgaben am besten gelöst haben. Diese 3 Finalistenteams wurden nun von ROLLING PIN eingeladen, im Rahmen der C+C Pfeiffer-Filialeröffnung in Wien Nord am 2. Juni 2008 sich den Top-Kochstars der Jury (unter anderem 3-Haubenkoch Didi Dorner, Asia-Star Wini Brugger, Hotel Imperial-Küchenchef Sigi Kröpfl und Neo-TV-Star Bernie Rieder) zu präsentieren und live vor hunderten Zuschauern ihr Können unter Beweis zu stellen und um den Titel „Rookies of the Year“ zu rittern.

Jedes Rookie-Team hat fünf Stunden Zeit, um sieben Portionen seines 3-gängigen Menüs zu kochen. In welcher Reihenfolge oder mit welchen anderen Produkten der Inhalt des Warenkorbes verarbeitet wird, bleibt jedem Team selbst überlassen.

Die Sieger gewinnen ein Praktikum bei Starkoch Johann Lafer und dürfen bei einer seiner Fernsehaufzeichnungen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Alle drei Finalteams erhalten jeweils Kochmessersets von www.kochmesser.de im Gesamtwert von über EUR 3.000,–. Darüber hinaus kürt iSi unter allen Teilnehmern das „Espumas of the Year“. Die Gewinner werden von iSi zum Bocuse D’Or 2009 (Flug inkl. 3-tägiger Aufenthalt in Lyon sowie Backstagepässe) eingeladen.