Keine Arzneimittel über das WC oder den Ausguss entsorgen

Magazin Reader’s Digest analysiert den Zustand des Trinkwassers in Deutschland und gibt Tipps, was man selbst für sauberes Wasser tun kann

Wenn der Sommer da ist und die Hitze sich ausbreitet, wächst auch der Durst. Viele Menschen greifen dann gerne zum Wasser – ob aus der Flasche oder der Leitung. Wie gut aber ist das Leitungswasser in Deutschland, wo lauern Gefahren, was sollte man vermeiden? Das MagazinReader’s Digest gibt in seiner August-Ausgabe passend zur Sommerzeit viele wertvolle Tipps. Grundsätzlich gilt: Die Trinkwasserqualität gilt sowohl in Deutschland als auch in Österreich als ausgezeichnet. „Bei fast allen mikrobiologischen und chemischen Kriterien werden die rechtlichen Vorgaben zu mehr als 99 Prozent eingehalten“, sagt Dr. Ingrid Chorus, Abteilungsleiterin Trink- und Badewasserhygiene beim deutschen Umweltbundesamt. Die deutsche Trinkwasserverordnung schreibt vor, dass die bundesweit mehr als 6000 Wasserwerke das Trinkwasser ständig auf knapp 60 chemische, physikalische und mikrobiologische Parameter hin überprüft.

Dennoch gilt es laut Magazin Reader’s Digest einige Regeln zu beachten. So sollte man das Wasser ablaufen lassen, wenn es länger als vier Stunden in der Hausleitung gestanden hat. Denn für sämtliche Schadstoffe sind in dem sogenannten Stagnationswasser höhere Belastungen zu finden als bei Wasser, das frisch aus der Leitung kommt und in der Regel kühler ist. Wer zuhause einen Warmwasserspeicher hat, sollte diesen regelmäßig reinigen lassen. Damit sich keine gefährlichen Erreger bilden, ist es zudem ratsam, die Mindesttemperatur von 60 Grad einzuhalten. Gleichfalls wird empfohlen, den Filter an der Wasseruhr, der größere Schmutzpartikel aufhalten soll, regelmäßig zu spülen.

Eine klare Absage erteilen die Experten der Entsorgung von Arzneimitteln über das WC oder den Ausguss in Küche bzw. Bad. Stattdessen sollten überzählige oder abgelaufene Medikamente bei Sondermüllstellen oder in der Apotheke abgegeben werden. Überhaupt könnten Arzneimittel zum Problem der Zukunft für das Wasser werden. Während es vor einigen Jahren eher noch darum ging, wie stark das Trinkwasser durch Nitrat oder Pflanzenschutzmittel belastet ist, werden inzwischen immer öfter Rückstände von Arzneimitteln im Wasser nachgewiesen. Bis zum Jahr 2040 erwarten Fachleute eine Zunahme des Medikamentenverbrauchs um bis zu 20 Prozent. Zwar bleiben die meisten Arzneimittelsubstanzen in den Kläranlagen hängen oder sind biologisch abbaubar, von einigen finden sich aber Spuren im Wasser. Vor allem das Schmerz- und Rheumamittel Diclofenac, aber auch andere Schmerzmittel, Medikamente gegen Epilepsie, Betablocker sowie Fettsenker werden immer wieder nachgewiesen. Zwar sehen Experten keinen Grund zur Beunruhigung und halten die Qualität des Trinkwassers in Deutschland nach wie vor für sehr gut. Aber Karsten Zühlke, Diplom-Hydrologe und Dozent an der Fachhochschule Potsdam für den Bereich Siedlungswasserwirtschaft, fordert trotzdem größere Anstrengungen der Medizin: „Die Pharmaforschung sollte sich um abbaubare Substanzen bemühen.“

Beim Online-Banking lieber auf Nummer sicher gehen

Magazin Reader’s Digest gibt Tipps, was bei Bankgeschäften von zu Hause aus zu beachten ist

Bankgeschäfte von zuhause aus zu erledigen ist bequem und zeitsparend – aber nicht ungefährlich. Das Magazin Reader’s Digest widmet sich deshalb in seiner Februar-Ausgabe ausführlich dem Thema Online-Banking und gibt viele wertvolle Tipps, was man beachten sollte. Dass Vorsicht geboten ist, belegen aktuelle Statistiken des Bundeskriminalamtes (BKA). Allein im Jahr 2010 gelang es Betrügern in mehr als 5300 Fällen, die Konten argloser Bankkunden zu knacken und die Zugangsdaten für das Online-Banking auszuspionieren.

Dabei setzen die Betrüger im Internet zumeist auf zwei Tricks: Phishing und Pharming. Bei Phishing-Attacken benutzen die Cyber-Kriminellen gefälschte Internetseiten von Banken und Bezahlsystemen und fordern den Bankkunden auf, in einer angeblichen Sicherheitsüberprüfung vertrauliche Daten wie die Persönliche Identifizierungsnummer (PIN) oder Transaktionsnummern (TANs) einzugeben. Fällt ein Bankkunde auf diesen Trick herein, ist es für die Betrüger ein Kinderspiel, das Konto zu plündern.

Bei Pharming-Attacken sorgen die Kriminellen dafür, dass der Computer mit Trojanern oder anderen Schadprogrammen infiziert wird, sodass Überweisungen innerhalb kürzester Zeit umgeleitet werden und auf das Konto des Betrügers fließen.

Wie aber kann so etwas vermieden werden? Das Magazin Reader’s Digest gibt dazu in seiner neuen Ausgabe wichtige Ratschläge für die 25 Millionen Deutschen, die bereits jetzt ihre Bankgeschäfte online und damit unabhängig von den Öffnungszeiten ihrer Bank abwickeln. Grundsätzlich gilt: Niemals Links anklicken, die in verdächtigen E-Mails mitgeschickt werden. Denn das könnte dazu führen, dass sich Schadprogramme in den Computer einschleichen.

Wichtig ist auch: Keine Bank oder Sparkasse fordert ihre Kunden per E-Mail auf, vertrauliche Daten wie PINs oder TANs preiszugeben. Auch hier gilt deshalb: Solche Anfragen ignorieren und die E-Mail sofort löschen. Und nicht zu vergessen: Der Virenschutz auf dem Computer sollte stets aktuell und die Firewall aktiviert sein. Kommt es dennoch zum Fall der Fälle, sollte der Online-Banking-Kunde sofort seine Bank telefonisch informieren und einen Screenshot des betrügerischen Überweisungsvorgangs machen.

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Februar-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.

Mehrheit der Deutschen hält nichts vom Valentinstag

Für 60 Prozent ist der Rummel um den 14. Februar „kommerzieller Quatsch“ – Magazin Reader’s Digest veröffentlicht repräsentative Umfrage

Die große Mehrheit der Deutschen sieht den Valentinstag am 14. Februar nicht mit romantisch verklärtem Blick, sondern lehnt ihn mit nüchterner Gelassenheit ab. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag des Magazins Reader’s Digest halten 60 Prozent der Deutschen den Valentinstag für „kommerziellen Quatsch“. Nur 39 Prozent halten es für einen „netten Brauch“, dem Partner oder der Partnerin an diesem Tag mit roten Rosen, Pralinen oder anderen Überraschungen einen besonderen Liebesbeweis zukommen zu lassen. Für die Umfrage, über die das Magazin Reader’s Digest in seiner Februar-Ausgabe berichtet, befragte Emnid bundesweit 1005 repräsentativ ausgewählte Personen.

Dabei zeigte sich, dass die Ablehnung des Valentinstags quer durch alle Altersgruppen geht. Am höchsten ist sie mit 68 Prozent bei den 30- bis 39-Jährigen. In der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen sowie der 50- bis 59-Jährigen liegt sie bei 63 Prozent, bei den Befragten über 60 Jahren bei 61 Prozent. Nur von den Verliebten zwischen 14 und 29 Jahren ist die Mehrheit bereit, sich an diesem Tag etwas zu schenken. Hier sagen lediglich 46 Prozent, der Brauch sei „kommerzieller Quatsch“.

Die Absage an den Valentinstag ist sogar geschlechterunabhängig. 59 Prozent der Männer, aber auch 60 Prozent der Frauen halten den Tag der Verliebten am 14. Februar für reine Geldmacherei. Am ausgeprägtesten ist die Abneigung in Berlin, wo 78 Prozent der Befragten den Valentinstag als besonderen Tag ablehnen. Seine größten Anhänger in Deutschland hat der Valentinstag in Ostdeutschland: 58 Prozent der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt schätzen ihn als netten Brauch.

Essen macht gesund

Gute Gesundheit und mehr Wohlbefinden mit der richtigen Ernährung – der neue Ratgeber von Reader’s Digest präsentiert die besten Lebensmittel gegen die häufigsten Krankheiten und Beschwerden

Ob probiotischer Joghurt, Leinsamen oder Blaubeeren – in vielen alltäglichen Lebensmitteln steckt eine große Heilkraft. Gegen Entzündungen, Verdauungsprobleme, Bakterien und sogar Krebs ist im wahrsten Sinne des Wortes „ein Kraut gewachsen“ – der neue Ernährungsratgeber Essen macht gesund von Reader’s Digest präsentiert die Top 10 der gesundmachenden Kräuter und Gewürze sowie die Top 20 der besten Lebensmittel gegen Demenz, Diabetes, Bluthochdruck, Herzkrankheiten oder Krebs. Basierend auf aktuellen ernährungswissenschaftlichen Forschungsergebnissen stellt das Buch auf 352 Seiten, veranschaulicht mit 250 Abbildungen und Fotos, die besten Lebensmittel und ihre Wirkung vor, inklusive exakter Mengenangaben. Mit den über 75 schmackhaften Rezepten kann jeder gezielt – und mit Genuss – gegen seine persönlichen Gesundheitsprobleme vorgehen. Positiver Nebeneffekt: Auf den Einsatz teurer Medikamente kann oft verzichtet und damit auch die unerwünschten Nebenwirkungen vermieden werden.

Die klare Gliederung des Buches in vier Teile hilft, gesundheitliche Probleme sofort konkret und effektiv angehen zu können.

Die Natur – unsere beste Apotheke
Teil eins informiert über die Grundlagen einer guten Ernährung: Was sind Fette, Öle, Proteine, Kohlenhydrate, Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien und wie wirken sie? Außerdem klärt Kapitel eins über populäre Ernährungsirrtümer auf. Eier zum Beispiel standen lange Zeit in dem Verdacht, durch ihren hohen Cholesteringehalt das Infarkt- und Schlaganfallrisiko in die Höhe zu treiben. Neueste Studien haben gezeigt, dass dies so nicht stimmt; die meisten Menschen können ohne Bedenken ihr Frühstücksei genießen. Oder Konserven- und Tiefkühlkost: Allgemein wird angenommen, dass frisches Obst und Gemüse besser ist. Das trifft aber nur auf den Zeitpunkt direkt nach der Ernte zu. Die „frische“ Ware, die man im Supermarkt kauft, ist jedoch oft tage- oder sogar wochenlang unterwegs.

Die Basis für Ihre Gesundheit
Teil zwei präsentiert die 20 wertvollsten Lebensmittel und die zehn besten Gewürze, die jeder in die tägliche Ernährung einbauen sollte, um seine Gesundheit zu erhalten. Äpfel und Beeren beispielsweise sind sehr gute Flavonoid-Lieferanten. Studien haben gezeigt, dass Personen, die diesen Nährstoff häufig zu sich nehmen, weniger gefährdet sind, eine Demenz zu entwickeln. Mit einer Tasse Blaubeersaft pro Tag lässt sich das Gedächtnis stärken. Und schon drei Portionen probiotischer Joghurt pro Tag helfen, den Bauchumfang erheblich zu verringern – ein wichtiger Schritt, um Diabetes, Herzkrankheiten und hohem Blutdruck vorzubeugen: schlanker und gesünder durch Genuss. Tabellen mit Nährwertangaben zu vielen wertvollen Lebensmitteln von Avocado und Blaubeeren über Knoblauch, Milch und Möhren bis zu Tee und Vollkornweizen vervollständigen das Kapitel.

Richtig essen: Gesund werden und gesund bleiben
Teil drei liefert die wichtigsten Informationen über 57 häufige Krankheitsbilder und Beschwerden wie Arthritis, Asthma, Diabetes, Gicht, Harnwegsinfektionen, Heuschnupfen, Nierensteine oder Sodbrennen – und zeigt, wie Lebensmittel und Nahrungsergänzungsstoffe eingesetzt werden können, um Symptome zu lindern und Ursachen zu bekämpfen. So lässt sich beispielsweise Asthma durch den täglichen Konsum von zwei Tassen Grüntee täglich lindern. Grüner Tee enthält, ebenso wie Kapern und Zwiebeln, das Flavonoid Quercetin, das entzündlichen und allergischen Reaktionen wirksam vorbeugt. Verstopfung, aber auch Depressionen, lassen sich mit Leinsamen behandeln: Die Zutat wird fein gemahlen und in Hefegebäck, Müsli oder Fruchtshake gemengt.
Desgleichen nennt das Buch aber auch die Lebensmittel, die bei der jeweiligen Krankheit tendenziell eher schädlich sind und daher vom Speiseplan gestrichen werden sollten.

Rezepte mit Heilwirkung
Schlemmen für die Gesundheit mit köstlichen Gerichten wie Hähnchenbrust im Nussmantel oder Jakobsmuscheln in Currysauce: Die über 75 Rezepte sind geordnet nach Frühstück, Vorspeisen, Salaten, Suppen, Zwischenmahlzeiten, Hauptgerichten, Beilagen, Gebäck und Desserts. Sie enthalten eine große Bandbreite von Zutaten, die gegen viele Unpässlichkeiten helfen.

Wer zum Beispiel seinen Augen etwas Gutes tun will, setzt öfter einmal einen frischen Spinatsalat auf den Speiseplan. Dieser ist reich an Lutein und hilft so, einer Makuladegeneration vorzubeugen – die häufigste Ursache für den Verlust der Sehschärfe ab 65 Jahren.

Fazit
Der neue Ernährungsratgeber von Reader’s Digest räumt mit gängigen Ernährungsirrtümern auf und hält eine Menge nützlicher Geheimtipps und Rezepte für eine gesunde und schmackhafte Ernährung bereit. Das Buch wird seinem Anspruch gerecht, aktuelles Wissen über gesunde Nahrung anschaulich und allgemein verständlich zu vermitteln. Essen macht gesund unterstreicht, dass eine bewusste und gezielte Ernährung der einfachste Weg ist, um die Gesundheit und das Wohlbefinden zu bewahren und zu schützen.

Erst ins Bett gehen, wenn man müde ist

Gesundheitsrisiko Schlafmangel: Magazin Reader’s Digest gibt Ratschläge, was gegen Schlafstörungen hilft

Was tun, wenn man abends nicht einschlafen kann oder nachts plötzlich hellwach ist? Das Magazin Reader’s Digest widmet sich in seiner November-Ausgabe ausführlich der weit verbreiteten Insomnie – so der Fachbegriff für Ein- und Durchschlafschwierigkeiten – und gibt Tipps für den erholsamen Schlaf. „Chronischer Schlafmangel ist ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko“, warnt Ulrich Koehler, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums an der Universitätsklinik Gießen und Marburg. Experten schätzen, dass etwa 20 Prozent der Menschen in Deutschland und Österreich an Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten leiden.

Während des Schlafs schüttet der Körper Wachstumshormone aus, die auch für Erwachsene wichtig sind. „Sie sorgen dafür, dass sich das Gewebe regeneriert, und stärken das Immunsystem“, sagt Koehler. Bei Menschen mit Schlafstörungen steigt zudem der Anteil des Stresshormons Cortisol im Blut. Das kann zu Konzentrationsschwächen und Gereiztheit und langfristig sogar zu Störungen der Schilddrüsenfunktion, Übergewicht, hohem Blutdruck, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes führen.

Das Magazin Reader’s Digest gibt in der neuen Ausgabe zahlreiche Ratschläge für den erholsamen Schlaf. Eine wichtige Grundregel lautet: Man sollte erst dann ins Bett gehen, wenn man sich müde und entspannt fühlt. Wer nach 20 Minuten im Bett hingegen das Gefühl hat, nicht einschlafen zu können, sollte wieder aufstehen, um gedanklich und körperlich zur Ruhe zu kommen.

Dabei sorgen größere Mengen Alkohol nicht für besseren Schlaf – im Gegenteil! Sinnvoller ist vielmehr, entspannende Musik zu hören oder ein gutes Buch zu lesen – allerdings nicht im Bett. Drei bis vier Stunden vor dem zu Bett gehen sollte man körperliche Anstrengungen vermeiden. Auch das Arbeiten oder Lernen für Schule und Studium ist spätestens eine Stunde vorher zu beenden.

Darüber hinaus empfehlen Schlafforscher, sämtliche Uhren aus dem nächtlichen Blickfeld zu entfernen. Der Grund: Jeder Blick auf den Wecker aktiviert unnötig die Gehirnzellen und verursacht Stress. „Wer von Anfang an etwas tut, kann verhindern, dass akute Schlafprobleme chronisch werden“, erklärt Andrea Rodenbeck, wissenschaftliche Leiterin des Schlaflabors der Physiologie an der Berliner Charité

Zu einer guten Nacht zählt auch der nächste Morgen. Der Rat der Wissenschaftler: Nach dem Aufwachen möglichst schnell viel Tageslicht ins Zimmer lassen. Helligkeit stößt das Pendel der körpereigenen Uhr auf „Aktivität“, sodass es am Ende des Tages zurück auf „Ruhe“ schwingen kann. Auch ein paar Schritte nach draußen an die frische Luft bringen den Körper in Gang, ebenso ein gutes Frühstück.

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die November-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.

Die Sonnenblume als Alleskönnerin

Keine Blume wie jede andere: Die Sonnenblume erfreut gleichermaßen Gärtner, Köche, Knabberfreunde und Industrie

Auf den ersten Blick scheint die Sonnenblume eine Blume wie jede andere zu sein, doch die beliebte und farbenfrohe Sommerpflanze hat weit mehr zu bieten. Ihre Samen werden nicht nur vielfach für die Ernährung genutzt, sondern auch beispielsweise als Öl in der Industrie. Die Zeitschrift Daheim in Deutschland widmet sich in der August/September-Ausgabe ausführlich der Pflanze und erklärt dabei unter anderem, warum sie stets dem Lauf der Sonne folgen kann.

Was viele nicht wissen: Wie Tomate, Kartoffel und Dahlie stammt auch die Sonnenblume aus Amerika und kam mit den spanischen Eroberern im 16. Jahrhundert nach Europa. Die Wurzeln gehen noch weiter zurück, schon den Azteken galt die Sonnenblume als Opfergabe für ihren Sonnengott.

Sonnenblumen sind regelrechte Sonnenanbeterinnen, weil sie ihre jungen Blütenköpfe zur Sonne hin ausrichten, vom Osten am Morgen bis zum Westen am Abend. In der Nacht drehen sie sich auf Position Ost zurück. Diese Fähigkeit, in Wachstum und Bewegung der Sonne zu folgen, nennen Wissenschaftler Heliotropismus.

Verantwortlich dafür sind sogenannte Motorzellen unterhalb der Blüte. Sie dehnen sich auf der Schattenseite stärker aus – die junge Blüte dreht sich somit – und nehmen nachts wieder ihre Originalgröße ein. Im Französischen wird die Sonnenblume aufgrund dieser Fähigkeit deshalb Tournesol genannt, im Italienischen trägt sie den Namen Girasole – auf Deutsch: die sich zur Sonne dreht.

Die langen, gelben Zungenblüten am Rand der Sonnenblume dienen vor allem dazu, Insekten anzulocken. Die kleinen braunen Röhrenblüten in der Mitte bilden nach der Befruchtung die Samen aus, die man im September ernten und im nächsten Frühjahr wieder aussäen kann. Immer mehr Menschen nutzen die Kerne in der schwarzen Schale mit den weißen Sprenkeln auch zum Knabbern, als Zugabe zu Müsli oder Broten, weil sie wertvolle Eiweiße und Vitamine enthalten.

Aus den Sonnenblumenkernen wird auch das für den menschlichen Körper wertvolle Sonnenblumenöl hergestellt. Es zeichnet sich durch den hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus, die der menschliche Körper dringend benötigt, aber nicht selber herstellen kann. In vielen Haushalten und Küchen gehört Sonnenblumenöl deshalb längst zur Standardausstattung: Es schmeckt im Salat, eignet sich zum Kochen und wird als Margarine gerne zum Backen verwendet.

Darüber hinaus wird es raffiniert und für technische Zwecke eingesetzt, z. B. in Farben und Kosmetika. Und weil die Sonnenblume die Fähigkeit besitzt, der Erde Schadstoffe zu entziehen, wird sie auch zur Entgiftung von Böden angepflanzt.

Für weitere Informationen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Zeitschrift Daheim in Deutschland (Ausgabe August/September) ist ab Montag, 18. Juli, am Kiosk erhältlich. Daheim in Deutschland ist der zweite Zeitschriftentitel von Reader’s Digest.

Bei drohender Übelkeit hilft ein Gummibärchen

Magazin Reader’s Digest gibt Gesundheitstipps für die Urlaubszeit und sagt, was unbedingt in die Reiseapotheke gehört

Die Urlaubszeit beginnt und damit die Vorfreude bei vielen Menschen auf eine Zeit voller Erholung. Doch viele Menschen verdrängen, wie schnell ungewohnte Kost, große Hitze oder das Vergessen eines wichtigen Medikaments zu gesundheitlichen Problemen führen können. Das Magazin Reader’s Digest gibt in seiner Juli-Ausgabe wichtige Tipps, was in die Reiseapotheke gehört und wie Ferienreisende vorbeugen können, damit die schönsten Wochen des Jahres unbeschwert bleiben. Grundsätzlich gilt: Selbst wenn die Reise nur ins Nachbarland geht, sollte eine Grundausstattung an Medikamenten mitgenommen werden.

Dazu gehört zum Beispiel ein Mittel gegen Schmerzen und Fieber, ein Gel oder eine Salbe zur Juckreizlinderung nach Insektenstichen, ein Präparat gegen Verdauungsprobleme, etwas gegen Erkältungsbeschwerden, ein Desinfektionsmittel sowie Pflaster. Vor dem Packen sollte kontrolliert werden, ob die Medikamente ihr Verfallsdatum noch nicht überschritten haben. Außerdem sollte rechtzeitig vor der Abreise überprüft werden, ob der Impfschutz aufgefrischt werden muss. Als unverzichtbar gelten Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A.

Wichtig ist auch: Wer auf bestimmte Medikamente wie Insulin oder blutdrucksenkende Mittel angewiesen ist, sollte sich rechtzeitig darum kümmern, dass er sie in ausreichenden Mengen für die Reise zur Verfügung hat. Zugleich empfiehlt es sich, einen Notfallausweis bei sich zu tragen, in dem die Krankheiten, die aktuelle Medikation und möglichst auch Adressen mit Telefonnummern verzeichnet sind, damit ein Arzt im Notfall die Familie oder Freunde kontaktieren kann.

So ausgestattet, kann es im Grunde los gehen – aber schon lauert die erste Gefahr. Wer Auto- oder Busfahrten oder die Fahrt mit der Fähre nicht gut verträgt, sollte während der Fahrt auf keinen Fall lesen und bei der Schiffsreise einen Punkt am Horizont fixieren. Ein kleiner Trick, der zudem gegen die drohende Übelkeit hilft: Auf einem Kaugummi oder Gummibärchen herumkauen und am Abend zuvor auf Alkohol und schwere Mahlzeiten verzichten. Wem es dennoch leicht schlecht wird, der kann sich in der Apotheke ein Medikament mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat besorgen. Wer pflanzliche Mittel bevorzugt, wahrscheinlich Ingwer-Tabletten.

Erst einmal am Urlaubsort angekommen und den Strand oder den Pool vor Augen, sollte man es nicht gleich übertreiben – zum Beispiel beim Sonnenbaden. Denn zu viel UV-Strahlung verursacht Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs. Experten raten deshalb immer wieder, auf Sonnenbäder zwischen 11 und 15 Uhr zu verzichten, in dieser Zeit eine Siesta einzulegen und den Körper beim Spaziergang mit leichter Kleidung, zumindest aber den Kopf mit einem Sonnenhut zu schützen. Wer dennoch einen Sonnenbrand erwischt hat, sollte ihn durch kalte Wickel mit Quark oder Joghurt kühlen.

Auch für die Ernährung im Urlaub gibt das Magazin Reader’s Digest Ratschläge. Die Mittelmeerländer sind wegen des hohen Anteils an pflanzlichen Lebensmitteln, Ölen und Fischgerichten für ihre gesunde Küche bekannt. Wer sich einen Durchfall einfängt, muss die verlorene Flüssigkeit unbedingt ersetzen, am besten durch Tee und leichte Brühe. Wenn keine Besserung eintritt und Bauchkrämpfe, Erbrechen oder Fieber hinzukommen, sollte ärztlicher Rat gesucht werden. Damit es erst gar nicht so weit kommt, ist es ratsam, unerhitzte, offene Lebensmittel zu meiden; auch Speisen aus ungekochter Milch oder Früchte, die bereits geschält serviert werden, sind mit Vorsicht zu genießen.

Ähnliche Grundregeln gibt es beim Trinken. Auch im Urlaub sollte man mindestens zwei Liter pro Tag trinken. Dabei ist es wichtig, eiskalte Getränke zu vermeiden, da sie den Kreislauf belasten. Limonaden, Bier, Wein und Wasser aus verschlossenen Flaschen sind in der Regel unproblematisch. Hingegen können Leitungswasser und damit auch Eiswürfel heikel sein.

Was ist zu beachten, wenn man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen im Urlaub krank wird, beim Baden in einen Seeigel getreten ist oder ein anderes Unheil geschieht? Bernd Christl von der Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland in Bonn rät zum Abschluss einer Reiseversicherung: „Das ist dringend zu empfehlen.“

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt zwar bei Reisen in EU-Ländern und zum Beispiel auch ins beliebte Urlaubsland Kroatien die Kosten für die Behandlung medizinischer Notfälle – allerdings nur bei Behandlungen durch einen Vertragsarzt oder ein Vertragskrankenhaus. Landesübliche Zuzahlungen oder Sonderleistungen, wie man sie in Deutschland als Teil der gesetzlichen Leistung gewohnt ist, müssen vor Ort selbst bezahlt werden.

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Juli-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.

Jeder vierte Deutsche ärgert sich im Urlaub über schlechte Unterkunft

Zweitgrößtes Urlaubs-Ärgernis sind überteuerte Preise – repräsentative Umfrage für Magazin Reader’s Digest

Was nervt die Deutschen im Urlaub am meisten? Auf Platz eins steht mit 25 Prozent die schlechte Unterkunft. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest (Juli-Ausgabe). Aber nicht nur dreckige Fenster, Schimmel im Badezimmer und Staub auf den Möbeln verderben den Deutschen ihre Urlaubsfreude: Weitere 23 Prozent stören sich an überhöhten Preisen.

Auf Platz drei der Hitparade der Urlaubs-Ärgernisse steht mit 17 Prozent das Wetter vor Ort. Neun Prozent der Urlauber nervt die An- und Abreise, sechs Prozent stören sich an der Qualität des Essens und an anderen Urlaubern.

Mit den Kosten für den Urlaub hadern vor allem Familien. Überdurchschnittliche 30 Prozent der Befragten mit einer mehrköpfigen Familie gaben an, dass sie sich über hohe Preise ärgern.

Den größten Ärger über die Preise in den angeblich schönsten Wochen des Jahres verspüren die Berliner (31 Prozent). In Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen fällt der Ärger über zu teure Preise mit 15 Prozent deutlich geringer aus als im übrigen bundesweiten Durchschnitt.

Hauskatze belastet die Umwelt so stark wie ein Kleinwagen

Reader’s Digest über den „ökologischen Fußabdruck“ von Haustieren, den Boom bei Leihfahrrädern und das „Grüne Band“ – Schwerpunkt Umwelt in der Juni-Ausgabe

Haustiere sind der beste Freund des Menschen, aber wie umweltverträglich sind Waldi & Co? Der „ökologische Fußabdruck“ von Haustieren bringt es an den Tag: Demnach belastet eine Hauskatze die Umwelt so stark wie ein Kleinwagen, zwei Hamster sind so schädlich wie ein Plasmafernseher und ein Goldfisch entspricht in Sachen Umweltbelastung in etwa zwei Handys. Das berichtet das Magazin Reader’s Digest in seiner Juni-Ausgabe unter Berufung auf eine Studie der neuseeländischen Experten Robert und Brenda Vale.

Die europäischen Juni-Ausgaben von Reader’s Digest setzen mit Blick auf den Weltumwelttag am 5. Juni einen redaktionellen Schwerpunkt. Weitere Themen sind neben dem „ökologischen Fußabdruck“ von Haustieren die zwischenzeitlich grüne Grenze zwischen Westdeutschland und der ehemaligen DDR, der Boom von Leihfahrrädern in zahlreichen Städten Europas sowie ein Fragebogen zur Selbsteinschätzung: „Wie grün sind Sie?“

Der „ökologische Fußabdruck“ misst ursprünglich den Umweltverbrauch von Menschen. Bei der Berechnung werden unter anderem die Fläche für Getreideproduktion, für Weidevieh sowie CO2-Emissionen berücksichtigt. Neuseeländische Wissenschaftler übertrugen das Modell auf Haustiere und fanden dabei heraus, dass der ökologische Fußabdruck vor allem von der Nahrung abhängt.

So braucht ein Körner knabbernder Hamster nur 0,014 Hektar Fläche pro Jahr, ein Fleisch fressender Schäferhund hingegen verspeist umgerechnet jährlich 1,1 Hektar. Ein Pferd vertilgt rein rechnerisch etwa 0,7 Hektar Fläche. Zum Vergleich: Der ökologische Fußabdruck eines Nordamerikaners liegt bei acht Hektar pro Person und Jahr, der eines Deutschen bei rund fünf Hektar. Die Redaktion von Reader’s Digest in Stuttgart freut sich über Rückmeldungen und Kommentare zu diesem Thema unter meinung@readersdigest.de.

In der Juni-Ausgabe stellt die Zeitschrift auch den Erfinder der Leihfahrräder vor: Der gebürtige Niederländer Luud Schimmelpennink wirbt europaweit für die Idee vom mietbaren Drahtesel. „Im 16. Jahrhundert ließen die Leute ihre Pferdefuhrwerke vor den Stadttoren und gingen zu Fuß weiter. Wieso kann es heute nicht genauso sein? Jeder könnte sein Auto am Stadtrand parken, um den Rest der Strecke zu Fuß, radelnd, mit der Straßenbahn oder einem öffentlichen Elektroauto zurückzulegen“, lautet sein Credo.

Mehr als 100 europäische Metropolen, darunter Paris, London und Berlin, haben in den vergangenen Jahren Leihräder eingeführt. Die Probleme der Anfangszeit, als Vandalismus und Diebstahl immer wieder für Rückschläge sorgten, scheinen inzwischen weitgehend gelöst. In den meisten Städten benötigt man zum Ausleihen eines Fahrrads eine Codekarte, die die Identifikation des Benutzers möglich macht.

Außerdem stellt Reader’s Digest den Vater des „Grünen Bandes“ vor. Der Geologe Kai Frobel, der Naturschutz an der Universität Bayreuth lehrt, hat seit dem Mauerfall dafür gesorgt, dass aus dem früheren Todesstreifen an der deutsch-deutschen Grenze ein Naturschutzgebiet geworden ist, in dem 600 gefährdete Tier-, Insekten- und Pflanzenarten eine Heimat gefunden haben. „Ich bin sehr stolz auf alles, was wir bisher erreicht haben“, sagt der 51-Jährige. „Doch es gibt noch viel zu tun.“

Inzwischen wird das Projekt von regionalen Behörden, vom Bund sowie vom früheren sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow und 17 europäischen Ländern unterstützt. Längst umfasst das Projekt nicht mehr nur die Grenzregion zwischen der ehemaligen DDR und Westdeutschland, sondern die gesamte ehemalige Grenze zwischen Ost und West über 12.300 Kilometer, die sich von der Barentssee bis ans Schwarze Meer zog.

Jeder vierte Deutsche träumt vom Jobwechsel

Der Mai macht nicht alles neu: repräsentative Umfrage über Veränderungsbereitschaft der Deutschen

Entgegen des Sprichwortes „Alles neu macht der Mai“ wollen die Deutschen ihr Leben offenbar nicht radikal umkrempeln. Wie das Magazin Reader’s Digest in seiner Mai-Ausgabe berichtet, sind 41 Prozent der Deutschen derzeit mit ihrem Leben zufrieden und würden selbst dann nichts daran verändern, wenn sie keinerlei Nachteile befürchten müssten. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungs­forschungsinstituts Emnid unter 1003 Befragten im Auftrag des Magazins Reader’s Digest.

Veränderungsbereitschaft besteht am ehesten im Beruf. Hier träumt im Durchschnitt jeder vierte Deutsche von einem neuen Job (26 Prozent); in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen sind es sogar 42 Prozent. 19 Prozent der Deutschen lockt ein Ortswechsel. Während Sachsen und Thüringer sich als besonders standorttreu zeigen (nur zwölf Prozent zieht es woanders hin), kann sich ein Viertel der Bewohner von Hessen, Rheinland-Pfalz und des Saarlands sowie von Baden-Württemberg durchaus einen anderen Lebensmittelpunkt vorstellen.

Auf die Geborgenheit im Kreis der Familie und Freunde wollen die Deutschen noch weniger verzichten. So gaben nur acht Prozent in der Umfrage an, sie würden ihre familiäre Situation ändern. Selbst von den Alleinstehenden möchten das nur 15 Prozent. Ganz abgeschlagen in der Umfrage für Reader’s Digest landete auf dem letzten Platz der Partnerwechsel. Dazu wären nur vier Prozent bereit. Fazit: Statt „Alles neu macht der Mai“ herrscht die Meinung vor „Da weiß man, was man hat.“