Die 80 besten Hotelköche in Deutschland

Dirk Luther von der Meierei Dirk Luther (Hotel Alter Meierhof, Glücksburg/Schleswig-Holstein) ist der Aufsteiger im exklusiven Ranking der 80 besten Hotelrestaurants in Deutschland. Durch seinen vierten Diamanten vom Varta-Führer konnte sich Luther von Platz 20 im Vorjahr auf den jetzigen Rang 10 verbessern. Die AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe) wertet jedes Jahr die Bewertungen der renommiertesten Gastroguides Michelin, Varta-Führer, Gault Millau, Aral Schlemmer Atlas und Feinschmecker aus und erstellt auf diese Weise eine Gesamteinschätzung. Erfasst werden Hotels mit mindestens 20 Zimmern.

Auf Platz 1 der Rangliste steht erneut das altbewährte Dreigestirn Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube im Hotel Traube, Tonbach/Baden-Württemberg), Helmut Thieltges (Restaurant Sonnora im Waldhotel, Sonnora/NRW) und Joachim Wissler (Vendôme im Schloss Bensberg, Bensberg/NRW). Bereits zum neunten Mal in Folge führen die Küchenchefs das Top-80-Ranking an. Zu ihnen gesellt sich in diesem Jahr Christian Jürgens (Gourmetrestaurant Überfahrt im Seehotel Überfahrt/Rottach-Egern/Bayern), der mit einem zusätzlichen halben Gault-Millau-Punkt von Platz 4 im Vorjahr auf Platz 1 vorrückte. Somit gibt es dieses Jahr vier 1. Plätze.

Weitere Aufsteiger des Rankings sind Paul Stradner (Brenners Park Restaurant im Brenners Park Hotel & Spa, Baden-Baden/Baden-Württemberg), Jan Hartwig (Atelier im Bayerischen Hof/München), Mario Sauer (Le Gourmet im Hotel Die Hirschgasse/Heidelberg), Philipp Stein (Restaurant Favorite im Hotel Favorite, Mainz-Weisengau/RLP) sowie Ralph Knebel (Restaurant Erbprinz im Hotel Erbprinz, Ettlingen/Baden-Württemberg). Zwölf Spitzenköche schafften es nicht mehr unter die Top 80. Darunter Nils Henkel (Gourmetrestaurant Lerbach im Schlosshotel Lerbach, Bergisch-Gladbach/NRW) und Sebastian Zier (La Mer, A-Rosa Sylt). Dafür gibt es neun Neuzugänge zu vermelden. Die Differenz lässt sich leicht erklären: Vergangenes Jahr waren aufgrund gleicher Punktzahl auf dem letzten Rang 83 Restaurants gelistet – dieses Jahr sind es 80.

Die gesamten Ergebnisse veröffentlicht die AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung in der Ausgabe Nr. 12/2016 am 26. März 2016.

Das sind Deutschlands beste Restaurants

Gibt es Bewegung in der Rangfolge der kulinarischen Top-Adressen? Was tut sich in der Gastronomieszene der Städte? Welche Newcomer haben den steilsten Aufstieg hingelegt? Diese und viele weitere Fragen beantwortet auch 2017 die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste. Sobald der neue Michelin, der Gault&Millau, Feinschmecker, Gusto, Varta, der Schlemmeratlas und der Große Restaurant & Hotel Guide vorliegen, ermittelt sie, wie sich die Bewertungen der sieben großen bundesweiten Restaurantführer auf das Ranking der deutschen Top-Gastronomie auswirken. Das Besondere: Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste ermöglicht einen Überblick zur gesamten deutschen Spitzengastronomie, denn sie beschränkt sich nicht auf die besten 200, sondern erfasst alle 4.075 Restaurants, die professionell getestet und von einem oder mehreren nationalen Restaurantführern für das Jahr 2017 empfohlen werden. Als Buch, aber auch als kostenlose App Restaurant Bestenliste ist sie ein hilfreicher Begleiter, wenn es darum geht, hervorragende Restaurants in ganz Deutschland zu entdecken. 

Drei Neuzugänge unter den Top 20  

Schon ein Blick auf die zwanzig führenden Restaurants zeigt, wie vielfältig die deutsche Gastronomielandschaft ist: Die Besten der Besten finden sich in allen Teilen des Landes: in Metropolen wie Berlin, Hamburg, München und Leipzig genauso wie in kleineren Städten und ländlichen Regionen. Als unangefochtene Nr. 1 behauptet sich – nach Auswertung der aktuellen Restaurantführer – ein weiteres Mal die Schwarzwaldstube (Baiersbronn). Das Aqua (Wolfsburg) zieht mit einem Punkt Vorsprung am Gourmetrestaurant Vendôme (Bergisch Gladbach) vorbei auf Platz 2. Platz 4 teilen sich mit punktgleichem Ergebnis das Sonnora (Dreis) und das Gourmetrestaurant Überfahrt (Rottach-Egern). Gleich drei Häusern gelingt erstmals der Aufstieg in die Gruppe der besten 20: The Table Kevin Fehling (Hamburg), im letzten Jahr der höchste Neueinsteiger unter allen ausgezeichneten Restaurants, erobert Rang 14 der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste (2016: Platz 59), der Söl’ring Hof (Rantum/Sylt) steigt von Platz 23 auf Platz 17 und Dallmayr (München) von Platz 25 auf Rang 20. 

1. Schwarzwaldstube, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2016: 1)
2. Aqua, Wolfsburg/ Niedersachsen (2016: 3)
3. Gourmetrestaurant Vendôme, Bergisch Gladbach/ NRW (2016: 2)
4. Sonnora, Dreis/ Rheinland-Pfalz (2016: 6) – punktgleich mit  Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern/ Bayern (2016: 4)
6. Bareiss, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2016: 5)
7. Victor’s Fine Dining by Christian Bau, Perl (Mosel)/ Saarland (2016: 7)
8. GästeHaus Klaus Erfort, Saarbrücken/ Saarland (2016: 8)
9. la vie, Osnabrück/ Niedersachsen (2016: 9)
10.Tantris, München/ Bayern (2016: 11)
11. Residenz Heinz Winkler, Aschau im Chiemgau/ Bayern (2016: 10)
12. Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg (2016: 13)
13. Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr/ Rheinland-Pfalz (2016: 12)
14. The Table Kevin Fehling, Hamburg (neu 2016: 59)
15. Lorenz Adlon Esszimmer, Berlin (2016: 14)
16. Gourmet-Restaurant Falco, Leipzig/ Sachsen (2016: 16)
17. Söl’ring Hof, Sylt – Rantum (2016: 23)
18. Meierei Dirk Luther, Glücksburg/ Schleswig-Holstein (2016: 18)
19. LePavillon, Bad Peterstal-Griesbach/ Baden-Württemberg (2016: 17)
20. Dallmayr, München/ Bayern (2016: 25)

Quelle: Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2017

Bundesländer und Städte: Deutschlands kulinarische Hochburgen 

Deutschlands Süden liegt bezogen auf die Zahl der ausgezeichneten Restaurants weit vorn. Die sieben bundesweiten Restaurantführer für das Jahr 2017 empfehlen 818 baden-württembergische und 802 bayerische Häuser, die Plätze drei und vier gehören Nordrhein-Westfalen (678) und Rheinland-Pfalz (363). Als stärkstes der neuen Bundesländer behauptet sich mit 118 empfohlenen Restaurants erneut Sachsen, vor Mecklenburg-Vorpommern mit 108 Spitzenrestaurants. Berlin bewegt sich auch gastronomisch auf Hauptstadt-Niveau: Hier hat der Gast die Wahl zwischen 172 ausgezeichneten Restaurants. Im Ranking der Städte folgen München (143 empfohlene Restaurants), Hamburg (119), Frankfurt (83), Düsseldorf (68), Köln (66) und Stuttgart (55). Rang 8 hält die Insel Sylt mit 37 Empfehlungen.

15 Newcomer schaffen auf Anhieb den Sprung unter die 500 Besten

Unter den insgesamt 4.075 von den großen Restaurantführern empfohlenen Restaurants finden sich gegenüber dem Vorjahr 370 Neuzugänge, allein der Michelin steuert in seiner aktuellen Ausgabe 129 neue Empfehlungen bei. Der höchste Neueinstieg im Ranking der Gerolsteiner Bestenliste gelingt dem Restaurant August in Augsburg, das sich nach Umzug und Neueröffnung Rang 65 holt. 14 weitere Newcomer konnten sich auf Anhieb unter den 500 besten Restaurants Deutschlands platzieren. Die meisten neuen Restaurantempfehlungen erhielten bayerische (78), nordrhein-westfälische (69) und baden-württembergische Gourmet-Adressen (61). 

Ranking der höchsten Neueinsteiger unter den Spitzengastronomien
1. August, Augsburg (Platz 65)
2. Maerz, Bietigheim-Bissingen (Platz 149)
3. ZweiSinn Meiers – Fine Dining, Nürnberg (Platz 242)
4. Restaurant 360 Grad, Limburg (Platz 264)
5. einsunternull, Berlin (Platz 270)
6. Balthasar, Lübeck (Platz 342)
7. Bread & Roses, Düsseldorf (Platz 354)
8. Atelier Wilma, Frankfurt (Platz 373)
9. Ahlmanns, Kiel (Platz 381)
10. Colette by Tim Raue, München (Platz 434)
11. Kaspars Restaurant, Bonn (Platz 452)
12. No 4 Gourmetrestaurant, Buxtehude (Platz 453)
13. Phoenix bel étage, Düsseldorf (Platz 454)
14. Vida by Dyllong & De Luca, Dortmund (Platz 459)
15. Villa Hammerschmiede, Pfinztal (Platz 488)

Quelle: Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2017

Über die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste und die Restaurant
Bestenliste-App 

Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste wird erstellt auf Grundlage der sieben großen bundesweiten Restaurantführer: Michelin, Gault&Millau, Feinschmecker, Varta, Gusto, Schlemmer Atlas und der Große Restaurant & Hotel Guide. Die Noten für die Küche gehen ebenso in die Berechnung ein wie alle Service- und Ambiente-Beurteilungen der Restaurantführer. Auch der unterschiedliche Stellenwert, den die Gastronomen den verschiedenen Auszeichnungen beimessen, wird berücksichtigt. Dieses vom Magazin Sternklasse entwickelte Bewertungssystem ermöglicht eine präzise Bestimmung der Rangposition jedes Restaurants.Die aktualisierte Version der App Restaurant Bestenliste mit integrierter Landkarte und Suchfunktion gibt es ab Februar 2017 kostenlos im App Store und bei Google Play.

Unter http://www.weinplaces.de/weincuisine/bestenliste kann man die App herunterladen als auch online in der Bestenliste blättern. Dort wird auch das Bewertungssystem ausführlich erläutert. Die gedruckte Version der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2017 (inklusive ausführlichem Kartenteil) ist über Amazon unter https://www.amazon.de/dp/300055128X erhältlich.

Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2017
ca. 200 Seiten inkl. Kartenteil
Preis 9,90 EUR
ISBN 978-3-000551-28-4

 

El Celler de Can Roca ist das beste Restaurant der Welt

El Celler de Can Roca feiert die Rückkehr an die Spitze der 50 weltbesten Restaurants – Die legendären Roca-Brüder aus Girona erringen mit ihrem Restaurant wieder die Top-Position – Das Vendôme belegt Platz 30 in der Liste der 50 Besten und das Aqua erreicht Platz 33 – Das Steirereck in Wien verbessert sich um einen Platz auf Position 15

Jetzt eroberte das spanische Restaurant El Celler de Can Roca erneut den Titel „S.Pellegrino World’s Best Restaurant“, den es zuletzt im Jahr 2013 trug. Seitdem haben die Roca-Brüder weltweit zunehmend Anerkennung für ihr gastronomisches Können errungen. Die Ergebnisse wurden beim Gipfeltreffen der internationalen Top-Gastronomie in London bekannt gegeben – The World’s 50 Best Restaurants 2015.

Die Liste der World’s 50 Best Restaurants verkörpert eine einzigartige Gemeinschaft kulinarischer Ausnahmetalente, die zum Besten zählen, was die internationale Gastronomie zu bieten hat. Mit Restaurants aus 21 Ländern rund um den Erdball ist die Liste so etwas wie ein Jahresbarometer der großartigsten gastronomischen Erlebnisse dieser Welt.

El Celler de Can Roca wurde 1986 von den Brüdern Joan und Josep neben dem schlichten Lokal ihrer Eltern in Girona eröffnet. Im Jahr 2007 stieß der jüngste Bruder Jordi zu dem Trio, das seither für gastronomische Sensationen sorgt. Chefkoch Joan, Sommelier Josep und der World Best Pastry Chef des Jahres 2014, Jordi Roca haben gemeinsam ein kulinarisches Erlebnis geschaffen, bei dem traditionelle katalanische Zutaten mit einer außerordentlichen Vielfalt von Zubereitungsverfahren kombiniert werden, die Sinne, Emotionen und Erinnerungen der Gäste anregen – sei es über stimulierende Gerüche, Geschmacksexplosionen oder optische Täuschungen. Die ambitionierte Weinauswahl entspricht der Qualität der Speisen. Abgerundet wird das Ganze durch eine Auswahl der kleinen Kunstwerke von Jordi Roca.

Die deutschen Restaurants Vendôme und Aqua haben jeweils ihre Plätze in der Liste der 50 besten Restaurants behalten und liegen wieder auf Platz 30 bzw. 33, während sich das österreichische Steirereck um einen Platz auf Position 15 verbessert.

Im Vendôme in Bergisch Gladbach hält Joachim Wissler die Fahne der deutschen Küche hoch, während der Chef des Aqua in Wolfsburg, Sven Elverfeld, weiterhin eine Lanze für die Renaissance der deutschen ländlichen Küche bricht.

Das Wiener Steirereck, mittlerweile seit sieben Jahren auf der Liste, verbessert sich um einen Platz auf Platz 15. Chefkoch und Inhaber Heinz Reitbaur baut seine Produkte selbst an und versorgt seine Küche so mit den frischesten und hochwertigsten Zutaten.

Spanien ist mit sieben Restaurants unter den 50 Besten vertreten und hat gleich mehrere Gründe zu feiern – das Mugaritz hält sich an Position 6 und das Tickets in Barcelona feiert seinen Einstieg in die Liste auf Platz 42. Albert Adrià vom Tickets (früher Patissier im El Bulli) wird zusätzlich für sein außergewöhnliches Talent mit dem Titel „World’s Best Pastry Chef 2015“ (gesponsert von Cacao Barry) geehrt.

Die Osteria Francescana von Massimo Bottura hat sich nach 2 Jahren auf Rang 3 auf den 2. Platz verbessert. Die ehrgeizigen Kreationen von Bottura sind perfekt ausgeführt und verzaubern mit ihrer ausgewogenen Balance von Tradition und Modernität. Die Osteria Francescana ist eines der drei italienischen Restaurants auf der Liste neben Le Calandre in Rubano und Piazzo Duomo in Alba.

Frankreich ist mit 5 Restaurants in der Liste vertreten. Das Mirazur belegt zum zweiten Mal Rang 11, gefolgt von L’Arpège in Paris, das sich im Jahr 2015 um 13 Plätze verbessern konnte. Alain Ducasse, Gewinner des 2013’s Diners Club® Lifetime Achievement Award, gelingt mit dem vor Kurzem neu eröffneten Au Plaza Athénée der Wiedereinstieg in die Liste auf Platz 47. Mit Hélène Darroze erhält 2015 eine Französin den Veuve Clicquot World’s Best Female Chef Award und Daniel Boulud bekommt den Diners Club® Lifetime Achievement Award.

Mit sechs Restaurants auf der Liste und einem Neueinsteiger können auch die USA stolz auf ihre Spitzengastronomie sein. Eleven Madison Park in New York bleibt unter den ersten Fünf und erhält überdies den Titel Acqua Panna Best Restaurant in North America. Küchenchef Daniel Humm wurde von den anderen Küchenchefs als bester Koch gewählt und erhielt den Chefs’ Choice Award. Das Restaurant Blue Hill von Dan Barber in Stone Barns vor den Toren von New York ist erstmals in der Liste vertreten und steigt auf Rang 49 ein.

Südamerika ist mit neun Restaurants in der Liste vertreten. Das Central in Lima steigt um 13 Positionen auf Platz 4 und erhält die Auszeichnung „Acqua Panna Best Restaurant in South America“. Die Neueinsteiger Boragó, Maido, Quintonil und Biko kommen aus Chile, Peru und Mexiko.

Der asiatische Kontinent ist mit sieben Restaurants dabei, von denen sich 2 in den Top Ten platzieren konnten. Das Gaggan in Bangkok verbessert sich um 7 Plätze auf Rang 10 und das Narisawa aus Tokio erreicht Platz 8. Auch China präsentiert mit dem Ultraviolet von Paul Pairet einen Neueinsteiger auf Position 24.

William Drew, Group Editor von „The World’s 50 Best Restaurants“, schwärmt: „Wir haben ein außerordentlich spannendes Jahr erlebt, wie sich in der enormen Vielfalt an kulinarischen Talenten zeigt, die heute Abend hier geehrt werden. Angesichts des wachsenden Appetits auf neue gastronomische Höhenflüge betrachten wir es als Privileg, bei dieser Entdeckungsreise dabei sein zu dürfen und sind stolz darauf, diese einzigartige Gemeinschaft kulinarischer Ausnahmetalente zusammenzubringen.“

Wie The World’s 50 Best Restaurants entsteht:
Die Liste wird anhand der Stimmen der Diners Club® World’s 50 Best Restaurants Academy aufgestellt, einer einflussreichen Gruppe von fast 1.000 internationalen Spitzenkräften der Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) haben. Jedes Mitglied hat dabei sieben Stimmen. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern und renommierten Gastronomen. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Damit die Liste so vielfältig und offen wie möglich gestaltet werden kann, gibt es keine von vornherein festgelegte Kriterienliste.

Die komplette Liste der Top 50 finden Sie auf unserer Facebook Seite:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153070720673124

Edmond Gasser ist Nachwuchssommelier 2015

Zum vierzehnten Mal wurde der „Nachwuchssommelier des Jahres“ auf der ProWein in Düsseldorf gekürt. Die Jury konnten Edmond Gasser aus München, der den ersten Platz belegte, sowie der Zweitplatzierte Ronny Schreiber aus Heinsberg und die Drittplatzierte Luise Volkert aus Euskirchen, überzeugen.

Der Wettbewerb wird jährlich ausgeschrieben vom Magazin MEININGERS SOMMELIER und dem Verband der Sommelier-Union Deutschland in Kooperation mit der Hotelfachschule Heidelberg, der Deutschen Wein- und Sommelierschule in Koblenz/Hamburg, der IHK München und dem International Wine Institute in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

„Ein verdienter Sieg“ urteilte die Jury, die den Sommelier Edmond Gasser zum Nachwuchssommelier 2015 kürte. Der gelernte Sommelier war um keine Frage verlegen und konnte besonders im praktischen Prüfungsteil seine profunden Kenntnisse unter Beweis stellen. Dabei kam ihm insbesondere seine Berufserfahrung in bekannten Restaurants der Spitzengastronomie, wie dem George V in Paris und dem Restaurant Königshof München, zu Gute. Sein Service am Gast zeigte nach Auffassung der Jury, dass hier ein Sommelier-Talent mit viel Sachkenntnis, Gefühl und Freude am Beruf den Gast souverän, eloquent und charmant bedient.

Platz zwei ging an Ronny Schreiber, der sein „Handwerk“ von Grund auf gelernt hat: Nach der Ausbildung als Restaurantfachmann folgte ein Auslandsaufenthalt in Australien. Danach folgte der Einstieg in die Spitzengastronomie: Erst als Chef de Rang später als Sommelier in der Burgstuben Residenz, zuletzt als Chef de Rang in Steinheuers Restaurant.
Der dritte Platz wurde an Luise Volkert vergeben, die ihre Ausbildung im Hotel Lous C. Jacob in Hamburg begann und dort als Commis de Rang und Demi Chef de Rang arbeitete. Danach folgte die Position des Demi Chef de Rang im Restaurant Falco in Leipzig, derzeit ist sie Chef de Rang im Restaurant Landlust, Burg Flamersheim, Euskirchen.

16 Schüler der Hotelfachschule Heidelberg, der Deutschen Wein- und Sommelierschule in Koblenz und Hamburg, der IHK München, sowie vom International Wine Institute in Bad Neuenahr, hatten sich zum Wettbewerb angemeldet. Zu den Voraussetzungen für die Teilnahme gehören: Absolvent einer der genannten Schulen sowie keine weitere Wettbewerbserfahrung. Aus der schriftlichen Prüfung mit 35 Fragen wurden die besten Kandidaten für ein praktisches Prüfungs-Finale ermittelt. Fünf Kandidaten schafften den Einzug. Die Prüfung begann mit einer Weinbegleitung, die für ein vorgegebenes Menü anhand der Weinkarte zusammengestellt werden sollte. Anschließend wurde geprüft, wie gut sich der Sommelier in der Weinwelt auskennt. Weinregionen und Erzeuger mussten optisch erkannt und zugeordnet werden. Als dritte Aufgabe folgte eine Blindverkostung von zwei Weiß- und einem Rotwein, bei denen Eigenschaften wie Aussehen, Geruch, Geschmack, Rückschluss auf Wein-Art, Qualität, Rebsorte und Anbaugebiet definiert werden mussten.
Als nächstes wurde den Finalisten in den Einzelprüfungen eine fehlerhafte Weinkarte vorgelegt. Es galt hier vom einfachen Tippfehler über falsche Anbaugebiete und Qualitätsstufen die Fehler zu benennen.

Ein Hauptpunkt der praktischen Prüfung war auch dieses Jahr der klassische Service am Gast mit Servieren eines Champagners. Dazu gehören beispielsweise das Präsentieren des Champagners, das korrekte Öffnen der Flasche, das Reinigen des Flaschenhalses und das Verkosten, sowie Einschenken des Champagners. Während des Champagner-Service mussten die Kandidaten außerdem Fragen der „Gäste“ beantworten. In diesem Fall nach der Bezeichnung „Ultra Brut“.
„Wir verstehen den Wettbewerb als Messlatte für den hohen Anspruch an das Wissen und das Handwerk eines gut ausgebildeten Sommeliers. Er ist zugleich Anreiz und Motivation für junge, aufstrebende Gastronomie-Talente. Natürlich bietet der Titelgewinn auch Karrierechancen in der Top-Gastronomie“. So das Fazit zum Sommelier-Nachwuchswettbewerb von Sascha Speicher, Chefredakteur des Magazins MEININGERS SOMMELIER. Auf diese Weise haben es schon einige junge Sommeliers an die Spitze geschafft. Unter den Gewinnern des Nachwuchswettbewerbs sind Namen wie Dominik Trick, Christina Hilker, Sybille Herbst, Sebastian Wilkens oder Holger Schramm zu finden.
In der Jury wirkten mit: Christine Balais, Sommelier-Union Deutschland, Stephanie Döring von der Deutschen Wein- und Sommelierschule Koblenz Niederlassung Hamburg, Gerhard Elze im Auftrag der Österreich Wein Marketing GmbH, Frank Hallerbach von Néstle Waters/San Pellegrino/Aqua Panna, Dominik Trick für die Hotelfachschule Heidelberg, Astrid Zieglmeier von der IHK München sowie Sascha Speicher, Chefredakteur des Magazins MEININGERS
SOMMELIER.

Das Magazin MEININGERS SOMMELIER ist das offizielle Verbandsorgan der Deutschen Sommelier-Union und hat den Wettbewerb „Nachwuchssommelier des Jahres“ im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs ist es, eine staatliche Ausbildung zum Sommelier zu fördern und den Teilnehmern erste Wettbewerbserfahrungen zu ermöglichen. Das Magazin MEININGERS SOMMELIER erscheint im MEININGER VERLAG, der zahlreiche Publikationen rund um den Wein herausgibt.

Was macht ein Sommelier?
„Sommelier“ ist die französische Bezeichnung für den Weinkellner. Diese Spezialisten mit umfassenden Weinkenntnissen sind mittlerweile weltweit in der gehobenen Gastronomie anzutreffen. Sie haben die Aufgabe, den Gast bei der Auswahl des passenden Weins zum Essen zu beraten. Sommeliers sind in Verbänden organisiert, werden in Sommelierschulen aus- oder weitergebildet und demonstrieren ihre Qualifikation durch spezielle Auszeichnungen und Tragen der Sommelier-Berufsplakette.
Mehr zu unserem Magazin meiningers sommelier finden Sie auf MEININGER ONLINE: www.meininger.de/de/meiningers-sommelier

Bäckerei-Ketten 2015 Test

Frisch und geschmacklich gut – die Backwaren von 13 großen Bäckerei-Ketten konnten im Test des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) mehrheitlich überzeugen. Defizite zeigten sich dagegen teils bei der Angebotsvielfalt und bei der Kompetenz der Mitarbeiter.

Erfreuliches Ergebnis: Optik und Frische von Brötchen, Brot und Gebäck punkteten in rund 90 Prozent der Fälle, und auch der Geschmack stieß auf ein positives Echo. Zudem konnte das Angebot an Standardprodukten insgesamt überzeugen. Anders sah dies bei speziellen Backwaren aus: So erwies sich beispielsweise das Sortiment an Biobackwaren in rund 47 Prozent der Bäckereien als zu gering. Auch Zusatzprodukte wie warme Snacks oder Salate wurden oftmals nur sehr eingeschränkt angeboten.

Das Verkaufspersonal bewies im Schnitt eine gute Beratungskompetenz, aber auch Defizite deckten die Testbesuche auf: In fast jeder dritten Filiale konnten die Mitarbeiter die Fragen ihrer Kunden nicht vollständig beantworten. Zu einer Falschaussage kam es nur in einem Fall, aber dies kann bei Lebensmitteln weitreichende Folgen haben. So deklarierte ein Mitarbeiter Dinkelbrötchen als glutenfrei und empfahl diese sogar für Glutenallergiker.

Überzeugen konnte insbesondere das Filialumfeld: Die Kunden stießen auf zumeist ansprechend gestaltete Räumlichkeiten, in denen großer Wert auf Sauberkeit gelegt wurde. „Gerade beim Verkauf von Frischwaren ist Hygiene das A und O. Hier war die Branche bezüglich der Verkaufsräume gut aufgestellt“, so Bianca Möller, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Service-Qualität. Auch das Verhalten der Mitarbeiter passte in dieses Bild: Bei rund 84 Prozent der Bestellungen benutzte das Verkaufspersonal eine Zange oder Handschuhe, um die Waren anzufassen.

Weiterer Pluspunkt: Der Umgang mit Reklamationen erwies sich oft als serviceorientiert. Meist wurde das Kundenanliegen ernst genommen und eine Lösung des Problems angeboten. Marktforschungsexpertin Bianca Möller zieht ein insgesamt positives Fazit: „Die Servicequalität fiel im Schnitt gut aus. Damit konnte die Branche das Ergebnis der Vorstudie aus dem Jahr 2013 bestätigen.“

Junge Die Bäckerei ging als Testsieger aus der Servicestudie „Bäckerei-Ketten 2015“ hervor. Das Unternehmen (Qualitätsurteil: „sehr gut“) überzeugte mit einem vielfältigen Angebot an schmackhaften und frischen Backwaren und einem sehr ansprechenden Umfeld. So waren die Räumlichkeiten und die Verkaufstresen sehr sauber, und die Filialen luden durch eine angenehme Raumatmosphäre und ausreichende Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Auch die Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiter trugen zum Testsieg bei. Auf dem zweiten Rang platzierte sich Malzers Backstube, ebenfalls mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“. Die engagierten Angestellten zeigten in puncto Kompetenz eine sehr gute Leistung und reagierten auch auf Reklamationen sehr kundenfreundlich. Darüber hinaus verfügte das Unternehmen über das zweitbeste Angebot. Schäfer’s folgte auf Rang drei. Die Mitarbeiter bestachen durch ihre ausgeprägte Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Die Bäckerei-Kette punktete zudem mit einem vielfältigen Warensortiment und einer sehr ansprechenden Filialgestaltung.

Im Rahmen der Servicestudie analysierte das Deutsche Institut für Service-Qualität 13 große Bäckerei-Ketten mit Bedienung über den Verkaufstresen. Basis der Servicestudie bildeten jeweils zehn verdeckte Besuche (Mystery-Tests) in unterschiedlichen Filialen eines jeden Anbieters. Untersucht wurden dabei unter anderem das Angebot, die Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter, die Gestaltung der Räumlichkeiten sowie die Warte- und Öffnungszeiten. Insgesamt flossen 130 Servicekontakte in die Auswertung ein.

Kundenbefragung: Schokoladen-Marken 2014

Ritter Sport vor Milka und Lindt – das sind die beliebtesten Schokoladen-Marken in Deutschland. Die Konsumenten bewerteten fünf Marken mit „sehr gut“, fünf weitere mit „gut“. Dies ergab eine Kundenbe- fragung, die das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) durchgeführt hat.

Deutschland zählt im Europavergleich zu den Ländern mit einem besonders hohen Schokoladenkonsum. Laut statistischem Bundesamt lag der Pro-Kopf-Verzehr von Schokolade im letzten Jahr bei imposanten 10,1 Kilogramm. In der Befragung des DISQ gab annähernd jeder Dritte (30 Prozent) an, mehrmals pro Woche Schokolade zu essen. Davon wiederum stellte sich rund 29 Prozent als echte Schleckermäuler dar, die keinen einzigen Tag ohne Scho- kolade auskommen.

Der Klassiker ist unschlagbar: Als beliebteste Geschmacksrichtung wählten die Kunden die Vollmilchschokolade – Zartbitter- und weiße Schokolade landeten abgeschlagen auf den Plätzen. Im Hinblick auf eine spezielle Sorte stellte sich die Variante mit Nüssen als die beliebteste heraus. Häufig genannt wurde auch Schokolade mit Füllung (ohne Alkohol). Allerdings bekundete auch jeder fünfte Befragte, besonders gern die pure Variante ohne Extra-Zutaten oder Füllung zu essen.

Der Geschmack und die Produktqualität erzielten in der Befragung die höchs- ten Kundenzufriedenheitswerte. Auch Verpackung und Produktsortiment der bewerteten Marken wurden mit „sehr gut“ beurteilt. Insgesamt am kritischsten wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis gesehen – keine Schokoladen-Marke konnte hier mit sehr guten Zufriedenheitswerten aufwarten.

Doch warum diese und keine andere? Der Geschmack wurde als der häufigste Entscheidungsgrund für die präferierte Schokoladen-Marke genannt. Überraschender jedoch: Mehr als jeder fünfte Befragungsteilnehmer gab an, beim Kauf aus Gewohnheit zu handeln. Der automatische Griff zur liebgewonnen Schokolade spielte demnach eine größere Rolle als ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das rund 18 Prozent der Befragten als einen Grund nannten.

„Die Verbraucher lieben ihre Schokolade – fünf der zehn bewerteten Marken erhielten das Qualitätsurteil ‚sehr gut‘; die weiteren fünf erzielten jeweils eine insgesamt gute Bewertung“, stellt Markus Hamer, Geschäftsführer des Deut- schen Instituts für Service-Qualität, fest.

Als Sieger und damit beliebteste Schokoladen-Marke ging Ritter Sport aus
der Kundenbefragung hervor. Hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses schnitt die Marke am besten ab. Die Verbraucher waren zudem mit dem Geschmack, der Produktqualität und dem Produktsortiment sehr zufrieden. In puncto Image stellte sich Ritter Sport aus Sicht der Konsumenten unter anderem als die sympathischste und bekannteste Marke heraus. Auch die Weiterempfehlungsbereitschaft war im Markenvergleich am höchsten. Den zweiten Rang nahm Milka ein. Die Konsumenten, die diese Marke bewerteten, zeigten sich mit den wichtigen Aspekten Geschmack und Produktqualität sehr zufrieden. Auch bei der Bewertung des Produktsortiments belegte Milka Rang zwei. Die Weiterempfehlungsbereitschaft fiel überdurchschnittlich hoch aus, erreichte aber bei weitem nicht das Niveau von Ritter Sport. Lindt folgte auf Rang drei und profilierte sich durch die höchsten Kundenzufriedenheitswerte in Bezug auf den Geschmack und die Produktqualität. Auch mit dem Produktsortiment und dem Image waren die Kunden dieser Marke sehr zufrieden. Zwar erzielte Lindt die im Vergleich zweihöchste Bereitschaft zur Weiterempfehlung, allerdings wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis der Marke im Vergleich deutlich kritischer gesehen.

In die Online-Befragung flossen insgesamt 1.603 Bewertungen von Kunden ein, die in den vergangenen sechs Monaten Schokolade konsumiert haben. Im Mittelpunkt der Panel-Befragung standen die Meinungen der Verbraucher zu den Aspekten Preis-Leistungs-Verhältnis, Geschmack, Produktqualität, Image, Produktsortiment und Verpackung. Kundenärgernisse und die Weiterempfehlungsbereitschaft flossen ebenfalls mit in die Gesamtbewertung ein. Berücksichtigt wurden alle Schokoladen-Marken, zu denen sich jeweils mindestens 80 Kunden geäußert hatten. Dies traf auf zehn Marken zu.

Welche sind die besten Restaurants im ganzen Land?

Wenn Sterne, Kochmützen und Kochlöffel vergeben sind, ermittelt die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste – nun schon im fünften Jahr in Folge – wie sich die Bewertungen der sieben großen bundesweiten Restaurantführer auf das Ranking der deutschen Spitzengastronomie auswirken. Berücksichtigt werden dabei nicht allein die Top 100 unter den Gourmet-Restaurants, sondern alle 4.616 Restaurants, die professionell getestet und von einem oder mehreren nationalen Restaurantführern 2015 empfohlen wurden. Das Ergebnis ist ein Überblick über die gesamte Bandbreite und regionale Vielfalt der deutschen Spitzengastronomie. Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste lädt ein, diese Vielfalt zu entdecken.

Was tut sich in den Top 20?
Die Positionen 1 bis 3 gehören auch 2015 der Schwarzwaldstube (Baiersbronn), dem Gourmetrestaurant Vendôme (Bergisch Gladbach) und dem Bareiss (Baiersbronn). Doch die Auswertung der sieben großen Restaurantführer zeigt auch Bewegung in den Top-Positionen: Das Sonnora (Dreis) steigt von Platz 6 auf Platz 4, Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg (Perl/Mosel) von Platz 8 auf Platz 7. Hinzu kommen Neueinsteiger auf den Positionen 18 bis 20.

1. Schwarzwaldstube, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2014: 1)
2. Gourmetrestaurant Vendôme, Bergisch Gladbach/ NRW (2014: 2)
3. Bareiss, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2014: 3)
4. Sonnora, Dreis/ Rheinland-Pfalz (2014: 6)
5. la vie, Osnabrück/ Niedersachsen (2014: 5)
6. Aqua, Wolfsburg/ Niedersachsen (2014: 4)
7. Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl (Mosel)/ Saarland (2014: 8)
8. GästeHaus Klaus Erfort, Saarbrücken/ Saarland (2014: 7)
9. Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern/ Bayern (2014: 9)
10. Gourmetrestaurant Lerbach, Bergisch Gladbach/ NRW (2014: 10)
11. Residenz Heinz Winkler, Aschau im Chiemgau/ Bayern (2014: 11)
12. Tantris, München/ Bayern (2014: 12)
13. La Belle Epoque, Lübeck/ Schleswig-Holstein (2014: 13)
14. Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr/Rheinland-Pfalz (2014: 14)
15. Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg (2014: 17)
16. Jacobs Restaurant, Hamburg (2014: 15)
17. Lorenz Adlon Esszimmer, Berlin (2014: 16)
18. Amador, Mannheim/ Baden-Württemberg (2014: 23)
19. LePavillon, Bad Peterstal-Griesbach/ Baden-Württemberg (2014: 25)
20. Im Schiffchen, Düsseldorf/ NRW (2014: 21)

Drei Restaurants gelingt 2015 der Aufstieg in die Spitzengruppe der besten 20: Das Amador (Mannheim) verbessert sich von Rang 23 auf Rang 18 der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste, das LePavillon (Bad Peterstal-Griesbach/ BW) steigt von Platz 25 auf Platz 19, Im Schiffchen (Düsseldorf) von Rang 21 auf Rang 20. Die Plätze 16 und 17 belegen Jacobs Restaurant, Hamburg und das Lorenz Adlon Esszimmer, Berlin.

Deutschland kulinarisch: Ranking der Bundesländer und Städte
Was die Zahl der Top-Restaurants betrifft, liegt Deutschlands Süden vorn. Die sieben bundesweiten Restaurantführer des Jahres 2015 geben 951 baden-württembergischen und 872 bayerischen Restaurants ihre Empfehlung, auf den Plätzen drei und vier liegen Nordrhein-Westfalen (789) und Rheinland-Pfalz (451). Mecklenburg-Vorpommern behauptet sich mit 134 exzellenten Restaurants als das in der Spitzengastronomie stärkste Neue Bundesland. Unter den Metropolen kann Berlin mit insgesamt 154 ausgezeichneten Restaurants seine Position als kulinarische Hauptstadt ausbauen. Es folgen die Genuss-Metropolen München (141), Hamburg (122), Frankfurt (79), Köln (61), Stuttgart (59) und Düsseldorf (54). Rang 7 hält die Insel Sylt mit 49 Empfehlungen in Deutschlands Restaurantführern.

Die Newcomer – zwei Neue schaffen auf Anhieb den Sprung in die Top 200
Unter den insgesamt 4.616 ausgezeichneten Restaurants finden sich gegenüber dem Vorjahr 443 Neuzugänge. Zwei Newcomer konnten sich auf Anhieb unter den 200 besten Restaurants platzieren: das Storstad in Regensburg (Rang 105) und die Alte Post in Nagold/Baden-Württemberg (Rang 127). Das Kuno 1408 (Würzburg), einer der Top-Newcomer des Vorjahres, konnte sich 2015 noch weiter steigern, von Rang 191 auf Rang 116. Die meisten neuen Restaurantempfehlungen (103) gibt es für bayerische Gourmet-Adressen, die fünf Neuen Bundesländer verzeichnen 2015 insgesamt 40 neue Empfehlungen.

Über die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste – jetzt auch als App
Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste wird erstellt auf Grundlage der sieben großen bundesweiten Restaurantführer: Michelin, Gault&Millau, Feinschmecker, Varta, Gusto, Schlemmer Atlas und der Große Restaurant & Hotel Guide. Die Noten für die Küche gehen ebenso in die Berechnung ein wie alle Service- und Ambiente-Beurteilungen der Restaurantführer. Auch der unterschiedliche Stellenwert, den die Gastronomen den verschiedenen Auszeichnungen beimessen, wird berücksichtigt. Dieses vom Magazin Sternklasse entwickelte Bewertungssystem ermöglicht eine präzise Bestimmung der Rangposition jedes Restaurants. Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2015 (inklusive ausführlichem Kartenteil) ist in gedruckter Version ab Januar bei Amazon erhältlich. Zur mobilen Nutzung gibt es sie ab Februar auch als kostenlose App im App Store bzw. als Android App bei Google play. Die Daten und Informationen zum Bewertungssystem können unter
http://www.sternklasse-magazin.de/bestenliste abgerufen werden.

Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2015
260 Seiten inkl. Kartenteil
Preis 9,90 EUR
ISBN 978-3-00-048175-8

Björn Zimmer

Björn Zimmer gewinnt Sommelier-Cup 2014 des Deutschen Weininstituts

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat Björn Zimmer vom Schlosshotel Hugenpoet aus Essen im Rahmen des „Sommelier-Cups 2014“ als besten deutschen Sommelier ausgezeichnet. Den 2. Platz errang Florian Richter vom Hotel Kronenschlösschen in Eltville-Hattenheim, gefolgt von Sebastian Schütz, Leiter der Juliusspital Vinothek in Würzburg, auf dem 3. Rang.

Rund 40 Sommeliers sowie Mitarbeiter aus Gastronomie und Handel im Alter von 22 bis 58 Jahren, hatten sich dem DWI Sommelier-Cup gestellt, der am 09. und 10. November 2014 im Atrium Hotel in Mainz ausgetragen wurde.

Von den Teilnehmern wurden unter anderem weitreichende Kenntnisse über
– typische Rebsortenmerkmale heimischer Weine,
– Strukturdaten zum Weinbau und Weinmarkt,
– die Weinbereitung oder
– das Weinrecht erwartet.

Darüber hinaus mussten sie in vergleichenden Degustationen Weine aus deutschen wie auch einigen internationalen Anbauregionen beschreiben und deren Herkünfte, Jahrgänge und Rebsorten bestimmen. Weitere Schwerpunkte bildeten die Weinberatung von Kunden und Gästen, sowie Fragen zur Lagerhaltung und Kalkulation.

In den Finalrunden wurden die Finalisten vor die Herausforderung gestellt, zwei verdeckte Weine zu degustieren und zu beschreiben sowie zu zwei Fachfragen Stellung zu nehmen. Anschließend mussten sie zu drei Speisen eine passende Weinempfehlung abgeben.

Eine 10-köpfige Fachjury, der unter anderem Vertreter der Sommelier-Union Deutschland, der Hotelfachschule Heidelberg, der Deutschen Wein- und Sommelierschule und Journalisten angehören, hat die Sieger des Wettbewerbs ermittelt.

DWI-Wettbewerbsleiter Manuel Bretschi überreichte gemeinsam mit der Deutschen Weinprinzessin Judith Dorst die Urkunden an die stolzen Gewinner. „Das Leistungsniveau aller Wettbewerbsteilnehmer war in diesem Jahr ausgesprochen hoch“, betonte Bretschi.

Die Gewinner erhielten zudem attraktive Geldpreise im Gesamtwert von über 3.000 Euro. Björn Zimmer darf als Wettbewerbssieger auch an der „Sommelier Spring Class“ des DWI teilnehmen, einem Workshop mit internationalen Sommeliers in Geisenheim.

Die Preisträger in der Übersicht:

Platz 1:
Björn Zimmer, 34, Restaurantleiter & Sommelier, Schlosshotel Hugenpoet, Essen

Platz 2:
Florian Richter, 27, Chef-Sommelier, Hotel Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim

Platz 3:
Sebastian Schütz, 37, Leitung Vinothek des Weinguts Juliusspital, Würzburg

Platz 4:
Sven Ponge, 49, Inhaber & IHK Sommelier, Riesling & Komplizen, Schwelm

Platz 5:
Marcel Heid, 29, Maître d’Hôtel, Schlössl Oberrotterbach, Oberrotterbach

Patrick Wentzel

Patrick Wentzel (25) übernimmt ab sofort die Position des Restaurant Managers im Hugos Restaurant und ist damit für die Leitung des Teams und die wirtschaftlichen Belange des Sterne Restaurants​​ verantwortlich.
Der im baden-württembergischen Singen geborene Wentzel verfügt über internationale Erfahrung in seinem Fachbereich.

Nach einer erfolgreichen Ausbildung zum Restaurantfachmann im „Grüner Baum“ in Moos am Bodensee, startete er seine berufliche Karriere mit einem Auslandsjahr in Australien. Dort erweiterte er seine Kenntnisse auf internationaler Ebene in verschiedenen Restaurants.

Seit September 2011 zurück in Deutschland zog es Wentzel in den Schwarzwald, als Chef de Rang des Restaurants Silberberg in der Traube Tonbach. Im gleichen Betrieb wechselte er im Februar 2012 als Demichef de Rang in die Schwarzwaldstube und war dort zuletzt als stellvertretender Restaurantleiter tätig.

Ebenfalls neu dabei in der Service Crew des Hugos sind: Lars Sobotta (32) Chef de Rang, Daniela Armstorfer (22), Lisa Scheiber (18) und Antonia Ziegelbauer (20) als Commis de Rang.

Das gerade zum 15. Mal in Folge mit einem Michelin Stern und 17 Gault Millau Punkten ausgezeichnete Gourmet-Restaurant HUGOS ist eine der ersten kulinarischen Adressen der Hauptstadt. Küchenchef des Hugos ist der dreifache Berliner Meisterkoch Thomas Kammeier.

Das HUGOS befindet sich im InterContinental Berlin in der 14. Etage des Hotels und ist damit das höchstgelegene Restaurant Berlins mit einem Michelin Stern.

www.berlin.intercontinental.com

Das Hugos gehört zu den Lieblingsplätzen der Gourmet Report Redaktion in Berlin

Restaurant reinstoff, Berlin

Pascal Kunert und Jan-Willem Berendsen heißen die beiden jungen Talente, die ab sofort die Spitze der neuen Servicebrigade im Berliner Restaurant reinstoff bilden. Sie lösen den bisherigen Restaurantleiter, Sommelier und Geschäftsführer Ivo Ebert ab, der zukünftig eigene Wege gehen möchte. Ebert hatte das reinstoff gemeinsam mit den beiden anderen Geschäftsführern Daniel Achilles und Sabine Demel vor fünf Jahren gegründet und war maßgeblich am Erfolg des Restaurants beteiligt. Gemeinsam mit seinen Kollegen der Geschäftsführung hat er sich bereits im vergangenen Jahr auf die Suche nach einer geeigneten Nachfolge gemacht und die vergangenen Monate genutzt, um Pascal Kunert und Jan-Willem Berendsen auf ihre neue Aufgabe vorzubereiten. Nun übernimmt der gebürtige Westfale Kunert den Posten des Sommeliers, der Niederländer Berendsen agiert als Restaurantleiter. Die Geschäftsführung bleibt zukünftig ausschließlich in den Händen von Daniel Achilles und Sabine Demel.

Jan-Willem Berendsen
Trotz seines noch relativen jungen Alters von 26 Jahren greift der gebürtige Niederländer Jan-Willem Berendsen bereits auf zehn Jahre Erfahrung in der Gastronomie zurück. Nach der Schule absolvierte er zunächst eine Ausbildung als Restaurantfachmann. Anders als in Deutschland besucht man in den Niederlanden dafür ein College und durchläuft diverse Praktika in unterschiedlichen Restaurants. Berendsen wählte dafür unter anderem das mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Restaurant Chalet Royal in ’s-Hertogenbosch sowie das mit drei Michelin Sternen ausgezeichnete Restaurant De Librije. Bei Spitzenkoch Jonnie Boer heuerte er dann auch nach der Ausbildung an und durchlief alle Positionen vom Commis de Rang bis hin zum stellvertretenden Restaurantleiter. Nach mehr als sieben Jahren entschied Berendsen sich dann im Herbst 2013 für einen Wechsel in das Restaurant reinstoff. Über Berlin sagt er, es sei „seine Stadt“. In seiner Freizeit genießt er daher besonders gerne die unzähligen Ausgehmöglichkeiten der Hauptstadt und besucht nebenbei noch einen Deutschkurs, um seinen Gästen ein noch aufmerksamerer Gastgeber sein zu können.

Pascal Kunert
Der gebürtige Westfale Pascal Kunert hat in den vergangenen Jahren ebenfalls in einem mit drei Sternen ausgezeichneten Restaurant gearbeitet: Er war von Juli 2011 bis zu seinem Wechsel ins reinstoff zwei Jahre lang als Commis de Rang und später Chef de Rang im Osnabrücker Restaurant la vie tätig. Zuvor absolvierte er seine Ausbildung zum Hotelfachmann im Münsterschen Ringhotel Landhaus Eggert, in dem zu Beginn seiner Zeit gerade das Gourmetrestaurant Hof Wesendrup eröffnete. Dort verbrachte er einen Großteil seiner Ausbildung und besonders viel Zeit mit Sommelier Tommy Hergenhan. Er war es, der Kunert mit seiner Leidenschaft zum Thema Wein ansteckte und dazu beitrug, dass sich der heute 26-jährige nicht nur beruflich, sondern auch in seiner Freizeit so oft wie möglich mit diesem Thema beschäftigt. Ob Reisen in die deutschen Weinregionen oder nach Spanien: Kunert trifft Winzer am liebsten persönlich um sein Wissen über Rebsorten und Anbaugebiete zu erweitern. Und er zeigt Talent, wie neben dem reinstoff auch die IHK erkannt hat – übrigens zum zweiten Mal: Im Februar dieses Jahres erhielt er ein Stipendium im Rahmen der Begabtenförderung, welches er zur Ausbildung als Sommelier nutzt. Bereits im vergangenen Jahr absolvierte er mit einem vergleichbaren Stipendium eine Ausbildung zum Diplom Käsesommelier. An Berlin gefällt Kunert vor allem die Vielzahl an Spezialisten in allen gastronomischen Bereichen, die sich hier angesiedelt hat. Ob Kaffee, Bier oder Fleisch, es gibt immer etwas neues zu entdecken und zu probieren.

www.reinstoff.eu