Matthias Walter kocht sich ins große Finale

S.Pellegrino Young Chef 2016: Souschef des Burgrestaurants Staufeneck begeistert mit „Duck Shanghai“

Der Sieger des deutsch-österreichischen Vorentscheids zum „S.Pellegrino Young Chef 2016“ steht fest: Matthias Walter konnte am Montag das spannende Kochduell für sich entscheiden. Der 27-jährige Souschef des Restaurants „Burgrestaurant Staufeneck“ aus Salach (bei Göppingen) setzte sich mit seiner „Duck Shanghai“ gegen die starke Konkurrenz durch.
Zehn Nachwuchsköche, zehn sehr kreative Gerichte und ein großer Showdown in zwei Etappen: Der nationale Vorentscheid zum „S.Pellegrino Young Chef 2016“ hatte es am Montag in sich. „Bei allen zehn Gerichten konnten wir erkennen, dass die Teilnehmer mit einem hohen Anspruch an den Geschmack und die Präsentation ihrer ‚Signature Dishes’ herangegangen sind“, zeigte sich Jury-Sprecher und Spitzenkoch Karlheinz Hauser begeistert.

Dass Matthias Walter das Spiel mit Aromen und Texturen wie ein ganz Großer seiner Zunft beherrscht, zeigte sich bereits auf seinem bisherigen Karriereweg. So kochte der gebürtige Münchner unter anderem unter der Leitung der Sterneköche Christian Jürgens („Überfahrt“, Rottach-Egern) und Hans-Stefan Steinheuer („Steinheuers Restaurant“, Heppingen). Seit 2015 steht er nun als Souschef im „Burgrestaurant Staufeneck“ an den Töpfen. Dort leitet Matthias Walter die Kreativabteilung im Küchenteam von Sternekoch Rolf Straubinger.

Siegergericht im Vorentscheid: Ente auf Spitzenniveau
Und welchen Eindruck machte „Duck Shanghai“ auf dem Teller? Ganz klassisch steht bei Matthias Walter zwar die namensgebende Entenbrust im Fokus. „Sie bekommt allerdings mit einem raffinierten Sesamguss einen ganz besonderen Geschmack“, beschreibt der Gewinner seine Komposition. Ebenfalls auf dem Teller: ein Soja-Cannelloni, gefüllt mit Artischocken-Püree, gerösteten Artischocken-Ecken und Enoki-Pilze, ein kleines Bällchen aus Aubergine, Sojasoße und Tapioka, sowie mit Zucker und Salz veredelter Topinambur. Ein komplexes Gericht, mit dem sich Matthias Walter gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt hatte. Denn mehr als 100 Bewerber aus Deutschland und Österreich kämpften in diesem Jahr um den begehrten Platz im Weltfinale des Wettbewerbs. Aus ihnen hatte die renommierte italienische ALMA („International School of Italien Cuisine“) die zehn Teilnehmer des Vorentscheids ausgewählt.

Bewertungsgrundlage der ALMA waren fünf Kategorien („Die goldenen Kriterien“): Zutaten, Fertigkeit, Genialität, Schönheit und Botschaft. Mit denselben Kriterien prüfte am Montag die hochrangige Jury in Frankfurt die live zubereiteten ‚Signature Dishes’. Und Karl Obauer (Restaurant-Hotel „Obauer“, Werfen), Karlheinz Hauser (Restaurant „Seven Seas“, Hamburg), Nils Henkel (Sterne-Koch, Bergisch Gladbach) sowie Tobias Wussler (Finalist des „S.Pellegrino Young Chef 2015“, Restaurant „Waldgaststätte Ponyhof“, Gengenbach) mussten sogar gleich zweimal über die Leistung der Nachwuchsköche entscheiden.

Top 3: Sebastian Schinko, Ricky Saward und Matthias Walter
Zuerst bereiteten alle zehn Teilnehmer ihre ‚Signature Dishes’ in einem sechsstündigen Live- Kochen zu. Aus diesen zehn Gerichten wählte die Jury eine Top 3. Ricky Saward (Restaurant „Chairs“, Frankfurt am Main), Sebastian Schinko (Restaurant „Le Ciel“, Wien) und Matthias Walter („Burgrestaurant Staufeneck“, Salach) konnten im ersten Durchgang mit ihrer Kreativität und ihrem handwerklichen Geschick überzeugen.
Im zweiten Durchgang kochten die drei jungen Talente noch einmal ihre ‚Signature Dishes’.
 
 Vor 150 geladenen Gästen aus der Gastronomie präsentierten sie am Abend ihre Gerichte der Jury, welche Matthias Walter schließlich zum Gewinner kürte. „Wir haben das Gericht gewählt, das auch auf der internationalen Bühne beim Finale in Mailand den bestmöglichen Eindruck hinterlassen kann,“ begründet Nils Henkel die Entscheidung der Jury.

Finaljury: Higgs, Cracco, Anand, Arzak, Colagreco, Dufresne und Sudbrack
Am 13. Oktober trifft Matthias Walter nun auf 19 andere Nachwuchsköche aus aller Welt, die in ihren Ländern und Regionen die nationalen Vorentscheide für sich entscheiden konnten. Ein Bewerberfeld auf Spitzenniveau, das sich aus weltweit etwa 3.000 Einreichungen herauskristallisiert hatte.
In Mailand bewertet die internationale Jury (David Higgs, Carlo Cracco, Gaggan Anand, Elena Arzak, Mauro Colagreco, Wylie Dufresne und Roberta Sudbrack) das Können des 27- Jährigen. In den nächsten Monaten heißt es deshalb für Matthias Walter: Üben für das große Finale. Unterstützung bekommt er dabei von erfahrener Seite. Karlheinz Hauser wird Matthias Walter als Mentor betreuen und vor Ort in Mailand unterstützen.

Die zehn Teilnehmer des deutsch-österreichischen Vorentscheids
• Benjamin Fischer, Sous Chef, Restaurant „Hotel Fährhaus Sylt“, Munkmarsch
• Denis Brühl, Chef de Partie, Restaurant „Hotel Kronenschlösschen“, Hattenheim
• Falko Weiß, Chef, Restaurant & Catering „à la minute“, Trier
• Marcel Traber, Chef de Partie, Restaurant „Scharffs Schlossweinstube“, Heidelberg
• Marina Amann, Chef de Partie, „Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg“, Starnberg
• Markus Ihle, Sous Chef, „Feinkost & Restaurant Richter“, Chemnitz
• Martin Zeißl, Chef, Restaurant „Motto am Fluss“, Wien (Österreich)
• Matthias Walter, Sous Chef, „Burgrestaurant Staufeneck“, Salach
• Ricky Saward, Sous Chef, Restaurant „Chairs“, Frankfurt am Main
• Sebastian Schinko, Chef de Partie, Restaurant „Le Ciel“, Wien (Österreich)

Christoph Rüffer

Alle Erklärungsversuche laufen ins Leere. 10 Jahre war der Berliner Foodblogger Bernhard Steinmann nicht mehr in Hamburg, und das obwohl die Stadt reichlich interessante Restaurants mit guter Qualität bereit hält. Doch nun ist er hier, gelobt Besserung und besucht das Restaurant Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten an der Binnenalster. Das Hotel zählt zu den besten Hotels der Welt und beherbergt, fast schon selbstverständlich, mit dem Haerlin ein Gourmetrestaurant der Extraklasse.

Küchenchef Christoph Rüffer absolvierte seine Ausbildung im Sheraton Hotel seiner Geburtsstadt Essen. Von den weiteren Stationen möchte ich besonders die Baiersbronner Engagements erwähnen. Rüffer war Demi-Chef de Partie bei Harald Wohlfahrt und Chef de Partie bei Claus-Peter Lumpp. Zwei klassisch ausgerichtete Küchenchefs und doch grundverschieden. Seit 2002 ist er in Hamburg. Eine besondere Auszeichnung hatte der Gault&Millau Restaurantführer im letzten Jahr für ihn bereit: Er erhielt den Titel „Koch des Jahres“. Eine Auszeichnung die vor ihm schon Köchen wie Alfons Schuhbeck, Harald Wohlfahrt oder Klaus Erfort zuteil wurde.

Rüffer bietet zwei Menüs zur Auswahl an. Wir entscheiden uns für die „Aromenbehandlung“.

Der Auftakt:
Amaebi & Schalotte,
Mais & Nussbutter,
Thunfisch & Zitrus.

Bauer Seibolds Karotten
mit Fenchelpollensud & Schildampfer.

Das Menü:
Gänseleber mit Salzpflaume
Shiitake-Pilzen & Fördegarnele.

Jakobsmuschel in zwei Zubereitungen
mit Topinambur, Trüffel & Bratbirne.

Sankt Petersfisch mit grünen Aromen
Dill-Hollandaise & Salzzitrone.

Challans-Entenbrust in Trompetenpilzjus
mit Chicorée frisch/geschmort/geröstet.

Fermentierte & geräucherte Rote Bete
mit karamellisierter weißer Schokolade,
Preiselbeere, Sandelholz & Sauerteig.

Christoph Rüffers Kombinationen sind durchdacht und klug kombiniert. Die einzelnen Teile passen sich entweder harmonisch der Hauptkomponente an oder setzen eigene Reize.
Hat man beim Blick auf die Teller eine ungefähre Vorstellung von dem was einen erwartet, verblüffen beim Verzehr Aromen- Texturenvielfalt.
Die Teller sind nicht überladen, der Zauber liegt im Geschmack.

Die Pâtisserie gehört ebenfalls zur Spitze in der Branche, doch Christian Hümbs macht es den Gästen nicht immer leicht. Seinen Desserts wird Genialität zugeschrieben, doch auch ablehnende Stimmen soll es geben. Wer sein Menü mit pappsüßen Desserts abschließen möchte, ist im Haerlin fehl am Platze.
Hümbs integriert Gemüse in die Desserts, die keine beliebigen Beilagen darstellen, sondern bewusst von der bekannten Dessertaromatik abweichen sollen.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Florian Vogel

Florian Vogel heißt der neue Küchenchef im Camers Schlossrestaurant im Schloss Hohenkammer. Der 34 jährige, der aus Wilhelmshaven stammt, bringt die besten Referenzen mit. Seit Abschluss seiner Kochausbildung im Jahre 2001 hat er in zahlreichen renommierten Gourmet- und Sternerestaurants Erfahrung in führenden Positionen gesammelt und bei Käfer in München auch bereits mit Fritz Schilling zusammengearbeitet. Fritz Schilling war der bisherige Küchenchef im Camers, der sich nach einem langen und erfolgreichen Kochleben, in dem er mit zwei Michelin-Sternen erkocht hatte, zur Ruhe gesetzt hat.
Die Stationen von Florian Vogel waren bisher unter anderen:
Dallmayr (Chef de Partie) und Hotel Königshof (Junior Chef) in München, Atelier und Garden Restaurant Hotel Bayerischer Hof (Chef de Partie), Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg in Perl-Nennig von Drei-Sterne-Koch Christian Bau (Chef de Partie) und das Restaurant Kastell in Wernberg-Köblitz (Chef de Partie). Zuletzt war Florian Vogel Küchenchef im Gästebereich bei der Swiss Re Europe in München.

Florian Vogel bringt seine eigene Handschrift mit, rüttelt aber nicht am bewährten Küchenkonzept. Florian Vogel: „Mit meiner Küche möchte ich die entdeckungsfreudige Jugend, sowie den traditionellen Gourmet ansprechen – mit dem Ziel, die Gäste glücklich und zufrieden zu wissen.“

Mit filigranen, technisch aufwendigen und geschmacklich ausgereiften kleinen „Kunstwerken“ werden die Gäste im Camers Schlossrestaurant auf eine kulinarische Reise geschickt.
Frisch, saisongemäß und qualitativ auf höchstem Niveau ist der Anspruch vom Küchenchef an die verwendeten Produkte. Was aber nicht bedeutet, dass ausschließlich Edelprodukte verwendet werden. Nach wie vor ist das Ziel, möglichst viele Produkte aus der eigenen Bio-Landwirtschaft vom Gut Eichethof zu verwenden.

Schloss Hohenkammer ist ein gehobenes Seminar- und Tagungszentrum mit einem modernen Hotel, einem vielseitigen gastronomischen Angebot und eigener biologischer Land- und Forstwirtschaft. Die weitläufige und wunderschön situierte Schlossanlage befindet sich seit dem Jahre 2003 im Eigentum von Munich Re.
Die idyllische Lage im Glonntal ist auch verkehrstechnisch besonders günstig. Nördlich von München (Landkreis Freising) in Autobahnnähe und an der B 13 gelegen, kann Hohenkammer über die A9 mit dem Pkw schnell erreicht werden. Der Flughafen München ist lediglich eine halbe Autostunde vom Schloss entfernt und über den Bahnhof Petershausen (in nur 5 km Entfernung) hat Hohenkammer direkten Anschluss an das Netz der Münchner S-Bahn sowie der Deutschen Bahn.
Eine Besonderheit: In allen Restaurants werden zu 100 % Bioprodukte in hoher Qualität verarbeitet und der Großteil davon stammt sogar aus eigener Erzeugung. Die Schloss Hohenkammer GmbH betreibt auf dem Gut Eichethof bereits seit 1992 kontrollierte ökologische Landwirtschaft nach den strengen Richtlinien von Naturland. Auf rund 300 Hektar Fläche (dazu kommen noch 500 Hektar Forstfläche) werden verschiedene Feldfrüchte, Kräuter und Obst angebaut. Letzteres liefert neben der Verarbeitung in der Küche zum Teil den „Rohstoff“ für die prämieren Edelbrände von Schloss Hohenkammer. Und auch das Fleisch von Rindern, Schweinen, Hühnern und Wild kommt vom Eichethof bzw. aus den drei angeschlossenen Jagdrevieren.

www.schlosshohenkammer.de

Parmigiano Reggiano X-Mas Challenge 2014

Parmigiano Reggiano X-Mas Challenge 2014

Drei Jungköche, ein Sternekoch und jede Menge Käse – mit einem spannenden Finale im Sternerestaurant Carmelo Greco ging in Frankfurt die Parmigiano Reggiano Christmas Challenge 2014 am vergangenen Montag in die letzte Runde. Lars Middendorf, zurzeit Chef de Partie im Zwei-Sterne-Restaurant Villa Merton, setzte sich in der Endausscheidung gegen seine beiden Kontrahenten durch. Zum Sieg überreichte Bettina Meetz einen Gutschein über einen halben Laib Käse, ein hochwertiges Kochgeschirrset der italienischen Kultmarke Lagostina, ein Messerset der Serie Chroma type 301 – Design by F.A. Porsche sowie ein Jahresabonnement der Fachzeitschrift Food Service.

Warmer Fond aus Parmigiano Reggiano und Parmaschinken, Rotkohl und Parmesan X-Mas-Style sowie Parmigiano Reggiano mit Rosmarin, Honig und Pinienkernen, das waren die drei Gerichte, mit denen die Jungköche Maurice Fortkord aus dem Sternerestaurant Landhaus Stricker, Lars Middendorf aus der Villa Merton und Nils-Levent Tezcan aus dem Restaurant Rose, ebenfalls ein Stern, im Finale der zweiten X-Mas Challenge angetreten sind. „Das Niveau war in diesem Jahr unglaublich hoch“, erklärt Bettina Meetz von Parmigiano Reggiano.

„Unter allen Einsendungen die drei besten Rezepte auszuwählen, fiel schwer. Die finalen Gerichte schließlich vor sich auf dem Teller zu haben, machte die Entscheidung dann aber noch viel schwieriger. Ich bin froh, dass ich die Wahl am Ende nicht alleine treffen musste.“ Lars Middendorf kochte sich mit seiner weihnachtlichen Parmesankreation auf Platz eins. „Ich habe versucht, den italienischen Hartkäse mit seiner sehr alten Tradition in ein klassisch deutsches Wintergericht zu integrieren“, so der Jungkoch. „Die Kombination aus Parmesan, Rotkohl und Maronen harmoniert perfekt und greift das weihnachtliche Thema auf eine neue Art auf.“

Bewertet wurden die Gerichte der Finalisten mit maximal zehn Punkten in fünf verschiedenen Kategorien: Kreativität, Geschmack, Konsistenz, Harmonie und Präsentation. Sternekoch Carmelo Greco, der nicht nur Mitglied der Jury war, sondern auch sein Restaurant und die Küche für die Entscheidung zur Verfügung stellte, zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der jungen Köche: „Wie schon im letzten Jahr habe ich mich sehr gefreut, drei engagierte und motivierte Jungköche in meiner Küche zu haben“, erklärt er. „Nachwuchsförderung ist eine wichtige Sache, die ich immer gerne unterstütze.“

Auch die restliche Jury war von der hohen Qualität und den drei unterschiedlichen Kreationen begeistert. „Alle drei Finalisten haben großen Ehrgeiz, viel Motivation und Leidenschaft für ihren Beruf gezeigt“, so George Henrici von Lagostina. Auch Szenekoch Thomas Haus aus dem Frankfurter Restaurant Goldman sprach sein Lob für das Siegergericht aus: „Fantastisch. Der Gang ist einfach perfekt.“

Fotos zum Event: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10152632642928124

Frédéric Morel

Im Se7en Oceans wird das Team um Sternekoch Sebastian Andrée um einen Spitzengastronom reicher: Frédéric Morel, ehemals Chef de Partie im Restaurant Vendome (3 Michelin-Sterne) ist neuer Sous Chef.

Der 26-Jährige Franzose freut sich auf seine neue Herausforderung: „Hamburg mochte ich schon immer und das Se7en Oceans hat für mich eines der interessantesten Gastronomiekonzepte. Mitten in der City und doch ganz exklusiv. Mit Herrn Andrée neue Sterne-Menüs zu kreieren und noch dazu mit dem Fokus auf Fisch – das wird eine spannende Aufgabe.“

Morel bringt neben seiner – wie er selbst sagt – „angeborenen“ Leidenschaft für das Kochen vielfältige Erfahrungen aus der Spitzengastronomie in ganz Europa ein. Nach seiner fünfjährigen Ausbildung an der Lycée Hotelier de Dinard, während der er sich auf den Beruf des Koches spezialisierte, zog es ihn zunächst nach England in das Wyck Hill House Hotel und in das Lords of Manor Hotel. 2010 ging es nach Frankreich in das Auberge des Glazicks und dann in die Schweiz, in das Hotel Le Grand Chalet. 2012 folgte er dem Ruf an die Elbe: Er kochte unter anderem im renommierten Jacobs Restaurant. Seine letzte Wirkungsstätte war in Bergisch Gladbach: Als Chef de Partie im 3-Sterne-Restaurant Vendôme – kürzlich als bestes Restaurant in Deutschland ausgezeichnet und unter den Top 10 Gastronomieadressen weltweit.

Dass es ihn jetzt zurück in die Hansestadt und noch dazu an die Alster zieht, freut Se7en Oceans-Geschäftsführer Jaffar Saidolzakerin sehr. Ihm ist bewusst, dass man sich auf einem Michelin Stern nicht ausruhen darf. Ganz im Gegenteil: „Der Anspruch an die Sterneküche wächst ständig und wir möchten mitwachsen. Mit Frédéric Morel im Team heben wir unser Niveau um eine weitere Stufe. Wir sind stolz, dass wir ihn für unser Haus gewinnen konnten und freuen uns sehr, unsere Gäste mit den neuen Kreationen zu begeistern“.

www.se7en-oceans.de/

Bei Juan Amador arbeiten

Juan Amador schreibt uns:
Wir suchen ab sofort oder nach Vereinbarung neue Mitarbeiter (Chef de Partie, Commis de Cuisine, Pâtissier, Stagier m/w) für unser 3-Sterne-Restaurant in Mannheim. Erfahrungen in der gehobenen Gastronomie sind wünschenswert. Viel wichtiger sind uns aber eine hohe Motivation sowie Teamfähigkeit.

Bitte aussagekräftige Unterlagen an info@restaurant-amador.de

Viel Erfolg!

Manuel Lutze

Seine Ausbildung zum Koch absolvierte Manuel Lutze im Hotel Schöne Aussicht in Bad Kösen. Nach verschiedenen Stationen als Sous-Chef und Demi Chef de Partie begann Lutze 2011 zunächst als Junior Sous-Chef im Steigenberger Airport Hotel Frankfurt und war dort später als Sous-Chef tätig.

Manuel Lutze folgt auf Thorsten Hopp, der sich nach 9 Jahren als Küchenchef im Restaurant Faces selbständig macht.

Philipp Wolter

Gerade erst hat Philipp Wolter seinen ersten Michelin-Stern erkocht, da dreht der junge Küchenchef dem Landhaus Spatzenhof in Wermelskirchen den Rücken zu. Aber nur für einen Abend, denn Zwei-Sterne-Koch Nils Henkel hat den ehemaligen Chef de Partie des Schlosshotels zum Chef`s Table im Lerbacher Park geladen. Zum 20-jährigen Jubiläum des Hauses bereitet Philipp Wolter an seinem persönlichen Tisch vor den Augen der Gäste ein Gericht zu und steht Rede und Antwort.

Noch einmal zurück in die Schule oder in den ersten Job? Für viele undenkbar und eine spannende Vorstellung zugleich. Zurück in die Vergangenheit heißt es am kommenden Sonntag für Sternekoch Philipp Wolter, der einen Abend die eigene Küche im Landhaus Spatzenhof gegen das Schlosshotel Lerbach tauscht. „Ich freue mich auf die Veranstaltung“, erklärt der Sternekoch. „Vor zwölf Jahren habe ich dort als Chef de Partie gearbeitet und viel gelernt. Jetzt kehre ich mit einem Stern zurück. Das ist ein gutes Gefühl und macht mich stolz.“ Gemeinsam mit seiner Frau Tanja führt Philipp Wolter, der auch Mitglied in der Vereinigung der Jeunes Restaurateurs d’Europe ist, das Landhaus Spatzenhof im benachbarten Wermelskirchen. Nur dreißig Minuten trennen das Haus von Bergisch Gladbach. „Das ist aber nur ein Grund, warum ich selbst gerne zu Gast im Schlosshotel bin. Ich kenne Nils Henkel schon lange und schätze ihn als Kollegen wirklich sehr. Über die Einladung zum Chef`s Table habe ich mich deshalb besonders gefreut“, erklärt der junge Küchenchef.

Jeder der insgesamt zehn Gastköche bedient am Sonntag seinen eigenen Chef`s Table. Am Tisch von Philipp Wolter wird es eine in bergischem Walnussöl confierte Rehkeule auf Nesselpüree, Pfifferlingen und Tannenspitzensirup geben. „Ich nehme mir bei meinen Gerichten besonders gerne die Natur zum Vorbild und achte darauf, dass ich vorwiegend regionale Produkte verwende. Das ist ein Gericht, wie ich es auch unseren Gästen im Gourmetrestaurant Clara von Krüger serviere“, erklärt der Sternekoch. Neben ihm sind neun weitere renommierte Küchenchefs wie Drei-Sterne-Koch Sven Elverfeld vom Restaurant Aqua in Wolfsburg oder der mit zwei Sternen ausgezeichnete Christoph Rainer von der Villa Rothschild aus Königstein dabei.

Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, dem 8. Juli, um 12 Uhr. Karten für den Chef‘s Table kosten 195 Euro pro Person und beinhalten alle Speisen und Getränke. Nähere Informationen erhalten Sie unter 02202/204-0 oder info@schlosshotel-lerbach.com.

Alexander Klein

Seit dem 1. Juni 2012 verstärkt Alexander Klein das kulinarische Team im Hotel Fährhaus Sylt. Er übernimmt die Position des Küchenchefs für die Käpt`n Selmer Stube und das Hausgastrestaurant Mara Sand. Alexander Klein befindet sich nun wieder auf bekanntem Küchenboden, denn er arbeitete bereits zwischen 2006 und 2011 mit Alexandro Pape im Gourmet-Restaurant Fährhaus Sylt am Munkmarscher Yachthafen zusammen.

In den vergangenen Monaten segelte Klein als Küchenchef der Sea Cloud II durch die Karibik, davor war er als Sous Chef im Restaurant Vogelkoje in Kampen auf Sylt tätig. Einen kurzen Abstecher machte er nach Bayern, ins Ein-Sterne-Restaurant Dichterstuben im Parkhotel Egerner Höfe am Tegernsee. Davor unterstützte Alexander Klein bereits fünf Jahre Alexandro Pape im Gourmet-Restaurant Fährhaus Sylt – als Demi Chef de Partie, Chef de Partie und schließlich als Sous Chef.

Typisch für die kulinarischen Kreationen des 36jährigen ist die Verwendung von Wildkräutern, für die er ein Faible hat. Wenn er Zeit hat, setzt er sich aufs Fahrrad und macht sich auf die Suche danach. Privat sammelt Klein zudem Kochbücher aus fernen Ländern.

Mark Tiedau

Das Hotel Pullman Berlin Schweizerhof ( www.pullmanhotels.com ) hat einen neuen Sous Chef: Ab sofort zeichnet Mark Tiedau als Stellvertreter von Küchenchef Michael Zawaba verantwortlich. Der 26-Jährige ist gelernter Koch (Hotel Stadt Hamburg auf Sylt) sowie geprüfter Küchenmeister und war zuletzt als Sous Chef im Restaurant „Duke“ im Berliner Hotel Ellington tätig. Weitere Stationen seiner bisherigen Laufbahn waren das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg (Demichef de Partie Entremetier und Garde Manger im Restaurant „Haerlin“), das Restaurant „Hugos“ im Berliner Hotel Intercontinental sowie das Restaurant „Lorenz“ im Berliner Hotel Adlon (Demichef de Partie Poissonier und Postenchef). Tiedau absolvierte nach seiner Ausbildung ein Praktikum bei dem Starkoch Johann Lafer und verfügt auch über einen Ausbilderschein. Im Hotel Pullman Berlin Schweizerhof wird er Küchenchef Michael Zawaba maßgeblich bei seiner Arbeit im auf mediterrane und regionale Gerichte aus Brandenburg spezialisierten Restaurant „XXenia“ unterstützen.

Hotel Pullman Berlin Schweizerhof: First-Class-Business-Komfort im Zentrum Berlins

Nur wenige Schritte vom Kurfürstendamm, der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und dem Zoologischen Garten entfernt, liegt das elegante Hotel Pullman Berlin Schweizerhof. Wichtige Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt – zum Beispiel das Brandenburger Tor, die Museumsinsel oder der Potsdamer Platz – sind in wenigen Minuten zu erreichen. Das komplett renovierte Haus wartet mit einer einzigartigen Synergie aus Design und Funktionalität auf und vereint scheinbare Gegensätze zu einem ebenso edlen wie zeitgemäßen Ambiente. Moderne, zeitgemäße Gestaltung prägt auch die hellen, freundlichen 373 Zimmer und zehn Suiten. Sie bieten mit einem Philips-TV-System, High-Speed-Internetzugang und Connecting Box zum Anschluss des Laptops oder iPods jeden technischen Komfort. Ein Nespresso-Automat in jedem der 48 Deluxe-Zimmer sowie ein Wasserkocher in allen Zimmern gehören zu den weiteren Annehmlichkeiten. Zusätzlich gibt es einen separaten Wellness-Flügel mit 26 speziellen Wohlfühl-Zimmern. Kulinarisch verwöhnt das Restaurant „XXenia“ mit mediterranen und regionalen Spezialitäten aus Brandenburg. Tagungsgästen stehen 18 Meetingräume für bis zu 700 Personen sowie eine Connectivity Lounge zur Verfügung. Im Wellness-Bereich „Le Spa“ schwimmen Gäste in Berlins größtem Hotelschwimmbad (180 m²) oder relaxen auf der Sonnenterrasse. Darüber hinaus gibt es eine Sauna, ein Dampfbad, Erlebnisduschen, Eisbrunnen, Wärmebank sowie den 85m² großen Fitnessraum. Massagen und Beauty-Behandlung werden in der Beauty Lounge angeboten.

Über Pullman:
Pullman ist die Premium-Hotelmarke von Accor, die für die Bedürfnisse anspruchsvoller Geschäfts- und Tagungsreisender entwickelt wurde.
Pullman Hotels befinden sich in den großen regionalen und internationalen Metropolen und zeichnen sich aus durch ein breites Angebot an maßgeschneiderten Dienstleistungen, den Zugang zu innovativen Technologien sowie das „Co-Meeting“ Konzept, einem neuen Ansatz für die Organisation von Meetings, Seminaren und hochwertigen Incentives. Erstklassige Qualitätsstandards und ein persönlicher Service, der rund um die Uhr zur Verfügung steht, gehören ebenfalls zum Pullman-Konzept. Geschäftsreisende können bei Pullman vollständig unabhängig arbeiten oder sich von den Pullman-Teams unterstützen lassen.
Das Pullman Netzwerk umfasst 60 Hotels in Europa, Afrika, Asien, im Nahen Osten und Lateinamerika. Langfristig plant Pullman 150 Häuser weltweit zu betreiben.