Das Operncafé, Frankfurt

Zwischen Pariser Bohème und Frankfurter Urbanität – das Operncafé präsentiert sich in neuem Glanz

Das Operncafé ist eine Frankfurter Institution. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert bewirtet es seine illustren Gäste, darunter viele Prominente. Zum Ende des Sommers zeigt es sich frisch eingerichtet, ohne dabei seinen typischen französischen Charme zu verlieren.

„Das Operncafé lebt von seinen Stammgästen und die schätzen den zeitlosen französischen Charme“, erklärt Omid Enj, gastronomischer Leiter. „Wir wollen nur insgesamt etwas lockerer werden. Besucher sollen nicht das Gefühl haben, dass sie bei uns unbedingt toll essen müssen. Sie sind auch herzlich willkommen, wenn sie einfach auf ein Glas Wein, einen Espresso oder zu Kaffee und Kuchen vorbei schauen.“
Auffälligste Veränderung ist die Bar, die von der linken auf die rechte Seite rückte und den Raum großzügiger wirken lässt. Auf den lederbezogenen Hockern und der Sitzbank finden nun Leute rund um die Bar Platz. „Die Gäste können zum nächtlichen Warm-up zu uns kommen, bevor sie weiter ins Nachtleben ziehen“, sagt Enj. Das ahorngebeizte Holz der Theke verbindet sich elegant mit Verzierungen aus Messing und schwarzem Lack. An der Rückwand streckt sich ein mit Spirituosen gefülltes Regal in imposante Höhe.

Yves Montand vor neuer Kulisse
Vieles blieb, wie es war: Die hölzernen Sitzbänke, die an eine alte Straßenbahn erinnern. Die eckigen Tische mit ihren Holzstühlen. Yves Montand als Kellner in „Garçon!“ auf dem großen Filmplakat. Der dunkle Parkettboden, die mit Stuck verzierten Wände, die auf Pariser Flohmärkten liebevoll zusammengesuchten Wandlampen. Freigeister wie der Maler Toulouse-Lautrec oder die Schriftstellerin Anaïs Nin hätten sich in diesem Bohemian-Umfeld sicherlich wohl gefühlt. Zeitgenössische Gemälde des Frankfurter Künstlers Mike Kuhlmann schaffen einen reizvollen Stilbruch zum nostalgischen Ambiente.
„Uns ging es darum, Altes und Neues zusammen zu bringen“, sagt Kerstin Schneider, die das Konzept für die Inneneinrichtung entwarf und vom Architekten Marzio Giust umsetzen ließ.
Im hinteren Teil wurden die Bänke durch gepolsterte Ledersitze ersetzt. Ihre warmen Auberginetöne bilden einen reizvollen Übergang zum frisch geschliffenen dunklen Parkett und den hölzernen Weinschränken.

Der aufmerksame Besucher entdeckt die neue Tapete, Fotografien alter handschriftlich verfasster Briefe bilden ein nostalgisch anmutendes Muster. „Die habe ich auf Sylt entdeckt“, erzählt Kerstin Schneider.
Die sanitären Anlagen wurden vollständig erneuert. Manch ein Gast mag vielleicht sogar die quietschende Tür auf dem Weg zur Toilette vermissen. Dafür begleiten jetzt schwarz-weiße Fliesen und rutschfeste Treppen den Gang ins stille Örtchen. Die neue Sensortechnik neutralisiert Gerüche. Es duftet nach frischen Orchideen.

Zwischen Pariser Charme und Frankfurter Geschichte
Im Operncafé treffen sich die Großen der Welt. Von hochrangigen Politikern über Legenden des Showbiz bis hin zu Nobelpreisträgern. „Michael Gorbatschow saß hier genauso wie Luciano Pavarotti, Tom Jones, Mario Adorf oder Wladimir Klitschko“, erzählen die Inhaber, Mario Saravini und Siggi Schneider. „Wir spiegeln auch den Glanz der Alten Oper wider.“

An warmen Tagen besuchen bis zu 300 Gäste die Terrasse des Hauses. Der spannende Mix des Publikums repräsentiert die Stadt: Chinesische Touristen, internationale Geschäftsleute oder hippe Teenager sitzen vis-à-vis vom Opernplatz, die Frankfurter Skyline als Kulisse.
Der deutsche Unternehmer Hartmut Schimann entdeckte schon 1980 das Potential des Ortes, ein Jahr bevor die im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Alte Oper nach ihrem Wiederaufbau eröffnet wurde. Kurzerhand verwandelte er eine alte Bücherei in das jetzige Operncafé. Saravini und Schneider übernahmen das Lokal dann 2005, gemeinsam mit zwei benachbarten Restaurants.

„Wir haben den Anspruch, französische Metropolenkultur zu leben. Vorbilder sind das Balthazar oder Café de Flore in Paris“ erklären die Inhaber. „Dabei adaptieren wir den Zeitgeist. Die Eltern, die vor 30 Jahren schon gerne bei uns waren, kommen heute immer noch, aber gemeinsam mit der Young Generation“

Adresse: Opernplatz 10–12, 60313 Frankfurt am Main Telefonische Reservierungen: 069/ 28 52 60 E-Mail: info@operncafe-frankfurt.de
www.operncafe-frankfurt.de
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 9 Uhr bis 1 Uhr Sonn- und Feiertags von 10 Uhr bis 1 Uhr

Marco Polo Low Budget Paris

Bei der Grande Nation zu Gast und dabei grandios sparen

Einer der absoluten Spitzenköche Frankreichs gab seine Sterne zurück, um endlich frei und kreativ zu arbeiten und seine Gourmet-Kunstwerke zu fairen Preisen anzubieten: Das erlaubt dem Gast zu speisen wie Gott in Frankreich, aber zu bürgerlichen Konditionen. Der neue Marco Polo Band Low Budget Paris zeigt, wie und wo der Reisende in der traditionsreichen Weltmetropole viel erleben kann, aber der Geldbeutel dennoch geschont wird.

Die besten Low Budget Tipps der Autorin eröffnen den Spar-Reiseführer: Jeder ausgegebene Euro ist Garant für viel Spaß, besondere Erlebnisse und tolle Schnäppchen: vom kostenlosen Konzert in der stimmungsvollen Kulturhalle „La Bellevilloise“ bis zum Stöbern zwischen Plüschcafés und nostalgischen Läden in den altertümlichen „Passages Couverts“.

Die Tipps in den einzelnen Kapiteln von „Start in die Stadt“, „Kultur & Events“,
„Mehr erleben“, „Essen & Trinken“ über „Shoppen“ und „Nachtleben“ bis hin zu
„Mit Kindern“ zeigen, wie Geld gespart werden kann, ohne auf Abwechslung und Qualität zu verzichten. Abgerundet wird das der Marco Polo durch einen Cityatlas
und ein Nahverkehrs-Liniennetz in der Umschlagklappe. Zudem gibt es in jedem
Band einen Fotobuch-Gutschein im Wert von 10 Euro.

Engagierte Partymacher heizen das legendäre Pariser Nachtleben wieder richtig an, gelockt wird mit tollen Events, Live-Konzerten und DJ-Auftritten. Die heiß gehandelten Adressen
wie der Jazztempel „Sunset-Sunside“ im Zentrum oder das Club-Schiff „Batofar“, das am Seine-Ufer vertäut ist, verrät die Autorin im Kapitel „Nachtleben“. Das Motto ist eindeutig: Geldbeutel schonen und lieber ein paar Locations mehr aufsuchen.

„Mehr erleben“ ist in der Weltmetropole Paris 24 Stunden am Tag möglich, und dies sogar mit schmalerem Reisebudget, wie die zahlreichen Tipps im gleichnamigen Kapitel zeigen. Da führen acht verschiedene Bustouren Architekturfans an herausragenden Bauwerken vorbei, wobei das Ticket nur 1,70 Euro kostet. Und wer einen ganz großen Auftritt im Pariser Nachtleben plant, kann sich im „Atelier International du Maquillage“ von angehenden Kosmetikprofis raffiniertes Make-Up auftragen lassen – ein kostenloses Angebot, wie das Symbol Sparschwein deutlich macht.

Erst Einkaufs-Schnäppchen in Sachen Haute Couture oder Parfum erbeuten und anschließend lecker und preiswert speisen – wie es funktioniert, zeigen die Tipps in den Kapiteln „Shoppen“ und „Essen & Trinken“.
Da gibt es das Luxus-Secondhand-Paradies „Reciproque“ mit allem, was in der Modebranche Rang und Namen hat, da geben in der „Fondation d’ Auteuil“ die sehr engagierten Lehrlinge der Haute Cuisine Française ihr Bestes – donnerstags ein Menü
zum Sensationspreis von 15,50 Euro inklusive Apéritif und Wein!

Paris ist mit mehr als 160 Museen unbestritten eine der Kulturmetropolen, und der Kunstgenuss ist oft kostenlos. Im Kapitel „Kultur & Events“ steht, wann eine kostenlose Führung durch Notre Dame in deutscher Sprache geboten wird. Ebenfalls ohne Eintrittskosten können das Museum zur Stadtgeschichte mit seinen über 100 abwechslungsreichen Sälen und das „Musée du Parfum“ – in einem schönen Palais bei
der alten Oper gelegen – besucht werden. Viel Geld und Zeit spart der Besitzer des empfehlenswerten Paris Museum Pass.

Im Kapitel „Mit Kindern“ sind Dutzende von tollen Tipps für die kleinen und kleineren Parisbesucher gelistet. Highlights sind etwa der große abenteuerliche „Parc de la Villette“
mit seinen zehn fantasievollen Themengärten oder das Kindermenü im Restaurant „Flunch“ für unschlagbare 3,45 Euro.

Fantastisch von der Lage im „Eldorado“ am Fuß des Montmartre übernachten, in der
Luxus-Herberge „Trianon Palace“ zu einem Bruchteil des Normalpreises einchecken oder idyllisch an der Seine campen – preiswert und außergewöhnlich sind diese interessanten Angebote im Kapitel „Schlafen“. Sogar ein ganz exklusives Wochenende in Paris ist bezahlbar: Im Kapitel „Low Budget Luxus Weekend“ zeigt die Autorin, dass mit entsprechenden Tipps innerhalb von 48h im Vergleich zu den regulären Preisen 680 Euro gespart werden können.

Marco Polo Low Budget Paris
Autorin: Waltraud Pfister-Bläske
Preis: € 7,50 (D) / € 7,80 (A) / sfr 13,50
Bestellink: ISBN: 978-3-8297-1808-0

YAM – Le magazine des chefs

Kochbuchkolumne „Esspapier“ Bitte nur milden Knoblauch verwenden! Monsieur Alléno hat drei Michelin-Sterne und ist Chefkoch im berühmten Pariser Hotel Meurice – Von Jürgen Dollase /FAZ

Dieses neue französische Magazin ist in der gegenwärtigen Landschaft eine Besonderheit. Die Abkürzung „Yam“ steht für „Yannick Alléno Magazine“. Yannick Alléno hat drei Michelin-Sterne und ist Chefkoch des berühmten Hotels „Meurice“ in Paris. Normalerweise werden solche auf eine Person zugeschnittenen kulinarischen Magazine nur unter dem Namen bekannter Fernsehköche wie Jamie Oliver, Tim Mälzer oder – in Frankreich – Cyril Lignac aufgelegt

Lesen Sie den gesamten Artikel von Jürgen Dollase in der FAZ:
www.faz.net/artikel/C31125/kochbuchkolumne-esspapier-bitte-nur-milden-knoblauch-verwenden-30429131.html

Vegan in Berlin

Pflanzlicher Ernährung gehört die Zukunft: WELT online Redakteur Joachim Bessing besuchte drei Spitzenköche in Berlin und bat sie um die Zubereitung eines veganen Menüs

Bessing besuchte das Margaux, Tim Raue und das Rutz in Berlin

„Michael Hoffmann meint es ernst. Für einen michelinsterndekorierten Koch ungewöhnlich verzichtet er auch in seinen konventionellen Menüs auf Zutaten wie Stopfleber oder Thunfisch. Als einer der Ersten bietet er seit Monaten ein rein auf Gemüse basierendes Menü an, das er angenehmerweise nicht als vegetarisch bezeichnet. In seinem „Margaux“ am Pariser Platz fühlt man sich nicht als behandlungsbedürftiger Spezialfall, sondern einfach als Gemüsefreund.“

Lesen Sie den spannenden Artikel auf Welt online:
www.welt.de/print/wams/lifestyle/article13400605/Fuer-mich-bitte-ohne-das-Tier.html

Hotel Adlon Kempinski: Restaurant Quarré mit neuem Konzept

Französische Künstler und Küche im Brasserie-Stil sorgen für neues Flair am Pariser Platz

Blaue lange Schürzen, rote Krawatten und ein weißes Hemd,
das ist die neue Uniform der Servicemitarbeiter im Restaurant Quarré. Die Farben
der Trikolore findet der Gast auch auf der mit Stoff bespannten Speisekarte wieder,
die französische Gerichte im Brasserie-Stil bietet. Für besonderen Charme sorgen die
Bilder und Skulpturen, die ab 1. Juni von franzöischen Künstlern im Restaurant
gezeigt werden.

Sebastian Völz, seit 2010 Küchenchef im Restaurant Quarré, kennt die französische
Küche sehr gut, denn während seiner beruflichen Laufbahn konnte er unter anderem
bei Marc Haeberlin in der Auberge de l’Ill im elsässischen Illhäusern Erfahrungen
sammeln. Bereits seit Dezember 2007 ist der 30-Jährige im Hotel Adlon Kempinski
tätig, wo er zunächst als Sous Chef im Lorenz Adlon auf hohem Niveau kochte. „Mit
frischen, französischen Akzenten möchten wir unsere Hotelgäste, aber auch die
Berliner und Berlin-Besucher im Restaurant und auf der Terrasse begeistern,“ so
Sebastian Völz. Auf der Karte stehen neben einer großen Tatar- und Austern-
Auswahl Gerichte wie „Lauwarme Tarte mit französischem Ziegenkäse“,
„Weinbergschnecken in Wildkräutervelouté“ sowie gebratene Jakobsmuscheln und
Riesegarnelen. Beliebte Klassiker wie die Berliner Leber und das Wiener Schnitzel
sind auf der Karte geblieben.

Für den Service im Restaurant ist seit Oktober 2010 Hagen Hoppenstedt
verantwortlich. Mit dem 39-Jährigen hat das Adlon Kempinski nicht nur einen
erfahrenen Restaurantleiter sondern auch einen exzellenten Sommelier, der 2009
vom Gault Millau als „Sommelier des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Hoppenstedt hat
das Weinangebot im Restaurant den französischen Speisen angepasst. Im offenen
Ausschank findet man vornehmlich Weine aus Magnumflaschen, die extra für das
Quarré komponiert wurden wie die des Winzers Jonathan Pabiot/Loire, der jede
Flasche mit „Je t’aime Adlon“ signiert hat. Auch verschiedene Cidres der Bioklasse,
Maronenbier aus Korsika sowie Liköre und Destillate aus dem Elsass stehen auf der
Karte.

Weiterhin wird der Adlon-Sonntagsbrunch und der – vor allem bei eiligen Gästen
beliebte – Businesslunch angeboten. Montag bis Freitag in der Zeit von 12 bis 15
Uhr hat der Gast die Wahl zwischen jeweils zwei Vorspeisen, Haupt-gängen und
Desserts zum Preis von 26 Euro für das Drei-Gänge-Menü inklusive Softgetränk und
Kaffee. Jeder Gang des Business-Lunch wird garantiert innerhalb von 15 Minuten
serviert, ansonsten werden die Gäste eingeladen.

Für frankophiles Flair werden ab 1. Juni 2011 französische Künstler sorgen, die im
monatlichen Wechsel ihre Werke im Restaurant Quarré präsentieren. In
Zusammenarbeit mit dem Institut Francais und der französischen Botschaft
bekommen französische Künstler, die in Berlin leben, die Möglichkeit ihre Bilder
und Skulpturen kostenfrei einem internationalen Publikum zu zeigen. Den Auftakt
im Juni macht der in Südfrankreich geborene Mediendesigner und Kunstmaler Albert
Beltrand, der bereits seit einem Vierteljahrhundert in Berlin lebt. Die Kunstmalerin,
Fotografin und Bildhauerin Juli Polak zeigt im Juli ihre Kunstwerke. Der Monat
August gehört Katherine Gache. Die Französin wird ihre, eigens für das Restaurant
Quarré entworfenen Bilder, präsentieren. Farbintensive Bilder malt die Künstlerin
und Sängerin Alexia Carr, die ihre Werke im September ausstellen wird.

Der Name Quarré ist eine Hommage an den traditionsreichen Standort in Berlins
historischer Mitte, an dem sich das Hotel Adlon befindet. Der quadratisch angelegte
Pariser Platz, den König Friedrich Wilhelm I. zwischen 1732 und 1734 erbauen ließ,
wurde zunächst ganz nüchtern nur das „Viereck“ genannt. Die französisch
sprechenden in Berlin lebenden Hugenotten übersetzten dies jedoch alsbald in „Le
Quarré“. Da der Berliner Wortschatz während der Regierungszeit Friedrichs des
Großen und während der langjährigen Besetzung Berlins durch Napoleons Soldaten
stark vom Französischen beeinflusst wurde, geriet der Name „Viereck“ schon sehr
bald völlig in Vergessenheit. Ganz Berlin sprach nur noch vom Quarré. Erst im Jahre
1814 erhielt das Quarré seinen bis heute gültigen Namen Pariser Platz. Doch es
verging einige Zeit bis dieser neue Name von den Berlinern angenommen wurde.
Noch lange hielt sich die französische Bezeichnung. Man vermutet, dass sich erst mit
der Reichsgründung im Jahre 1871 die Ortsbezeichnung Pariser Platz endgültig
durchsetzte.

Öffnungszeiten: Täglich, 6.30 bis 23.00 Uhr
Reservierungen: 030- 2261 1555
Sitzplätze:120 Plätze im Restaurant und weitere 120 auf der Terrasse

www.hotel-adlon.de

Karl Lagerfeld designt für Magnum Hotel-Suite aus Schokolade!

Zu Ehren des neuen Magnum Temptation Chocolate enthüllte kein Geringerer als Karl Lagerfeld am vergangenen Donnerstag im Pariser Luxus-Hotel „La Réserve“ eine komplett aus der berühmten Magnum-Schokolade gefertigte Hotel-Suite. Schreibtisch, Teppich, Bett – und sogar Tagesdecke und Kissen mit Spitze hat der Star-Designer höchstpersönlich entworfen und von dem Meister-Chocolatier Patrick Roger aus feinster, belgischer Schokolade modellieren lassen. Der eindrucksvolle Höhepunkt der Magnum Schokoladen-Suite: Seine Muse Baptiste Giabiconi setzte der Designer als atemberaubende Schokoladen-Skulptur liegend auf dem Schokoladenbett in Szene.

Mit gewohnt geweißtem Zopf und unter den staunenden Blicken der geladenen Gäste, enthüllte Lagerfeld das im wahrsten Sinne des Wortes genussvolle Schlafzimmer und präsentierte das diesjährige Magnum Highlight: Magnum Temptation Chocolate. Das schokoladigste Magnum aller Zeiten versteckt unter einer knackigen Hülle aus dunkler Schokolade feines Schokoladeneis, das mit köstlicher Schokoladensauce, Browniestückchen und Stückchen weißer, belgischer Schokolade durchzogen ist.

„Es war ein absolutes Vergnügen, die Magnum Schokoladen-Suite zu designen. Meine Idee war, mit einem Mix aus modernen und traditionellen französischen Einflüssen zu flirten und etwas Bemerkenswertes aus dieser feinen, belgischen Schokolade zu erschaffen“, so Karl Lagerfeld über seine Vision der Magnum Schokoladen-Suite. Bekannt für seine legendäre Kreativität ist Lagerfelds unverkennbares Flair im gesamten Interieur spürbar. Stolz präsentierte der Mann mit der schwarzen Sonnenbrille daher im Pariser Luxus-Hotel „La Réserve“ die genussvolle Einrichtung, in der das glamouröse Eis mit dem weltberühmt knackenden Schokomantel eine berauschende Liaison mit dem kreativen Geist des perfektionistischen Modeschöpfers eingeht.

„Wir fühlen uns sehr geehrt, dass der große Karl Lagerfeld mit uns arbeiten wollte. Mit Magnum Temptation Chocolate möchten wir alle Menschen ermutigen, jeden Tag zu genießen – denn wir von Magnum finden: Ein Tag ohne Genuss ist ein verlorener Tag. Die Magnum Schokoladen-Suite veranschaulicht diese Vision eindrucksvoll“, so Marlies Gebetsberger, Category Leader und Brand Manager Magnum D-A-CH.

Umgesetzt hat Lagerfelds außergewöhnliche Entwürfe in tagelanger Kleinstarbeit der Meister-Chocolatier Patrick Roger. Es war das erste Mal, dass der erfahrene Schokoladenkünstler ein ganzes Zimmer aus Schokolade modelliert hat. Das Ergebnis hat am vergangenen Donnerstag vor allem den Designer selbst begeistert: Jedes noch so kleine Detail der von Lagerfeld entworfenen Möbel und Wohn-Accessoires hat Patrick Roger aus Magnum-Schokolade nachempfunden.

Restaurant Quarré, Berlin

Das Adlon-Restaurant mit Blick auf den Pariser Platz ist seit seiner Eröffnung besonders bei Hotelgästen, Anrainern und Berlin-Besuchern eine beliebte Adresse. Ungezwungen speisen: Ob am Sonntag zum beliebten Brunch, zu Mittag für ein Geschäftsessen oder am Abend bei Kerzenschein, das Restaurant Quarré bietet seinen Gästen leichte und moderne Küche zu jeder Tageszeit. Für frischen Wind im Restaurant sorgen jetzt zwei neue Gastronomie-Profis: Küchenchef Sebastian Völz und Restaurantleiter und Sommelier Hagen Hoppenstedt.

Für den Service im Restaurant ist seit Oktober 2010 Hagen Hoppenstedt verantwortlich. Mit dem 39-Jährigen hat das Adlon Kempinski nicht nur einen erfahrenen Restaurantleiter sondern auch einen exzellenten Sommelier bekommen. Hoppenstedt begann seine Karriere mit der Ausbildung zum Koch und Restaurantfachmann im legendären Kempinski Hotel Atlantik.Von 1993 bis 2004 war er Stellvertretender Leiter des Vorstandskasinos in der Holsten Brauerei in Hamburg. In dieser Position war er neben der Service- und Veranstaltungsleitung auch für die Schulung der Mitarbeiter, den Waren- und Weineinkauf zuständig. Schon bald entdeckte er seine Leidenschaft für den Wein und spezialisierte sich als Sommelier. Im Herbst 2004 folgte er dann dem Ruf in das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg, in dem er als Chefsommelier bis 2007 u.a. die gesamte Weinkarte erneuerte. Im Sommer 2007 wurde er zum Restaurantleiter des Gourmet-Restaurants „Haerlin“ befördert, das mit einem Michelin Stern und 17 Gault Millau Punkten ausgezeichnet ist. Der Celler ist ein Profi seines Fachs und oft als Moderator für Weinevents gefragt. Er ist Mitglied in verschiedenen Jurys für Weinverkostungen und schreibt Beiträge und Kolumnen für diverse Magazine. 2009 wurde er vom Gault Millau als „Sommelier des Jahres“ ausgezeichnet. „Mein Ziel ist es, gemeinsam mit meinem Team für die Gäste in kulinarischer, vinophiler und persönlicher Hinsicht unvergessliche Erinnerungen zu schaffen“, so Hagen Hoppenstedt

In der Küche des Quarré sorgt Sebastian Völz für frischen Wind. Der 29-Jährige begann seine Laufbahn mit einer Ausbildung zum Koch im Kempinski Hotel „Elephant“ in Weimar. Er verließ seine Heimatstadt und ging als Demi-Chef in die „Traube Tonbach“ nach Baiersbronn. Erste Auslandserfahrung sammelte er bei der Eröffnung des „Acquarello“ Crinzane Cavour in Alba/Italien, wo er als Chef de Partie tätig war. Es folgten Stationen in renommierten Häusern wie dem Restaurant Vendôme in Bensberg, der Auberge de l’Ill in Illhäusern und als Chef de Partie im „Bayerischen Hof“ in München und dem Hotel „Königshof“, München. 2006 wurde der Weimarer Sous Chef im „Mainl am Graben“ in Wien bevor der Ruf nach Berlin kam. Seit Dezember 2007 ist Sebastian Völz im Hotel Adlon Kempinski tätig, wo er als Sous Chef im Lorenz Adlon gemeinsam mit dem damaligen Küchenchef Thomas Neeser Sterneküche auf höchstem Niveau zelebrierte. Im August 2010 wurde er zum Küchenchef des Restaurant Quarré befördert.

Im Restaurant Quarré werden saisonale Gerichte wie „Geräuchertes Müritzer Saiblingsfilet an lauwarmer Terrine von Sellerie und Steckrüben mit Meerrettich“ und „Rosa gegrillter Ruppiner Lammrücken auf Letschogemüse mit leichtem Knoblauchpürree“ serviert. Aber auch Klassiker wie die Berliner Kalbsleber, die klassisch mit Äpfeln, Röstzwiebeln und Kartoffelpürree angerichtet wird, oder das Chateaubriand vom Angus Rind mit glasiertem winterlichen Gemüse und Kartoffelgratin stehen auf der Karte. Unverändert wird der – vor allem bei eiligen Gästen beliebte – Businesslunch angeboten. Täglich in der Zeit von 12 bis 15 Uhr hat der Gast die Wahl zwischen zwei Gerichten, die innerhalb von 30 Minuten serviert werden zum Preis von 16 Euro inklusive einem Getränk und Kaffee.

Der Name Quarré ist eine Hommage an den traditionsreichen Standort in Berlins historischer Mitte, an dem sich das Hotel Adlon befindet. Der quadratisch angelegte Pariser Platz, den König Friedrich Wilhelm I. zwischen 1732 und 1734 erbauen ließ, wurde zunächst ganz nüchtern nur das „Viereck“ genannt. Die französisch sprechenden in Berlin lebenden Hugenotten übersetzten dies jedoch alsbald in „Le Quarré“. Da der Berliner Wortschatz während der Regierungszeit Friedrichs des Großen und während der langjährigen Besetzung Berlins durch Napoleons Soldaten stark vom Französischen beeinflusst wurde, geriet der Name „Viereck“ schon sehr bald völlig in Vergessenheit. Ganz Berlin sprach nur noch vom Quarré. Erst im Jahre 1814 erhielt das Quarré seinen bis heute gültigen Namen Pariser Platz. Doch es verging einige Zeit bis dieser neue Name von den Berlinern angenommen wurde. Noch lange hielt sich die französische Bezeichnung. Man vermutet, dass sich erst mit der Reichsgründung im Jahre 1871 die Ortsbezeichnung Pariser Platz endgültig durchsetzte.

Öffnungszeiten: Täglich, 6.30 bis 23.30 Uhr, Reservierungen: 030- 2261 1555
Sitzplätze: 120 Plätze im Restaurant und weitere 120 auf der Terrasse

www.hotel-adlon.de

Hotel Ritz, Paris: Die Bloody Mary

Die Schriftsteller-Legende Ernest Hemingway liebte Hochprozentiges. Aber er liebte auch seine Frau Mary Welsh. Beides zusammen vertrug sich allerdings nicht. Die Lösung dieses Dilemmas ging in die Geschichte des Longdrinks ein: „Meine Frau will nicht, dass ich trinke. Wenn ich nach Hause komme, riecht sie immer an meinem Atem und

schimpft mich dann aus!“ vertraute Hemingway seinem französischen Freund Bertin an. Bertin war Barchef von „Le Petit Bar“ im Pariser Hotel Ritz. Um Hemingway aus der Misere zu helfen, kreierte Bertin einen Cocktail, der ebenso hochprozentig wie geruchlos war. Diese Mischung aus Wodka und Tomatensaft sollte seinem Freund „Hem“ von nun an häuslichen Ärger ersparen: „Well done!“ bedankte sich Hemingway. „Bloody Mary never smelt a thing!“ Damit ging die „Bloody Mary“ in die Cocktail-Geschichte ein.

www.lhw.com

GEO Special Paris

Weltstadt mit Zukunft, aber welcher? – Reportagen, Analysen, Insidertipps für gezielte Besuche der französischen Metropole

Anhängern der Seine-Romantik zum Trotz: Der Fluss der Zeit verändert sogar Paris. Frankreichs Hauptstadt, dies wurde in den vergangenen Jahren überdeutlich, hatte sich den Weg in die Zukunft selbst versperrt, symbolisch durch den Périphérique. Die Ringautobahn, entstanden an Stelle der ehemaligen Stadt-Mauern, umschließt bis heute den historischen Stadtkern, schneidet ihn hermetisch ab von der Welt afrikanischer Immigranten und verarmter französischer Arbeiter in der Banlieue. Dabei hat allein das Département Seine-Saint-Denis, das bei den spektakulären Banlieue-Krawallen von 2005 am stärksten ins Blickfeld der Medien geriet, fast ebenso viele Einwohner wie alle 20 Pariser Arrondissements zusammen. Apartheid zum Schutze der geliebten Touristen-Metropole?

Die Zukunft der Schönen an der Seine ist ein zentrales Thema der neuen Ausgabe von GEO Special. Das Magazin dokumentiert und kommentiert Präsident Sarkozys Pläne für Le Grand Paris: das von En-Vogue-Urbanisten und Star-Architekten ausgedachte Konzept einer 12-Millionen-Megapole Paris 2050 – ohne Périphérique und ohne Banlieue. Aber das aktuelle Heft beschäftigt sich auch mit der Typologie der modernen Pariserin und berichtet von der Baguette-Meisterschaft der Bäcker; es beschreibt den schönsten – und außerhalb der Stadt kaum bekannten – Park von Paris und jene Museen, die ansonsten im Schatten des Louvre stehen. Es schildert das Ringen der Luxus-Hotels um Gäste – und die Arbeit jener Hochseil-Artisten, die dem Eiffelturm einen neuen Anstrich verpassen. Es befasst sich mit dem Charme der Pariser Klischees und dem Reiz der Pariser Wahrheiten – und versammelt kompetente Empfehlungen für „sieben perfekte Tage“ an der Seine.

Das GEO Special „Paris“ kostet acht Euro und erschien am 4. August 2010.

Marrakeschs Hotel-Ikone La Mamounia

Eine Boule-Bahn mit Pastis-Bar ist das neueste Highlight im La Mamounia, einer kulinarischen Spitzendestination mit gefeierten Meisterköchen

Französisches Flair trifft Tausendundeine Nacht: Marrakeschs wieder eröffnete Hotel-Ikone La Mamounia bietet jetzt auch eine Boule-Bahn samt mobiler Anis-Cocktailbar in den legendären Gartenanlagen des Märchenpalasts. „La Place Délice“ heißt die neueste Bereicherung im herausragenden Genuss-Angebot des Luxusdomizils – übersetzt soviel wie „Der Platz des Hochgefühls“. Dieser Name könnte auch über dem gesamten Feinschmecker-Universum des Hauses stehen, das die Gäste schlichtweg mit dem Besten verwöhnt, was die marokkanische, italienische und französische Küche zu bieten hat. Mit Fabrice Lasnon, Don Alfonso und Jean-Pierre Vigato verwöhnen drei herausragende Küchenkünstler den Gaumen der Gäste – ihre Wirkungsstätten sind die Restaurants Le Marocain, L’Italien und Le Francais. Für das krönende Dessert sorgt Chef-Pâtissier Richard Bourlon, der außerdem über das Gartenrestaurant Le Menzeh – eine lukullische Oase für süße Verführungen – regiert.

Die neue Boule-Bahn liegt gleich hinter der Menzeh-Bar: Hier frönen die Gäste des aufwändig renovierten Glamour-Hotels einer vor allem französischen Leidenschaft, die auch unter Namen wie Pétanque oder Boccia bekannt ist. Plaudern, die atemberaubende Szenerie genießen und eine ruhige Kugel schieben: Idealer Begleiter ist die kleine, aber feine Karte der beweglichen „Place Délice“-Bar mit einer Auswahl bester Anis-Schnäpse von Pernod 45 bis Pastis 51 und diverser Cocktails mit den würzigen Spirituosen.

Vier Namen, eine kulinarische Meisterleistung: La Mamounia für Genießer

Für das gesamte kulinarische Konzept des neuen La Mamounia zeichnet Fabrice Lasnon als Executive Chef verantwortlich. Der Sohn eines Konditors aus der Normandie ließ als leidenschaftlicher Weltenbummler die kulinarischen Offenbarungen verschiedenster Länder auf sich wirken. Nach Stationen in französischen Spitzenrestaurants wie dem Au Pressoir in Paris (zwei Michelin-Sterne) zog es ihn nach New Orleans, London, Madeira, Kairo, Dubai und Istanbul. Auf diversen Marokko-Reisen holte er sich authentische Inspirationen für seine himmlisch-leichte Küche märchenhafter Aromen – ein Genuss ohne Vorbild in der französischen und orientalischen Küche. Vor seinem Wechsel ins La Mamounia begeisterte Fabrice Lasnon als Executive Chef des Berliner Adlon Hotels.

Für wahre Meisterleistungen stehen auch die beiden Chefs der Restaurants L’Italien und Le Francais, Don Alfonso und Jean-Pierre Vigato. Don Alfonso wird als Papst der italienischen Küche verehrt: 1973 eröffnete er mit seiner Frau Livia das heute weltberühmte Don Alfonso 1890 in Süditalien mit einer unverwechselbar mediterranen Version der Haute Cuisine. Als Biobauer zieht er inzwischen viele seiner Produkte selbst: „Eine große Küche wird auf dem Feld geboren, genauso wie ein großer Wein aus der Rebe“ – so die Überzeugung des Meisters, der außerdem als Berater für prestigereiche Unternehmen wie das Hotels Aldrovandi Palace in Rom tätig ist.

Wie Don Alfonso gehört auch Jean-Pierre Vigato zu den gefeierten Zwei-Sterne-Köchen Europas. Der heute 56-jährige wuchs in Frankreich auf dem Land auf und übernahm von Mutter und Großmutter den Sinn für geschmackvolle, mit Liebe zubereitete Gerichte. Mit 26 Jahren kaufte er sein erstes Restaurant, 1984 eröffnet er das Apicius in der Pariser Avenue de Villiers, das schon wenige Jahre später mit zwei Sternen geadelt wurde. Sein Markenzeichen ist das Talent, mit dem einfachen Produkt zu improvisieren. 2003 schloss er das Restaurant und kaufte ein Pariser Schlösschen aus dem 14. Jahrhundert in der Rue d’Artois. Hier eröffnete er das berühmte Chateau Apicius – eine Art Mini-Versailles in der Nähe der Champs-Elysées. Auch er arbeitet gleichzeitig als kulinarischer Berater – unter anderem für die Paul Gauguin Yacht in der Südsee.

Chef-Pâtissier Richard Bourlon gehörte schon vor der kompletten Renovierung zu den unersetzlichen Größen des La Mamounia. Nach seiner Ausbildung in den besten französischen Schulen – bei Chocolatiers wie Yves Thuriès und Gaston Le Nôtre, an der École Nationale Supérieure de la Pâtisserie Yssingeaux und bei Valrhona – verzauberte er die Gäste in Spitzenrestaurants wie dem preisgekrönten Pariser Amphyclès. Während der Schließung des La Mamounia ging er für ein Jahr ins Restaurant Vardis des Athener Hotel Pentelikon: In dieser Zeit erhielt das Lokal seinen ersten Stern. Seine Passion sind frische Produkte und Früchte der Saison, 100 Prozent Natur mit nur wenig zusätzlichem Zucker. Dieses Faible erfüllt sich für die Gäste in Kreationen zwischen köstlicher Eiscreme, edlen Schokoladen, feinsten Pralinen sowie herausragender Pâtisserie.

Magie und Mythos La Mamounia: Nach dreijährigem Facelift hat das legendäre Palasthotel der marokkanischen Königsstadt Marrakesch seinen Platz unter den begehrtesten Luxus-Adressen der Welt wieder eingenommen. Die Hotel-Ikone vor dem atemberaubenden Panorama des Hohen Atlas bietet ihren Gästen 210 spektakulär schöne Zimmer, Suiten und Riads. Seit der Wiedereröffnung verbindet sich die glamouröse Geschichte des Hauses mit allen Annehmlichkeiten des 21. Jahrhunderts zu einem einzigartigen Erlebnis von Sinnlichkeit, Emotionalität und Zauber. Wo Prinz Mamoun im 18. Jahrhundert opulente Partys feierte und Hitchcocks „Der Mann, der zuviel wusste“ entstand, tauchen die Gäste jetzt in ein modernes Märchen ein. Das verspielte Dekor, der sagenhafte Garten, ein 2.500 Quadratmeter großes Trend-Spa und ein Feinschmecker-Universum mit zwei gefeierten Zwei-Sterne-Köchen sind die Glanzlichter neuen La Mamounia. Weitere Informationen und Buchungen unter www.mamounia.com

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