Tipps für das perfekte Steak

Kurzgebratenes zum Fest

Kurzgebratenes für das Weihnachtsmenü ist ein ganz
besonderer Genuss. Dabei gehen die Meinungen über das perfekte Steak
auseinander. Besonders beliebt ist ein halb durchgegartes Steak
(medium), das innen butterweich und zart rosa ist und außen eine
Kruste hat. Manche mögen es lieber blutig (rare), andere nur komplett
durchgegart (well done).

Ein Steak auf den Punkt zu bringen ist keine Kunst. Es müssen nur
ein paar Dinge beachtet werden. So sollte das Fleisch Zimmertemperatur
haben, wenn es in die Pfanne kommt. Ansonsten würde es an der
Oberfläche überhitzen und austrocknen, bevor es im Kern heiß genug
ist. Daher ist es wichtig, das Fleisch mindestens 30 Minuten vor dem
Braten aus dem Kühlschrank zu nehmen.

Nun wird ein raffiniertes Öl wie Rapsöl oder Butterschmalz in einer
gusseisernen Pfanne erhitzt. Das Fett muss heiß sein, damit sich eine
Kruste und Röstaromen bilden können und die kurze Bratzeit zum Garen
ausreicht. Das Steak wird mit einem Küchentuch trocken getupft und in
der Pfanne von beiden Seiten scharf angebraten. Beim Wenden sollten
Sie nicht mit der Gabel einstechen, damit kein Fleischsaft verloren
geht. Nach wenigen Minuten ist das Fleisch fertig, wobei die Bratdauer
je nach Art, Größe und Dicke des Stücks variiert. Anschließend
kommt das Fleisch für 5 bis 10 Minuten bei 150 bis 160 Grad in den
vorgeheizten Backofen. So bleibt der Saft erhalten, und es gart noch
etwas nach. Erst kurz vor dem Servieren wird das Steak gewürzt. Denn
beim Braten würde der Pfeffer verbrennen und das Salz dem Fleisch
Wasser entziehen.

Nur wenn die Fleischqualität stimmt, kann ein Steak wirklich
überzeugen. Lassen Sie sich beim Metzger beraten. Das Fleisch sollte
von feinen weißen Fettadern durchzogen sein, damit es saftig und
aromatisch ist. Schweinefleisch muss frisch sein, während Rindfleisch
für zwei bis vier Wochen abgehangen sein sollte. Außerdem ist nicht
jedes Fleisch zum Kurzbraten geeignet. Beim Rind sind Stücke aus
Roastbeef, Filet oder Hüftfleisch zu empfehlen. Filet, Keule und
Rückenkotelett sind beim Lamm mögliche Teile, während beim Schwein
Kotelett, Schnitzel, Nacken und Filet bevorzugt werden.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

rbb Reporter – 24 Stunden Flughafen Tegel

„Die rbb Reporter – 24h Flughafen Tegel“ im Restaurant Red Baron

Liebevoller Blick hinter die Kulissen
Schon längst sollte der Flughafen Tegel geschlossen sein, stattdessen platzt er aus allen Nähten und muss so viele Starts und Landungen verkraften wie noch nie. Im letzten Jahr strömten etwa 21 Millionen Fluggäste durch den 1974 eröffneten Airport „Otto Lilienthal“, der mittlerweile zum Berliner Wahrzeichen und Lieblingsflughafen von Millionen von Menschen geworden ist. Doch kaum einer der Passagiere, Besucher oder Flaneure kennt die Protagonisten hinter den Kulissen dieses markanten Gebäudes oder nimmt sie bewusst wahr. Die rbb Reporter begleiteten ein paar Tage lang die Menschen, die den Betrieb Tag und Nacht am Laufen halten. Unter anderem auch den Restaurantmanager des „Red Baron“, Thomas Reichel, der interessante Einblicke hinter die Kulissen des seit dem Jahr 2005 perfekt funktionierenden Restaurants gewährt, das neben dem Bistro-Café „Leysieffer“ und dem Quick Service Restaurant „Burger King“ zu den Gastronomieeinheiten der C. Wöllhaf GastroService GmbH auf dem Airport Berlin gehört.

Die Reportage „rbb Reporter – 24 Stunden Flughafen Tegel“ wird am Dienstag, den 5. April um 20.15 Uhr im rbb Fernsehen ausgestrahlt

Hochzeit auf Polynesisch

Heiraten im Südseeparadies The Brando

Für das Ja-Wort in 2016 bietet das Luxusresort The Brando in Französisch-Polynesien traumhafte Arrangements. Ob in vertrauter Zweisamkeit, mit dem engsten Familienkreis oder mit Gästen, The Brando und sein Team garantiert eine unvergessliche Südsee-Hochzeit inmitten der atemberaubenden Natur des Privatatolls. Danach lädt das nachhaltige Luxusresort zum Verweilen und Flittern ein.

Das exklusive Luxusresort The Brando im atemberaubenden Privatatoll Tetiaroa ist prädestiniert für einzigartige, romantische Auszeiten und Erlebnisse, die ewig in Erinnerung bleiben werden, wie beispielsweise die eigene Hochzeit.

Das Essentielle – Die polynesische Trauungszeremonie
Auf The Brando wird das Paar nach polynesischer Tradition getraut, indem ihre Hände mit einem Palmblatt verbunden werden und Meerwasser als Zeichen der Reinheit darüber gegossen wird. Das frisch getraute Paar wird anschließend mit Blumenkronen und -halsketten geschmückt und kann seine persönlichen Trauungsgelübde austauschen. Wenn das Paar möchte, kann es bei dem polynesischem Hochzeitstanz mitmachen und wird in das traditionelle „tifaifai“ – ein Hochzeitstuch – gewickelt. Eine Urkunde, die die Trauung bestätigt wird nachfolgend überreicht.

Das Zusätzliche – Ergänzungen zum perfekten Hochzeitstag
Ergänzend zum perfekten Hochzeitstag werden verschiedene Aktivitäten angeboten. So kann der perfekte Hochzeitstag mit einer privaten Tour durch die Südseelagune mit einem anschließenden Champagner Picknick auf einer kleinen Insel beginnen. Auch die passende Vorbereitung in der eigenen Villa fehlt nicht: Braut und Bräutigam entspannen sich gemeinsam bei atemberaubenden Blick auf das Meer und die Insel bei einem polynesischen Bad mit anschließender traditioneller Massage. Nach dem Einkleiden, entweder in polynesische Hochzeitstücher oder das eigene Hochzeitsoutfit, heißen Priester, Tänzer und Musiker das Paar nacheinander inmitten der Palmen und weißen Sandstrände willkommen.

Im Hintergrund – Organisation und Betreuung
Für die perfekte Organisation und Ablauf steht dem Hochzeitspaar und seinen Gästen stets ein persönlicher Hochzeitsplaner zur Verfügung. Zusätzlich kann ein Fotograf gebucht werden, der die schönsten Momente auf Bild für die Ewigkeit festhält – auch besteht die Möglichkeit ein Video der Zeremonie und des Hochzeitstages anfertigen zu lassen. Egal welche Art von Hochzeitstag sich das Paar wünscht, das Team von The Brando macht auch größere Wünsche auf Anfrage wahr.

Verschiedene Hochzeitspakete bietet The Brando ab 840 bis 3.400 Euro zzgl. Übernachtungen in einer der 35 exklusiven Villen voller Privatsphäre.

Etwa 45 Kilometer nördlich von Tahiti ist The Brando ein Pioniermodell aus nachhaltiger Technologie, Luxus und polynesischer Kultur. 1961 drehte Marlon Brando den berühmten Film „Meuterei auf der Bounty“ in Französisch-Polynesien und verliebte sich dabei in dieses Atoll. Sechs Jahre später nutzte er die Gelegenheit und pachtete das gesamte Atoll. Brando hatte schon damals die Vision von nachhaltigen Technologien, so experimentierte er früh mit einer Klimaanlage, die mit kühlem Meerwasser die Zimmer auf angenehme Temperatur halten konnte. Heute haben The Brando und das Team sich zum Ziel gesetzt, eine luxuriöse, authentische und bereichernde Urlaubserfahrung zu ermöglichen, die gleichzeitig der Umwelt nicht schadet, nachhaltig und kulturell authentisch ist. Die natürliche Schönheit des Tetiaora Atolls soll geschützt und in seiner natürlichen Biodiversität erforscht werden, mit Rücksicht auf die polynesische Kultur, Gastfreundlichkeit und Tradition.

www.thebrando.com

Simon Taxacher und Christian Bau

Kulinarischer Genussgipfel im Rosengarten:

Simon Taxacher und Christian Bau gemeinsam am Herd

Der krönende Abschluss der diesjährigen Hahnenkamm-Woche? Nein, nicht die Siegerehrung nach dem Herren-Slalom, sondern die drei außergewöhnlichen Genussabende, die gleich im Anschluss im Relais & Châteaux Rosengarten in Kirchberg stattfinden! Unter dem Motto „Kulinarische Seitenblicke & das ideale Paar“ hat Hausherr und 4-Hauben-Koch Simon Taxacher seinen deutschen Kollegen Christian Bau in die Kitzbüheler Alpen geladen, um gemeinsam ein fantastisches 8-Gänge-Diner zu kredenzen. Weitere Highlights im Programm: ein Gourmet-Menü mit Rochelt-Schnaps-Begleitung und ein rustikaler Schmankerl-Abend!

Über Gastkoch Christian Bau: Japanisch inspiriert, häufig roh, viel Fisch und Meeresfrüchte und kaum tierische Fette – so lässt sich der einzigartige kulinarische „BauStil“ des deutschen 3-Sterne-Kochs wohl am besten in wenige Worte fassen. Aufgekocht wird in einem alten Schloss an der Obermosel, das neben dem Restaurant „Victor’s Fine Dining by christian bau“ auch „Victor’s Residenz Hotel“ beherbergt. Das 8-Gänge-Diner, das er gemeinsam mit Simon Taxacher am Montag präsentiert, wird von ausgesuchten Weinen aus besten heimischen Mosel-Lagen begleitet. www.christian-bau.de

Über die Veranstaltung: „Kulinarische Seitenblicke & das ideale Paar“ startet am Sonntag, den 24. Januar 2016, mit einem 8-Gänge-Diner mit Rochelt-Schnaps-Begleitung und fachkundiger Moderation durch Alexander Rainer persönlich im Restaurant Simon Taxacher. Am Montagabend steht dann das gemeinsame Menü der beiden Spitzenköche mit Moselwein-Begleitung auf dem Programm. Und am Dienstag werden im Rosengarten Light im Rahmen eines rustikalen Abends Tiroler Schmankerl serviert.

Das dreitägige Arrangement inkl. Übernachtung im Comfort-Doppelzimmer mit Gourmet-Frühstück, 8-Gänge-Menüs und Schmankerl-Abend ist um € 789 p.P. (€ 874 mit 2-Tages-Skipass) buchbar. Weitere Informationen sowie eine Übersicht über die einzelnen Menüpunkte: www.rosengarten-taxacher.com

Auf geht’s zur Wiesn

Rund sechs Millionen Besucher zieht es Jahr für Jahr auf das größte Volksfest der Welt. Eine der wichtigsten Fragen für Reisende aus dem In- und Ausland: Wo gibt es möglichst erschwingliche Unterkünfte? TripAdvisor hat dazu in einer aktuellen Auswertung die durchschnittlichen Hotelraten in München und Umgebung während des Oktoberfests ermittelt. Es zeigt sich: Wer sich für eine Unterkunft in den Außenbezirken entscheidet, kann teilweise kräftig sparen und zugleich vom hohen Freizeitwert und typischen Charakter des Münchner Umlandes profitieren. Welche Orte in der Stadt zudem einen Besuch lohnen, verrät ein Münchner Mitglied der weltweit größten Reise-Website.

Den größten Preisanstieg während der Wiesn verzeichnen Hotels und Frühstückspensionen – erwartungsgemäß – im Stadtzentrum: Reisende sollten hier für eine Unterkunft, die im Umkreis vom Münchner Hauptbahnhof 0-5 km entfernt ist, mit durchschnittlich rund 290 Euro pro Nacht rechnen – fast doppelt so viel wie in der restlichen Zeit des Jahres. Etwas günstiger kommen Besucher am Stadtrand (Entfernung vom Hauptbahnhof: 6-11 km) weg, wo die Hotelrate im Mittel bei gut 200 Euro liegt. In diesen Bereich fallen beispielsweise die Stadtteile Milbertshofen mit dem Olympiapark und -stadion, Ramersdorf mit historischem Ortskern und bekannter Wallfahrtskirche oder das grüne Viertel Sendling-Westpark.

Wer eine Unterkunft wählt, die vom Zentrum 12-27 km weit weg ist, sollte mit einer Hotelrate von rund 160 Euro pro Nacht über die Buchungskanäle der Reiseplattform rechnen. Das ist nahezu die Hälfte als in der Altstadt. Wiesn-Besucher können sich in den Stadtteilen Trudering, Aubing oder Lochhausen alte Bauernhäuser oder Burgen anschauen und sich bei Waldspaziergängen vom Volksfesttrubel erholen. Am meisten sparen Reisende bei Hotels und Frühstückspensionen, die 28-45 km vom Münchner Hauptbahnhof entfernt sind, wie zum Beispiel in der altbayerischen Herzogstadt Erding, der Kreisstadt Freising oder in Andechs bei Starnberg. Hier liegt die mittlere Hotelrate auf TripAdvisor bei rund 130 Euro pro Nacht. In diesen eigenständigen Städten und Gemeinden können Oktoberfest-Fans ebenfalls viel vom bayerischen Brauchtum und der dort verwurzelten Bierkultur erleben – zum Beispiel beim Besuch der Freisinger Brauerei Weihenstephan, der ältesten Brauerei der Welt, oder der Klosterbrauerei Andechs.

„Gerade bei saisonalen Großereignissen ist es unerlässlich, die Reise sorgfältig zu planen und Hotelpreise zu vergleichen, bevor es an die Buchung geht. Das zeigt auch unsere Auswertung zu den Hotelraten während der Wiesn. Wer hier auf sein Budget Acht geben möchte, sollte eine Unterkunft an den Rändern der Stadt in Erwägung ziehen. Das Münchner Umland lockt mit einer guten Verkehrsanbindung, historischen Ortskernen der einstigen Dörfer und weitläufigen Grünflächen“, sagt Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin von TripAdvisor in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Insider-Tipps zu München:
In München gibt es viel zu entdecken – auch jenseits der Theresienwiese. Welche Orte sich Oktoberfest-Besucher nicht entgehen lassen sollten, verraten die Tipps des Münchner TripAdvisor-Mitglieds „Realflapjack“, der ein passionierter Bewerter von Lokalen gerade auch in seiner Heimatstadt ist. Hier lässt es sich wunderbar entspannen und im goldenen Spätsommer ein paar schöne Stunden abseits des Wiesn-Trubels genießen:
· Das urigste Café: „Das Café Jasmin in der Augustenstraße. Plüsch, Polster und nette Menschen.“
· Lieblingsrestaurants – bayerisch und international:
o Bayerisch: „Gasthaus Weinbauer. In einer kleinen Seitenstraße neben der Leopoldstraße gibt es hervorragende, bayerische Küche.“
o International: „Das Arts ’n‘ Boards in der Belgradstraße in Schwabing. Ambitionierte, abwechslungsreiche und vor allem extrem gute Küche in einem tollen Ambiente!“
· Insidertipp – Biergarten: „Ganz klar: Taxisgarten. Etwas abseits der großen Gärten, dafür ein richtiger Nachbarschafts-Biergarten mit leckeren Spare-Ribs.“
· Lieblingsort: „Auf dem Viktualienmarkt ein paar Oliven und Peperoni kaufen und dann auf dem Sankt-Jakobs-Platz auf einer Bank essen und dabei den Blick genießen.“
· Der beeindruckendste Blick über die Stadt: „…hat man vom Olympiaberg aus. Nach dem steilen Anstieg wird man wirklich belohnt. Bei gutem Wetter sieht man sogar die Alpen. Und das auch noch kostenlos.“

Waldmeister

Waldmeister und Mai – die beiden sind untrennbar miteinander verknüpft. In diesen Wochen ist die Haupterntezeit für die jungen Triebe mit den dunkelgrünen schmalen Blättchen. Oft wandert das aromatische Kraut in die beliebte Maibowle. Doch auch für viele andere Getränke und Süßspeisen ist es eine köstliche Zutat.

Hat man frischen Waldmeister am Waldrand oder im Garten geerntet oder auf dem Wochenmarkt ergattert, dann spült man die Stängel am besten gleich ab und lässt sie dann ein paar Stunden anwelken oder legt sie für eine gute halbe Stunde ins Gefrierfach. So wird der Geschmack intensiver.

Der unbestrittene Klassiker unter den Waldmeister-Rezepten ist die Maibowle. Als Basis dient Weißwein, Apfelsaft oder heller Traubensaft. Die frischen Stängel werden im Bündel kopfüber in die Trägerflüssigkeit gehängt, so dass keine bittere Flüssigkeit aus den Stängelenden austreten kann. Nach ein bis zwei Stunden werden die Pflanzenteile entfernt. Jetzt kommen die übrigen Zutaten – Früchte, Kräuter oder essbare Blüten – hinzu. Sekt oder Mineralwasser sorgen für Spritzigkeit.

Auch im selbst gemachten Eis, dem Parfait oder der Vanillesauce zum Früchtekompott ist frischer, ganz fein geschnittener Waldmeister gut aufgehoben. Oder er wird in Frischkäse, Quark oder Joghurt gerührt, mit Gelatine gebunden und dann als Tortenfüllung verwendet. Perfekte Begleiter sind strahlend rote Erdbeeren.

In Form von Sirup lässt sich das Frühlingsaroma hervorragend bewahren. Frischer Waldmeister zieht einfach fünf bis sechs Wochen in einer Zuckerlösung. Waldmeistersirup eignet sich hervorragend zum Aromatisieren von Limonaden, Eistees und Cocktails, aber auch von Kuchen und Cremes. Ähnlich breit ist das Anwendungsspektrum von Waldmeisterzucker. Dafür werden vollständig getrocknete Pflanzenteile im Mixer mit Zucker vermengt.

Seinen süßlich-würzigen Geschmack und den typischen Heu ähnlichen Duft verdankt Waldmeister dem Inhaltsstoff Cumaringlycosid. Das wird durch Welken, Einfrieren oder Trocknen der Pflanze in Cumarin umgewandelt. „So lecker das Aroma auch ist – in größeren Mengen verursacht Cumarin unangenehme Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen“, warnt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. „Bei der Dosierung sollte man deshalb vorsichtig sein.“ In der Regel verwendet man auf einen Liter Flüssigkeit etwa drei Stängel Waldmeister.

Niedrig dosiert wirkt Waldmeister krampflösend und beruhigend. Es wird daher als Heilpflanze bei Kopfschmerzen, Durchblutungsstörungen oder Schlaflosigkeit empfohlen.
Eva Neumann, www.aid.de

Kiwi – chinesische Stachelbeere

Die Kiwi gilt als wahres Nährstoffkonzentrat. Deshalb spielt sie diesen Winter eine Hauptrolle in den Obst-Regalen großer Einzelhandelsketten Europas. Unter dem Projekt „Fruitness, enjoy it!“ startet das italienische Centro Servizi Ortofrutticoli (CSO) aus Ferrara eine Promotionkampagne zur Förderung des Obstverzehrs in Deutschland, Dänemark, Polen, dem Vereinigtem Königreich und Schweden. Unterstützt wird das gesunde, nachhaltige Essen von der Europäischen Union und dem italienischen Ministerium für Agrar- und Forstpolitik.

Wissenschaftler an der Teikyō Universität in Tokio wiesen kürzlich eine Reihe von gesundheitsfördernden Eigenschaften der Kiwis nach. So stellten sie fest, dass die in der – auch als Actinidia deliciosa bezeichneten – Frucht enthaltenen Moleküle eine antioxidative Wirkung haben und gleichzeitig das Immunsystem stärken. Das bedeutet in der Praxis, dass der Verzehr von Kiwis helfen kann, Erkrankungen vorzubeugen. Dazu gehören Neoplasien (Tumore), Arteriosklerose, Herzschwäche, Alzheimer und Parkinson. In dem Bericht „Anti-oxidant Effects of Kiwi Fruit in Vitro and in Vivo” heben die Forscher insbesondere hervor, dass die Kiwifrucht dem Organismus ausreichend Polyphenole zuführt, um die Zellnekrose und folglich das Auftreten degenerativer Erkrankungen aufzuhalten. Einer weiteren Studie von der Rutgers University in New Jersey, USA, zufolge, soll die Kiwi zudem die Frucht mit der höchsten Konzentration an Nährstoffen unter den 27 am häufigsten verzehrten sein. Deshalb eignet sich die Kiwi auch als ideale Winterfrucht. Dank ihres hohen Vitamin A-, B- und vor allem C-Gehalts beugt sie Beschwerden der kalten Jahreszeit vor. In 100 g des festen Fruchtfleisches sind z. B. ca. 85 Milligramm Vitamin C enthalten. Das ist ein weit höherer Gehalt als in Orangen, Zitronen, Grapefruits und Paprika. Hinzu kommen Vitamin E und Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium und Phosphor, die einen außerordentlichen Mix an antiseptischer und antianämischer Wirkungskraft ergeben. Außerdem stecken wertvolle Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren in der Frucht.

Am besten kauft man noch relativ harte Kiwis. Sie sind reif, wenn sich das Fruchtfleisch leicht mit dem Daumen eindrücken lässt. Meist wird die Kiwi einfach in der Mitte halbiert und ausgelöffelt. Doch wer Geschmacksvarianten liebt, findet auf der deutschen Seite der europäischen Fruchtkampagne www.fruitness.eu ein paar leckere Rezepte. Übrigens ist die Kiwi nicht nur zum Verzehr geeignet: Ihre Inhaltsstoffe eignen sich hervorragend für Kosmetikbehandlungen. Beliebt ist sie vor allem in Kombination mit Naturjoghurt, Orangensaft, Mandelöl und Honig. Als Hautpflegeprodukt soll sie der Faltenbildung und freien Radikalen entgegenwirken.

Wer´s genau nimmt: Die Kiwi – auch chinesische Stachelbeere genannt – stammt aus China, wo es noch heute Dutzende von wild wachsenden Sorten gibt. Doch ihren Durchbruch erlangte sie erstmals in Neuseeland. Hier wurde sie aus marktstrategischen Gründen nach dem Nationalsymbol, dem einheimischen Vogel Kiwi, benannt. Seit den siebziger Jahren wird die Frucht auch in Italien angebaut. Mittlerweile gilt der südeuropäische Staat sogar als Hauptproduktionsland von Kiwis in der nördlichen Hemisphäre. Im Jahre 2014 wurden hier weit über Vierhunderttausend Tonnen angebaut (Quelle: CSO).

Kiwi-Wintersalat
Zutaten für 4 Personen:
4 Kiwis
16 frische Walnüsse
eine halbe Zitrone
natives Olivenöl Extra

Zubereitung
Die Walnüsse knacken, bei Bedarf schälen und zerkleinern. Kiwis waschen, schälen und in Würfel schneiden. Obst und Nüsse in eine Salatschüssel geben. Zitronensaft und etwas Olivenöl hinzugeben. Mit einem Löffel vor dem Servieren gut durchmischen. Frisch essen!

Heute um 12 Uhr Michelin Ergebnisse

Heute um 12 Uhr werden die Resultate des Guide Rouge Michelin bekannt gegeben – Wie immer brodelt die Gerüchteküche – wir haben ein paar aufgeschnappt – wer hat einen Stern (mehr) bekommen?

Berlin:
Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte Sonja Frühsammer ihren ersten Stern bekommen haben. Das Gerücht gab es aber auch schon letztes Jahr. Es scheint sich aber zu verdichten. Wir glauben 80:20 das es stimmt.

Tim Raue könnte in Berlin den 3. Stern bekommen. Auch hier von den „gut informierten Kreisen“ viele Hinweise. Aber auch einige wenige dagegen. Hier sehen wir 70:30 für Raue.

München:
Bobby Bräuer sollten den 2. Stern bekommen haben. 85:15

Weitere Gerüchte sind zu wenig bestätigt, dass wir sie jetzt schon bringen wollen.

Am kurz nach 12 Uhr gibt es heute die Resultate auf Gourmet Report!

Shane’s Restaurant ist der Münchner Liebling

Travellers‘ Choice Awards 2014: Platz 1 in München, Platz 4 in Deutschland

Die größte Reise-Community der Welt hat wieder gesprochen: Im Oktober 2014 gab das Reiseportal TripAdvisor die Ergebnisse des jährlichen Travellers‘ Choice Awards bekannt und kürte Shane’s Restaurant mit seiner feinen europäisch-asiatischen Fusion-Küche offiziell zum besten Restaurant Münchens und zum viertbesten in Deutschland. Millionen von Nutzer-Bewertungen fließen jedes Jahr in die repräsentativen Rankings der einflussreichen Reiseseite ein. Die begeisterten Kommentare zu Shane’s Restaurant reichen von „Just eat it!“ über „Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“ bis hin zu „Das Essen war f****** good!“.

Für die Restaurantbetreiber Barbara und Shane McMahon kommt die Auszeichnung einem Ritterschlag gleich: „Als TripAdvisor letzte Woche bei uns anrief und uns sagte, wir seien auf Platz 4 der besten Restaurants Deutschlands und damit gleichzeitig das beste Restaurant in München, waren wir erst einmal sprachlos“, so Küchenchef Shane McMahon. „Wir sind sehr stolz auf diese Platzierung und freuen uns riesig darüber, dass so viele zufriedene internationale Gäste sich die Mühe machen, uns auf TripAdvisor zu bewerten“, ergänzt Restaurant-Chefin Barbara McMahon.

Seit Ende 2009 begeistert das passionierte Gastronomen-Paar nicht nur die TripAdvisor-Community mit ihrem innovativen Restaurantkonzept und der raffinierten Fusion-Küche in der Münchner Isar-Vorstadt. Stylisch, offen und gemütlich ist die Einrichtung, kommunikativ und aufmerksam der Service. Eine Karte gibt es nicht. Stattdessen wählen die Gäste zwischen täglich wechselnden Vier- bis Acht-Gänge-Menüs, denn Kreativität und Spontaneität sind wichtige Zutaten in der Küche des Iren mit den österreichischen Wurzeln.

Den Gästen gefällt es: „Die Mischung aus Irisch und Österreichisch ist top! Service und Ambiente stimmen ebenfalls“, so ein Mitglied der Reise-Community. Die Gewinner der „Travellers’ Choice Awards Restaurants 2014“ wurden mittels eines Algorithmus auf Grundlage der Qualität und Quantität der Bewertungen von Reisenden über die auf TripAdvisor gelisteten Restaurants weltweit innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten ermittelt. Unter vielen Restaurantbetreibern gilt diese Auszeichnung als besonders wichtig, denn es ist eine große internationale Nutzerzahl, die hier spricht; der ehrliche Gast.

Mit seiner modernen und aromenreichen Küche hat sich Shane’s Restaurant nach den beiden Berliner Restaurants „Heising“ (Platz 1) und „Bieberbau“ (Platz 3) sowie dem Kölner Gourmetrestaurant „Le Moissonnier“ (Platz 2) als das beliebteste Fine Dining-Highlight in München etabliert.

Seit Ende 2009 verwöhnen Shane und Barbara McMahon ihre Gäste in ihrem stylisch frisch gestalteten Fine Dining-Restaurant in der Münchner Geyerstraße 52. Shanes kreative europäisch-asiatische Fusion-Küche steht für Perfektion und höchste Qualität, für Spaß am Experimentieren und seine Leidenschaft fürs Produkt. Die Königin der Kochrezepte ist für den Wahl-Münchner die Fantasie: Jeden Tag aufs Neue kreiert er mit seinem Team ein flexibles, vier- bis achtgängiges Überraschungsmenü – raffiniert, ehrlich und bodenständig. Auf Speisekarten und Tischwäsche wird in Shane’s Restaurant bewusst verzichtet, denn Berührungsängste soll es keine geben. Dafür sorgt auch das junge, professionelle Service-Team, das seine Gäste mit viel Charme und unaufdringlicher Aufmerksamkeit betreut. Neben einer sorgfältig zusammengestellten, internationalen Weinkarte sorgt das Team an Shane’s Bar für Geschmackserlebnisse im Glas. In der dazugehörigen Lounge werden auch feine Bar-Snacks für den kleinen Hunger serviert.
Neben Kochkursen, kulinarischen Events und den sommerlichen Grill&Chill-Events auf der Barbecueterrasse bietet das kreative Gastronomen-Paar zudem interaktive Koch-Sessions an.

www.shanesrestaurant.de

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Gefüllte Pfannkuchen

Pfannkuchen mag jeder. Kein Wunder – denn kaum etwas ist ähnlich vielseitig, lässt sich so vielfältig variieren, kombinieren und immer wieder neu in Szene setzen. Sie sind der Stoff, aus dem man Lieblingsessen macht, ob für Groß oder Klein, ob sie es lieber herzhaft mögen oder eher Süßschnäbel sind. Hauptsache, die Pfannkuchen sind zart und duftig.

Die WDR-Fernseh-Köche Martina und Moritz haben ein paar Ideen zusammengestellt, was zu Pfannkuchen am Besten schmeckt: scharfes Hack oder sanftes Huhn. Man kann sie mit Spinat grün färben, mit Speck und Käse gehaltvoll oder mit karamellisierten Äpfeln süß servieren.

Redaktion: Klaus Brock

Kochen mit Martina und Moritz – Echte Klassiker – Morgen im WDR Fernsehen, Samstag, 23. August 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD – Thema: Gefüllte Pfannkuchen

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de