Michelin Singapur 2018

Mit einer Auswahl von 39 Restaurants mit Stern unterstreicht der MICHELIN Guide Singapur 2018 einmal mehr den großen Reichtum
Singapurs Gastronomie.

Die neue Auswahl umfasst:
– 5 Restaurants mit zwei Sternen
– 34 Restaurants mit m, darunter 5 neue
– 50 Bib Gourmand Restaurants, darunter 17 neue

Die dritte Ausgabe des MICHELIN-Führers Singapur 2018 steht für Qualität, Vielfalt und Dynamik der gastronomischen Szene.
In diesem Jahr erhalten fünf neue Häuser einen Stern, womit die Gesamtzahl der ausgezeichneten Restaurants in Singapur 34 sein wird.

Michelin Singapur

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Gault Millau Hamburg 2013

Christoph Rüffer vom „Vier Jahreszeiten“ bildet mit Wahabi Nouri vom Piment im neuen Gault&Millau die Hamburger Küchenspitze – Nicht viel übrig haben die Kritiker für die Restaurants der Hamburger TV-Köche

 

Durch seine „schnörkellos präzise Küche mit klassischen Edelprodukten auf fast jedem Teller“ kocht sich der 39-jährige Christoph Rüffer vom Restaurant „Haerlin“ des Hotels „Vier Jahreszeiten“ nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in die kulinarische Spitze der Bundesrepublik. In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 preisen ihn die Tester: „Hier kehren wir gern im Winter ein. Wenn anderen beim beschränkten Angebot die Ideen ausgehen, kommt Christoph Rüffers Stärke am besten zur Geltung. Er ist ein Tüftler, der sich in jedes noch so simpel scheinende Produkt vertieft, der beständig probiert und verbessert. Ganz leise brachte er das ‚Haerlin‘ in den letzten zehn Jahr nach ganz oben – ohne Kochbuch, ohne Fernsehauftritte, ohne die heute fast obligaten Runden durch das Restaurant.“

Für Gerichte wie „Taubenbrust in Zitronenpfefferjus oder exzellenten Kaisergranat (gebraten und als Tatar) mit zweierlei Muskatkürbis (mit Ras el Hanout glasiert, als Crème mit karamellisierten Kürbiskernen), Salat aus gelber Karotte und Apfelspänen sowie einem Tupfer Aprikosenkompott“ bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note als Rüffer haben nur 13 Köche in Deutschland.

Er teilt sich nun Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hamburg mit Wahabi Nouri vom „Piment“ in Eppendorf, der seine 18 Punkte des Vorjahres „souverän verteidigte und immer neue Ideen aus dem Ärmel schüttelt. Sie wirken nie gesucht oder abgeguckt. Um die Süße eines nur zart angegrillten Langostinos zu betonen, platziert er ihn auf einem Couscous in Orange: mit Aprikose und Karotte. Passt nicht? Doch! Man muss die Möhre nur in Maracujasaft mit Vanille kochen. Die Variation von der Eismeerforelle würzt er verschiedenartig mit Kaffee und gibt dazu Pulpo als Pulver, Sorbet und ‚Röstspeck‘.“

Den beiden hanseatischen Kochkönigen folgen mit je 17 Punkten Karlheinz Hauser vom „Seven Seas“ auf dem Süllberg und Thomas Martin vom „Jacobs“ in Nienstedten. Bei Hauser „wurden die Geschmacksreisen ideenreicher. Schon die kalten Vorspeisen glänzten mit ebenso ausgefallenen
wie stimmigen Kräuterverbindungen: zum Hummer Kamille und Eukalyptus, zum Kaviar Waldmeister. Und zur Variation von Gänsestopfleber und Mais gibt‘s Tamarillogelee“. Martin „bereichert seine französische Küche nach Lust und Laune um norddeutsche, spanische oder nordafrikanische Aromen. Überraschend zum Pannfisch mit Senfsauce die Bratkartoffeln als geschmacksintensives Püree oder zur gebratenen Taube mit einer leber- gesättigten Sauce Rouennaise der (passende) Kontrast von Pfirsich, Fenchel und knuspriger Hirse.“

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 32 Restaurants in Hamburg. 26 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch das erstmals bewertete Lokal „Jellyfish“ in Sternschanze, das „Seafood und Fisch von seltenem Wohlgeschmack bietet, weil es alle Produkte aus der Aquakultur und dem ‚industriellen Fang‘ verbannte“ (14 Punkte), sowie das im Juni eröffnete „Coast by East“ in der Hafencity, durch „eine Art Küche, die am besten funktioniert, wenn man gar nicht so hungrig ist und nur den Gaumen mit einem pikanten Geschmack auskleiden möchte, während man über das Hafenbecken bis hinüber zur Elbphilharmonie schaut“ (13 Punkte).

Nicht viel übrig haben die Kritiker für die Restaurants der Hamburger TV-Köche. In Tim Mälzers „Bullerei“ im Schanzenviertel „ist alles in Ordnung, aber nicht so richtig erwähnenswert; das machen so auch viele andere und etliche für weniger Geld“. Bei Steffen Henssler gibt’s „eingehamburgerte Sushi, Nigiri und Sashimi sowie ewig ziemlich gleiche Hauptgerichte“.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in der Hansestadt 1 langweilig gewordenes Restaurant ab („Steigenberger“) und nimmt 3 neu auf, 3 werden höher, 1 wird niedriger bewertet („Apples“).

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Hamburg

18 Punkte
Haerlin* im Hotel Vier Jahreszeiten
Piment in Eppendorf

17 Punkte
Jacobs im Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten Seven Seas auf dem Süllberg

16 Punkte
Landhaus Scherrer in Ottensen Le Canard nouveau in Ottensen

15 Punkte
Fischereihafen-Restaurant in Altona Küchenwerkstatt in Uhlenhorst
Memory in Sülldorf
Osteria Due in Pöseldorf
Prinz Frederik im Hotel Abtei in Harvestehude Rive in Altona
Vleth in der Speicherstadt

*Aufsteiger

 

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Gault Millau 2012 Hamburg

Sushi und Kernölkaviar vom Muskatkürbis – Wahabi Nouri bester Koch in Hamburg im neuen Gault Millau – Kritik an Thomas Martin und Tim Mälzer

Platz 1 der kulinarischen Hitparade in Hamburg hält in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2012 der französischen Gourmet-Bibel Gault Millau der „unverschnörkelt kraftvoll aufkochende“ Wahabi Nouri vom Restaurant „Piment“ in Eppendorf. Der gebürtige Marokkaner beeindruckte mit „Gerichten, die meist in geometrischen Formen arrangiert sind. Beim schmackhaften irischen Lammrücken, originell ergänzt um eine Art Corned Lamb und Lammbries, waren es zwei Quadrate von Couscous und grünen Bohnen. Beide waren wie alles hier gut gewürzt, verblassten aber neben einer sensationellen Auberginenroulade. Seine gebackenen oder geschmorten heimischen Gefügelgerichte begeistern auch durch Authentizität, seine Freude am Variieren steckt schon an, wenn er Rote Bete mit Arganölcreme oder Ziegenkäse verbandelt.“ Er bekam vom Gault Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Bewertung haben in Deutschland nur 12 Köche. Wie viele Profiköche arbeitet auch Wahabi Nouri mit CHROMA type 301 Kochmesser .

Eins auf den Kochhut bekam der in der letzten Woche vom Michelin mit 2 Sternen ausgezeichnete Thomas Martin im „Jacobs“ an der Elbchaussee. Die Tester kritisieren: „Bei unseren jüngsten Besuchen irritierte schon der Blick auf manche Teller. Oft waren es mehrere für einen Gang; ganze Formationen aufeinander abgestimmter Teilspeisen breiteten sich über den Tisch aus. Umso weniger tat sich leider beim Probieren. ‚Komposition vom Muskatkürbis’, ein ehrgeiziges Gebilde aus Sushi, Kernölkaviar und etlichem mehr, verriet zwar viel über den Einfallsreichtum der Küche, aber kaum etwas über das vielleicht auch nicht gar so spannende Produkt. Die Mandeln dazu, ebenfalls in drei Varianten, machten das Ganze lediglich komplizierter. Das lag allerdings auch am begleitenden Entenleberparfait, das zwar einerseits vorbildlich war (von ungestopften Tieren), andererseits aber so fad, dass wir nachwürzen mussten.
Auch bei anderen Gängen stellte sich der Gedanke an Schonkost ein: so viel Püriertes oder Vakuumiertes und so wenig Salz.“ Martin wurde von 18 auf 17 Punkte abgewertet.

Der Guide mault auch über die Weinkarte des „Jacobs“: „Sie hat ein kurioses neues Ordnungsprinzips. Die Rotweine etwa sind in die Rubriken „primeur“ (jung) und „mature“ (reif) unterteilt. Letzteres sind die Pinot Noirs, auch die ganz jungen. Der alte Bordeaux wiederum firmiert als Primeur. Das verstehe, wer will. Die offenen Weißen werden nach wie vor in der Saalmitte auf Eis gelagert, was schön aussieht, aber auch dazu führt, dass mancher etwas kühl ist.“

Die übrigen Hamburger Spitzenköche hielten ihre Bewertung. Bei Karlheinz Hauser im „Seven Seas“ auf dem Süllberg amüsierten sich die Tester: „Er entfacht mit klassischen Edelprodukten auf dem Teller Materialschlachten, wie man sie von den französischen Altmeistern kennt. “ Christoph Rüffer bot im „Haerlin“ des Hotels „Vier Jahreszeiten“ nicht die „zu erwartende pompöse Große Küche, sondern bietet konservative Gerichte wie St-Pierre mit Austerncrème und herausfordernde wie Loup de mer mit Aalschmalz“. Beide bekamen wieder 17 Punkte.

Sehr unterschiedlich wurden die bundesweit bekannten Hamburger TV-Köche bewertet:

• Cornelia Poletto betätigt sich in ihrer neuen Eck-Trattoria „nach ihren eigenen Worten vor allem als ‚Gastgeberin, Schinkenaufschneiderin, Olivenölberaterin und Aufwischerin’ und wirkt so gut gelaunt wie lange nicht mehr. Besser als üblich die Antipasti, auf der Tageskarte vorwiegend Klassiker mit willkommenen kleinen Extras.“

• Steffen Henssler bietet in seinem Restaurant „Henssler Henssler“ in Altona „nicht nur einen touristischen Anziehungspunkt, sondern auch ein gastronomisches Ziel für Sushi und Sashimi in möglichst frischem Zustand sowie stets ein bisschen angeschärfte, mit Soja oder Ingwer asiatisch getönte Hauptgerichte für eine zeitgeistbewusste Klientel“.

• Tim Mälzer kommt in seiner „Bullerei“ im Schanzenviertel „nicht über alberne Bezeichnungen (Frisch frisch Reh aus D) und langweilige Zubereitungen hinaus. Die geschmorten Kalbsbäckchen auf Erbsen-Minzpüree schmeckten bloß nach Kantine. Der ‚hausgemachten Milchschnitte’ zum Dessert ließ sich nur zugute halten, dass sie fast so neutral ausfiel wie die aus der Packung.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 31 Restaurants in Hamburg. 27 zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafften auch die nach Jahren wieder aufgenommenen Restaurants „Gallo nero“ in Winterhude und „Goldfisch“ in Eppendorf mit jeweils 14 Punkten sowie das „Apples“ in der Stadtmitte mit 13 Punkten. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe wurden 6 langweilig gewordene Lokale abserviert und 4 abgewertet.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (914Seiten, 29.95 €) 370 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol. Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault Millau Deutschland 2012 – Der Reiseführer für Genießer 29. Jahrgang, 914 Seiten, Euro 29,95
ISBN 978-3-86244-076-4 (Bestellink portofrei), Christian Verlag München

 

Die besten Restaurants des Gault Millau in Hamburg

18 Punkte
Piment in Eppendorf

17 Punkte
Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten
Jacobs im Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten Seven Seas auf dem Süllberg

16 Punkte
Landhaus Scherrer in Ottensen Le Canard nouveau in Ottensen Sgroi in St. Georg

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15 Punkte
Fischereihafen-Restaurant in Altona Küchenwerkstatt in Uhlenhorst
Memory in Sülldorf
Osteria Due in Pöseldorf
Prinz Frederik im Hotel Abtei in Harvestehude Rive in Altona
Vleth in der Speicherstadt

Alle Meldungen zum Gault Millau 2012

Alles über den Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340144/Gault-Millau-2012/

Gault Millau Berlin 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340145/Gault-Millau-Berlin-2012/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340146/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2012/

Gault Millau 2012 in Bayern:
www.gourmet-report.de/artikel/340147/Gault-Millau-2012-Bayern/

Gault Millau 2012 in Brandenburg
www.gourmet-report.de/artikel/340148/Gault-Millau-2012-Brandenburg/

Gault Millau 2012 in Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/340149/Gault-Millau-2012-Bremen/

Gault Millau 2012 in Hamburg
www.gourmet-report.de/artikel/340150/Gault-Millau-2012-Hamburg/

Gault Millau 2012 in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/340151/Gault-Millau-Hessen-2012/

Die 20 besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern
www.gourmet-report.de/artikel/340152/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2012/

Gault Millau 2012 in Niedersachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340153/Gault-Millau-2012-Niedersachsen/

Gault Millau 2012 in NRW:
www.gourmet-report.de/artikel/340154/Gault-Millau-2012-NRW/

Gault Millau 2012 in Rheinland-Pfalz
www.gourmet-report.de/artikel/340155/Gault-Millau-2012-Rheinland-Pfalz/

Gault Millau 2012 im Saarland

www.gourmet-report.de/artikel/340156/Gault-Millau-2012-Saarland/

Gault Millau 2012 in Sachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340157/Gault-Millau-2012-Sachsen/

Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/340158/Gault-Millau-2012-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau 2012 in Schleswig- Holstein
www.gourmet-report.de/artikel/340159/Gault-Millau-in-Schleswig-Holstein/

Gault Millau 2012 in Thüringen:
www.gourmet-report.de/artikel/340160/Gault-Millau-2012-Thueringen/

Die besten GM Restaurants 2012 nach Orten sortiert:
www.gourmet-report.de/artikel/340161/Gault-Millau-2012-die-Besten/

Alle Links zum Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340162/Alle-Links-zum-Gault-Millau-2012/

Lesen Sie auch die Ergebnisse vom Guide Rouge Michelin 2012
www.gourmet-report.de/artikel/340071/Alle-wichtigen-Links-zum-2012-Michelin/

Wahabi Nouri

Lufthansa hat den „Koch des Jahres 2010“, gekürt vom Restaurantführer „Gault Millau“, als Star Chef für Mai und Juni gewinnen können. Der in der marokkanischen Hafenstadt Casablanca geborene Wahabi Nouri verbindet in seinem renommierten Hamburger Restaurant „Piment“ die klassische, französisch geprägte Spitzenküche mit einer köstlichen orientalischen Note. Auf seine Kreationen dürfen sich Lufthansa-Fluggäste der First und Business Class auf Langstreckenflügen aus Deutschland freuen.

In der First Class wird zum Auftakt eine Hummerterrine mit jungem Lauch, Currycreme und Papaya-Relish, Rind à la Mechoui gereicht mit Karotten-Pesto und Spargeltörtchen mit buntem Salat auf der Vorspeisen-Etagere serviert. Nach einem Krustentierbisque mit Koriander oder Frisée, Romana und Rucola mit Kräuterseitlingen und Karotten an Tomate-Estragon oder Joghurt-Dill Dressing stehen als Hauptgang eine Lammschulter Tajine mit Auberginen-Zucchinigemüse und Süßkartoffelpüree, mit Mandeln gefüllte Perlhuhnbrust serviert mit Bohnen und Macaire-Kartoffeln oder gebratener Steinbutt in Orangen-Portweinsauce mit geschmortem Fenchel und Basmatireis zur Auswahl. Als Lufthansa Classics werden Stangenspargel mit Sauce Hollandaise, verschiedenen Schinkensorten und Petersilienkartoffeln angeboten. Als Nachspeise locken ein Gewürz-Schokoladendelice mit Kirschsauce und Mangosorbet oder Creme von Ras el-Hanout mit Himbeeren. Ebenso gibt es erlesene Käsesorten mit Feigenchutney, Weintrauben und Walnüssen.

Auch Passagiere in der Business Class dürfen sich auf kulinarische Köstlichkeiten von Wahabi Nouri freuen. Hier stehen unter anderem in Kaffee gebeizter Lachs mit orientalischem Kartoffelsalat und Pfefferminzöl als Vorspeise und Lammragout geschmort in Safran und Ingwer, gereicht mit Kichererbsen und Kartoffelpüree als Hauptgang zur Auswahl. Als Lufthansa Classics gibt es im Mai Maultaschen in Gemüsebrühe und im Juni Käsespätzle mit Schmelzzwiebeln. Zum Nachtisch werden verschiedene Dessertvariationen angeboten, beispielsweise ein saftiger Feigen-Dattelkuchen, Obstsalat, Topfencreme und marinierte Erdbeeren. Auch Halloumi, Labneh und Sumakkäse mit sonnengetrockneter Tomate stehen zur Wahl.

Wahabi Nouri ist in Frankfurt am Main aufgewachsen. Nach seiner Kochausbildung im Weingut Nack in Gau-Bischofsheim folgten Stationen bei bekannten Spitzenköchen wie Harald Wohlfahrt und Eckhard Witzigmann. Bis Ende der Neunziger Jahre kochte Nouri beim internationalen Spitzencaterer Kofler & Kompanie, wo er bis zum Chef de Cuisine aufstieg. Im Jahr 2000 eröffnete er im Hamburger Stadtteil Eppendorf sein eigenes Restaurant „Piment“. Dort machte sich Nouri einen Namen durch das raffinierte Kombinieren von Gewürzen aus seiner marokkanischen Heimat mit der französischen Küche. Er erkochte sich schon ein Jahr später einen Michelin Stern, den er seither jedes Jahr verteidigt. 2004 und 2006 gewann er die German Masters und vertrat Deutschland beim „Bocuse d’Dor“, der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Köche.

Das Lufthansa Star Chef-Programm
Bereits seit Januar 2000 heben Lufthansa-Passagiere auch kulinarisch ab: Phantasievolle Menüs, kreiert von Spitzenköchen aus aller Welt, machen die Reise für den Fluggast zum „himmlischen Genuss“. Berühmtheiten der internationalen Kochwelt wie Harald Wohlfahrt (Baiersbronn), Dieter Müller (Bergisch Gladbach), Daniel Boulud (New York) oder Paul Bocuse (Lyon) konnten bereits als Lufthansa „Star Chefs“ gewonnen werden. Seit Anfang 2005 gestalten darüber hinaus international bekannte Spitzenköche mit besonderem Bezug zu der jeweiligen Region spezielle Menüs auf ausgewählten Langstrecken nach Deutschland.

Drei Starköche kreieren das Taufmenü für die Mein Schiff 2

Prominente Spitzenköche kochen für das zweite Wohlfühlschiff von TUI Cruises

Am 14. Mai 2011 wird die Mein Schiff 2, das zweite Wohlfühlschiff von TUI Cruises, in Hamburg getauft. Dafür hat sich das Kreuzfahrtunternehmen etwas Besonderes ausgedacht: Die drei prominenten Spitzenköche Cornelia Poletto, Wahabi Nouri und Björn Freitag werden exklusiv für die Mein Schiff 2 das Taufmenü kreieren, welches den Gästen am Tag der Taufe serviert wird. Darüber hinaus wird diese besondere Speisenfolge zukünftig im Hauptrestaurant Atlantik auf der Mein Schiff 2 angeboten, so dass die Gäste an Bord auch nach der Taufe in den Genuss des exklusiven Taufmenüs kommen.

Am 12. April 2011 trafen die TV-Köchin Cornelia Poletto, der Koch des Jahres 2010 im Gault Millau Wahabi Nouri und der angesagte Sternekoch Björn Freitag in der Hamburger StarKüche aufeinander, um das 4-Gänge-Taufmenü vorab Probe zu kochen. Kapitän der Mein Schiff 2 Kjell Holm, Küchendirektor der Mein Schiff Flotte Rupert Kien und Richard J. Vogel, CEO von TUI Cruises, durften den drei Köchen dabei über die Schulter schauen und anschließend als Erste das Taufmenü probieren.

„Die Taufe der Mein Schiff 2 ist für TUI Cruises ein besonderes Ereignis, welches wir mit einem exklusiven Taufmenü begleiten möchten“, sagt Richard J. Vogel, CEO von
TUI Cruises. „Wir sind sehr stolz, dass wir dafür drei exzellente Spitzenköche gewinnen konnten, die unseren Tauftag zu einem unvergesslichen kulinarischen Erlebnis machen werden“, so Vogel.

Auch die drei Köche freuen sich auf dieses besondere Ereignis: „Als gebürtige Hamburgerin ist es für mich eine große Ehre, dass ich persönlich einen Beitrag zur Taufe der Mein Schiff 2 leisten darf“, sagt Cornelia Poletto. Wahabi Nouri ist ebenfalls gespannt auf das gemeinsame Projekt: „Ich freue mich, zusammen mit Frau Poletto und Herrn Freitag ein kulinarisches Unikat zu kreieren.“ Björn Freitag, der bereits als Sternekoch auf der Mein Schiff 1 unterwegs war, stimmt dem zu und ergänzt: „Das Besondere an unserem Menü wird sein, dass es zwar erstmalig den Gästen am Tauftag serviert wird, aber danach mit der Mein Schiff 2 auf große Reise gehen wird.“

TUI Cruises ist ein Gemeinschaftsunternehmen der TUI AG und dem weltweit tätigen Kreuzfahrtunternehmen Royal Caribbean Cruises Ltd. Das im April 2008 gegründete Unternehmen mit Sitz in Hamburg bietet seit Mai 2009 Urlaub auf dem Meer für den deutschsprachigen Markt an. Die Mein Schiff 1 ist das erste Schiff der Flotte und vom Bug bis zum Heck auf Wohlfühlen und Entspannen ausgerichtet. Mit dem Premium Alles Inklusive-Konzept richtet sich TUI Cruises vor allem an Paare und Familien, für die Freiraum, Großzügigkeit, Qualität und individueller Service im Mittelpunkt stehen. Die zahlreichen Servicerestaurants, der 1.700 Quadratmeter große SPA-Bereich, die persönliche Nespresso-Maschine auf der Kabine, geräumige Balkone sowie Entspannungsinseln auf dem Deck sorgen auf der Mein Schiff 1 dafür, dass der Urlaub mit TUI Cruises auf Körper und Seele wirkt. Im Mai 2011 nimmt die Mein Schiff 2 als Schwesterschiff ihren Dienst auf. Die Flotte wird dann über 3.836 Betten verfügen.

Diese Pressemeldung sowie Bildmaterial finden Sie auch unter www.tuicruises.com

Beim „Gault Millau“ liegen die Köche ohne TV-Präsenz vorn

Beim „Gault Millau“ liegen die Köche ohne TV-Präsenz vorn

TV-Prominenz schützt vor Tadel nicht, und beständige Qualität wird belohnt. Auf diese Formel lassen sich die Bewertungen im jüngsten Gourmet-Führer „Gault Millau“ für Hamburger Restaurants bringen. Thomas Martin vom „Louis C. Jacob“ bekommt zusammen mit Wahabi Nouri vom „Piment“ die Höchstnote 18 von 20 möglichen Punkten. Sie gelten damit als Hamburgs beste Kulinarik-Adressen.

Lesen Sie den gesamten Bericht bei WELT online:
http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article11071165/Beim-Gault-Millau-liegen-die-Koeche-ohne-TV-Praesenz-vorn.html

GM KOCH DES JAHRES 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GAULT MILLAU BADEN-WüRTTEMBERG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336763/Gault-Millau-Baden-Wuerttemberg-2011.html

GAULT MILLAU BAYERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336764/Gault-Millau-Bayern-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN BRANDENBURG: http://www.gourmet-report.de/artikel/336765/Gault-Millau-2011-in-Brandenburg.html

GAULT MILLAU 2011 IN BREMEN: http://www.gourmet-report.de/artikel/336766/Gault-Millau-2011-in-Bremen.html

GAULT MILLAU HAMBURG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336767/Gault-Millau-Hamburg-2011.html

GAULT MILLAU HESSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336768/Gault-Millau-Hessen-2011.html

GAULT MILLAU MECKLENBURG-VORPOMMERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336769/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2011.html

GAULT MILLAU NIEDERSACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336770/Gault-Millau-Niedersachsen-2011.html

GAULT MILLAU NRW 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336771/Gault-Millau-NRW-2011.html

GAULT MILLAU RHEINLAND-PFALZ 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336772/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2011.html

GAULT MILLAU SCHLESWIG-HOLSTEIN 2011:
http://www.gourmet-report.de/artikel/336776/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2011.html
GAULT MILLAU SAARLAND 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336773/Gault-Millau-Saarland-2011.html

GAULT MILLAU SACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336774/Gault-Millau-Sachsen-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN SACHSEN-ANHALT: http://www.gourmet-report.de/artikel/336775/Gault-Millau-2011-in-Sachsen-Anhalt.html

GAULT MILLAU Deutschland
Bestellmöchlichkeit: 978-3-86244-002-3

Gault Millau Hamburg 2011

Rüffel für Steffen Henssler und Tim Mälzer…
… und Lob für ihre TV-Kollegen Cornelia Poletto und Christian Rach
im neuen Gault Millau / Aufsteiger unter Hamburgs Köchen: Anna
Sgroi und Gerald Zogbaum

„Die Sushi kommen von Grobmotorikern, das ‚Sashimi Mix’, auf riesigem
Eis-Bottich serviert, besteht aus gerade drei Fischsorten, reichlich grob
gepfeffert, wovon auch Wasabi und Ingwer in der Trivial-Version nicht ablenken.
California free style und Pazifikküche sind hier, nett gesagt, nach Art des Hauses
zu erwarten, wir erlebten jedenfalls nichts Authentisches“, befindet die jetzt
erscheinende Deutschlandausgabe 2011 der französischen Gourmet-Bibel Gault
Millau über die Küche des TV-Kochs Steffen Henssler in seinem Restaurant in
Altona. „Die Thai-Suppe mit Hummer hat mit Thai nichts zu tun“, maulen die
Kritiker weiter, „sondern ist eine Hummer-Bisque der langweiligsten Art, da bieten
manche Dosen heute wahrlich Besseres.“ Henssler erhält vom Gault Millau,
der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, nur 14 von 20 möglichen
Punkten. Immerhin erlebten die Tester das Restaurant „stets knallvoll, es
scheint eine jugendbewegte Klientel (er 45, sie 26) zuhauf anzulocken“.

Besser wurden seine Fernsehkollegen Cornelia Poletto und Christian
Rach bewertet, schlechter kam Tim Mälzer weg. In dessen „Bullerei“ im Schanzenviertel
wird das Konzept bestaunt: „Es ist einfach, aber schlau. Man nehme
ein Gourmetrestaurant, wie seine Verächter es sich vorstellen: altmodisch, teuer
und steif – und mache das Gegenteil.“ Er versuche, was sein Londoner Freund
und Vorbild Jamie Oliver beherrscht: vertraute, einfache Speisen mit einer einzigen
verblüffenden Zutat neu zu erfinden. „Doch Mälzers Neuerungen wirken
gewollt und bloß wie aufgehübschte Allerweltsgerichte.“ Für die bekommt er nur
13 Punkte.

„In der aufgefrischten italienischen Küche“ Cornelia Polettos, die ihr
Eppendorfer Restaurant am Jahresende auf Vermieterwunsch schließen muss,
„mochten wir vor allem die Subtilität, das behutsame Herausarbeiten der Aromen
auch bei Zutaten, die bei anderen oft fade schmecken. Es bleibt aber die
Frage, ob ihr das Kochen zuletzt noch Spaß machte – neben der immer aufwendigeren
Verwaltung der eigenen Marke mit Homestorys, Fernsehauftritten, Produktenentwicklungen
und Büchern.“ Bei Christian Rach gefielen in dessen „Tafelhaus“
in Ottensen „immer wieder Zutaten und Zubereitungen abseits des
kulinarischen Mainstream. Sympathisch an Rachs Kreationen ist auch die Beiläufigkeit,
mit der er teure und einfache, regionale und exotische Produkte verbindet.“
Beide bekamen jeweils 16 Punkte.

Auf diese Note, die einen „hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und
Qualität“ bedeutet, steigerte sich die Sizilianerin Anna Sgroi vom „Sgroi“ in St.
Georg. Die gelernte Friseurin und Autodidaktin am Herd „kocht auf der Basis der
süditalienischen Landküche, die sie verfeinert. Die meisten ihrer Gerichte wirken
fürs Auge simpel: wenige Bestandteile, die in Olivenöl oder einem Sud liegen.
Und simpel sind sie mitunter auch. Der warme Meeresfrüchtesalat mit Cocobohnen
und Gemüsevinaigrette enthielt kein Kräuterblättchen mehr als das,
was die Karte versprochen hatte. Augenfälliger wurde Anna Sgrois Perfektionismus
beim erstklassigen Wolfsbarschfilet mit gehackten Artischocken im Spinatmantel:
eine millimetergenau gewickelte grüne Kugel, in der bei jeder einzelnen
Schicht Garzeit und Würzung stimmten. Präzision auch bei den berühmten
Teigwaren des Hauses.“

Auf 15 Punkte verbesserten sich Thomas Sampl vom „Vleth” in der Speicherstadt
und Gerold Zogbaum von der „Küchenwerkstatt“ in Uhlenhorst.
Sampls „Labskaus mal anders“ kommt als „köstliche lange Frühlingsrolle auf
einer Galloway-Rinderkraftbrühe und schmeckt sehr gut – wie die meisten der
phantasievollen Gerichte von hoher Dekorationsqualität“. Zogbaum „pickt die
Trends der stilbildenden europäischen Küchen heraus und lässt seine Gäste
daran teilhaben, in einer Art Avantgarde light. Also ohne die ganz exklusiven
Produkte und die Garmethoden, für die man ein Chemielabor braucht. Aber mit
Detailversessenheit und Mut zur Überraschung“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Hamburg
halten weiterhin der „mit großer Souveränität alle möglichen Kochtraditionen
aufgreifende“ Thomas Martin vom „Jacobs“ an der Elbchaussee und der „beherzt
starke Gewürze einsetzende“ Wahabi Nouri vom „Restaurant Piment“ in
Eppendorf. Martin beeindruckte auch mit einer „Labskaus-Fantasie: ausgehöhlte
Rote Bete mit einer salzigen Lachsfüllung und gebackenem Eigelb, begleitet
von einem Dominostein aus Rote Bete-Crème, Petersiliengelee und zartestem
Matjes – eine witzige, verspielte Schöpfung. Nicht minder gelungen der geschmorte
Aal mit Rotweinjus, Speck, Zwiebeln und Selleriepüree, der dank der
feinfühligen Abstimmung aller Zutaten elegant geriet“. Der gebürtige Marokkaner
Nouri imponierte durch „fulminanten Lachs mit Gewürzkaffeearoma, federleichtem
Safranschaum und schlichtem Kartoffelsalat sowie bei einem Viererlei
aus Schokolade und mediterranen Früchten und Gewürzen, zusammengebunden
von einem kraftvollen Zitronenblatteis“. Beide bekamen 18 von 20 möglichen
Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”
Eine höhere Bewertung haben hierzulande nur 12 Köche.

Ihre 17 Punkte aus dem Vorjahr verteidigten mit kreativen Gerichten
Karlheinz Hauser im „Seven Seas“ auf dem Süllberg („jedes Mal staunen wir
über den monumentalen ‚kleinen Gruß aus der Küche’, der vom bildschönen
Mosaik von Lachs und Thunfisch bis zur fingernagelgroßen gebratenen Gänseleberschnitte
nichts auslässt.“) und Christoph Rüffer vom Restaurant „Haerlin“
im Hotel „Vier Jahreszeiten“ („ihm gelingen Kunststücke wie die Sauce aus gebundenem
Rotkohlsaft zum Wolfsbarsch mit Rosenkohlcrème oder die Gänseleber-
Hollandaise zum Kaisergranat-Tatar“).
Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 31 Restaurants
in Hamburg. 27 zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus,
wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen
müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag
erscheinende Reiseführer für Genießer (888 Seiten, 29.95 €) das Ende September
2010 eröffnete „Restaurant Dieter Müller“ auf dem Kreuzfahrtschiff „MS
Europa“ sowie alle 8, nicht jedem Passagier zugänglichen Restaurants der
„Queen Mary 2“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.
Als Neuheit wird der Gault Millau seit diesem Sommer auch als App fürs
iPhone im iTunes Store angeboten. Die Gault Millau Deutschland-App enthält
sämtliche Texte, Informationen und Bewertungen der Buchausgabe. Hinzu
kommen praktische Suchfunktionen, Kartenansichten sowie die Möglichkeit,
die Websites interessanter Lokale gleich zu besuchen und telefonisch einen
Tisch zu reservieren.

GM KOCH DES JAHRES 2011:http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GAULT MILLAU BADEN-WüRTTEMBERG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336763/Gault-Millau-Baden-Wuerttemberg-2011.html

GAULT MILLAU BAYERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336764/Gault-Millau-Bayern-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN BRANDENBURG: http://www.gourmet-report.de/artikel/336765/Gault-Millau-2011-in-Brandenburg.html

GAULT MILLAU 2011 IN BREMEN: http://www.gourmet-report.de/artikel/336766/Gault-Millau-2011-in-Bremen.html

GAULT MILLAU HAMBURG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336767/Gault-Millau-Hamburg-2011.html

GAULT MILLAU HESSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336768/Gault-Millau-Hessen-2011.html

GAULT MILLAU MECKLENBURG-VORPOMMERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336769/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2011.html

GAULT MILLAU NIEDERSACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336770/Gault-Millau-Niedersachsen-2011.html

GAULT MILLAU NRW 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336771/Gault-Millau-NRW-2011.html

GAULT MILLAU RHEINLAND-PFALZ 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336772/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2011.html

GAULT MILLAU SCHLESWIG-HOLSTEIN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336776/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2011.html

GAULT MILLAU SAARLAND 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336773/Gault-Millau-Saarland-2011.html

GAULT MILLAU SACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336774/Gault-Millau-Sachsen-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN SACHSEN-ANHALT: http://www.gourmet-report.de/artikel/336775/Gault-Millau-2011-in-Sachsen-Anhalt.html

GAULT MILLAU THüRINGEN 2011:
http://www.gourmet-report.de/artikel/336777/Gault-Millau-Thueringen-2011.html

GAULT MILLAU Deutschland
Bestellmöchlichkeit: 978-3-86244-002-3

Kevin Fehling

Im letzten Jahr noch zum Hoffnungsträger auf einen zweiten Michelin-Stern ernannt, nun zweifach dekorierter Sternekoch: Kevin Fehling, Chef de Cuisine des Gourmetrestaurants „La Belle Epoque“ im COLUMBIA Hotel Casino Travemünde. Als einer von fünf neuen Köchen in Deutschland wurde Fehling vom Guide Michelin 2011 heute in die Riege der Zwei-Sterne-Köche aufgenommen. Auch im regionalen Vergleich mit anderen hoch eingeschätzten Gourmetrestaurants an der Ostseeküste hängt das „La Belle Epoque“ die kulinarische Messlatte hoch.

Gourmetbereich als klares Identifikationsmerkmal

„Kevin ist ein Perfektionist mit höchsten Ansprüchen an sich selbst und an seine kulinarischen Kreationen. Der zweite Michelin-Stern ist eine Honorierung seines Ideenreichtums und bestätigt unser Ziel, das ‚La Belle Epoque’ in die Riege der ersten Gourmetadressen in Norddeutschland zu entwickeln“, so Katrin Hosbein, Direktorin im COLUMBIA Hotel Casino Travemünde. „Das Gourmetrestaurant ist ein elementarer Bestandteil unserer Philosophie, mit dem wir in den letzten Jahren ein klares Identifikationsmerkmal geschaffen haben.“ Hosbeins Dank galt auch der Hotelmuttergesellschaft: „Die Auszeichnung ist auch ein Erfolg der COLUMBIA Deutschland GmbH, die mit ihrer strategischen Ausrichtung auf den Kulinarikbereich die erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen und die Pläne unseres Hauses kontinuierlich unterstützt hat.“

Die hohe Kunst des Travemünder Chef de Cuisine

Fehlings individuelle und unverkennbare Handschrift überzeugt erneut die Juroren aller wichtigen Gourmetbewertungsorgane. So verleiht „Der Feinschmecker“ Fehling erstmals drei FFF – im Vorjahr waren es zweieinhalb. Der Varta-Führer vergibt an das „La Belle Epoque“ drei Diamanten und den Varta-Tipp für Küche und Service. Drei Kochlöffel im Aral Schlemmeratlas, außerordentliche neun Pfannen im „gusto“ sowie drei Kochmützen mit Tendenz zur nächst höheren Bewertung in „Der große Hotel & Restaurant Guide“ von Bertelsmann ergänzen die Gesamtheit der erstklassigen Urteile. Zudem wird vom Gault Millau in Kürze eine weitere herausragende Bewertung erwartet.

Klassische Nouvelle Cuisine neu akzentuiert

Die Kreationen des 33-Jährigen beruhen auf den Grundtechniken der klassischen Nouvelle Cuisine, die Fehling perfektioniert und auf kreative Art neu interpretiert. Dabei werden seine Kompositionen maßgeblich von internationalen Einflüssen geprägt. Bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung seiner eigenen „Aromatischen Weltreise nouvelle“ setzt Fehling auf vier Eckpfeiler: Modernität, Perfektion, Balance und Authentizität. „Mein Anspruch ist, permanent neue und damit überraschende Geschmackserlebnisse zu kreieren“, so Fehling. Der scheinbare Widerspruch bei der Komposition eines Gangs sei das Reizvolle, der anspruchsvollen Genießern unerwartete kulinarische Erfahrungen beschert.

Seit sechs Jahren überzeugt der gebürtige Delmenhorster als Küchenchef des „La Belle Epoque“. Im Herbst 2007 erkochte er sich seinen ersten Stern im Guide Michelin. Meisterköche wie Harald Wohlfahrt und Wahabi Nouri zählen zu seinen wichtigsten Mentoren. Von Wohlfahrt hat er das Streben nach Perfektion übernommen, von Nouri das individuelle Jonglieren mit verschiedenen Aromen und die Freude an der Integration exotischer – auch orientalischer – Produkte. Heute zeichnen genau diese internationalen Akzente Fehlings Kreationen aus.

www.columbia-hotels.com

Alle Michelin Sterne Restaurants sehen Sie hier: www.gourmet-report.de/artikel/336713/Die-Sterne-Restaurants-Deutschland-2011/

Kevin Fehling

„Aromatische Weltreise nouvelle“: Sterneküche mit kosmopolitischem Flair in Travemünde

Sternekoch Kevin Fehling verfeinert seine Küchenphilosophie und entführt Gourmets im „La Belle Epoque“ auf kulinarische Entdeckungsreisen

Kevin Fehling, Sternekoch aus dem „La Belle Epoque“ im COLUMBIA Hotel Casino Travemünde, lädt seine Gäste zur Sommersaison zu überraschenden Aromareisen ein. Die Kreationen des 33-Jährigen beruhen auf den Grundtechniken der klassischen Nouvelle Cuisine, die Fehling perfektioniert und auf kreative Art neu interpretiert. Dabei werden seine Kompositionen maßgeblich von internationalen, beispielsweise asiatischen und afrikanischen, Einflüssen geprägt. Bei der ständigen Weiterentwicklung seines Küchenkonzeptes der „Aromatischen Weltreise nouvelle“ setzt Fehling auf vier Eckpfeiler: Modernität, Perfektion, Balance und Authentizität.

Fehlings Anspruch: Individuelle Handschrift und Neukombinationen, die überraschen

„Die verschiedenen Komponenten eines Gangs müssen ausbalanciert sein und sich gegenseitig unterstützen, nicht überlagern. Nur so lässt sich Neues in unerwarteten Kombinationen kreieren“, so Fehling, der 2010 vom Guide Michelin zum Hoffnungsträger auf einen zweiten Stern ernannt wurde. Ein saisonales Highlight bietet Trendsetter Fehling im „La Belle Epoque“ mit seiner fein aromatischen Komposition von Langoustinos mit rosa Pfeffer, Erdbeergelee, Apfelblüten und Rosenwasser.

Fisch, Krusten- und Schalentiere arrangiert der Chef de Cuisine wie kein Zweiter mit exotischen Früchten und den Gästen oft noch unbekannten Produkten. So verwendet Fehling das Gel der japanischen Yuzu-Frucht beispielsweise in Kombination mit Hummer, um diesem einen außergewöhnlichen Frischekick zu verleihen. Eine Geschmackssymphonie der besonderen Art ist Fehlings Zubereitung von Seezungenfilet. In vier Etappen – mit Grapefruit-Gelee, Calamansi-Gel, Finger Lime und Yuzu-Gel – führt der Gourmetkoch den Genießer durch verschiedene Säuregrade auf eine kulinarische Erlebnisreise über mehrere Kontinente.

Inspiration durch Wohlfahrt und Nouri

Der gebürtige Delmenhorster zählt zu den erfolgreichsten Jungköchen Deutschlands. Seit fünf Jahren überzeugt er als Küchenchef des „La Belle Epoque“ im COLUMBIA Hotel Casino Travemünde. Vor drei Jahren erkochte er sich seinen ersten Stern im Guide Michelin. Auszeichnungen aller renommierten Gourmetführer folgten. Frühere Stationen Fehlings waren so renommierte Häuser wie die „Schwarzwaldstube“, das „Piment“, das „Wollenberg“ oder das „Venezia“ auf der MS Europa. Meisterköche wie Harald Wohlfahrt und Wahabi Nouri zählen zu seinen wichtigsten Mentoren. Von Wohlfahrt hat er das Streben nach Perfektion übernommen, von Nouri das individuelle Jonglieren mit verschiedenen Aromen und die Aufgeschlossenheit gegenüber exotischen – auch orientalischen – Produkten. Heute zeichnen genau diese Weltoffenheit und das kosmopolitische Flair Fehlings Kreationen aus.

Direkt an der Travemünder Promenade am 80 Meter breiten Sandstrand liegt das im Jahr 2003 neu eröffnete Hotel im historischen Gebäude des ehemaligen „Conversationshauses“ von 1914. Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel besitzt neben 72 Zimmern drei Restaurants, einen Spa- und Beautybereich, einen Ballsaal sowie weitere Räumlichkeiten für Veranstaltungen. In etwa 15 Minuten Fahrzeit ist man in der Lübecker Altstadt und auch von der Innenstadt Hamburgs aus sind es nur knapp 90 Kilometer bis zum COLUMBIA Hotel Casino Travemünde.

Scharfes Design überzeugt Sterneköche

Köche des Jahres arbeiten mit Chroma type 301 Kochmessern

Porsche Design kommt in der Spitzengastronomie gut an.
Im November kamen Harald Wohlfahrt, Klaus Erfort und Wahabi Nouri zu höchsten
Koch-Ehren: Der „Guide Michelin“ ehrte Wohlfahrt („Traube Tonbach“, Baiersbronn)
erneut mit drei Sternen – der höchsten Auszeichnung des bekannten Restaurant-
Führers. Den Titel „Koch des Jahres“ erhielt Nouri („Piment“, Hamburg)
vom Gastronomieführer „Gault Millau“ und Erfort („Gästehaus“, Saarbrücken) vom
Fachmagazin „Der Feinschmecker“. Die Gemeinsamkeit der drei Spitzenköche: sie
arbeiten mit Chroma Type 301 Kochmessern – Design by F.A. Porsche.

Die Messer der Serie Chroma Type 301 designed by F.A. Porsche zeichnen sich
durch ihre besondere Schärfe sowie ihr einzigartiges Design aus, das im renommierten
Porsche Design-Studio in Zell am See (Österreich) entstand. Im Vergleich
zu herkömmlichen Messern stehen sie in der Küche, statt wie bisher zu liegen.
Entwickelt wurden die Messer unter anderem in Zusammenarbeit mit bekannten
Küchenchefs. Bei der täglichen Arbeit schätzen sie die Messer insbesondere aufgrund
des ergonomischen und ermüdungsfreien Griffs. Er bestehet aus 18/10 Edelstahl
und die Klinge aus japanischen Pure 301 Steel.

Das Porsche Design-Studio in Zell am See steht für die klare, zeitlose und unverwechselbare
Design-Handschrift, die alle Produkte der Porsche Design Group auszeichnet.
Zudem ist das Studio für andere Unternehmen im Bereich Industrie- und
Produktdesign tätig und zählt zu den renommiertesten Designhäusern Europas.