SAVOIR-VIVRE-MESSE 2014

Vom 25.-27. April präsentiert die SAVOIR-VIVRE–GOURMETMESSE 2014 Wein und Kulinarik in den Börsensälen der Hamburger Handelskammer.

Wessen Motto die „Kunst, das Leben zu genießen“ ist, sollte sich den April 2014 im Kalender rot anstreichen: Das Reise- und Gourmetmagazin SAVOIR-VIVRE erklärt ihn zum „Norddeutschen-Gourmet-Monat“ (1. – 27. April). 24 Tage besondere Genüsse, die vom 25.-27. April in der „SAVOIR-VIVRE-MESSE 2014“ gipfeln.

SAVOIR-VIVRE-GOURMET-MESSE 2014 (25. – 27. April)
Wein und edle Wässer – Delikatessen – Seminare und Tastings
Vom 25.-27. April 2014 findet in den hanseatischsten Räumen Hamburgs die „SAVOIR-VIVRE- GOURMET-MESSE“ statt. In den alten Börsensälen, im Herzen der Hansestadt, direkt am historischen Rathaus, werden Winzer ihre wertvollen Kreationen präsentieren: Zum Probieren und auch direkt zum Bestellen beim Winzer! Darüber hinaus steht „SAVOIR-VIVRE“ natürlich auch für essbare Köstlichkeiten. Auf dem „Marktplatz der Genüsse“ können Gäste die Teilnehmer des „Norddeutschen-Gourmet-Monats” und die Hersteller feinster Delikatessen und edlen Brände kennen lernen. Spannende, von Experten geleitete, Seminare und Tastings zum Thema Wein und Delikatessen begleiten die Messe: Der Norden dreht auf!

Die SAVOIR-VIVRE-MESSE ist Abschlussveranstaltung des NORD-DEUTSCHEN GOURMET-MONATS.

Norddeutscher-Gourmet-Monat (1. – 27. April)
Winzer und Gastronomen – gemeinsam sind sie am stärksten! SAVOIR-VIVRE ruft den ersten „Norddeutschen-Gourmet-Monat“ aus: Vom Gerry Weber Stadion in Halle (Westfalen) bis rauf nach Sylt werden Restaurateure und Weinschaffende in dieser Zeit gemeinsam abgestimmte „SAVOIR-VIVRE-MENÜs“ kreieren. Ab dem 1. April 2014 können Gourmets in vielen Restaurants des Nordens von SAVOIR-VIVRE empfohlene Gangfolgen samt korrespondierender Weine genießen. Alle Weine und viele Delikatessen stammen von Winzern, die auch auf der Gourmet-Messe ausstellen und dort persönlich für Gespräche bei Wine & Talk zur Verfügung stehen. Darüber hinaus haben die Restaurantgäste bei diversen Veranstaltungen die Chance, die Winzer während moderierter Gala-Abende persönlich kennen zu lernen.

SAVOIR-VIVRE-MESSE 2014:
Weinmesse und Genussmesse in den historischen
Börsensälen der Hamburger Handelskammer –
25. bis 27. April 2014

Eintrittspreis:
EUR 9,00 pro Person. Alle Seminare im Eintritts-Preis enthalten

Käsemarkt am Kiekeberg

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg präsentiert am Sonntag, dem 3. Juni, von 10 bis 18 Uhr die Geschmacksvielfalt norddeutscher Spezialitäten. Besucher können direkt mit den Erzeugern ins Gespräch kommen, die Produkte an Ort und Stelle verkosten und erwerben. Der Eintritt kostet für Erwachsene 8 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Auf dem Genussmarkt stellen die besten Nahrungsmittelproduzenten Norddeutschlands ihre hochwertigen Lebensmittel vor. Alle Produkte sind nach traditioneller Art handwerklich hergestellt. Im Mittelpunkt stehen Käsespezialitäten aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch. Ergänzt wird das Angebot durch Fleisch und Wurst, Weine und Säfte, Kräuter und Chutneys, Süßes und Saures. Der Käsemarkt findet in Zusammenarbeit mit Slow Food Hamburg statt. Neu ist in diesem Jahr der Slow-Markt. In diesem Bereich bieten die Hersteller Produkte an, die den Kriterien von Slow Food entsprechen.

Das Rahmenprogramm informiert über Hintergründe der Nahrungsmittelproduktion und lädt zum Mitmachen ein. Bei geführten Verkostungen von Slow Food Hamburg erwarten die Besucher Geschmackserlebnisse zum Thema Milch. Außerdem können die Besucher beim Fischräuchern zusehen und sich bei Vorträgen informieren. Auch für Kinder wird einiges geboten: an einem Kuhmodell das Melken üben, selber Butter herstellen und Kühe und Mäuselesezeichen basteln.

Auf dem Käsemarkt vertreten sind auch die Preisträger des Norddeutschen Käsepreises 2012. Sie werden am Donnerstag, dem 22. Mai, um 10 Uhr im Freilichtmuseum am Kiekeberg für ihre Verdienste um die norddeutsche Käsekultur ausgezeichnet. Außerdem wird auf dem diesjährigen Käsemarkt die Niedersächsische Käsestraße gegründet, ein Zusammenschluss von handwerklich arbeitenden Molkereien und Käsereien.

Bereits zum 14. Mal lädt das Freilichtmuseum am Kiekeberg zum Käsemarkt ein. Der Erfolg des Aktionstages liegt in der Mischung aus Probieren, Kaufen und Erleben. Alle Produkte sind selbstverständlich handgemacht und von hoher Qualität. Die Besucher begeben sich auf eine geschmackliche Reise von der Erzeugung bis zur Fertigstellung bestimmter Produkte. Expertengespräche und Rezepttipps sind natürlich eingeschlossen.

Mehr zum Thema Lebensmittelproduktion zeigt das neue Agrarium. Deutschlands erste Ausstellungswelt zu Landwirtschaft und Ernährungsindustrie wird am 5. Mai im Freilichtmuseum am Kiekeberg eröffnet.

www.kiekeberg-museum.de

Hobbykochwettbewerb in Hamburg

Szene Hamburg und die Meridian Kochschule suchen Deutschlands fittesten Hobbykoch

Fit am Herd und in der norddeutschen Küche zuhause? Das können Hobbyköche jetzt beweisen – beim ersten Kochwettbewerb von Szene Hamburg und der Meridian Kochschule.

Die norddeutsche und speziell die „Hamburger Küche“ ist geprägt durch ein umfangreiches Fisch-Angebot aus der Elbe und der nahen Nord- und Ostsee. Neben heimischen Fischen kommen regionale Gemüsesorten in den Topf und der weltweite Handel über den Hafen bringt den besonderen Kick durch Gewürze und exotische Genussmittel aus Indien oder Südamerika. Labskaus, Grünkohl und Steckrübeneintopf sind also nicht alles, was der Norddeutsche auf den Tisch bringt. Und jetzt kommen die Hobbyköche ins Spiel: Zusammen mit dem Stadtmagazin Szene Hamburg sucht die Meridian Kochschule der norddeutschen Küche zugewandte Küchenhelden, die ein Hamburger 3-Gänge-Menü zaubern. Die Gerichte sollten aus saisonalen Zutaten bestehen, vier Personen satt machen und einen Bezug zur schönsten Stadt der Welt haben. Mitmachen können alle Hobbyköche. Wer allerdings eine Kochausbildung hat und/oder in der Gastronomie tätig ist, darf nicht teilnehmen.

Die Autoren der drei besten Menüs, die bis zum 15. Februar 2012 an info@meridian-kochschule.de geschickt werden, werden am 24. März 2012 zum Vorkochen in die Meridian Kochschule eingeladen. Dort erwarten sie eine perfekt ausgestatte Küche und vier Juroren: Sara Sausmikat-Theilen vom Vitalhotel Alter Meierhof, Bianca König vom Feinkosthandel „mysupper“, Küchenchef der Meridian Kochschule, Niels Vietheer, und Chefredakteurin Lisa Scheide von Szene Hamburg. Den Finalisten winkt – neben der Ehre – eine Reihe von attraktiven Preisen.

Weitere Informationen zu den Kochkursen und zum Wettbewerb „Szene Hamburg und die Meridian Kochschule suchen Deutschlands fittesten Hobbykoch“ erhalten Sie unter Telefon 0 40/67 10 86-60.

Landhotel Tetens: "Nahe der dänischen Grenze – Feiern und Schlemmen zwischen Marsch und Geest"

Direkt vor den Toren Dänemarks zwischen Nord- und Ostsee lädt das Landhotel Tetens zum Feste feiern auf nordfriesisch ein. Ob Weihnachten, Silvester, Hochzeitsfeiern oder andere Anlässe – die Landschaft Süderlügums und die typisch nordische Gastlichkeit bieten den idealen Rahmen für ein unvergleichliches Erlebnis mit Freunden oder Familie. Hier wird zudem gesund gekocht – mit heimischen Produkten. Informationen und Buchungen unter www.landhotel-tetens.de

Friesisch gemütlich und heimelig – das zeichnet das beschauliche Landhotel Tetens im Norden Deutschlands, an der Grenze zwischen Marsch und Geest, aus. Ideal ist das Hotel samt Restaurant vor allem für Feste jeglicher Art. Egal ob Hochzeiten, Geburtstage, Weihnachtsfeiern oder Firmenevents – Gastgeberin Maren von Eitzen und ihr Team übernehmen die gesamte Organisation und machen jede Feier unvergesslich.

Kulinarisch können sich Feinschmecker auf traditionelle und raffinierte Köstlichkeiten freuen. So stehen klassische Gerichte wie saftige Scholle mit Bratkartoffeln neben raffinierten norddeutschen Leckereien auf der Speisekarte. Dabei verwendet die Küchencrew regionale Produkte: der Fisch kommt aus heimischen Gewässern, das Rindfleisch aus der norddeutschen Tiefebene, das Geflügel aus Dithmarschen und das Gemüse von nahegelegenen Landwirten. Zu den Speisen wählen die Besucher aus erlesenen Weiß- oder Rotweinen ausgewählter Weingüter und genießen die warme Atmosphäre des reetgedeckten Gasthauses.

Wer das Auto nach einem langen Abend lieber stehen lässt oder gar eine weite Anreise hat, übernachtet im gemütlichen Landhotel in friesischem Ambiente ab 48 Euro im Einzelzimmer und 78 Euro im Doppelzimmer pro Nacht inklusive Frühstück. 13 Zimmer, dekoriert mit historischen Bildern und antiken Möbelstücken, versprühen nordischen Charme und laden zum Entspannen ein.

http://www.landhotel-tetens.de

Stoppelgänse bei Otto Gourmet

Neu und nur im September

Schon Wilhelm Busch hat über sie gedichtet: „ Jeder der Verstand hat, spricht: einen schöneren Vogel gibt es nicht.“ Gemeint sind Stoppelgänseâ. Otto Gourmet bietet diese fast vergessene Spezialität aus der norddeutschen Dümmerregion dieses Jahr an zwei Lieferterminen frisch an: Anfang und Mitte September (KW 36 und KW 38). Preis: 19,90 €/kg.

Stoppelgänse sind ca. acht Wochen alte Weidegänse, die noch vor dem ersten Umfedern mit rund drei Kilogramm geschlachtet werden. Noch Anfang des vergangenen Jahrhunderts galten sie als Delikatesse. Sie sind fettarm, bekömmlich und werden innerhalb von zwei Stunden zu einem köstlichen Braten.

„Unsere Stoppelgänse stammen vom Familienbetrieb M. Claßen aus Bakum, die ihre Gänsezucht aus Leidenschaft betreiben. Die Tiere leben ab der dritten Lebenswoche auf einer Maisfläche, deren Pflanzenbestand sie inklusive Weidegras komplett verzehren. Zugefüttert werden lediglich Hafer und Weizen aus eigenem Anbau. Die Schlachtung erfolgt direkt auf dem eigenen Hof. Das bedeutet für die Tiere so wenig Stress wie möglich durch sehr kurze Transportwege,“ so Mitinhaber Wolfgang Otto im Gourmet Report Gespräch.

www.otto-gourmet.de

Norddeutscher Käsepreis 2010 verliehen

Im Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde am Montag zum sechsten Mal der Norddeutsche Käsepreis verliehen. Astrid Grötelüschen, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung in Niedersachsen, ließ es sich an einem ihrer ersten Arbeitstage nicht nehmen, die feierliche Preisverleihung im Historischen Tanzsaal des Freilichtmuseums zu vollziehen. Ausgezeichnet wurden Horst von Thaden von der Molkerei Hasenfleet in Oberndorf (Niedersachsen) und Hartmut Kittler von der Meierei-Genossenschaft Holtsee-Ascheberg in Holtsee (Schleswig-Holstein). Der Ehrenpreis 2010 ging an den KäseStraße Schleswig-Holstein e. V. für sein unermüdliches Engagement für den norddeutschen Käse.

Die traditionellen Käsesorten der beiden Preisträger und viele weitere handwerklich produzierte Lebensmittel werden auf dem Käse- und Genussmarkt am Sonntag, dem 9. Mai, von 10 bis 18 Uhr im Freilichtmuseum am Kiekeberg zu verkosten sein. Bei Vorträgen und bei Verkostungen ihrer Produkte an den Ständen bringen die Preisträger Besuchern die Käsevielfalt geschmacklich und informativ näher.

„Die Verleihung des Norddeutschen Käsepreises ist für mich als neue Ministerin in Niedersachsen eine ganz besondere Ehre“, sagte Landwirtschaftsministerin Grotelüschen zu Beginn der Veranstaltung. Sie freue sich, dass regionale Produzenten wie die Käsepreisträger durch ihre gläserne Produktion zu einer Vertrauensbindung zwischen Verbraucher und Hersteller beitragen. Heiner Schönecke, Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg e. V. betonte: „Gerade die Wissensvermittlung in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung ist eine der zentralen Aufgaben unseres Museums. Aus diesem Grund engagieren wir uns für den norddeutschen Käse und
andere regionale Produkte, und aus diesem Grund bauen wir das Agrarium. Dort zeigen wir ab 2012 für alle Sinne wahrnehmbar, wie Landwirtschaft früher betrieben wurde und wie Landwirtschaft heute aussieht.“

Dr. Burchard Bösche von Slow Food Hamburg übergab die Auszeichnungen an die drei Preisträger des Jahrs 2010. In seinen Laudationes hob er die herausragende handwerkliche Qualität der beiden Käseproduzenten hervor.
Die Molkerei in Hasenfleth hat sich mit ihren ausgesuchten Milcherzeugnissen unter Feinschmeckern im gesamten norddeutschen Raum einen Namen gemacht. Vor allem ihr handgeschöpfter Quark und „Omas Schichtkäse“ aus bester, nicht homogenisierter Milch ist geschmacklich ein Erlebnis, das seinesgleichen sucht.
Die Meierei-Genossenschaft Holtsee-Ascheberg im schleswig-holsteinischen Holtsee hat sich in besonderem Maße um den wohl traditionsreichsten norddeutschen Käse verdient gemacht: den Tilsiter. Bei der Herstellung dieses klassischen Rotschimmel-Käses aus erlesener Milch, natürlich ausschließlich aus der nächsten Umgebung, hat es diese Käserei zu wahrer Meisterschaft gebracht. Auch sie ist mit ihren Erzeugnissen bei Gourmets weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. „Die Käseproduzenten sind für mich die Winzer des Nordens. Wie beim Wein haben sie es mit Rohstoffen aus der Natur zu tun. Vielleicht haben die Käsereien einen noch anspruchsvolleren Beruf als die Winzer, denn sie können ihr fertiges Produkt nicht in Flaschen abfüllen. Der Käse lebt weiter und man muss sich jeden Tag um ihn kümmern“, schwärmt Dr. Bösche von der Arbeit der Käsereien.

Der Ehrenpreis 2010 ging an den KäseStraße Schleswig-Holstein e. V., vertreten durch dessen Vorstandmitglied Joachim Burgemeister und den Gründungsvorsitzenden Detlef Möllgaard. Die KäseStraße Schleswig-Holstein wurde für ihr unermüdliches Engagement für den norddeutschen Käse ausgezeichnet. Seit nunmehr zehn Jahren widmet sich der Verein dem Ziel, die traditionelle Herstellung von Käse in Schleswig-Holstein zu verbreiten.

Neue nordische Küche légère

Gourmetstandort Wilhelmshaven: „Neue nordische Küche légère“ an der Nordsee

André Stolle vom COLUMBIA Hotel Wilhelmshaven präsentiert Küchenkonzept mit nordischer Ausrichtung

André Stolle, Küchenchef des Gourmetrestaurants „Marco Polo“ im COLUMBIA Hotel Wilhelmshaven, präsentiert zur neuen Saison ein weiterentwickeltes Küchenkonzept: Mit der „Neuen nordischen Küche légère“ ergänzt der gebürtige Thüringer den bislang regionalen Schwerpunkt um traditionelle nordische Komponenten. „Eine klare internationale Tendenz mit erweiterter Blickrichtung zu den nordischen Ländern, die stärkere Integration von typischen norddeutschen und nordischen Produkten sowie eine neue Reinheit der Zutaten sind nur einige der Bestandteile unserer neuen Philosophie“, so der Chef de Cuisine, der vom Guide Michelin Ende 2009 zu einem Hoffnungsträger für den ersten Michelin-Stern in diesem Jahr erkoren wurde.

Highlights der neuen Karte
Laut Meinung des Gault Millau, der das „Marco Polo“ mit 16 Punkten und zwei Hauben bewertet und Stolle zu einem der Aufsteiger 2009 zählt, beeindruckt dieser unter anderem mit Neuinterpretationen von Küsten-Klassikern. „Zu den kulinarischen Leuchttürmen, die in der norddeutschen Tiefebene so rar sind wie Oasen in der Sahara, kam endlich ein weiterer hinzu“, so der erleichterte Kommentar im Selects-Magazin, das in Kooperation mit dem Gault Millau Restaurantführer erscheint. Zu den Höhepunkten der neuen Frühjahrs-Karte zählen unter anderem Katenrauchwurst mit Knollensellerie, Entenleber und Matjes oder geangelte Meerforelle mit Banane, Bacon und Ölrauke. „Nordische Naturprodukte waren schon immer Hauptbestandteil unserer Karte. Fortan werden wir Natürlichkeit und Klarheit der Erzeugnisse jedoch zur obersten Prämisse machen“, erklärt Stolle. Damit einher geht eine stärkere Ausrichtung der Karte an die jeweils charakteristischen Produkte der wechselnden Jahreszeiten. „So rein und frisch wie der Norden“ ist der Anspruch des Ausnahmekochs, der seine neue Regionalküche an die Vielfalt und das Angebot der Nordsee sowie ihrer angrenzenden Ressourcen angelehnt sieht.

Öffnung der allgemeinen Nahrungsmittelkultur

Laut Stolle sollten nordische Rohstoffe auch in der allgemeinen Nahrungsmittelkultur eine größere Rolle spielen. Typisch für die nordischen Regionen sind die generell eher niedrigen Temperaturen, ein langsames Artenwachstum sowie der daraus resultierende stärker ausgeprägte Geschmack von Fisch und Schalentieren. Dennoch seien die nordischen Küchen und Lebensmittel durch den Wandel der Zeit heute unterbewertet, bedauert Stolle.

Erstklassiger Werdegang
André Stolle absolvierte seine Ausbildung bei Meisterköchen wie Jean-Claude Bourgueil, Jörg Müller oder Joachim Wissler und schaffte es innerhalb kürzester Zeit in den kulinarischen Sternenhimmel. Im Romantik-Hotel „Altes Gymnasium“ in Husum erkochte er sich 2005 seinen ersten Michelin-Stern. 2006 verlieh ihm der Gault Millau 16 Punkte. 2007 wechselte der heute 34-Jährige an den Bodensee ins ebenfalls mit einem Stern dekorierte Restaurant des Romantik-Hotels „Residenz am See“ in Meersburg. Seit 2009 ist das „Marco Polo“ im COLUMBIA Hotel Wilhelmshaven seine Wirkungsstätte.

Weitere Informationen unter: www.columbia-hotels.com

Schwarzwald in Bayern?

25 Prozent der Norddeutschen glauben, der Schwarzwald
läge in Bayern – das ergab eine Studie von fly-baden.com

Mehr als die Hälfte der
Norddeutschen weiß nicht, wo der Schwarzwald liegt. Ein Viertel
aller Befragten vermutet ihn in Bayern, nur 45 Prozent kennen die
richtige Antwort: Baden. Das ergab eine repräsentative forsa-
Umfrage* in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen im
Auftrag der Tourismus-Kooperative fly-baden.com. Vor allem
Jüngere tappen im Dunkeln: 41 Prozent der 14- bis 29-Jährigen
vermuten den Schwarzwald in Bayern, 11 Prozent können ihn
geographisch nicht verorten. „Wahrscheinlich kennen sich viele
Norddeutsche am Mittelmeer besser aus als in Süddeutschland.
Dabei verpassen sie eine der sonnigsten und vielfältigsten
Urlaubsregionen ihres Landes“, sagt Martin Wacker von flybaden.
com. Es sei leicht, sein Wissen aufzupolieren: Air Berlin fliegt
ab Hamburg mehrmals täglich zum Flughafen Karlsruhe/Baden-
Baden (FKB).

Unerforschte Gourmetregion

Was viele nicht wissen: Baden ist eine kulinarische Spitzenregion. Es
hat die höchste Dichte an Sterne-Restaurants in Deutschland. Die
regionalen Gerichte sind von der französischen Küche beeinflusst,
klingen aber ganz anders: Brägele, Laubfröschle und Bibbeleskäs. Im
Norden kennt sie allerdings fast niemand. Geläufiger sind da schon
Landjäger, Flädlesuppe und Schäufele. Von diesen Gerichten hat
immerhin jeder Dritte schon einmal gehört. Exportschlager ist die
Schupfnudel: 79 Prozent der Nordlichter kennen die beliebte
badische Mehlspeise. Unter Baden-Besuchern sind es sogar 89
Prozent.
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Vielfalt für jeden Geschmack

Bisher zog es vor allem ältere Norddeutsche (68 Prozent) nach
Baden. Dabei gibt es dort auch für Jüngere und Familien viel zu
entdecken: Zum Beispiel hat gerade die alemannische „Fasnet“
begonnen, bei der Narren mit ihren aus Holz geschnitzten Masken
und farbenfrohen Kostümen durch die Straßen ziehen. Der
Schwarzwald bietet Radfahrern, Wanderern und Naturliebhabern
beste Voraussetzungen. Städtisches Ambiente und ein breites
kulturelles Angebot finden Besucher in Karlsruhe. In der eleganten
Bäderstadt Baden-Baden lassen sich Kulturgenuss und Entspannung
miteinander verbinden. In der Rheinebene können Urlauber
wandern, Pferderennen erleben oder Golfbälle schlagen. Dort, in
Rust bei Freiburg, liegt auch der Europa-Park, Deutschlands größter
Freizeitpark.

Wer die Region Baden erst einmal am Bildschirm entdecken möchte,
steuert am besten www.fly-baden.com an. Von dort führen wenige
Klicks zur Online-Buchung eines Direktfluges ab Hamburg.

Landfrauenküche

NDR, Montag, 21.12. um 17:15 Uhr

Landfrauenküche

Aus Hamburg

Ein Wettstreit norddeutscher Landfrauen

Fünf Landfrauen aus den norddeutschen Bundesländern kommen zusammen, um sich gegenseitig zu bekochen. Sie alle haben einen engen Bezug zu ihrer Region, stellen die regionale Küche vor und gewähren einen Einblick in ihr Leben auf dem Lande. Jede von ihnen lädt die anderen Landfrauen einmal zu sich ein und serviert ihren Gästen ein Drei-Gänge-Menü. Das wird anschließend von ihren Mitstreiterinnen bewertet. Um den Titel der Siegerin bemühen sich: Birgit Mählmann aus Hamburg, Martina Metzger-Petersen aus Schleswig-Holstein, Verena Schwarzhans aus Niedersachsen, Ilse Gartelmann aus Bremen und Sieglinde Schröder aus Mecklenburg-Vorpommern.

Birgit Mählmann aus Hamburg macht den Anfang. Sie lebt und arbeitet im Alten Land, dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Europas, bereits in fünfter Generation wird der Obstbauernhof bewirtschaftet. Die Aufregung ist groß, Birgit ist die Erste von fünf Landfrauen, die heute erstmalig aufeinander treffen. Werden sich alle gut miteinander verstehen? Bevor es jedoch zum leckeren Dinner kommt, stellen Birgits Mann und ihre Tochter Pia die Sehenswürdigkeiten des Ortes im Alten Land vor, zeigen Besonderes aus der Region und geben einen Einblick in den Alltag einer Bio-Apfelbäuerin. Birgit bereitet folgendes Menü: Kürbis-Apfel-Suppe, Schweinemedaillons mit Fenchelgemüse und Rote Grütze. Zum Abschluss hat sich Landfrau Birgit noch was ganz Spezielles ausgedacht …

Sansibar eröffnet Filiale in Hamburg

Der bekannteste Sylt-Export kommt nach Hamburg ins Hambuger Alsterhaus: das Sansibar Festland Bistro!

Längst zu einer der erfolgreichsten deutschen Lifestyle Marken avanciert, kann man „Sansibar“ deutschlandweit auf vielerlei Art erleben: Wein, Kleidung, Gewürze oder Geschirr. Zukünftig können die Hamburger auch außerhalb der Norddeutschen Insel – auf dem Festland – in kulinarischen Sansibar-Genüssen schwelgen!

Auf kleiner, aber prominenter Fläche im Alsterhaus mit Terrasse über den Dächern Hamburgs wird das erste Sansibar Festland Bistro im März 2010 seine Pforten öffnen. Für die kleine Karte wird die Küchencrew natürlich in die Originalrezepte eingewiesen, damit es genauso lecker schmeckt wie in der Sansibar am Strand von Rantum.