Jodmangel mindert die Intelligenz bei Kindern

Wissenschaftler befürchten, dass bis zu 50 Prozent aller Neugeborenen in Europa aufgrund von Jodmangel in der Gehirnentwicklung beeinträchtigt sind.

Der Mikronährstoff Jod ist essentiell für die Entwicklung von Intelligenz bei Kindern und Jugendlichen. Mit der Krakauer Erklärung zu Jod (Kraków Declaration on Iodine) fordern Wissenschaftler des EU-geförderten Projektes EUthyroid und mehrere Interessengruppen Entscheidungsträger in Europa auf, jetzt politische Maßnahmen zu setzen, die dem weitverbreiteten Jodmangel entgegenwirken. Gestern präsentierten europäische Wissenschaftler aus 27 Ländern in Krakau (Polen) ihre Ergebnisse zu dem derzeitigen Stand von Jodmangelerkrankungen, die innerhalb des Projekts EUthyroid (Projektnummer: 634453) entstanden sind, das vom Horizon2020 Forschungs- und Innovationsprogramm gefördert wurde.

Trinkwasser und Nahrung liefern den wichtigen Mikronährstoff Jod

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Gute Laune durch Trinken

Studie unter jungen Frauen – Richtiges Trinken hebt die Stimmung

Wer viel Wasser trinkt, ist besser gelaunt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie aus der Fachzeitschrift Appetite, für die ein amerikanisch-französisches Forscherteam den Zusammenhang zwischen täglicher Wasseraufnahme und persönlichem Gemütszustand untersucht hat. Unter den Studienteilnehmerinnen zeigten diejenigen eine deutlich positivere Stimmung, deren tägliche Flüssigkeitsaufnahme über Getränke und Nahrung bei etwa drei Litern lag. „Die Studie unterstreicht den engen Zusammenhang von Ernährung und psychischem Wohlbefinden“, sagt Internist Dr. Johannes Naumann vom Universitätsklinikum Freiburg. „Wer sich ausgewogen ernährt und auf geeignete Durstlöscher wie natürliches Mineralwasser zurückgreift, tut auch seiner seelischen Verfassung etwas Gutes.“

Aus Sicht des Internisten habe die Studie eine besondere Relevanz, da neben der Wasseraufnahme noch weitere, die Stimmung beeinflussende Faktoren berücksichtigt wurden: „Unterm Strich zeigte sich deutlich: Eine leicht erhöhte Wasseraufnahme über Nahrung und Getränke erklärte die positivere Stimmung besser als andere Faktoren wie sportliche Aktivität oder Nährstoffaufnahme“, so Dr. Naumann. Damit greife die Studie ein wichtiges Gesundheitsthema auf, da schlechte persönliche Stimmung zu körperlichen Beschwerden wie Herzproblemen beitragen kann.

Für die Studie untersuchten die Forscher fünf Tage lang die durchschnittliche Wasseraufnahme von 120 jungen, gesunden Frauen. Parallel dazu wurde anhand eines psychologischen Stimmungstests der Gemütszustand der Frauen ermittelt. Mit diesen Daten konnten die Forscher feststellen, dass die Gruppe der Frauen, die eine hohe Wasseraufnahme zeigte (mehr als 3 Liter täglich), im Stimmungstest signifikant besser abschnitt als die „Wenigtrinker“, deren tägliche Wasseraufnahme unterhalb der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Mindestmenge von 2,65 Litern lag.

Die Studie: www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0195666315002287

Fettgeschmackswahrnehmung

Wichtiges Detail der Fettgeschmackswahrnehmung aufgeklärt

Wissenschaftler des Deutschen Instituts für
Ernährungsforschung (DIfE) haben in Zusammenarbeit mit Forschern der
Technischen Universität München (TUM) erstmals drei fettspaltende Enzyme
(Lipasen) im menschlichen Speicheldrüsengewebe der Zunge nachgewiesen.
Ihre Existenz beim Menschen war lange Zeit umstritten. Das Vorhandensein
der Enzyme in direkter Nähe zu den Geschmacksknospen sowie sensorische
Testergebnisse der neuen Studie sind ein weiteres Indiz dafür, dass
Menschen Fette geschmacklich wahrnehmen können. Das Wissenschaftlerteam
unter Führung von Maik Behrens vom DIfE publizierte seine Ergebnisse nun
in der Fachzeitschrift Journal of Lipid Research (N. Voigt, J. Stein et
al., 2014).

Die Geschmackswahrnehmung spielt für die Nahrungsaufnahme eine
wesentliche Rolle. Sie hilft uns dabei zu entscheiden, welche Nahrung
dem Körper Energie und lebensnotwendige Bausteine liefert und welche
besser gemieden werden sollte. Die Natur hat es dabei so eingerichtet,
dass wir Geschmacksvorlieben für die zwei Makronährstoffe Kohlenhydrate
und Eiweiße entwickelt haben, wobei wir kohlenhydratreiche Nahrung mit
dem Süßgeschmacksrezeptor und eiweißreiche Speisen mit Hilfe des
Umamirezeptors erkennen können*. Ob Menschen jedoch auch Fett, den
dritten und energetisch bedeutsamsten Makronährstoff, schmecken können,
ist immer noch umstritten.

Viele Wissenschaftler gehen bislang davon aus, dass sich die
menschliche Vorliebe für Fett hauptsächlich auf den Geruchs- und
Tastsinn gründet, die auf die im Fett gelösten Aromastoffe und die
Beschaffenheit fetthaltiger Nahrung ansprechen. Ergebnisse von
Untersuchungen an Nagern und Menschen sowie der kürzlich von
DIfE-Forschern in Geschmacksknospen entdeckte Fettsäurerezeptor GPR120**
erhärten jedoch den Verdacht, dass auch der Geschmackssinn an der
Wahrnehmung von Fett beteiligt sein könnte und damit die Vorliebe für
fettreiches Essen beeinflusst. Jedoch war bislang keine Lipase im
Speichel bekannt, die erklären könnte, wie die für die Aktivierung des
GPR120 benötigten Fettsäuren aus den Nahrungsfetten freigesetzt werden.

Diese Lücke schließt die aktuelle Studie. Sie zeigt erstens, dass
entgegen früherer Annahmen die Von-Ebner-Speicheldrüsen, die ihre
Sekrete direkt in die Gräben von Geschmackspapillen freisetzen, Lipasen
herstellen. Diese lokal wirkenden Lipasen sind in der Lage, Fettsäuren
aus den Nahrungsfetten (Triglyceriden***) abzuspalten, die dann vom
GPR120-Rezeptor erkannt werden könnten. Zum zweiten belegt die Studie
dass Probanden einen schwächeren Fettgeschmack wahrnehmen, wenn sie
Nahrungsfette zusammen mit einem Hemmstoff verkosten, der die
Lipaseaktivität verringert. Beide Beobachtungen entkräften zudem ein von
Kritikern der „Fettgeschmackstheorie“ angeführtes Argument, dass in
Speisen kaum freie Fettsäuren enthalten sind, die einen
Fettsäurerezeptor aktivieren und damit einen Fettgeschmack auslösen
könnten.

„Wir gehen derzeit davon aus, dass die von uns identifizierten Lipasen
für die Verdauung der Fette nur eine untergeordnete Rolle spielen“,
sagt Nadine Voigt, Erstautorin der Studie. „Die von den Enzymen aus den
Nahrungsfetten freigesetzten Fettsäuren dienen vermutlich eher dazu,
über den Fettsäurerezeptor einen Fettgeschmack auszulösen. Ein
Prinzip, das man bereits von der stärkespaltenden Amylase* im Speichel
kennt“, erklärt Studienleiter Maik Behrens weiter.

„All diese Indizien sprechen für die geschmackliche Wahrnehmung
fetthaltiger Lebensmittel“, sagt Wolfgang Meyerhof, Leiter der
Abteilung Molekulare Genetik am DIfE. Ob es sich bei dieser Wahrnehmung
tatsächlich um eine sechste Grundgeschmacksart „fettig“ handelt,
bedarf jedoch weiterer Forschung. Beispielsweise müsse man nachweisen,
dass das durch den Fettrezeptor ausgelöste Signal über spezialisierte
Geschmackszellen und nachfolgende Nervenbahnen des Geschmackssinns ans
Gehirn weitergeleitet wird, so Meyerhof weiter. Allerdings seien die
Ergebnisse sehr interessant, da sie erstmalig zeigen, dass auch der
Mensch fettspaltende Enzyme in seinen Speicheldrüsen produziert.

Quelle:
Voigt N, Stein J, Galindo MM, Dunkel A, Raguse JD, Meyerhof W, Hofmann
T, Behrens M: The role of lipolysis in human orosensory fat perception.
J Lipid Res. 2014 Mar 31.

Hintergrundinformation:
* Derzeit sind fünf Grundgeschmacksarten wissenschaftlich anerkannt,
die wir über die Geschmacksrezeptoren auf unserer Zunge wahrnehmen
können. Wir sind in der Lage, süß, sauer, salzig, bitter und umami zu
schmecken, wobei der Begriff umami aus dem Asiatischen stammt und soviel
bedeutet wie „es schmeckt köstlich“. Der durch den Eiweißbaustein
Glutamat ausgelöste Umamigeschmack weist auf eiweißreiche Nahrung hin,
die neben Energie auch wichtige Baustoffe für den Körper liefert. Freies
Glutamat ist natürlicherweise z. B. in grünen Erbsen oder Tomaten
enthalten. Der Süßgeschmack zeigt an, dass die Nahrung energieliefernde
Kohlenhydrate enthält. Zucker gehören zu den Kohlenhydraten und
schmecken süß. Stärke, die in Mehl oder Kartoffeln enthalten ist,
schmeckt an sich nicht süß. Amylasen im Speichel spalten von der Stärke
jedoch Traubenzuckermoleküle ab, die wiederum süß schmecken. Dies
erklärt, warum Brot süß schmeckt, wenn man es ein wenig länger kaut.

Die Geschmacksrezeptoren befinden sich auf den
Geschmacksrezeptorzellen, die sich in den Geschmacksknospen befinden,
die wiederum in den Geschmackspapillen lokalisiert sind.

** Galindo MM, Voigt N, Stein J, van Lengerich J, Raguse JD, Hofmann T,
Meyerhof W, Behrens M: G protein-coupled receptors in human fat taste
perception. Chem Senses. 2012 Feb;37(2):123-39.

*** Triglyceride werden auch als Triacylglycerole bezeichnet. Es
handelt sich um dreifache Ester des dreiwertigen Alkohols Glycerin mit
drei Fettsäuremolekülen. Natürliche Fette bestehen zum überwiegenden
Teil aus Triacylglycerolen mit drei langkettigen Fettsäuren. Der auf der
Zunge gefundene Fettrezeptor GPR120 wird durch freie, langkettige
Fettsäuren aktiviert, welche hauptsächlich für den typischen
Fettgeschmack verantwortlich sind. Wie die aktuelle Untersuchung zeigt,
reagiert der Rezeptor nicht auf die in Triacylglycerolen gebundenen
Fettsäuren.

Das DIfE ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es erforscht die
Ursachen ernährungsbedingter Erkrankungen, um neue Strategien für
Prävention, Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln.
Forschungsschwerpunkte sind dabei Adipositas (Fettsucht), Diabetes,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Näheres unter http://www.dife.de
Das DIfE ist zudem ein Partner des 2009 vom BMBF geförderten Deutschen
Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Näheres unter
http://www.dzd-ev.de

Die Leibniz-Gemeinschaft vereint 89 Einrichtungen, die
anwendungsbezogene Grundlagenforschung betreiben und wissenschaftliche
Infrastruktur bereitstellen. Insgesamt beschäftigen die
Leibniz-Einrichtungen rund 17.200 Menschen – darunter 8.200
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – bei einem Jahresetat von
insgesamt knapp 1,5 Milliarden Euro. Die Leibniz-Gemeinschaft zeichnet
sich durch die Vielfalt der in den Einrichtungen bearbeiteten Themen und
Disziplinen aus. Die Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft bewahren
und erforschen das natürliche und kulturelle Erbe. Darüber hinaus sind
sie Schaufenster der Forschung, Orte des Lernens und der Faszination für
die Wissenschaft. Näheres unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de

World Food Festival in Rotterdam

World Food Festival in Rotterdam

Das World Food Festival präsentiert vom 18. September bis 27. Oktober 2013 die Rotterdamer Weltküche. Vom schlichten Hackbällchen bis zum kulinarischen Husarenstück, von Stadtfarm und Streetfood bis zur Nahrung der Zukunft. Über fünf Wochen lang zeigen Gastronomen, Lebensmittelerzeuger, Wissenschaftler und Künstler, was die Stadt isst. Das World Food Festival findet dieses Jahr zum ersten Mal in Rotterdam statt.

Rotterdam sprudelt über vor Initiativen, bei denen das Thema Essen im Vordergrund steht – beispielsweise gibt es hier den ersten und größten städtischen Bauernhof Europas und die erste überdachte Markthalle der Niederlande, die 2014 eröffnet werden soll. Rotterdam ist nicht nur ein kulinarischer Hotspot, sondern auch eine fortschrittliche Stadt im Bereich von Erzeugung und Vertrieb von Lebensmitteln. Mit 170 Kulturen bietet die Hafenstadt eine enorme kulinarische Vielfalt. Mit großen und kleinen Veranstaltungen, Märkten, Verkostungen, Workshops, interaktiven Ausstellungen, Stadtrouten und Hafenexkursionen bringt das Festival die Besucher mit der gesamten Lebensmittelkette in Berührung. Das Programm geht ein auf kulinarische Trends und die neuesten Entwicklungen in der Lebensmittelindustrie, befasst sich auch mit der Problematik der Welternährung, mit dem Einfluss der Nahrung auf die Gesundheit und mit lokalen Initiativen im Bereich der nachhaltigen Lebensmittelproduktion. Das Future Food House im Museumpark ist dabei das pulsierende Herz des Festivals und bietet einen Ausblick auf die Zukunft der Ernährung, kulinarische Trends und Entwicklungen.

www.worldfoodfestival.nl/en/

Die Grundpfeiler gesunder Zubereitung

Wer auf eine gesunde Ernährung achtet, der sollte nicht nur beim Einkaufen äußerste Sorgfalt an den Tag legen, auch bei der Zubereitung der Nahrung kann man sehr viel für die Gesundheit tun. Denn auch die besten Produkte verlieren ihre wertvollen Nährstoffe, wenn sie nicht schonend zubereitet werden. Lebensmittel auf gesunde Art anzurichten, ist gar nicht so schwer, wenn man einige Dinge beachtet.

Der bewusste Einkauf hochwertiger Produkte
Mit dem Qualitätsprodukt fängt die gesunde Ernährung an. Minderwertige Lebensmittel werden auch durch die raffinierteste Zubereitung nur schwer aufzuwerten. Wenn das Produkt fad im Geschmack ist hilft nur die Überwürzung oder der Einsatz von viel Fett als Geschmacksträger, beide Maßnahmen sind der Gesundheit nicht sonderlich zuträglich.
Man ist auf der sicheren Seite, wenn man möglichst regional und frisch kauft. Was direkt beim Bauern angeboten wird, ist immer frischer und günstiger als die gleiche Ware im Supermarkt. Denn lange Transportwege wurden dem Gemüse ebenso erspart wie die Preismargen der Händler. Außerdem weiß man genau, wo das Gemüse gewachsen ist, das man später auf dem Teller hat. Am besten beschränkt man sich auf Produkte, die zur jeweiligen Jahreszeit in der Region wachsen. Hierzu muss man in der Regel den Kompromiss eingehen zu bestimmten Jahreszeiten beispielsweise auf Erdbeeren zu verzichten.
Heutzutage bieten aber auch viele Supermärkte schon ein Sortiment regionaler Produkte an, im Bioladen ist das selbstverständlich. Hier werden nur chemisch unbehandelte Produkte angeboten, die viel weniger Schadstoffe enthalten als konventionell hergestellte Lebensmittel.

Vorsicht beim Erhitzen der Lebensmittel
Wer sich bewusst ernährt, geht mit Lebensmitteln naturgemäß auch schonend um. Denn die wertvollen Nährstoffe, die dem Körper aus der Nahrung zugeführt werden sollen, sind empfindlich und können nur allzu leicht verloren gehen. Besonders das Erhitzen ist häufig Schuld am Verlust von Vitaminen & Co. Ein Kochtopf mit Dampfeinsatz erlaubt den schonenden Einsatz von Wasserdampf und benötigt dafür nur wenig Flüssigkeit. Beim Dünsten kommt das Gemüse zwar direkt ins Wasser, man verwendet dafür aber ebenfalls nur eine geringe Menge an Flüssigkeit. Auch bei dieser Garmethode wird der Dampf zu Hilfe genommen, man belässt dafür den Deckel während des gesamten Erhitzungsvorgangs auf dem Topf. Das spart auch Energie.
Beim Braten sollte besonders auf gesunde Fette geachtet werden. Pflanzliche Öle sind dabei erste Wahl, vor allem wegen der gesunden Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Hier macht es aber ganz und gar nicht die Menge, am Fett kann man ruhig sparen, wenn man einfach das Bratgut öfter wendet.
Es sind jedoch nicht alle Pflanzenöle dazu geeignet, besonders hoch erhitzt zu werden. Bei Temperaturen über 180°C können beispielsweise bei Olivenöl gefährlich Zersetzungsprodukte entstehen, die der Gesundheit schaden können. Hier empfiehlt es sich auf High-oleic-Öle zurückzugreifen, welche Temperaturen bis zu 210°C vertragen.

Auch der Geschmack gewinnt
Eine schonende Nahrungszubereitung ist nicht nur nährstoffschonend, sie dient auch dem guten Geschmack. Denn nicht nur Vitamine und Mineralien werden beim behutsamen Erhitzen weitgehend erhalten, auch die Geschmacksstoffe profitieren von schonenden Garmethoden. Das gilt umso mehr, wenn frische Kräuter als Würzstoffe zum Einsatz kommen. Denn auch deren leckeres Aroma kann verkochen. Frische Kräuter sind die natürlichsten und intensivsten Gewürze überhaupt. Denn Frische ist das A und O beim Geschmack. Kräuter sind für unsere Gesundheit und Fitness unerlässlich: mit ihren Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen sind sie optimal für die Rundumversorgung des Körpers und helfen auch bei vielen Erkrankungen weiter bzw. können deren Verlauf positiv beeinflussen. Weitere natürlich gesunde Aromaträger sind beispielsweise Knoblauch und Ingwer. Sie wirken antioxidativ und ganz weit vorne im Kampf gegen freie Radikale.

Finger weg von Fertiggerichten
Gesunde Ernährung und Fertiggerichte vertragen sich nicht gut. Denn im sogenannten Convenience Food sind so viele fremde Zusatzstoffe enthalten, dass von Natürlichkeit eigentlich nicht mehr die Rede sein kann. Die menschlichen Geschmacksnerven gewöhnen sich mit der Zeit an den künstlichen Geschmack, heutzutage gibt es viele Kinder, die das Erdbeeraroma der echten Erdbeere vorziehen. Wer sich seine Genussfähigkeit beim Essen erhalten möchte, verzichtet also auf die schnelle Mahlzeit. Sich im Ausnahmefall mal eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben ist sicher nicht so schlimm, zur Gewohnheit sollte das aber nicht werden. Es gibt viele leckere Rezepte mit frischen Zutaten, die im Handumdrehen zubereitet sind.

Jessica Jäger

http://blog.messerspezialist.de

ÖKO-TEST Kinderernährung

300 Antworten zu 300 Fragen: Können Kinder bei reichlichem Verzehr von Karotten besser sehen? Wie lernen Kinder den Umgang mit Süßem am besten? Wie bringe ich meinem Kind gute und gesunde Lebensmittel nahe? Im neuen ÖKO-TEST Fragen & Antworten – Kinderernährung geben Experten aus den verschiedensten Fachbereichen Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Stillen, Ernährung aus dem Gläschen, gemeinsames Kochen und Essen, zugesetzte Stoffe, Ernährungsmythen, Allergien und vieles mehr. Zusätzlich hat ÖKO-TEST jede Menge Babynahrung ins Labor geschickt.

Die Tests
•    Muttermilchersatz, Anfangsnahrung: Muttermilch ist das Beste fürs Kind. Dennoch kann es Situationen geben, in denen Flaschennahrung notwendig ist. Der Test zeigt, dass alle Produkte mit Fettschadstoffen belastet sind, erfreulicherweise aber deutlich weniger als früher.

•    Muttermilchersatz HA-Nahrung: Für allergiegefährdete, nicht gestillte Säuglinge bietet die Industrie hypoallergene Säuglingsanfangsnahrung an. Diese Produkte schützen zwar tatsächlich etwas vor Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien, enthalten aber meist – wie auch „normale“ Muttermilchersatzprodukte – zu viele Fettschadstoffe.

•    Babymenüs mit Fleisch: Spaghetti bolognese und Schinkennudeln gehören zu den absoluten Lieblingsfleischbreien der Kleinen. Schadstoffe sind zwar so gut wie kein Thema, doch es ist einfach zu wenig Fleisch im Glas. „Gut“ schneidet nur ein Brei ab.

•    Gemüsebreie: Ob Karotte, Kürbis oder Pastinake, ob mit oder ohne Kartoffel – mit industriellen Fertigbreien machen Eltern nicht viel falsch. Vor allem die zu dick aufgetragenen Auslobungen vermasseln aber etlichen Produkten das Testergebnis.

•    Getreidebreie: Arsen, Mineralöl und Zucker – all das hat in Babygetreidebreien nichts zu suchen. Im Test fielen wieder einmal die Produkte mit Reis besonders negativ auf. Zum Glück sind wenigstens einige Breie empfehlenswert.

•    Stilles Mineralwasser: Zwar benötigt man zur Herstellung von Babynahrung nicht unbedingt Mineralwasser, sondern kann auch Leitungswasser verwenden. Dennoch benutzen es viele Eltern. Immerhin haben die meisten Produkte überzeugt. In einigen steckten allerdings Abbauprodukte von Pestiziden oder zu viele Keime.

Aus dem Inhalt
•    Abstillen und umstellen: Nach dem vierten Monat können Babys den ersten Brei bekommen. Die Umstellung auf festere Nahrung klappt nicht immer problemlos, aber es gibt einige Tricks, wie man den kleinen Leckermäulern den Umstieg schmackhaft machen kann.

•    Zugesetzte Stoffe: Aromen, Geschmacksverstärker, Farb- und Zusatzstoffe – auf vielen Lebensmitteln sind solche Substanzen deklariert. Lesen Sie, warum solche Produkte nicht erste Wahl sind und wie Kinder mit natürlichen Lebensmitteln all das bekommen, was sie für eine gesunde Entwicklung brauchen.

•    Allergien: Neue Studien haben ergeben, dass das Immunsystem nur trainiert werden kann, wenn schon der kleine Körper Kontakt zu den Allergenen hat. Wenn Ihr Kind tatsächlich eine Allergie oder Lebensmittelunverträglichkeit entwickelt hat, erfahren Sie in dem neuen ÖKO-TEST Fragen & Antworten, wie Sie am besten damit umgehen.

Das aktuelle ÖKO-TEST Fragen & Antworten – Kinderernährung gibt es seit im Zeitschriftenhandel. Es kostet 5,00 Euro.

1500 Münchner bei der Aktion Teller statt Tonne

1500 Verbraucherinnen und Verbraucher haben am Samstag auf dem Münchner Odeonsplatz am Aktionstag „Teller statt Tonne“ gegen Lebensmittelverschwendung teilgenommen. Sie protestierten gegen die Entwertung unserer Nahrung und die damit zusammenhängende Verschärfung der Ernährungskrise in den Entwicklungsländern.

Slow Food Deutschland hatte gemeinsam mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst, dem Bund Naturschutz in Bayern, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, der Mission EineWelt und derKampagne Meine Landwirtschaft zu dieser Aktion aufgerufen. Die Veranstaltung – eröffnet vom Münchner Dekan Volker Herbert – war der erfolgreiche Auftakt zum Good Food March, einer dreiwöchigen Rad- und Treckertour nach Brüssel für eine zukunftsfähige Lebensmittelwirtschaft und eine bäuerliche, sozial- und umweltgerechte Landwirtschaftspolitik.

400 Kilogramm nicht-marktkonformes Gemüse von kleinbäuerlichen Öko-Betrieben aus dem Münchner Umland wurden von Helfern und Food-Aktivisten öffentlich geschnippelt und an einer langen Tafel verspeist – als Akt kulinarischen Ungehorsams. In die Protest-Suppe kamen zum Beispiel biologisch erzeugte Kartoffeln vom Hatzlhof in Olching, die alleine aufgrund optischer Mängel wie kleiner Beschädigungen bei der Ernte oder Herzchen-Wuchsformen nicht mehr als Handelsware, sondern nur noch zur Stärkegewinnung und als Tierfutter verkauft werden können – mit bis zu 90 Prozent Preisabschlag.

Während des Essens erörterten die einladenden Organisationen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie mit Erzeugern und Köchen in verschiedenen Podiumsgesprächen die Problematik der Lebensmittelverschwendung als Symptom einer verfehlten Verbraucher- und Landwirtschaftspolitik. So wies Francisco J. Marí, Projektreferent Agrarhandel und Fischerei beim Evangelischen Entwicklungsdienst, eindringlich auf die paradoxe Situation hin, dass „die gleiche Produktions- und Verteilungsstruktur, die zum Wegwerfen animiert auch billige Nahrungsmittel nach Afrika exportiert: etwa Fleischreste, Tomatendosen oder billiges Milchpulver.“ Damit würden lokale Kleinbauern aus dem Markt gedrängt, so der Autor des Buches „Das globale Huhn“. Auch gelte: „Wenn fast die Hälfte der Bananen aus Kamerun oder ein Drittel der Schokolade aus der Elfenbeinküste weggeworfen wird, dann haben wir in diesen Ländern für den Anbau Land verbraucht und Wasser verschwendet. Die Menschen haben umsonst Pestizide eingeatmet und sind krank geworden für Lebensmittel, die weggeworfen werden.“

Für den Schutz regional wertvoller Lebensmittel, Nutztierarten und Kulturpflanzen
Dr. Rupert Ebner, Mitglied im Vorstand von Slow Food Deutschland, betonte den Zusammenhang von Normierungsdruck und Lebensmittelverschwendung in der Nahrungsindustrie. „Die Monokultur im Supermarkt-Regal bedient optimal die Bedürfnisse einer Lebensmittelindustrie nach normierten Waren und schnellem Umsatz, spielt dabei nachhaltig wirtschaftende bäuerliche Erzeuger ins Abseits, missachtet das Recht auf Ernährungssouveränität des Verbrauchers und beraubt die Gesellschaft des Reichtums an Arten- und Geschmacksvielfalt“, erläuterte der Agrarexperte. Slow Food engagiere sich deshalb mit Projekten wie der Arche des Geschmacks zum Schutz regional wertvoller Lebensmittel, Nutztierarten und Kulturpflanzen sowie Geschmacksbildungsprojekten für Kinder und Erwachsene und fordere eine neue, zukunftsfähige Lebensmittelwirtschaft mit regionalen Wirtschaftskreisläufen und bäuerlichen Strukturen. „Die Weichen dazu müssen von der Politik gestellt werden, die dieses Jahr in Brüssel neu verhandelt wird, deshalb schließen wir uns dem breiten gesellschaftlichen Bündnis aus Verbrauchern, Umweltschützern und Erzeugern an, das auf Mitbestimmung drängt“, erklärte Ebner.

Dies betonte auch Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund Naturschutz in Bayern und des BUND: „Wir brauchen eine neue Agrarpolitik, die weg von Überschüssen und Entwertung unserer Lebensmittel führt und den Tieren, die als Nahrung dienen, ein würdiges Leben ermöglicht. Die Agrarpolitik muss grüner und gerechter werden,“ so Weiger, „wie es Agrarkommissar Dacian Ciolos auch vorgeschlagen hat.“

Jochen Fritz von der Kampagne Meine Landwirtschaft betonte zum Abschluss noch einmal die aktuelle Brisanz des Themas: „Die Ernteausfälle in den USA sollten ein Signal sein, die Förderung der industriellen Landwirtschaft zu beenden. Tierfabriken, Sojaimporte und Mais-Monokulturen müssen wieder von Bauernhöfen, die vielfältiges und gesundes Essen produzieren, abgelöst werden. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass die Reform der EU-Agrarpolitik diese Kehrtwende einleitet. Deswegen setzen wir mit dem Good Food March nach Brüssel der Politik ein Zeichen.“

Gemeinsames Engagement für eine Wende in der Europäischen Agrarpolitik
Hauptforderung des Bündnisses aus über 40 Organisationen, die die Kampagne Meine Landwirtschaft unterstützen, ist: Die EU darf nicht weiter eine Politik betreiben, die bäuerliche Strukturen zerstört und der Agrarindustrie Tür und Tor öffnet, die Umwelt massiv belastet, Tierleid vergrößert und die Pflanzenvielfalt vernichtet.

Die Aktion „Teller statt Tonne“ bildet den Auftakt zum Good Food March, einem Protestzug auf Rädern und Treckern für eine bessere EU-Agrarpoltik. Um 15.00 Uhr startete der dreiwöchige Demonstrationszug von München über Süddeutschland und Frankreich nach Brüssel. Er endet am 19. September mit einer Konferenz im europäischen Parlament, an der auch der EU-Kommissar für Landwirtschaft Dacian Ciolos, der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz und der Präsident von Slow Food Carlo Petrini teilnehmen. Nach der Konferenz, organisiert von Slow Food und ARC2020, sollen die Forderungen der Zivilgesellschaft den Entscheidungsträgern in Brüssel vorgelegt werden.

Die Milchdiät

Diese neue Diätformel hat’s in sich: „Die Milchdiät“, die am 10. Januar 2012 im Südwest Verlag erscheint,geht mit ihrer revolutionären Formel den überflüssigen Pfunden an die Fettzellen! Dreh- und Angelpunkt ist das Milchkalzium: Es hemmtFettaufbau und -speicherung, aktiviert den Stoffwechsel und verringert die Fettaufnahme aus der Nahrung. Dadurch kann man mit der Milchdiätdeutlich mehr Gewicht verlieren als bei einer Standarddiät.

Übrigens: Die Milchdiät funktioniert auch bei Laktoseintoleranz, da es laktosefreie Produkte im Handel gibt, die genauso viel Kalzium enthaltenwie normale Milchprodukte.

Die Diplom-Ökotrophologin Franca Mangiameli hat in Gießen Ernährungswissenschaften studiert. 2001 wurde sie für ihre Examensarbeit mitdem Oecotrophicapreis ausgezeichnet. Seit 1999 leitet sie das Studio für Ernährungsberatung DR.AMBROSIUS in Gießen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Nicolai Worm gehört sie zu den Machern der LOGI-Methode und veröffentlichte zu dem Thema bereits etliche Bücher. Darüber hinaus wurdeFranca Mangiameli durch verschiedene Fernsehproduktionen (z. B. Johannes B. Kerner, Big Diet) bekannt und stand für diverse Privatsender (z. B. Sat. 1 Frühstücksfernsehen, RTL Exklusiv) mit ihren Ernährungstipps bereits vor der Kamera.

Bestellink: ISBN-13- 9-783-51708-746-7 (portofrei)

Das „Kaum Cholesterin Kochbuch“ macht cholesterinbewusste Ernährung leichter

Diätexperte Sven-David Müller hat das kaum Cholesterin Kochbuch herausgegeben. Die Rezepte wirken als Cholesterinkiller und machen sogar Medikamente überflüssig. Jeder sollte zweimal jährlich sein Cholesterin prüfen – z. B. mit dem CholesterinCHECK.

Ein hoher Cholesterinspiegel ist eine ernstzunehmende Gesundheitsgefährdung und muss daher medikamentös behandelt werden, so die allgemeine Meinung. Während der erste Punkt unbestreitbar richtig ist, sollte die Einnahme von Medikamenten überdacht werden. Dass es auch andere Möglichkeiten gibt, langfristig cholesterinbewusst zu leben und auf natürliche Weise den Cholesterinspiegel zu senken und niedrig zu halten, zeigt das kürzlich erschienene „Kaum Cholesterin Kochbuch“ von Diätexperte Sven-David Müller. Der Autor stellt nicht nur gesunde, leckere und leicht in den Alltag zu integrierende Rezepte vor, informiert auch über das Thema Cholesterin. So kann der Leser nicht nur leicht verstehen, was es mit dem Cholesterin auf sich hat, sondern er hat auch gleich das richtige Werkzeug in der Hand, um den Cholesterinspiegel innerhalb von vier bis acht Wochen um bis zu 30 Prozent zu senken.

Cholesterin: Immer lebensnotwendig und manchmal lebensbedrohend
Cholesterin ist kein ausschließlich gefährlicher Stoff, sondern ein lebensnotwendiger Bau- und Produktionsstoff für viele Körperfunktionen. Da der Organismus des Menschen Cholesterin selbst herstellt und wir es mit unserer Nahrung noch zusätzlich aufnehmen, kann ein Übermaß entstehen. Außerdem ist Cholesterin nicht gleich Cholesterin: Es muss zwischen gutem HDL-Cholesterin und schlechtem LDL-Cholesterin unterschieden werden. Die Differenzierung gilt es auch zu messen und das Ergebnis korrekt zu interpretieren. Mit dem CholesterinCHECK gibt es einen Schnelltest, der in wenigen Minuten selbst zuhause durchgeführt werden kann und der eine zuverlässige Auskunft über die Cholesterinwerte gibt. Neben einer ausführlichen Erläuterung zur Funktion und Wirkungsweise des Cholesterins bietet das „Kaum Cholesterin Kochbuch“ eine Darstellung der häufigsten Folgeerkrankungen eines zu hohen Cholesterinspiegels wie Bluthochdruck, Arteriosklerose oder Herzinfarkt. „Das Kaum Cholesterin Kochbuch“ gibt Betroffenen und gesundheitsbewussten Menschen einen sachlichen Einblick in das Thema Cholesterin und Tipps zur angepassten Ernährungsweise. Trotzdem ist das Buch, das vom Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. (www.dkgd.de) empfohlen wird, kein nüchternes Sachbuch, sondern in erster Linie ein Ratgeberkochbuch.

Nahrung fürs Herz
Die vorgestellten Rezepte sind vielfältig, für jeden und jede Situation ist etwas dabei. In vier verschiedenen Rubriken werden Rezepte für jede Tageszeit präsentiert, die nicht nur den Cholesterinwert senken sondern auch den Bedürfnissen des Körpers angepasst sind. In der Rubrik „vitale Frühstücke“ findet sich eine abwechslungsreiche Sammlung von kalorienarmen und gleichzeitig vitamin- und mineralstoffreichen Rezepten, die schon beim Start in den Tag den Anstieg des Cholesterinspiegels stoppen. Die „herzhaften Mittagessen“ stehen den Frühstücksvorschlägen an Kreativität in nichts nach. Sie bieten Ideen für vegetarische, ballaststoffreiche Gerichte, die nicht nur eine frische Alternative zu Fertigprodukten sind sondern gleichzeitig Herz und Gefäße schonen. Um einen gesundheits- und vor allem cholesterinbewussten Tag zu beenden, kann man mit Genuss auf eines der vielen Rezepte für Salat oder andere „leichte Abendessen“ zurückgreifen. Auch auf Snacks muss nicht verzichtet werden. In der abschließenden Rezeptsammlung „Süße Köstlichkeiten für zwischendurch“ zeigt der Autor, dass es nicht der Schokoriegel oder die Sahnetorte sein muss. Mit Obst, Gemüse und anderen frischen Zutaten lässt sich schnell eine herzgesunde Alternative zubereiten. Für alle Rezepte gibt es eine genaue Analyse der Nährstoffe sowie Informationen zu deren Nutzen und Wirkung. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.cholesterincheck.com

Eine Kochshow zur veganen Rohkosternährung

Gesunde Ernährung ist ein Thema, das längst an allen Stammtischen und auf vielen Veranstaltungen diskutiert wird. Kochshows finden sich im täglichen Fernsehprogramm wieder. Variationen gesunder Ernährung gibt es in vielfacher Weise. Limburg ist künftig Sitz eines neuen Ansatzes innerhalb der Themenvielfalt zur gesunden Ernährung. Die Dr. Goerg Health Academy befasst sich aber nicht alleine mit Ernährungsfragen, sondern darüber hinaus mit den verjüngenden und gesundheitlichen Vorteilen naturbelassener Nahrung. Hierbei geht es um die Verwendung von Wildkräutern zur inneren Reinigung und Entgiftung, sowie um den Muskelaufbau dank veganer Rohkosternährung.

Zur Eröffnung der Dr. Goerg Health Academy sprach Markus Rothkranz, weltberühmter Rohkostverwender und Gast vieler Talkshows vor 140 Gästen über die Vorzüge vitaler Ernährung. Mit Leidenschaft inspirierte und motivierte der Texaner, früher als Hollywood-Poduzent an erfolgreichen Filmprojekten wie Total Recall oder Star Wars beteiligt, sein Publikum. Auch stellte er sein neues Buch Schön & gesund vor, in dem er Tipps für das persönliche Wohlbefinden gibt.

Andreas Vollmert, Deutschlands Nummer eins unter den Rohkostköchen, lud zum „RohSchoko-Workshop“ ein. Kirstin Knufmann von PureRaw informierte mit ihrem Vortrag über die Wertigkeit sogenannter pflanzlicher „Superfoods“, also Pflanzen mit sehr hohem Nährstoffgehalt. Britta Diana Petri von der Rainbow-Way-Akademie verwöhnte die Gäste mit leckeren Smoothies und demonstrierte mit praktischen Tipps, wie man aus verschiedenen Früchten, Salaten, Samen, Kokosöl und anderen pflanzlichen Zutaten die gesunden Mixgetränke zubereitet.

Überhaupt war das leibliche Wohl der Teilnehmer ein wichtiger Aspekt des Workshops, denn gerade die Möglichkeit, neben der Theorie auch die Praxis zu erleben, überzeugte das Publikum. Daher standen Blumenkohlcurry und Pizza, vitalstoffreiche Feinschmeckerpralinen und Gesundheitsdrinks auf dem Speiseplan – alles vegan und in Top-Rohkostqualität.

Initiator Manfred Görg, Projektmanager bei Dr. Goerg, freute sich über den positiven Verlauf und die gute Resonanz des Workshops. Er kündigte weitere Seminare zum Thema gesunde Ernährung an.

www.drgoerg.com