Alain Ducasse au Plaza Athénée

von Bernhard Steinmann

Unser heutiges Ziel liegt in der Pariser Avenue Montaigne: Alain Ducasse au Plaza Athénée.

Alain Ducasse, Jahrgang 1956, suchte nach seiner Ausbildung zum Koch die Nähe bekannter Küchenchefs um seine Kenntnisse zu vertiefen. Michel Guérard, Roger Vergé und Alain Chapel prägten ihn in dieser Zeit maßgeblich. Bereits im Alter von 24 Jahren wird er Küchenchef. 1984, gerade 28 Jahre alt, wird er bereits im La Terrasse in Juan-les Pins mit zwei Michelinsternen dekoriert.

Der kochende Unternehmer zeichnet mittlerweile für Restaurants rund um den Globus verantwortlich und ist weit über die Grenzen der Haute Cuisine bekannt. Er erhielt vom „Guide Michelin“ als erster und einziger Cuisinier neun Sterne für seine Kochkunst:  Je drei Sterne für seine Restaurants „Le Plaza Athénée“ in Paris, „Alain Ducasse at the Essex House“ in New York und  „Le Louis XV“ in Monaco. Das ist zwar schon lange her, das Essex House ist längst aufgegeben, doch folge ich hier gerne der Chronistenpflicht.

Im September 2014 wurde das Restaurant nach Umbaumaßnahmen mit einem völlig neuen Konzept und reichlich medialem Schall wieder eröffnet. Ducasse verordnete seinen Gästen eine „neue Natürlichkeit“. Getreide, Gemüse, viel Fisch, stehen auf der Karte. Fleisch findet man nicht mehr, kann jedoch nachgefragt werden. Die vielfach bewunderte, aber auch heftig kritisierte Rückbesinnung auf das Wesentliche wird aber nicht, wie vermutet werden könnte, liebgewonnene Luxusprodukte aus der Küche verbannen. Wie sollte man auch sonst dem geneigten Gast die horrenden Preise erklären.

Ducasse beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit der sogenannten Rückkehr zum Wesentlichen. Schon vor 2011 hat er sich mit berühmten Kollegen zu Arbeitstreffen mit diesem Inhalt verabredet. Er sah die Haute Cuisine an einem Wendepunkt. Er wollte sie schnörkelloser und zugänglicher gestalten. „Cuisine brute“ konnte er sich als Namen für diese Veränderung vorstellen. Es ist natürlich überlegenswert, ob ein grundsätzlicher Neubeginn die Hochküche verändern soll oder, so wie es viele Köche seit jeher machen, ein behutsame Weiterentwicklung. Nun kann man aber nichts verordnen, was überaus begrüßenswert ist. Denn der Zauber der Spitzengastronomie liegt in der Vielfalt.

Zum Ambiente des Restaurants verweise ich auf die Fotos. Der Speisesaal wurde von den Designern Patrick Jouin und Sanjit Manku entworfen.
Kurz vor der Öffnung an diesem Abend kontrolliert die Servicebrigade noch einmal, ob sich alles am rechten Fleck befindet. Ein letzter Durchgang, bevor die Gäste kommen.

Besonders auffallend ist die Sitzecke auf der linken Seite. Die Form eines Bootsrumpfes mit eleganten und schlanken Linien zieht den Blick förmlich an. Das vertikale Element nutzt das Volumen des Raumes und verbindet den Boden nahezu mit der Decke. Tisch und Sitzplatz scheinen den Gast aus dem Raum herauszulösen.

Wahrscheinlich würde ich mich dort etwas verloren fühlen. Dennoch würde ich hier, man glaubt es kaum, nicht von einem Gourmettempel sprechen. Eher von einem Speisesaal. Die Atmosphäre, um die sich viele dienstbaren Geister verdient machen, ist überaus freundlich und angenehm. Berührungsängste sollte man an der Eingangstür ablegen oder wegbleiben.

Für die Küche zeichnet Romain Meder verantwortlich. Nach seiner Ausbildung in Frankreich wollte er neue Geschmacksrichtungen kennenlernen und reiste daher sehr viel. U. a. lernte er in den British West Indies die karibische, würzige Küche kennen. Zurück von seinen Reisen arbeitete er zunächst zwei Jahre in Paris bei Hélène Darroze und danach beim Luxus-Caterer Potel et Chabot. Von dort holte ihn Ducasse als Chef de Partie in das Plaza Athénée und danach als Sous-Chef ins La Cour Jardin. Nach Stationen auf Mauritius und in Doha kam er zur Wiedereröffnung des Restaurants Alain Ducasse au Plaza Athénée zurück. Ich habe ihn als außergewöhnlich bescheidenen und von großer Gelassenheit geprägten Menschen kennengelernt.

Es wird ein Menü angeboten mit drei halben Gängen, Käse und Dessert für 390 € !
Wir beschließen à la carte zu speisen und wählen unsere Gerichte aus.

Zur Einstimmung wird zunächst ein erfrischendes Getränk gereicht. Es handelt sich diesmal um einen kalten Ingwersud mit einer beeindruckend großen Eiskugel.
Hinzu kommen Körnercracker. Der „Rachenputzer“ wirkt eher wie ein Ritual, weniger wie ein kulinarisch bedeutsamer Vorgang.

Grüne Bohnen, serviert mit einem schmackhaftem Dip, sind nun nicht gerade der letzte Schrei in der Gourmetwelt. Dennoch wirkt der Gruß aus der Küche etwas einfacher, als er in Wirklichkeit ist. In erster Linie möchte man wohl zum Beginn des Abends jedem verdeutlichen, was er unter der neuen Natürlichkeit zu verstehen hat. Um den Schock der Einfachheit zu mindern werden freundliche Verzehranweisungen erteilt.
Die Bohnen werden mit einer Holzpinzette angefasst und durch den Dip gezogen. Mancher Gast isst mit den Fingern und demonstriert damit sein natürliches Verhältnis zum Essen.

Ein weiteres Amuse gueule erreicht uns. Es handelt sich um eine gegrillte Sardine mit Romanasalat und Oliven.

Ich habe das Gericht so in Szene gesetzt, dass der Blick auf den besten Nebendarsteller, das frittierte Skelett, gelenkt wird. Das insgesamt würzige Gericht, stimmig ausbalanciert, soll nicht nur Nachhaltigkeit verdeutlichen sondern vor allen Dingen den Gast auch intellektuell mitnehmen, ihn fordern. Zur Nachhaltigkeit gehört, meiner Meinung nach, auch Nachdenklichkeit.
Erfahrene Gourmets haben bestimmt schon weitaus merkwürdigere Kreationen erleben dürfen (z.B. Moos, lebende Garnelen im Noma) und werden sich dem Gericht mit Vergnügen nähern. Gleichwohl würde es mich schon interessieren, wieviele Gäste dies als regulären Gang auf der Karte ausgewählt hätten.

Langoustines bretonnes rafraîchies, caviar doré, nage réduite

Das aromatisch überzeugende Gericht mit seinen Komponenten der typischen Luxusklasse eignet sich perfekt zur Illustration der neuen Natürlichkeit,  
auch wenn sich dies bei einem ersten, etwas oberflächlichen Blick, nicht unbedingt aufdrängt. Hier assoziieren die Luxusprodukte zunächst andere Empfindungen.
Bei genauem Hinsehen jedoch, sieht das schon anders aus. Der kleine Atlantikbewohner, von großartiger Qualität und im Geschmack unverfälscht, begeistert. Eine Krustentieressenz (o.Abb.) vervollständigt das tadellose Gericht. Meder verlässt sich hierbei, meiner Meinung nach völlig folgerichtig, auf den essenziellen Geschmack der Produkte. Eine nahezu tadellose Kombination, leider etwas zu kalt.

Lentilles vertes du Puy et caviar, délicate gelée d’anguille

Grüne Linsen, bedeckt mit Kaviar und umgeben von einem Gelee aus geliertem Aal.

Dazu werden dünne Wraps aus Buchweizen gereicht (nicht im Bild) und eine ausgezeichnete Crème mit dezenten Säurenoten.
Die Verzehrhinweise kennen Sie bestimmt von der Peking-Ente. Alles auf ein Wrap und dann von der Hand in den Mund. Erst im Zusammenspiel aller Komponenten wird das intensive Aromenerlebnis dieses eindrucksvollen Gerichtes deutlich. Vollendeter kann man nicht zubereiten.

Turbot du Golfe de Gascogne, maïs Grand Roux, huîtres de l’étang de Thau

Der perfekt gegarte Steinbutt kommt mit üppiger Begleitung. Au
stern und besonders der in verschiedenen Texturen dargereichte Mais dominiert den Gesamteindruck. Kontrastierende Würze, ohne Übertreibung vorgetragen, ünterstützt die typischen Geschmacksnoten wirkungsvoll.

Rouget de l`lle d`Yeu en écailles, oignons et noisettes du Petit Trianon, jus civet

Mit leicht knusprigen Schuppen kommt der Fisch auf den Teller.
Eine reduzierte Jus lässt den Geschmack von Zwiebeln und Haselnüssen eher erahnen als erschmecken. Eine äußerst elegante Kreation, optisch fast schlicht, geschmacklich überzeugend.

Bevor wir zu den Desserts kommen, möchte ich Ihnen noch gerne die Chefin der Pâtisserie vorstellen: Jessica Préalpato.

Sie entschied sich zunächst für ein Studium der Psychologie, erkannte jedoch schnell, dass ihre wahre Bestimmung auf einem ganz anderen Feld zu finden war. Nach dem Besuch der Hotelfachschule in Biarritz bildete sie sich im Bereich Restaurant-Konditor fort. Eine der ersten beruflichen Stationen war das Hotel La Chèvre d’or in Eze unter Philippe Labbé. Nach weiteren Stationen erreichte sie schließlich im Jahr 2010 Paris, wo sie sich im Restaurant Le 39V Frédéric Vardon anschloss und zwei Jahre als Chef de partie tätig war.

Nach einem Engagement im Park Hyatt Paris Vendôme folgten ausgiebige Reisen innerhalb Frankreichs und in ausländischenHotspots wie Dubai, Tokio, Beirut und St. Petersburg.
Im November 2015 trat sie in das Team von Alain Ducasse im Hotel Plaza Athénée ein.

Citron niçois, algues kombu à l‘ estragon

Die Küche überrascht und erfrischt uns mit wuchtigen Zitronennoten. Wow, echt sauer.
Für die besondere Würze sorgen Kombu-Algen, die nicht nur vor den nördlichen japanischen Inseln sondern auch vor der bretonischen Küste vorkommen.

Pêche d’Aiguillon rotie, pistou d’oseille
Pfirsisch, geröstet mit Sauerampfer, Eis.
Chocolat et café de notre Manufacture, badiane, praliné

Ein sündhafter Schokoladentraum.

Wein und Service:

2012, Puligny-Montrachet, Domaine René Monnier.

Die Servicecrew war freundlich, professionell und stets um unser Wohl besorgt. Gerne wurde uns gestattet, schon vor der Öffnung des Restaurants den Speisesaal zu fotografieren.

Unser besonderer Dank für einen unvergesslichen Abend gilt Alain Ducasse,
Chef Romain Meder, dem Restaurant-Manager Denis Courtiade und dem gesamten Team, bei dem ich noch besonders Maître d’hôtel Claire Sonnet herausstellen möchte, die uns nahezu familiär umsorgt hat.

FAZIT:

Die Ideen eines Alain Ducasse sind bei Romain Meder bestens aufgehoben. Die Umsetzung der Vorgaben erfolgt so geschickt, dass der konservative Gast ebenso zufrieden das Restaurant verlässt wie der etwas wagemutigere Gourmet.
Eine hohe Produktqualität, Kreativität und perfektes Handwerk sind hier selbstverständlich.
Ein absolutes Muss für jeden, der die in Geld zu entrichtende Gegenleistung nicht scheut.

Die dazugehörigen Bilder findet man auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

In Malaysia im Kulinarik-Himmel

Laut einer Facebook-Umfrage – durchgeführt von CNN – wurde die malaysische Küche auf Platz sechs weltweit gewählt. Als landestypisch und besonders nahrhaft gilt die Laksa-Suppe. Reis und Nudeln stellen die Grundlage nahezu aller Gerichte dar.

Mohamed Amin, Direktor von Tourism Malaysia in Frankfurt sagt stolz:“ Wir freuen uns sehr, dass die malaysische Küche sich großer Beliebtheit erfreut. Sie ist ein Melting-Pot aus Malay, Indien und China. Somit vereint die Malaysische Küche das Beste vieler Länder in sich.“

Nicht für die einheimische Küche, auch Malaysia als Reisedestination erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Ähnlich wie die Speisen, sind auch die Eindrücke sehr vielfältig: Shoppen in der Metropole Kula Lumpur, zum High Tea in die Cameron Highlands, Strandleben, Kultur sowie gastronomische Highlights sind weltbekannte Attribute von Penang, ein Reichtum an Flora und Fauna- Biodiversität zeichnet Borneo aus – all das bietet Malaysia seinen Besuchern.

Year of Festivals 2015
Die Promotion Malaysias geht mit der „Year of Festivals“ (MyFest)-Kampagne in 2015 mit dem Thema „Endless Celebrations“ weiter, welche die vielen bunten und traditionellen Events der beliebten Reisedestination hervorhebt. Die aktuelle Kampagne hat das Ziel, die Besucherzahlen nach dem „Malaysia Tourism Transformation Plan (MTTP) 2020“ bis 2020 auf 36 Millionen zu erhöhen. Im MyFest 2015 Jahr werden 29,4 Millionen Besucher erwartet.

www.tourismmalaysia.de

Vogelmiere

Selbst Fans der Wildkräuterküche denken an die Vogelmiere eher unter „ferner liefen“. Dabei ist das vitale, zierliche Kraut einer der appetitlichsten Rund-ums-Jahr-Vitamin C-Lieferanten in unseren Breiten. Mit seinen langen, auf einer Seite behaarten Stängeln kriecht das einjährige Nelkengewächs am Boden entlang und überwuchert innerhalb kurzer Zeit große Flächen in Gärten, Weinbergen und auf Gemüseäckern. Die dichten Teppiche verhindern die Erosion der Erde, sind eine lebendige Mulchschicht, äußerst beliebte Nahrungsquelle für Federvieh aller Art und ein nahezu unverwüstlicher Nachschublieferant für die Küche.

Dort finden vorrangig die jungen, saftigen Triebspitzen mit den zahlreichen eiförmig-spitzen Blättern Verwendung. Auch wenn die Vogelmiere nahezu ganzjährig zu finden ist – der beste Erntezeitpunkt ist während der Blüte, von März bis November. Die winzigen weißen Stern-Blüten sind das beste Erkennungszeichen, um die Vogelmiere von dem giftigen, jedoch orange oder blau blühenden Acker-Gauchheil zu unterscheiden. Am wenigsten Arbeit macht die Ernte mit einer großen Schere. Die Triebe können unter fließendem Wasser oder auch mit Hilfe einer Salatschleuder gesäubert und dann mundgerecht klein gehackt werden.

Das Aroma der Vogelmiere erinnert am ehesten an jungen Mais. Zu milden Zutaten passt sie deshalb am besten. Besonders lecker sind Kombinationen mit Ei etwa im Salat oder in Omelette. Auch Milchprodukte passen gut. Mit Frischkäse entsteht ein leckerer Brotaufstrich, mit Quark ein würziges Dipp und mit Sahne eine cremige Suppe. Auch in einer Kräuterkruste oder einer Sauce für zartes Geflügel oder Kalbfleisch ist Vogelmiere gut aufgehoben. Dabei kann sie ruhig mit anderen Wildkräutern vermischt werden – solange diese vorsichtig dosiert werden, damit das Aroma der Vogelmiere nicht erschlagen wird.

Unter den Inhaltsstoffen fällt der hohe Gehalt an Saponinen ins Auge. „Diese sekundären Pflanzenstoffe regen die Verdauung an und fördern so die gesunde Darmfunktion“, erläutert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst in Bonn. Im Übermaß können die Saponine allerdings die Darmschleimhaut reizen, Durchfall und Erbrechen auslösen. Empfindliche Personen, Schwangere und Kleinkinder sollten das Kraut deshalb mit Vorsicht genießen.
Eva Neumann, www.aid.de

Frederic Anton

Der heutige Abend führt den Berliner Foodjournalisten Bernhard Steinmann durch zähen und stockenden Verkehr in den „Wald von Boulogne“.
Wir befinden uns im Westen von Paris, in einem der größten Stadtparks (ca. 8,5 km² ) der Welt.

Einen schlechten Ruf hatte der Bois de Boulogne eigentlich immer. Duellierten sich dort früher französische Edelmänner so sind es heute Teile des Straßenstriches, die den schlechten Ruf aufrecht erhalten.

Unser Taxi quält sich mit dem langsam der Verzweiflung anheimfallenden Fahrer dem 1856 errichteten Pré Catelan entgegen. Als Luxus-Casino und Restaurant im Stil des Second Empire erbaut, wurde das Restaurant „Le Pré Catelan“ 1976 vom Konditor und Chocolatier Gaston Lenôtre übernommen.

Das Restaurant wirkt im ersten Moment mit seinen schweren Teppichen und Marmorsäulen wie ein erdrückender Gourmettempel. Der herzliche Empfang entspannt die Gäste und schnell fühlt man sich wohl und gut aufgehoben.
Überhaupt ist die Atmosphäre durchweg angenehm. Der Hinweis, dass ich gerne die Speisen fotografiere, wird freudig aufgenommen.
Das kann sich so mach verkrampfter Restaurantleiter oder kleinmütiger Küchenchef in Deutschland gerne zu eigen machen.

Küchenchef des Le Pré Catelan ist Frédéric Anton, einer der wohl besten Köche in Frankreich, ja sogar in Europa. Seit 2007 wird das Restaurant jährlich mit drei Michelinsternen ausgezeichnet.
Anton arbeitete mit Spitzenköchen wie Robert Bardot und Gerard Boyer und von 1988 bis 1996 bei Joël Robuchon im Pariser Restaurant Jamin.
Seinen Stil ordne ich der Autorenküche zu. Seine Gerichte sind unkompliziert jedoch feinsinnig. Die atemberaubende Aromenvielfalt möchte ich fast wuchtig nennen.
Die Geschmacksbilder sind nahezu vollkommen.

Übrigens: Die „Damenkarte“ ist in Paris wieder im Kommen.
Madame nimmt es klaglos hin.

Das Menü startet mit
Le Crabe
Parfumé au Curry, Crème légère, Caviar de France, Soupe au fenouil.
Der Duft von Curry verzaubert.
Ein leichtes, schaumiges, samtiges, aromatisches Vergnügen.
Die Crème légère befindet sich in noch fast gefrorenem Zustand auf dem Löffel und wird eingerührt.
Fast vergisst man die kleinen Krabben.

Gleichzeitig wird Caviar de France serviert, mit fantastischem Krabbenfleisch in sahnigem Gewand.
Ein ganz besonderes Vergnügen.

La Langoustine
Die Langustine ist unter einem hauchdünnem Gelée verborgen und steckt in einem Ravioli. Der Schaum entpuppt sich als Foie Gras-Espuma.
Das Geschmacksbild ist überaus ausgewogen und stark.
Das essbare Blattgold finde ich dagegen überflüssig doch aus der Hochküche wohl derzeit nicht zu vertreiben.

Le Cabillaud
Der perfekt gegarte Kabeljau lässt keine Wünsche offen.
Die beigegebenen Meeresalgen suchen mit kräftigem Aroma das Zusammenspiel mit den zarten Säurenoten der Zitrusfrucht.
Die cremige und milde Buttersauce vervollständigt das Ensemble.
Damit auch das Auge genießen kann, wird mit Holunderblüten dekoriert.

Kalbsbries und Morcheln
Das Kalbsbries aus dem Backofen verwöhnt mit wunderbarer Konsistenz und schönen Röstaromen.
Auf einem zweiten Teller finden wir Morilles à la Crème.
Sind die erdigen Morcheln schon ein Hochgenuss, so wird das Ganze durch die Cremesauce nahezu vollkommen.

Frédéric Anton lässt die Hauptkomponeten in diesem Gericht fast alleine. Ist es beim Bries der perfekte Garpunkt, so ist es bei den Morcheln der sanft-würzige Ausbau der Cremesauce, der verzaubert.

Nach dem Käse wenden wir uns den Desserts zu.

Zitrone.
Zwei Texturen dominieren das Dessert.
Ein knackiges Schaumgebäck mit einem äußerst schmackhaftem Zitrone-Basilikumsorbet.
Es hätte mich nicht gewundert an dieser Stelle Zeuge stehender Ovationen zu werden.

Le Paris-Brest
Ein französischer Süßspeisenklassiker. Inspiriert von einem Fahrradrennen (Paris-Brest) wurde etwa 1910 die Süßspeise kreiert.

Le Paris-Brest ist ein Signature Dish der Pâtissière Christelle Brua.
Chris Brua, eine überaus erfolgreiche und hochdekorierte Pâtissière, kam von Jean-Georges Klein 2003 zu Frédéric Anton.
Ihre Kreationen sind alle in der Lage, das hohe Niveau Antonscher Kreativität und Schaffenskraft zu halten.

Brua interpretiert den Klassiker völlig neu. Ein Pralinée mit Crème légère wird kombiniert mit geschmortem Rharbarber und Schokolade. Die Optik erinnert an einen Windbeutel. Erneut bewundern wir ein zartes Säurespiel und leicht nussige Töne.
Ein echtes High-End-Gebäck.

Wein und Service
Billecart Salmon Brut, Champagne, France
2009 Chablis 1er Cru Forest Dauvissat

Immer wieder bin von französischen Servicemitarbeitern überrascht.
Freundlich, kompetent, zuvorkommend, überaus höflich und charmant.
Mit anderen Worten: Dem Stil des Hauses angemessen.

Für das große Menü werden stattliche 280 € aufgerufen.

FAZIT
Die Leidenschaft Frédéric Antons, beste Produkte in modernen Kompositionen zu präsentieren, wird auf jedem Teller sichtbar.

Die Gerichte sind grandios kombiniert, die Einzelteile harmonisch aufeinander abgestimmt.
Ein Feuerwerk von Aromen, ein Muss für jeden Gourmet.

Die Fotos zum Bericht gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Frischeparadies eröffnet Onlineshop

Profiqualität per Mausklick

Deutschlands größter Händler für Feinkost und Delikatessen steigt ins Onlinegeschäft ein. Ende Oktober 2014 öffnet Frischeparadies seinen virtuellen Markt und ermöglicht den Kunden, aus dem Sortiment jederzeit zu bestellen und deutschlandweit zustellen zu lassen. Ein durchdachtes Verpackungssystem garantiert die gewohnt hohe Qualität und Frische.

Zehn Frischeparadies-Niederlassungen im deutschsprachigen Raum versorgen Profis und Endverbraucher mit Spitzenprodukten aus aller Welt. Damit vom interessierten Küchennovizen bis zum ambitionierten Hobbykoch wirklich jeder bei Frischeparadies einkaufen kann, selbst wenn sich keine Filiale in der Nähe befindet, geht der Delikatessenhändler Ende Oktober online und ermöglicht so den Einkauf in ganz Deutschland. „Wir sind kontinuierlich gewachsen und haben mit unseren Märkten in Deutschland und Österreich ein umfangreiches Netz etabliert. Mit dem Start des Onlineshops decken wir nun die letzten weißen Flecken auf der Landkarte ab“, so Dietmar Mükusch, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Mit dem Shop wird Frischeparadies seinem Anspruch gerecht, hochwertige Produkte und Delikatessen für jedermann zugänglich zu machen.

Viele Monate wurde am Aufbau des Onlineshops getüftelt. Aus dem umfangreichen Gesamtsortiment von über 12.000 Produkten wurden die besten 1.200 ausgewählt, umder Vielfalt von Frischeparadies treu zu bleiben. „Wir haben es geschafft, beste Produkte aus nahezu allen Warengruppen in den Onlineshop zu integrieren“, erklärt Vertriebsleiter Christian Horaczek gegenüber Gourmet Report. Von frischem Fisch und Seafood über High Pressure Lobster und Geflügel aus Frankreich bis zu würzigen Kräutern, Salz und Wein, es ist nahezu alles vorhanden, was die Kunden auch in den Märkten vorfinden. „Einen Shop in dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen, ist natürlich erheblich mehr Aufwand, als ein kleiner und spezialisierter Onlinehändler betreiben muss“, so Horaczek. Je nach Kühltemperatur sicher verpackt, liefert Frischeparadies die bestellten Produkte ab Ende Oktober deutschlandweit nach Hause.

www.frischeparadies.com

Was in Hotels stört

Ein perfekter Urlaubstag oder Geschäftstermin beginnt mit der Nacht davor. Denn für viele ist der Tag bereits gelaufen, wenn sie morgens gerädert aufstehen. Das Buchungsportal hotel.de hat untersucht, wie gut oder schlecht Reisende in Hotelzimmern schlafen.

Sollte Schlaf doch eigentlich der Erholung dienen, um anschließend munter und gut gelaunt in den Tag zu starten, können durchgelegene Matratzen, eine defekte Klimaanlage oder lautes Gepolter vom Hotelflur schnell die Nachtruhe vermiesen. Mittels einer Umfrage unter 2.000 Teilnehmern hat das internationale Buchungsportal hotel.de untersucht, ob unbequeme Betten und Co. eher die Ausnahme oder die Regel sind.

Die gute Nachricht: Immerhin rund ein Viertel der Befragten hat in puncto Schlafqualität in Hotels nahezu nichts zu bemängeln. Nur 15 % fühlen sich sehr oft um ihren Schlaf gebracht. Mit knapp 60 % gibt die deutliche Mehrheit dagegen an, häufig gut zu schlafen, zeigt aber zugleich auch auf woran es zumeist hapert.

Bett und Lautstärke Störfaktor Nr. 1
Von den Befragten, die nicht immer gut in Hotels schlafen können, fühlen sich 80 % vor allem durch die mangelnde Qualität des Bettes um den Schlaf gebracht. Ebenfalls monieren viele die Lautstärke (58,8 %) und für rund 39 % ist die Temperatur ursächlich für die geringe Schlafqualität. Während diese Faktoren durchaus vom Hotel beeinflussbar wären, sind die Hoteliers beim folgenden Aspekt nahezu machtlos: Rund ein Viertel hadert mit der ungewohnten Umgebung.

Der Klassiker: Durchgelegene Matratzen
„Bei Betrachtung der detaillierten Umfrage-Ergebnisse ergibt sich für Hoteliers eine Vielzahl von Ansatzpunkten, um die Schlafqualität ihrer Gäste zu erhöhen“, weist Ralf Priemer, als Vorstand unter anderem für den Hotel-Vertrieb bei hotel.de verantwortlich, auf Verbesserungspotential hin.

Top 5 der häufigsten Gründe für unzureichenden Schlaf im Hotel*
Platz     Grund                                             in %
1.     Matratze zu weich oder durchgelegen     44,0
2.     Hohe Lautstärke außerhalb des Hotels     38,1
3.     Hohe Lautstärke im Hotel                       24,1
4.     Zu warm, aufgrund defekter oder unzureichender Klimaanlage     21,6
5.     Zu laut im Zimmer (z.B. Geräusch der Lüftung bzw. Klimaanlage)     20,4

Insbesondere gilt es, dem Bett höhere Aufmerksamkeit zu schenken. Denn Gäste monieren vor allem durchgelegene bzw. zu weiche Matratzen (44 %). Ebenfalls bieten zu warme Decken oder unbequeme Kissen Anlass für Kritik. Allerdings sind letztere mit annähernd gleichen Anteilen von jeweils rund 14 % entweder zu hart, weich, klein oder groß. Das Angebot einer größeren Kissenvielfalt über den Zimmerservice könnte daher mehr Schlafkomfort ermöglichen.

Eine verbesserte Fassadendämmung und Schallisolation der Fenster minimieren Außengeräusche, die als zweithäufigste Ursache (38,1 %) für Schlafstörungen im Hotel genannt werden. Zudem verringern beispielsweise ein leiser Bodenbelag und Isolierung der Innenwände die Geräusche von anderen Gästen. Auch die Klimaanlage steht immer wieder im Fokus der Kritik. Entweder weil sie defekt oder für die Raumgröße falsch dimensioniert ist und somit keine ausreichende Kühlung verschafft, oder weil sie durch ihre Lautstärke den Schlaf beeinträchtigt.

www.gourmet-report.de/goto/hotel-de

Wein ist nicht vegan oder vegetarisch!

Vegane Weine liegen im Trend – Wie kommt Tierisches in den Wein rein? Weinmacher Bruysten erklärt es uns

Vegan kochen, vegan backen, vegan essen – und wie sieht’s mit vegan trinken aus? Mehr noch: Wo kann man wirklich sicher sein, dass keine Stoffe vom Tier zugesetzt sind? Für veganen Weingenuss macht sich jetzt eine kleine Winzer-Fraktion stark, zu denen auch Jasper Bruysten vom Weingut Altenkirch in Lorch gehört.
Doch ist das nicht alles ein bisschen übertrieben? Wie kommt denn Tierisches in den Wein rein? Weinmacher Bruysten erklärt es. Bei nahezu alle Weißweinen werden Gelatine oder Hühnereiweiß eingesetzt, um die harten Gerb- und Bitterstoffe im Wein zu „schönen“ bzw. auf ein verträgliches Maß zu eliminieren.
Dieser Vorgang ist nicht deklarationspflichtig. Man ist daher auf die Fairness des Betriebs angewiesen, wenn man nachfragt.

Die Weine des Rheingauer Traditionsweinguts Altenkirch im kleinen Winzerörtchen Lorch tragen nur wenige der ungeliebten Bitterstoffe in sich. Das liegt am schonenden Umgang mit den Reben und den Trauben, die alle in Handlese geerntet und in kleinen Behältern nach Hause gebracht werden. Durch die wenig mechanisierte Erzeugung und den achtsamen Umgang ist das Lesegut keinen Belastungen ausgesetzt und entwickelt keine Stoffe, die den Weingenuss stören. Ohne Schönungsmittel reifen Most und Weine im Keller zu großartigen, facettenreichen Vertretern aus den Rheingauer Steillagen heran. Gelatine, Eiweiß und andere Stoffe vom Tier bleiben draußen vor der Kellertür. Es geht auch ohne! Und so können Weinfreunde, die vegan genießen möchten, sich aus einem reichen Schatz an charakterstarken Rieslingen bedienen.

Weingut Friedrich Altenkirch, Binger Weg 2, 65391 Lorch/Rheingau, Tel. 06726 83 00 12; e-mail: info@weingut-altenkirch.de; www.weingut-altenkirch.de

Gratis Internetzugang für Taiwan-Besucher

Immer mehr Menschen greifen auch auf Reisen über ihr Smartphone aufs Internet zu – sei es, um via E-Mail zu kommunizieren oder um sich im Urlaubsland besser orientieren zu können. Einziges Hemmnis waren dabei bisher oft die immensen Roaming-Gebühren. Ein Staat hat dieses Problem nun gelöst: Wer seinen Urlaub in Taiwan verbringt, kann kostenlos nahezu landesweit im World Wide Web surfen. Für dieses und andere besucherfreundliche Angebote wurde Taiwan nun ausgezeichnet.

Das Fremdenverkehrsamt des westpazifischen Inselstaates hat dazu an mehr als 5.000 Standorten flächendeckend Hot Spots für den Gratiszugriff auf das Internet eingerichtet. Die International Federation for IT and Travel & Tourism (IFITT) hat diese und andere attraktive Serviceleistungen für Reisende jüngst auf der Konferenz ENTER 2014 im irischen Dublin mit einem IFITT Industry Award ausgezeichnet. Das taiwanische Fremdenverkehrsamt wurde dabei mit dem “Innovative Destination Award” für die Einbindung der Informationstechnik in die Vermarktung des Reiseziels ausgezeichnet. Taiwan unterstreicht mit diesem Angebot seinen Ruf als Pionierland modernster Technik, das auf vorbildliche Weise die Synthese von Tradition und Moderne vorlebt.

Seit Mai letzten Jahres nimmt das Tourism Bureau Anträge aus aller Welt für die Nutzung dieses Dienstes an. Bis jetzt sind schon mehr als 110.000 Anträge aus über 150 Ländern eingegangen, und die Antragstellung wurde jetzt sogar noch vereinfacht: Man besucht einfach die (englischsprachige) Website http://itaiwan.taiwan.net.tw und meldet sich an. Bei der Ankunft geht man dann zu einem Tourist Service Center am Flughafen oder in der Stadt (bspw. im Hauptbahnhofsgebäude von Taipeh), weist sich aus und erhält ein kostenloses iTaiwan-Konto, das man für den Zugang im Umkreis der Hot Spots verwenden kann – für zunächst 30 und, wenn gewünscht, für bis zu 90 Tage. Die Hot Spots kann man sich auf der genannten Website ebenfalls anzeigen lassen.

Da die Endgeräte über ein drahtloses Funknetz (W-LAN) auf das Internet zugreifen, benötigt man dazu kein Mobilfunknetz. Der Service kann also auch mit anderen Geräten wie Laptops oder Tablets ohne SIM-Karte genutzt werden. Auch bei Telefonen kann man die Datennutzung über das Mobilfunknetz aus- und auf WiFi umschalten, so dass keine Gebühren anfallen, wenn man im „Netz” surft, E-Mails versendet oder Freunden und Familie zu Hause Fotos oder Videos schickt.

Besonders praktisch ist dieser Service für Nutzer der bereits vor mehr als einem Jahr eingeführten „Tour Taiwan“-App für iOS- und Android-Geräte, die das Reisen im Land zum Kinderspiel macht – frei von allen Sprach- und Orientierungsproblemen. Mit ihr gehören Verständigungsprobleme in dem Land, dessen Schrift und Amtssprache (Hochchinesisch) nur die wenigstens Europäer beherrschen, endgültig der Vergangenheit an, denn die App gibt es in einer leicht und intuitiv zu bedienenden englischen Version, für die Schulkenntnisse der englischen Sprache völlig ausreichen. Und dabei muss man nicht erst umständlich Daten eingeben – das Gerät gibt seine Standortdaten an die App weiter, die dadurch gleich in der Lage ist, jene Informationen gefiltert bereitzustellen, die für den Nutzer an seinem aktuellen Aufenthaltsort von Interesse sind – zum Beispiel Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte oder Verkehrsmittel. Herunterladen kann man die App im jeweiligen “Store” mit dem Suchbegriff “Tour Taiwan”.

Taiwan
Asiens schönste Seiten auf einer einzigen Insel – das bietet Taiwan Fernosturlaubern und Reisenden auf dem Weg nach Südostasien, Australien oder rund um die Welt. Die Insel, von frühen Seefahrern zu Recht „Formosa” – die Schöne – genannt, liegt rund 160 Kilometer vor der Südostküste Chinas im Westpazifik. Die Einwohner zählen zu den herzlichsten Gastgebern Asiens. Darüber hinaus bietet das hochmoderne Land fernöstliches Flair, asiatische Kulturen und subtropische Natur auf kleinstem Raum bei maximaler Reisesicherheit. Die atemberaubende Landschaft besticht mit üppigen Regenwäldern, hohen Bergen, fruchtbaren Tälern, schroffen Küsten und zauberhaften Korallen- und Vulkaninseln, während in der Hauptstadt Taipeh und den übrigen Städten jahrhundertealte Traditionen der Moderne des 21. Jahrhunderts begegnen.

www.taiwantourismus.de/

Für uns ist die Küche in Taiwan eine der interessantesten und facettenreichsten in Asien. Besonders das Dim Sum Restaurant Din Tai Fung ist sensationell.
Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151483674433124.1073741834.168996673123&type=3
Marktbesuch in Taipeh: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151483727823124.1073741835.168996673123&type=3

Karibisch kochen

Neue Website mit Infos zu den Aromen, Rezepten und Online-Spiel „Cook It!“ – Mirko Reeh: „Mein Lieblingsrezept ist Keshi Yena. Die Hauptzutat ist Gouda.“

Eine kulinarische Reise in tropische Gefilde bietet die karibische Küche, die nicht nur feurig, sondern überraschend oft auch mild und leicht daherkommt. Der europäische Einfluss der Einwanderer hat viele uns altbekannten Zutaten in die Karibik gebracht und einen interessanten Mix mit einheimischen Aromen und Gewürzen entstehen lassen.
Die niederländische Karibikinsel Aruba widmet dem Thema Kochen nun unter www.aruba.de/cook-it eine eigene Website. Diese gibt neben leckeren, einfachen Rezepten zum Nachkochen auch Einblick in die kulinarischen Traditionen der Insel.

Mit von der Partie ist der Frankfurter Starkoch Mirko Reeh, der kürzlich vor Ort selbst in die Kochtöpfe schaute: „Mein Lieblingsrezept ist Keshi Yena. Dies ist das Nationalgericht von Aruba und leicht nachzukochen. Übersetzt bedeutet dies gefüllter Käse. Die Hauptzutat ist Gouda – in Aruba mindestens so beliebt, wie bei unseren niederländischen Nachbarn. Hühnchen, Gemüse, Oliven, Kapern und noch einiges mehr werden in einem ausgehöhlten Käselaib gebacken. Sehr gehaltvoll, aber eben ein richtiger und leckerer Sattmacher.“ schwärmt der Hesse.

Das Rezept zum Download sowie ein interaktives Online-Spiel auf der Webseite zeigen Schritt für Schritt wie es geht. Zudem gibt es einen karibischen Kochkurs bei Mirko Reeh zu gewinnen.

Das Thema Essen ist in Aruba allgegenwärtig. An den elf Kilometer langen weißen Sandstränden reihen sich mehr als 230 Restaurants. Das nur 30 mal 9 Kilometer große Eiland hat eine der größten Restaurantdichten der Karibik – neben der traditionellen arubanischen Küche finden sich Spezialitäten-Restaurants nahezu jeder Richtung: von Italienisch über Indonesisch, von Fine Dining bis Finger Food.

Das zur Gruppe der ABC-Inseln in der Niederländischen Karibik zählende Aruba liegt etwa 40 Kilometer vor der Küste Venezuelas. Die Insel lockt mit ganzjährig angenehmen Temperaturen (durchschnittlich 28°C), elf Kilometer langen, weißen Stränden und kristallklarem Wasser. Auf Arubas Vorzüge machen internationale Auszeichnungen aufmerksam: 2012 haben die Nutzer der Bewertungsplattform Tripadvisor den Eagle Beach zum zweitschönsten Strand der Welt gewählt. Das Scuba Diving Magazine zählt Aruba zu den TOP Wrack-Tauch-Gebieten der Welt. Ob Tauchen, Wandern, Sonnenbaden, Shopping oder Kasino-Besuch – jeder findet hier sein persönliches Programm.

www.aruba.de

Aruba setzt auf Kulinarisches

Mit mehr als 230 Restaurants bietet Aruba eine der größten Restaurantdichten der Karibik – neben der traditionellen arubanischen Küche finden sich Spezialitäten-Restaurants nahezu jeder Richtung: von Italienisch über Indonesisch, von Fine Dining bis Finger Food. Die Website liefert auch empfehlenswerte Adressen. Die Seite ist direkt erreichbar unter www.aruba.de/cook-it

Website mit neuen Infos zu Aromen, Rezepten und Online-Spiel „Cook It!“

Die niederländische Karibik-Insel Aruba macht jetzt auf ihre kulinarischen Vorzüge aufmerksam. Denn die Besucher erwarten dort nicht nur elf Kilometer lange Sandstrände mit vielen Freizeit- und Sportangeboten, sondern auch ein bunter Mix aus kreolischen, südamerikanischen und niederländischen Köstlichkeiten. Die wichtigsten Rezepte und Zutaten stellt das Tourismus-Büro nun auf seiner Website unter dem Motto Arubas Aromen vor.

Dazu zählen das Nationalgericht Keshi Yena, mit Gouda als Hauptzutat, oder der beliebte Drink Aruba Ariba, bei dem der tiefrote einheimische Likör Coecoei eine Hauptrolle spielt. Durch die neuen Seiten führt der Frankfurter TV-Koch Mirko Reeh, der vor kurzem auf der Insel selbst in die Kochtöpfe geschaut hat. Zudem lädt das Spiel „Cook It – die Grünen ins Töpfchen“ ein, Keshi Yena per Mausklick nach zu kochen und gleichzeitig die Teilnahme an einem Karibik-Kochkurs von Mirko Reeh zu gewinnen.

Das zur Gruppe der ABC-Inseln in der Niederländischen Karibik zählende Aruba liegt etwa 40 Kilometer vor der Küste Venezuelas. Die Insel lockt mit ganzjährig angenehmen Temperaturen (durchschnittlich 28° C), weißen Stränden und kristallklarem Wasser. Auf Arubas Vorzüge machen internationale Auszeichnungen aufmerksam: 2005 wurde der Eagle Beach vom Zeitungsriesen USA Today zum schönsten Strand der Karibik gewählt. Das Scuba Diving Magazine zählt Aruba zu den TOP Wrack-Tauch-Gebieten der Welt. Ob Tauchen, Wandern, Sonnenbaden, Shopping oder Kasino-Besuch – jeder findet hier sein persönliches Programm. Weitere Informationen beim: Aruba Tourismusbüro mit deutscher Telefonnummer: +49 (0)6257-5076950, www.aruba.de. www.facebook.com/arubaFVAde