Italien ist Spitzenreiter

Übergewicht bei Kindern in Europa

In Italien sind Kinder ab einem Alter von drei Jahren
deutlich häufiger übergewichtig als in Deutschland und anderen
europäischen Ländern. Das ist ein Resultat der europäischen
IDEFICS-Studie zur Identifizierung und Prävention gesundheitlicher
Auswirkungen von Ernährung und Lebensstil bei Kindern. In Deutschland
waren das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und
Epidemiologie (BIPS) und die Universität Bremen beteiligt.

Knapp 7.700 Kinder wurden von der Geburt bis zum Alter von elf Jahren
begleitet. Sie stammten aus sieben europäischen Ländern:
Deutschland, Italien, Belgien, Schweden, Spanien, Ungarn und Zypern.
Die Wissenschaftler untersuchten, wie sich der Körpermassenindex
(BMI) der jungen Probanden im Laufe der Kindheit verändert und welche
Faktoren Einfluss auf das Körpergewicht haben. Beispiele waren der
BMI der Mutter, Gewichtszunahme in der Schwangerschaft, der
Bildungsstatus der Eltern und die Stilldauer. Der BMI gibt das
Verhältnis des Gewichts (in kg) zur Körpergröße (in Meter zum
Quadrat) an. Bei Kindern und Jugendlichen verändert sich der normale
Körperfettanteil ständig, je nach Alter und Geschlecht. Anhand von
Normwertkurven lässt sich ablesen, wie das Gewicht einzuordnen ist.
Wenn der BMI den Wert 25 überschreitet, spricht man von Übergewicht.
Dieser feste Wert ist zwar umstritten, gibt aber eine Tendenz wider.
Ab einem BMI von größer 30 spricht man von Fettleibigkeit.

Ab einem Lebensalter von drei Jahren gab es von Land zu Land große
Unterschiede im Anteil der übergewichtigen und fettleibigen Kinder.
In Italien lag er bei einem Spitzenwert von 50 Prozent, gefolgt von
Zypern (29,8 %) und Spanien (25,6 %). In Ungarn hatten 19 Prozent und
in Deutschland knapp 18 Prozent der Kinder ein zu hohes
Körpergewicht. In Schweden (12,3 %) und Belgien (9,7 %) waren die
Werte am niedrigsten. Im Alter von elf Jahren hatte der mittlere BMI
italienischer Kinder bei den Jungen einen Wert von 22,3 und bei
Mädchen von 22,0 erreicht. In den anderen Ländern bewegte er sich
zwischen 18,4 und 20,3 bei Jungen und 18,2 bis 20,3 bei Mädchen.

Der wichtigste Einflussfaktor war der BMI der Mutter – vor allem in
Italien, stellten die Wissenschaftler fest. Die italienischen Mütter
und Väter brachten im europäischen Vergleich auch durchschnittlich
die meisten Pfunde auf die Waage. Zudem zeigte sich, dass das
Geburtsgewicht des Kindes mit der Gewichtszunahme der Mutter in der
Schwangerschaft in Zusammenhang stand.

Insgesamt konnten frühkindliche Faktoren aber nur einen kleinen Teil
der Unterschiede im Körpergewicht erklären. Vermutlich spielen neben
genetischen Aspekten Änderungen in der körperlichen Aktivität und
im Ernährungsverhalten eine Rolle, die sich je nach Land
unterscheiden.

Heike Kreutz, www.aid.de

www.bips-institut.de
http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.13/journal.pone.0149268

10 Jahre DPD

2.529 Hobbyköche, 103 Städte und Regionen und bis dato unglaubliche 64.026 vergebene Bewertungspunkte: Das sind zehn Jahre „Das perfekte Dinner“. Nach Original-Rezept vom 6. März 2006 schaut die Koch-Doku auch heute noch jeden Vorabend von Montag bis Freitag ambitionierten Gastgebern in die Töpfe und ihre eigenen vier Wände. Seit einem Jahrzehnt bringt das „Dinner“ fünf völlig unterschiedliche Hobbyköche aus einer Stadt oder Region zusammen, die sich gegenseitig beschnuppern, bekochen und im Anschluss ihre Drei-Gänge-Menüs und Gastgeberqualitäten mit null bis zehn Punkten bewerten. Dabei wird gekleckert, geklotzt, gezickt, gelacht und sich vor Rührung in den Armen gelegen.

Heute, zehn Jahre und einen „Deutschen Fernsehpreis“ („Beste Kochshow“) später, sind die Zutaten für beste Unterhaltung immer noch dieselben und der Koch-Wettstreit beliebt wie zur allerersten „Dinner“-Stunde. Damit ist die Sendung heute die am längsten laufende werktägliche Koch-Doku in der deutschen Fernsehlandschaft. Das will gefeiert werden – und zwar mit einer ganz besonderen Geburtstagsrunde. Vom 7. bis 11. März stellen sich fünf Hobbyköche, die sehr persönliche Geschichten mit dem „perfekten Dinner“ verbinden und alle schon einmal in der Koch-Doku schon einmal zu sehen waren, dem Kampf mit dem Kochlöffel.

Die Teilnahme am „Dinner“ hat ihnen nicht nur Spaß gemacht, sondern bei so manch einem auch das Leben verändert. So lebt die ehemalige Elektronikfachverkäuferin Zoi aus Berlin heute ihren Traum vom exklusiven Supper-Club, Hobbyköchin Janne war beim „perfekten Dinner“ ihrer Mutter schon einmal als Schnibbelhilfe zu sehen, doch nun will die Berlinerin deren Leistung toppen. Der Dortmunder Sascha hat in seiner „Dinner“-Runde seine Traumfrau kennengelernt, Eik aus Köln hat sich als Teilnehmer aus der allerersten Woche und der 1.000 Sendung regelrecht zum „Dinner“-Maskottchen entwickelt, und Marcus aus Geilenkirchen hat seine Freundin durch einen „Singleaufruf“ beim „perfekten Dinner“ gefunden.

Zoi – Tag 1 in Berlin
 
Das erste Dinner der Geburtstagswoche findet bei Zoi (51) in Berlin statt. Im Mai 2011 stellte sie erstmals als Kandidatin beim „perfekten Dinner“ ihr Kochtalent unter Beweis und schaffte es damit gleich auf das Siegerpodest. Dieser Erfolg hat sie darin bestätigt, beruflich neue Wege zu gehen. Heute betreibt die gelernte Elektronikfachverkäuferin einen eigenen exklusiven Supper-Club in einer herrschaftlichen Villa – und in dieser will sie nun auch ihre „Dinner“-Mitstreiter verwöhnen.
 
Zois Menü:
Aperitif: Champagner
Vorspeise: Guacamole-Türmchen mit Garnelen
Hauptspeise: Rinderfilet auf Rotwein-Schalotten-Butter mit getrüffeltem Kartoffelpüree
Nachspeise: Schokoladen-Kaffeelikör-Cheesecake-Torte mit Passionsfruchtmousse
 
 
Janne – Tag 2 in Berlin
 
Am zweiten Tag will Janne (19) aus Berlin nicht nur den anderen Kandidaten, sondern auch ihrer Mutter Biggie beweisen, dass sie eine richtig gute Köchin ist. Denn diese hat im April 2011 bereits am „perfekten Dinner“ teilgenommen. Mit der tatkräftigen Unterstützung ihrer damals 14-jährigen Tochter schaffte sie es auf den zweiten Platz. Nun hofft Janne, dass sich Mutter Biggie für diesen Einsatz revanchiert. Wird sie mit Mutti als Schnibbelhilfe endlich den „Dinner“-Pokal in die Familie holen?
 
Jannes Menü:
Motto: „Après-Ski“
Aperitif: Ivo’s Lüstle (Schokoladenlikör auf Prosecco mit Lavendel)
Vorspeise: Rohrindschmankerl an Röhrlsalat (Rindercarpaccio auf Rucola mit Parmesan)
Hauptspeise: Variationen von der scharfen Heidi (Variationen vom Curry)
Nachspeise: Obers Küchel (Geburtstagstorte)
 
 
Sascha – Tag 3 in Dortmund
 
Sascha (47) aus Dortmund ist Gastgeber am dritten Dinner-Tag. Nachdem er bereits im Mai 2015 beim „perfekten Dinner“ den Kochlöffel geschwungen hat, ist ihm seine erneute Teilnahme in der Geburtstagsrunde nun eine besondere Herzensangelegenheit. Denn er eroberte damals nicht nur den „Dinner“-Thron, sondern auch das Herz seiner Mitstreiterin Heidi. Heute wollen die beiden den anderen Teilnehmern gemeinsam zeigen, dass Liebe wirklich durch den Magen geht.
 
Saschas Menü:
Aperitif: Gin-Cocktail mit Gurke und Holunderblütenextrakt
Vorspeise: Mini-Wagyu-Burger, eine Skirt-Steak-Coleslaw-Komposition und Mini-Caesar-Salad
Hauptspeise: Geschmorte Ochsenbäckchen in Spätburgunderreduktion mit einem gefüllten Kartoffelstampftürmchen und Prinzessböhnchen im Speckmantel
Nachspeise: Zweierlei Geburtstagstorte aus Chocolate und Cream und Toffee und Coffee
 
 
Eik – Tag 4 in Köln
 
Am vierten Tag der kulinarischen Genüsse gibt es ein Wiedersehen mit einem Gastgeber der
allerersten Stunde: Eik (44) aus Köln sorgte bereits in der ersten „Dinner“-Runde (März 2006) für Unterhaltung. Er schaffte es sogar auf den ersten Platz, selbst wenn er dies am ehesten seinen Entertainer- und nicht seinen Koch-Qualitäten zu verdanken hatte. In der 1000. „Dinner“-Sendung im Januar 2010 konnte Eiks Menü nicht alle überzeugen. Das will das charmant-hyperaktive Dinner-Urgestein nicht auf sich sitzen lassen und an seinem Gastgeber-Tag nun allen beweisen, dass sich sein Können in den letzten sechs Jahren dank des „perfekten Dinners“ weiterentwickelt hat.
 
Eiks Menü:
Motto: „ups, I am doing it again!”
Aperitif: Champagner (oder so ähnlich)
Vorspeise: Verspielte Süßkartoffel-Kokos-Suppe mit ‘nem Schuss Erdnuss
Hauptspeise: Hühnerfleisch krass ummantelt an pikanter Tomaten-Madeira-Soße
Nachspeise: Israelischer Kuchen
 
 
Marcus – Tag 5 in Geilenkirchen
 
Den Final-Tag der Geburtstagsrunde beschließt Marcus (37) aus Geilenkirchen. Bei seiner ersten „Dinner“-Teilnahme im Oktober 2011 startete er einen Singleaufruf und wurde daraufhin von Zuschriften überhäuft. Nur eine schrieb ihm damals nicht sofort: seine jetzige Freundin Sabrina. Sie fasste sich erst später ein Herz und kontaktierte ihren „Dinner“-Prinzen über das Internet – mit Erfolg! Heute wohnt das Paar zusammen, und das alles dank Marcus‘ Aufruf. Zaubern die beiden gemeinsam nun ihr „perfektes Dinner“?
 
Marcus‘ Menü:
Motto: „In der Höhle der Löwen“
Aperitif: Smokin’ red hot chili peppers
Vorspeise: Erröteter Salmothymus aus dem Meer trifft auf Alkali-Stängchen (Rote-Bete-Salat mit Lachs und Laugenstangen, dazu drei verschiedene Dips)
Hauptspeise: Charmanter Ire verführt die Herzogin mit süßer Digestion (Irischer Dry Aged Weideochse mit Herzogin-Kartoffeln, Schokoladenrotkohl und Zartbitterschokoladensoße)
Nachspeise: „Cool down“: Geburtstagstorte, dazu frierende Brownies, die durchs ungarische Wasser nach Madagaskar schwimmen (Bourbon-Vanille-Rosmarin-Eis und Brownies)

José del Castillo, Restaurant Isolina, Lima

José del Castillo vom Restaurant Isolina, Lima präsentiert seine peruanische Criollo Küche im Restaurant Mercado, Wien

Alexander Theil, Küchenchef des Restaurant Mercado, ist es mit seinem Partner Kaus Piber im Rahmen der von den beiden konzipierten, kulinarischen Reihe „ El sabor de la cocina Latinoamericana“ gelungen, den peruanischen Topchef José del Castillo für eine kulinarische Visite nach Wien zu bringen und somit auch einer breiteren Öffentlichkeit erstmals hier vorzustellen.

Limas Küche zu beschreiben bedeutet eine Küche, die über Jahrhunderte lang von zahlreichen Einflüssen geprägt wurde zu definieren: Japanische und Chinesische Einflüsse sind für die zahlreichen Tiraditos und das Lomo Saltado verantwortlich, aber auch die Einflüsse der Spanier, wie auch der afrikanischen Sklaven, sind unübersehbar.

Diese Art der traditionellen Küche, wie Sie in den Haushalten der Limeña Großmütter zubereitet wurden, nennt sich Criollo. José del Castillo hat sich entschieden, diesen schon fast vergessenen Stil traditioneller peruanischer Küche in seinem Restaurant Isolina in Barranco wieder aufleben zu lassen. Benannt hat er sein Restaurant nach seiner Mutter, Isolina Vargas, die vor über 30 Jahren ein populäres Lokal an selbigem Platz betrieben hatte. Er entdeckte seine Berufung und seine Liebe zum Kochen erst relativ spät. Vor 15 Jahren stand er vor der Notwendigkeit im mütterlichen Betrieb zu kochen und hängte seine erste Leidenschaft, den Journalismus, an den Nagel. Seitdem leitet er die beiden Restaurants seiner Mutter und seit Beginn diesen Jahres das Isolina, in dem er selbst kocht.

Beliebtheit und Erfolg seines Criollo Restaurants, sowohl bei peruanischen als auch internationalen Gästen, geben ihm Recht. „Denn diese Art der Küche kommt nie aus der Mode. Die Menschen sehnen sich danach gutes, herzhaftes und geschmacksintensives Essen zu genießen“, erklärt José del Castillo seine Beweggründe Criollo Küche im Isolina anzubieten. Gefragt nach einem typischen Criollo Gericht, nennt José del Castillo, die marinierten und gewürzten, am Spieß gegrillten Rinderherzen, wie sie vielerorts an Straßenständen in Lima angeboten werden.

José del Castillo präsentiert mittlerweile seine Criollo Küche nicht nur in lateinamerikanischen Magazinen und TV Sendungen und läßt somit eine spezifische kulinarische Tradition seines Landes wieder aufleben. Er vertritt sein Land und dessen kulinarisches Erbe auch bei zahlreichen internationalen Events wie heuer bei der Expo in Mailand.

Die Gäste haben bis zum 25. Oktober die Gelegenheit, ein Menü von José del Castillo zu verkosten.

Richard Huth, Würzburg

Deutsches Familienessen wie bei Mutter: Sonntags darf im Kaminzimmer des Restaurant „Richards“ in Würzburg die ganze Familie am Tisch sitzen

Serviert werden Suppe, Hauptgang und Nachtisch so, wie es daheim üblich war – in dampfenden Schüsseln und auf Platten, und jeder darf sich soviel nehmen, bis er satt ist.
Serviert werden wöchentlich wechselnde Menü`s, Lebeknödelsuppe, Kürbissuppe Kartoffelsuppe, meist Schmor- und Bratgerichte aber auch Schnitzel aus der großen Pfanne
sowie ein Pudding oder Vanilleeis mit heißen Himbeeren laden zum unkompliziertem genießen ein.
Wie daheim wird morgens gekocht und mittags serviert.

Und damit es den Kindern nicht langweilig wird, wenn sich die Eltern wieder einmal verplaudern, gibt es im Kaminzimmer auch einen großen Spieltisch.

Das wöchentliche Menü gibt es auf der Website des Restaurants Richards

www.richards-würzburg.de

Mario Lohninger, Frankfurt

Nur ein kleiner bürokratischer Schritt auf dem Papier, aber ein großer Schritt für die Lohningers: Mit Gründung der Lohninger GmbH realisierte Mario Lohninger Anfang des Jahres gemeinsam mit seinen Eltern Erika und Paul ein entscheidendes Projekt. Der gastronomische Fokus der Familie liegt nun auf dem 2010 eröffneten und mit 16 Gault&Millau Punkten bewerteten Restaurant Lohninger, in dem neben modernen Kreationen der Spitzenküche auch weiterhin die Klassiker der österreichischen Küche auf der neu konzipierten Speisekarte stehen.

Dem Holbein’s im Städel Museum bleibt der 2011 zum Koch des Jahres gewählte Mario Lohninger natürlich weiterhin als engagierter Küchenchef und gastronomischer Partner treu.

Die Konzentration auf das Restaurant Lohninger begann Anfang 2012, als Mario Lohninger sich dazu entschloss, die Restaurants Silk und Micro im ehemaligen Cocoon Club in Frankfurt am Main und damit die Restaurantverbindung Hören-Sehen-Schmecken aufzugeben. Sein Fokus richtet sich seitdem auf das Lohninger, wo er seit jeher seine Handschrift unter die Speisekarte setzt und als Spiritus Rector die Richtung vorgibt; bei Feinkostunternehmer und Gastronom Gregor Meyer im Holbein`s im Frankfurter Städel Museum ist der vielfach ausgezeichnete Koch zusätzlich aktiv. Mit Gründung der Lohninger GmbH Anfang 2013 gehört der österreichischen Familie um Mutter Erika, Vater Paul und Sohn Mario Lohninger das gleichnamige Restaurant in Sachsenhausen voll und ganz, und bei Töchterchen Kate wird sich zeigen, ob die kulinarische Ader der Lohningers auf die dritte Generation übergehen wird.

Mutter Erika und Vater Paul blicken auf 45 Jahre Erfahrung in der Gastronomie zurück und unterstützen ihren Sohn in allen Bereichen. So steht Paul Lohninger gemeinsam mit dem ehemaligen Silk-Koch Dirk Schommer für die moderne Gourmetküche und ausgewählte österreichische Speisen ein. Mutter Erika lernte die jetzige Restaurantleiterin des Lohninger Stefanie Pfeiffer an und ist für die Serviceleitung und die Weinkarte verantwortlich. „Unseren Namen trägt das Restaurant nicht ohne Grund, denn wir bürgen für hohe Qualität und Genuss auf Sterneniveau. Allen Komponenten des Betriebs legen wir Leidenschaft und hohen Anspruch zugrunde, denn das Wohl unserer Gäste ist für uns der wichtigste Gradmesser“, so Mario Lohninger.

Die Verbundenheit zu seinem Heimatland paart der junge österreicher mit seiner Hingabe für die Küchen der Welt. Mehr als zehn Jahre konnte er sein Wissen in renommierten Restaurants und bei einigen der besten Köchen der Welt vertiefen: bei David Bouley, seinerzeit einer der innovativsten Gastronomen der New Yorker Restaurantszene, in Los Angeles bei Starkoch Wolfgang Puck und bei dem berühmten Drei-Sterne-Koch Guy Savoy in Paris. Diese Fülle an Erfahrungen und den heimatlichen Bezug erkennen die Gäste des Lohninger ab sofort auf der umgestalteten Speisekarte „Heimat – Die Welt“: Auf der linken Seite sind typisch österreichische Gerichte wie das Wiener Schnitzel mit Kipfler-Erdäpfel-Gurken-Salat und Preiselbeeren aufgeführt. Auf der rechten Seite stehen Gourmetgerichte wie gebratene Foie Gras mit Banane, Kokos und Nougat oder Rape Negro Seeteufel mit Baby-Aubergine, Schmortomate und Kümmel – für solche Gänge wurde Mario Lohninger über viele Jahre mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Die neue Aufteilung der Speisekarte ist für die Familie kein Zeichen konkurrierender Küchenstile, sondern steht für ein harmonisches Ganzes, das Mario Lohninger kreiert und das sein Vater zusammen mit dem Lohninger-Küchenchef Tag für Tag in höchster Perfektion am Herd umsetzt.

Für Mario Lohninger bedeuten die Lohninger GmbH und das Restaurant viel mehr als nur ein Geschäftsfeld: „Das Lohninger ist meine Homebase, hier tanke ich meine kreative Energie und übertrage sie auf die Entwicklung der Gerichte. Wir haben Spaß bei dem, was wir tun, das ist entscheidend. Und unsere starken Familienbande flechten sich in unser Verständnis von Genuss und Gastlichkeit ein – das spüren auch die Gäste.“

www.lohninger.de/

Richtig essen in der Schwangerschaft

Über Ernährung in der Schwangerschaft gibt es unzählige Informationen. Ob im Internet, in Zeitschriften, in Blogs oder im Fernsehen. Auch Tipps von Oma, Freunden und Bekannten spielen eine große Rolle; manches Mal auch ungefragt. Jeder weiß offenbar alles und kennt die absolute Wahrheit. Sachliche und wissenschaftlich fundierte Informationen sind deswegen mehr als wünschenswert.

Tatsache ist: Die Ernährung während der Schwangerschaft unterscheidet sich nur geringfügig von den allgemeinen Empfehlungen. Normalgewicht für die Mutter, ausreichend Bewegung und ein ausgewogenes Essen und Trinken beider Partner entsprechend der aid-Ernährungspyramide schaffen die idealen Voraussetzungen für einen guten Schwangerschaftsverlauf und einen gesunden Start ins Leben.

Der Vitamin- und Mineralstoffbedarf steigt jedoch in der Schwangerschaft zum Teil deutlich an. Durch die höhere Nahrungsaufnahme und Anpassungsprozesse (zum Beispiel eine erhöhte Aufnahme und verminderte Ausscheidung) im Körper der Schwangeren kann der erhöhte Bedarf bei den meisten essenziellen Nährstoffen gedeckt werden. Eine ausreichende Versorgung mit Folsäure und Jod kann über die normale Ernährung aber nicht erreicht werden. Ob die Versorgung mit Eisen ausreichend ist, muss individuell ärztlich untersucht werden.

Ausreichend Bewegung in der Schwangerschaft wirkt sich positiv auf Mutter und Kind aus. Werdende Mütter können Sportarten, die kein erhöhtes Sturz- oder Verletzungsrisiko mit sich bringen, auch weiterhin ausüben. Übergewichtigen Frauen kann es dabei helfen, die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft im Rahmen zu halten. Viele Schwangere neigen dazu, den Energiebedarf zu überschätzen und essen häufig mehr als notwendig ist.
www.aid.de

Weitere Informationen finden Sie im aid-Heft „Das beste Essen in der Schwangerschaft“, Bestell-Nr. 61-1605, Preis: 2,50 Euro, www.aid-medienshop.de oder direkt unter:
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1605

Stefan Hartmann

Köche und Moor: Unterwegs mit Sterneköchen –
Sonntag, 23. Dezember 2012, 18.40 Uhr im rbb Fernsehen mit Stefan Hartmann, am 30.12. mit Kolja Kleeberg

Dieter Moor unternimmt zwei neue Expeditionen in Sachen Geschmack, Gesundheit und Qualität heimischer Produkte. Seine Leidenschaft für gute Lebensmittel führt ihn gemeinsam mit Sternekoch Stefan Hartmann („Hartmanns“) nach Fürstenberg an der Havel – zu sehen am 23. Dezember um 18.40 Uhr im rbb Fernsehen. Eine Woche später, am 30. Dezember um 18.40 Uhr, ist Dieter Moor mit Kolja Kleeberg („Vau“) in Potsdam unterwegs.

Unterwegs mit Sternekoch Stefan Hartmann

In Fürstenberg an der Havel treffen Dieter Moor und Stefan Hartmann den Jäger und Wildhändler Guido Richard. Gemeinsam gehen sie auf die Jagd, die zu einem einzigartigen Naturerlebnis wird. Auf der frühmorgendlichen Pirsch erleben Moor und Hartmann, was die Kunst des Jagens und den stets respektvollen Umgang mit dem Tier ausmacht.

Richards Mutter Rosemarie, die sich im Betrieb um das Sammeln und den Vertrieb von Wildkräutern kümmert, nimmt die beiden anschließend mit zu ihren geheimen Fundstellen rund um die Brandenburgische Wasserstadt. Und natürlich wird in „Köche und Moor“ auch gekocht: Zusammen mit „Kochassistent“ Dieter Moor zaubert Stefan Hartmann aus regionalem Wildbret ein raffiniertes Sternemenü.

Und nächste Woche:
Unterwegs mit Sternekoch Kolja Kleeberg

www.gourmet-report.de/artikel/343636/Kolja-Kleeberg/

Wolf-Dieter Elsner

Krenfleisch, Volkacher Weinsuppe und Kulmbacher Bratwürste –
Küchenchef Elsner lädt zum kulinarischen Ausflug nach Franken ein

Unglaublich aber wahr: Seit stolzen 18 Jahren verwöhnt
Küchenchef Wolf-Dieter Elsner (59) die Restaurantgäste des CONCORDE im charmanten Courtyard by
Marriott Hamburg Airport Hotel mit besonderer Kulinarik. Seine überwiegend mediterran geprägte Küche wird
durch norddeutsche Gerichte ergänzt und ist sowohl für Hotelgäste als auch Hamburger Feinschmecker seit
Jahren kulinarischer Anziehungspunkt.

Elsners fränkische Wurzeln dürften bislang noch recht wenigen Gästen bekannt sein. Umso mehr freut sich der
in Kulmbach aufgewachsene Franke auf den Monat September, der sich den Spezialitäten des Frankenlandes
widmet und einen kulinarischen Ausflug in Elsners Heimat unternimmt. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit,
meinen sowohl internationalen als auch regionalen Gästen das fränkische Lebensgefühl und unsere besondere
Küche etwas näher zu bringen“, sagt Elsner. Bei seiner Auswahl an regionstypischen Gerichten ließ er sich vor
allem von seinen Kindheitserinnerungen und den Kochkünsten seiner Mutter inspirieren. „Sonntags war bei uns
immer großer Familientag und meine Mutter hat aufwendig für meine drei Geschwister und mich gekocht.“

Auf der September-Speisekarte finden sich fränkische Köstlichkeiten wie Krenfleisch (ein mit Meerettichsauce
servierter Rindertafelspitz), Volkacher Weinsuppe (mit köstlichem fränkischen Weißwein) oder „Omas
Schäufele“ (Schweinebraten mit Kartoffelkloß und Sauerkraut). Natürlich werden auch die von Elsner heiß
geliebten Kulmbacher Bratwürste serviert oder – fränkisch gesagt – „a Por in am Ganzen“ (ein Paar Bratwürste
in einem ganzen Bratwurststollen).

Das Courtyard Hamburg Airport Hotel feiert in diesem Jahr großes 25-jähriges Jubiläum und bietet jeden Monat
neue Jubiläumsangebote an. Für alle externen Gäste hat das First Class Hotel im September ein besonderes
Entspannungs-Package parat: Für 25 Euro können die Gäste im hoteleigenen Wellnessbereich ganztägig das
Schwimmbad, die beiden finnischen Saunen oder den klimatisierten Fitnessbereich nutzen. Ein Wellnessdrink
und ein Salat ist bei diesem Angebot bereits inklusive. Wer sich noch mehr entspannen möchte, kann sich im
angegliederten Relaxbereich bei Wellnesstherapeut Kai Uwe Röbbel außerdem noch die passende
Entspannungsmassage dazu buchen: mit Hot Stone und Ayurveda wird hier für Entspannung für Körper und
Seele gesorgt.

Das perfekte Promi Dinner

Mutti ist die Beste – auch in der Küche! Das wissen auch Musiker Hagen Stoll, Schauspieler und Musiker Jimi Blue Ochsenknecht, Model Mandy Bork und Ex-DSDS-Kandidat Thomas „Der Checker“ Karaoglan. Beim „Muttertag-Spezial“ vom „perfekten Promi Dinner“ treten die vier Prominenten deshalb nicht alleine zum Wettkampf am Herd an, sondern bekommen Unterstützung von ihren Müttern. Bevor sich die Mamis gemeinsam mit der Dinner-Runde das Menü schmecken lassen, stehen sie ihrem Nachwuchs in der Küche mit Rat und Tat zur Seite. Welche Mutter überzeugt nicht nur das eigene Kind, sondern auch die Gaumen der Gäste von sich und ihren Kochkünsten und verhilft dem Nachwuchs damit zum Sieg?

VOX, So., 13.05., 20:15 Uhr

Die Angebote der Berliner Hotellerie sind unschlagbar

Karten für ein ausverkauftes Konzert der Berliner Philharmoniker? Ein „eigener“ Porsche für private Touren durch die deutsche Hauptstadt? Oder Hammer und Meißel, um 23 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer noch einmal als „Mauerspecht“ tätig zu werden? – Die Berliner Hotellerie macht fast alles möglich und lockt mit außergewöhnlichen Angeboten Gäste in die deutsche Hauptstadt.

Wer joggt schon gerne allein, noch dazu in einer fremden Stadt? Im Regent Berlin können die Gäste des Hauses einen ganz besonderen Service in Anspruch nehmen: Ein versierter Triathlet, Head Concierge Stephan Mehlhorn, begleitet sie beim Laufen durch Berlin und zeigt ihnen die schönsten Strecken. Ob nachts über den Kurfürstendamm oder bei Sonnenaufgang an der Spree entlang: Der Concierge erfüllt auch individuelle Wünsche und berät seine sportaffinen Gäste.
Personal-Shopper für Mutter und Tochter

Eine besondere Beratung bekommt auch der Gast im The Ritz-Carlton Berlin, das neuerdings exklusive Arrangements für „Vater und Sohn“ oder „Mutter und Tochter“ breit hält. Denn ein Personal-Shopper ist ein wichtiger Bestandteil des „Erlebniswochenendes“ für große und kleine Frauen. Bei einer ausgiebigen Einkaufstour durch das KadeWe steht der Einkaufsberater mit Rat und Tat zur Seite und hilft, die passenden Kleider, Schuhe und Accessoires zu finden. Außerdem enthalten im Paket „Mutter und Tochter“: Ein „Rendezvous“ mit George Clooney (in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett), ein Besuch des Kleintiergeheges im Zoologischen Garten und zwei Übernachtungen im Superior Room inklusive Frühstück. Bei einem traditionellen englischen Afternoon Tea in der Lobby des Grandhotels können Mutter und Tochter das Wochenende anschließend gemeinsam ausklingen lassen. Ganz ladylike.

Das ungewöhnliche Angebot für „Vater und Sohn“ wiederum setzt weniger auf Luxus und mehr auf Abenteuer und Aktion: So dürfen sich die „Herren“ in der Brasserie Desbrosses des Hotels als Nachwuchsbäcker an süßen Waffeln versuchen und an einem Cocktailworkshop teilnehmen. Außerdem kann im Legoland Discovery Center nach Herzenslust gebaut werden. Eine private Kinovorstellung im eigenen Hotelzimmer ist im Arrangement „Vater und Sohn“ ebenfalls enthalten.
Im Hotel einen Love-Song aufnehmen

Doch auch andere Zielgruppen lockt die Berliner Hotellerie mit besonderen Angeboten: Verliebte beispielsweise sind im nhow Berlin an der richtigen Adresse. Denn: Was gibt es romantischeres als seinem Partner einen Love-Song zu schenken? Im „Angebot für Verliebte“, das bis zum 31.07.2012 gebucht werden kann, ist die einstündige Aufnahme eines Songs in den Tonstudios des Hauses – unter professioneller Anleitung – enthalten. Außerdem geboten werden zwei Übernachtungen im Hotel inkl. Frühstück, ein Drei-Gang-Dinner und ein Shuttleservice mit dem hoteleigenen Phaeton. Im übrigen ist das Music- und Lifestylehotel schon allein seiner Farbe wegen das ideale Liebesnest: Star-Designer Karim Rashid hat eine Vorliebe für Pink und so zieht sich die Farbe quer durch das Hotel.

Nicht durchgängig pink aber in jedem Fall „Women-friendly“ sind die besonderen Zimmer, mit denen das Leonardo Royal Hotel Berlin seit neuestem für sich wirbt. Schönheit, Entspannung, Genuss und Wohlfühlen stehen hier im Vordergrund. Zur Ladylike Ausstattung gehören – neben dem besonderen Design der Zimmer – ein großer Schminkbereich, Blumen, ausgewählte Zeitschriften, Prosecco, Wärmesocken, ein flauschiger Bademantel und ein spezielles Minibarsortiment (u.a. mit Gelbrille und Beautydrinks). Außerdem können sich die Besucherinnen besondere Fitness- und Lightprodukte bestellen oder ein Reinigungs- & Entspannungsmasken-Menü ordern. Durchgeführt wird der Room-Service übrigens ausschließlich von weibllichen Mitarbeitern – damit sich die weiblichen Gäste bei ihren Beautytreatments ganz entspannen können.
Mit dem Porsche Panamera Berlin erkunden

Entspannung? Entschleunigung? Nein Be-Schleunigung lautet das Stichwort, mit dem das Hotel de Rome neuerdings seine Gäste umwirbt. Denn als besonderen Service stellt das Haus seinen Gästen ab sofort einen Porsche Panamera zur Verfügung. Zum Selberfahren. Die rasante Luxuslimousine steht rund um die Uhr bereit und kann von Hotelgästen gleich nach dem Check-In zu einer Ausfahrt durch die deutsche Hauptstadt genutzt werden. Ohne Aufpreis zur Hotelübernachtung.

Mit einem exklusiven Angebot macht auch das Hotel Adlon von sich reden: Wer sich in eine der drei Präsidentensuiten des Hotels – mit Blick auf Brandenburger Tor oder Potsdamer Platz – einbucht, bekommt anschließend jeden Wunsch von einem eigenen Butler erfüllt. Dieser bügelt die Zeitungen (damit sich der Gast beim Umblättern seine Hände nicht mit Druckerschwärze beschmutzt), begleitet zu Terminen oder zum Museum, mixt Cocktails oder übernimmt zum Beispiel das „richtige“ Packen des Koffers. Ganz stilecht mit Seidenpapier zwischen den Hemden. Was will man mehr?

Sir Simon Rattle in Aktion erleben
Karten für die Berliner Philharmoniker? Wenn gar nichts mehr geht und das Konzert längst ausverkauft ist, haben Gäste, die im Grand Hyatt Hotel logieren, die besten Chancen. Denn das Fünf-Sterne-Haus am Potsdamer Platz ist offizielles Partnerhotel der Berliner Philharmoniker, so dass der Gast über den Concierge des Hauses auch auf sehr begehrte Tickets Zugriff hat. Außerdem können Gäste einen Blick hinter die Kulissen der Philharmonie werfen oder eine Generalprobe des Stardirigenten Sir Simon Rattle besuchen.

Wer sich weniger für Musik und mehr für Geschichte interessiert sollte sich ein Zimmer im Westin Grand Hotel nehmen. Schließlich lockt das Luxushotel mit einem einmaligen Arrangement, das an den Fall der Berliner Mauer vor 23 Jahren erinnert: Ein 2,7 Tonnen schweres Mauerstück steht vor der Luxusherberge in der Friedrichstraße und darf von Gästen mit Hammer und Meißel „bearbeitet“ werden. Anschließend erhält der „Mauerspecht“ ein Foto zur Erinnerung sowie ein Echtheitszertifikat für sein heraus geklopftes Mauerstück. Ebenfalls im Arangement enthalten sind u.a. zwei Übernachtungen mit Westin SuperFoods Frühstücksbuffet und ein Berliner Mauerstadtplan. Außerdem erwarten den Gast eine Berliner Currywurst und ein Glas Champagner – zur Stärkung nach dem Meißeln.

Hotels findet man sehr günstig bei booking.com oder im Hotelpreisvergleich