Flughafen Madrid jetzt mit Metro-Anschluss

Seit dem 3. Mai 2007 verkehrt die Linie 8 der Madrider U-Bahn bis zu ihrer neuen Endstation, dem Terminal 4 des Flughafens Madrid-Barajas.

Am Terminal 4 starten und landen seit dem vergangenen Jahr alle Iberia-Flüge sowie die der oneworld Partner-Airlines. Zu den zahlreichen Vorzügen des neuen Terminals kommt nun auch die schnelle Anbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr in die Innenstadt hinzu.

Die Züge verkehren täglich von 06:05 bis 02:00h, je nach Tageszeit in Abständen von 4 bis maximal 15 Minuten. Die Fahrtdauer beträgt nur wenig mehr als 20 Minuten. An mehreren Haltestellen sowie an der Endstation „Nuevos Ministerios“ im Finanzzentrum von Madrid bestehen Umsteigemöglichkeiten zu weiteren U-Bahn-Linien oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten ist die Metro in Madrid ein sehr günstiges Transportmittel, die Einzelfahrt zum Flughafen kostet 2 EUR. (via www.fliegen-sparen.de )

„Society Garlic“ – Knoblauchgenuss ohne Geruch

Wer auf Knoblauch nicht verzichten möchte, jedoch auf dessen unangenehmen Geruch, der findet bei METRO Cash & Carry nun eine Alternative: die Knoblauchlilie. Sie schmeckt wie Knoblauch, ist aber frei von unangenehmen Gerüchen.

Die geruchfreie Knoblauchlilie. Auch „Society Garlic“ genannt.

„Society Garlic“, also „gesellschaftsfähiger Knoblauch“, lautet der Spitzname der geruchfreien Knoblauchlilie. Anders als ihr Namensvetter verursacht die Knoblauchlilie nämlich nach dem Verzehr so gut wie keinen unangenehmen Atemgeruch. Für Küchenchefs ist die Knoblauchlilie damit die ideale Alternative zum herkömmlichen Knoblauch. Denn für viele Speisen ist ein Verzicht auf Knoblauch kaum denkbar. Erst der unvergleichliche Geschmack verleiht ihnen das gewisse Extra.

Neu im Sortiment: die Knoblauchlilie
Die Knoblauchlilie ist ein Lauchgewächs, dessen Blüten und Blätter essbar sind, und stammt ursprünglich aus Südafrika. METRO Cash & Carry Deutschland hat „Society Garlic“ nun in das Sortiment aufgenommen. Die deutsche Knoblauchlilie ist ab Mitte April für acht Wochen, die italienische ab September in den Kräuterregalen der Großmärkte erhältlich. Christiane Körber, Bereichsleiterin Obst und Gemüse bei METRO Cash & Carry Deutschland, erklärt: „Wir möchten unsere Kunden mit innovativen Produkten und Besonderheiten aus aller Welt dazu inspirieren, Außergewöhnliches zu wagen und damit ihre Gäste zu überraschen.“ Die Expertin für Obst und Gemüse spürt weltweit neue Trends auf und weiß, wo es frische Ware in bester Qualität gibt. Auch der Society Garlic soll sich zu einem neuen Trend in den Küchen der Restaurantchefs entwickeln.

Eine Kreation von Horst Lichter „Spargelsalat mit Knoblauchlilie-Kresse-Vinaigrette“ finden Sie in unser Rubrik Rezepte

http://www.metro24.de

Neues aus China

Mit dem Zug nach Tibet
Nach der im Juni 2006 eröffneten direkten Zugverbindung von Beijing nach Lhasa
gibt es jetzt zwei weitere – eine von Shanghai und eine von Guangzhou. Die
Passagier- und Frachtzüge fahren jeden zweiten Tag und brauchen für die Strecken
51 und 57 Stunden. In den ersten beiden Monaten beförderten sie 450.000
Passagiere und über 200.000 Tonnen Fracht.

Shanghai Metro
Die Verwaltung von Shanghai hat Pläne für eine weitere Metro-Linie bekannt
gegeben. Sie soll zwischen Xinjiangwan im Nordosten und dem Hongqiao-
Flughafen verkehren. Die 34 Kilometer lange Strecke führt durch die
Vergnügungsviertel um die Huai Hai Road, die Nanjing Road und die Yu Gardens.
Das Metro-Streckennetz Shanghais soll 2010 das drittgrößte der Welt sein und auf
dann elf Linien täglich bis zu 5,8 Millionen Fahrgäste befördern.

Luxus nicht länger nur für chinesische Männer
Bis vor kurzem wurden in China noch 90 Prozent der Ausgaben für Luxusgüter von
Männern getätigt. Eine neue Studie von KPMG und TNS zeigt, dass die reichen
jungen Chinesinnen aufholen. China liegt beim Luxuskonsum bereits an dritter
Stelle hinter Japan und den USA. Bis 2008 dürfte er jährlich um 20 Prozent
wachsen und 2015 könnte China knapp ein Drittel aller Luxusartikel weltweit
konsumieren.

Beijing’s National Grand Theatre öffnet im Herbst 2007
Das Gebäude liegt westlich der Großen Halle des Volkes und wurde vom
französischen Architekten Paul Andreu entworfen. Es hat eine riesige Kuppel aus
Titan und ist von einem See umgeben. Man sagt, es erinnere an ein schwimmendes
Ei. Sein ultra-modernes Design hat unter den einheimischen Experten heftige
Diskussionen ausgelöst.

Attraktiv für Themenparks und Museen
China zieht eine steigende Zahl von Themenparks und Museen an. 2006 wurden
mindestens fünf bedeutende Attraktionen eröffnet, darunter Madame Tussaud’s
Wachsfigurenmuseum in Shanghai. 2007 will Ripley Entertainment in Shanghai ein
„Believe it or Not“-Kuriositätenmuseum eröffnen. Der 625 Millionen US-Dollar
teure Paramount Themenpark in Tianjin in Nordchina ist bereits im Bau.

Olympische Sommerspiele 2008 – Ticketverkauf
Das Olympische Organisationskomitee in Beijing hat die Ticketpreise bekannt
gegeben. Für die Eröffnungszeremonie reichen sie von 20 bis 480 Euro, für die
Wettkämpfe von drei bis 100 Euro. Der Eintritt für die Schlusszeremonie kostet
zwischen 15 und 290 Euro. Der Verkauf in China beginnt im ersten Halbjahr 2007.

Spitzenregisseure zeigen ihre „Vision für Beijing“
Oliver Stone wird zusammen mit dem iranischen Meister-Regisseur Majid Majidi
mehrere Kurzfilme über Beijing produzieren. Sie sind Teil des laufenden
Programms „Vision Beijing“ im Vorfeld der Olympischen Spiele.

Olympiasieger werden Popstar
Pamela Nicholson, Komponistin, Künstlerin, Künstler-Managerin und Mutter der
Star-Geigerin Vanessa Mae, startet eine neue Reality-Fernsehshow. Sie wird 2008
zuerst auf CCTV5 gezeigt, dem offiziellen Sender der Olympischen Spiele. Acht
Kandidaten, alles chinesische Olympiamedaillen-Gewinner, kämpfen um den Titel
„New World Music Star“. Die Show soll später durch alle Städte touren, die
Olympische Spiele beherbergt haben.

Xinhua ist die offizielle gastgebende Nachrichtenagentur
Das Internationale Olympische Komitee hat die chinesische Nachrichtenagentur
Xinhua zur gastgebenden Nachrichtenagentur für die 29. Olympischen Spiele
ernannt. Xinhua wird den Nationalen Olympischen Foto-Pool einrichten.
Associated Press, Reuters und Agence France Press sollen den Internationalen
Olympischen Foto-Pool betreiben.

Europas Verbraucher zwischen Zufriedenheit und Zukunftsangst

METRO Group veröffentlicht erste europaweite Studie zum privaten Konsum:
• Innerhalb Europas konsumieren die Briten am kräftigsten,
• … haben die Polen die meiste Freude am Einkaufen,
• … machen die Spanier sich die größten Sorgen um ihre Zukunft,
• … sind die Deutschen mit ihrem Leben am zufriedensten.

Mit der ersten umfassenden Studie zum Konsumverhalten in der Europäischen Union widerlegt die METRO Group ein pessimistisches Bild von Deutschland: Die Deutschen sind die mit Abstand zufriedenste Nation in Europa. Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger geben an, dass sie mit ihrem Leben im Einklang sind. Die Zukunft am düstersten sehen die Spanier, die Polen haben die meiste Freude am Einkaufen und die Briten konsumieren am kräftigsten. Eine weit verbreitete Annahme bestätigte die Studie allerdings: Die Sparsamsten beim Einkaufen sind die Deutschen. Dies sind Ergebnisse der ersten repräsentativen Untersuchung zum Konsumverhalten in Europa, für die mehrere Tausend Verbraucher befragt wurden.

Die METRO Group stellt die Studie, den METRO Group European Consumption Report, anlässlich ihrer European Consumption Conference am 18. Oktober 2006 in Berlin vor. Ein weiteres grundlegendes Ergebnis der Studie ist, dass die Bürger Europas ihre wirtschaftliche Lage ähnlich beurteilen, sich in ihrem Konsumverhalten allerdings sehr voneinander unterscheiden.

„Mit unserer Studie haben wir Fragen gestellt, die Politik und Wirtschaft, Handel und Konsumgüterindustrie gleichermaßen interessieren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Prozess der europäischen Harmonisierung in den Köpfen der Verbraucher weit vorangeschritten ist“, sagte Dr. Hans-Joachim Körber, Vorsitzender des Vorstands der METRO Group. „Die europäischen Verbraucher haben erkannt, dass ihre persönliche wirtschaftliche Lage nicht mehr in erster Linie von nationalen Faktoren geprägt wird. Entscheidend sind die Bedingungen der Globalisierung und damit der Wettbewerb, den Europa als Ganzes mit den USA und Asien zu führen hat“, erklärte Dr. Körber. „Angesichts der vor uns liegenden Herausforderungen braucht Europa einen neuen positiven Impuls für seine Zukunft.“ Mit der repräsentativen Untersuchung des Konsums in der EU wolle die METRO Group auch einen Beitrag zur Stärkung der europäischen Idee leisten.

Die Studie zeigt, dass die Europäische Union – gemessen am Bruttoinlandsprodukt – zwar der weltgrößte Wirtschaftsraum ist, die USA sind jedoch Weltmeister im Konsumieren. Während die mehr als 450 Millionen Europäer jährlich rund 6,3 Billionen € für ihre Bedürfnisse ausgeben, erreichen 299 Millionen US-Bürger ein Konsumvolumen von rund 7 Billionen €.

Innerhalb Europas sind die Briten am konsumfreudigsten. 2005 gaben sie rund 6.700 € pro Kopf für Konsumgüter aus. Die Italiener konsumierten für 5.600 € und die Franzosen für 5.500 €. Erst auf Platz 4 kommen die Bundesbürger mit gut 5.400 €. Die Ungarn kommen auf knapp 2.100 € und die Polen auf 1.500 €. Doch der Abstand zum Westen wird immer geringer, da diese Länder über hohe Wachstumsraten bei der Konsumgüternachfrage verfügen.

31 Prozent aller Briten geben an, dass sie „manchmal auch über ihre Verhältnisse leben“. In Deutschland wird dagegen diese Aussage nur von 12 Prozent der Verbraucher bejaht. 52 Prozent der Deutschen sagen, dass sie „nicht mehr ruhig schlafen können, wenn sie Schulden haben“. In Ungarn bejahten diese Aussage 62 Prozent der Studienteilnehmer, in Großbritannien dagegen nur 29 Prozent.

Ein gängiges Urteil über Deutschlands Verbraucher bestätigte die Studie: Die deutschen Konsumenten sind die Preisbewusstesten. 55 Prozent der Befragten gaben an: „Ich vergleiche auch bei kleinen Dingen die Preise.“ In Großbritannien lag der Anteil dagegen nur bei 39 Prozent.

Am liebsten gehen in Europa die Polen einkaufen. 38 Prozent der Befragten erklärten: „Einkaufen ist für mich ein echtes Vergnügen.“ In Deutschland konnten dieser Frage nur 24 Prozent der Befragten zustimmen. 33 Prozent der Bundesbürger sagen hingegen: „Ich gebe mein Geld sehr ungern aus.“

Dennoch sind die Deutschen keine Pessimisten. Im Gegenteil: 69 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu: „Ich bin zufrieden mit meinem Leben.“ Kein anderes Land Europas erreichte in dieser Studie einen so hohen Wert. Auf Platz zwei liegen die Spanier mit 66 Prozent Zustimmung. Schlusslicht in Europa ist Ungarn, wo nur 47 Prozent der Befragten die Aussage bejahten. Besonders skeptisch blicken die Spanier in die Zukunft. 58 Prozent der Befragten bestätigten die Aussage: „Ich mache mir um die Zukunft große Sorgen.“ In Polen waren es 53 Prozent und in Frankreich 48 Prozent. In Deutschland blicken 41 Prozent der Bürger sorgenvoll in die Zukunft. In Großbritannien dagegen nur 29 Prozent.

Einer der Hauptgründe, warum die Deutschen so wenig konsumieren, liegt in der Unsicherheit über die Zukunft der Sozialsysteme. 81 Prozent der Befragten schlossen sich der Aussage an: „Ich muss für die Altersvorsorge heute mehr zurücklegen, als ich gedacht habe.“ Dieser Wert ist der mit Abstand höchste in Europa. Auf Platz zwei liegen mit 71 Prozent die Italiener. Den niedrigsten Wert in dieser Frage erzielten die Spanier mit 54 Prozent.

Und noch eine weitere Frage zeigt deutlich, warum die Briten beispielsweise wesentlich stärker konsumieren als die Deutschen. 33 Prozent der Briten bejahen die Aussage: „Unser Land steht wirtschaftlich gut da.“ In Deutschland können diesem Punkt nur 20 Prozent der Bevölkerung zustimmen, in Italien nur 10 Prozent und in Ungarn sogar nur 7 Prozent.

Die Untersuchung, die die erste umfassende Studie dieser Art darstellt, identifiziert insgesamt eine Fülle von Gemeinsamkeiten in den Einstellungen und Zukunftserwartungen der Verbraucher. Gleichzeitig werden Unterschiede bei Wachstum und Wohlstand sowie im tatsächlichen Konsumverhalten deutlich. Die METRO Group stellt die detaillierten Studien¬ergebnisse heute im Rahmen ihrer European Consumption Conference in Berlin vor.

Die METRO Group hatte die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmens¬führung (WHU), Koblenz, damit beauftragt, das Konsumverhalten in Europa zu untersuchen. In den für diesen Wirtschaftsraum repräsentativen Ländern Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Polen und Ungarn, in denen 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der EU erwirtschaftet werden, führte die WHU eine Sekundäranalyse volkswirtschaftlicher Rahmendaten sowie haushalts- und konsumbezogener Faktoren durch. Die Resultate wurden anschließend mit den Ergebnissen einer repräsentativen Verbraucherbefragung des Marktforschungs¬instituts TNS Infratest vom März 2006 verknüpft. Befragt wurden 1.000 Menschen pro Untersuchungsland. Die METRO Group plant, die Untersuchung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.

„Koch mit“ für die gute Sache

METRO Group startet deutschlandweite Spendenaktion für die Tafeln

„Koch mit“ heißt es vom 2. Oktober bis zum 2.
Dezember 2006 bei der METRO Group. Anlässlich seines zehnten
Geburtstags startet das Handelsunternehmen eine deutschlandweite
Spendenaktion zugunsten der Deutschen Tafeln. Alle 800 Standorte der
METRO Group Marken Metro Cash & Carry, Real, Extra und Galeria
Kaufhof bieten in dieser Zeit „Koch mit“-Sets an: Sie bestehen aus
zwei Pastatellern und einem Kochbuch. Der gesamte Reinerlös, zwei
Euro pro Set, geht an die Tafeln.

„Mit unserer Spendenaktion wollen wir die Tafeln nicht nur
finanziell unterstützen. Wir möchten die großartige Arbeit dieser
Organisation und ihrer vielen freiwilligen Helfer noch bekannter
machen“, sagt Petra Rob, Leiterin Unternehmenskommunikation der METRO
Group. Rund 25.000 ehrenamtliche Helfer verteilen jeden Tag
Lebensmittelspenden an Hunderttausende Bedürftige in ganz
Deutschland. Die Aktion „Koch mit“ wird von einer groß angelegten
Kampagne in den Märkten der METRO Group begleitet, um die
Öffentlichkeit über die Tafelorganisation zu informieren.

Ein „Koch mit“-Set = zwei Mahlzeiten

Die „Koch mit“-Sets kosten 6,99 Euro. Sie bestehen aus zwei
Pastatellern und einem Kochbuch der Zeitschrift „essen & trinken“.
Insgesamt sind drei verschiedene Kochbücher erhältlich – ein Anreiz,
gleich mehrere Pakete zu kaufen und die gute Sache dreifach zu
unterstützen. Gerda D. Hohaus, Vorstandsmitglied des Bundesverbands
Deutsche Tafel e. V.: „Ich hoffe, dass so viele wie möglich
mitmachen. Mit dem Erlös nur eines Sets können wir zwei Menschen mit
einer Mahlzeit versorgen.“

www.galeria-kaufhof.de

Air Berlin: Neuer Sponsor bei der DEG

Mit Beginn der Eishockeysaison 2006/2007 ist Air Berlin einer der Hauptsponsoren der DEG Metro Stars. Anfang der Woche haben die DEG Metro Stars und Air Berlin einen Vertrag mit einer zweijährigen Laufzeit geschlossen. Die Fluggesellschaft präsentiert sich auf der Rückseite der Trikots, auf dem Untereis im ISS-Dome, auf Banden, den LED-Anzeigetafeln im Stadioninnenraum, auf der Pressewand, im Stadionheft und mit Spots auf dem Videowürfel. Das Engagement schließt auch die Knabenmannschaft der „DEG Youngsters“ ein, die ab sofort mit der Air Berlin-Trikotwerbung auf der Brustfläche auf das Eis geht. Auch die DEG-Fans profitieren von der Partnerschaft: Air Berlin veranstaltet in der kommenden Saison regelmäßig Gewinnspiele und Überraschungsaktionen.

Über das DEG-Engagement hinaus unterstützt die Fluggesellschaft seit fünf Jahren als Titelsponsor die Bundesligamannschaft des Düsseldorfer Rochusclub sowie die Mannschafts-Weltmeisterschaft der Tennis-Profis, den World Team Cup. Hinzu kommt das Handballengagement bei der HSG Düsseldorf. Das Sportsponsoring in Düsseldorf hat für Air Berlin einen hohen Stellenwert, da Nordrhein-Westfalen nach wie vor das wichtigste Bundesland für die Airline ist. Allein in Düsseldorf wuchs das Unternehmen in 2005 um 18,29 Prozent auf 1.794.643 Passagiere. Damit nimmt Düsseldorf bei Air Berlin bereits seit 2003 die Spitzenposition unter den nordrhein-westfälischen Flughäfen vor Paderborn, Münster, Köln und Dortmund ein. Im Ranking der insgesamt 18 deutschen Abflughäfen von Air Berlin ist Düsseldorf hinter Berlin die Nummer zwei.

Saturn und Media Markt verkaufen klimaschädliche Stromfresser

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat dem Handelsunternehmen „Metro“ vorgeworfen, viele Elektrogeräte mit zu hohem Stromverbrauch im Angebot zu haben. Dem Kunden würden zudem wichtige Informationen über die Ineffizienz der Produkte vorenthalten.

Eine vom BUND bei fünf Elektrohandelsketten durchgeführte Recherche von Sortiment, Werbung und Verbraucherinformationen habe ergeben, dass Branchenführer „Metro“ mit seinen Saturn- und Media-Markt-Filialen dabei schlecht abschneide.

Nur jeder vierte von „Metro“ verkaufte Kühlschrank gehöre in die Effizienzklassen „A plus“ und „A plus plus“. Die Mehrzahl der Geräte verbrauchten bis zu doppelt so viel Strom wie nötig. Bei Wäschetrocknern trage nicht einmal jedes zwanzigste Gerät das Effizienzlabel der Klasse „A“. Besser sehe das Angebot beim Versandhaus „Quelle“ aus. Mehr als die Hälfte der dort verkauften Kühlschränke sei effizient.

Angelika Zahrnt, BUND-Vorsitzende: „Saturn und Media Markt jubeln ihren Kunden Energieverschwender unter und das Metro-Management verweigert sich seiner Produktverantwortung. Die Stromfresser müssen endlich aus den Regalen verschwinden und die sparsamsten Geräte verstärkt beworben werden. Wer Stromfresser verkauft, ist nicht nur blöd, er täuscht auch seine Kunden. Auch zuviel Geiz rächt sich. Ressourcen werden vergeudet und das Klima geschädigt. Die Folgen tragen Umwelt und Verbraucher mit steigenden Kosten.“

43 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen Deutschlands stammten aus dem Stromverbrauch. Würden alle Elektrohandelsketten nur noch die effizientesten Geräte verkaufen, könnte der CO2-Ausstoß um bis zu 20 Millionen Tonnen pro Jahr verringert werden. Sparsame Kühlschränke würden etwa 50 Prozent, effiziente Wäschetrockner 40 Prozent weniger Strom benötigen. Bei der Beleuchtung ließen sich 60 Prozent einsparen.

Bei Fernsehern, DVD-Rekordern, Computern und Druckern seien Kennzeichnung und Beratung oft mangelhaft. Es fehlten Angaben zum Stromverbrauch im Betriebszustand und zum oft sehr hohen Stand-by-Verbrauch. Testeinkäufer erhielten bei Saturn und Media Markt nur bei jedem dritten Kundengespräch Hinweise zum Energieverbrauch von Fernsehgeräten. Es fehlte auch der Hinweis, dass große Plasma-TVs bis zu viermal mehr Strom benötigen als LCD-Fernseher. Da die Zahl neuer Geräte steige, würden sich die Stromzusatzkosten je Haushalt auf über 200 Euro pro Jahr summieren.

Zahrnt: „Metro lockt seine Kunden wissentlich in die Falle hoher Stromrechnungen und klimaschädlicher Energievergeudung. Wenn die Unternehmen nicht zu ihrer Produktverantwortung stehen, müssen per Gesetz verbindliche Kennzeichnungen und Höchstverbrauchswerte her.“

Der BUND kündigte an, in den kommenden Monaten verstärkt vor „Stromfresser-Angeboten“ bei „Metro“ zu warnen. Bereits am morgigen Freitag würden BUND-Gruppen in Berlin, Köln und Magdeburg vor Saturn- und Media-Märkten die Verbraucher entsprechend aufklären.

Die Ergebnisse der Recherche und weitere Informationen unter www.bund.net/klimaschutz

„Intelligente“ Obst- und Gemüsewaagen sparen Suche nach der Preistaste

Erstmals werden in großer Anzahl im
deutschen Lebensmitteleinzelhandel Selbstbedienungswaagen mit
optischer Produkterkennung eingesetzt. Das zur METRO Group gehörende
SB-Warenhausunternehmen real,- hat rund 1.200 Selbstbedienungswaagen
und Bedienwaagen mit Touchscreentechnik des Waagenherstellers
Mettler-Toledo geordert, darunter 315 so genannte „intelligente“
SB-Waagen mit optischer Produkterkennung. Ein Jahr nach der
Vorstellung des Systems UC 3 h Touch+ auf der Leitmesse für
Ladenausstattung, Verkaufsförderung und Einzelhandelseinrichtung
Euroshop werden jetzt 108 real,- SB-Warenhäuser ihren Kunden in den
Obst- und Gemüseabteilungen erstmals eine zeitsparende Alternative zu
herkömmlichen Waagen mit Preistasten zur Verfügung stellen. In einer
mehrmonatigen Testphase, vor allem im Rahmen der METRO Group Future
Store Initiative und an zahlreichen weiteren real,- Standorten, hat
das System aus Sicht von real,- seine Marktreife unter Beweis
gestellt.

Dazu der Projektleiter der Future Store Initiative, Dr. Gerd
Wolfram: „Mit der intelligenten Waage hat nun eine weitere Future
Store Technologie erfolgreich den Praxistest bestanden.“

Waagen mit optischer Produkterkennung erkennen selbstständig die
von den Kunden auf die Waagschale aufgelegte Ware. In
Sekundenbruchteilen wird das von einer Kamera erfasste Bild mit in
einer Datenbank gespeicherten Produktbildern abgeglichen. Dabei
werden nicht nur offensichtlich zweifelsfreie Obst- und Gemüsesorten
wie Bananen von Kirschen unterschieden. Auch bei sehr ähnlichen
Produktmerkmalen trennt das System UC 3 h Touch+ mit hoher
Sicherheit beispielsweise zwischen Salatgurke und Zucchini.

Sind trotz der leistungsfähigen Kamerasoftware Zweifelsfälle nicht
eindeutig ausgeschlossen, werden dem Kunden jeweils nur die zwei,
drei möglichen Alternativprodukte zur Auswahl gegeben, so dass in
jedem Fall immer ein im Vergleich zu herkömmlichen Waagen schnellerer
Abwiegprozess gewährleistet ist.

Peter Laudien-Weidenfeller, Mettler Toledo Verkaufsleiter Europa,
erwartet daher eine schnelle Verbreitung der neuen Technologie:
„Neben einer großen Auswahl und Frische erwarten die Kunden in einem
SB-Warenhaus heute vor allem einen reibungslosen und schnellen Ablauf
ihres Einkaufs. SB-Waagen mit optischer Produkterkennung werden daher
mittelfristig im gesamten deutschen Einzelhandel Einzug halten, sei
es in der Obst- und Gemüseabteilung oder im Kassenbereich.“

Gift-Preis für Lidl und Metro

Greenpeace-Aktivisten demonstrieren
heute vor den Konzernzentralen der Handelsketten Lidl in Neckarsulm
und Metro in Düsseldorf gegen den Verkauf von stark mit giftigen
Pestiziden belastetem Obst und Gemüse. Die Aktivisten überbringen den
Konzernleitern einen Preis-Pokal für die „Maximale Pestizidbelastung
2005“. Lidl und Metro mit seiner Supermarktkette real schnitten bei
dem am 28. November vom Greenpeace-EinkaufsNetz veröffentlichten
Supermarkt-Ranking zur Pestizidbelastung von Obst und Gemüse am
schlechtesten ab. In dem Großtest wurde bei 19 Prozent der real- und
bei 21 Prozent der Lidl-Ware sogar die zulässige gesetzliche
Höchstmenge für Pestizide erreicht oder überschritten.

„Bei Lidl und real bekommen die Verbraucher beim Obst- und
Gemüsekauf am meisten Gift fürs Geld“, sagt Manfred Krautter,
Chemieexperte von Greenpeace in Düsseldorf. „Die Konzerne müssen
jetzt garantieren, dass ihre Ware zumindest die gesetzlichen
Anforderungen erfüllt. In Zukunft sollten sie möglichst pestizidfreie
Lebensmittel verkaufen“, fordert Swati Jangle vom
Greenpeace-EinkaufsNetz in Neckarsulm.

Für den bisher umfangreichsten Pestizidtest hatte das
Greenpeace-EinkaufsNetz im September 658 Obst- und Gemüseproben der
führenden Supermarktketten in Deutschland, Österreich und der Schweiz
gekauft und auf rund 300 Wirkstoffe untersuchen lassen. Die
Unterschiede zwischen den Ketten sind beachtlich. Im Vergleich am
besten schnitten der Discounter Aldi und der österreichische
Marktführer Billa ab. Im Mittelfeld lagen die Vollsortimenter
Edeka/Spar, Tengelmann, Rewe und der Regionalanbieter tegut. Die
Ergebnisse veröffentlichte das Greenpeace-EinkaufsNetz in dem
kostenlosen Ratgeber „Pestizide aus dem Supermarkt“.

Untersucht wurden bei allen Handelsketten acht identische
Produktgruppen aus konventionellem Anbau: Birnen, Tafeltrauben,
Pfirsiche/Nektarinen, Tomaten, Gurken, Paprika, Karotten und
Kopfsalat. Gefunden wurde eine Vielzahl von Pestiziden, die Nerven
schädigen, Krebs auslösen oder das Immun- und Hormonsystem stören
können. Wenn gesetzliche Höchstmengen überschritten wurden,
erstattete Greenpeace Anzeige bei den zuständigen Behörden.

Keiner der getesteten Supermärkte konnte mit seinem Obst- und
Gemüseangebot wirklich befriedigen. „Wer sich gesund und ohne
gefährliche Pestizide ernähren will, sollte eher zu Bioware greifen.
Denn nur Bioware ist in der Regel frei von Spritzmittelresten“, so
Manfred Krautter.