Fleisch aus fernen Ländern

Reisende, die illegal Fleisch aus Nicht-EU-Staaten in Deutschland einführen, können zur Verbreitung von potentiell gefährlichen Krankheitserregern beitragen: In Proben von zwei deutschen Flughäfen wurden jetzt multiresistente Stämme des Bakteriums Staphylococcus aureus nachgewiesen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von Forschern der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) und des InfectoGnostics Forschungscampus, die kürzlich in der Fachzeitschrift PLOS ONE (DOI: 10.1371/journal.pone.0167864) veröffentlicht wurde.

Die unkontrollierte Einfuhr von Fleisch kann eine große Gefahr für die Gesundheit bedeuten und die Verbreitung von antibiotikaresistenten Bakterien begünstigen. Forscher der TiHo und des InfectoGnostics Partners Alere Technologies GmbH, Jena, konnten zeigen, dass Fleischwaren, die von Flugpassagieren illegal importiert wurden, mit multiresistenten Bakterien kontaminiert waren. Die Wissenschaftler identifizierten Bakterien-Stämme, die bereits gegen mehrere Antibiotika resistent waren und verschiedene Virulenzfaktoren – also krankmachende Merkmale – aufwiesen. Das Forscherteam stellte zudem fest, dass die Keime nicht vom Tier selbst stammten, sondern menschlichen Ursprungs waren und somit auf mangelnde Hygiene-Standards bei der Schlachtung und Verarbeitung hindeuten.

Bakterien tauschen genetische Informationen aus
Werden kontaminierte Nahrungsmittel aus Nicht-EU-Staaten importiert, können sich Menschen und Tiere auch in der EU mit diesen Bakterienstämmen infizieren, die mit vielfältigen Resistenz- und Virulenzfaktoren ausgestattet sind. Diese Faktoren können sie dann außerdem auf hiesige Erreger übertragen. Eine besondere Rolle spiele dabei der sogenannte horizontale Gentransfer, erläutert Dr. Ralf Ehricht, Leiter für Machbarkeitsstudien in Forschung und Entwicklung bei Alere Technologies: „Viele Bakterien sind in der Lage, genetische Informationen nicht nur durch Vermehrung, sondern auch innerhalb einer Generation – sozusagen mit ihren Nachbarn – auszutauschen. Sobald ein solcher übertragbarer Resistenzfaktor etabliert wurde, kann er auf diese Weise sehr rasch auf andere Bakterienstämme übertragen werden.“

Für ihre Untersuchung isolierten die Wissenschaftler die Bakterien und bestimmten anschließend durch Gen-Analysen deren Abstammung, Virulenzfaktoren sowie vorhandene Antibiotika-Resistenzdeterminanten. Für die Erfassung und Analyse der genetischen Eigenschaften der Bakterien nutzten die Forscher ein spezielles Alere-Microarray. Mit diesem molekularbiologischen Testverfahren lassen sich mehrere hundert molekulare Parameter gleichzeitig auf einer winzigen Testfläche bestimmen.

Flughäfen Frankfurt und Berlin-Schönefeld: 2,8 Tonnen illegal importiertes Fleisch in einem Jahr
Grundlage für die Studie waren Proben von den Flughäfen Frankfurt und Berlin-Schönefeld. Allein im Jahr 2014 wurden an diesen beiden Flughäfen insgesamt 2,8 Tonnen Fleisch illegal von Passagieren mitgeführt. Solche illegalen Importe – oftmals unter mangelnden Hygiene-Standards außerhalb der EU produziert und ungekühlt im Gepäck transportiert – erhöhen nach Ansicht der Forscher das Risiko einer aktuellen Verbreitung multiresistenter Bakterien in Europa.

http://www.infectognostics.de/infektionsdiagnostik/aktuelles/details/news/fleisch-aus-fernen-laendern-multiresistente-keime-reisen-mit.html

2. Frauenforum-FOODSERVICE in Frankfurt am Main

Mehr Frauen in die Chefetagen der Food-Branche

„Eine attraktive Branche braucht mehr Frauen in der Führung, mehr weibliche Energie“ – so lautet die Botschaft des diesjährigen Frauenforum-FOODSERVICE am 23. April 2015, das im Westhafen in Frankfurt am Main stattfindet. Auch in diesem Jahr hat das Frauennetzwerk-FOODSERVICE erfolgreiche Frauen als Referentinnen eingeladen, um über Frauen-Power in der Gastronomie- und Ernährungswirtschaft zu diskutieren und zum Austausch anzuregen.

Welchen Beitrag Frauen in der Chefetage leisten können, wird oftmals unterschätzt. Dabei sind aufstrebende und motivierte Frauen ebenso qualifiziert wie ihre männlichen Pendants. Dennoch ist der Frauenanteil in Führungspositionen deutscher Unternehmen zu gering. Das möchte das Frauennetzwerk-FOODSERVICE ändern und lädt zum ‚Denken, Diskutieren und Handeln‘ ein. Im Zuge dessen findet in diesem Jahr am Donnerstag, den 23. April 2015 bereits zum zweiten Mal das Frauenforum-FOODSERVICE statt. Eingeladen sind Managerinnen auf allen Ebenen, selbstständige Unternehmerinnen sowie junge aufstrebende Frauen aus der Foodservice-Branche.

Vielfältige Themen
‚Wie erreicht man Ziele?‘, ‚Was ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern bei der Bewerbung?‘, ‚Was sind die neuesten Trends in der Food-Branche?‘ oder ‚Wie bringe ich Familie und Karriere unter einen Hut?‘ – so lauten unter anderem die Themen der diesjährigen Veranstaltung. Allem voran steht der Anspruch Frauen in den Fokus zu stellen sowie Lösungen und Antworten für junge Nachwuchskräfte aufzuzeigen. Ebenso spannend wie die Themen der Veranstaltung sind die Referentinnen, die allesamt Großes erreicht haben und die Teilnehmerinnen mit Vorträgen an ihren Erfahrungen teilhaben lassen.

Die Referentinnen
Simone Dappert: Über mehrere Stationen unter anderem bei Karstadt, McDonald’s und Hotel Schweizerhof sammelte sie wertvolle Erfahrungen. Heute berät sie bei der Firma konsultwerk, Unternehmensberatung für HR Management in München unterschiedlich große Unternehmen. Sie ist außerdem Initiatorin der Karriereplattform femalemanagers.de

Stavroula Ekoutisidou: Absolvierte ihre Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei METRO C&C, war stellvertretende Filialleitung und wechselte 2007 zu Ikea. Seit 2010 ist sie Country IKEA Food Managerin DE. Stavroula sieht sich als „Leader“ weniger als „Managerin“ mit der einzigen Vorgabe Menschen so zu führen, dass sie sich selbstständig und frei entfalten können.

Bastienne Föller: Als Gründerin des Gastronomie-Konzepts CONVIDA serviert sie leichte mexikanische Frischeküche und interpretiert diese neu. Dabei steht das Geschmackserlebnis des Gastes im Vordergrund. Sie ist eine leidenschaftliche Gastronomin mit Herz und Seele. Im Juni 2014 eröffnete Föller den ersten CONVIDA Store in Düsseldorf.

Gaby Gaßmann: Ist seit 2014 Geschäftsführerin und Inhaberin von Magnus Mineralbrunnen in Norderstedt. Viel Erfahrung sammelte die studierte Betriebswirtschaftlerin in der Werbebranche und bringt dieses Wissen nun in ihrem Unternehmen ein. Als Frau im Wassergeschäft ist sie dem Element besonders verbunden, deswegen liebt sie es Zeit an der See zu verbringen.

Steffi Haubold: Studierte in Leipzig Hotel- und Gaststättenwesen. In ihrer Position mit der operativen Verantwortung für das Gebiet „Ost“ half sie, McDonald’s in den neuen Bundesländern aufzubauen. Heute leitet sie 14 McDonald’s Restaurants mit 550 MitarbeiterInnen. Steffie Haubold liebt Herausforderungen und getreu dem Claim der Restaurantkette „Ich liebe es!“ trifft man sie jeden Tag mit einem Lächeln bei der Arbeit.

Corinna Kretschmar-Joehnk: Ist Geschäftsführerin von JOI-Design und Autorin zahlreicher Fachbücher zum Thema Design. Seit 2011 hat sie außerdem einen Lehrauftrag an der Hochschule Coburg. Als erfolgreiche Interior Designern realisiert sie mit viel Liebe zum Detail unverwechselbare Hospitality Design Projekte.

Annette Mützel: Ist Spezialistin für System- Handels- und Markengastronomie und leitet die Konzeptagentur und Unternehmensberatung foodservice solutions, Wiesbaden. Sie war lange Jahre im Top-Management von Nordsee, Burger King und IKEA positioniert. Annette Mützel hat eine immerwährende Neugierde und reist gerne um die ganze Welt – privat und geschäftlich.

Stephanie Pia Nowotny: Sie ist eine echte Quereinsteigerin, denn die 43-Jährige gelernte Bankfachwirtin gelangte über mehrere Stationen 2011 zu ihrem innovativen Food-Konzept „Martha’s“. Im Herzen Stuttgarts serviert sie hochwertiges und regionales Essen auf die schnelle Art. Mit viel Ehrgeiz schaffte sie den Spagat zwischen Unternehmen und Familie.

Viviane Reding: Die Luxemburgerin ist 1951 geboren und war Mitglied im Europäischen Parlament. Ebenso war sie maßgeblich an der Einführung des „Erasmus World“ Programms beteiligt. Seit 2010 ist sie Vize-Präsidentin und EU-Beauftragte für Justiz, Grundrechte und Bürgerrecht. Per Videobotschaft leistet sie ihren Beitrag zum diesjährigen Frauenforum.

Hiltrud Seggewiß: Seit 2011 ist sie Vorsitzende der Geschäftsführung von Nordsee und verantwortlich für rund 400 Filialen und 6.000 Mitarbeiter. Seggewiß engagiert sich außerdem ehrenamtlich für die Heiner-Kamps-Stiftung „Brot gegen Not“. Mit ihrem Hund Ben, benannt nach Papst Benedikt, verbringt sie ihre Freizeit bei ihrer Familie auf dem Bauernhof .

Bibiana Steinhaus: Von der Polizei zum DFB – Bibiana Steinhaus ist Profi-Schiedsrichterin für den DFB und die FIFA. Zahlreiche Auszeichnungen erhielt sie für ihre Dienste im Fußball zum Beispiel Hannovers Sportlerin des Jahres und zur Weltschiedsrichterin. Bibiana Steinhaus behauptet sich in
einer echten Männerdomäne: Als erste deutsche Schiedsrichterin pfiff sie Profi-Fußballspiele von Männermannschaften.

Collien Ulmen-Fernandes: Sie ist Karrierefrau, Mutter und Ehefrau. Mit 19 begann sie ihre TV-Karriere als Moderatorin von Bravo TV. Es folgten diverse Auftritte im Fernsehen zum Beispiel bei Alarm für Cobra 11. Seit Anfang 2013 hat Collien Ulmen-Fernandes ihre eigene Kolumne in der Zeitschrift ELTERN. Im Mai 2014 erschien ihr Buch Ich bin dann mal Mama.

Gretel Weiß: Herausgeberin der Fachzeitschriften gv-praxis, food-service und FoodService Europe & Middle East. Sie ist gelernte Bäuerin, studierte Betriebswirtin und seit über 30 Jahren im Deutschen Fachverlag bzw. dem Außer-Haus-Markt tätig. Mit ihrer Expertise und Kenntnis der Gastronomie-Landschaft in Deutschland ist auch sie ein wertvolles Mitglied im Frauennetzwerk-FOODSERVICE.

Vanessa Koch: Moderiert das Frauenforum 2015 und ist Trainerin und Gastro-Expertin aus Bremen. Die gelernte Hotelfachfrau durchlief mehrere Stationen in Gastronomie und Systemgastronomie und landete später beim Vertrieb der REWE Gruppe und Kraft Foods. Vanessa Koch hat ihr Hobby zum Beruf gemacht und begeistert heute Menschen auf ihrer ganz eigenen Bühne.

Mut machen: Frauen sollen sich stets persönlich weiterentwickeln
Dass eine gute Aus-und Weiterbildung das ‚A&O‘ ist, um sich beruflich zu etablieren, ist kein Geheimnis. Oftmals scheitert es aber an den Möglichkeiten oder am Mut. Das Frauennetzwerk möchte junge Frauen motivieren, ihre Karriere in der attraktiven Food-Branche einzuschlagen und fördert sie dabei mit unterschiedlichen Projekten. „Unser Anliegen ist es, etwas für die Branche zu tun und junge Talente für interessante Jobs zu gewinnen. Auch für Quereinsteiger bietet der Food-Bereich hervorragende und spannende Aussichten“, so Annette Mützel.

Frühbucher-Tickets für das 2. Frauenforum-FOODSERVICE sind bis zum 26. März 2015 erhältlich unter: www.frauennetzwerk-foodservice.de

Hotelkontingente sind im Mövenpick Frankfurt City und im Motel One/Frankfurt Messe vorhanden und können auf Selbstzahlerbasis und mit Angabe des Buchungscodes gebucht werden.

Kevin Fehling

Kevin Fehling hat bereits mehrere Stationen hinter sich, bevor er erneut in Lübeck heimisch wird.
Die einzelnen Stationen aufzuzählen erspare ich mir, zumal es mir sehr schwer fällt, die ein oder andere Station in der Handschrift Fehlings zu erkennen.
Vielmehr ist bei dem noch nicht 40jährigen die eigene Handschrift, die eigene Stilistik in seinen Kreationen klar erkennbar.

Eine Beschreibung des Restaurants fällt nicht leicht. Der große „Wintergarten“ mit Blick auf die Ostsee, die ich nun schon zum zweiten Mal in des Winters Dunkelheit nicht erkennen kann,
ist mit großen Tischen bestückt, die viel Platz bieten. Die Sitzgelegenheiten sind bequem. Das Ambiente insgesamt eher schlicht und bescheiden.

Es wird ein Menü angeboten, dessen Zahl der Gänge man frei wählen kann.
Ein Auszug:

Gelbflossen-Makrele
mit Rettich, Matchatee, Limonenblatt-Staub & Kalamansi

Die Calamondinorange (auch Kalamansi) ist ein sogenannter Gattungsbastard, freundlicher auch als Hybride bezeichnet.
Entstanden aus der Kreuzung von Mandarine und einer Kumquat-Art. Sie ist sehr sauer.

Die Cremetupfer von Matchatee und die zarten Schärfenoten bändigen die Säurebestandteile und lassen so der Makrele genügend aromatischen Raum.

Gänseleber “Lübecker Marzipan”
mit Marzipancreme, Rotkohl, Feige & Rum-Nuss-Chutney

Der Alte Leuchtturm in Travemünde, der älteste Leuchtturm Deutschlands, steht Pate bei diesem Gericht. Er ist derzeit (infolge mehrmaliger Zerstörung immer wieder aufgebaut) 31 Meter hoch und wurde 1330 erstmals urkundlich erwähnt.

Fehling ehrt das technische Kulturdenkmal mit einer grandiosen Gänseleberkreation, begleitet von delikatem Gänselebereis und einem Brötchen aus gedämpftem Hefeteig.
Dezente Marzipannoten flankieren das cremige und texturell hervorragende Gericht.
Der beigegebene Rotkohl koaliert nicht, wie von mir zunächst angenommen, sondern kontrastiert. Die ansonsten große Harmonie wird dadurch aber nur unwesentlich beeinflusst.

Carabinero „Message in the Bottle“
mit exotischem Chutney, Joghurt, Naanbrot & Tandoori

Zunächst wird eine Flaschenpost zugestellt. Das dazugehörige Foto finden Sie auf meiner Facebookseite.

Bei der Vorbereitung auf diesen Restaurantbesuch machte ich mich mit diesem Detail bereits vertraut. Mir erschien es überflüssig, ja sogar störend.
Schließlich erwartet man Speisen in einem Restaurant und keine Flaschenpost.
Doch Kevin Fehling scheint manchmal mit seinen Gerichten auch eine Geschichte zu erzählen. In seiner Zeit als Koch auf der MS Europa führte sein Weg auch nach Indien.
Der Zauber des Subkontinents hat ihn zu diesem Gericht beeinflusst.

Der Text der geheimnisvollen Flaschenpost lautet:
„Ich war 2 Jahre auf hoher See und eines der prägensten Länder auf unserem Erdball war Indien.
Dieses Gericht ist eine Inspiration und gleich eine Hommage an dieses außergewöhnliche Land voller Farben, Aromen und Düfte.
Kevin Fehling“

Die Königin der Garnelen verwöhnt mit perfekt gegartem und wundervollem Fleisch.
Cremige Joghurtnoten und exotische Duft- und Geschmacksnoten lassen erahnen, was Kevin Fehling inspiriert hat.

Kalbsrücken & Bries
mit Erdnuss, Kürbis, Quitte & Curry

Dem feinen, milden Geschmack des Kalbfleisches werden interessante Begleiter zur Seite gestellt wodurch die Kreation durch die harmonische Ausgestaltung verblüfft.
Quitte & Curry scheinen wie für dieses Gericht erfunden.

Wie immer gibt es den vollständigen Bericht des Berliner Foodjournalisten Bernhard Steinmann mit Fotos auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Taiwans Nachtmärkte

In jeder Stadt in Taiwan gibt es einen oder mehrere Nachtmärkte – jeder ist etwas anders und alle sind kulinarisch recht interessant

Nachtmärkte sind Märkte, die sich irgendwann selber entwickelt haben und dann immer größer wurden. Neben unzähligen Snacks werden auch billige Anziehsachen und anderes mehr oder eher weniger nützliches Billigzeug angeboten. Für uns waren natürlich die Xiaochi (=Snacks) am interessantesten. Hier hat jeder Markt eigene Spezialitäten. Die besonders interessanten Sachen erkennt man daran, das viele Menschen an den Buden anstehen.

Andre Chiang (Restaurant Andre, Singapur) wuchs quasi auf einem Nachtmarkt auf . Chiang erzählt, dass er während seiner Kindheit immer auf dem berühmten Shilin Nachtmarkt in Taipeh war, dieser ihn bis heute kulinarisch prägte. Chiang wohnte mit seinen Eltern direkt am Nachtmarkt.

Die Märkte öffnen in der Regel um 18 Uhr und bieten dann – je nach Markt – bis 23 Uhr oder sogar 1 Uhr ihre Spezialitäten an. Anders als in anderen asitaischen Ländern werden die Märkte in Taiwan regelmässig kontrolliert, obwohl das Hygieneverständnis ein anderes als in Deutschland ist. „Tourist Markets“ werden mehr kontrolliert, sind aber genauso von Einmischen frequentiert.

Wir haben jetzt eine Fotostrecke auf Facebook eingestellt – erraten Sie, was wir fotografiert haben: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152753640198124.1073741923.168996673123&type=3

Über die Küche Taiwans: www.gourmet-report.de/artikel/346039/Taiwans-Kueche/

Kochen mit Martina und Moritz

Weihnachtsmenü: Überraschendes aus der Küche

Etwas ganz anderes soll es diesmal sein als die üblichen Weihnachts-Klassiker: Bei den WDR-Fernsehköchen Martina und Moritz gibt’s in diesem Jahr ein riesiges Steak zum Festtagsmahl. Aber eines, das gleich mehrere Voraussetzungen zu erfüllen hat: Es soll für mehrere Gäste reichen und perfekt gebraten oder gegrillt sein, so dass es durch und durch saftig ist. Damit das köstliche Stück garantiert gelingt, erklärt das Kochduo nicht nur, wie und wo man am besten einkauft und worauf man dabei achten muss, sondern sie zeigen auch, wie man ein Steak richtig zubereitet.
Die Beilagen sind originell und schmackhaft: Es gibt herzhaftes Senfrisotto und Radicchio-Fenchel-Orangen-Salat. Als Vorspeise wird Räucherlachs und Avocadocreme gereicht, den süßen Abschluss macht das Dessert Panna Cotta im Glas mit Apfelspalten und Pistazienkrokant.

Redaktion: Klaus Brock

Moderation: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Morgen im WDR Fernsehen, Samstag, 20. Dezember 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD – Weihnachtsmenü: Überraschendes aus der Küche

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de

Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz

PALAZZO gastiert wieder an der Spree! Mit der Dinner-Show kehren auch die Singing Waiters, die ebenso sangesfreudige wie stimmgewaltige Service-Crew, die den Berliner PALAZZO bereits in den Spielzeiten 2007/08 und 2008/09 zum Klingen brachte, mit neuer Show und neuer Musik in den Spiegelpalast zurück. Aufgrund der fortgeschrittenen Bauarbeiten am Humboldtufer und der Neugestaltung des Geländes dort, lädt PALAZZO seine Gäste zukünftig an der Berliner O2 World zu erlesener Kochkunst und furiosem Entertainment ein – die neue Adresse des Spiegelpalastes lautet Mildred-Harnack-Straße 1.

Köstlichkeiten für den Gaumen und ein großartiges Showprogramm, das gleich mehrere Sinne anspricht – darauf können sich die PALAZZO-Besucher freuen. Die einzigartige Mischung aus Haute Cuisine und erstklassigem Entertainment macht den Besuch im Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz PALAZZO zu einem einmaligen Erlebnis. Mit seiner ganz besonderen und nostalgisch anmutenden Atmosphäre ist der PALAZZO-Spiegelpalast ein Ort, an dem man sich für mehrere Stunden verwöhnen und auf kurzweilige Art unterhalten lassen kann.

Neben den singenden Kellnern gibt es noch ein weiteres Comeback zu feiern – diesmal nicht auf dem Rund der Bühne, sondern auf dem des Tellers: Die Ente ist zurück! Nachdem das Federtier in der zurückliegenden Spielzeit zum ersten Mal nicht auf der Berliner PALAZZO-Speisekarte stand, lässt Sternekoch Kolja Kleeberg als Hauptgang nun rosa gebratene Entenbrust und geschmorte Keule mit Egerlingen, Perlzwiebeln, Speck-Bâtonnets und Spinat-Törtchen auftragen. Und auch die weiteren Gerichte seines neuen Vier-Gang-Menüs lassen kulinarisch keine Wünsche offen und reichen von gebeiztem Ikarimi-Lachs mit Rote Bete, Sauerrahm und Dill über orientalische Linsensuppe mit Petersilien-Minz-Falafel und Joghurt bis zu einem köstlichen Dessert aus einem gebrannten Schokoladen-Brownie mit Pistaziencrème, Exotic-Sorbet und Bitterorangenschaum. Und für alle, die lieber auf Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte verzichten möchten, hat Kolja Kleeberg natürlich auch wieder eine vegetarische Variante seines Menüs kreiert.

Zu diesen Highlights aus der Küche servieren die Singing Waiters das neue Showprogramm ALL YOU CAN SING! Sie selbst sind begnadete Multitalente: Zuvorkommende Servicekräfte, die immer den richtigen Ton treffen und großartige Sänger, die sich aufmerksam um das Wohl der Gäste kümmern. Stimmgewaltig führen die sieben Sängerinnen und fünf Sänger durch das diesjährige Showprogramm – mit Charme und Temperament singen sie sich in die Herzen des Berliner Publikums.

Überall im Spiegelpalast liegt also Musik in der Luft und schon nach kurzer Zeit stimmen auch die Gäste fröhlich in die Songs mit ein. Der Start für einen perfekten Abend voller Zerstreuung und Genuss – würde nicht auf einmal der neue Oberkellner, Monsieur Lutz, mitten im Spiegelpalast stehen: Er hasst Musik – und Gäste ebenso. Sein Motto lautet: “Wir wollen bringen, nicht singen!“ Das sonst so harmonische und fröhliche PALAZZO-Team ahnt, dass ihm freudlose Zeiten bevorstehen und übt sich in Widerstand. Einzig Serviceleiterin Chantall will die Situation noch nicht verloren geben und bemüht sich leidenschaftlich, in Monsieur Lutz die Liebe für die Musik (und die Gäste) zu wecken.
Neben einer Menge herzerwärmender Musik – unterstützt von der herausragenden PALAZZO-Band – werden bei ALL YOU CAN SING! brillante Artisten und grandiose Künstler präsentiert. Gemeinsam mit ihnen gehen die Gäste auf eine energiegeladene, tempo- und abwechslungsreiche Reise, die Genuss für alle Sinne garantiert: Das Duo ARS an den Strapaten, Kilian Caso, Meister der Balance auf dem Seil, die Mustache Brothers, die Slapstick und artistisches Können vereinen, Jonglagekünstler Paul Ponce Luftakrobatin Yuliya Raskina und das Kontorsionistinnen-Duo Vilja.

Die einzige Frage, die bleibt: Wird es Chantall gelingen, das Herz von Oberkellner Monsieur Lutz zum Klingen zu bringen? Versöhnung oder Revolte – wie wird der Abend enden?
Das Antwort darauf erhalten die PALAZZO-Gäste bis zum 8. März 2o15 von Dienstag bis Sonntag im Spiegelpalast an der O2 World. Showbeginn ist dienstags bis samstags um 19:30 Uhr, sonntags um 18:00 Uhr, montags ist spielfrei. Tickets sind ab 79 € (Show inkl. 4-Gang-Menü) telefonisch unter der Service-Hotline 01806 – 388 883* oder online unter www.palazzo.org erhältlich.

David Rocco im TV

US-Kochstar David Rocco nutzt die Welt als Kochstudio

David Rocco, ein Italo-Kanadier, dessen Kochshows in mehr als 150 Ländern ausgestrahlt werden und der in Nordamerika ähnlich bekannt ist wie Jamie Oliver in Europa, ist nun auch im deutschen Fernsehen präsent. Mit seinem Team hat das ehemalige Armani-Model für den Sender Nat Geo People drei Kochsendungen entwickelt, die den TV-Star so zeigen, wie er wirklich ist: als leidenschaftlichen Genießer, charismatischen Entertainer und experimentierfreudigen Weltenbummler, der Essen als internationale Sprache versteht.

„Ich bin kein Koch, ich bin Italiener.“ Mit diesem Satz sagt David Rocco bereits eine Menge über sich aus. Nämlich, dass Essen und Genuss seit jeher einen besonderen Stellenwert für ihn haben, er am liebsten einfache, aber gut gemachte Gerichte mag und familiäre Bande sein Lebensgefühl maßgeblich beeinflussen. Wer David Rocco trifft, erlebt einen TV-Star, den es auf seinen kulinarischen Reisen für mehrere Monate nach Italien und Indien zog und einen dreifachen Familienvater, der durch Selbstverwirklichung erfolgreich geworden, dabei aber absolut authentisch geblieben ist: „Für meinen Lebensunterhalt bereise ich die Welt und esse vorzügliche Gerichte. Unterwegs schließe ich tolle Freundschaften, und ich habe eine wundervolle Familie – Jackpot!“

Der 44-Jährige hat in Nordamerika durch seine drei Kochbücher und TV-Sendungen David Rocco‘s Dolce Vita, David Rocco’s Amalfi Getaway und David Rocco’s Dolce India Superstar-Status erreicht. Seine Eltern hingegen fingen als Immigranten aus Neapel bei null an und erzogen ihre Kinder in Toronto mit einem starken Bewusstsein für italienische Traditionen und Liebe zum Essen. Bei den Roccos hieß es immer: Geht nicht gibt’s nicht. Und so mühte man sich, bis das Ergebnis gut war. So lief es auch in der Küche, wo ihm seine Mutter und Großmutter das Handwerk lehrten. Eine Kochausbildung lag nahe, Rocco begann aber Wirtschaft zu studieren, auch wenn er sich keine Zukunft in der Branche vorstellen konnte. Daher arbeitete er nebenher als Model und Schauspieler. „Das waren gute Erfahrungen, denn so wurde mir klar, was ich wirklich machen wollte: meine Leidenschaft fürs Kochen und Schauspielern kombinieren und eine TV-Show produzieren.“

David Rocco unterhält, kocht und sieht dabei auch noch gut aus. Doch wer einen abgehobenen, erfolgsverwöhnten Promi-Koch vermutet, liegt falsch. Als Ausgleich für die vielen Reisen liebt er das Bodenständige und zieht Energie aus dem engen Familienzusammenhalt, der auch seine Küchenphilosophie prägt. „Essen verbindet uns mit anderen und ist eine Sprache, die jeder versteht. Ich lerne die kulinarischen Traditionen fremder Länder kennen, mische sie mit meinen und gebe diese Erfahrungen weiter.“ Roccos Formate sind Reisereportagen und inspirierende Koch- und Lifestyle-Magazine in Einem, David füttert die Zuschauer mit Bildern und macht so Lust auf mehr. „Viele Zuschauer sagen mir, dass sie meine Shows sehen und dann den Wunsch verspüren, Freunde oder Verwandte zum Essen einzuladen. Das ist toll, denn viele Leute nehmen sich kaum noch Zeit dafür.“ Und damit die Menschen wieder selbst aktiv in der Küche werden statt beim Lieferservice anzurufen, kocht David so, wie es ihm auch selbst am liebsten ist: nachvollziehbar und verständlich. Seine Rezepte sind experimentell, aber nicht kompliziert, er verwendet nur frische, saisonale Zutaten und natürlich gutes Olivenöl. Der Mann, den das Flare Magazine zu einem von „Kanadas Top Ten Style Makers“ gekürt und der mehrere Auszeichnungen gewonnen hat, ist süchtig nach neuer Inspiration. „Ostafrika, Zentral- und Südamerika reizen mich unheimlich. Meine Erlebnisse dort werde ich auf jeden Fall mit den Zuschauern teilen.“

Seit dem 29. September 2014 läuft David Rocco’s Amalfi Getaway immer montags um 21 Uhr, David Rocco’s Dolce Vita startet am 3. November 2014. Der neue National Geographic Sender Nat Geo People bringt alle Episoden in Doppelfolgen.

Innovative Fleischreifung durch Kohlensäure

Wer dachte, dass Dry Aging die modernste Art der Fleischbearbeitung ist, hat nicht mit dem Ideenreichtum von Fleischexperte Dirk Ludwig aus dem hessischen Schlüchtern gerechnet. Denn der kreative Visionär stellt den gängigen Verfahren jetzt eine neue Methode an die Seite, die er selbst entwickelt hat, um Fleisch noch zarter zu machen. Dabei wird das Fleisch mehrere Wochen in Mineralwasser eingelegt, bis es seine optimale Reife erreicht. Dass zu diesem Prozess, den Ludwig Aqua Aging genannt hat, mehr gehört, als Fleisch in eine Badewanne mit Sprudelwasser zu legen, hat der Fachmann schnell begriffen.

Sich auf Erfolgen ausruhen kommt für Dirk Ludwig nicht infrage. Einmal mehr beweist der Experte aus Hessen, dass er mehr als ein leidenschaftlicher Metzgermeister ist. Nämlich auch kreativer Kopf und innovativer Forscher, der seinen Kunden immer wieder neue Produkte bietet. Seine neueste Erfindung ist das Aqua Aging, eine Revolution in der Fleischreifung. Das Fleisch wird bei Ludwigs Verfahren in Mineralwasser eingelegt und reift für vier Wochen in einem speziellen Behälter, das richtige Verhältnis von Wasser, Mineralien, Kohlensäure und Fleisch ist dabei ganz entscheidend. Durch das Mineralwasser bleibt das Fleisch besonders saftig und zart, außerdem erhält es einen mineralischen Geschmack.

„Die verrückte Idee, Fleisch in Mineralwasser einzulegen, entstand aus meiner Unzufriedenheit mit dem Wet Aging im Vakuumbeutel“, erklärt Dirk Ludwig. „Das Fleisch bleibt bei diesem Verfahren zwar sehr saftig, allerdings hat es durch die Milchsäurebakterien eine leicht säuerliche Note, die ich unangenehm finde. Auch deshalb wurde das Dry Aging in den letzten Jahren so populär.“ Diese Problematik machte Dirk Ludwig sich zunutze und zerbrach sich den Kopf über eine alternative Lösung. Die Entwicklung einer neuen Methode, die die Saftigkeit und gleichzeitig den natürlichen Geschmack des Fleisches garantiert, war für den Fleischexperten das Ziel. „Säuren wie zum Beispiel Essig werden beim Einlegen von Fleisch verwendet, um es zart zu machen und saftig zu halten. Daher kam mir die Idee mit der Kohlensäure, das Fleisch kann so auf natürliche Weise reifen“, sagt Dirk Ludwig. „Und was ist natürlicher und ursprünglicher als Wasser?“

Ein Jahr lang arbeitete Ludwig wie ein Wissenschaftler kontinuierlich an der Entwicklung der neuen Methode. Dabei hat er Kohlensäurekonzentrationen, Wassermengen und Behälter verglichen, das Fleisch mal zu kurz, mal zu lang eingelegt und dabei die ein oder andere Wasserleiche, wie er sie nennt, in Kauf genommen. „Der Prozess musste sehr genau ausgetüftelt werden. Das richtige Verhältnis von Fleisch zu Mineralwasser und die Reifezeit sind ganz entscheidend, um optimale Ergebnisse zu erhalten“, erklärt der Experte.

Neben diesen Herausforderungen erwies sich aber vor allem die Auswahl des richtigen Mineralwassers als sehr aufwendige Angelegenheit, denn das korrekte Verhältnis von Mineralstoffen ist wichtig. „Über mehrere Monate habe ich jede Woche eine neue Versuchsreihe gestartet und Mineralwasser verschiedener Hersteller getestet, die Ergebnisse bewertet und die Methode anschließend verbessert. So bin ich meinem Ziel, dem Aqua Aging, Schritt für Schritt nähergekommen“, so Dirk Ludwig. Dabei hat er auch festgestellt, dass stilles Wasser oder solches mit wenig Kohlensäure sich nicht für das Verfahren eignen, denn nur bei einer hohen Kohlensäurekonzentration wird das Fleisch optimal mit Mineralien und Spurenelementen versorgt, was ihm Zartheit und einen leicht mineralischen Geschmack verleiht.

Daneben spielt auch die richtige Wassermenge eine entscheidende Rolle. „Das Fleisch muss vollständig umschlossen sein, darf aber auch nicht im Wasser baden“, erklärt der Experte. Heute legt Dirk Ludwig sein Fleisch bei einer Reifezeit von vier Wochen in weiße Kunststoffbehälter, die locker, aber nicht luftdicht verschlossen werden. „Auch ein Aquarium habe ich einmal getestet, das sah sehr spannend aus, geschmacklich konnte ich damit aber keine Erfolge verzeichnen“, so Ludwig. „Rückschläge gab es immer wieder, aufgeben kam aber für mich trotz der Schwierigkeiten und der langen Experimentierzeit nicht infrage. Denn die Probleme waren nie so groß wie die Nachteile, die ich mit dem Wet Aging bis dato hatte.“ Zur Aqua-Aging-Reifung eignen sich Schwein, Lamm und Rind. Aktuell landen Rumpsteaks oder auch Rib-Eye-Steaks der Metzgerei im Mineralwasser und später auf den Grills der Kunden. Erstmalig servierte das Restaurant Nil in Hamburg Ludwigs Aqua-Aged Fleisch.

Das Fleisch kann direkt in der Metzgerei oder über den Onlineshop bestellt werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.der-ludwig.de

10 Euro Groupon bei Starbucks

Kaffeetrinker können jetzt mehrere Male 5 Euro sparen, wenn sie sich einen 10 Euro Voucher bei Groupon für 5 Euro kaufen

Alle Details auf der Groupon Webseite

Heard Museum

Mehr über Schokolade, Chili und Cochenille erfahren – das kann man im Heard Museum von Phoenix (Arizona, USA) bis zum 27. Oktober. Diese Produkte haben weltweit zu mehr Schönheit und Lebensfreude beigetragen als alle anderen auf der Welt. Chochenille wurde lange bei den Navajos als Farbmittel eingesetzt und diente den hispanischen Kolonialherren als Farbe zum Bemalen von Reliquien und Heiligenbilder. Das Heard Museum bietet auch mehrere Vorträge zum Thema Schokolade und Chili.

Weitere Informationen zu diesem Thema und Termine erfährt man unter http://www.heard.org.