aid infodienst e. V. aufgelöst

Der aid infodienst e. V. (aid) ist Geschichte. Am 3.
November 2016 haben die Mitglieder als höchstes Aufsichtsgremium die
Auflösung des Vereins beschlossen. Das klingt zunächst nach einer
schlechten Nachricht für eine Institution, die in Deutschland 66
Jahre lang neutrale Informationen “vom Acker bis zum Teller“
lieferte. Aber es gibt einen guten Grund für die Auflösung: Die
Kompetenzen in Sachen Ernährungs- und Agrarkommunikation sollen
gebündelt werden. Es gibt in Deutschland zahlreiche „Kompetenz- und
Kommunikationsinseln“, die – staatlich gefördert – über
Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung kommunizieren. Was fehlt,
ist DAS Kompetenz- und Kommunikationszentrum für Verbraucher sowie
für Fach-, Lehr- und Beratungskräfte. Dies soll nun unter dem Dach
der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) geschaffen
werden. Und zwar in zwei eigenständigen Einheiten: dem Bundeszentrum
für Ernährung (BZfE) und einer Kompetenzeinheit für
landwirtschaftliche Fachinformationen, die miteinander vernetzt sein
werden.

Kern des neuen Bundeszentrums für Ernährung sowie der
Agrarkommunikation werden jeweils Teile des aid sein. Bis zur
Gründung dieser Meilensteine steht noch eine Menge Arbeit an. Zudem
sind mit einer Bündelung der Kompetenzen auch neue Konstellationen in
der Organisation und Kommunikation erforderlich. Dennoch werden die
aid-Medien weiter verfügbar sein. „Unsere Arbeit führen wir in
unveränderter Qualität nahtlos fort und auch das Medienangebot
stellen wir weiterhin in der gewohnten Qualität sicher“, so Dr.
Margareta Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des aid und
zukünftige Leiterin des BZfE. „So muss niemand auf Informationen
oder Unterrichtsmaterialien des aid verzichten.“ Schritt für
Schritt werden also neue und auch bewährte Materialien unter dem
neuen Namen veröffentlicht. „Das gesamte Angebot wird in der
geballten Kraft eines ‚Bundeszentrums für Ernährung‘ noch besser“,
so Büning-Fesel.

Das gilt selbstverständlich auch für die bewährten Medien im
Agrarbereich. Und nicht nur das: Die Kommunikation in diesem Bereich
soll stärker in Richtung Verbraucher gehen. Was dem aid vor allem aus
Kapazitätsgründen in Sachen „Informationen über die
Landwirtschaft“ bisher nur in relativ geringem Umfang möglich war,
soll in der neuen Konstellation deutlich gestärkt werden. Da sieht
Büning-Fesel noch großes Potenzial: „Es soll ein möglichst
realistisches Bild über die aktuell praktizierte Landwirtschaft
vermittelt werden, weg von einer fragwürdigen Werbeidylle auf dem
Stand des 19. Jahrhunderts.“ Die modernen Errungenschaften der
Lebensmittelerzeugung, inklusive vieler Instrumente zum besseren
Schutz für Tiere, Natur und Umwelt, müssten jedem als neutrale
Informations- und Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stehen.
Außerdem gebe es noch einen Handlungsbedarf für die Kommunikation
der Forschungsergebnisse im Agrarbereich.

Mit der Auflösung des aid ist somit der Grundstein für eine
konzentrierte Kommunikation im Ernährungs- und Agrarbereich gelegt.
Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer
schlagkräftigeren Ernährungs- und Landwirtschaftskommunikation.

www.aid.de

Listerien in Käse – ein häufiges Problem?

Meldungen über Rückrufe von mit Listerien verunreinigten Lebensmitteln finden sich immer wieder in den Medien. Vor allem rohe Fleischwaren, Räucherfisch und verschiedene Käsesorten stehen dabei im Fokus. Wie gelangen diese Bakterien in die Lebensmittel, wie gefährlich sind solche Verunreinigungen und wie häufig sind Listerien tatsächlich nachzuweisen? Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat die Situation beim Käse genauer unter die Lupe genommen: In mehr als 100 Käseproben konnten dabei keine Listerien nachgewiesen werden.

Über einen Zeitraum von neun Monaten (2014/2015) wurden insgesamt 113 Proben Käse mit Schmierrinde, Bergkäse, geriebener Käse, Sauermilchkäse, Mozzarella und Käsesnacks aus ganz Niedersachsen untersucht. In keiner der Proben konnten krankmachende Listerien nachgewiesen werden. Aufgrund des hohen Risikos der Kontamination von Käse mit diesen Keimen und der Gesundheitsgefährdung beim Verzehr, werden die verschiedenen Käse auch zukünftig regelmäßig kontrolliert.

Listerien können über die Milch in den Käse eingetragen werden, dies gilt insbesondere für Rohmilchkäse. In pasteurisierter Milch sind die Keime abgetötet. Käse aus pasteurisierter Milch kann jedoch an verschiedenen Stellen im Produktionsprozess wieder mit Listerien verunreinigt werden, beispielsweise im Salzbad oder durch Kondenswasser. Ideale Lebensbedingungen finden Listerien in der Rinde von Käsen mit Oberflächenreifung. Hierzu zählen Schimmelkäse oder geschmierte Käse wie Tilsiter und Romadur.

Listerien sind Bakterien, die beinahe überall zu finden sind. Im Gegensatz zu vielen anderen Bakterienarten, sind sie in der Lage, sich auch im Kühlschrank zu vermehren. Durch Hitze werden die Keime zuverlässig abgetötet.

Eine Erkrankung durch Listerien verläuft bei gesunden Erwachsenen meist harmlos. Listerien können jedoch bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, bei Älteren und Kindern zu schweren Infektionserkrankungen führen. Bei Schwangeren kann es zu Früh- und Totgeburten kommen. Zum Schutz vor einer Listerieninfektion sollten diese Personengruppen auf Rohmilch und daraus hergestellte Produkte verzichten und bei Käsen mit Oberflächenreifung die Rinde abschneiden. Außerdem gehören rohes Fleisch, Rohwurst, roher Fisch, geräucherte und marinierte Fischerzeugnisse sowie vorgeschnittene verpackte Blattsalate nicht auf den Speisezettel.

www.laves.niedersachsen.de

Food Porn Awards

Die Berlin Food Week findet vom 28. September bis 4. Oktober 2015 zum zweiten Mal statt​

Der Fotowettbewerb der anderen Art: Die Berlin Food Week kürt die besten Foodporn-Bilder zum Thema Summer of Food in Kooperation mit dem BASE_camp Berlin und EyeEm
Vernissage am 29. September 2015 mit Podiumsdiskussion zum wachsenden Einfluss digitaler Medien auf die Foodszene

Das Auge isst mit und bevor die Hände zu Besteck und Serviette greifen, langt der Foodie von heute nach Smartphone oder Kamera. Der Trend der Food-Fotografie setzt sich weltweit durch – auch auf professioneller Ebene. Die Berlin Food Week, die sich als Plattform sieht, auf der sich die gesamte Berliner Foodszene in all ihren Facetten präsentiert, trifft und austauscht, würdigt in diesem Jahr erstmalig die Mühe aller Foto-Foodies und verleiht die Food Porn Awards.

Mitmachen kann jeder, egal ob Amateur oder Profi. Eingereicht werden muss dafür ein Bild zum Thema Summer of Food – teilgenommen wird über die kostenlose Foto-Sharing-Community EyeEm. Gut 14 Tage lang haben Kulinarik-Fans von 17. bis 30. August 2015 die Möglichkeit, sich mit einem Bild zu bewerben. Und das soll vor allem eins sein: Ein echter Food Porn eben.

Alle Infos zur Bewerbung gibt es ab sofort unter www.berlinfoodweek.de/foodpornawards. Eine Bewerbung ist ab dem 17. August möglich.

Die Jury besteht aus fünf leidenschaftlichen Foodies mit dem Blick für pornöse Food-Bilder, die zielsicher zehn Gewinner wählen werden. Die Gewinnerfotos werden bei der Vernissage am 29. September 2015 im Berliner BASE_camp, in der Mittelstraße in Mitte, vorgestellt. Der etwas andere Mobilfunkladen von Telefónica Deutschland verbindet den Technik-Showroom mit einem Café und außergewöhnlichen Veranstaltungen. Im Zuge der Verleihung findet zudem im Rahmen der etablierten Veranstaltungsreihe Mobile Living eine Podiumsdiskussion zum wachsenden Einfluss digitaler Medien im Foodbereich statt. Teilnehmer der Diskussion sind unter anderem Sebastian Esser, Geschäftsführer des Start-ups HOME EAT HOME sowie Sophia Giesecke, Foodbloogerin bei Mit Vergnügen.

Die fünfköpfige, foto- und foodaffine Jury besteht aus:
Truong Si Dong Phuong, Mitinhaber vom District Mot, dem ChénChè Teehaus und dem SiAn, außerdem als DJ Monsieur Dope und Eventveranstalter bekannt.
Sophia und Maria Giesecke, Bloggerinnen und Kommunikationsprofis, bekannt durch ihre Reihe 40 Days of Eating beim Blog Mit Vergnügen.
Steffen Sinzinger, Blogger der Speisemeisterei und Sous Chef im Xxenia im Pullmann Hotel Schweizer Hof.
Und Anke Krohmer, Chefredakteurin von Lust auf Genuss und echte Expertin wenn es ums Thema Essen geht.

Die zehn Gewinner dürfen sich über mobile Endgeräte freuen, mit denen man scharfe und einzigartige Bilder schießen kann, zur Verfügung gestellt vom Mobilfunkanbieter
Telefónica; außerdem über ein Porzellan-Starterset von Arzberg, dessen Teller in zarten Pastelltönen gerade zu gemacht sind für ansprechende Food-Fotos. Außerdem werden ihre Bilder im Zuge der Vernissage geprinted für die Öffentlichkeit
ausgestellt.

Weitere Informationen auf www.berlinfoodweek.de/foodpornawards – hier findet man auch den Link zur Teilnahme an den Food Porn Awards (ab 17. August) sowie den Downloadlink für die App EyeEm.

Links:
www.berlinfoodweek.de

Hobbykochwettbewerb

Mitmachen und gewinnen: iglo sucht Deutschlands kreativstes Hobbykoch-Team

Hobbyköche, Küchenfeen und experimentierfreudige Rezeptfans aufgepasst: Ab sofort ist iglo auf der Suche nach den kreativsten Sternen am Hobbykoch-Himmel. Verbraucher aus ganz Deutschland können mitmachen und mit etwas Glück beim großen Kochevent in Hamburg im September dabei sein.

„Ran an die Töpfe!“ lautet das Motto, wenn der Hamburger Tiefkühlkosthersteller iglo zum großen Kochduell aufruft. Mitmachen kann jeder, der leidenschaftlich gerne kocht und sein Können unter Beweis stellen möchte. Bis zum 17. August 2014 können sich Verbraucher über die Homepage www.iglo.de/hobbykoch bewerben. Wie das geht? Ganz einfach: Die Teilnehmer dürfen ihrer kulinarischen Kreativität einfach freien Lauf lassen und ihre schönste Rezeptidee zu einem vorgegebenen oder einem Thema ihrer Wahl einsenden.

Aus allen Einsendungen kürt die iglo Jury die zehn vielversprechendsten Hobby-Köche Deutschlands. Diese dürfen dann mit Unterstützung des vom Hamburger Szene-Restaurant Fillet of Soul bekannten Kochprofis Patrick Gebhardt am 13. September 2014 in Hamburg in einem spannenden Live-Duell gegeneinander ankochen. Dabei sind sie nicht allein: Ob mit dem besten Freund, der kocherfahrenen Mama oder der Oma mit dem traditionellen Geheimrezept – die Kandidaten dürfen ihren besten Kochgehilfen mitbringen und als Koch-Duo in einem aufregenden Kopf-an-Kopf-Kochen live gegen die anderen Teams antreten. Das Gewinner-Duo erhält je eine hochwertige Kenwood Küchenmaschine Cooking Chef KM086 im Wert von ca. 1.200 Euro sowie eine exklusive, aufmerksamkeitsstarke Medien-Veröffentlichung in der Heimatstadt.

Port Culinaire und Michelin

„Beide Unternehmen verfolgen das gleiche Ziel“, erklärt Michael Hottner, Leiter MICHELIN Restaurants Deutschland, und ergänzt: „Mit unseren Serviceangeboten wollen wir gute Restaurants fördern und dazu beitragen, dass kulinarische Hot-Spots bekannt werden und den verdienten Zulauf an Gästen erhalten.“

Das Symposium CHEF-SACHE ist ein Zusammenschluss von engagierten Chefs, Unternehmen und Medien. Gemeinsam arbeiten sie mit großer Leidenschaft daran, die Situation der ambitionierten Gastronomie in Deutschland grundlegend zu verbessern und ihr Renommee im Ausland zu steigern. Diese Ziele unterstützt MICHELIN Restaurants mit voller Überzeugung und ist deshalb erstmals bei der CHEF-SACHE mit von der Partie.

„Wir werden in diesem Jahr gemeinsam mit Michelin zu der Veranstaltung laden“, so Thomas Ruhl. Weiter führt er aus: „Schon als junger Mann, damals noch als neugieriger Gast, begab ich mich auf die Suche nach guten Restaurants. Der Guide MICHELIN war von Anbeginn mein Wegweiser. Seine Bewertungen schätze ich, und seine Entscheidungen finde ich korrekt. Dass wir nun mit MICHELIN Restaurants kooperieren, empfinde ich als große Freude. Synergieeffekte sind garantiert.“

Port Culinaire wird mit seinen Medien die stark wachsende Internetplattform http://restaurant.michelin.de und die Mobile App unterstützen und empfehlen. Im Gegenzug können kulinarisch Interessierte bald exklusive Beiträge von Port Culinaire im Magazinteil von MICHELIN Restaurants lesen.

Den wesentlichen Inhalt der MICHELIN Restaurants-Seite bildet eine Restaurantsuchmaschine mit leicht verständlichen Funktionen. Auf der Suche nach einem geeigneten Restaurant für den jeweiligen individuellen Bedarf können Benutzer nach Küchenstil, Ort, Budget oder auch Michelin-Ranking filtern. Jedes Restaurant kann sich auf dieser Seite anmelden, um neue Gäste zu gewinnen. Auch die Restaurants aus dem aktuellen Guide MICHELIN sind enthalten. Diese empfohlenen und ausgezeichneten Adressen sind im Suchergebnis durch einen Stempel besonders hervorgehoben. Aktuelle Bewertungen und Kommentare der Nutzer vervollständigen die Einträge und erleichtern Restaurantsuchenden die Qual der Wahl.

restaurant.michelin.de
www.port-culinaire.de
www.chef-sache.eu

CookTank

Spitzenköche der „Next Generation“ stehen beim fünften Sternefresser CookTank im Fokus – – Nachwuchs kann sich für Teilnahme bewerben

Mit großen Schritten auf zu den ersten Auszeichnungen, gut ausgebildet, aber mit eigenem Kopf und längst aus dem Schatten ihrer Lehrmeister herausgetreten: Eine neue Generation erobert die Küchen und sorgt mit viel Talent für frischen Wind in der kulinarischen Landschaft. Diese aufstrebende Riege junger Spitzenköche stellt der fünfte CookTank des Online-Magazins Sternefresser.de in den Fokus und bringt ihre innovativsten Vertreter am 15. Juli zum Ideenaustausch in Frankfurt zusammen.

Die Kernfragen der „Next Generation“ sind aktueller denn je: Wohin entwickelt sich die Sternegastronomie? Regional, nachhaltig, ethisch vertretbar – welche Produkte gehören in die Küche von morgen? Wie begeistert man neue Gäste in Zeiten sozialer Medien? Und wie viel Medienpräsenz verträgt sich eigentlich mit dem nötigen Engagement am Herd? Vertreter aus Wissenschaft, Kritik und Medien stellen sich den Fragen der Spitzenköche und suchen gemeinsam mit ihnen den Weg zum Mehrwert.

„Gutes Miteinander und konstruktive Gespräche sind uns besonders wichtig“, betont CookTank-Gründer Christian Stromann. „Wir wollen die Aufsteiger der Gourmetszene noch besser vernetzen und fördern, denn sie sind die Zukunft einer ganzen Branche.“ Die große Küche in der Loftatmosphäre des Ateliers der Genussakademie bietet für einen Tag zwischen Kochstation, Esstisch, Fotostudio und Vortragsrunde den idealen Rahmen.

Vernetzung und Dialog sind die Zauberworte der CookTank-Idee. Doch geht es um weit mehr als ein nettes Kennenlernen und das gemeinsame Kochen vor Ort. Bereits seit März stehen die elf ausgewählten Kandidaten der nächsten Generation in regem Kontakt. Eine eigene Facebook-Gruppe dient als lebendiges Forum, um den ersten Austausch zu vertiefen. Zudem gibt es schon im Vorfeld viel für die Teilnehmer zu tun: Vorschläge für die fachübergreifenden Vorträge werden gemeinsam sondiert, mögliche Themen für neue Gerichte untereinander diskutiert.

Fernab öffentlicher Kochevents findet sich so Raum zum Ideenaustausch. Neue Blickwinkel und Erkenntnisse aus Öffentlichkeitsarbeit, Vermarktung und Fotographie ergänzen die Inhalte. Für das wissenschaftliche Fundament der Veranstaltungsreihe sorgt Prof. Dr. Thomas Vilgis vom Max-Planck-Institut in Mainz. Der Autor, Physiker und Nahrungsmittelforscher bereichert die Runde mit Kurzvorträgen und wertvollem Hintergrundwissen.

Die Inspiration für den Nachwuchs steht nicht ohne Grund oben auf der Agenda. Längst hat der viel gefürchtete Fachkräftemangel auch die Sterneküchen erreicht. Interessierte Jungköche können sich deshalb für eine Teilnahme am CookTank per Wildcard qualifizieren. Das Bewerbungsthema „Zeige uns DEINE Küche – koche einzigartig“ wurde von den Spitzenköchen entwickelt und ermutigt zur eigenen Stilistik. Alle Einsendungen werden gemeinschaftlich geprüft und die überzeugendsten Talente eingeladen.

Mit von der Partie sind Hendrik Olfen (28), Sous Chef von Zwei-Sterne-Koch Hans Horberth im Kölner La Vision sowie die Ein-Sterne-Köche Andreas Tuffentsammer (27) aus der Ole Deele bei Hannover, Christopher Schmah (27) aus dem Graf Leopold in Daun/Eifel, Dirk Hoberg (31) aus dem Ophelia in Konstanz, Thomas Macyszyn (33) aus dem Narvette in Rüsselsheim, Sebastian Prüßmann (32) aus der Villa Hammerschmiede in Pfintztal, André Rickert (34) aus dem Weinsinn in Frankfurt und Steffen Mezger (34) aus dem Atelier in München. Ergänzt wird die Runde durch die schon zweifach besternten Kollegen Erik Arneke (30) und Eric Werner (27) aus der Résidence in Essen und Matthias Schmidt (31) aus der Villa Merton in Frankfurt.

Wildcard für den Nachwuchs: Einsendeschluss von Rezept und Bild des Gerichts für die Teilnahme am CookTank ist der 7. Juni 2013 unter info@sternefresser.de.

Alexander Koppe

Berlin meint es gut mit den Gourmets

Eine illustre Reihe sogenannter Sternerestaurants mit unterschiedlichen Ausprägungen, Angeboten und Stilrichtungen verwöhnen den Gast auf vorzügliche Art und Weise.
Sie stehen im Scheinwerferlicht, ihnen gehört die volle Aufmerksamkeit, sowohl die der Medien als auch die der Gäste.
Der Berliner Restaurantkritiker und Blogger Bernhard Steinmann meint im Gourmet Report Gespräch: „Es ist mir ein Anliegen dazu beizutragen, dass auch junge, kreative Kräfte in den Fokus rücken, denen noch nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit der Medien zuteil wird.“

Im „andel´s Hotel“ in Berlin, etwa in der Mitte zwischen Volkspark Friedrichshain und Volkspark Prenzlauer Berg, finden wir im Restaurant a.choice mit Alexander Koppe
einen Küchenchef, der beachtliches zeigt.

Koppe, der u.a. im Hotel Adlon Kempinski gearbeitet hat, zeigt Kreationen von großem handwerklichen Können und Ideenreichtum.
Seine Teller bilden komplexe Geschmacksbilder klassischer Kochkunst, gepaart mit Anleihen der Avantgardeküche.

Einige Beispiele:
Koppes Interpretation eines Berlin-Klassikers: Kalbsleber Berliner Art mit Kartoffelespuma, Apfelgelee und Apfel-Esspapier.

Kanadischer Hummer,
Morcheln, Radicchio, Nashi Birne, Pancetta.

Heilbutt,
Venusmuschel, Bacalao, schwarzer Knoblauch, junger Spinat.

Auffallend der schmackhafte Muschelsud und der luftgetrocknete Stockfisch. Ein guter Garpunkt und eine reichlich bemessene Portionierung ließen keine Wünsche offen.

Den kompletten bebilderten Bericht gibt es auf: www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Ernährungstrends eröffnen neue Marktpotenziale

Vier Megatrends prägen die Ernährung der
Deutschen. Das belegt eine psychologische Studie zu Ernährungsverhalten, Einstellungen
und Bedürfnissen der Verbraucher, die Gruner + Jahr Media Sales, Linie Style, die
Zeitschriften BRIGITTE, ESSEN & TRINKEN und die Lebensmittel Zeitung (Deutscher
Fachverlag) jetzt gemeinsam vorlegen – ein zentraler Baustein der jüngst geschlossenen
Kooperation zwischen Gruner + Jahr und der Lebensmittel Zeitung.

Die Forscher des
beauftragten Rheingold-Instituts fanden heraus, dass sich neben einem Naturtrend –
verbunden mit Vertrauen in Bio-Produkte und Nachhaltigkeit – ein Wissenschaftlichkeitstrend
abzeichnet. Dieser äußert sich in der Beachtung wissenschaftlicher Untermauerungen wie
Siegel oder Prüfungen durch Lebensmittelinstitute. Hinzu kommen der Ästhetisierungstrend,
der sich in einem Vertrauen auf stylishe, genussintensive Produkte und Gourmetwelten
niederschlägt, sowie der Traditionstrend. Hier sympathisieren Verbraucher mit klassischen,
bewährten Produkten – vom Eisbein bis hin zur Fertigsuppen-Tüte. Die Studie prognostiziert,
dass die Trends Natur und Wissenschaftlichkeit künftig am meisten Einfluss auf das
Verbraucherverhalten haben werden.

Alle Trends spiegeln vor allem ein Grundthema: Worauf ich mich im Mikrokosmos des
Essens und Trinkens verlassen kann, wenn die Welt „da draußen“ kriselt. Der Rückzug in die
eigenen vier Wände und an den heimischen Herd vermittelt Sicherheit und Geborgenheit.
Peter Esser, Verlagsleitung Lebensmittel Zeitung, betont, dass Ernährung eine Gelegenheit
biete, „sich einen herrlich weiten, neuen Kosmos zu erschließen. Da dieser
eigenverantwortlich gestaltet werden kann, schafft er Freiräume und eine breite Palette an
Möglichkeiten.“

Die Fülle von Alltagsoptionen rund um die eigene Ernährung führt zur Ausbildung
zahlreicher unterschiedlicher Ernährungsstile. „Du bist, was Du isst“, fasst André Pollmann,
Gesamtanzeigenleiter Gruner + Jahr Media Sales, Linie Style (u.a. BRIGITTE, ESSEN &
TRINKEN, GALA, GRAZIA), die Entwicklung zusammen. „So wie man seinen Lebensstil
über die Kleidung oder Wohnungseinrichtung ausdrückt, so soll auch die Ernährung mehr
und mehr die eigene Identität ausdrücken.

Die Studie konnte insgesamt zehn Ernährungstypen identifizieren. Darunter etwa die
„Tafelfreudigen“. Sie halten klassische Familienwerte hoch und pflegen einen kultivierten,
gehobenen Lebensstil. Es gehört zum Selbstverständnis, dass die Dinge auch mal etwas
mehr kosten. Gäste und Familie werden kulinarisch verwöhnt. Wird etwa eine Salami
gekauft – bestenfalls im Delikatessengeschäft – dann ist es die luftgetrocknete aus der
Toskana.
Bodenständigen Genuss suchen dagegen „Naturisten“. Sie mögen das
Ursprüngliche und ziehen Energie aus dessen Kraft. Bei selbst gemachten Produkten
kommen „Naturisten“ ins Schwärmen. Sie vertrauen einer sandigen Kartoffel vom
Wochenmarkt mehr als einer gewaschenen aus dem Supermarkt.
Mit einer moralisch
anspruchsvollen Ideologie ist die Ernährungsweise von „Mr. und Mrs. Right“ verbunden.
Dieser Typ orientiert sich überwiegend an Bio-Qualität. Curry-Wurst & Co stehen auf der
Verbotsliste. Mit diesem hohen Anspruch an sich und ihre Ernährung wird gleichzeitig auch
ein gewisser sozialer Status vermittelt.

Mit der steigenden Bedeutung derartiger Ernährungsstile wird Essen und Trinken als
Bestandteil des persönlichen „Gesamt-Lifestyles“ immer wichtiger. Die Konsequenz: Es ist
nicht mehr alles erlaubt. Ernährungsstile legen den Speiseplan fest – etwa „nur Bio“.
Allerdings sind diese Konformitätsmuster nur das „Standbein“ der Ernährung. Mit dem
„Spielbein“ werden immer wieder Ausflüge in andere Stile unternommen. So möchte die
experimentierfreudige Gewürzexpertin auch mal eine einfache Kartoffelsuppe genießen.

Die Studie zeigt Möglichkeiten auf, wie Lebensmittelhersteller das Potenzial aktueller
Ernährungstrends mit ihrem Markenauftritt ausschöpfen können – ob in der Werbung oder
über die Verpackung. Beispiel Regionalität: Hier schwingen Themen wie Natürlichkeit,
Nachhaltigkeit und Arbeitsplatzsicherung mit. Effektive Image-Instrumente sind die
Deklaration auf der Verpackung, die Verwendung von Landes- oder Stadtwappen, der
Einsatz von Naturtönen oder möglicherweise der Verzicht auf Plastik. Beispiel Transparenz:
Überzeugend wirkt die Sicherheit, dass alles – von der Ernte bis zum Küchentisch – seinen
rechten Weg geht: Belegt durch Bilder vom Anbaufeld oder der Herstellung, Äußerungen von
Firmenverantwortlichen über Produktionsprinzipien oder Zutaten-Abbildungen auf der
Verpackung. Beispiel Siegel: Sie stehen für den kontrollierenden Blick, der nichts
durchgehen lässt, und sind häufig eine Kaufentscheidungshilfe. Zu den vertrauensbildenden
Siegeln gehören vor allem Ökotest und Stiftung Warentest, aber auch Demeter, MSC
(Marine Stewardship Council) oder das EU-Biosiegel.

Darüber hinaus macht die Studie deutlich, dass Medien im Bereich Ernährung eine zentrale
Rolle spielen. Sowohl als Meinungsbildner als auch als Identitätsstifter für die zahlreichen
Ernährungsstile. Durch fundierte Medienberichterstattung erhalten Ernährungsthemen
öffentliche Relevanz. Zugleich werden sie eingeordnet und bewertet. Kurz: Medien „machen“
aktuelle Food-Themen. Die identitätsstiftende Funktion tritt auf, wenn Medien zu Vorbildern
und Inspirationsquellen für Anhänger einzelner Ernährungsstile werden oder Plattformen für
kulinarisch Gleichgesinnte etablieren. Mediale Stars, Botschafter und Absender der Stile sind
prominente Chefköche. Produkte, Marken und Händler können zum Bestandteil oder zur
Ausrüstung eines Stils werden.

„Zeitschriften verfügen über eine einzigartige Innovationskraft und Kompetenz in Sachen
Ernährung“, hebt André Pollmann hervor. Wie keine andere Mediengattung seien sie
„imstande, Food-Trends und Ernährungsstile zu vermitteln und Orientierung zu geben.
Zeitschriften können Ernährungs-Identitäten stärken und dieses Thema authentisch als
wertvolle Facette eines modernen Lebensgefühls transportieren.“

Weitere Informationen zur Studie „Vernunft und Versuchung Ernährungstrends und -typen in
Deutschland. Eine tiefenpsychologische Analyse des rheingold-Instituts“ erhalten Sie unter

www.lebensmittelzeitung.net/vernunft-versuchung

Das Schadstoff-Lexikon

Kein Tag ohne vermeintliche Aufregung rund um angeblich unsichere Lebensmittel. Können Sie noch unterscheiden, ob es sich lohnt um einen bestimmten Schadstoff besorgt zu sein? Oder ob vielleicht nur allgemeine Unsicherheit öffentlich ausgebreitet wird?

Essen ist in der Regel hoffentlich mehr als maximale Risikovermeidung, nämlich ein Vergnügen. Sollte es jedenfalls sein. Damit Sie eventuellen Verunsicherungen gelassener begegnen können gibt es das aid-Schadstoff-Lexikon, das Sie zur Hand nehmen können, wenn wieder mal ein Schadstoff durch die Medien geistert. Es enthält viele Tipps für den Einkauf, die Handhabung von Lebensmitteln und zur Hygiene, die im Umgang mit ihnen selbstverständlich sein sollte. So können Sie in vielen Fällen dazu beitragen, das eigene Risiko deutlich zu mindern.
www.aid.de

aid-Heft „Das Schadstoff-Lexikon – In Lebensmitteln unerwünscht“,

Bestell-Nr.: 61-1604, ISBN/EAN: 978-3-8308-1004-9
Preis: 2,50 EUR (Rabatte ab 10 Heften) zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung

Lieblingsmarkt: Die Gewinner

Die Gewinner stehen fest: Fünf Märkte dürfen sich seit Donnerstag über die Auszeichnung „Lieblingsmarkt 2011“ freuen. Über 71.000 Verbraucherinnen und Verbraucher haben im Vorfeld ihre Stimme in fünf Kategorien bei der, von MEINE FAMILIE & ICH initiierten Wahl, abgegeben und eine Fachjury kürte aus den jeweils besten zehn Märkten die Sieger. Im Beisein von rund 300 Gästen aus Lebensmitteleinzelhandel und –industrie, Food-Fachpresse und Medien wurden die Gewinner im Rahmen einer glanzvollen Gala im Hotel InterContinental in Düsseldorf ausgezeichnet.

Die Gewinner sind:
• E-Center Wilger Borken, Boumannstraße, in der Kategorie „Wurst & Fleisch“
• Neukauf Bergmann, Lüneburg, in der Kategorie „Käse“
• Edeka Kemper, Ahlen, in der Kategorie „Obst & Gemüse“
• E-Center Kreuzberg, Koblenz, in der Kategorie „Fisch“
• Perfetto, München-Schwabing, in der Kategorie „Wein“

Als Novum wurde in diesem Jahr erstmals der Sonderpreis „Prix de Regie“ verliehen. Der REWE Markt Frankfurt in der Heidestraße gewann aus 17 nominierten Märkten, die von Geschäftsführern geleitet werden. Zum zweiten Mal wurde in diesem Jahr außerdem der „Prix de Charme“ vergeben. Er ging an den Edeka-Markt Kels in Mülheim an der Ruhr.

Jürgen Brandt, Director Marketing & Operations Burda Food.net, beglückwünscht die „Lieblingsmarkt 2011“-Gewinner: „Meine Gratulation an die Preisträger! Es gibt keine wichtigere Auszeichnung als jene, die durch die Verbraucher selbst vergeben wird. Mit der Aktion „Lieblingsmarkt“ unterstützen MEINE FAMILIE & ICH und alle beteiligten Medien des Burda Food.net die Qualitätssicherung im Lebensmitteleinzelhandel, der in der Frage, wie sich Deutschland ernährt, eine zentrale Rolle einnimmt. Die Märkte und ihre Mitarbeiter werden als Lieblingsmärkte 2011 für ihr großes Engagement geehrt und zu weiterem Einsatz motiviert.“ Auch Josef Sanktjohanser, Präsident des Handelsverbandes Deutschland und REWE-Vorstand, unterstrich auf der Abendgala den hohen Stellenwert dieser Auszeichnung: „Veranstaltungen wie diese zeigen die große Wertschätzung der Kunden.“ MEINE FAMILIE & ICH-Chefredakteurin Birgitt Micha freute sich über einen glamourösen und genussvollen Abend: „Ganz nach der Philosophie unserer Lieblingsmarkt-Aktion war es ein Abend mit kulinarischem Hochgenuss und verdienten Gewinnern“.

Als besonderen Leserservice werden die 250 Top-Märkte, die mit Sternen in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet wurden, in der Ausgabe Nr. 12 von MEINE FAMILIE & ICH in einem Booklet abgedruckt. Die Ausgabe erscheint am 2. November 2011.