Magnesium – Wo ist der Mineralstoff drin und was bewirkt er?

Magnesium, das den meisten Menschen unter der Abkürzung Mg noch aus dem
Chemieunterricht bekannt ist, ist ein Zentralatom des Chlorophylls und kommt
daher in vielen pflanzlichen Produkten vor.

In tierischen Produkten wie
Fleisch, Milch oder Käse sind vergleichsweise geringe Mengen des
Mineralstoffs enthalten, dafür kann es der Körper besonders gut verwerten.

Auch einige Mineralwässer sind gute Magnesiumquellen. Der Blick auf das
Etikett gibt Aufschluss: Enthält das Mineralwasser mehr als 100 Milligramm
pro Liter, gilt es als magnesiumreich.

Erwachsenen wird empfohlen, am Tag rund 350 Milligramm Magnesium
aufzunehmen. Bei Jugendlichen, Männern und Stillenden darf es sogar etwas
mehr sein.

Morgens zwei Scheiben Vollkornbrot mit Käse, mittags eine Portion
Naturreis mit grünem Gemüse, abends noch einige Cashewnüsse und über den Tag
verteilt zwei bis drei Gläser magnesiumreiches Mineralwasser: So lässt sich
der tägliche Bedarf leicht decken.

Ein Mangel droht, wenn aufgrund einer einseitigen Ernährung dem Körper nicht
genügend Magnesium zugeführt wird. Menschen, die eine Diät machen,
Magersüchtige, Senioren und Fast Food-Liebhaber gehören zu den
Risikogruppen.

Wird vermehrt Magnesium ausgeschieden – zum Beispiel durch
hohe sportliche Aktivität oder aufgrund bestimmter Medikamente – kann eine
Unterversorgung die Folge sein.
Magnesium ist unter anderem an der Reizübertragung im Muskel, dem
Energiestoffwechsel und der Aktivierung von Enzymen beteiligt. Besteht ein
Mineralstoffmangel, kann sich dieser in Form von Muskelzuckungen, Waden-
oder Fußkrämpfen, Konzentrationsstörungen oder Schwindel bemerkbar machen.

Wer sich also weniger leistungsfähig fühlt oder nachts von Krämpfen geplagt
wird, sollte einmal darüber nachdenken, ob das vielleicht an der Ernährung
liegen könnte.
(aid, Friederike Küter)

Lob der Faulheit

Vier von fünf Bundesbürgern fühlen sich extremen
Arbeitsbelastungen ausgesetzt. Dabei weiß mittlerweile jeder, dass
Stress krank macht. Die Folgen reichen vom Bluthochdruck bis hin zu
Herzinfarkten, Depressionen und Krebsleiden. Die
Weltgesundheitsorganisation WHO hält Stress für eines der größten
Gesundheitsrisiken unserer Zeit. Dennoch gilt ein pausenloser
Arbeitseinsatz hierzulande weiterhin als Tugend.

Dabei ist der Drang zur Daueraktivität in der Tierwelt unbekannt
und wurde auch uns Menschen nicht in die Wiege gelegt, berichtet die
Zeitschrift natur+kosmos in ihrer Novemberausgabe. Weder bei
Steinzeitmenschen, noch im alten Rom oder in bäuerlichen Kulturen gab
es Mangel an Müßiggang.

Heute müssen wir das Faulsein wieder lernen. Viele besinnen erst
darauf, wenn es fast zu spät ist: nach einem Herzinfarkt oder
Burn-Out-Syndrom.

natur+kosmos gibt jede Menge Tipps, wie sich der gestresste Mensch
von heute Inseln der Ruhe im Arbeitsalltag schaffen kann – um gesund
und munter zu werden und zu bleiben.

Männer halten sich für gesundheitsbewusst, ihre Frauen sehen das anders

Der Jenapharm Männerreport 2005
Männer schätzen ihr eigenes Gesundheitsverhalten hoch ein, dies ergab eine aktuelle Studie, die das Marktforschungsinstitut TNS Healthcare im Auftrag des Pharmaunternehmens Jenapharm im April 2005 durchführte. In der Umfrage zum Thema „Männergesundheit“ wurden die Einschätzungen von Männern im Alter zwischen 35 und 65 Jahren, Frauen zwischen 30 und 70 Jahren, die einen Partner haben, und Ärzten ermittelt. Nach eigenen Angaben leben 67 Prozent der Männer gesund, 64 Prozent ernähren sich gesund, 50 Prozent treiben regelmäßig Sport und 50 Prozent nehmen regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch. Die Frauen beurteilen das Gesundheitsverhalten ihrer Partner jedoch deutlich zurückhaltender. Man(n) scheint also durchaus zu wissen, welches Gesundheitsverhalten wünschenswert wäre, aber aus Sicht der Frauen mangelt es noch an der konsequenten Umsetzung.

In Sachen Männergesundheit herrscht Unwissenheit vor

Zwar steigt das Interesse der Männer an Gesundheitsthemen kontinuierlich an, jedoch ist speziell das Thema „Der alternde Mann“ für Männer oft immer noch ein Buch mit sieben Siegeln: Insbesondere im Hinblick auf Altersbeschwerden, die durch einen Testosteronmangel ausgelöst werden können, ist Aufklärung gefragt. Nur knapp ein Viertel der Männer, aber immerhin 35 Prozent der Frauen, haben schon einmal etwas über das Testosteron-Mangel-Syndrom (TMS) gehört oder gelesen. Jedoch steigt mit dem Alter auch das Wissen um die Hormone an. Hier könnte ein Zusammenhang zwischen den Wechseljahren der Frau und ihrer Rolle als „Gesundheitsmanagerin der Familie“ gesehen werden. Frauen in der Altersgruppe von 45 bis 54 Jahren – oft in den Wechseljahren – wissen hier besonders gut Bescheid. Drei von vier Frauen in dieser Altersgruppe geben an zu wissen, dass ein Hormontief der Auslöser für die Beschwerden ihrer Männer ist.

Der Arzt als Partner in Gesundheitsfragen

Die befragten Ärzte bestätigen einerseits den schlechten Wissensstand der Patienten in den besten Jahren, machen jedoch andererseits deutlich, dass das Interesse an Aufklärung erheblich ist. Der Arzt ist in Gesundheitsfragen die wichtigste Informationsquelle für die Patienten. Die Umfrageergebnisse ergaben, dass die Patienten sich in erster Linie Rat von ihrem Arzt wünschen. Patientenbroschüren und leicht verständliche Patienten-informationen aus dem Internet sowie Zeitschriften und Tageszeitungen sind die bevorzugten Informationsquellen. Die Website www.testovital.de bietet ebenfalls diese Unterstützung: Interessierte können sich hier per Mausklick zum Thema Männergesundheit informieren. Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Männerarzt in der Nähe finden Männer und Frauen in der Suchmaschine für Männerärzte unter www.maenneraerzte.info.

Behandlung des Testosteron-Mangel-Syndroms

Die Studie ergab, dass 81 Prozent der Ärzte die medikamentöse Behandlung eines nachgewiesenen Testosteron-Mangel-Syndroms mit Hormonspiegeln unter zwölf Nanomol pro Liter im Blut und Vorliegen relevanter Beschwerden wie Antriebsschwäche, Lustlosigkeit und depressive Verstimmungen aber auch Muskelabbau und Gewichtszunahme, für dringend notwendig oder eher notwendig hält. Wenn die männlichen Ärzte selbst von einem Testosteron-Mangel-Syndrom betroffen wären, bevorzugten sie zu 59 Prozent ein Testosteron-Gel zur täglichen Anwendung auf Schultern, Oberarmen und/oder Bauch (Testogel(R)). Bereits jeder vierte Arzt würde die neueste verfügbare Darreichungsform bei sich selbst anwenden: Die Depotspritze zur Langzeittherapie (Nebido(R)), die den Testosteronspiegel über etwa drei Monate gleichmäßig im Normbereich hält.