Deutscher Rotweinpreis 2014

Bester deutscher Frühburgunder kommt aus Ingelheim
Weingut Dautermann auf dem Siegertreppchen

Der beste Frühburgunder Deutschlands kommt aus der Rotweinstadt Ingelheim. Rund 1600 Rotweine aus deutschen Landen waren von der hochkarätig besetzten Jury der Zeitschrift „Vinum“ verkostet worden. Das aktuelle Heft lüftet nun das Geheimnis und baut den Siegern eine Bühne. In der Kategorie „Nationale Klassiker“ trugen die Dautermanns mit ihrem „Pinot Madeleine“ aus dem Jahr 2012 den Sieg davon.

Der Siegerwein ist in der Lage „Ingelheimer Pares“ gewachsen. Das seit dem Mittelalter bekannte Weinbergsgelände, dessen Name von Paradies abgeleitet ist, bringt immer wieder Top Qualitäten hervor. Der „Pinot Madeleine“ versprüht ein typisches Burgunderaroma. Feine Brombeerdüfte und Kirsch-Aromen machen neugierig auf mehr und verbinden sich am Gaumen zu einer ungemein fruchtigen, saftigen und finessenreichen Komposition. Die gut ausbalancierten Tannine machen den Genuss perfekt und sorgen für ein vielversprechendes Rotweinvergnügen: elegant und geschmeidig, dabei kraftvoll und langanhaltend, genauso wie es sich für einen perfekten Burgunder gehört.

Vom Siegertreppchen ins Gewinner-Päckchen
Der mit dem Deutschen Rotweinpreis 2014 ausgezeichnete Siegerwein „Pinot Madeleine 2012“ ist derzeit nur noch zusammen mit zwei weiteren „Familienmitgliedern“ im Dreierpack erhältlich. Neben dem „Pinot Madeleine“ haben die Dautermanns für Weinfreunde zwei weitere rote Delikatessen mit eingepackt, die der Jury des Deutschen Rotweinpreises ebenfalls gut gefielen: Einen Spätburgunder Réserve Ingelheimer Kirchenstück aus dem Jahr 2011. Ebenfalls sehr gut bewertet und im Kirchenstück gewachsen ist der 2011er Pinot Noir. Alle drei Weine sind Qualitätsweine und als „trocken“ eingestuft. Für EUR 89,- inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer und Versandkosten kommen die drei 0,75 l Flaschen im Schmuckkarton innerhalb von drei bis acht Tagen ins Haus.

Das Weingut K.&K. Dautermann befindet sich seit über 100 Jahren im Herzen der Rotweinstadt Ingelheim. Im Familienbetrieb bewirtschaften die Dautermanns 13,5 ha Weinberge in den Ingelheimer Premiumlagen. Durch selektive Handlese werden charaktervolle Rotweine und feinfruchtige Weißweine gewonnen. „Achtzig Prozent der Qualität gibt uns die Natur vor. Für die restlichen 20 Prozent arbeiten wir intensiv in den Weinbergen“, sagt Kristian Dautermann, der gemeinsam mit seinem Vater Kurt für die Weinerzeugung verantwortlich zeichnet. Für Weinfreunde, die gerne direkt beim Winzer übernachten möchten, steht ein Gästehaus mit mehreren liebevoll eingerichteten Appartements zur Verfügung.
Übrigens: Die kleine Rotweinhochburg Ingelheim liegt im größten deutschen Weinanbaugebiet Rheinhessen. Schon Karl der Große, der regelmäßig zu Besuch nach Ingelheim kam und dort eine Kaiserpfalz errichten ließ, wusste, das hier perfekte Bedingungen für den Weinanbau zu finden sind.

Weitere Informationen, Bestellungen und Buchungen: Weingut K. & K. Dautermann, Unterer Schenkgarten 6, 55218 Ingelheim am Rhein, Tel. 06132 12 79, e-mail: info@dautermannwein.de; Website: www.dautermannwein.de

Das perfekte Promi Dinner

Am 8. Juni ist es soweit: Prinzessin Madeleine von Schweden heiratet den bürgerlichen Anglo-Amerikaner Chris O’Neill. Pünktlich zu diesem Anlass zeigt VOX „Das perfekte Dinner – Die royale Woche“. In der Spezialausgabe trifft Klatsch-Experte Ralph Morgenstern auf vier Damen, die alle nicht nur begeisterte Hobby-Köchinnen, sondern auch wahre Hobby-Königshausexpertinnen sind. So wird in dieser Runde natürlich nicht nur das Menü der Konkurrenz, sondern auch das anstehende royale Großereignis ganz genau unter die Lupe genommen.

Vox Koch-Doku:
Mo.-Fr., 03.06.-07.06., 19:00 „Das perfekte Dinner – Die royale Woche“ mit Klatsch-Experte Ralph Morgenstern

DER FEINSCHMECKER macht sich fein

Die in dieser Woche erscheinende Novemberausgabe DER FEINSCHMECKER überzeugt mit einem weiterentwickelten optischen Auftritt: Das Gourmetmagazin wird optisch moderner, eleganter und internationaler – Top 50 Restaurants Europas: Harald Wohlfahrt auf Platz 5

Aufregende Fotos von hochkarätigen Fotografen, Emotionalität und Personality-Reportagen sowie eine kraftvolle, ordnende Typografie werden das Magazin wertvoller und noch erlebnisreicher, interessanter machen. Dennoch: Der hohe und detailgenaue Informationsgehalt der Zeitschrift ist auch weiterhin ein wichtiges, markentypisches Merkmal des Titels und wird von den Lesern gezielt – und zum Teil über Jahre nach Erscheinen! – für Reiserouten-Planungen, Restaurantbesuche, Hotelbuchungen und kulinarisches Einkaufen oder die Weinbestellung genutzt. Die reichhaltigen Informations-Elemente werden künftig im hinteren Heftteil übersichtlich und auf einen Blick gut nutzbar als Guide gebündelt, zugunsten einer großzügigeren, opulenten Heftoptik.

Auch inhaltlich entwickelt sich DER FEINSCHMECKER weiter. Zum ersten Mal veröffentlicht die Redaktion ein großes Ranking der 50 besten Restaurants Europas. Das FEINSCHMECKER-Team war dafür von Skandinavien bis ans Mittelmeer unterwegs und gibt mit diesem Ranking erstmals einen detaillierten Überblick über die anspruchsvollsten Genussziele des Kontinents. Ausschlaggebend für die Rangfolge ist dabei das Gesamterlebnis in einem Restaurant, das vor allem die Küchenleistung, aber auch den Service, die Atmosphäre und den Wohlfühlfaktor umfasst. Auch deutsche Küchenstars sind ganz vorn mit dabei.

Neben großen Reisereportagen und stilprägenden Food- und Rezeptinszenierungen schafft DER FEINSCHMECKER mit Personality-Geschichten einen weiteren Schwerpunkt. In der Novemberausgabe präsentiert er Menschen, die nach Feierabend mit nicht zu bremsender Leidenschaft einem kulinarischen Hobby nachgehen – sei es eine Sängerin, die Kekse backt, ein Hoteldirektor, der Bienen hält oder ein Unternehmensberater, der sonntags Kaffee röstet.

Die optische Weiterentwicklung von DER FEINSCHMECKER entstand unter Leitung von Art Director Peter Steiner. Chefredakteurin Madeleine Jakits im Gourmet Report Gespräch: „Es gibt im Segment der Food-Zeitschriften derzeit viel Bewegung, es sind diverse Auftritte zwischen Klassik und Avantgarde. DER FEINSCHMECKER als kulinarische Institution bleibt auch in Zukunft die verlässliche Gourmetinstanz, die Kompetenz im High-End-Bereich von Lebensmitteln und Getränken und der Impulsgeber im Segment der Genuss-Magazine.“

DER FEINSCHMECKER ist 2012 auch vertrieblich neue Wege gegangen und hat deutlich in die Heftausstattung investiert. Saisonal passend erscheint das Magazin mit variierenden Mehrwertangeboten. Im Dezember wird dies ein Premiumguide zu den besten Bäckern Deutschlands sein, im Januar erscheint DER FEINSCHMECKER im Bundle mit einem Taschenbuch, das die besten Weingüter Deutschlands porträtiert.

Verknüpft mit dieser Mehrwertstrategie hat DER FEINSCHMECKER in 2012 seinen Copypreis von 6 Euro auf 9,95 Euro angehoben. Die Auflage konnte das kulinarische Lebensartmagazin dennoch annährend stabilisieren. Im Vorjahresvergleich hat DER FEINSCHMECKER lediglich knapp 10 % abgegeben, im II. Quartal 2012 beträgt die Gesamtauflage 75.602 Exemplare und ist gegenüber dem Vorquartal sogar wieder um 3 % gewachsen.

Kulinarischer Kalender aus dem Saarland für den Januar

Kulinarischer Kalender aus dem Saarland für den Januar

Ein guter Vorsatz für das neue Jahr könnte lauten: besser und bewusster essen. Hier zwei Ideen, wie man ihn im Saarland ab Januar problemlos umsetzen kann.

Bio-Frühstück vom Feinsten

Gerade im Winter spricht vieles für einen gesunden Start am Morgen. Außerdem ändern selbst die größten Frühstücksmuffel ihre Einstellung, wenn sie auf Reisen sind. Zwei gute Gründe für Hoteliers auf ein gutes Frühstück zu setzen. Einige gehen noch weiter und tischen morgens Bio-Lebensmittel auf.

Ein Tipp aus dem Saarland: Wer jetzt bei seiner nächsten Reise ein Bio-Frühstück genießen will, dem bietet als erstes Hotel in Saarbrücken das Hotel Madeleine ein zertifiziertes Bio-Büffet. Unter dem Motto „Bio für alle“ finden dort Reisende und auch Saarbrücker eine reichhaltige Auswahl an Brot, Obst, Käse und mehr zum Start in den Tag. Passend dazu: fair gehandelter Kaffee. Außerdem bietet das Hotel eine Wasser- und Teebar und empfiehlt das Bio-Produkt des Monats. Im Januar: die Erdmandel. Mehr Informationen unter www.hotel-madeleine.de.

Im Saarland ist ein neuer Stern aufgegangen

Die Mainzer Straße ist eine feine Adresse für Feinschmecker in Saarbrücken. In Hausnummer 95 kocht seit Jahren der Drei-Sterne-Koch Klaus Erfort in seinem Gästehaus, und in Hausnummer 26 leuchtet seit diesem Winter ein neuer Michelin-Stern: Erstmals ausgezeichnet mit einem Stern wurde das Restaurant Le Noir von Jens Jakob und Martin Stopp. Im Le Noir wird mittags eine klassisch französische Bistroküche geboten, mit einer „Plat du jour“ (Tagesessen) zwischen zirka neun und 18 Euro. Abends kommen hier Feinschmecker auf ihre Kosten. Die Hauptgerichte (Das Beste vom Kalb „Königsberger Art“ oder Tafelspitz vom Müritzlamm) liegen zwischen 30 und 34 Euro, die Menüs zwischen 63 und 83 Euro. Eine Besonderheit des neuen Sternhauses: Durch die offene Küche beobachten die Gäste das junge Küchenteam bei der Zubereitung der Speisen.

Mehr Informationen bei der Tourismus Zentrale Saarland GmbH, Tel. 0681/927 20 0, info@tz-s.de

Neues Führungsteam bei Marriott

Marriott International startet in Hamburg ehrgeiziges

Führungskonzept: Achter-Team lenkt City-Hotels Marriott und Renaissance

Hamburg steht an der touristischen Spitze Deutschlands. Die
Hansemetropole lässt bei einem Anstieg der Übernachtungszahlen um 62
% von
2001 bis 2008 die großen deutschen Magic Cities hinter sich,
berichtet die Hamburg Tourismus GmbH. Diese allgemein positive
Entwicklung lässt den krisenbedingten Rückgang um 1,3 % in den ersten
drei Monaten diesen Jahres (Vergleich 1. Quartal 2008) verschmerzen
(Statistisches Amt Hamburg und Schleswig-Holstein). Die
Tourismusbranche bewegt sich, und die zukunftsfähigen Hotels in
Hamburg stellen sich entsprechend der Marktlage auf: So auch die mit
3.200 Hotels weltweit erfolgreiche Marriott-Gruppe, die der großen
Nachfrage am Standort Hamburg mit einer optimierten Führungsstruktur
ihrer zwei First Class Innenstadt Hotels begegnet.

Das renommierte Hamburg Marriott Hotel in der ABC-Straße und das
jüngst renovierte Renaissance Hamburg Hotel an den Großen Bleichen
managt ab sofort ein achtköpfiges Führungsteam mit Cluster General
Manager Peter C. van Rossen (48) an der Spitze und seiner ersten
Stellvertreterin Madeleine Marx, Market Director of Sales &
Marketing. Das Motto der synergetischen Umstrukturierung lautet „one
city – one team“. Die Zusammenlegung der zuvor getrennten
Führungsmannschaften ist in Deutschland einzigartig und gilt für
Marriott International als ehrgeiziges Pilotprojekt. „Alle insgesamt
230 Mitarbeiter sind motiviert, den Wohlfühlaspekt für privat oder
geschäftlich Reisende zu erhöhen“, sagt der gebürtige Niederländer
Peter C. van Rossen zu der Grundhaltung seines Kollegenstammes. Das
gesamtverantwortliche Führungsteam achtet dabei sorgfältig auf das
neue Wir-Gefühl des Personals zugunsten des Gastes, auf die
Einhaltung der eindeutigen Profile beider Hotels – Marriott für den
Erfolgstyp, Renaissance für den Entdecker – und natürlich auf eine
mittelfristige Kostenoptimierung um eine etwa sechsstellige Summe.
„Wir haben großes Einsparpotential bei gleich bleibend hohem
Qualitätsanspruch und konstanter
Belegschaft“, sagt Cluster General Manager van Rossen. Er kennt seine
Hamburger Hotels gut. Mit kleinen Unterbrechungen ist er zum dritten
Mal für Marriott
International in der Hansestadt in Verantwortung.

Mit Hilfe der neuen Führungsmannschaft sollen ab Juli 2009 drei
zentrale Vorteile für die Gäste erlebbar sein: 1. Die Gäste buchen
alles, was sie in dem einen oder anderen Hotel konsumieren, auf eine
Karte – somit wird der Gast in beiden Hotels gleichermaßen auf Händen
getragen. 2. Wer sich ins Shoppinggetümmel wirft, gibt seine
Einkaufstüten – egal in welchem der zwei Hotels – in die
vertrauensvollen Hände des Portiers. So gelangt der Einkauf sicher
ins Hotelzimmer. 3. Wer ein Zimmer oder eine Veranstaltung buchen
möchte, hat nur einen Ansprechpartner, der die besten Konditionen
beider Hotels anbietet. Zahlreiche Synergien entstehen durch die
übergreifende Verantwortung für das gesamte interne Management der
beiden, unterschiedlich positionierten City-Hotels.
Dieses gemeinschaftliche Hand-in-Hand wirkt insbesondere positiv auf
die stringente Umsetzung der neu formulierten, hohen ökologischen
Standards der Marriott-Gruppe. Die ökologische Strategie „Green
Events“, die perfekte Events mit Umweltfreundlichkeit verbinden,
wurde Ende Mai 2009 auf der Frankfurter Messe IMEX (incentive travel,
meetings and events exhibition) vorgestellt. In allen Hotels in
Kontinentaleuropa werden Green Meetings als klassische Marriott-
Veranstaltungen angeboten. Bei den Green Meetings werden Obst aus der
Region statt Portionsschokolade oder das mit frischer Minze, Orange
oder Himbeer „gewürzte“ Wasser in großen Karaffen statt kleine
Mineralwasserflaschen angeboten und vieles mehr – ein ökologisch
bewusstes Zeichen. Das große Umweltbewusstsein der Marriott-Gruppe
zeigt sich weiterhin bei der Unterstützung eines internationalen
Amazonas Projektes zum Schutz des tropischen
Regenwalds „The Juma Sustainable Development Reserve“ in Brasilien.
Mit über 2 Millionen US-Dollar hat Marriott International das
Amazonas Projekt bereits
unterstützt. „Meine neue Führungsmannschaft beantwortet die
alltäglichen Fragen auch immer vor dem Hintergrund des
Energieverbrauchs“, sagt Peter C. van Rossen. Er hat ein hohes Ziel:
„Marriott soll in Hamburg weiter hoch oben auf der Beliebtheitsskala
stehen, umsatzstark bleiben und vorbildlich für ökologisch
verantwortliches Management sein.“

Balsamico Test

ZDF-Magazin WISO: Balsamico im Test – Discounter bieten gute Tropfen

Das ZDF-Wirtschaftsmagazin „WISO“ hat die italienische Essigspezialität Balsamico getestet. Nummer eins beim WISO-Test ist der „Acentino Aceto Balsamico di Modena“ von Lidl. Der Balsamico der Bio-Marke Rapunzel erreicht den zweiten Platz, dicht gefolgt von einem weiteren Discounter-Produkt: dem Cucina-Balsamico von Aldi Süd.

Der Balsamico von Mazzetti kommt auf den vierten Platz. Der „Original Aceto Balsamico di Modena“ von Hengstenberg und der „Balsamico Weinessig von Trockenbeeren“ von Gölles teilen sich den fünften Platz. Das weitere Bio-Produkt im Rennen, der Aceto-Balsamico der Edeka-Marke Wertkost, landet auf Platz sechs. Auf den hinteren Plätzen liegen die Marken Kühne, Kattus und schließlich auf dem neunten und letzten Platz Bertolli.

Für WISO testen Sternekoch Johann Lafer, Alois Gölles von der gleichnamigen Essig-Manufaktur in der Steiermark, Henning Heuel, Küchenchef im Hotel Le Royal Méridien Hamburg, und Andrea Bombarda von Mazzetti. Mit von der Partie auch die Chefredakteurin der Zeitschrift „Der Feinschmecker„, Madeleine Jakits. Unterstützt werden die prominenten Tester von Christa Goetsch, der Zweiten Bürgermeisterin der Hansestadt Hamburg, und von Schauspielerin Caroline Scholze, Hauptdarstellerin aus der ZDF-Serie „Der Landarzt“.

Den ausführlichen Test sehen Sie am Montag, 19. Januar 2009, 19.25 Uhr in WISO, ZDF ; Moderation: Michael Opoczynski

Spitzenköche für Unicef

Deutsche Spitzenköche vermelden großen Spendenerfolg für Kinder in der Dritten Welt

Sabine Christiansen: Förderung von Bildungsprojekten für tausende
Kinder in Bangladesch und Afrika möglich

Die einzigartige Hilfsaktion von deutschen Spitzenköchen für notleidende und benachteiligte Kinder in der Dritten Welt hat jetzt insgesamt 280.000 EUR erbracht. Mit individuellen Initiativen, wie Aperitifs, kulinarischen Besonderheiten oder speziellen Menüs sammelten 160 Top-Gastronomen in ihren Restaurants ein dreiviertel Jahr lang für Bildungsprojekte in Afrika und Bangladesch.

Initiator und Organisator der gerade beendeten Aktion ist Ralf Bos (47) von BOS FOOD aus Meerbusch, führender Delikatessenspezialist in Deutschland. „Ich möchte mich bei allen beteiligten Spitzenköchen bedanken. Das Spendenaufkommen liegt über den Erwartungen. Es zeigt, dass Spitzengastronomen in Deutschland nicht nur erstklassig kochen können, sondern auch ein großes Herz haben.“, so der dreifache Familienvater.

Das gesamte Geld wurde jetzt im Rahmen einer offiziellen Schecküberreichung Frau Sabine Christiansen, Botschafterin des internationalen Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen, UNICEF, übergeben. Mit den Spendengeldern von „Spitzenköche für UNICEF“ wird die Schulbildung von Kindern in Afrika und in Bangladesch finanziert. Experten schätzen, dass alleine in Bangladesch rund sieben Millionen Kinder unter teilweise unmenschlichen Bedingungen arbeiten müssen. Ohne Bildung haben sie keine Möglichkeit, dem Teufelskreislauf aus Armut, Elend und fehlender Bildung zu entkommen.

„Für 5 Euro gibt es schon Schulmaterial für ein ganzes Jahr und für 150 Euro kann UNICEF ein Stipendium für eine vierjährige Grundausbildung finanzieren. Sie sehen also, wie viel 280.000 EURO erreichen können.“, beschreibt UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen die Dimensionen der Spendenhöhe, mit der vielen Kindern nachhaltig geholfen werden kann.

Besonderem Dank von Sabine Christiansen und Ralf Bos gilt Madeleine Jakits, Chefredakteurin des Gourmet-Magazins „Der Feinschmecker„, die auch die Schirmherrschaft des gesamten Projektes übernahm. In dem bundesweit erscheinenden Titel appellierte sie an Deutschlands Spitzengastronomen, die Hilfsaktion ( www.skfu.de ) zu unterstützen.

Fast 100 gastronomische Betriebe und über 160 Spitzenköche haben sich beteiligt. Dabei war der Phantasie der Köche und ihrer Häuser keine Grenzen gesetzt: Kulinarisches Kino, ein Genuss-Zirkus und zahlreiche Kinderkochkurse gehörten genauso dazu wie Erlöse aus eigenes kreierten UNICEF-Menüs, einem deutsch-afrikanischer Gourmetabend, oder auch Zusammenschlüssen befreundeter Spitzenköche zu Küchenpartys.

Sehr erfolgreich waren auch Spitzenköche, die einfach über einen bestimmten Zeitraum einen Teil ihres Umsatzes für die Aktion gesammelt hatten. Wolfgang Pade von Pades Restaurant in Bremen konnte so beispielsweise mit dem Erlös aus einem Monat Kaffeeumsatz plus freiwilliger Spenden seiner Gäste über 4000 Euro beitragen. An solche Aktionen hatte Madeleine Jakits offensichtlich gedacht, als sie zu Beginn der Aktion feststellte: „Für das, was uns zwei Tässchen Espresso kosten, gibt es in Afrika, Nepal oder Bangladesch bereits eine Schultasche mit acht Heften, Schreibstiften und anderem Schulzubehör – echte Hilfe zur Selbsthilfe“.

Die höchste Spende kam von den Romantikhotels. Zum 35jährigen Bestehen beschenkte die Hotelvereinigung die Aktion mit einem Scheck über 35.000 Euro. Hohe Summen kamen auch vom Hotel Königshof in München (20.000 Euro), dem Intercontinental Berchtesgaden Ressort und dem Ritz Carlton in Berlin (jeweils 15.000) sowie Petra und Jörg Leroy mit Leroy’s Feste feiern wie ein König und einem Erlös aus gleich zwei Veranstaltungen von rund 14.000 Euro. Und natürlich aus der großen Küchenparty in der Krefelder In-Disco „Königsburg“, die Initiator Ralf Bos mit Partnern selbst organisiert hatte (25.555,55). Dass „Kleine“ mit Hilfe toller Gäste auch Großes leisten können, zeigte das Restaurant Kalaboush in Lüsche: ein Abend, ein Spitzenkoch (David Kikillus), 35 Gäste und 10.000 Euro!

Doch bei der Aktion „Spitzenköche für UNICEF“ ginge es nicht um die größte Einzelsumme, sondern um das gemeinsame Ziel. „Nur dank jeder einzelnen Spende konnten wir unser großartiges Endergebnis erreichen“, betont Ralf Bos. Natürlich musste nicht nur er mit seiner Firma bosfood auch immer mal wieder als Sponsor mithelfen, die gesamte Aktion wurde außerdem von Moet et Chandon, Adelholzener Alpenquellen, dem Teubner Verlag, der Gölles Schnapsbrennerei, Castel Miguel, Enologos und dem Internetportal www.kochmesser.de sowie vielen Sponsoren der einzelnen Häuser unterstützt.

Der mit kulinarischen Produkten nahezu die gesamte deutsche Spitzengastronomie und immer mehr Endverbraucher beliefernde Ralf Bos ( www.bosfood.de ) ist aktuell dabei, ein weiteres Hilfsprojekt für Menschen in der Dritten Welt ins Leben zu rufen, das noch in diesem Jahr gestartet werden soll.

Gary Danko

Im August 2007 im "Ikarus" (Salzburg):Gary Danko vom Restaurant "Gary Danko", San Francisco, USA

Ein Rezept für die Zubereitung eines weltberühmten Starkochs gibt es nicht. Aber sollte es doch jemals eines geben: Es wird sich kaum vom schnurgeraden Weg des Gary Danko in die oberste Liga der US-Spitzenköche unterscheiden.

Was eine einfache, gute Küche sein kann, hat Danko schon zuhause erfahren. Seine Mutter stammt aus Louisiana, von ihr lernte er die Grundpfeiler der mediterran angehauchten Cajun-Küche, die sehr viel Wert auf lokale Zutaten und eine vergleichsweise einfache Zubereitung legt. Professionell ausgebildet wurde Danko im New Yorker Institut des CIA – des „Culinary Institute of America“ freilich. Hier kam er auch mit dem Katechismus der amerikanischen Gourmetküche in Berührung – „The Making of a Cook“, verfasst von Madeleine Kamman, der großen Lady der amerikanischen Gourmetszene, Mentorin und Lehrmeisterin unzähliger US-Spitzenköche.

Madeleine Kamman selbst lernte Danko 1983 auf ihrer Kochschule in New Hampshire kennen; von dort folgte er ihr ins Nappa Valley, wo Kamman im Weingut Beringer ihre School for American Chefs gründete. In Sonoma übernahm Danko im Chateau Souverain des Weinguts seinen ersten Posten als Küchenchef, und wurde 1995 vom Food & Wine magazine unter Amerikas zehn beste neue Chefs gereiht. Weitere hohe Auszeichnungen folgten: Als Chefkoch im Ritz-Carlton in San Francisco wurde er von der James Beard Foundation als „Best Chef – California“ ausgezeichnet, 2000 vom San Francisco Magazine zum „Chef of the Year“ und sein eigenes Restaurant – das „Gary Danko“ – im selben Jahr von der James Beard Foundation zum „Best New Restaurant“ gekürt. In der Ausgabe 2007 wurde das „Gary Danko“ – übrigens eines der wenigen Relais & Chateaux Häuser in den USA – von den Testern des Zagat Survey zum fünften Mal in Folge zu San Franciscos beliebtestem Restaurant gewählt.

Dankos Küche gilt, nach diesem Werdegang kein Wunder, als Inbegriff der feinen amerikanischen Küche. Wobei es gar nicht so leicht ist, deren Charakter zu definieren: eine Kombination aus französischer Technik, mediterraner Betonung des Eigengeschmacks regionaler Zutaten und einem wachsenden asiatischen Einfluss. Als Klassiker der Danko-Küche gelten beispielsweise der gebratene Lobster mit schwarzen Trompetenpilze, der Lachs in Meerrettichkruste mit Dill-Gurken oder die gebratene Foie Gras mit karamellisierten Roten Zwiebeln und glasierten Feigen. Enormen Wert legt Gary Danko auf die Frische seiner Produkte. Was nicht Saison hat, kommt nicht auf den Teller. Danko war einer der ersten amerikanischen Spitzenköche, die ein Netzwerk an lokalen Zulieferern knüpften. Und nicht genug damit: Danko hat kürzlich sogar einen eigenen Bauernhof erworben, der ihn mit frischem Gemüse und Kräutern beliefert. Gut möglich, dass er auch hier wieder Schule macht.

Roast Maine Lobster with Chanterelles, Corn and Tarragon
Horseradish Crusted Salmon Medallion with Dilled Cucumbers
Seared Foie Gras with Caramelized Red Onions and Port Glazed Figs

www.garydanko.com
www.hangar-7.com/special-pages/kulinarik/gastkoeche-2007/gary-danko/

Sven Elverfeld

Sternekoch Sven Elverfeld kocht mit Kindern für Kinder

Das Fünf- Sterne Superior Hotel The Ritz-Carlton, Wolfsburg läd Kinder ab acht Jahren am 22. September 2007 zu einer Geschmacksschulung mit Sternekoch Sven Elverfeld ein. Der vielfach ausgezeichnete Küchenchef zeigt Kindern, was es mit dem Geschmack wirklich auf sich hat – was schmeckt salzig, süß, bitter oder sauer. Danach werden verschiedene Köstlichkeiten gemeinsam zubereitet und in einem kleinen Menü verkostet. Der Preis für den vierstündigen Kurs beträgt pro Kind 180 Euro sowie bei Begleitung durch einen Erwachsenen 250 Euro. Der gesamte Erlös geht komplett an Unicef.

Mit dem Geld werden verschiedene Projekte für Kinder gefördert. So zum Beispiel ein Bildungszentrum für arbeitende Kinder in Bangladesh, Bildungskurse für benachteiligte Mädchen in Nepal oder Schulen in Afrika.

Gemeinsam viel bewirken, ist der Grundgedanke hinter dieser Aktion. Entwickelt wurde die Initiative vom Delikatessenhersteller Bos Food mit Unterstützung der Unicef Botschafterin Sabine Christiansen. Schirmherrin ist Madeleine Jakits, Chefredakteurin des Feinschmecker Magazins. Aufgefordert wurden alle Spitzenköche, sich daran zu beteiligen. Sven Elverfeld möchte mit seinen Geschmacksschulungen dieses Projekt ebenfalls unterstützen: „Ich bin froh meinen Beitrag dazu leisten zu können, Kindern den Spaß am Kochen mit frischen, hochwertigen Produkten für ernährungsbewußten Genuss zu zeigen, um damit Bildungsmöglichkeiten in Regionen wie Bangladesh, Nepal oder Afrika zu fördern".

The Ritz-Carlton, Wolfsburg verfügt über 174 Zimmer und Suiten und liegt inmitten der Autostadt, dem Kompetenz- und Erlebniszentrum rund um das Thema motorisierte Mobilität. Architektonisch eindrucksvoll als offener Kreis gebaut, bietet das vielfach prämierte Luxushotel neun Konferenzräume, die Restaurants The Grill, Aqua und Hafenterrasse, den Vitalbereich Kraftwerk mit „schwimmendem" Pool sowie die Newman's Bar. Über 600 Kunstwerke mit dem Schwerpunkt Fotografie prägen das Ambiente des Hauses ebenso wie die modern-klassische Ausstattung der renommierten französischen Innendesignerin Andrée Putman.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter Telefon 05361-60 70 91 oder im Internet unter www.skfu.de .

Fast-Food Mutterland Frankreich

Normalerweise spricht man in den Ländern des good old europe gerne von der McDonaldisierung der Esskultur durch die amerikanischen Burgerketten. Nicht nur die Kultur des Essens steht seitdem, so scheint es auf dem Spiel, unser gesamtes Leben werde sich grundlegend verändern. Umso erstaunlicher, dass nun eine Historikerin gerade im Mutterland der haut-cuisine die Wiege des Fast-Food sieht.

Madeleine Ferrieres hat in ihrer gerade erschienen Geschichte der „Nourritures Canailles“ – des Gesindelfraßes – eine fulminante Rekonstruktion der Ernährungsgewohnheiten der Unterschichten vorgenommen. Ein umso spannenderes Unternehmen, als es eben um die Schichten geht, die sich jenseits von Kochbüchern ernährten, ihre Gerichte und das Wissen darum entweder in praktischer Anschauung oder Erzählung weitergaben. Hier also gibt es eine Koch- und Esskultur, die sich nicht über die Verbürgerlichung der ehemaligen Adelsköche herleiten lässt, zugleich aber die französische Küche, wie man sie heute kennt beeinflusst und entscheidend geprägt hat. Nicht zuletzt kann man hier historische Formen von Fast-Food erkennen: Der damalige Arbeitstag war häufig von Pausen unterbrochen, die zum Essen genutzt wurden. Mittlerweile aber war die städtisch arbeitende Bevölkerung nicht mehr nur in Häusern der Gewerke wie eine Familie organisiert. Die sich verzweigende Arbeitsteilung setzte zunehmend auf die Kenntnisse des Einzelnen. Für die Arbeiter in den Städten wurde es so zunehmend notwendig, sich aus einem Angebot von Fertiggerichten zu bedienen. Die öffentlichen Küchen erlebten hier ihre Blütezeit. Die ersten modernen Gaststätten, in denen man entweder schnell essen, oder aber seine Mahlzeit mitnehmen konnte entstanden in dieser Zeit. So gab es nicht nur Kutteln als take away, sondern Schmorgerichte, Ragouts und die Gerichte der Weinküche. (mer / Gastrosophie)