Amazon Fresh dominiert den Lebensmittel-Onlinehandel

  • Vier von zehn Deutschen wollen dieses Jahr online Lebensmittel kaufen
  • 580 Millionen Euro gaben Verbraucher 2018 bislang online für Lebensmittel aus – 22,6 % mehr als 2017
  • 37,6 % der Produkte sind bei Amazon Fresh günstiger als andernorts, nur 29,3 % teurer
  • Amazon ist bei logistisch schwierigeren Produkten wie Wasser (13,6 %) und Fleisch (13,5 %) besonders preiswert
  • Produkte der Lieblingsläden Kochhaus (10,6 %) und Bjuice (7,5 %) sind andernorts günstiger
Obst

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Johann Lafer

Johann Lafer und die 12.18. Investment Management GmbH, die hochklassige Hotel- und Touristikimmobilienprojekte in Deutschland und Europa unterhält, gehen künftig gemeinsame Wege. Vielfältig und fundiert sind die Synergien, die sich aus der neuen Kooperation ergeben. Um bis zu fünf neue Hotelprojekte soll das Portfolio von 12.18. zukünftig jährlich wachsen. Für die optimale Aufstellung der zugehörigen Restaurantbetriebe sucht das Unternehmen nach einem gehoben modernen und fortan multiplizierbaren Gastronomiekonzept. Mit Johann Lafer steht ihm nun für die Entwicklung desselben einer der bekanntesten Chefs de Cuisine im deutschsprachigen Raum zur Seite. „Denn Innovation in der Hotellerie kommt immer aus der Gastronomie“, sagt Jörg Lindner, geschäftsführender Gesellschafter der 12.18. Investment Management GmbH.

So soll unter der Anleitung von Johann Lafer beispielsweise auch eine erstklassige zentrale Kaderschmiede zur Nachwuchsförderung für die gemeinsamen gastronomischen Betriebe geschaffen werden. Weiterhin übergibt 12.18. ein Restaurant ihres luxuriösen, mecklenburg-vorpommerschen Hotel- und Tourismusobjekts „Fleesensee Hotels & Sportresort“ in die Hände des prominenten Kochs. Unter der Leitung des erfolgreichen Restaurantchefs soll sich das „Blüchers“ Gourmetbistro, das um den Namenszusatz „by Lafer“ ergänzt wird, als Spitzenrestaurant und kulinarischer Anlaufpunkt für die Region etablieren. Die historischen Räumlichkeiten des aus dem Barock stammenden Schloss Blücher bieten den passend stilvollen Rahmen.

Für Johann Lafer eine spannende neue Herausforderung, das zu tun, wofür er mit Leidenschaft steht: ehrliche, anspruchsvolle Küche aus frischen, regionalen Zutaten herzustellen. Dank eines eigenen Organic-Programms am Standort kann er für diese am Fleesensee sogar auf selbst angebaute Lebensmittel zurückgreifen. Unter diesen auch alte, in Vergessenheit geratene Obst- und Gemüsesorten, die durch ihre Mitwirkung an den kreativ zubereiteten Geschmackserlebnissen des Kochs nun ein Revival erfahren dürfen. Lafer: „Damit erfüllt sich für mich ein Lebenstraum. Diese neue Aufgabe führt mich als Jungen vom Bauernhof zurück zu meinen Wurzeln. Produkte aus dem eigenen Garten direkt auf den Tisch. Ich freue mich sehr, die Gäste des Blüchers mit einer unübertroffen frischen, unverfälscht natürlichen Küche überraschen zu dürfen.“

12.18. wiederum wird Johann Lafer bei den geplanten Maßnahmen zur Verjüngung und Veredelung der „Stromburg“, dem Stammsitz der Lafer Unternehmensgruppe, unterstützen. Denn Revitalisierung und Repositionierung außergewöhnlicher Hotel- und Tourismusobjekte sind die ausgewiesene Kernkompetenz des Düsseldorfer Investmentunternehmens. Die Pläne für den weithin bekannten Hotel- und Gastronomiestandort „Stromburg“ sehen nicht nur ein umfassendes optisches Facelift für die Innenräume der mittelalterlichen Burg vor, sondern auch ein neues Konzept für die zwei renommierten Restaurants vor Ort: Johann Lafer‘s berühmtes Restaurant „Le Val d’Or“, das aktuell einen Stern im Guide Michelin und 16 Punkte im Gault Millau hält, und das ebenfalls im Gault Millau ausgezeichnete „Bistro d’Or“.

„Die Synergien der Kooperation zwischen Johann Lafer und 12.18. greifen einfach ideal ineinander und bergen für beide Seiten ungeheuer großes Potential“, bringt Kai Richter, geschäftsführender Gesellschafter der 12.18. Investment Management GmbH, die strategische Grundidee des Zusammenschlusses auf den Punkt. Auch Johann Lafer ist überzeugt: „Durch die jeweils neu hinzugewonnene, nun gebündelt verfügbare Expertise werden alle gemeinsamen Gastronomie- und Hotelstandorte eine spürbare Wert- und Image-Steigerung erfahren.“ Jörg Lindner: „Es ist eine Kooperation, von der vor allem unsere Gäste profitieren. Mit gehobener Küche und einem allen Wünschen zuvorkommenden, hochklassigen Service geboten an außergewöhnlichen Standorten möchten wir ihnen unvergesslich schöne und genussvolle Momente bereiten.“

Auch der Onlinevertrieb aller unter der Marke „Lafer“ angebotenen Produkte und Dienstleistungen soll im Rahmen der Kooperation ausgebaut werden. Das entsprechende Angebot ist breitgefächert und reicht aktuell von Feinkostprodukten und Kochbüchern über Kochkurse an Lafer’s Kochschule „Table d’Or“, der modernsten ihrer Art in Deutschland, bis hin zu luxuriösen Heli Gourmet-Hubschrauber-Picknicks. Ergänzt werden soll das Portfolio darüber hinaus schon bald um neue, gemeinsame Angebote wie Kochevents und Trainings in Hotels oder spezielle Hotel Packages.
Weiterhin freuen sich beide Seiten darauf, den gesamten Bereich des Tagungs- und Eventgeschäfts der bestehenden Hotelbetriebe um hochkarätige Angebote mit Johann Lafer ergänzen zu können. Gäste dürfen gespannt sein.

Evelyn Lindner

Evelyn Lindner aus Leipzig gewinnt Fachhandelspreis des Deutschen Weininstituts

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat in Kooperation mit der Fachzeitschrift WEIN+MARKT die „Weinhandlung Lindner“ in Leipzig als Sieger des diesjährigen Fachhandelspreis aus­gezeichnet. Den zweiten Platz erreichte der „Weinlade am Gutenbergplatz“ in Karlsruhe, gefolgt vom „Kölner Weinkeller“.

DWI-Geschäftsführerin Monika Reule betonte im Rahmen der Preisverleihung, dass der Weinfachhandel im vergangenen Jahr seinen Umsatz mit deutschen Weinen um zehn Prozent gesteigert und einen Marktanteil von zwölf Prozent am Umsatz erreicht hat. Er hätte insbesondere bei der Vermarktung hochwertiger Weine einen wichtigen Stellenwert im heimischen Weinmarkt.

Mit ihrem Wettbewerb zeichnen die Ausrichter Fachhändler aus, die sich in besonderer Weise für Qualitätsweine aus den deutschen Anbaugebieten engagieren. Zu den Bewertungskriterien zählt unter anderem die ansprechende und übersichtliche Präsentation unterschiedlicher Rebsortenweine aus möglichst vielen Regionen. sowie eine fachkundige Beratung durch qualifiziertes Personal. Unangemeldete Besuche haben gezeigt, dass die ausgezeichneten Fachhändler diesen Anforderungen in besonderer Weise gerecht wurden.

„Evelyn Lindner präsentiert in ihrer kleinen aber feinen Weinhandlung sorgfältig ausgewählte Weine deutscher Spitzenerzeuger auf besonders liebevolle Art und Weise. Ihr Veranstaltungsprogramm, mit dem sie heimische Weine kreativ in Szene setzt, ist beeindruckend“, so fasste Werner Engelhard, Chefredakteur der Zeitschrift WEIN+MARKT, die Bewertung der Jury für die Wettbewerbssiegerin zusammen.

Für die Wahl des Zweitplatzierten war ebenfalls ein umfangreiches Seminarprogramm, verbunden mit einem gut sortierten Angebot und dem unermüdlichen Einsatz für die deutschen Weine ausschlaggebend. Aus Sicht der Jury hat Guntram Fahrner in seinem „Weinlade am Gutenbergplatz“ eine sehr ansprechende Welt der Weine geschaffen, in der deutsche Erzeuger und Rebsorten besonders im Vordergrund stehen.

Der gigantische „Kölner Weinkeller“, den Andreas Brensing für die Kölner Rewe-Group verantwortet, bietet nach Ansicht der Jury ein Einkaufserlebnis der besonderen Art. Das Angebot an deutschen Weinen sei vorbildlich und werde großzügig präsentiert.

Die drei Gewinner des Fachhandelspreises erhalten neben Trophäen, Urkunden und Plaketten wertvolle Warengut­scheine der Wettbewerbssponsoren Schott Zwiesel, Howasped und Knoeppel sowie Gutscheine für Mitarbeiter­schulungen durch das DWI im Gesamtwert von 8.000 €.

Rike Kurrle

Ehrlich und rauchig muss sie sein, die „Misses Pott and her Quincylicor“, auch wenn sie sich nicht so anhört. Sie ist nicht etwa eine Comicfigur, sondern der Drink, der Rike Kurrle den Sieg beim Cocktail-Wettbewerb „Barmaid Olympics“ einbrachte. Die Barkeeperin der Harry´s New York Bar im Lindner Hotel & Residence Main Plaza in Frankfurt fühlte sich besonders von dem Motto des Wettbewerbs angesprochen: „Ein Drink für die moderne Frau des 21. Jahrhunderts“, so das erklärte Ziel.
 
„Moderne Frauen wollen heute nicht mehr das Verspielt-Süße mit viel Saft“, erklärt die 31-Jährige ihren Ansatz, „sondern etwas mit Charakter und echtem Geschmack. Daher sollte meine Kreation ein klassischer, ehrlicher Drink werden. Durch den Sherry schmeckt er rauchig, den Quittenlikör, eine ungewöhnliche Cocktailzutat, habe ich extra für den Drink selbst hergestellt.“
 
Für die Bewerber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gab es beim Wettbewerb um die zum Thema passende Cocktailkreation einiges zu beachten: So hatten sie maximal zehn Minuten Zeit für die Zubereitung und durften nur bis zu sieben Zutaten verwenden.
 
Barfrauen an die Macht
Der Gewinner-Drink von Rike Kurrle, die seit fast zehn Jahren bei Lindner tätig ist, kam mit weniger aus: Die „Misses Pott“ mischt sie aus Havana Club 7 Jahre, Antica Formula, selbstgemachtem Quittenlikör und 15-jährigem Oloroso Sherry. Als Dekoration dient eine Zitronenzeste. Und kennenlernen kann man die „Misses“ in Harry´s New York Bar im Lindner Hotel Main Plaza — wie natürlich auch die olympische Barmaid Rike Kurrle.
 
„Der Wettbewerb war mal etwas ganz anderes und aufgrund des Mottos und des Charity-Charakters auch sehr persönlich“, berichtet Rike Kurrle. „Denn er fand für einen guten Zweck statt und nicht kommerziell für einen Sponsor. So waren wir ganz frei in der Zutatenwahl.“ Schließlich wollen die Veranstalterinnen Cordula Langer und Julia Comu mit den Barmaid Olympics Barfrauen in Deutschland fördern, die häufig einen nicht so leichten Einstieg haben. Sie wollen sie so ermutigen, öfter an Wettbewerben teilzunehmen und dafür die Hemmschwelle senken. Die Erlöse aus dem Charity-Event gehen an die Stiftung Bora e.V., die sich seit 1989 für misshandelte Frauen und Opfer häuslicher Gewalt einsetzt. So helfen Frauen Frauen.

Markus Lindner

Markus Lindner ist neuer Küchenchef im Hilton Dresden. Der 40-Jährige startete im September als Executive Chef an seiner neuen Wirkungsstätte. Nach zahlreichen beruflichen Stationen, die ihn in erstklassige Hotelküchen auf der ganzen Welt führten, kehrt der leidenschaftliche Koch mit seiner neuen Position im Hilton Dresden wieder nach Deutschland zurück.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe im Hilton Dresden“, berichtet Lindner Gourmet Report. „Nach nunmehr elf Jahren im Ausland ist es etwas ganz Besonders, in der wunderschönen Elbmetropole mit einem hochmotivierten Team im Hilton durchzustarten“, so Lindner weiter.

„Wir freuen uns, mit Markus Lindner einen erstklassigen Executive Chef an Bord zu haben“, betont Jörg Potreck, General Manager im Hilton Dresden. „Er wird den Erfolgskurs unserer gastronomischen Angebote weiterführen und unserem hohen Qualitätsanspruch mit dem exzellenten Service neue Impulse verleihen.“

Markus Lindner ist seit fast 20 Jahren als Koch tätig. 1994 startete er seine Karriere im Kempinski Hotel Munich Airport. Danach sammelte der Koch aus Leidenschaft in verschiedenen Hotelküchen in Mainz, Berlin und Köln weitere Erfahrungen, bevor er im Jahr 2002 den Schritt ins Ausland wagte. Seine erste Station war das Grand Hyatt Dubai, worauf renommierte Hotels in Sharm el Sheikh (Ägypten), auf den Malediven, auf Zypern, in Athen und schließlich in Schottland folgten, in denen er sich kontinuierlich auf der Karriereleiter hocharbeitete. Als Executive Chef zog es den Reisebegeisterten 2009 nach Südafrika und darauf ins Grand Hyatt Amman in Jordanien. Hier arbeitete er als Küchenchef von 2012 bis zu seinem Wechsel ins Hilton Dresden.

Davidoff Saveurs Gstaad

Gstaad im Berner Oberland bestätigt auch in diesem Sommer wieder seinen Ruf als alpiner Gourmet-Olymp. Vom 05. bis 14. Juli 2013 lassen die „Davidoff Saveurs Gstaad“ die Herzen von Genießerinnen und Genießern höher schlagen. Ob Grandhotel oder Alm – Gastköche der Extraklasse laden zu einer Ent­de­ckungs­rei­se in die Welt der Gau­men­freu­den ein. Schauplatz der kulinarischen Events sind die feinsten Adressen, die Gstaad zu bieten hat, so auch Gstaads neuestes Fünf-Sterne-Superior-Hotel, das The Alpina Gstaad.

Spitzenköche wie Markus Neff, David Tarnowski, Yannick Van Aeken und Michel Roth sowie die diesjährigen Gstaader Meisterköche Robert Speth und Urs Gschwend garantieren kulinarische Leckerbissen. Der Executive Chef des The Alpina Gstaad, Marcus G. Lindner, wird gemeinsam mit dem Küchenchef des japanischen Gourmetrestaurants MEGU, Takumi Murase, im The Alpina Gstaad zum Genussgipfel antreten.

Gast-Winzer Patrick Fonjallaz aus Epesses und Pierre-Yves Colin-Morey aus der Côte de Beaune in Frankreich präsentieren zu den Gourmet-Menüs exquisite Tropfen aus eigener Produktion. Highlight ist der alpine Lunch von Markus Neff vom „Fletschhorn“ in Saas-Fee VS in der prachtvollen Umgebung des Wasserngrat auf 2.222 Metern Höhe. Die Sportler unter den Genießern dürfen sich auf das traditionelle „Davidoff Saveurs“ Golfturnier auf dem Golfplatz Gstaad Saanenland freuen.

Den krönenden Abschluss findet die Gstaader Genusswoche am 14. Juli 2013 bei einem exklusiven Sonntagslunch im The Alpina Gstaad. Executive Chef Marcus G. Lindner und sein MEGU-Küchenchef Takumi Murase kredenzen einmalige Gaumenfreuden mit zwei Geschmacksrichtungen im harmonischen Dialog. Kunstvoll vereinen die Kochkünstler in ihrem Menü die allerfeinsten Zutaten der japanischen Küche mit den sinnlichen und phantasievollen Kompositionen des Alpina-Küchenchefs. So treffen Kanzuri-Chilischoten und frischer Wasabi auf eine klassische französische Cuisine, untermalt mit Akzenten der österreichischen und mediterranen Küche.

The Alpina Gstaad ist das erste neue Fünf-Sterne-Hotel, das seit 100 Jahren in Gstaad realisiert wurde. Das 56-Zimmer- und Suiten-Hotel liegt auf einer Anhöhe in Gstaads exklusivem Quartier Oberbort mit weitem Blick über die Berner Alpen. Zum Anwesen gehören zudem 14 private Apartments und zwei Chalets.

www.thealpinagstaad.ch

Marcus G. Lindner, Takumi Murase & Tsutomu Kugota

Das japanische Restaurant MEGU im The Alpina Gstaad zieht Bilanz: Nicht nur die Gäste von Gstaads jüngstem Boutique Hotel sind begeistert von der außergewöhnlichen Cuisine und Location, auch die Einheimischen gehen ins MEGU. Executive Chef Marcus G. Lindner, Küchenchef Takumi Murase und Sushi-Chef Tsutomu Kugota begeistern

Die 2004 in New York gegründete Restaurantmarke MEGU – übersetzt „Segen“ – ist mit der Eröffnung seiner Dépendance im The Alpina Gstaad erstmals in Westeuropa vertreten. Weitere Restaurantschauplätze sind Moskau, Neu-Delhi und Doha.

Das Konzept des MEGU im The Alpina Gstaad ist klar definiert: Die Speisen verstehen sich als ein Fest zu Ehren der allerfeinsten Zutaten und verbinden in ihrem Zusammenspiel die traditionelle mit der modernen japanischen Kultur. Für die Durchführung dieses Anspruchs sorgt . Sowohl Kugota als auch Murase stellten ihr Können bereits als Sushi- bzw. Executive Chef im New Yorker Mutterhaus unter Beweis.

Zu den Signature-Gerichten zählen Gelbschwanzmakrelen Carpaccio mit Schweizer Ossietra Kaviar, denen eine Kanzuri Sauce eine besondere Schärfe verleiht. Die Kanzuri-Chilischoten stammen aus Arai in der Präfektur Niigata, wo sie, bevor sie drei Jahre lang getrocknet werden, vier Tage lang in frisch gefallenem Schnee „reifen“. Gegrilltes Wagyurind wird mit einer frischen Wasabi Soja-Reduktion serviert. Seinen Wasabi bezieht das MEGU von der Izu-Halbinsel, deren kühles Klima ideal für den Anbau des Rettichs ist. Handgerieben mit einer Raspel aus Haihaut, wird er frisch am Tisch serviert und entfaltet sein würzig-pikantes Aroma. Liebhaber alles Süßen genießen extravagante Dessert-Kreationen wie etwa die mit der japanischen Zitrusfrucht Yuzu veredelte Creme Brulée oder Schokoladen-Fondant mit Azukibohnen.

MEGU kann bis ins kleinste Detail als Gesamtkunstwerk verstanden werden. Neben der Qualität der Speisen spielt die Ästhetik eine entscheidende Rolle: Kostbare landesübliche Merkmale bettete der preisgekrönte französische Designer und Architekt Noé Duchaufour-Lawrance in ein innovatives alpines Ambiente ein. „Die Tempel Kyotos und die original japanische Hausbauweise haben mich bei der Gestaltung von MEGU inspiriert. Meine Idee war es, die Verbundenheit beider Welten – die japanische Klarheit und die Anmut der Schweizer Bergkulisse – im Design zu reflektieren“, erläutert Duchaufour-Lawrance.

„Wir freuen uns sehr, Teil dieses prestigeträchtigen Projekts zu sein“, erklärt Koichi Yokoyama, Präsident von MEGU im Gourmet Report Gespräch. „Das MEGU im The Alpina Gstaad ist von einer vielfältigen Natur und den imposanten Schweizer Bergen umgeben. Und wie bereits unsere japanischen Vorfahren zu sagen pflegten, soll das, was man isst, mit der Natur und den Jahreszeiten im Einklang stehen. Somit sind wir davon überzeugt, dass Liebhaber der japanischen Küche unsere Vision für das MEGU in Gstaads neuem Luxushotel mit uns teilen werden“, so Yokoyama.

Executive Chef Marcus G. Lindner ergänzt: „MEGUs Anspruch, stets authentische sowie qualitativ hochwertigste Produkte zu verwenden, entspricht voll und ganz der Philosophie des The Alpina Gstaad. Das Restaurant präsentiert japanische Spezialitäten auf einem bisher in der gesamten Region noch nicht dagewesenen Niveau.“

MEGU befindet sich im Erdgeschoss des The Alpina Gstaad und bietet auf 120 qm Platz für 39 Gäste.

The Alpina Gstaad; Alpinastrasse 23, CH-3780 Gstaad, Schweiz, TEL.: +41 33 888 98 88; EMAIL: info@thealpinagstaad.ch; www.thealpinagstaad.ch

Marcus G. Lindner

Marcus G. Lindner, Executive Chef im The Alpina Gstaad

Ein Handwerker, der den Anspruch an sich selbst hat, die bestmögliche Performance abzuliefern; ein Perfektionist, bei dem die einzelnen Zutaten nicht auf die Minute genau sondern auf die Sekunde genau bereitstehen müssen; ein Koch, der sich in seiner Art zu kochen immer wieder erneuert und trotzdem seiner ganz eigenen Linie treu bleibt: Marcus G. Lindner ist seit September 2012 Executive Chef des Fünf-Sterne-Hauses The Alpina Gstaad.

„Am Herd fließt mein Herzblut“, sagt Lindner. Der 51-jährige Spitzenkoch versteht sich primär als Dienstleister am Gast, dem er täglich nichts weniger als das Bestmögliche bieten möchte. So zählen für Lindner immer erst der Geschmack und dann die Ästhetik. Die Präzision, mit der er dabei seine Menüs auf die Tische der Gäste zaubert, sucht ihresgleichen. Die Basis des „Geschmacksakrobaten“, wie ihn Gault Millau rühmt, ist die klassische französische Cuisine, variiert durch die österreichische und mediterrane Küche – mit der Kombination von Fisch und Fleisch fast katalanisch anmutend. Dabei scheut er auch nicht davor zurück, scheinbar Unmögliches zu kombinieren. „Wer sein Handwerk versteht, der darf alles“, lautet Lindners Devise, der sich durch die Welt der Werbung und deren Spiel mit Assoziationen und Emotionen inspirieren lässt. Mit ausgeprägtem Feingefühl mischt er die unterschiedlichsten Aromen miteinander und zaubert so mannigfaltige, sinnliche und phantasievolle Kompositionen, bei denen der Charakter der einzelnen Zutaten stets bewahrt wird. Für seinen unvergleichlichen Stil wurde Marcus G. Lindner im Jahr 2010 von Gault Millau zum „Aufsteiger des Jahres“ gekürt und mit 18 Punkten ausgezeichnet, zudem erkochte er zwei Michelin-Sterne.

Auf die Grundlagen seiner Ausbildung – das Erkennen hervorragender Produkte und die Konzentration auf das Wesentliche – verlässt sich Marcus G. Lindner noch heute. Die ausschließliche Verwendung allerfeinster Frischeprodukte ist daher eine Selbstverständlichkeit für ihn. Wenn möglich, bezieht Lindner diese direkt von kleinen Zulieferern aus der Region, spielt doch die Herkunft der Zutaten auch für die Gäste eine immer wichtigere Rolle. Exotisches liefern ausschließlich Händler, die seit Jahren das Vertrauen des Meisterkochs genießen.

Im The Alpina Gstaad verantwortet Marcus G. Lindner die Leitung von drei Restaurants – das All-Day-Dining-Restaurant Sommet, das japanische Restaurant MEGU und das Schweizer Stübli – sowie einer Bar-Lounge und Dining-Terrasse mit insgesamt mehr als 300 Sitzplätzen und schließlich den Bankettbereich.

Im Restaurant Sommet komponiert der Meisterkoch ungewöhnliche Symphonien, die sich auf überraschende Weise zu einem intensiven Gesamtbild fügen. Scheinbar entgegengesetzte Aromen wie Hummer mit getrocknetem Rindfleisch oder Jakobsmuschel mit Chorizo verleihen seinen Menüs eine extravagante Geschmacksdynamik. Doch erwarten die Gäste nicht nur vielgängige Gourmetmenüs. Fleisch- und Fischspezialitäten, wie bis zu fünf Wochen am Knochen gereiftes Rindfleisch oder Wagyu Beef, bietet die Grillkarte. Dazu serviert Lindner selbst hergestellten Senf und hausgemachten Ketchup. Mit dem Restaurant MEGU hält die hohe Kunst der japanischen Küche Einzug ins The Alpina Gstaad. Die „Stars“ sind hier die erlesenen biologischen Ingredienzien, die Chef Lindner gemeinsam mit einem Team von spezialisierten japanischen Köchen ausgewählt hat. Knuspriger Spargel oder würzig gebackener Unagi-Aal sind nur einige der Signature-Gerichte. Im Schweizer Stübli lässt der Chefkoch alt hergebrachte Aromen und Zutaten der Schweizer Küche wieder aufleben. Verfeinert mit kulinarischen Raffinessen seiner Mutter und einigen seiner liebsten Zutaten wie nussbraune Butter, Kräuterpasten und Essig, wecken Quark-Salbeitaschen oder Branzinofilet Kindheitserinnerungen.

The Alpina Gstaad; Alpinastrasse 23, CH-3780 Gstaad, Schweiz, TEL.: +41 33 888 98 88; Email: info@thealpinagstaad.ch; www.thealpinagstaad.ch

Marcus G. Lindner

Niklaus Leuenberger, Managing Director des The Alpina Gstaad, gibt die Ernennung von Spitzenkoch Marcus G. Lindner zum Executive Chef bekannt. Im September 2012, drei Monate vor der Eröffnung des Luxushotels im Dezember, wird Lindner die Leitung von drei Restaurants, einer Bar-Lounge und Dining-Terrasse sowie den Bankettbereich übernehmen.

Lindner hat in den vergangenen sechs Jahren als Küchenchef des Restaurants „Mesa“ die Zürcher Gourmetszene beflügelt. Im Jahr 2010 wurde er von Gault Millau zum „Aufsteiger des Jahres“ gekürt und mit 18 Punkten ausgezeichnet, zudem erkochte er zwei Michelin-Sterne. An seiner Karrierelaufbahn hat der 51-Jährige systematisch gefeilt: Nach der Kochlehre im St. Leonhard in seinem österreichischen Heimatort Feldkirch zog er in die Schweiz, um seine Kenntnisse der französischen Küche zu vertiefen. So war er als Küchenchef in den Luxushäusern Grand Hotel Victoria-Jungfrau in Interlaken und Hotel Belvedere in Spiez tätig, bevor es ihn nach weiteren Stationen u. a. als Küchendirektor des Kurhauses im deutschen Baden-Baden schon einmal nach Gstaad zog. Von 2000 bis 2003 arbeitete er dort als Executive Chef im Grand Hotel Park.

Als „Geschmacksakrobat“ bezeichnete ihn Gault Millau, während sich Lindner selbst eher als Handwerker denn Künstler versteht. „Am Herd fließt mein Herzblut“, sagt Lindner, und dass er sich als Dienstleister am Gast sehe. Die Verwendung allerfeinster Frischeprodukte ist eine Selbstverständlichkeit für ihn. Diese komponiert er zu ungewöhnlichen Symphonien, die sich zu einem intensiven Gesamtbild fügen.

www.thealpinagstaad.ch

Koch des Jahres in Österreich gesucht

Der internationale Wettbewerb „Koch des Jahres“ wird am 1. Oktober 2012 erstmals in Österreich ausgetragen. Namhafte Spitzenköche aus Österreich und der Schweiz ermitteln dabei in Salzburg den Gewinner in einer „Blind- verkostung“. Den Siegern des Wettbewerbs winken neben 26.000 Euro Preis- geld Ruhm und Anerkennung: Koch des Jahres 2011 Sebastian Frank erhielt nur einen Monat nach dem Finale den ersten Michelin-Stern für das Restaurant Horváth in Berlin.

Einige der besten Köche aus Österreich und der Schweiz kommen in der Jury unter Vorsitz des Spitzenkochs Dieter Müller zusammen, um die beiden Gewinner des Salzburger Vorfinales von Koch des Jahres zu bestimmen. Zu diesen Größen zählen Lisl Wagner-Bacher, Sebastian Frank, Marcus Lindner, Christian Nickel, Silvio Nickol, Heinz Reitbauer und Jordi Cruz aus dem ABaC in Barcelona. In einer sogenannten„Blindverkostung“ bewerten sie dabei ein- zig das servierte Drei-Gänge-Menü, das mit einer Nummer versehen wird. So bleibt die Identität des Kochs hinter der Kreation anonym und ermöglicht eine transparente und faire Beurteilung.