Alte Hotelmöbel

hotel4home gibt ausgemustertem Hotel-Interieur eine neue Plattform

Ob im Travel Charme Kurhaus Binz auf Rügen, dem Adlon in Berlin, dem Shangri-La Bangkok oder dem Sezz Paris – viele Hotels renovieren und dekorieren nach unterschiedlichen Zeiten Zimmer, Empfangsbereich, Bar, Restaurants und Eventflächen neu. Exklusive und hochwertige Einrichtungsgegenstände wie Möbel, Lampen, Bilder und Accessoires sind durch die tägliche Pflege meistens sehr gut erhalten, landen allerdings häufig auf dem Müll. Ab Mai 2015 finden diese limitierten Einzelstücke auf hotel4home ein neues Zuhause und können dort für das eigene Heim, in das sie ein Stück Hotelkultur bringen, gekauft werden.

Jährlich werden in Deutschland rund vier Millionen Kubikmeter Möbel ausgemustert. Nur ein Bruchteil dieser Möbel ist wirklich kaputt oder durch starke Schäden nicht mehr nutzbar. Hotels, die Wert auf eine gepflegte und schöne Optik legen, streichen nicht nur regelmäßig ihre Wände neu, sondern tauschen auch das Mobiliar aus. Dabei handelt es sich z.B. um Bilder, Lampen, Sessel, Schränke, Spiegel und Besteck. Alle Gegenstände aus hochwertigen Hotels sind von hoher Qualität und durch die tägliche Pflege und Reinigung in einem guten bis sehr guten, zum Teil fast neuwertigen Zustand.

„Hotels geben im Durchschnitt mehrere Hunderttausend Euro für unterschiedliche Renovierungsarbeiten bis hin zur gesamten Umgestaltung aus. Dabei wird z.B. das Mobiliar komplett ausgetauscht. Es ist viel zu schade, diese Möbel und Einrichtungsgegenstände im Sperrmüll zu entsorgen. Deshalb haben wir uns entschieden, diese Einzel- und Lieblingsstücke für Interessierte auf hotel4home anzubieten“, so Stefan Thomsen, Gründer und Geschäftsführer von hotel4home.

Ab Mai finden sich die ersten Lieblingsstücke aus dem geschichtlichen Travel Charme Kurhaus Binz wie z.B. der Sessel aus „Kakadu Bar“ für 559,00 Euro oder gerahmte Bilder mit Impressionen der Insel Rügen oder Seefahrtmotiven für ca. 139,00 Euro auf www.hotel4home.com wieder.

VEGANfasten & Yoga

So wie die Liebe durch den Magen geht, beginnt
Gesundheit in der Küche. Entsprechend dieser Weisheit wurde im
Kurhaus Schärding ein einzigartiges und neues Konzept der Achtsamkeit
entwickelt: VEGANfasten. Einer internationalen Studie (1) zufolge
sind Menschen, die sich rein pflanzlich ernähren, schlanker, gesünder
und leben länger. Warum ist das so?

Gemüse, Obst Trockenfrüchte und Sojaprodukte haben deutlich
weniger Kalorien, fördern durch die Zufuhr von Ballaststoffen besser
die Verdauung sowie die Darmgesundheit und versorgen den Körper mit
hochwertigem Eiweiß. Im Kurhaus Schärding – ausgezeichnet mit der
Grünen Haube für biologische Naturküche – legt Küchenchef Gernot
Flieher auf Saisonalität, Regionalität und biologische Herkunft der
Lebensmittel besonderen Wert. „Ein liebevoller Umgang in der
Zubereitung ist für mich selbstverständlich, denn nur so kann sich
ein besonderer Geschmack voller Raffinesse entfalten“, erklärt der
Diät- und Ayurvedakoch. Kurärztin Dr. Christa Kleestorfer betont den
präventiven Fokus des Angebots und meint: „VEGANfasten hat mit
Verzicht zu tun, sei es aus gesundheitlichen, ökonomischen oder
ethischen Gründen. Yoga bedingt Achtsamkeit und Bewusstsein – all das
sind Voraussetzungen für ein gesundheitsbewusstes Leben. Gewicht,
Aussehen und Haut verändern sich – nicht oberflächlich, sondern
nachhaltig und von innen heraus.“

Hatha Yoga
Im Kurhaus Schärding bieten indische Yogi Hatha-Yoga an. Hatha
steht dabei für Ausdauer, Kraft sowie Energie und soll die
verschiedenen Hohlräume des Körpers, wie zB den Bauch, reinigen und
entgiften. Es beinhaltet nicht nur Asanas (ruhende Körperstellungen),
die den physischen Körper befreien und heilen können, sondern es ist
auch eine komplexe Wissenschaft über die Funktionen der
Energiesysteme im menschlichen Körper. Empfehlungen zum Lebensstil
und der Ernährung gehören daher unbedingt dazu.

Schöne Haut durch Ayurveda.
Wer sich nachhaltig ausgewogen gesund ernährt, pflegt zudem seine
Haut, denn die gefürchtete „Orangenhaut“ (Cellulite) entsteht durch
eine latente Übersäuerung und somit einer mangelnden Versorgung mit
Nährstoffen. Indische Ayurveda-Experten rund um Meister Nijo
Sebastian empfehlen Udvartana, ayurvedische Pulvermassagen. „Die
Volksheiler Indiens haben vor Jahrtausenden die wertvollsten
Körperreinigungstechniken zusammen mit den Vorzügen der Massage zu
einer zeitlosen Therapieform entwickelt“, erklärt Nijo. Diese
belebende Form der ayurvedischen Massage verbindet Tiefenreinigung
und Aktivierung des Stoffwechsels und lässt sich lokal zur
Beseitigung von Fettpolstern oder zur Behandlung von Cellulite
einsetzen.

(1) Die amerikanische Vereinigung der ErnährungsexpertInnen
(American Dietetic Association, ADA) haben ein gemeinsames
Positionspapier zur vegetarischen Ernährung veröffentlicht: Das
zentrale Statement dieses Papiers ist: „Es ist die Position der ADA,
dass eine entsprechend geplante vegane oder andere Art der
vegetarischen Ernährung für jede Lebensphase geeignet ist und
gesundheitliche Vorteile bei der Vorbeugung und Behandlung bestimmter
Krankheiten bietet. Zudem bietet sie die perfekte Vorbeugung gegen
Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin, Darm- und Prostatakrebs,
Fettleibigkeit und Diabetes.

www.barmherzige-brueder.at/mag/veganfasten/home

Franco Passoni

Italianità im Kurhaus Cademario: Im neuen Wellnesshotel im Tessin wird unter Küchenchef Franco Passoni Italienische und Tessiner Lebensart mit feiner gesunder Küche und regionalen Produkten zelebriert

Caserecce mit Frühlingszwiebeln und Luganighetta oder Risotto Loto aus dem Maggiatal mit Merlot und Bergkäse verfeinert – die italienische und Tessiner Lebensart, Genuss und Gaumenfreude werden im neueröffneten Kurhaus Cademario groß geschrieben. Im Vier-Sterne-Superior-Hotel schwingt Küchenchef Franco Passoni den Kochlöffel und nimmt seine Gäste mit auf eine Reise durch die Tessiner und Norditalienische Küche. Gourmets profitieren von der engen Zusammenarbeit des Küchenteams mit regionalen Produzenten, so dass nur heimische und hochwertige Produkte serviert werden. La Cucina Vera – die echte, ursprüngliche Küche und die La Cucina Leggera, die leichte Küche bilden das kulinarische Konzept des Kurhaus Cademario. Der Chef de Cuisine wählt für seine Gäste dabei gesunde, biologische, regionale und saisonale Produkte aus und bietet eine entschlackende sowie auf den Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes bedachte Küche. Bei Allergien und Unverträglichkeiten steht er jedem Gast beratend zur Seite, um ein auf seine Wünsche und Bedürfnisse maßgeschneidertes Menü zu kreieren. Weitere Informationen zum Hotel sowie Buchungen unter www.kurhauscademario.com oder telefonisch unter +41 91 610 51 11.

La Cucina Leggera ist das Motto des Hotelrestaurants La Terrazza. Dort erwartet Genießer eine leichte Detox-Küche mit hohem Genussfaktor. Jeden Tag werden Gourmets, die auf eine gesunde Kost achten, mit einem wechselnden Menü verwöhnt, das den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht bringt und milch-, laktose- sowie glutenfrei ist. Im À-la-Carte Restaurant La Cucina werden typische Tessiner und Norditalienische Gerichte serviert. Hier wird nach dem Prinzip der La Cucina Vera gekocht. Dabei achtet der Küchenchef besonders auf die schonende Zubereitung von saisonalen und regionalen Produkten mit ihren ureigensten Aromen.

Ein umfangreiches Sortiment an regionalen Weinen aus Cademario und dem Tessin rundet den kulinarischen Hochgenuss ab. Connaisseurs genießen in der Wein- und Cocktailbar Agra den Blick auf den Luganer See und die umliegende Berglandschaft bei einem Glas des kräftigen, aber doch harmonischen Merlots des renommierten Winzers Sergio Monti aus Cademario.

Das Vier Sterne-Superior Kurhaus Cademario Hotel & Spa liegt auf 850 Metern Höhe mit Blick auf den Luganer See, umgeben von einem drei Hektar großen Park. Es ist das höchstgelegene Wellness-Hotel im Tessin und befindet sich im Bergdorf Cademario, das mit seinem ganz besonderen Klima als einer der sonnigsten Orte der Schweiz gilt. Die Neugestaltung des Traditionshauses aus dem Jahr 1914 zeigt, wie historische und moderne Architektur perfekt miteinander harmonieren. Mit seinen 82 Zimmern, zwei Restaurants und dem DOT.Spa ist das neue Kurhaus Cademario nach geomantischen Gesichtspunkten eingerichtet: Durch geschickte architektonische Maßnahmen und die Auswahl natürlicher, zum jeweiligen Ort passender Materialien wird der Mensch mit seiner Umgebung in Einklang gebracht.

www.kurhauscademario.com

Champagnerlaune im Travel Charme Kurhaus Binz

Als historisches Wahrzeichen liegt das Travel Charme Kurhaus Binz in traumhafter Lage an der Strandpromenade des Ostseebads Binz auf der Insel Rügen. Die imposante Architektur und der Mythos des historischen Hauses, gepaart mit einer modernen Hotelphilosophie, machen die Urlaubskultur an der Ostsee und das Lebensgefühl eines Grandhotels auf zeitgemäße Art erlebbar.

Zeitgemäß ist auch die Küche im Traditionshaus, denn mit den „Genießerkreisen“ bietet das Travel Charme Kurhaus Binz
regelmäßig kulinarische Events auf höchstem Niveau – am 26. Juli 2012 zum Thema „Champagnerlaune“. Der Abend voller Gaumenfreuen beinhaltet ein Vier-Gang Gala Menü mit korrespondierendem Champagner aus dem Hause Louis Roederer ­ alles in der bekannten Fünf-Sterne-Qualität des Hauses. Nichtsdestotrotz verabschiedet sich das Travel Charme Kurhaus Binz in diesem Sommer von der strengen Sterne-Klassifizierung und folgt damit dem aktuellen Trend in der Hotellerie:

„Wir haben uns dazu entscheiden, das Travel Charme Kurhaus Binz nicht mehr nach Sternen klassifizieren zu lassen, denn allein die Klassifizierung sagt nichts über Service und Freundlichkeit aus, für die das Haus mittlerweile sehr geschätzt wird und mehrfach ausgezeichnet wurde. Selbstverständlich bieten wir natürlich weiterhin ein hochwertiges Produkt auf Premium-Level“, sagt Thomas Haas, Geschäftsführer der Travel Charme Hotels. „Der Verzicht auf die Sterne ist für uns ein wichtiger Schritt in die Zukunft, denn wir investieren auch in den nächsten Jahren weiter in die Qualität und Ausstattung des Travel Charme Kurhaus Binz, um auch zukünftig den Wünschen unserer Gäste gerecht zu werden und uns für neue Gäste zu öffnen.“

Arcangelo Gioia

Neues vom Schweizer Goldhügel: Mit der Anfang Juli 2012 geplanten Eröffnung des gerade fertiggestellten Resorts Collina d’Oro in Agra unweit von Lugano wird ein ehemaliges Kurhaus als Wellnesstempel wiedereröffnet. Das um 1913 erbaute Kurhaus wurde im Jahr 2009 abgerissen und von der einheimischen Tarchini-Gruppe, die auch für die Centri Galleria in Manno, die Foxtown Factory Stores in Mendrisio und viele andere Projekte im Tessin verantwortlich zeichnet, an gleicher Stelle wieder aufgebaut. Das Luxusresort befindet sich auf dem Goldhügel Collina d’Oro und beherbergt 16 Deluxe und Superior Zimmer sowie 30 Deluxe und Superior Suiten. 43 voll ausgestattete Luxusappartements zur Miete und zum Verkauf sind an das 25 Hektar große Resort angeschlossen. Wer hier absteigt, blickt auf den Luganersee und die grünen Berge bis nach Italien. Weitere Informationen zum Resort Collina d’Oro unter www.resortcollinadoro.com

Die Leitung des Fünf-Sterne-Resorts hat General Manager Stefano Grolla inne. Grolla war weltweit im Hotelmanagement tätig und bringt fundierte Erfahrung in der Luxushotellerie mit. Die aus Zürich stammende Ärztin Dr. med. Heidi Wolf, FMH Facharzt für Neurologie, steht dem Resort Collina d’Oro als Medical Supervisor vor. Sie setzt auf individuelle und ganzheitliche Ansätze, welche die körperlichen und geistigen Fähigkeiten verbessern. Für kulinarische Höchstleistungen sorgt Chefkoch Arcangelo Gioia, der in verschiedenen mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants gearbeitet hat.

Silvio Tarchini (68) hat erkannt, dass sich der goldene Hügel in Agra bestens eignet, um an die goldenen Zeiten des Kurhauses anzuknüpfen. Als Unternehmer in der Immobilienbranche schuf er im Tessin mit der Tarchini-Gruppe (110 Mitarbeiter) verschiedene führende Industrie- und Handelszentren. Er erwarb die 25 Hektar Land in Agra, ließ das marode Kurhaus im Jahr 2009 abreisen und realisierte dort das Resort Collina d’Oro. Mit dem exklusiven Neubau der obersten Luxusklasse schuf Silvio Tarchini für das Tessin eine edle Well-Aging-Oase für Gesundheit und Wohlbefinden.

Andreas Pirk und Sven Böer

Die Travel Charme Hotels & Resorts heißen zwei neue Küchenchefs willkommen: Andreas Pirk ist seit dem 1. April 2012 neuer Küchenchef für das Travel Charme Kurhaus Binz auf der Ostseeinsel Rügen. Auch das Travel Charme Nordperd & Villen in Göhren hat seit dem 27. Februar 2012 mit Sven Böer einen neuen Küchenchef.

Andreas Pirk, der neue Küchenchef des renommierten Travel Charme Kurhaus Binz verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Gastronomie. Nach seiner Ausbildung zum Koch im Kurhaus Bad Münster am Stein-Ebernburg arbeitete er unter anderem als Sous Chef im Hotel InterContinental in Berlin. Zuletzt war Andreas Pirk selbstständig und fungierte als Berater, im Veranstaltungsservice und Interimsmanagement. Der 45-Jährige wird zukünftig die Gastronomie im Travel Charme Kurhaus Binz leiten und für die Weiterentwicklung der Küche in den Restaurants, im Café Glashaus und den Bars des Fünf-Sterne-Superior-Hotels verantwortlich sein.

Auch im Rügener Travel Charme Nordperd & Villen in Göhren herrscht frischer Wind in der Küche: Sven Böer ist seit 27. Februar 2012 neuer Küchenchef. Der aus dem Harz stammende Koch begann seine Laufbahn 1982 mit einer Ausbildung in Halberstadt und war anschließend in verschiedenen Hotels und Restaurants in seiner Heimatregion tätig. 1996 verschlug es Böer erstmals in ein Travel Charme Hotel: bis 1997 war er Sous Chef im Gothischen Haus in Wernigerode. Nachdem er danach mehrere Jahre in verschiedenen Vier-Sterne-Hotels kochte, kehrte er von 2004 bis 2005 als Sous-Chef ins Travel Charme Gothisches Haus zurück. Zuletzt war der 46-jährige Küchenchef im Hotel ambiente in Bad Wilsnack tätig, wo er für die Restaurants Le Jardin und Picasso sowie für das Catering verantwortlich war.

Andreas Selig

Wo das echte deutsche Rumpsteak auf Blautanne grillt
Im Kurhaus macht das Essen wirklich Selig – regional und saisonal

Schömberg liegt tief im Schwarzwald, und noch ist es trocken, der Herbst hat sich zwar durchgesetzt, aber im Winter ist es hier „zwei, drei“ Pullis kälter als anderswo. Doch nicht nur für die kalte Jahreszeit hat Chefkoch Andreas Selig im Kurhaus Schömberg vorgesorgt. Es duftet lecker nach Blautanne und dezent Gebratenem – in der ordentlichen Küche. Hier macht das Essen wirklich (Andreas) selig. Maître Selig geht neue Wege, und das ist World-Toques/Euro-Toques eine Auszeichnung wert.

Wenn nicht ihm, wem dann, soll man abnehmen, dass der Job des Kochs „kein Beruf“, sondern „Berufung“ ist? Andreas Selig wundert sich schon über die Frage, ob er sich mit seinen 40 Jahren nicht auch manchmal als „Getriebener“ fühlt – schließlich ist der Kochberuf einer der Härtesten überhaupt. Nein, nicht bei ihm, Selig habe sich bewusst für den Kochberuf und damit für seine „Berufung“ entschieden. Selig strotzt vor Energie, nebenbei führt er sein Küchenteam, lernt einen neuen Koch ein und beantwortet „en passant“ Fragen. Klar, so Selig, derzeit fühle er sich eher als Manager. Vieles muss koordiniert werden, die Qualität habe immer „oberste Priorität“, so Maitre Selig. Im Kurhaus Schömberg leitet er also die Küche, einen Catering-Service organisiert Andreas Selig, und kocht natürlich selbst – nebenbei entsteht nun eine neue Idee mit Freunden, wo „gutes Essen und Rock“ Hand in Hand gehen, erzählt Selig. Diese Event-Gastronomie soll dann im kommenden Jahr stehen.

Seit 1992 sammelt Selig Erfahrungen als Koch – es sei ihm stets wichtig gewesen, zu wissen, wie er sein Geld verdiene – und Menschen einen Genuss mit seiner Küche, die er als „klassisch mit modernen Komponenten“ beschreibt, zu bereiten. Im Hause „Dr. Oetker“ in Ettlingen war Selig 13 Jahre lang stellvertretender Küchenleiter. Das Casino als gehobenes „Firmenrestaurant“. Dann kochte er auch für eine Großkantine der Bundeswehr. Selig führte ein eigenes Restaurant, reiste auch, und hielt stets Augen und Ohren offen. Im Kurhaus Schömberg, für das der neu ausgezeichnete Küchenmeister seit über einem halben Jahr kocht, fühle er sich so „richtig wohl“.

Es bereite ihm Spaß, sich stets neuen Herausforderungen „zu stellen“ – und diese natürlich zu meistern. Die Gerichte und Menüs kommen an. Rund um Schömberg. Seligs Motto in der Küche lautet: „Die Region gibt so viel her, da kann und muss die Küche schon regional und saisonal geprägt sein…“, auch deshalb war es irgendwann klar, dass Ernst-Ulrich W. Schassberger, der Euro-Toques-Präsident und Geschäftsführer aus Kaisersbach-Ebni, Andreas Selig als „reif“ für die Euro-Toques-Auszeichnung befand. Wer so lange auf hoher Qualität kocht, die Küche stets perfektioniere, und auch die Philosophie der „Einfachheit, und dennoch des Guten Geschmacks“ aufrecht halte, sei ein würdiger Euro-Toques-Maitre. Im Kurhaus Schömberg gibt es eine „Konzertmuschel“ im Freien, einen großen Tanzsaal mit Platz für bis zu 350 Personen, und Seligs Küche ist gewappnet, auch große Gesellschaften zu bekochen – sechs Hochzeiten seien schon angemeldet.

„Tue Gutes“, und rede darüber, so Selig. Man müsse sein eigenes Wirken auch ein bisschen „promoten“ – ohne Werbung geht es auch nicht. So korrespondiert der „Küchen-Manager“ mit Prominenten, bzw. kommt mit ihnen auf Veranstaltungen ins Gespräch, und kocht gerne für „Promis“ Menüs nach deren „eigenem Gusto“. Beispielsweise bekocht demnächst Selig Kunstturner Fabian Hambüchen, so hat er ihm schon ein „Menü-Arrangement“ vorgestellt, in dem echt handgeschabte Spätzle, ein regionales Schweinefilet in drei Scheiben mit einer „leckeren Hibiscus-Rotwein-Reduktion“ auf dem Teller wie ein „Barren“ kredenzt werden. „Frucht und Fleisch“, das geht, schnalzt Selig mit der Zunge.

Das Schlagwort Texture ist hier entscheidend. Nebenbei unterrichten Selig und seine Küchenbrigade immer wieder Schüler, was wiederum ganz der Euro-Toques Sterne-Philosophie, Regionalität-Tradition- Saisonalität-Professionalität und Basiskochen entspricht. Wissen zum Ernährungsbewusstsein wird weiter gegeben.
Im Kurhaus wird laut gelacht, nebenan ist „Lach-Yoga“ angesagt – die Teilnehmer werden danach bestimmt hungrig sein. Da empfiehlt Selig doch gleich sein Euro-Toques-Menü, das auch auf der Karte steht: „Eine leckere Forelle aus der Fischzucht Zordel im Eyachtal, einen Rohkost- und Blattsalat, sowie ein echtes deutsches Rumpsteak aus der Umgebung“, wie Selig unterstreicht. Toxikologisch abgesichert, wird das Rumpsteak über Zweige der Blautanne „fein gegrillt“ – ein echter Gaumenkitzel.

Beim Verabschieden hält Euro-Toques-Maitre Selig (das Kurhaus Schömberg ist damit auch im aktuellen Restaurantführer von World-Toques/Euro-Toques, www.eurotoques.org ) fest: „Qualität vor Quantität, und beim Essen Zeit nehmen“, das sei wichtig. Warum, so schließt Selig, würde es in Deutschland die meisten Menschen mit „Magenleiden“ geben? Die Frage bleibt rhetorisch im Raum hängen… Selig sensibilisiert – oder, Essen mach in Schömberg selig.

Kurhaus Grand Hotel Moderne im Ostseebad Ahrenshoop

Das Ostseebad Ahrenshoop auf der schmalen Halbinsel Fischland-Darß-Zingst hat in den vergangenen Jahren deutlich an Attraktivität gewonnen und zählt inzwischen zu den beliebtesten Feriendestinationen in Mecklenburg-Vorpommern. Das 2010 eröffnete Kurhaus Grand Hotel Moderne besticht durch seine herrliche Panoramalage auf dem Schifferberg. Um zum zauberhaften, schier endlosen Strand zu gelangen, müssen die Hotelgäste lediglich die Ortsstraße überqueren. Das neue Luxushotel liegt genau an der Stelle, an der fast zwei Jahrzehnte das ehemalige, architektonisch recht unansehnliche FDGB-Erholungsheim stand, das seit seiner Schließung im Jahr 1993 zusehends verfiel. Nun erstrahlt das exklusive Feriendomizil in neuem, jugendlichem Glanz.

Höchst komfortabel präsentieren sich die lichtdurchfluteten Gästezimmer, die dank ihrer hellen Farbgebung sehr frisch daherkommen und außerdem recht großzügig geschnitten sind. Insbesondere die eleganten, bis zu 70 Quadratmeter großen Suiten überzeugen, gestatten sie doch einen atemberaubenden Ausblick auf die Ostsee. Alle Zimmer und Suiten sind reine Nichtraucherzimmer, verfügen über einen Balkon beziehungsweise eine Terrasse und sind ausgestattet mit barrierefreier Dusche, Minibar, Safe, WLAN, Haartrockner, Klimaanlage, Flatscreen-TV und Telefon.

Auch der ansprechende, 3.000 Quadratmeter große Spa-Bereich mit Pool und Saunawelt überzeugt uns vollumfänglich, stehen doch neben einer finnischen Sauna, einem Sanarium, verschiedenen Dampfbädern, einem Eisbrunnen, einer Kneipp-Fußwärmebank und Erlebnisduschen auch eine Sonnenwiese, eine Entspannungslounge und ein 8 x 20 Meter großes Schwimmbecken zur Verfügung. Komplettiert wird das Angebot durch eine professionelle Beauty- und Wellnessabteilung, in deren Räumlichkeiten belebende Anwendungen und medizinische Behandlungen gebucht werden können.

Die öffentlichen Bereiche strahlen Weitläufigkeit und Transparenz aus. Bodentiefe Fenster ermöglichen den uneingeschränkten Blick auf das Meer. Zahlreiche Ruhezonen wie die gut ausgestattete Bibliothek oder die Sonnenterrasse mit Strandkorbbestuhlung bieten dem Gast individuelle Rückzugsmöglichkeiten während des Aufenthaltes. Auch in gastronomischer Hinsicht kann das Hotel auf jeden Fall punkten, denn mit Eric Popp hat man hier einen ambitionierten Küchenchef verpflichtet, der eine frische, kreative Jahreszeitenküche zelebriert. Im Kurhaus Restaurant kann der Gast ganz entspannt den Morgen mit einem reichhaltigen Frühstück beginnen, das in den Sommermonaten sogar auf der Terrasse mit direktem Ostseeblick genossen werden kann. Der Service ist kompetent und freundlich. Überhaupt erlebten wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen des Hauses ungekünstelt und sehr zuvorkommend.

Fazit: Trotz der ständig wachsenden Konkurrenz in den renommierten Seebädern ist das Kurhaus Grand Hotel Moderne sicherlich schon jetzt zu den ersten Adressen unter den Ferienhotels in Mecklenburg-Vorpommern zu zählen. Die Varta-Experten zeichnen das Haus nach ihrem Testbesuch auf Anhieb mit vier Diamanten aus. Diese stehen für ein hervorragend geführtes Hotel mit eleganter Ausstattung, in dem man sich rundum wohl fühlt. Mit der engagierten und umsichtigen Hotelchefin Jutta Arnold, die den Tourismusmarkt an der Ostsee bestens kennt, sollte es auch langfristig gelingen, dieses Hotel der Premiumklasse in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken und an der Spitze der hiesigen Hotellandschaft zu positionieren.

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Kurhaus Grand Hotel Moderne
Schifferberg 24
18347 Ostseebad Ahrenshoop
Tel.: 038220 / 6780
E-Mail: info@kurhaus-ahrenshoop.de
Internet: www.kurhaus-ahrenshoop.de

Genussmesse „fine“ in Baden-Baden

Das Kurhaus in Baden-Baden wird vom 26. bis 28. November wieder beliebter Treffpunkt für Genießer und Feinschmecker. Die Genussmesse „fine“ startet in die sechste Runde und wird für Hochbetrieb in der Kurstadt sorgen. Rund 100 Aussteller, je ein Drittel aus der Region, Nation und dem Ausland bilden den größten regionalen Entdeckermarkt für traditionelles Genusshandwerk. Neue kulinarische Glanzpunkte, Wein und Essen, die feine Lebensart des Genießens, führen Menschen an diesem ersten Adventswochenende zusammen. Die „fine“ lädt zum Genuss-Shopping in das Kurhaus nach Baden-Baden ein.

Der riesige Benazétsaal ist eine einzige Food-Hall. Hier steht Stand an Stand auf fast jedem Quadratmeter. Das Foyer, die angrenzenden Räume und der runde Saal des Kurhauses werden zu Probiermeilen mit unbeschreiblicher Vielfalt an kleinen Häppchen und schnellen Genüssen im Vorbeigehen. Wurst und Käse made im Ländle, Öle, Essige, Gewürze, süße Ideen, Pralinen, Patisserie, Bio-Eis und Schokolade aus Templin, Slow-Food, Feinkost aus der ganzen Welt, Kaffee und Kuchen warten schon. Alles kann man probieren, genießen, erleben und gleich kaufen…

Wein ist eine Kunst, Wein auf der „fine“ ein Muss: Rund 20 Aussteller, Weingüter bzw. Importeure von Baden bis zur Mosel, VDP- und Bio-Winzer, Senkrechtstarter und Newcomer lassen sich ins Glas schauen. Gereifte Weine von den Steillagen Portugals, temperamentvolle Tropfen aus Spanien, ihr ganzer Reichtum kommt aus den Böden, Weine aus Italien, Pfeffriges von der Wachau sowie landesprämierte Destillate versprechen vinosophische Momente und Hochgenuss für den Gaumen.

Die „fine“ spannt einen kulinarisch-bunten Bogen
Gefragt sind Tradition, Qualität und Handwerk, ein Trio, das im Trend liegt und himmlisch auf der Zunge zergeht! – Man will wissen, wer hinter dem Produkt steckt, das so gut schmeckt. Das lässt sich auf der „fine“ relativ einfach herausfinden. Denn 90 Prozent der Produzenten und Erzeuger sind vor Ort und geben an ihrem Stand Hintergrundinformationen zu Ernte, Herstellung und Zubereitung. „So können wir unsere Speisen respektvoll genießen lernen“, erklären die Veranstalter, Martina und Joachim Buchholz von City and more Baden-Baden. Nicht nur ein Luxusprodukt, sondern auch ein einfaches Lebensmittel öffnet beim Probieren die Tür zum siebten Himmel der Wohlgenüsse. Die „fine“ bietet für jeden Geschmack und Geldbeutel ein vielfältiges Genussprogramm.

Kulinarische Geschichten, erzählt auf der „fine“

Brot-Schau am Stand der Markthalle Wagener. „Überall auf der Welt wird Brot gegessen und überall schmeckt es anders“, erklären die Veranstalter. Am Stand wird das ewig junge Traumpaar präsentiert: frisches Brot und würziger Käse. Aus Hamm kommen die „Tortenmacher“ und demonstrieren live Glückskekse und individuell gestaltete Weihnachtsplätzchen. Eine Sensation ist der „Beste Champagner der Welt“ von Armand de Brignac, Platz eins in einer Blind-Verkostung mit 1.000 Champagner-Marken. In New York und Los Angeles trinken ihn Jay-Z, Beyonce und Diana Ross und jetzt ist der Champagner erstmals in Baden-Baden erhältlich!

Kann man Disteln essen?“, Catia Spinelli aus Turin bringt eingelegte Disteln in Öl mit… und Paola Scarcella aus Florenz kommt mit feinsten italienischen Käsespezialitäten.
Neue Gesichter gibt es auf der Messe. Ein Drittel der Aussteller präsentiert sich zum ersten Mal. Dagegen wird Daniel Rebert aus Wissembourg, einer der besten Pâtissiers weit und breit, von seiner Stammkundschaft bereits erwartet. Sein süßer Tipp: Macarons. „Paris erfand sie. Frankreich liebt sie und Deutschland muss noch auf den Keks mit der butterweichen Cremefüllung kommen!“, meint er.

Ein Drittel der Aussteller lädt den Besucher in die Welt der schönen Dinge ein. Mode, Schmuck, Accessoires, Düfte und Handwerkskunst wollen unter die Leute und sind mit weihnachtlichen Vorboten die absoluten Geschenktipps. „fine“, das ist, wo das Normale endet und das Besondere beginnt.

Mehr Informationen unter www.fine-baden-baden.de

Die besten Ferienhotels

Beliebteste Ferienhotels der Welt mit dem TUI Holly prämiert
Eine halbe Million Urlauber wählen die Top 100

Was passiert, wenn 500.000 Urlauber erfolgreich Betten testen, das Essen verkosten, die Hotelanlage inspizieren, das Unterhaltungsprogramm unter die Lupe nehmen und ihre Resultate dann der TUI mitteilen? Die Besten der Besten, die Top 100 der Hotels, werden mit dem TUI Holly Award prämiert. Eine halbe Million TUI Urlauber haben in der größten Kundenumfrage der Touristikbranche mit Ihrem Votum Qualität und Service von weltweit rund 10.000 Ferienhotels bewertet und damit bestimmt, wer sich zu den Besten zählen darf. Erstmalig kamen die Gewinner in diesem Jahr nicht zu einer zentralen TUI Holly Verleihung, sondern der TUI Holly kam zu den Gewinnern. Dr. Volker Böttcher, CEO der TUI Deutschland, und weitere TUI Vertreter zeichneten die Gewinnerhotels an verschiedenen Terminen in den Destinationen Antalya, Hannover, Madrid, Funchal, Athen und zuletzt in Kairo aus.

Zum zweiten Mal wurden auch Sieger in acht verschiedenen Kategorien mit dem TUI Holly prämiert:

Sieger in der Kategorie "Bestes Hotel Eigenanreise":
Travel Charme Kurhaus Binz auf Rügen, Deutschland
Sieger in der Kategorie "Bestes Hotel westliches Mittelmeer":
Aparthotel Atlantis Park, Teneriffa
Sieger in der Kategorie "Bestes Hotel östliches Mittelmeer":
Hotel Delphin Deluxe Resort, Türkei
Sieger in der Kategorie "Bestes Hotel Fernstrecke":
Hotel Lanka Princess, Sri Lanka
Sieger in der Kategorie "Bester Club":
Club Magic Life Manar Imperial, Tunesien
Sieger in der Kategorie "Bester Newcomer":
Jaz Senator – Kleopatra, Ägypten
TUI Umwelt Champion:
Iberotel Sarigerme Park, Türkei
Sieger in der Kategorie "Bestes TUI Hotel":
Hotel Delphin Deluxe Resort, Türkei

Info: Die Benotung der Hotels erfolgt in einem Gästefragebogen in einer fünfstufigen Skala, aus der für jedes Hotel ein Durchschnittswert berechnet wird. Ausschlaggebend für die Verleihung des Hotelpreises ist die Gesamtnote, die das Hotel erhält. Rund 500.000 ausgefüllte Gästefragebögen bildeten die Datenbasis für die Auswertung.