VERLEIHUNG DER GOLDENEN KAFFEEBOHNE

JACOBS UND GAULT MILLAU LUDEN ZUR VERLEIHUNG DER GOLDENEN KAFFEEBOHNE
Auszeichnung für die Würdenträger der Kaffeekultur

Leidenschaft für Kaffee und das ständige Streben nach dem perfekten Kaffeegenuss: Nur zwei der Merkmale, die die neun Bundeslandsieger sowie den Ehrenpreisträger der „Goldenen Kaffeebohne“ von JACOBS und Gault Millau miteinander verbinden. Bereits zum zwölften Mal vergaben Österreichs beliebteste Kaffeemarke und der weltbekannte Gourmetführer diese Auszeichnung an heimische Gastronomie-Vorzeigeunternehmen.

Wertschätzung der Kaffeekultur im perfekten Rahmen
Passend zu der hochkarätigen Veranstaltung, die jährlicher Fixpunkt im Kalender von Kaffeeliebhabern und Gastronomie-Prominenz ist, fand die stilvolle Verleihung in diesem Jahr am Vorabend des „Tag des Kaffees“ im frisch renovierten Apothekertrakt des Schloss Schönbrunn statt. Moderatorin Claudia Stöckl, die bereits im Sommer als „Botschafterin des guten Gesprächs“ im Rahmen der JACOBS Monarch „Zeit zum Reden“-Tour im Einsatz war, machte ihrem Ruf alle Ehre und unterhielt die Gäste und Preisträger– unter ihnen Palmenhaus Geschäftsführer Andreas und Barbara Böhm, Anita Querfeld vom renommierten Cafe Landtmann, sowie Doris Felber von der Bäckerei Felber – mit Anekdoten rund um das Thema Kaffee.

Für den passenden Rahmen der Veranstaltung sorgten neben dem exklusiven Ambiente auch kulinarische Köstlichkeiten in der JACOBS Barista Lounge im Apothekertrakt und im Garten der Orangerie sowie musikalische Genüsse von Ausnahmekünstler Gary Howard, Sänger der weltbekannten Gruppe „Flying Pickets“ und gebürtiger Engländer, der aus seiner Liebe zu Wien nie ein Geheimnis machte.

Das perfekte Kaffeeerlebnis an diesem Abend bot Starbarista Goran Huber, der für die Kaffeespezialitäten nachhaltig produzierten Kaffee von Kraft Foods verwendete und damit nicht nur qualitativ hochwertigen, sondern auch verantwortungsvollen Genuss möglich machte.

Verbindung von Tradition und modernem Zeitgeist
Ganz Österreich, allen voran natürlich Wien, pflegt seit jeher seine weltberühmte Kaffeehauskultur. Deswegen vergeben JACOBS und Gault Millau seit mittlerweile 12 Jahren die „Goldene Kaffeebohne“ an die besten Cafés und Gastronomiebetriebe, die neben Qualitäts- und Produktbewusstsein auch für die gelungene Umsetzung von Tradition mit modernen Ansprüchen stehen. Sie schaffen Orte an denen Freunde zum gemeinsamen Plaudern und Lachen zusammenkommen, und Menschen sich eine Pause vom Alltag gönnen, um sich mit einer Zeitung und einem Kaffee zurückzuziehen.

Gerhard Schaller, Geschäftsführer Gastronomie Kraft Foods Österreich und Karl Hohenlohe, Herausgeber des Gault Millau, ließen es sich nicht nehmen, die Trophäen an die Sieger persönlich zu überreichen. „Als Marktführer bei Kaffee ist es uns ein großes Anliegen jene Unternehmen hervorzuheben, die durch ihre Bemühungen rund um den Erhalt der österreichischen Kaffeekultur einen wichtigen Beitrag zum Fortbestand des Kaffeegenusses in seiner traditionellen Form leisten –und dennoch stets auf der Suche nach der Verbindung zum modernen Lebensstil sind,“ so Schaller.  

Für die Auswahl der neun Bundeslandsieger sowie des Ehrenpreisträgers zeichnen die unabhängigen Tester von Gault Millau verantwortlich.

Die Gewinner der „Goldenen Kaffeebohne 2010“ von JACOBS und Gault Millau

Vorarlberg – Haller‘s Genuss & Spa Hotel, Mittelberg im Kleinwalsertal

Tirol – Schlosshotel Romantica, Ischgl

Salzburg – Die Gersberg Alm, Salzburg

Kärnten – Trippolts Zum Bären, Bad St. Leonhard

Steiermark – Das Weitzer, Graz

Oberösterreich – Traditionscafé Kastner, Bad Leonfelden

Burgenland – Cafe Crustulum!, Eberau

Niederösterreich – Gesundheitsresort Königsberg Bad Schönau, Bad Schönau

Wien – Café-Brasserie-Bar Palmenhaus, Wien

Der Ehrenpreis ging an: Bäckerei Felber, Wien

Stefan Marquard mit Männerpizza

Jede Menge Fleisch und am besten ganz scharf – so schaut laut einer aktuellen, repräsentativen Verhaltensstudie des Männer-Senders DMAX die ideale Pizza für das starke Geschlecht aus. Gemeinsam mit dem Sternekoch Stefan Marquard präsentierte Senderchef Magnus Kastner die vielleicht männlichste Pizza der Welt in Münchens Szene-Italiener „Nero“.

Marquard, der ab 27. April mit seiner wöchentlichen Sendung „Marquards Ess-Klasse“ auf DMAX zu sehen sein wird, hielt sich dabei streng an die Ergebnisse der Studie und bereitete den anwesenden Gästen eine Pizza wie eine Testosteron-Bombe: Hackfleisch, Salami und Parmaschinken, garniert mit Knoblauch, Tabasco und scharfen Peperoni.

„Männer ticken ja erstaunlich gleich“, sagte Magnus Kastner bei der Veranstaltung. „Wenn Frauen klagen, dass sie den modernen Mann einfach nicht verstehen, hat das einen ganz banalen Grund: Sie können nicht akzeptieren, dass ein Mensch einfach nur das meint, was er auch sagt.“

Die Studie, für die mehr als 1.000 Männer befragt wurden, erhellt einige pikante Geschmacks-Details des „Mysterium Mann“:

– 44 Prozent der Männer haben nach eigener Angabe Produkte im
Kühlschrank, die das Verfallsdatum bereits überschritten haben.
– Die Hälfte der Männer freut sich darüber, wenn der
One-Night-Stand sich am Morgen danach ungefragt am Kühlschrank
bedient.
– Liebe geht auch für den Mann durch den Magen – besonders
antörnend für ihn: Steak und Rotwein. Frauen dagegen verführt
der Mann am liebsten mit Erdbeeren und Champagner.

Sendeausstrahlung: Ab heute, 27. April immer dienstags, 22:15 Uhr auf DMAX.

Donauland SCHWEIN und RIND

Neue Marke „donauland SCHWEIN und RIND“ präsentiert

KASTNER Abholmarkt und Gastrodienst übernimmt Vertrieb

Gut Streitdorf präsentiert mit „donauland SCHWEIN und
RIND“ eine neue Marke für die regionale Gastronomie. Als starker
Vertriebspartner fungiert der Gastronomiegroßhändler KASTNER. Die Einhaltung
der definierten Qualitäts- und Herkunftskriterien wird von der AMA Marketing
abgesichert. Rund 200 Rinderbetriebe und 100 Schweinemastbetriebe sind in das
Projekt eingebunden. NÖ-Agrarlandesrat Dr. Stephan Pernkopf begrüßt und
unterstützt diese Initiative. Die Produkte sind ab sofort verfügbar.

Die Marke „donauland SCHWEIN und RIND“
Hinter diesen Marken der Erzeugergemeinschaft verbirgt sich die Philosophie von
Sicherheit, Qualität und Kontrolle. Jeder Schritt in der Produktions- und
Verarbeitungskette vom Landwirt bis zum Vertrieb ist in ein Qualitätssicherungsund
Kontrollsystem integriert.

Das klare, nachvollziehbare, freiwillige Schweinekennzeichnungssystem „sus“ soll
in Zukunft die Herkunft und Qualität vom „donauland SCHWEIN“ absichern. Mit
„sus“ sollen beim „donauland SCHWEIN“ freiwillige Angaben zur Herkunft
(Geburt, Mast, Schlachtung) und Qualität gekennzeichnet, dokumentiert und
abgesichert werden. Die lückenlose Rückverfolgbarkeit soll durch die weitere
Etikettierung bei der Grob- und Feinzerlegung garantiert werden.
Eigenkontrollen
und Überkontrollen (beauftragt von der AMA Marketing) sind ein weiterer
Bestandteil dieses freiwilligen Kennzeichnungssystems.

Sowie beim „donauland RIND“ soll auch beim „donauland SCHWEIN“ die Herkunft
Österreich ausgelobt werden, da bei diesen regionalen Qualitätsprogrammen die
Ferkel bzw. Kälber in Österreich geboren und in Niederösterreich gemästet und
geschlachtet werden.

Die eindeutige und transparente Kennzeichnung von niederösterreichischen Rind und
Schweinefleisch für und in der Gastronomie mit den Marken „donauland
RIND“ und „donauland SCHWEIN“ ist ein wichtiger Schritt in der Kommunikation
zwischen Wirt und Gast.

„Diese Aktivitäten passen genau zum Regionalitätstrend. Die Regionalität der
Lebensmittel steht bei der Kaufentscheidung der Wirte und Konsumenten an
vorderster Stelle, das belegt die Marktforschung. Die Bauern produzieren „auf
Augenhöhe der Konsumenten“ und die Wirte und Gäste „kennen ihre Bauern“.
Dieses Vertrauensverhältnis ist die Basis für starke Regionalmarken aus
Niederösterreich“, erläutert DI WERNER HABERMANN, GF der Erzeugergemeinschaft
Gut Streitdorf.

In Niederösterreich produzieren rund 200 Rinderbetriebe nach den AMA
Gütesiegel-Kriterien für die Marke „donauland RIND“ und 100 Schweinemastbetriebe
für die Marke „donauland SCHWEIN“.

KASTNER setzt auf donauland Qualität
Die Firmengruppe KASTNER, einer der führenden Gastronomie-Großhändler in
Ostösterreich und Betreiber von 6 Abholmärkten, setzt beim Fleisch künftig
verstärkt auf Regionalität.

In Kooperation mit der Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf hat der Waldviertler
Lebensmittelgroßhändler vor wenigen Wochen seinen gesamten Fleisch-Einkauf
umgestellt und setzt auf die Top-Marken „donauland RIND“ und „donauland
SCHWEIN“. Markenqualität aus der Region.

„Die Konzentration unseres Fleischeinkaufs auf diese einzigartige Qualität aus
Niederösterreich garantiert unseren mehr als 35.000 Kunden erstklassige
Qualität“, zeigt sich Firmenchef CHRISTOF KASTNER von der Kooperation
begeistert. „Außerdem ist es uns gelungen, die Marke „donauland SCHWEIN“
exklusiv für die Firmengruppe KASTNER zu sichern. Das „donauland RIND“ wird
im Gastronomie-Großhandel ebenfalls bei KASTNER erhältlich sein.“

Der Nutzen liegt auf der Hand. Gesicherter Absatz für hunderte Mastbetriebe in
Niederösterreich. KASTNER verkauft im Jahr rund 1,3 Mio Tonnen Fleisch – und
Markenqualität für tausende Gastronomiebetriebe und deren Besucher im
gesamten Vertriebsgebiet von KASTNER.

Mit der Kooperation Gut Streitdorf/Firmengruppe KASTNER ist KASTNER ein
weiterer Schritt in der Umsetzung seiner Regional-Strategie „Wir handeln. In der
Region für die Region“ gelungen. An anderen Regional-Konzepten wird bereits
eifrig geschmiedet.

AMA Marketing übernimmt Herkunfts- und Qualitätssicherung
„Die AMA Marketing begrüßt das Engagement der Firmengruppe KASTNER im
Fleischbereich, weil die Konsumenten immer größeren Wert auf regionale
Spezialitäten in der Gastronomie legen. Die AMA Marketing wird bei donauland
RIND und SCHWEIN die Herkunftssicherung ab Geburt der Tiere wahrnehmen.
Wie sehr von Gastronomie und Konsument das Regionalkonzept angenommen
wird, zeigt auch der Erfolg des AMA-Gastro-Systems, dem in Jahresfrist mehr als
600 Gastronomen beigetreten sind. Das AMA-Gastro-System sichert die Herkunft
der Produkte ab. Das ist eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme zwischen
Gastronom und Konsument. Der Gastroanbieter hat diesbezüglich eine besonders
wichtige vermittelnde Rolle“, betont DI MARTIN GREßL, Leiter des
Qualitätsmanagements in der AMA Marketing.

Land NÖ unterstützt die Produktion
Statement LR DR. STEPHAN PERNKOPF: „Im Feinkostladen Niederösterreich zählt
vor allem die Qualität der Produktion. Von der nachvollziehbaren Herkunft des
Fleisches profitieren Bauern und Konsumenten gleichermaßen. Das Donauland
Rind- und Schwein sind Garant für die regionale Qualität. Regionale Lebensmittel
bedeuten aber auch kurze Transportwege und somit Schonung für Klima und
Umwelt. Das Land Niederösterreich unterstützt die Produktion von regionalen
Lebens- und Genussmittel mit insgesamt rund 1,4 Millionen Euro jährlich“.

Allgemein: NÖ als Fleischproduktionsland
Niederösterreich ist ein Land, in dem die Veredelung durch Schweine- und
Rinderhaltung noch eine große Bedeutung hat. In Österreich werden seit 1990
um ca. 33% weniger Jungstiere und 10% weniger Schweine gemästet.
Im internationalen Wettbewerb gelten unsere heimischen Betriebe als Zwerge.
In Österreich hat der Rinderhalter durchschnittlich 23, in Deutschland rund 69
und in Brasilien ca. 2000 Rinder. In der Schweineproduktion hält ein Landwirt in
Österreich im Durchschnitt 70 Schweine auf seinem Hof, in Dänemark 1500 und
in Irland 2000 Schweine.

Die günstigeren Produktionskosten in anderen Ländern in Europa sind ein Grund
für die stetig zunehmenden Lebendimporte nach Österreich. Mittlerweile werden
jährlich 80.000 Rinder und 1.000.000 Schweine importiert.

Die Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf ist federführend in der Organisation der
Landwirte für Qualitätsprogramme. Aber auch in Fragen der Vermarktung und
der Marketingkonzepte, insbesondere auch für die Gastronomie, zeigt sie sich
verantwortlich. Der zunehmende Trend der Österreicher zum „Außer Haus
Verzehr“ und die Absicherung der landwirtschaftlichen Produktion in
Niederösterreich sind die wichtigsten Gründe für das Engagement der
Erzeugergemeinschaft im Gastrobereich.

Anklage gegen Georg Kastner

Gut vier Jahre nach der Pleite des Meckenheimer Gastronomie-Zulieferers Rungis Express will die Staatsanwaltschaft in Bonn jetzt offenbar doch Anklage gegen den damaligen Geschäftsführer und Mitinhaber Georg Kastner wegen Insolvenzverschleppung und Untreue erheben.

Lesen Sie alle Details:
http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2777

Nachtcafé mit Alfred Biolek

SWR, Freitag, 23.01., 22:00 – 23:30 Uhr

Nach dem hektischen Wahnsinn im Büro schnell noch den Einkaufswagen füllen, die Kinder aus dem Hort sowie den Anzug aus der Reinigung abholen, im Turboverfahren liebevoll ein zauberhaftes Abendmenü zubereiten, um sich dann – nachdem der Nachwuchs endlich in die Kissen schnarcht – schnell noch der Steuererklärung zu widmen – der aufreibende moderne Alltag stellt uns auf eine harte Probe. Ein überfrachteter Terminkalender, Angst um den Arbeitsplatz, hohe Ansprüche an sich selbst, Probleme in der Partnerschaft, all das kann Stress auslösen, mit oft verheerenden gesundheitlichen Folgen. Aber nicht jeder empfindet Stress als Belastung. Manche können nicht ohne, brauchen Hektik und Druck förmlich als Leistungssteigerer. Neueste Hirn-Studien zeigen: Die Stress-Hilfe liegt auf der Yoga-Matte:
Forschungen ergaben, dass Meditation eine der besten und effektivsten Waffen gegen Stress ist. Gibt es ein Stress-Frühwarnsystem? Was genau unterscheidet den positiven vom negativen Stress? Was tun, damit die Stressfalle erst gar nicht zuschnappt?
Die Gäste:
74 Jahre jung und voller Energie: Die TV-Legende Alfred Biolek kennt keinen Stress. Der Produzent und Moderator schrieb mit ‚Am laufenden Band‘, ‚Boulevard Bio‘ und ‚Alfredissimo‘ Fernsehgeschichte. Aus der Ruhe bringt ihn allein, kurz vor Ladenschluss noch ein Brot kaufen zu müssen. Er sagt: ‚Als Kind gab es in meiner Familie nie Stress. Ich glaube, dass dies ein ganz großes Glück ist und dafür entscheidend war, dass ich später so gelassen sein konnte.‘
‚Das 21. Jahrhundert wird das der Depressionen und Erschöpfungssyndrome sein‘, sagt Stressforscher Prof. Michael Kastner. Ob im Privatleben oder bei der Arbeit, alle Systeme, mit denen wir heute zu tun haben, verändern sich immer schneller und werden immer komplexer. Kastner ist davon überzeugt, dass immer weniger Menschen diesem ständig wachsenden Druck standhalten können.
Wie gefährlich Stress sein kann, erfuhr Wolfram Lusche im Oktober 2007: Ein schwerer Herzinfarkt zwang den Veranstaltungsmanager des Pharmagiganten Bayer in die Knie. Nach einer Not-OP mit schwieriger Reanimation hing sein Leben am seidenen Faden. Über ein Jahr lang war der 56-Jährige physisch und psychisch angeschlagen, erst seit zwei Monaten kann er wieder voll arbeiten – einen Großteil seiner Verantwortung hat Lusche allerdings abgegeben.
Michalis Pantelouris entspricht dem Bild des Klischeejournalisten:
Viel Kaffee, Zigaretten und abends Party und Alkohol gehören zu seinem Alltag. Trotz seines Burn-Outs vor vier Jahren ist er unbelehrbar. Sowohl die medikamentöse, als auch therapeutische Behandlung brach der junge Journalist ab. Doch Pantelouris weiß: ‚Dieser exzessive Lebensstil ist natürlich auf lange Sicht gesehen irre. Gerade in Verbindung mit dem Stress in meinem Beruf gibt es niemand, der das lange mitmacht.‘
Fehlende Wertschätzung ihrer Arbeit und zunehmend verhaltensauffällige Schüler führten bei der Realschullehrerin Christa Marstaller vor zwei Jahren zu einem schweren Burn-Out. Obwohl viele ihrer Kollegen das Schicksal der 56-Jährigen teilen, traut sich kaum ein Lehrer, über seine psychischen Probleme öffentlich zu sprechen. Aber Marstaller sagt: ‚Ohne Gesprächstherapie und Meditation könnte ich meinen Schulalltag heute nicht mehr bewältigen.‘
Die Powerfrau Ilona de March ist als Geschäftsführerin des Global Players BCD Travel, einem Reiseanbieter für Geschäftskunden, für 5.000 Mitarbeiter verantwortlich. Manchmal macht sie sieben Geschäftsreisen in der Woche und genießt den Kick, den ihr die 65-Stundenwochen bringen. Nicht selten beraumt sie Geschäftssitzungen noch abends um zehn an – manchmal zum Verdruss ihrer Mitarbeiter. Doch sie ist überzeugt: ‚Wenn es gut läuft und ich viel zu tun habe, dann fasst mein Körper das als Spaß auf.‘

An der Bar:
Als Werkzeugmacher im Daimler-Werk in Gaggenau gab Michael Gaier alles: ‚Als Leiharbeiter arbeitet man doppelt, weil man sich beweisen will und irgendwann auf eine Festanstellung hofft‘. Noch Anfang vergangenen Jahres wurde ihm ein unbefristeter Vertrag in Aussicht gestellt – stattdessen kam Ende 2008 die Kündigung, alle 500 Zeit- und Leiharbeiter bei Daimler in Gaggenau wurden entlassen. Im Werk herrscht seitdem Untergangsstimmung und Michael Gaier wird von Zukunftsängsten geplagt.

Alfred Biolek
74 Jahre jung und voller Energie: Die TV-Legende Alfred Biolek kennt keinen Stress.
Der Produzent und Moderator schrieb mit ‚Am laufenden Band‘, ‚Boulevard Bio‘ und ‚Alfredissimo‘ Fernsehgeschichte. Aus der Ruhe bringt ihn allein, kurz vor Ladenschluss noch ein Brot kaufen zu müssen. Er sagt: ‚Als Kind gab es in meiner Familie nie Stress. Ich glaube, dass dies ein ganz großes Glück ist und dafür entscheidend war, dass ich später so gelassen sein konnte.‘
Prof. Michael Kastner
‚Das 21. Jahrhundert wird das der Depressionen und Erschöpfungssyndrome sein‘, sagt Stressforscher Prof. Michael Kastner. Ob im Privatleben oder bei der Arbeit – alle Systeme, mit denen wir heute zu tun haben, verändern sich immer schneller und werden immer komplexer. Kastner ist davon überzeugt, dass immer weniger Menschen diesem ständig wachsenden Druck standhalten können.
Wolfram Lusche
Wie gefährlich Stress sein kann, erfuhr Wolfram Lusche im Oktober 2007: Ein schwerer Herzinfarkt zwang den Veranstaltungsmanager des Pharmagiganten Bayer in die Knie. Nach einer Not-OP mit schwieriger Reanimation hing sein Leben am seidenen Faden. Über ein Jahr lang war der 56-Jährige physisch und psychisch angeschlagen, erst seit zwei Monaten kann er wieder voll arbeiten – einen Großteil seiner Verantwortung hat Lusche allerdings abgegeben.
Michalis Pantelouris
Michalis Pantelouris entspricht dem Bild des Klischeejournalisten:
viel Kaffee, Zigaretten und abends Party und Alkohol gehören zu seinem Alltag. Trotz seines Burn-Outs vor vier Jahren ist er unbelehrbar – sowohl die medikamentöse, als auch therapeutische Behandlung brach der junge Journalist ab. Doch Pantelouris weiß: ‚Dieser exzessive Lebensstil ist natürlich auf lange Sicht gesehen irre. Gerade in Verbindung mit dem Stress in meinem Beruf gibt es niemand, der das lange mitmacht.‘
Christa Marstaller
Fehlende Wertschätzung ihrer Arbeit und zunehmend verhaltensauffällige Schüler führten bei der Realschullehrerin Christa Marstaller vor zwei Jahren zu einem schweren Burn-Out. Obwohl viele ihrer Kollegen das Schicksal der 56-jährigen teilen, traut sich kaum ein Lehrer, über seine psychischen Probleme öffentlich zu sprechen. Aber Marstaller sagt: ‚Ohne Gesprächstherapie und Meditation könnte ich meinen Schulalltag heute nicht mehr bewältigen.‘
Ilona de March
Die Powerfrau Ilona de March ist als Geschäftsführerin des Global Players BCD Travel, einem Reiseanbieter für Geschäftskunden, für 5000 Mitarbeiter verantwortlich. Manchmal macht sie sieben Geschäftsreisen in der Woche und genießt den Kick, den ihr die 65-Stundenwochen bringen. Nicht selten beraumt sie Geschäftssitzungen noch abends um zehn an – manchmal zum Verdruss ihrer Mitarbeiter. Doch sie ist überzeugt: ‚Wenn es gut läuft und ich viel zu tun habe, dann fasst mein Körper das als Spaß auf.‘
An der Bar: Michael Gaier
Als Werkzeugmacher im Daimler-Werk in Gaggenau gab Michael Gaier alles: ‚Als Leiharbeiter arbeitet man doppelt, weil man sich beweisen will und irgendwann auf eine Festanstellung hofft‘. Noch Anfang vergangenen Jahres wurde ihm ein unbefristeter Vertrag in Aussicht gestellt – stattdessen kam Ende 2008 die Kündigung, alle 500 Zeit- und Leiharbeiter bei Daimler in Gaggenau wurden entlassen. Im Werk herrscht seitdem Untergangsstimmung und Michael Gaier wird von Zukunftsängsten geplagt.

Seeteufel für Schmallenberg

Vom Kölner Großmarkt aus beliefert ein kleines Unternehmen Spitzenrestaurants im ganzen Land mit allem, was Gourmetherzen höher schlagen lässt: Hummer, Stopfleber, Filets von handmassierten Rindern und Seeteufel.

Der Chef George W. Kastner gilt als größter Produktkenner und Pionier der Branche. Nach der Insolvenz seiner alten Firma Rungis Express versucht er es jetzt eine Nummer kleiner aber ebenso fein.

Zweimal in der Woche liefert Kastner Frischimporte aus – nach Berlin, München und Schmallenberg. Hier-und-Heute-Reporter Stefan Quante ist dabei, wenn Seeteufel und Co. auf ihre letzte Reise gehen: Per Kühl-Lkw nachts ab Köln auf schnellstem Wege zu den heißesten Herden der Republik.

Und in Norwegen begleitet das Fernseh-Team eine exquisite Reisegruppe. Chef Kastner will ausgesuchte Köche weiter an sich binden und nimmt sie mit nach Norwegen auf eine Informations- und Shopping-Tour. Auf dem Einkaufszettel stehen Jakobsmuscheln, Lachse und Seeteufel.

WDR, Mittwoch, 14.06., 11:45 – 12:15 Uhr

George Kastner

Vor einem Jahr ging er pleite. Jetzt ist George Kastner wieder da und beliefert die gehobene Gastronomie

Die Strasse Am Hambruch im Meckenheimer Industriegebiet hatte viele Jahre einen besonderen Klang in den Ohren der Gourmets. Residierte hier doch Deutschlands wichtigster Großhändler von Edelprodukten und Feinkost. Im Frühjahr 2005 mußte Rungis-Chef George W. Kastner schließlich Insolvenz anmelden.

Lesen Sie den kompletten Artikel:
www.wams.de/data/2006/04/02/868607.html

Rungis Express

Das dicke Ende
Wird aus der Rungis-Insolvenz jetzt der Kriminalfall Georges W. Kastner? Bei der Staatsanwaltschaft des Amtsgericht in Bonn wird es jedenfalls ab nächster Woche nicht mehr nur um die routinemässige Untersuchung einer möglichen Insolvenzverschleppung durch den früheren geschäftsführenden Gesellschafter des Unternehmens Georges W. Kastner gehen sondern um massive Vorwürfe wegen des Verstosses gegen die „Hackfleischverordnung“. Der Insolvenzverwalter Dr. Andreas Ringstmeier hat gemeinsam mit der Geschäftsführung der heutigen Rungis Express AG beim Amtsgericht Bonn Strafanzeige gegen Kastner gestellt. Gleichzeitig wurde auch das Kreisveterinäramt Siegburg aktiv. Dort war man im Juli dieses Jahres bereits darauf aufmerksam gemacht worden, dass bei der Übernahme der Firma durch die neuen Investoren in den Kühlhäusern grössere Partien Importfleisch teilweise noch aus dem Jahr 2001 lagerten, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen war. Nach einer Untersuchung durch einen Veterinär wurden diese Fleischbestände ordnungsgemäss vernichtet. Inzwischen habe aber – so Kreispressesprecher Thomas Wagner gegenüber drink tank – eine Prüfung durch die hausinterne Rechtsabteilung ergeben, dass in diesem Zusammenhang möglicherweise auch strafrechtlich relevante Tatbestände vorliegen könnten. Deshalb hat das Amt den Vorgang heute an die Staatsanwaltschaft zur Prüfung weitergeleitet. Die Anwälte von Ringstmeier und Rungis Express legen nun noch eins drauf. Sie beschuldigen Kastner in ihrem Schriftsatz, er habe tiefgefrorenes Fleisch, dessen Haltbarkeitsdatum längst abgelaufen war, aufgetaut, neu portionieren und wieder einschweissen lassen. Anschliessend sei das Fleisch als Frischware verkauft worden. Teilweise habe es sich dabei sogar um sichtbar verdorbenes Fleisch gehandelt. Quelle: http://drinktank.blogg.de/

Kastner und kein Ende

Der Versuch von George W. Kastner mit Hilfe einer privaten Investorengruppe um den Versmolder Unternehmer Dirk E. O. Westerheide eine neue Firma mit dem Namen Rungis Express zu gründen ist vorerst gescheitert. Das Bonner Amtsgericht erliess im Eilverfahren heute eine Einstweilige Verfügung gegen Kastner und Westerheide, wonach sie es unterlassen müssen „im geschäftlichen Verkehr bei der Einfuhr/Verbringung von und dem Handel mit Lebensmitteln, Getränken und gastronomischen Bedarfsartikeln die Bezeichnung „Rungis“ oder „Rungis Express“ zu verwenden“. Im Falle der Zuwiderhandlung droht ihnen eine Ordnungsstrafe von bis zu 250.000 Euro ersatzweise Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten. Der Antrag war gemeinsam von den jetzigen Betreibern der Rungis Express AG und dem Kölner Insolvenzverwalter Dr. Andreas Ringstmeier eingereicht worden. Kastner hatte seine alte Firma, für die er Anfang des Jahres Insolvenz anmelden musste, in einem Bietergefecht gegen eine Gruppe von Investoren unter Führung der Bremer Cool Chaine Group verloren, danach aber angekündigt, er werde mit einer Rungis Express Gmbh weiter machen. Die heutige Entscheidung des Gerichts könnte durchaus auch Auswirkungen auf die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft haben, die in Richtung eines möglichen Konkursvergehens gegen Kastner ermittelt. Auch sollen – wie der drink tank erfuhr – inzwischen Dokumente aufgetaucht sein, die den immer wieder erhobenen Verdacht, dass es unter der Geschäftsleitung Kastners zu Unregelmässigkeiten in Bezug auf das Lebensmittelgesetz gekommen sein soll, erhärten.
Den ganzen Artikel finden Sie hier: http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=1420

Statt Neustart ermittelt Staatsanwaltschaft gegen ex Rungis Chef George W. Kastner

Nur wenige Stunden nach der überraschenden Ankündigung eines für den Herbst geplanten Neustarts wurde George W. Kastner gestern von der Vergangenheit eingeholt. Wie die Staatsanwaltschaft gegenüber dem Bonner Generalanzeiger bestätigte, hat sie gegen Kastner ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dabei handele es sich nach Informationen des drink tank nicht um eine Routineuntersuchung wie sie nach Insolvenzverfahren üblich ist. Ermittelt wird auf den Tatbestand des Vergehens gegen das GmbH Gesetz vor allem im Hinblick auf Überschuldung und Insolvenzverschleppung sowie Bankrott. In der juristischen Diktion steht Bankrott für die in § 283 des deutschen Strafgesetzbuchs (StGB) beschriebenen Insolvenzstraftaten. Nach dieser Vorschrift wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer bei Überschuldung, drohender oder schon bestehender Zahlungsunfähigkeit Handlungen vorgenommen hat, durch die das Geschäftsvermögen unzulässig vermindert wird oder durch die der Bankrott verschleiert bzw. hinausgezögert wird oder werden soll. Die Ermittlungen stünden erst am Anfang, könnten aber sehr interessant werden. So ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Kastner hatte Anfang Januar für das Unternehmen Rungis Express, dessen langjähriger geschäftsführender Gesellschafter Kastner war, Insolvenz anmelden müssen. Als das Unternehmen nach einem mehrmonatigen Verfahren vom Insolvenzverwalter Andreas Ringstmeier zum Verkauf gestellt wurde, unternahm er mit seinen jetzigen Partnern den Versuch die Firma entschuldet und personell abgespeckt zurückzukaufen. In einem knallharten Bietergefecht kam ihm in der sprichwörtlich letzten Minute aber eine Investorengruppe um die Bremer Cool Chaine Group zuvor, die aufgrund ihres besseren Angebots den Zuschlag erhielt und das Unternehmen inzwischen als AG erfolgreich weiterführt.

Bereits während der Insolvenzphase waren Fakten bekannt geworden, die auf ein möglicherweise schuldhaftes Verhalten Kastners als Geschäftsführer schliessen liessen. So hatte bereits Ende Januar der Kölner Richter und Insolvenzexperte Prof. Dr. Heinz Vallender im Handelsblatt schwere Vorwürfe gegen Kastner erhoben und darauf hingewiesen, dass die Tatsache, dass der damalige Rungis-Chef mit dem Gang zum Amtsgericht so lange wartete, rechtliche Folgen haben könnte. Vallender damals: „Die deutsche Insolvenz-Ordnung (InsO) verpflichtet in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz einen Geschäftsführer, unverzüglich einen Insolvenzantrag zu stellen, sobald eine Zahlungsunfähigkeit vorliegt. „Nach der aktuellen Rechtsprechung ist von einer Zahlungsunfähigkeit auszugehen, sobald mehr als fünf Prozent der Forderungen nicht beglichen werden können.“ Genau dies war aber offenbar spätestens seit Mitte 2004 der Fall als es dem Unternehmen nicht mehr gelang für seine Bilanz 2003 das Testat eines Wirtschaftsprüfers zu bekommen. Ermittelt wird nach Informationen des drink tank u.a. auch im Hinblick darauf, ob der Firma kurz vor der Insolvenz grösssere Geldbeträge entzogen und möglicherweise während des bereits eröffneten Verfahrens Vermögenswerte beiseite geschafft wurden. Quelle: http://drinktank.blogg.de/