Jede Metropole isst anders

Deliveroo analysiert Lieblingsgerichte von 10.000 Restaurants weltweit

Berlin, London, Dubai, Hongkong, Sydney, Rom und Paris unter der Lupe
Einheimische Gerichte haben keine Chance auf Platz 1
Welthit: Burger

Pizza in Rom, Fish and Chips in London, Coq au vin in Paris und Bouletten in Berlin? Von wegen: In den Metropolen rund um den Globus zeigt man sich weltoffen und ist fasziniert von Gerichten aus anderen Ländern. Lokale Speisen schaffen es hingegen meist nicht in die Top 3. Nur in Paris und Rom gelingt einheimischen kulinarischen Kreationen der Sprung aufs Treppchen. Das sind die Ergebnisse einer Analyse des Essenslieferdienstes Deliveroo, der die beliebtesten Gerichte in einigen Metropolen unter die Lupe genommen hat. Hierzu hat das Unternehmen die Bestellungen der letzten zwölf Monate von über 10.000 Partnerrestaurants in sieben Städten ausgewertet.

Die Resultate bergen so manche Überraschung: So stehen die Pariser und Hongkonger auf Spaghetti Bolognese. In der italienischen Hauptstadt hingegen werden eher Hamburger als Pizza oder Pasta geordert. Die Dubaier lieben es wiederum Italienisch mit der Pizza Margherita auf Platz 1 und auch sonst recht bunt: Burrito-Boxen und Sushi folgen auf den nächsten Rängen.

Burger erweisen sich als weltweites Lieblingsessen. So sind die Berliner dem Cheeseburger verfallen. Auch die Londoner lieben saftige Burger, allerdings in etwas raffinierterer Form als die deutschen Hauptstädter: der Bacon Avocado Burger ist hier der klare Favorit. In „Down Under“, in Sydney, stehen die Einwohner auf Chicken Burger.

Die Lieblingsgerichte und -küchen der Metropolen im Überblick

Berlin
Lieblingsgerichte:       1. Cheeseburger, 2. Pizza Margherita, 3. Pad Thai
Lieblingsküche:       1. Burger, 2. Italienisch, 3. Thailändisch

Dubai
Lieblingsgerichte:       1. Pizza Margherita, 2. Burrito-Box und Tacos, 3. Sushi
Lieblingsküche:       1. Italienisch, 2. Mexikanisch, 3. Japanisch

Hongkong
Lieblingsgerichte:       1. Spaghetti Bolognese, 2. Pizza Margherita, 3. Burger
Lieblingsküche: 1. Pasta, 2. Pizza, 3. Burger

London
Lieblingsgerichte:       1. Bacon Avocado Burger, 2. Pizza Peperoni, 3. Grünes Curry
Lieblingsküche:       1. Burger, 2. Italienisch, 3. Thailändisch

Paris
Lieblingsgerichte:       1. Spaghetti Bolognese, 2. Gourmet Burger, 3. Hähnchen mit Kartoffelpüree
Lieblingsküche:       1. Italienisch, 2. Burger, 3. Französisch

Rom
Lieblingsgerichte:      1. Hamburger, 2. Pizza Margherita / Pasta „Amatriciana“, 3.  Frucht-Salat
Lieblingsküche:       1. Burger, 2. Italienisch, 3. Gesund

Sydney
Lieblingsgerichte:      1. Chicken Burger, 2. Rigatoni Bolognese, 3. Rotes Curry
Lieblingsküche:       1. Burgers, 2. Italienisch, 3. Thailändisch

Mozzarella: Der Testsieger kommt vom Discounter

Von 16 Kuhmilchmozzarellas schnitten bis auf zwei alle mit dem test-Qualitätsurteil „Gut“ ab, fünf waren sogar in der sensorischen Prüfung „sehr gut“. Ein Bio-Produkt war hingegen kurz davor, ungenießbar zu werden und schnitt nur „ausreichend“ ab. Von 4 Büffelmozzarellas waren zwei „gut“, die anderen beiden nur „ausreichend“, hier fanden die Tester einen hohen Gehalt an Darmbakterien.

Die fünf besten Kuhmilchmozzarellas kommen vom Discounter und kosten zwischen 55 und 89 Cent für eine 125-Gramm Packung. Gar nicht gut schmeckte den Testern hingegen der Bio-Mozzarella einer Regionalmarke; hier waren die mikrobiologische Qualität und damit das Gesamturteil nur „ausreichend“. Das gilt auch für zwei von vier Büffelmozzarellas, bei denen ein hoher Gehalt an Enterobakterien den Genuss trübte. Diese Keime gehören zur Darmflora von Mensch und Tier und können während der Produktion in den Käse gelangen, wenn es an Hygiene mangelt.

Dennoch hat sich die Qualität von Mozzarellas offensichtlich deutlich verbessert. Vor rund elf Jahren hatte die Stiftung Warentest die italienische Spezialität schon einmal getestet. Damals war der Gehalt auffälliger Keime noch in jedem zweiten Produkt erhöht.

Der ausführliche Test Mozzarella erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/mozzarella abrufbar.

44 Prozent essen an Heiligabend Kartoffelsalat und Würstchen

Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit und das lassen sich die Deutschen etwas kosten: Für Essen und Getränke an den Feiertagen geben sie pro Haushalt 224 Euro aus – immerhin ein Drittel der kompletten Weihnachtsausgaben. Das ergab eine repräsentative Studie von RetailMeNot.
Bei dem, was an Heiligabend aufgetischt wird, lassen sich die Deutschen aber auf keine Experimente ein: 44 Prozent entscheiden sich für den Klassiker Kartoffelsalat und Würstchen. Besonders beliebt ist das Duo in den neuen Bundesländern (59 Prozent) ¬– in der restlichen Republik kommt es nur bei knapp jedem Vierten (23 Prozent) auf den Tisch. Am zweithäufigsten entscheiden sich die Deutschen für Gans oder Ente (34 Prozent). Dem drittplatzierten Raclette frönen an Heiligabend immerhin 18 Prozent – in den alten Bundesländern sogar fast jeder Vierte (23 Prozent).

Traditionell deftig wird auch am ersten Weihnachtstag gegessen: An erster Stelle stehen hierzulande Geflügelgerichte (54 Prozent). Der Rinderbraten landet auf dem gesamtdeutschen zweiten Platz (16 Prozent). Bei 15 Prozent der Deutschen geht es mit Hirsch und Wildschwein dagegen kulinarisch wild zu. Ganz ohne Gans & Co. ist Weihnachten für die meisten aber nicht denkbar: Nur sieben Prozent essen an Heiligabend und vier Prozent am ersten Weihnachtstag fleischlos.

Weihnachtsstress-Prophylaxe: Jeder Zehnte lässt Essen liefern – ein Viertel trinkt sich das Fest schön
Der Festtagsgenuss kann schnell ins Geld gehen, deswegen spart die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) beim Essenskauf mit Sonderangeboten. Alternativ verzichtet fast jeder dritte Bundesbürger (30 Prozent) auf das Kochen und geht während der Feiertage ins Restaurant. Neun Prozent der Deutschen sparen sich auch den Fahrtweg und lassen sich das Weihnachtsmenü liefern.

Zum üppigen Menü darf der Alkohol natürlich nicht fehlen. Jeder Vierte (25 Prozent) übertreibt es aber gelegentlich mit dem heiligen Geist und schaut zu tief ins Glas. Männer (33 Prozent) erleben dabei häufiger feuchtfröhliche Weihnachten als Frauen (18 Prozent). Die meisten beschwipsten Weihnachtsgäste findet man bundesweit in Baden-Württemberg (43 Prozent), in Mecklenburg-Vorpommern ist es dagegen nur jeder Zehnte (elf Prozent).

Top 3 Gerichte zur Weihnachtszeit
Heiligabend Erster Weihnachtstag
1. Würstchen und Kartoffelsalat 44 % 1. Geflügel, z.B. Gans oder Ente 54 %
2. Geflügel, z.B. Gans oder Ente 34 % 2. Rind 16 %
3. Raclette 18 % 3. Wild 15 %

Süße Weihnachten: Plätzchen und Lebkuchen am beliebtesten – Stollen verliert
Alleine für Weihnachtssüßigkeiten gibt jeder Deutsche in diesem Jahr durchschnittlich sparsame 37 Euro aus. Die größten Schlemmermäuler sind dabei die Thüringer mit 47 Euro pro Kopf – in Sachsen reichen hingegen 31 Euro für weihnachtliche Zuckerwaren aus. Trotzdem bleibt der Genuss dabei nicht auf der Strecke: Die große Mehrheit der Deutschen (84 Prozent) schlemmt ohne Rücksicht auf Kalorien. Am häufigsten greifen sie bei Plätzchen und Keksen (86 Prozent) zu, gefolgt von Lebkuchen (78 Prozent) und Nüssen (70 Prozent). Selbstgebackenes steht bei deutschen Schlemmermäulern hoch im Kurs:
77 Prozent der Frauen und über die Hälfte der Männer (54 Prozent) greift selbst zum Plätzchen-Ausstecher. Auf die meisten Gabenteller gehört außerdem Schokolade (65 Prozent), aber nicht unbedingt der Weihnachtsklassiker Stollen: Nur bei den Über-50-Jährigen (75 Prozent) und in den neuen Bundesländern (75 Prozent) ist das traditionelle Gebäck sehr beliebt. Weniger Anklang findet es hingegen bei den Unter-30-Jährigen (46 Prozent) und in den alten Bundesländern (55 Prozent).

Top 10 der Weihnachtssüßigkeiten (Mehrfachantworten möglich)
1. Plätzchen & Kekse 86 %
2. Lebkuchen 78 %
3. Nüsse 70 %
4. Schokolade (außer Weihnachtsmännern) 65 %
5. Schoko-Weihnachtsmänner 64 %
6. Stollen 64 %
7. Domino-Steine 59 %
8. Marzipanbrot/- kartoffeln 53 %
9. Andere Teigwaren wie Baumkuchen
und Quarkbällchen 45 %
10. Sonstiges 13 %

Die repräsentative Umfrage wurde von RetailMeNot unter 1.000 deutschen Verbrauchern durchgeführt. Alle Ergebnisse sind unter folgendem Link einzusehen:
http://www.retailmenot.de/weihnachten-essen-suessigkeiten-2015

Kirschenzeit

Ob süß oder sauer – Kirschen eignen sich ideal als fruchtiger Snack, zum Einwecken, Kochen oder Backen. Während der Großteil der Kirschen in Baden-Württemberg geerntet wird, sind sie in Bayern besonders beliebt: Dort landen sie überdurchschnittlich oft im Einkaufswagen.* Doch welche Arten gibt es? Wie bereitet man Kirschen am besten zu? Und was gibt es beim Einkauf zu beachten?

Was ist der Unterschied zwischen Süß- und Sauerkirschen?
Obwohl Süß- und Sauerkirschen botanisch unterschiedlichen Arten angehören, sind sie eng miteinander verwandt: Beide zählen zum Steinobst aus der Familie der Rosengewächse. Der wichtigste Unterschied liegt im höheren Fruchtsäuregehalt der Sauerkirschen und ihrem dadurch säuerlichen Geschmack. Zudem wird bei dieser Art zwischen den dunklen Weichseln und den gelblichen Amarellen unterschieden. Herz- und Knorpelkirschen zählen hingegen zu den Süßkirschen. Sie zeichnen sich durch ihre dunkelrote bis schwarze Farbe und ihre süße Note aus.

Wie bereite ich die Früchte am besten zu?
Süßkirschen eignen vor allem als purer Fruchtsnack. Für Kuchen, Marmelade, Saft und Co. sollte die Wahl dagegen auf Sauerkirschen fallen. Denn sie schmecken aromatischer und werden mit etwas Zucker, Süßstoff oder Honig ebenfalls zur süßen Verführung. Sauerkirschen sind sehr vielfältig: Wild, Geflügel, Chutneys und andere herzhafte Gerichte bekommen durch die sauren Früchtchen eine besondere Note. Tipp: Egal, ob süß oder herzhaft – frische Kräuter geben Kirschspeisen einen besonderen Frischekick. Wie wäre es zum Beispiel einmal mit einem Sauerkirsch-Basilikum-Eis?

Worauf sollte ich beim Einkauf von Kirschen achten?
Reife, leckere Kirschen zeichnen sich durch ihre pralle Form aus. Die Farbe ist hingegen kein eindeutiger Qualitätshinweis. Je nach Sorte können sowohl dunkle als auch helle Kirschen besonders süß und aromatisch schmecken.

Wie entsteine ich Kirschen richtig?
Die Zubereitung von Kirschen ist im Grunde kinderleicht. Am einfachsten ist es, die Frucht mit einem spitzen, scharfen Messer zu halbieren und anschließend den Stein herauszutrennen. Tipp: Kirschen zuvor einige Minuten ins Gefrierfach legen. Aus leicht gefrorenem Fruchtfleisch lässt sich der Stein besser lösen. Wer größere Mengen verarbeiten möchte, kann auch auf einen Kirschentsteiner zurückgreifen.

Wie bewahre ich Kirschen am besten auf?
Im Gegensatz zu anderen Obstsorten reifen Kirschen nicht nach. In einem Plastikbeutel verpackt halten sie sich bis zu zwei Tagen im Kühlschrank. Wichtig: Kirschen erst kurz vor dem Verzehr waschen – so bleiben sie länger frisch.

Darf ich nach dem Verzehr von Kirschen wirklich kein Wasser trinken?
„Nach Steinobst wie Kirschen sollst du kein Wasser trinken“, hat Oma schon immer gepredigt. Hintergrund: Das Trinkwasser war früher so stark mit Bakterien belastet, dass es zusammen mit Steinobst einen Gärungsprozess in Gang setzte und Bauchkrämpfe auslöste. Doch keine Sorge – mit dem heutigen Wasser ist gut Kirschen essen.

* Quelle: Agarmarkt Informationsgesellschaft mbH (AMI) 2015

www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Gesundes Grillvergnügen

Bei schönem Wetter lassen Grillpartys auf Balkon oder Terrasse nicht lange auf sich warten. Für Abwechslung auf dem Rost sorgen nicht nur Steaks, Spieße und Würstchen, sondern auch Gemüse, Kartoffeln und Obst. Damit kommen auch Vegetarier und Veganer auf ihre kulinarischen Kosten. „Doch falsche Handhabung am Grill ist riskant, etwa wenn sich durch auf die Glut tropfendes Fett krebserregende Stoffe bilden oder gesundheitsschädliche Keime durch unsachgemäßen Umgang mit Lebensmitteln übertragen werden. Wegen der Bildung von schädlichem Kohlenmonoxid ist das Bedienen eines Holzkohlegrills in Innenräumen absolut tabu“, warnt die Verbraucherzentrale NRW.
Sie hat Tipps für eine ungefährliche Gaumenfreude am Grill:

Grillgerät: Während eingefleischte Grillfans gerne das offene Holzkohlefeuer entfachen, das dem Grillgut den typischen Geschmack verleiht, schätzen andere die kurze Vorheizzeit von Gas- und Elektrogeräten. Durch den fehlenden Rauch entstehen hierbei weniger krebserregende Stoffe, und es gibt keine Asche zu entsorgen. Um sich vor Fettspritzern zu schützen, gehören Schürze, Handschuhe und eine lange Grillzange zur Grundausstattung des Grillmasters. Einweg-Grills hingegen verursachen unnötig viel Abfall.

Grillplatz: Jeder Rost braucht einen sicheren und festen Standplatz. Ein mit Holzkohle betriebener Grill darf jedoch niemals in der Garage oder in geschlossenen Räumen mit offenen Fenstern oder Türen angefacht werden. Das dabei entstehende Kohlenmonoxid kann zu tödlichen Vergiftungen führen. Deshalb darf die Restwärme des Grills auch nicht als Heizquelle für drinnen dienen.

Grilltechnik: Als Brennmaterial für den Holzkohlegrill eignen sich nur Holzkohle oder -briketts. Altpapier oder Holz hingegen können beim Abfackeln ebenfalls giftige Gase entwickeln, die sich mit dem Rauch auf die Grillwaren legen. Den Grill rechtzeitig mit Holzkohle oder -briketts anheizen und so lange durchglühen lassen, bis sich eine weiße Ascheschicht gebildet hat. Fleisch, Fisch oder Gemüse erst auflegen, wenn kein Rauch mehr aufsteigt. Damit kein Fett in die Glut oder auf die Heizschlange gelangt, sollten Grillschalen benutzt oder Alufolie unter das Grillgut gelegt und außerdem auf das ständige Bestreichen mit Marinade oder das Bespritzen mit Bier verzichtet werden. Verkohlte Stellen an gegrilltem Fleisch, Gemüse oder Obst nicht verzehren!

Grillfleisch: Gepökeltes gehört ebenfalls nicht auf den Grill. Denn beim Erhitzen von Kassler oder Räucherspeck, Fleisch- und Bockwurst oder Leberkäse können aus dem Nitritpökelsalz krebserregende Nitrosamine entstehen. Beim Fleisch sind Nackenkoteletts, Steaks, Lende oder Geflügelschnitzel gut geeignet, weil sie relativ mager sind. Bei Fisch sind Thunfisch, Lachs oder Forelle – in Alufolie gewickelt oder in einem speziellen Besteck gegrillt – besonders lecker.

Grillvarianten: Festfleischige, saftige Gemüsesorten – etwa Zucchini, Auberginen, Cocktailtomaten, Champignons, Fenchel, Spargel, Maiskolben, Paprika, Kürbis, Kartoffeln oder Zwiebeln – eignen sich mit Füllung hervorragend zum Grillen. Auch Äpfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche, Aprikosen, Ananas oder Mangos bekommen durchs Grillen ein besonderes Aroma und sind einfache Desserts vom Rost. Komplett wird ein gesundes und kalorienarmes Grillbüfett durch frische Salate, Gemüsesticks mit Dips, Folienkartoffeln und Brot.

Grillwürze: Fleisch, Fisch oder Gemüse erst nach dem Grillen salzen. Das Grillgut verliert sonst Wasser, wird trocken und leidet im Geschmack. Um das Austrocknen von Fleisch und Fisch zu verhindern, sollte das Grillgut dünn mit hitzestabilem Öl bestrichen werden. Grillsachen mit würziger Marinade am besten selber einlegen, weil hierbei auf Zusatzstoffe verzichtet wird und die Beschaffenheit von Fleisch und Fisch besser beurteilt werden kann. Bevor es abgetupft in einer Aluschale auf den Rost wandert, sollten Grillwaren zwischen ein und 24 Stunden vollständig bedeckt mariniert werden – je dicker das Fleischstück umso länger.

Grillhygiene: Rohe tierische Lebensmittel können krankheitserregende Keime enthalten. Bei gut durchgegrillten Steaks sind die Bakterien kein Problem, weil sie beim Erhitzen abgetötet werden. Eine Übertragung von Keimen auf andere Lebensmittel muss jedoch vermieden werden. Deshalb sollte für rohes und gegartes Fleisch sowie Fisch verschiedenes Besteck verwendet werden. Hände, Geräte und Flächen, die mit rohen Waren oder verwendeten Marinaden in Kontakt waren, gut mit heißem Wasser und Spülmittel säubern. Möglichst keine Speisen – etwa Mayonnaise oder Desserts – mit rohen Eiern zubereiten, vor allem dann nicht, wenn diese nicht gekühlt werden können.

Aufgepasst beim Kräutersammeln – sichere Bestimmung der Pflanzen ist wichtig

Verwechslungen beim Kräutersammeln können ernsthafte Folgen haben. Wer sich auf die Suche nach Wildkräutern und Heilpflanzen begibt, sollte deshalb die Pflanzenbestimmung nicht vernachlässigen. Ein gutes Fachbuch leistet hierbei wertvolle Unterstützung, die Bestimmung mittels Smartphone birgt hingegen Risiken.

Mit dem Frühling kommen die Wildkräuter und Heilpflanzen zurück. Es wird daher nicht mehr lange dauern, bis sich Menschen wieder in die Natur begeben, um dort Pflanzen zu sammeln. In diesem Jahr könnten es übrigens deutlich mehr als in den Vorjahren sein, da grüne Smoothies im Trend liegen und diese wiederum in Verbindung mit Wildkräutern besonders gut gelingen.

Heike Hübner und Stefan Ansahl, die eines der führenden Blog über grüne Smoothies betreiben, freuen sich über diese Entwicklung, da Wildkräuter besonders reich an Nährstoffen sind. Allerdings weisen die beiden Smoothie-Experten darauf hin, dass eine sichere Bestimmung der einzelnen Pflanzenarten unverzichtbar ist. Viele Menschen begeben sich in die freie Natur und sammeln dort Zutaten für ihre Smoothies, ohne sich auszukennen. Als Folge besteht die Gefahr des Verwechselns von Pflanzen.

Von dieser Verwechslungsgefahr geht ein größeres Risiko aus, als vielen Menschen bewusst ist. Ein typisches Beispiel ist das Verwechseln von Bärlauch mit Aronstab, Herbstzeitlosen oder Maiglöckchen. Derartige Verwechslungen sind äußerst gefährlich, sie können im schlimmsten Fall tödlich enden – und leider kommt es immer wieder zu solchen Unglücken.

Die professionelle Pflanzenbestimmung soll sicherstellen, dass ausschließlich die richtigen Wildkräuter geerntet werden und in der heimischen Küche landen. Hierfür empfiehlt es sich, auf eines der Standardwerke in Sachen Pflanzenbestimmung zurückzugreifen. Im Buchhandel sind mehrere dieser Werke erhältlich. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die einzelnen Pflanzen detailreich abgebildet sind und ergänzend erläutert wird, wo Risiken der Verwechslung bestehen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Kräuterseminare zu besuchen. Im Rahmen von Kräuterwanderungen lassen sich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Teilnehmer lernen nicht nur, wie sie die einzelnen Wildkräuter und Heilpflanzen richtig bestimmen, sondern erfahren zugleich, wo sie in freier Natur zu finden sind.

Beim Einsatz moderner Technologie gilt es hingegen vorsichtig zu sein. Stefan Ansahl mahnt unter http://www.gruenesmoothies.org/wildkraeuter-identifizieren/ vor dem Griff zum Smartphone. Die Pflanzenbestimmung mittels Internet birgt Risiken, weil die im Web verfügbaren Informationen nicht immer korrekt sind. Vor allem bei Fotos gilt es aufzupassen, nicht immer sind die beschriebenen Pflanzen tatsächlich abgebildet. Deshalb ist es sicherer, auf langjährig etablierte Bücher zur Pflanzenbestimmung zurückzugreifen und somit jegliche Risiken auszuschließen.

Urlaubsnebenkosten im Vergleich

Beim jüngsten Vergleich von Urlaubsnebenkosten in 20 europäischen Großstädten, den der ADAC im Rahmen des europäischen Kooperationsprogramms EuroTest durchgeführt hat, schnitt die serbische Hauptstadt Belgrad mit Abstand am besten ab. Mit einem Warenkorb-Preis von durchschnittlich rund 41 Euro platzierte sie sich mit der Wertung „sehr günstig“ auf dem ersten Platz des Vergleichs. Als „sehr teuer“ erwies sich hingegen Oslo mit einem Warenkorb-Preis von 153 Euro. Die beiden deutschen Städte Berlin (104 Euro) und München (98 Euro) liegen im Mittelfeld.

Insgesamt erhielten fünf der 20 Test-Städte das Prädikat „sehr günstig“ und acht das Urteil „sehr teuer“. Je zwei Metropolen waren „günstig“ und „durchschnittlich“, drei „teuer“. Über alle Städte hinweg kostete der Warenkorb durchschnittlich 106 Euro.

So zahlten die ADAC Experten in Belgrad für die touristischen Angebote Tagesticket für den öffentlichen Personennahverkehr, Stadtrundfahrt sowie Besuch im Zoo, auf der Festung und im Serbischen Nationalmuseum insgesamt nur 12 Euro. In Oslo hingegen schlug ein vergleichbares Angebot mit 70 Euro zu Buche. Der Besuch im Zoo war in London mit 29 Euro im Vergleich zu Belgrad mit 3,50 Euro nicht eben billig. Dafür war der Eintritt ins Londoner British Museum kostenlos. Wer hingegen in Luzern ins Museum Verkehrshaus der Schweiz wollte, musste 25 Euro zahlen. Ein einfaches Nudelgericht kostete in der norwegischen Hauptstadt im Schnitt rund 17 Euro und damit etwa vier Mal so viel wie in Budapest (4,40 Euro). Und während in der ungarischen Hauptstadt die Tasse Cappuccino für durchschnittlich 1,30 Euro zu haben war, kostete sie in Paris 5,30 Euro.

Das Urlaubsbudget belasteten vor allem die Ausgaben für touristische Angebote. Dabei waren die Preise für Stadtrundfahrt und Zoobesuch am höchsten. Einen erheblichen Faktor machten auch Artikel für Gesundheit und Körperpflege aus. Hier lässt sich allerdings am besten sparen: Indem man Zahnbürste & Co. nicht zuhause vergisst. Da die Produkte und Leistungen im Warenkorb jeweils nur ein Mal berücksichtigt wurden, lagen die Kosten für Essen und Trinken im Restaurant eher im durchschnittlichen Bereich.

Die Preise für den ADAC Vergleich erhoben geschulte Tester im Mai 2014 in den Städten selbst. Zugrunde lag ein Warenkorb mit 20 genau definierten Produkten und Dienstleistungen. Diese orientierten sich am Bedarf eines Reisenden mit durchschnittlichem Einkommen. Bewertet wurden die Kategorien Touristische Angebote, Gastronomie, Snacks & Co. sowie Gesundheit und Körperpflege. Die Tester dokumentierten die Preise in zwei unterschiedlichen Verkaufsstellen in jeweils vier für Touristen interessanten Gebieten pro Stadt. Die Eintrittspreise für die Hauptattraktion, das Museum und den Zoo wurden zentral erfasst.

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität hat die rechnerische Richtigkeit der Auswertung und die daraus abgeleiteten Aussagen im Abschlussbericht überprüft.

Hier hat der ADAC die Urlaubsnebenkosten aufgeführt:
www.adac.de/infotestrat/tests/urlaub-reise/urlaubsnebenkosten/2013/default.aspx

Tag des Bieres

Ein kühles Bier in lauen Nächten und an heißen Tagen – was gibt es Schöneres? 94 Prozent der deutschen Männer und 77 Prozent der Frauen trinken den feinen Gerstensaft gerne – und das deutsche Reinheitsgebot ist dabei nicht ganz unschuldig: Fast jeder zweite Deutsche glaubt, dass hierzulande das beste Bier gebraut wird (47 Prozent). Das ergab eine aktuelle Umfrage von www.deals.com , dem Portal für kostenlose Gutscheine und Rabatte. Dabei ist Pils die große Liebe der Männerwelt (48 Prozent) und lässt Weizen, Weißbier & Co. allein an der Bar zurück. Frauen mögen’s hingegen lieber gemischt: Die weiblichen Biertrinker genießen am liebsten Mixgetränke (38 Prozent). Mehr als jeder dritte Mann findet das nicht so prickelnd und meint, Bier-Mixgetränke sind kein richtiges Bier (38 Prozent).

Top 5 beliebteste Biersorten der Deutschen:
1. Pils 34%
2. Bier-Mixgetränke 29%
3. Hefeweizen 6%
4. Helles / Weißbier 5%
5. Schwarzbier/ Dunkelbier 3%

Flüssiges Gold für’n Euro aus dem Supermarkt – in einer Bar darf es das Dreifache kosten
Der Biergenuss aus dem Supermarkt ist den Deutschen im Schnitt bis zu einen Euro pro halben Liter wert (1,04 Euro). Beim Kiosk um die Ecke darf das kühle Blonde aber ruhig schon mal 1,70 Euro kosten. An einem ausgelassenen Abend in der Stammkneipe, dem Lieblingsrestaurant oder auf der Tanzfläche wird nicht nur die Stimmung gelockert, sondern auch der Geldbeutel: Durchschnittlich 3,20 Euro pro Bier ist der deutsche Genießer dann bereit, maximal zu zahlen. Aber egal, wo das Bier gekauft wird, Plastikflaschen kommen vielen Deutschen nicht in die Tüte: Jeder Zweite würde daraus nie ein Bier trinken (50 Prozent).

Markentreue Trinker: Mehr als die Hälfte der Deutschen hat ein Lieblingsbier
Männer wissen genau, was sie wollen – zumindest wenn es ums Bier geht: 63 Prozent der deutschen Herren haben eine Lieblingsbiermarke und auch die Hälfte der Frauen hat bei der Bierwahl einen klaren Favoriten (51 Prozent). Auf Partys sehen’s die Männer aber nicht mehr so eng: Frei nach dem Motto „Bier ist Bier“ wird getrunken, was da ist (53 Prozent). Die meisten Frauen bleiben hingegen hart und ihrem Bier-Liebling treu: Noch nicht einmal jede Dritte gibt den anderen Marken eine Chance (30 Prozent).

Deutschland in Champagnerlaune

Ob zum bevorstehenden Weihnachtsfest oder zur Silvesterparty, zur Hochzeit oder beim „Happy birthday“: Champagner ist in Deutschland das Getränk, das besondere Momente würdigt. Dies zeigt eine repräsentative GfK-Studie, die sich im Auftrag des französischen Marktführers „Champagne Nicolas Feuillatte“ dem Champagnerkonsum der Deutschen widmet.

Dabei geben 63,5 Prozent der Champagnertrinker an, dass sie Champagner ausschließlich zu feierlichen Ereignissen trinken. Nur 17,7 Prozent hingegen genießen den edlen Tropfen gemütlich Zuhause. Auf Firmenfesten haben bereits 10,9 Prozent im Kollegenkreis mit einem Glas Champagner angestoßen. En vogue ist er insbesondere bei den jüngeren Befragten (20-29 Jahre). Hier wird Champagner gerne in der Außer-Haus-Gastronomie, in einer Bar, einem Restaurant (14,8 Prozent) oder in einem Nachtclub (10,9 Prozent) zelebriert. Dass sich die Frauen (38 Prozent) noch lieber mit einem schlanken Champagnerglas schmücken als Männer (26,6 Prozent), zeigt Haute Couture-Gespür für das Detail – auch bei der Getränkewahl.

Champagner und das erste Mal…
16,7 Prozent erinnerten sich genau: Silvester war ihre persönliche Champagner-Premiere. Für 13,7 Prozent der Befragten war eine Hochzeit nicht nur ein unvergessliches Ereignis, sondern auch der Beginn einer Champagner-Liebe. 10 Prozent erlebten erstmals zum Geburtstag den besonderen Champagnergeschmack. Doch wer hat die Flaschen geöffnet?

Interessanterweise gab die Mehrheit der Befragten (45,5 Prozent) an, noch nie eine Flasche Champagner entkorkt zu haben. Sie lassen sich lieber bedienen. Die verbleibenden „Fachleute“ (54,5 Prozent) verrieten, dass es beim Öffnen nur ganz leise zischen soll (19,4 Prozent). 18,6 Prozent entscheiden je nach Anlass. Konsequent lautstark hingegen zelebrieren es 16,5 Prozent. Da muss es richtig knallen!

Champagner – Konsumhäufigkeit und Produktwissen
Die Vorliebe für Champagner als Getränk für besondere Momente zeigt sich auch in der Konsumhäufigkeit: Mehr als die Hälfte der Deutschen trinkt Champagner seltener als einmal im Jahr (53,1 Prozent). Rund ein Drittel (32,6 Prozent) kommen ein- bis zweimal jährlich in den Genuss des edlen Getränks. Deutlich geringer hingegen ist der Anteil jener, die Champagner drei- bis fünfmal Mal pro Jahr genießen. Nur etwa ein Zehntel (10,6 Prozent) zählt zu den häufigeren Champagnerkonsumenten. Was die Produktkenntnis anbelangt, sind die Konsumenten gut informiert : Etwa die Hälfte der Befragten weiß, dass der Name „Champagne“ korrekterweise auch den alleinigen Herkunftsort bezeichnet. Weitere 20,7 Prozent nahmen es nicht so genau: Sie vermuteten, dass Champagner in ganz Frankreich hergestellt wird.

Champagner – Empfehlung und Beratung
Bei der Wahl für eine bestimmte Champagnersorte setzen die Konsumenten auf persönliche Erfahrungen oder fachmännisches Wissen: So vertrauen die meisten den Empfehlungen von Freunden und Kollegen (43,3 Prozent), beziehungsweise der Beratung durch einen Experten oder Fachverkäufer (25,9 Prozent).

Champagner – Qualität und Preisschwellen
Für eine Flasche Champagner würde rund ein Drittel der Befragten, die Champagner trinken, zwischen 11 und 20 Euro ausgeben (32,8 Prozent). 25,1 Prozent wären bereit, zwischen 21 und 40 Euro zu zahlen. Nur 0,9 Prozent der Befragten gibt an, für eine Flasche Champagner mehr als 60 Euro bezahlen zu wollen.

Champagnerkonsum in den Bundesländern
Die Hessen sind, mit 44 Prozent, besondere Liebhaber des französischen Schaumweines, der ausschließlich in der französischen Champagne produziert werden darf. Dicht gefolgt vom Weinland Baden-Württemberg, wo 43,8 Prozent dem prickelnden Champagnergenuss zusagen. Auch im Osten hält – das für seine Biertradition bekannte – Sachsen mit 40,3 Prozent eine starke Champagner-Bastion.

Champagner – Großes Potenzial auf dem deutschen Markt
Die GfK-Studie im Auftrag von Champagne Nicolas Feuillatte verdeutlicht, dass der Champagnermarkt aus Sicht der Konsumenten in Deutschland – neben einigen generellen Strömungen – inhaltlich, aber auch geographisch, sehr differenziert betrachtet werden muss. Insgesamt zeigt die Studie aber auch, welch großes Potenzial der deutsche Champagnermarkt für Hersteller und Handel bietet.

Champagnerkonsum nach Bundesländern
Hessen  44,0 Prozent
Baden-Württemberg  43,8 Prozent
Sachsen  40,3 Prozent
Thüringen  34,8 Prozent
Bayern  32,7 Prozent
Berlin  32,5 Prozent
Nordrhein-Westfalen  30,2 Prozent
Niedersachsen / Bremen  30,0 Prozent
Hamburg  27,3 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern  26,9 Prozent
Rheinland-Pfalz / Saarland  21,6 Prozent
Schleswig-Holstein  21,5 Prozent
Brandenburg  19,7 Prozent
Sachsen-Anhalt  16,5 Prozent

Morgen ist Nikolaus

Nur jeder dritte Kinderschuh wird geputzt

• Bei 4 von 5 deutschen Familien füllt der Nikolaus am 6. Dezember die Schuhe
• Durchschnittlich geben Deutsche fast 15 Euro pro Stiefelfüllung aus – vor allem für Süßigkeiten, Nüsse & Obst und Spielzeug
• Zwei von drei Ostdeutschen und nur jeder zweite Westdeutsche pflegen den Nikolaus-Brauch
• Ossis füllen für Partner: In neuen Bundesländern gilt der pralle Nikolausschuh auch als Liebesbeweis

Der Nikolaus nimmt es mit Hygiene und Reinlichkeit nicht mehr allzu genau: Er befüllt Kinderschuhe, egal ob sie geputzt sind oder nicht – das ergab eine aktuelle Umfrage von Deals.com www.deals.com , dem Portal für kostenlose Gutscheine und Rabatte. In vier von fünf deutschen Familienhaushalten verschenkt der Nikolaus fleißig Süßigkeiten & Co. Von den befüllten Kinderschuhen werden allerdings nur 39 Prozent für diesen Anlass geputzt. Das alarmierende Fazit: Fast zwei von drei gefüllten Nikolausschuhen der Kinder sind ungeputzt!
Insgesamt feiert mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) den 6. Dezember mit prall gefülltem Schuhwerk. Dabei greifen die Bundesbürger mit 14,60 Euro für die Befüllung eines Nikolausschuhs tief in die Tasche. Befüllt wird der Stiefel vor allem mit Süßigkeiten (89 Prozent), Nüssen & Obst (40 Prozent), Spielzeug (30 Prozent), Gutscheinen (21 Prozent) und Kosmetik (21 Prozent). Geld hingegen kommt nur in jeden siebten Schuh (13 Prozent).

Bundesländer-Ranking: Neue Bundesländer haben beim Nikolaus die Nase vorn

Die meisten Nikolaus-Fans findet man in Deutschland eindeutig im Osten: Rund drei Viertel der Brandenburger, Sachsen und der Bewohner Mecklenburg-Vorpommerns geben an, den Nikolaustag mit befüllten Schuhen zu feiern. Die Bewohner von Hamburg, Rheinland-Pfalz und Bayern sind hingegen die größten Nikolausmuffel: Hier feiert weniger als die Hälfte diesen Tag. Besonders üppig befüllt sind die Nikolausschuhe in Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg: Mit Ausgaben von durchschnittlich über 18 Euro für die Nikolausgeschenke liegen die Kosten hier mehr als 3 Euro über dem bundesweiten Schnitt. Thüringer geben hingegen nur 11 Euro pro Stiefelfüllung aus.

Bundesland        Anteil der Bevölkerung, der den Nikolausbrauch pflegt
1. Brandenburg            77%
2. Sachsen            74%
3. Mecklenburg-Vorpommern    73%
4. Bremen            68%
5. Thüringen            66%
6. Berlin            63%
7. Niedersachsen        61%
7. Schleswig-Holstein        61%
9. Sachsen-Anhalt        60%
10. Saarland            58%
11. Hessen            51%
12. Baden-Württemberg    50%
12. Nordrhein-Westfalen    50%
14. Hamburg            48%
15. Rheinland-Pfalz        42%
16. Bayern            42%

Im Osten ist der Nikolaus auch Liebesbote

In den neuen Bundesländern gilt der befüllte Nikolausschuh auch als Liebesbeweis: Vier von zehn Ostdeutschen (42 Prozent) befüllen die Stiefel für ihren Partner oder ihre Partnerin – in den alten Bundesländern sind es nur halb so viele (22 Prozent).
Auch die Schuhpflege wird im Osten größer geschrieben: Jeder fünfte Ostdeutsche aber nur jeder zehnte Westdeutsche putzt die eigenen Schuhe für den Nikolaus.