Hendrik Canis

Hendrik Canis‘ Einstand als Sommelier und Serviceleiter im Hotel Elephant

Heimat bleibt eben Heimat, auch für einen der renommiertesten Sommeliers Berlins. Hendrik Canis, geboren im thüringischen Weimar, ist neuer Sommelier und Serviceleiter im Hotel Elephant. Verantwortlich für das Gourmetrestaurant Anna Amalia und den Elephantenkeller, stellte er sich zur wichtigsten Veranstaltung des Hotels, der zweitägigen Küchenparty Marcello & Friends, rund 800 Gästen vor.

Rückkehrer wie Hendrik Canis sieht man gerne in Weimar. Der gelernte Restaurantfachmann war rund 20 Jahre in Berlin aktiv und hat sich dort als Ausnahmegastgeber einen Namen gemacht. Nach Stationen wie dem Restaurant Vau, der Weinbar Rutz und dem eigenen Restaurant Die Spindel, fühlte er sich bereit für neue Herausforderungen: „Nach all den Jahren in der Großstadt wollte ich wieder ein Stück Heimat riechen. Nun in einem so wunderbar gewachsenem Haus wie dem Hotel Elephant zu arbeiten, macht mich sehr stolz.“

Auch Kay Heller, General Manager des Hotel Elephant in Weimar, freut sich über soviel Fachwissen und Leidenschaft in Person, zumal der zweifache Familienvater Hendrik Canis das Team um Küchenchef Marcello Fabbri und Restaurantleiterin Katrin Kühn als Sommelier und Serviceleiter perfekt ergänzt. „Einen erfahrenen Profi wie Hendrik Canis in unseren Reihen zu haben, ist für große Events wie unserer Küchenparty besonders wertvoll. Den diesjährigen Erfolg von Marcello & Friends haben wir somit auch ihm zu verdanken.“ Dass der leidenschaftliche Sportler Canis viel Ausdauer hat, bewies er am 18. und 19. November 2016 im Akkord – nämlich beim Öffnen von rund 200 Champagnerflaschen für die Gäste der Küchenparty. „Das war großer Rock’n’Roll, ich hätte mir keinen besseren Einstand wünschen können.“ Hendrik Canis‘ Herz schlägt also nicht nur für edle Gewächse aus Deutschland, Italien und Österreich, sondern auch für seine Heimatstadt Weimar, die er während seiner Zeit in Berlin nie vergessen hat.

www.hotelelephantweimar.com

Urlaub in der eigenen Stadt

Heimat als neuer alter Reisetrend: Immer mehr Berliner, Münchner oder Hamburger entdecken ihre eigene Stadt und machen Ferien vor der Haustür. Dieser Trend, der laut Experten in Amsterdam seinen Anfang nahm, hat längst Einzug in deutsche Städte gefunden. In diesem Jahr verbringen laut der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) knapp 30 Prozent der Deutschen ihren Urlaub in der Heimat. Davon wählen wiederum ein Drittel deutsche Städte als Reiseziel. Auch bei SecretEscapes.de, dem Online-Portal für bezahlbare Luxusreisen ist dieser Trend erkennbar: Beispielsweise werden überraschend viele Berliner Hotels auf dem Portal von Berlinern gebucht.
Tourismusexperten und Reisepsychologen erklären diesen Trend:
Stefan Menden, Geschäftsführer Deutschland, Österreich und Schweiz von Secret Escapes:
„Ich selbst habe mit meiner Frau schon einen Kurzurlaub in unserem Wohnort Berlin verbracht und war erstaunt, was so ein Tapetenwechsel bewirkt. Relaxen im Spa, rundum versorgt sein und die neue Umgebung des Hotels hat uns komplett den Alltag vergessen lassen. Wir haben unsere Heimat seit langer Zeit wieder einmal aus einer neuen Perspektive kennengelernt und der Sonntagabend fühlte sich so an, als wäre der stressige Montagmorgen noch ganz weit weg.“

Der Tapetenwechsel ohne Reise entspricht dem heutigen Zeitgeist
Prof. Dr. Alfred Gebert, Reisepsychologe für das Luxusreiseportal SecretEscapes.de:
„In Zeiten politischer Unruhen weltweit ist die eigene Stadt emotional sehr sicher. Hier kennt man sich aus, möchte aber auch gerne einmal eine Auszeit vom stressigen Beruf. Der Einzug in ein komfortables Hotel für einen Tag bietet dabei die Gelegenheit, aus dem Alltag auszubrechen. Dazu kommt natürlich echte Freizeit, da man sich beispielsweise auch nicht um den Haushalt kümmern muss.
Alltagsfrust und die To-do-Liste sind schnell vergessen. Und man hat es sich ja auch verdient. Man gönnt sich das Erlebnis eines Kurzurlaubs in der eigenen Stadt, notfalls ist man ja auch sofort wieder an seinem Arbeitsplatz, weil lange Anfahrtswege nicht anfallen. Wenn man dann feststellt, wieviel Neues es zu erleben gibt, dann plant man schon die neue Urlaubsreise in die eigene Heimat. Und freut sich über das Erlebte, von dem nicht alle Freunde etwas erzählen können. Man fühlt sich als kluger Trendsetter.”

Besondere Erlebnisse sind bei einem Urlaub in der eigenen Stadt neben einem schönen Hotel auch von Bedeutung. GetYourGuide bietet hierfür eine große Vielfalt an Touren und Erlebnissen, die neue Seiten der altbekannten Umgebung aufzeigen. Auch die Online-Buchungsplattform für Touren, Ausflüge sowie Tickets für Attraktionen und Museen verzeichnet eine hohe Nachfrage deutscher Nutzer nach Attraktionen in deutschen Städten.

Johannes Reck, CEO und Gründer von GetYourGuide:
„Auch zuhause ist es möglich, Entspannung und Abwechslung zu finden. Dabei ist wichtig, sich aus der bekannten Umgebung zu lösen und sich bewusst für neue Aspekte der Heimat zu entscheiden. Durch die fortschreitende Digitalisierung der Tourismusbranche wird es immer einfacher, auch spontan Aktivitäten zu buchen.“

Deutsche Städte greifen Trend auf
Zahlreiche Städte fördern diesen Trend aktiv. Sie bieten bereits seit mehreren Jahren Aktionen, die die Zielgruppe der Heimaturlauber anspricht. Hierunter beispielsweise München mit der Kampagne „Zu Gast in der eigenen Stadt“ initiiert von der Munich Hotel Alliance oder eine Aktion von Essen Marketing GmbH „ESSEN. Zu Gast in deiner Stadt.“. visitBerlin hat bereits 2010 die Kampagne „Erlebe Deine Stadt“ ins Leben gerufen. Diese fand Anfang des Jahres zum sechsten Mal statt und es nahmen 6.900 Berliner teil. Die Nachfrage steigt: Im Jahr 2010, als die Aktion das erste Mal stattfand, hatten sich 1.000 Gäste beteiligt.

Auszeit in der eigenen Stadt spontan buchbar
Mit Online-Anbietern wie SecretEscapes.de und GetYourGuide ist solch ein Urlaub in der eigenen Stadt auch kurzfristig möglich. www.SecretEscapes.de bietet seinen Mitgliedern wöchentlich eine handverlesene Auswahl an Hotels, bei deren Buchung bis zu 70 Prozent gespart werden kann. Eine passende Aktivität buchen Heimat-Touristen über www.getyourguide.de oder die kostenlose App. Hier finden sich über 27.900 Freizeitaktivitäten weltweit. Mit beiden Anbietern kann eine ganz auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Reise zusammengestellt werden.

Martin Klein

Ihr Patron ist Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann. Sie lassen sich von den besten Küchenchefs der Welt inspirieren
und arbeiteten schon gemeinsam mit Koch-Koryphäen wie René Redzepi, Sergio Herman oder den
Roca-Brüdern. Sie wechseln im Monatstakt ihre Menüs und switchen problemlos zwischen Molekularküche
und New Nordic Cuisine. Das Ikarus Team unter der Leitung von Executive Chef Martin Klein kann getrost als
die außergewöhnlichste Küchenbrigade der Welt bezeichnet werden.

Elf Monate im Jahr steht das Restaurant Ikarus im Hangar-7 ganz im Zeichen des weltweit einzigartigen
Gastkochkonzepts. Für 31 Tage, im Festspielmonat August, hat aber ausnahmsweise nicht einer der besten
Küchenchefs von Los Angeles über Kopenhagen bis Tokio das Sagen. Denn dann übernimmt das Ikarus Team
selbst das Zepter in der Küche und präsentiert ein Menü, in dem die Köche ihr ganzes Können und die unbezahlbare
Vielseitigkeit aus der Zusammenarbeit mit den Gastköchen ausspielen.

Ein Menü, das geprägt ist von Executive Chef Martin Kleins kulinarischen Grundsätzen: Produktbewusstsein,
Liebe zum Detail und vor allem Ehrlichkeit. „Ich lege größten Wert auf das Produkt, verlange höchste Qualität
und absolute Frische“, konkretisiert Klein. „Es ist einfach wichtig, produktbewusst zu arbeiten und ehrliche
Produkte auf den Tisch zu bekommen.“

Der gebürtige Straßburger hatte zunächst im Münchner Restaurant Marstall die Leitung inne, wo er sich im Jahr
2002 seinen ersten Michelin-Stern erkochte. Im Jahr darauf stieß er als Küchenchef zum Restaurant Ikarus dazu
– und gehörte somit zum Startteam. Insgesamt neun Jahre lang arbeitete er hier, hielt die kreative Stellung im
Restaurant und zeigte sich für die kulinarischen Kompositionen verantwortlich – bis es ihn 2012 auf die exklusive
Privatinsel Laucala Island mitten im Südpazifik verschlug, wo er als Executive Chef für die anspruchsvollen
Gäste kulinarische Köstlichkeiten zauberte.

Seit Jänner 2014 ist Martin Klein nun wieder zurück in seiner neuen alten Heimat: dem Hangar-7 in Salzburg.
Als das Angebot kam, als Executive Chef im Restaurant Ikarus zu arbeiten, musste er keine zwei Sekunden
überlegen. In dieser Position ist er so etwas wie der kulinarische Botschafter des Restaurants. Er wählt gemeinsam
mit Patron Eckart Witzigmann die Gastköche aus und reist während des Jahres um die Welt, um die
Spitzenköche in ihrer Heimat zu besuchen, sie persönlich sowie ihr Restaurant kennenzulernen und das Menü
für den Gastkochmonat vorzubereiten.

Daneben garantiert Martin Klein als Leiter des rund 50-köpfigen Ikarus Team für den reibungslosen Ablauf
in der eigenen Küche. Wobei der erklärte Teamplayer hierbei natürlich auf die Unterstützung seiner engsten
Vertrauten, die beiden Küchenchefs Jörg Bruch und Tommy Eder-Dananic sowie Service Chef Matthias Berger,
vertrauen kann.

Freudig stellte Klein in den vergangenen Jahren fest, dass sich die eisernen Grundsätze des Restaurant Ikarus
auch mehr und mehr in der internationalen Hochküche durchsetzen: „Die Herkunft und Erzeugung der
Produkte ist mittlerweile bei sehr vielen Spitzenköchen ein Thema“, sagt Klein und untermauert, was die Gäste
des Restaurant Ikarus im August vom Menü des Ikarus Team erwarten dürfen: „Nur ehrliches Essen ist gutes
Essen.“

Mirko Reeh baut seine Frankfurter Kochschule aus

Er kochte schon in Küchen auf der ganzen Welt und ist trotzdem tief mit seiner Heimat verwurzelt. Wenn er nicht vor der Kamera steht oder an neuen Ideen für seine Kochbücher tüftelt, bringt Mirko Reeh in der Mainmetropole Menschen am Herd zusammen. Mit dem Umbau und der Erweiterung seiner Kochschule in Bornheim im April 2016 schuf der hessische TV-Koch nicht nur Raum für mehr Gäste, sondern baute auch sein Kursangebot in der Mainmetropole aus. Neben Küchenparties und Privat- und Firmenveranstaltungen jeglicher Art bietet der Bad Hersfelder gemeinsam mit externen Experten nun auch eine Vielzahl spannender neuer Kulinarikseminare an.

Schon seit über zehn Jahren bringt Fernsehkoch Mirko Reeh in seiner Frankfurter Kochschule Menschen in ungezwungener Atmosphäre zusammen und führt sie an das Thema Kochen heran. Weil die Nachfrage nach Seminaren zu Foodthemen wächst und auch die Kücheneinrichtung schon ein bisschen in die Jahre gekommen war, musste jetzt etwas Neues her. Im April 2016 hat der gebürtige Bad Hersfelder seine Kochschule im Frankfurter Stadtteil Bornheim auf knapp 200 Quadratmeter ausgebaut. Mit einem Durchbruch hat er die Kochschule und den angrenzenden Private Food Club, kurz PFC, noch enger miteinander verbunden. Wo zuvor das Brickland, das Lego-Restaurant für Kinder, und der PFC nebeneinander betrieben wurden, ist jetzt mehr Platz geschaffen worden für Reehs Wohnzimmerküche, wie er den Private Food Club nennt. So konnte der TV-Koch mit seinem Team die Sitzplätze in dem L-förmigen Raum von vorher 32 auf 60 fast verdoppeln. An den drei großzügig eingerichteten neuen Kochinseln in der angegliederten Kochschule finden jetzt bei Events sogar bis zu 100 Personen Platz. Im Juli wird auch der Außenbereich mit der neuen Grillstation fertiggestellt, an der bei den BBQ-Kursen kräftig gebrutzelt werden kann.

Der Fernsehkoch hat nicht nur mehr Raum geschaffen, sondern die Räumlichkeiten in der Wiesenstraße auch technisch auf den neuesten Stand gebracht und seine Kursauswahl überarbeitet. „Neben allen Umbauten und Neuerungen freue ich mich am meisten, dass wir aufgrund der aktuellen Größe unser Kursangebot ausbauen können. Von Kursen zu veganer oder glutenfreier Ernährung über Gin- und Weintastings bis hin zu Grillkursen, in denen wir auf die jährlichen Trends für den Rost eingehen, ist alles dabei.“ Natürlich gibt der TV-Koch weiterhin die meisten seiner Kurse selbst, um aber alle Themen bestmöglich abzudecken, holt sich Reeh für seine Spezialkurse auch mal die fachmännische Unterstützung von Kollegen dazu.

www.mirko-reeh.com

Kiwano

Die Gurke mit Hörnern

Sie ist gelb-orange, stachelig und hat ein leuchtend grünes Fruchtfleisch, das an Götterspeise erinnert. Die bizarre Kiwano hat ihre Heimat in Afrika südlich der Sahara. Inzwischen wird die Kletterpflanze auch in Portugal, Kenia, Neuseeland, Italien und Israel angebaut.

Die Kiwano hat einen Wasseranteil von 90 Prozent, ist kalorienarm und ballaststoffreich. Zudem enthält sie wichtige Mineralien wie Kalium und Magnesium sowie die Vitamine B und C. Ihr Geschmack ist erfrischend säuerlich mit einer leichten Gurkennote. Die Italiener bezeichnen die Exotin als „Lemonbana“, ein Fantasiewort aus Zitrone und Banane. Dabei gehört die Kiwano ( Cucumis metuliferus ) zu den Kürbisgewächsen und ist mit Melone und Gurke näher verwandt. Die länglich-runde Frucht ist etwa 10 cm lang, 5 cm dick und mit Stacheln bedeckt, die an kleine Hörner erinnern. Daher wird sie auch Hornmelone oder Horngurke genannt.

Vor dem Verzehr wird die Kiwano zunächst gründlich gewaschen. Man isst die Frucht wie eine Kiwi: einfach längs durchschneiden und das geleeartige Fruchtfleisch mit Kernen herauslöffeln. Wer die Kerne nicht mag, passiert das Fruchtfleisch durch ein Sieb. Das ist allerdings mit etwas Aufwand verbunden. Die Schale der Kiwano ist nicht essbar, lässt sich aber gut als dekoratives Gefäß für Salate und Drinks verwenden.

In Obstsalaten wird die Frucht gerne mit Äpfeln, Bananen, Ananas und Nüssen kombiniert. Sie ist ein Hingucker im Eisbecher, Cocktail und auf dem Buffet. Aber auch Desserts, Smoothies und pikante Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten profitieren von dem außergewöhnlichen Aroma.

Die Kiwano ist ganzjährig im Handel erhältlich. Beim Einkauf sind reife unbeschädigte Früchte die beste Wahl, die orange-gelb gefärbt sind und feste Stacheln haben. Bei Zimmertemperatur sind sie wenige Tage haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

aid-Broschüre „Exoten und Zitrusfrüchte“ –
Bestell-Nr. 1281, Preis: 6,50 Euro –
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1281

WineStyle

Als Erik Kohler in 2015 mit der achten WineStyle erstmals im Cruise Center Altona festmachte, tat er das mit gemischten Gefühlen. Heute freut es sich drauf! – eine bessere Kulisse für seine Weinmesse als das rege Treiben des Hamburger Hafens kann er sich gar nicht vorstellen. Am 13. und 14. Februar ist es soweit. Dann können Weine aus aller Welt mit Blick auf vorbeiziehende Ozeanriesen verkostet werden. Auch die Aussteller teilen die Begeisterung und kommen gerne wieder. Über 100 Zusagen aus 10 Ländern kann Hamburg-Fan Erik Kohler, der mit seiner Firma WMS Weinevents & Marketing Services zahlreiche Veranstaltungen rund um den Wein aufs Gleis setzt, bereits verbuchen. „Hamburg und der Wein – das ist einfach ein Traumpaar“ sagt Kohler. Und er weiß: Auch bei den Messebesuchern gibt es viele „Wiederholungstäter“.
 
2015 – Ein abenteuerlicher Jahrgang
Von Seiten der Winzer gibt es viele Signale, die auf einen exzellenten neuen Jahrgang schließen lassen. Der trockene Sommer hat deutliche Spuren hinterlassen. Doch schon heute steht fest: Die Reben haben den Kampf gegen die große Hitze und den fehlenden Regen erfreulich gut gemeistert. In den kerngesunden Trauben, die diesmal sehr klein ausfielen, konzentrierte sich echter Traumstoff: Extraktreich und vielversprechend.  Auch wenn es für große Lobgesänge noch etwas früh sein dürfte – es wird sich so mancher Austeller nicht nehmen lassen, auch seine 2015er mit nach Hamburg zu bringen. Man darf also gespannt sein …
 
Heimat auf der Zunge – Der Trend hält an
Und noch etwas bringt die Erzeuger deutscher Weine zum Jubeln. Denn: Heimat auf der Zunge ist gefragter denn je. Der Trend hält an. Wie viele regionale Produkte feiern auch die Weine aus deutschen Landen die Erfolge, die sie verdienen. Und so hat auch die WineStyle ein deutliches Zeichen gesetzt, denn der Schwerpunkt liegt auf dem Thema „Made in Germany“. Stark vertreten sind die Württemberger, die Franken und Rheinhessen, aber auch Erzeuger aus kleineren Weinregionen präsentieren sich aus Überzeugung in Hamburg. Mit dabei sind 2016 schließlich auch vier Öko-Betriebe aus Baden, Franken, Württemberg und dem Rheingau. Sie alle wissen: Hier trifft man auf ein interessantes und interessiertes Publikum.
 
Die Welt im Weinglas – Auch andere Mütter haben schöne Kinder
Aber was wäre eine Weinveranstaltung in Hamburg ohne den Blick hinaus in die weite Welt der Weine? Zum Beispiel nach Neuseeland und Südafrika, Argentinien und Chile. „Auch andere Mütter haben schöne Kinder“, sagt Kohler. Dabei hat er nicht nur die neue Welt im Blick. Auch aus Europas traditionellen Weinländern kommt viel Gutes, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Die WineStyle bringt auch in 2016 Weine aus Frankreich und Italien, Spanien, Portugal und Österreich. In Deutschland noch wenig bekannt sind die Weine aus Moldau. Unter Kennern finden sie immer mehr Anerkennung. Probieren lohnt sich also.
 
Zum Schluss noch ein Tipp vom Veranstalter  für Menschen, die es lieber etwas ruhiger angehen möchten. Ihnen sei der Messe-Sonntag empfohlen.
 
„WineStyle“
Weinmesse für Genießer im Cruise Center Altona / Hamburg
Van-der-Smissen-Straße 5, 22767 Hamburg
13. und 14. Februar 2016
 
Öffnungszeiten
Samstag, 13. Februar: 12 – 18 Uhr
Sonntag, 14. Februar:  12 – 18 Uhr
 
Eintrittspreis:            EUR 15,00 pro Person, Tageskasse
 
www.WineStyle.de

Christian Henze

Sternekoch entwickelt Premium-Burger für McDonald’s Deutschland

Dass Spitzenköche auch ganz schön wild werden können beweist Christian Henze (47) aus Kempten seit dem 1. Februar 2016. Zum vierten Mal läutet McDonald’s in seinen Restaurants die Saison der „Wilden Küche“ ein. Dieses Mal mit Sternekoch Christian Henze. Er hat außergewöhnliche Premium-Burger entwickelt. Sowohl der Big Double Bacon Cheese als auch der Big Beef Raclette sind regional und saisonal abgestimmt: Die beiden Christian Henze Burger sind passend zu seiner Heimat in Kempten mit Allgäuer Bauernkäse bzw. österreichischem Raclette-Käse belegt. Das hochwertige Simmentaler Rindfleisch stammt zu 100% aus Deutschland. Die „wilde Burger-zeit“ bewirbt McDonald’s im Februar durch einen kreativen TV-Spot, in dem Christian Henze seine Burger-Geschichte erzählt. Außerdem gibt es Rezepte und exklusiven Content zur Produktentwicklung auf www.mcd-wildekueche.de.

Alles Käse? Von wegen. Für die „Wilde Küche“ hat Christian Henze verschiedene Zutaten gewählt, die man in seiner Allgäuer Heimat kennt. Der Kemptener ist bundesweit einer der gefragtesten Köche: 2009 wurde er von 80.000 Food-Fans zum beliebtesten Koch Deutschlands gewählt und gewann den Starcookers Award. Auch seine eigene Kochschule überzeugt: Sie erhielt 2015 den Cooking Together Award als „Beste Kochschule Deutschlands“. Nebenbei hat Christian Henze mittlerweile über 20 Kochbücher geschrieben und ist auch im TV allzeit präsent – zum Beispiel bei Galileo, Anne Will, in der Kocharena oder natürlich wöchentlich in seiner eigenen Show „Iss was?“. Mit seinem breit gefächerten Know-How weiß er auch über regional inspirierte Burger-Kreationen Bescheid.

Wild wird es mit Christian Henze bei McDonald’s zuerst mit dem Big Double Bacon Cheese vom 01. Februar bis zum 24. Februar. Die Besonderheit steckt bei diesem Premium-Burger schon im Namen: Nach dem Motto „Wild auf Geschmack“ gibt es doppelt Bacon, doppelt Beef und doppelt Käse. Die roten Zwiebeln und die Honig-Lavendel-Sauce sind Teil der Zutaten, die passend zum Allgäuer Bauernkäse abgeschmeckt wurden.

Damit das Abenteuer für die Geschmacksnerven aufregend bleibt, folgt ab dem 25. Februar bis zum 16. März der zweite Christian Henze Burger. Der Big Beef Raclette mit Cheesetaler und österreichischem Raclette-Käse ist ebenfalls regional inspiriert. Das Weizenbrötchen mit Käse-Pfeffer-Bestreuung und einer rauchigen Sauce ist würzig abgestimmt. Wie beim Big Double Bacon Cheese folgt McDonald’s auch hier dem Ansatz, so viele Rohwaren wie möglich direkt aus Deutschland zu beziehen. Das Fleisch auf den Premium-Burgern kommt zu 100% von deutschen Simmentaler Rindern. Das Fleisch dieser Rinder findet sich auch auf den Speisekarten von Spitzenrestaurants – perfekt also für die Wilde Küche mit dem Sternekoch, der sich als Kochschul-Inhaber mit dem nachhaltigen Motto identifizieren kann.

Beide Burger aus der Wilden Küche passen perfekt zu den McDonald’s Beilagen-Klassikern: Potato-Wedges mit Sauerrahm-Schnittlauch-Dip und Käsegipfel mit Cranberry-Sauce komplettieren das von Christian Henze inspirierte Burger-Erlebnis. Die Käse und Kartoffel-Snacks sind auch einzeln für den kleinen Allgäu-Appetit zwischendurch zu haben. Als Nachspeise für alle Kombinationsmöglichkeiten empfiehlt Christian Henze eine Kakao-Kirsch-Tasche.

Rheingauer Küchengeschichten

Babba-Schmatz un Kinnerkram, Muffelscher un gude Kuche

Über die Genuss-Region Rheingau sind schon viele Bücher erschienen. Hier kommt eins, das den Rheingauern aus der Seele spricht. Geschrieben mit viel Herzblut von zwei echten Rheingauer Gewächsen sind die „Rheingauer Küchengeschichten“ (erschienen in der Hessen-Reihe des Con Verlags, Hanau) mehr als ein Koch- und Lesebuch. Wer die Rheingauer und ihre Lebensart intensiver kennen und besser verstehen lernen möchte, für den ist dieses kleine Brevier gemacht. Die Rezepte und Geschichten haben die Autorinnen ihren Rheingauer Mitmenschen in vielen Gesprächen – oft beim Wein – entlockt.

Vom Pfarrer bis zur Hausfrau, vom Profi-Koch bis zum Bürgermeister, von der Weinprinzessin bis zur Ordensfrau reicht die Palette der Beiträger. Auch „Hargeloffene“, die ihre Heimat im Rheingau gefunden haben, wurden zugelassen. Sie alle sind kulinarische Zeitzeugen ihrer Heimat und einer Region, die mehr zu bieten hat als Weck, Worscht und Woi. Die üblichen Verdächtigen, von denen man überall und immer wieder liest, wenn es um den Rheingau geht, wird man in diesem Buch vergeblich suchen.

Neben Gaumenschmeichlern und Seelentröstern kommt auch die Rheingauer Mundart nicht zu kurz. Schon die Kapitel-überschriften lesen sich wie eine Einführung in die Alltagssprache der Rheingauer: Vorneweg und Hinnerher, Babba-Schmatz, Kinnerkram und Muffelscher machen Lust, auf Entdeckungsreise zu gehen. Es gibt Riesling-Äpfel und Beerdigungskuchen, Buttermilchsuppe nach Art des Bürgermeisterns, Smoothies und Cräcker aus heimischen Kräutern, Wildburger im EBS (European Business School) Style, Forellenklößchen, die auch Nicht-Fisch-Essern schmecken, geadelte Reste, saure Grumpere , Basilikum Käse und sogar das Zisterzienser Brot ist im Buch zu finden.
Beide Autorinnen wurden im Rheingau geboren und sind von Herzen gerne hier zu Hause. Ihre Rezept- und Geschichten-Sammlung wächst täglich – auch wenn Lydia Malethon und Sabine Fladung im richtigen Leben eher die elektronische Feder als den Kochlöffel schwingen. In ihrer Freizeit wird jedoch mit Lust und Liebe gekocht – und dazu immer Wein getrunken. Meistens ist Riesling aus dem Kulturland Rheingau im Glas und im Spiel.

Bibliografische Angaben:
„Rheingauer Küchengeschichten – Lieblingsrezepte aus unserer Heimat“, 156 Seiten, Hardcover, EUR 9,90. Cocon Verlag, Hanau, ISBN 978-3-86314-306-0 , Format 113 x 180

Gerhard Passrugger

Gerhard Passrugger ist viel gereist: Österreich, London, Sydney, Hong Kong, Shanghai, Tokio – aber wie Heimat fühlen sich alle Orte für ihn an. „Asien hat so viel zu bieten, sowohl im Berufsleben als auch im Alltag. Die Städte, Orte und Menschen sind absolut verschieden, aber im positiven Sinne. Allein Tokio ist mehr als vielschichtig und kontrastreich. Ich könnte Bücher mit meinen Erfahrungen füllen“, so der gebürtige Österreicher. Mit jungen 14 Jahren startete er seine Kochkarriere in seiner Heimatstadt Salzburg, bevor es ihn vor 17 Jahren in die weite Welt zog. Nach Aufenthalten unter anderem im Grand Hyatt Hong Kong und dem Park Hyatt Shanghai leitet Gerhard Passrugger nun das Food und Beverage Team des Andaz Tokyo Toranomon Hills und sorgt als Executive Chef für wahre Gaumenfreuden im jungen Luxushotel. Ihm zur Seite steht mit Gregor Streun ein Landesnachbar: Der gebürtige Franke und erfahrene Koch unterstützt als Executive Sous Chef das Küchenteam seit 2014.

Ganz im Sinne der Andaz-Philosophie, den Gast wie einen Freund daheim zu begrüßen, bringt das deutschsprachige Duo ein Stück Heimat nach Japan: Gerichte wie das im Römertopf gebackene Yamanashi Kräuter-Huhn (Rezept siehe Seite 3) oder geschmorte Schweinebäckchen in Biersoße gehören mittlerweile zu den Klassikern auf der Speisekarte des Restaurants Andaz Tavern, das im 51. Stock des imposanten Gebäudes einen atemberaubenden Ausblick auf die Millionenstadt eröffnet.
Serviert werden west-östliche Gerichte mit frischen, lokalen Zutaten. „Es geht nicht darum, nur Produkte zu verwenden, die man schon aus Europa kennt. Gerade hier in Tokio ist die Auswahl und Vielfalt immens. Als der Händler zum ersten Mal kam, habe ich gedacht, ich träume. Ich bin überzeugt davon, dass man als erfahrener und internationaler Koch die Zutaten seiner Region kennen sollte und ihnen auch einen Platz auf der Karte einräumen muss. Es gibt keine Produkte, mit denen man nicht kochen kann – es erfordert höchstens Mut und Ideenreichtum, um aus ihnen ein schmackhaftes Gericht zu zaubern“, so Gerhard Passrugger. Der Österreicher versteht sein Handwerk weniger als Beruf, sondern eher als Berufung. Dass er dabei auch über den Tellerrand hinausblickt, zeigt sein neustes Genussprojekt: Gemeinsam mit Gregor Streun präsentiert das Andaz Tokyo Toranomon Hills vom 18. September bis zum 1. November 2015 eine japanische Ausgabe des Münchener Oktoberfestes. Serviert werden Klassiker wie Schweinshaxe oder Schweinsbraten mit Sauerkraut, Obatzda und Laugengebäck. „Das Oktoberfest ist kein neues Festival für den japanischen Raum – viele Bierfreunde kennen das weltbekannte Format bereits. Wir haben durch das kulinarische und gastronomische Angebot eine perfekte Ausgangslage in Tokio. Zudem züchten japanische Farmer hervorragendes Schweinefleisch – passend für unsere Gerichte! Und mit unserem lässigen Restaurant BeBu haben wir den perfekten Ort, um bayerisches Essen und Bier gebührend zu feiern.“

Das Oktoberfest im Restaurant BeBu findet bis zum 1. November 2015 täglich zwischen 17 und 10.30 Uhr statt. Die Preise entsprechen dem Münchner Dependant: Appetizer und Vorspeisen starten ab 7 Euro, Hauptgerichte ab 12 Euro.

Insider Guide NYC: Corona, Queens

Queens – der derzeit angesagteste Bezirk von New York City

Corona liegt direkt an der Subway-Linie 7, deren Erweiterung am gestrigen Sonntag feierlich eingeweiht wurde. Die Untergrund-Station Hudson Yards in Manhattan an der Ecke 34. Straße und 11. Avenue ist die erste Neueröffnung seit über 20 Jahren und verbindet nun die wachsende Westseite Manhattans mit dem angesagten Queens. Locals geben im monatlichen Insider Guide des New Yorker Tourismusbüros ihre Geheimtipps für dieses lebendige Viertel preis. Die Dokumentation und Infos zu weiteren Highlights der Gegend einschließlich einer Karte finden sich unter www.nycgo.com/insiderguides.

Marty Markowitz, Vizepräsident der Abteilung “Borough Promotion and Engagement” bei NYC & Company empfiehlt: „Besucher sollten auf keinen Fall das unglaubliche Gastroangebot, die kulturellen Institutionen auf Weltklasseniveau und die Spitzenevents des Viertels verpassen.“

Corona entdecken wie ein Einheimischer
Kunst & Kultur:
Der Queens Zoo ist die Heimat von Pumas, Papageien, Brillenbären, Bisons, Seelöwen und vielen anderen exotischen Tieren.
Nur wenige Schritte vom Queens Zoo entfernt befindet sich die New York Hall of Science, ein Wissenschafts- und Technologiezentrum, in dem Kinder und Familien innovative und interaktive Exponate spielerisch entdecken. Bis zum 31. Oktober sind „Wellen“ das Thema.
Tipp: Connected Worlds – ein Video auf der Website vermittelt einen ersten Eindruck, wie Zauber durch Technik vermittelt werden kann.
In der Nähe des Wahrzeichens Unisphere im Flushing Meadows Corona Park bietet das Queens Theatre eine Reihe Aufführungen der darstellenden Künste – von Theater über Tanz und Konzert bis hin zu diversen kulturellen Programmen. Im Oktober im Programm: Jessica Lang Dance.
Das kürzlich renovierte Queens Museum beherbergt eine vielfältige Sammlung an Kunstwerken sowie Robert Moses “Panorama der Stadt New York”, ein Modell der fünf Stadtbezirke. Tipp: Die Tiffany Ausstellung – hier findet man Glas- und Lampenkunst, der man nicht nur nah kommt, sondern auch ihre Geschichte in Zusammenhang mit New York kennenlernt.
Das Louis Armstrong House Museum, wo die Jazz-Legende und seine Frau fast 30 Jahre lebten, widmet sich den Leistungen Armstrongs und seiner Bedeutung für die Welt des Jazz.

Essen & Trinken:
Leos Latticini (bei den Einheimischen besser als „Mamas“ bekannt) befindet sich in einem seit 80 Jahren bestehenden, dreifassadigen Gebäude und beherbergt einen Laden, der ebenso lange für seine freundlichen Besitzer, die leckeren Sandwiches, frische Pasta und handgemachten Mozzarella bekannt ist.
Die pulsierende Tortilleria Nixtamal bietet authentische mexikanische Küche mit Tortillas, die täglich frisch zubereitet werden.
Besucher, die Lust auf authentische kubanische Küche haben, gehen ins Rincon Criollo, ein Familienbetrieb, der traditionelle kubanische Gerichte nach Rezepten seiner ursprünglichen Heimat Havanna zubereitet.
Mit mehr als 20 verschiedenen Füllungen ist das Empanadas Café der richtige Ort für einen dieser knusprigen Leckerbissen.
Eine Reise nach Corona ist nicht komplettiert ohne den Genuss eines Nachtischs in der El Hornero Bakery, einer kolumbianischen Bäckerei, und ohne den Besuch des Lemon Ice King of Corona. Dort können Besucher seit über 60 Jahren handgemachtes italienisches Eis aus echten Früchten in etwa 40 Geschmacksrichtungen schlemmen. Die Eisdiele ist übrigens im Vorspann der Serie King of Queens zu sehen.

Freizeit im Freien:
Einer der größten Parks in NYC, der Flushing Meadows Corona Park, war 1939 und 1964 Schauplatz der Weltausstellung. Heute ist es ein Naherholungsgebiet, wo man Sport betreibt oder einfach entspannt.
The Queens Botanical Garden am östlichen Ende des Parks ist mit seinen riesigen Waldflächen, Feuchtgebieten, Wiesen und Gärten gilt bei Einheimischen und Besuchern als beliebter Ort zum Entspannen. Bis zum 20. September findet dort noch die Reihe Shakespeare in the Garden statt. Aufgeführt wird die Komödie A Midsummer Night’s Dream.
Das USTA Billie Jean King National Tennis Center wurde aufgrund der Ausrichtung der US Open-Tennismeisterschaften jedes Jahr im Sommer bekannt. Dort finden das ganze Jahr über auch kleinere Turniere statt ab. Wenn keine Turniere stattfinden, können Tennisfans die Plätze für den eigenen Gebrauch mieten.

Eine Vielzahl an Hotel-Optionen, die jedem Budget und Geschmack entsprechen, können Reisende problemlos länger in Queens, New York bleiben. Die besten verfügbaren Preise erfährt man unter www.nycgo.com/hotels. Buchungen sind über den exklusiven Hotelbuchungspartner von NYC & Company, Booking.com, möglich.