Piper-Heidsieck international prämiert

Decanter World Wine Awards, International Wine Challenge, Concours Mondial de Bruxelles – es gibt kaum einen Weinwettbewerb, auf dem Piper-Heidsieck in den vergangenen Jahren nicht ausgezeichnet wurde. Und auch aktuell kann das Champagnerhaus aus Reims wieder zahlreiche Ehrungen verzeichnen. Das Resultat langjähriger, harter Arbeit, denn Kellermeister Régis Camus, der die Produktion seit 2002 leitet, setzt auf erstklassige Grundprodukte und konsequent hohe Qualität.

„Ich habe die Position als Kellermeister vor mehr als zehn Jahren angetreten, um die Champagner von Piper-Heidsieck an die internationale Spitze zu bringen. Wir haben viel verändert, und der Erfolg der letzten Jahre gibt uns Recht“, so Régis Camus. Der Kellermeister, der seit 1994 für Piper-Heidsieck tätig ist, wurde 2012 zum sechsten Mal in Folge von der anspruchsvollen Jury der IWC London zum „Sparkling Winemaker of the Year“ gewählt – ein einzigartiger Erfolg in der Geschichte der Champagne. Auch die Schaumweine, die unter Camus‘ Leitung entstehen, werden regelmäßig ausgezeichnet: Die kürzlich präsentierte Prestige Cuvée Rare 2002 erhielt im Wine Spectator 95 von 100 Punkten, MUNDUSvini 2012 zeichnete sie mit der großen Goldmedaille aus, und der Weinführer Gilbert & Gaillard vergab 97 von 100 Punkten. Weinblogger Niko Rechenberg setzte den Rare 2002 auf Platz eins seiner Schaumwein-Top-Ten „Kollektionen des Jahres 2012“, und der Piper-Heidsieck Brut, seit mehr als 200 Jahren das Aushängeschild des Hauses, findet sich als einziger Non-Vintage-Champagner auf der aktuellen Wine Spectator Top 100 Liste.

Bei der Produktion legt Camus vor allem Wert auf hochwertige Grundprodukte: Neben den Trauben aus Piper-Heidsiecks eigenen Lagen verarbeitet er Trauben aus verschiedenen Bezirken der Champagne. Dabei orientiert er sich häufig in die südliche Champagne Richtung Burgund, denn dort finden sich Reben mit einem besonders kräftigen Aroma. Sie geben den Schaumweinen außergewöhnliche Tiefe und Charakter. Zugekauft wird fast ausschließlich von Weinbauern, mit denen Piper-Heidsieck eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet.

Das 1785 gegründete Champagnerhaus befindet sich in einem Spannungsfeld aus Tradition und Moderne: Eigene, 15 Kilometer lange und mehr als 2000 Jahre alte romanische Kreidekeller stehen einem fast futuristisch anmutenden Firmensitz mit kubistischen Formen, Glas und viel freier Fläche gegenüber. Die Keller bieten mit einer beständigen Temperatur von 10 Grad und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit optimale Reifebedingungen für den charaktervollen Brut, den würzigen Rosé Sauvage, die halbtrockene Cuvée Sublime und die erlesene Prestige Cuvée Rare. Oberhalb befindet sich eine drei Hektar große Parkanlage mit stylishem Art-Deco-Besucherpavillon. Auch bei der Produktion selbst spielt Design eine wichtige Rolle: Die Verarbeitungshalle ist ein gelungenes Zusammenspiel aus warmem Holz und Edelstahl und wurde von Ferruccio Laviani, Architekt und Gründer der Designmarke Kartell, und seinem Kollegen Jaques Ferrier entworfen.

Weitere Informationen: www.piper-heidsieck.com

Matthias Stolze

Nach fünf erfolgreichen Jahren in der Yachthafenresidenz Hohe Düne stellt sich Küchendirektor Tillmann Hahn zum Jahresende neuen Herausforderungen und wird zukünftig ein gastronomisches Projekt in der Region vorbereiten.

Küchenchef im mehrfach ausgezeichneten Gourmetrestaurant „Der Butt“ ist nun Matthias Stolze, der bereits die hoteleigenen Restaurants „Brasserie“ und „Newport Fisch“ leitete und der seit Januar dieses Jahres gemeinsam mit Tillmann Hahn einen nahtlosen Wechsel als Küchenchef im Butt vorbereiten konnte.

Matthias Stolze (30) hat einen engen Bezug zur Region. Er ist gebürtiger Mecklenburger und lebt mit Frau und Sohn in Rostock. Vor seinem Wechsel in die Yachthafenresidenz Hohe Düne absolvierte er seine Ausbildung im Munkmarscher Fährhaus auf Sylt und sammelte umfangreiche Erfahrungen in Sternerestaurants wie im Gourmet Restaurant „Friedrich Franz“ im Kempinski Hotel Heiligendamm, im Restaurant „Le Val d’Or“ in Johann Lafer’s Stromburg und in Joachim Wisslers Restaurant „Vendome“ im Grandhotel Schloss Bensberg.

„Meine Philosophie ist Heimatküche, Bestes aus der Region auf klassischer Basis mit nordischen Akzenten und originellen Geschmackskombinationen. Dennoch sollen Zutaten nur den Geschmack der Grundprodukte fördern und nicht überdecken.“

„Tillmann Hahn hat wesentlich zur positiven Entwicklung der hauseigenen Gastronomie – der Restaurants Brasserie‚ Da Mario, Newport Fisch und Amarillo Steak und vor allem des Gourmet-Restaurants Der Butt –  beigetragen“, so Hoteldirektor Harald Schmitt im Gourmet Report Gespräch. „Mit Matthias Stolze haben wir einen jungen, kreativen Koch, der sechs Jahre an der Seite von Tillmann Hahn kochte und dem wir nun gern die Verantwortung übertragen möchten.“ Wie viele Sterneköche arbeitet auch Tillmann Hahn mit CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche – Kochmesser .

www.tillmann-hahn.de/
www.hohe-duene.de

Schlemmer Atlas 2010

Mit dem „Schlemmer Atlas 2010“ sicher zum nächsten Wunschrestaurant

Heiß ersehnt und ab sofort im Handel – der Schlemmer Atlas 2010. Aktuell und zuverlässig haben die „Vorkoster“ des Gourmetführers wieder einen 958-seitigen Überblick über die 3.929 Restaurants aus Deutschlands, Belgiens, dem Elsass, Österreich, der Schweiz, Luxemburg, der Niederlande und Südtirol zusammengestellt.

In der 36. Auflage des Schlemmer Atlas haben die Dortmunder Gourmetexperten wieder eine große Anzahl an gastronomischen Entdeckungen vom kleinen Restaurant über gutbürgerliche Gasthäuser bis hin zum bekannten Gourmettempel zu bieten. Für alle die Leser, die einfach Lust auf gute Küche oder ein Menü vom Fernsehkoch haben, ist der „Schlemmer Atlas 2010“ wieder ein Begleiter durch die europäische Gastronomielandschaft.

Auch an den kulinarischen Vielflieger wurde gedacht. Als Auskopplung aus dem „Schlemmer Atlas“ und toller Zusatznutzen, erscheint ab sofort neu die „Edition Airlines & Schiffe“ aus der Serie „Der kleine Schlemmer und Schlummer Atlas“. Das Booklet liegt dem Guide bei und präsentiert neben 25 Airlines auch 41 Kreuzfahrtschiffe vom Luxusliner bis hin zum Clubschiff.

„Die besten Köchinnen“ präsentieren sich auch 2010 wieder mit einer eigenen Seite im Schlemmer Atlas. Dabei sind der Redaktion 18 (-3 zum Vorjahr) Damen besonders aufgefallen. Neben bekannten Namen wir Cornelia Poletto, dem Star aus Österreich Johanna Maier und Léa Linster sind auch kulinarische Highlights bei Leonore Henschel, Michaela Peters, Vreni Giger und den weiteren begnadeten Kolleginnen zu erwarten.

Die Kernleistung des Buches ist auch dieses Jahr wieder der umfangreich bebilderte und alphabetisch sortierte Städteteil. Die Tester, die für den Schlemmer Atlas 2010 arbeiten, haben nachweislich alle unter den 100 besten Köchen Deutschlands gekocht und sind mindestens Küchenmeister. Unter der Leitung von Hans Böddicker haben diese Fachleute zur Ausgabe 2010 genau 3.929 Restaurants aus acht Ländern überprüft, kommentiert und bewertet. 25 der Häuser (+4 zum Vorjahr) erreichten dabei die Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln.

Für Genießerinnen und Genießer finden sich im Schlemmer Atlas 2010 wieder vielfältige Informationen – von Öffnungszeiten über Preisniveau bis hin zu Haus-Spezialitäten. Die Orientierung wird erleichtert durch zahlreiche Stadtpläne und das anerkannte Bewertungssystem von einem bis fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffel.

Den „Besten der Besten“ widmet sich der redaktionelle Vorspann des Guides. Ausführliche Portraits über die Preisträger der von der Schlemmer Atlas Redaktion verliehenen Auszeichnungen Genießer-, Aufsteiger-, Sommelier-, ausländisches Restaurant-, Pâtissier-, Oberkellner-, Bar-, Weingut- und Gastronom des Jahres und eine Übersicht über die 25 Spitzenköche können in gewohnter Qualität nachgelesen werden

Der Schlemmer Atlas wird auch 2010 wieder von den Prädikatsweingüter VDP, der Sommelier-Union Deutschland e.V., Eurotoques, Südtirol Marketing und dem Verein zur Förderung der Tafelkultur e.V. empfohlen.

Statistik

* 3.929, Einträge insgesamt (+4 zum Vorjahr)

* 2.834, Restaurants in Deutschland (-3 zum Vorjahr)

* 131, Restaurants im Elsass (+21 zum Vorjahr)

* 39, Restaurants in Luxemburg (-4 zum Vorjahr)

* 260, Restaurants in den Niederlanden (-5 zum Vorjahr)

* 275, Restaurants in Österreich (-5 zum Vorjahr)

* 83, Restaurants in Südtirol (+4 zum Vorjahr)

* 285, Restaurants in der Schweiz (+2 zum Vorjahr)

* 23, Restaurants in Belgien (-2 zum Vorjahr)

* 48, Seiten Kartographieteil

* 47, Stadtpläne (-1 zum Vorjahr)

25
(+4 zum Vorjahr) Restaurants mit 5 Schlemmer Atlas-Kochlöffeln (höchste Bewertung): Restaurants mit einer der besten Küchen – Erstklassige Qualität und Frische der verwendeten Produkte. Höchste Kreativität und Professionalität bei der Zubereitung und Präsentation der Speisen. Perfekte Garzeiten bei großer Harmonie der Speisen und Menüfolgen. Ausgewählte passende Weine mit fachmännischer Beratung. Erstklassiger Service bei dementsprechender Atmosphäre.

69
(+2 zum Vorjahr) Restaurants mit 4 Schlemmer Atlas-Kochlöffeln: Restaurants mit einer hervorragenden Küche – Erstklassige Grundprodukte. Hohe Kreativität und Qualität bei bestmöglicher Zubereitung und exakter Garzeit. Gerühmte und einfallsreiche Zubereitung der Speisen. Ausgewählte große Weine. Ausgezeichneter Service bei dementsprechender Atmosphäre.

436
(+35 zum Vorjahr) Restaurants mit 3 Schlemmer Atlas-Kochlöffeln: Restaurants mit einer sehr guten Küche – Sehr gute Qualität der Grundprodukte, ideenreiche Zubereitung und exakte Garzeiten sowie ausgesuchte Weine. Gepflegte Atmosphäre mit entsprechendem Service.

2.151
(+ 97 zum Vorjahr) Restaurants mit 2 Schlemmer Atlas-Kochlöffeln: Restaurants mit einer guten Küche – Gute bis sehr gute Qualität bei vielfältiger Zubereitung der Grundprodukte. Gepflegte Getränke, guter Service bei angenehmer Atmosphäre.

1.248
(-130 zum Vorjahr) Restaurants mit 1 Schlemmer Atlas-Kochlöffel: Empfehlenswerte Küche – Ambitionierte Küche mit gutem Angebot, teils mit empfehlenswerter regionaler Küche

1.794
(+10 zum Vorjahr) Restaurants hervorhebenswert in ihrer Kategorie (Pfeil)

369
(-92 zum Vorjahr) Restaurants neu aufgenommen

Die 36. Ausgabe des Schlemmer Atlas wurde im Rahmen der „12. Busche Gala“ am 19.10.2009 im Excelsior Hotel Ernst in Köln der Öffentlichkeit vorgestellt. Traditionsgemäß entstand auch diese Ausgabe wieder in Kooperation mit dem Haus Aral.

Ab Oktober 2009 im Buchhandel und an den Aral Tankstellen:
Schlemmer Atlas 2010. Ein Wegweiser zu rund 4.000 Restaurants in Deutschland, Belgien, Elsass, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Südtirol und Schweiz. Geprüft und benotet. 958 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, 48 Seiten Kartographie, 47 Stadtpläne, Hardcover in Fadenheftung. 16,0 x 23,0 cm, 36. Auflage, ISBN 978-3-89764-310-9 , € 29,95 [D] / € 30,80 [A] / sFr. 52,30

Im Internet:
www.schlemmer-atlas.de

Tim Mälzer kocht!

NDR, Dienstag, 29.09. um 13:00 Uhr

Tim Mälzer kocht!

Thema: Paprika

Hamburg: Ein Hauch mediterraner Balkanflair durchzieht Tim Mälzers Kochstudio, wenn er einen weiteren Klassiker der Küche zubereitet: gefüllte Paprika. Doch bereits bei der Wahl der Grundprodukte will der Meister der einfachen Gerichte seine Zuschauer inspirieren. Er wählt rote Spitzpaprika und füllt diese u. a. mit Datteln, Mandelbättern, Pizzatomaten, Fenchelsaat und natürlich Hackfleisch. Und so wird ein Klassiker, dessen Ursprung eher in der Küche des Balkans zu finden ist, wieder völlig neu entdeckt. Dazu passt ein frischer Mälzerscher Gemüseeintopf, eine Minestrone.

Ein Hauch mediterranen Balkanflairs durchzieht Tim Mälzers neues Kochstudio, wenn er einen weiteren Klassiker der Küche zubereitet: gefüllte Paprika. Doch bereits bei der Wahl der Grundprodukte will der Meister der einfachen Gerichte seine Zuschauer inspirieren. So wählt er rote Spitzpaprika und füllt diese u. a. mit Datteln, Mandelblättern, Pizzatomaten, Fenchelsaat und natürlich Hackfleisch. Und so wird ein Klassiker, dessen Ursprung eher in der Küche des Balkans zu finden ist, wieder völlig neu entdeckt. Dazu passend ein frischer Mälzerscher Gemüseeintopf „Minestrone“.

Tim Mälzer kocht!

ARD, Samstag, 19.09. um 15:30 Uhr

Tim Mälzer kocht!

Thema: Heute: Gefüllte Paprika und Minestrone

Ein Hauch mediterranen Balkanflairs durchzieht Tim Mälzers neues Kochstudio, wenn er einen weiteren Klassiker der Küche zubereitet: gefüllte Paprika. Doch bereits bei der Wahl der Grundprodukte will der Meister der einfachen Gerichte seine Zuschauer inspirieren. So wählt er rote Spitzpaprika und füllt diese u. a. mit Datteln, Mandelblättern, Pizzatomaten, Fenchelsaat und natürlich Hackfleisch. Und so wird ein Klassiker, dessen Ursprung eher in der Küche des Balkans zu finden ist, wieder völlig neu entdeckt. Dazu passend ein frischer Mälzerscher Gemüseeintopf „Minestrone“.

Hamburg: Ein Hauch mediterraner Balkanflair durchzieht Tim Mälzers Kochstudio, wenn er einen weiteren Klassiker der Küche zubereitet: gefüllte Paprika. Doch bereits bei der Wahl der Grundprodukte will der Meister der einfachen Gerichte seine Zuschauer inspirieren. Er wählt rote Spitzpaprika und füllt diese u. a. mit Datteln, Mandelbättern, Pizzatomaten, Fenchelsaat und natürlich Hackfleisch. Und so wird ein Klassiker, dessen Ursprung eher in der Küche des Balkans zu finden ist, wieder völlig neu entdeckt. Dazu passt ein frischer Mälzerscher Gemüseeintopf, eine Minestrone.

Fernsehköche

Geht es Ihnen auch so wie mir? Kaum hat man die Programmtaste der
Fernbedienung gedrückt, sieht man schon wieder einen bekannten
Küchenchef beim Vorführen eines seiner neuesten Rezepte.
Waren es vor einigen Jahren noch Talkshows oder Ärzteserien, die einen
manchmal schon etwas den Nerv raubten, so ist es jetzt das Kochen im TV.

Dabei bin ich selbst gelernter Koch. Keine Frage, ich übe meinen Beruf
auch nach über dreißig Jahren noch immer mit Leidenschaft aus, aber so
langsam kann ich einen guten Freund, einen Kripobeamten, verstehen, der
sich immer wunderte über dieses immense Interesse der Fernsehzuschauer
an der Verbrechensaufklärung via TV.

Da werden in Windeseile Schälchen um Schälchen in die Pfanne gekippt,
die Herstellung der vorbereiteten Zutaten und die verwendeten
Fachbegriffe werden, wenn überhaupt, nur kurz erklärt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein durchschnittlich begabter
Hobbykoch allzu viel mit diesen Rezepten anfangen kann.
Manchmal scheint es mir, diese Häufung der Kochsendungen besonders im
Rahmen von Nachmittagsmagazinen der dritten Programme dient eher der
besseren kulinarischen Versorgung von Fernsehredakteuren und
Moderatoren, die der hauseigenen Kantine langsam überdrüssig sind.
Und all die Mälzers, Lafers und Bioleks haben, fürchte ich, wohl mehr
die Auflagezahlen ihrer Kochbücher im Auge als die tatsächliche
Verbesserung des kulinarischen Allgemeinwissens.

Einerseits freut es mich als Koch und Feinschmecker natürlich, wenn
durch diese Sendungen die Lust am guten Essen geweckt wird, aber
andererseits würde ich mir manchmal wünschen, und gute Freunde stimmen
mir da zu, dass statt allzu vieler kurzer Sendungen mal lieber einige
wenige, dafür ausführlicher präsentierte Kochshows gezeigt würden. Und
zwar nicht im Sinne der „Born to cook Show“ mit ihren lustigen Spielchen.

In der heutigen Zeit mit ihrer unseligen „Geiz ist geil“ Mentalität wäre
es viel schöner, wenn die Zuschauer einmal die Herstellung
traditioneller Gerichte gezeigt bekämen, in Verbindung mit fachlichen
Tipps für den richtigen Einkauf der dazu nötigen Grundprodukte.
Selbst begeisterte Hobbyköche, die komplizierteste asiatische
Schickimicki-Rezepte aus dem zu Weihnachten erhaltenen Kochbuch
nachkochen, haben ja kaum noch Ahnung, wie man simple Frikadellen oder
Rinderrouladen ohne Hilfe diverser „Fix für…“ Produkte fachgerecht
herstellt. Aber genau dies wäre nötig, um den normalen Konsumenten
endlich wieder von der immensen Wichtigkeit des Einkaufs bester
Grundprodukte zu überzeugen.

Wir alle, egal ob wir zu Hause oder im Restaurant, Kantine etc. essen
oder ob wir dort als Köche tätig sind, leiden ja seit langem unter der
ständigen Verschlechterung der Qualität von Fleisch, Obst und Gemüse.
Und deshalb wünsche ich mir einen Fernsehkoch, der einmal ohne die
gnadenlose Hetze der Sendezeitbeschränkung zuerst auf den Wochenmarkt
geht, saisongerechte Grundprodukte fachgerecht auswählt und in Ruhe
Tipps für deren Einkauf gibt, bevor er in der Studioküche in Echtzeit
gute Hausmannskost kocht.

Das würde mehr bringen, als die ganzen noch so gut gemeinten
raffinierten Kreationen der Starköche! Hans Pürstner

Die Sendungen der TV-Köche: www.tv-koch.de

Schlemmer Atlas 2008 – 34. Auflage des Restaurantguides

Schlemmer Atlas 2008 – „Große Küche“ und „Die besten Köchinnen 2008“ stehen im Mittelpunkt. Zuverlässig, aktuell und kritisch – so präsentiert sich auch dieses Jahr der 992-seitige Blick auf die Gastronomielandschaft Deutschlands, Belgiens, des Elsass, Österreichs, der Schweiz, Luxemburgs, der Niederlande und Südtirols.

Auch in der mittlerweile 34. Auflage des Klassikers „Schlemmer Atlas“ haben die Dortmunder Gourmetexperten wieder eine Fülle an gastronomischen Entdeckungen vom kleinen Restaurant über gutbürgerliche Gasthäuser bis hin zum bekannten Gourmettempel zu bieten. Für alle diejenigen, die einfach Lust auf gute Küche oder und ein Menü vom Fernsehkoch haben oder der Leser, der den Tipp zum kamerascheuen Eigenbrödler sucht, ist der „Schlemmer Atlas 2008“ wieder wertvoller Begleiter durch die europäische Gastronomielandschaft.

Ein besonderes Augenmerk richtet die Redaktion des „Schlemmer Atlas“ in diesem Jahr mit dem extra Kapitel „Die besten Köchinnen 2008“ auf die kreativen und kulinarischen Höchstleistungen der wenigen Köchinnen in der Gastronomie. Dabei sind der Redaktion 16 Damen besonders aufgefallen. Neben bekannten Namen wir Lea Linster, Cornelia Poletto und Johanna Maier empfiehlt der „Schlemmer Atlas“ unbedingt auch kulinarische Besuche bei Melanie Woltemath-Kühn, Anna Sgroi, Erike Bergheim, Katja Burgwinkel, Ulrike Stoebe, Lisl Wagner-Bacher und weiteren sieben Kolleginnen.

Ein besonderer Leckerbissen des „Schlemmer Atlas 2008“ ist der Teil „Schokoladen im Test“. Von Experten getestet und benotet, kann der Leser zu 51 süßen Verführungen von Milchschokolade bis Zartbitterschokolade Testergebnisse abrufen.

Eine feste Größe innerhalb des „Schlemmer Atlas“ ist das Kapitel „Airlines im Test“. Dieses Jahr wurden wieder 24 Fluggesellschaften in Punkto kulinarischer Qualität und Service unter die Lupe genommen. Die Neuerungen bei Singapore Airlines sind erneut beeindruckend und verdienen nach den Jahren 2004 und 2007 erneut die höchste Anerkennung „Airline des Jahres“.

Auch das „Käselexikon“ ist wieder Bestandteil des „Schlemmer Atlas 2008“. Hier werden bekannte und weniger bekannte Käsesorten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol bebildert vorgestellt.

Die Kernleistung des Buches ist auch dieses Jahr wieder der umfangreich bebilderte alphabetische Ortsteil aus. Die Tester, die für den „Schlemmer Atlas 2008“ arbeiten, haben nachweislich alle unter den 100 besten Köchen Deutschlands gekocht und sind mindestens Küchenmeister. Unter der Leitung von Hans Böddicker haben diese Fachleute zur Ausgabe 2008 genau 4.022 Restaurants aus acht Ländern geprüft, kommentiert und bewertet. 18 der Häuser erreichten dabei die Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln.

Für Genießerinnen und Genießer finden sich im „Schlemmer Atlas 2008“ wieder zahlreiche und vielfältige Informationen – von Öffnungszeiten über Preisniveau bis hin zu Haus-Spezialitäten. Die Orientierung wird erleichtert durch zahlreiche Stadtpläne und das anerkannte und sehr geschätzte System der bis zu fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffel.

Auch dieses Jahr verleiht der Busche Verlag anlässlich der Neuerscheinung zahlreiche Auszeichnungen für herausragende kulinarische Leistungen, die der Interessierte natürlich im Buch selbst nachlesen kann. Dazu gehören die Preise für die Spitzenköche, den Aufsteiger, den Sommelier, das Ausländische Restaurant, den Pâtissier, den Oberkellner und der Bar des Jahres.

Empfohlen wird der Gourmetführer aus dem Haus des Busche Verlags von der Sommelier-Union Deutschland e.V., Eurotoques und Südtirol Marketing.

Statistik
4.022 Einträge insgesamt
2.956 Restaurants in Deutschland
106 Restaurants im Elsass
46 Restaurants in Luxemburg
262 Restaurants in den Niederlanden
287 Restaurants in Österreich
73 Restaurants in Südtirol
266 Restaurants in der Schweiz
26 Restaurants in Belgien
48 Seiten Kartographieteil
43 Stadtpläne

18 Restaurants ausgezeichnet mit fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln (höchste Bewertung): Restaurants mit einer der besten Küchen – Erstklassige Qualität und Frische der verwendeten Produkte. Höchste Kreativität und Professionalität bei der Zubereitung und Präsentation der Speisen. Perfekte Garzeiten bei großer Harmonie der Speisen und Menüfolgen. Ausgewählte passende Weine mit fachmännischer Beratung. Erstklassiger Service bei dementsprechender Atmosphäre.

63 Restaurants mit vier Schlemmer Atlas-Kochlöffeln: Restaurants mit einer hervorragenden Küche – Erstklassige Grundprodukte. Hohe Kreativität und Qualität bei bestmöglicher Zubereitung und exakter Garzeit. Gerühmte und einfallsreiche Zubereitung der Speisen. Ausgewählte große Weine. Ausgezeichneter Service bei dementsprechender Atmosphäre.

383 Restaurants mit drei Schlemmer Atlas-Kochlöffeln: Restaurants mit einer sehr guten Küche – Sehr gute Qualität der Grundprodukte, ideenreiche Zubereitung und exakte Garzeiten sowie ausgesuchte Weine. Gepflegte Atmosphäre mit entsprechendem Service.

1.842 Restaurants mit zwei Schlemmer Atlas-Kochlöffeln: Restaurants mit einer guten Küche – Gute bis sehr gute Qualität bei vielfältiger Zubereitung der Grundprodukte. Gepflegte Getränke, guter Service bei angenehmer Atmosphäre.

1.685 Restaurants mit einem Schlemmer Atlas-Kochlöffel: Empfehlenswerte Küche – Ambitionierte Küche mit gutem Angebot, teils mit empfehlenswerter regionaler Küche

31 Restaurants mit Teller-Symbol: Restaurants mit ordentlicher Küchenleistung

1.870 Restaurants hervorhebenswert in ihrer Kategorie (Pfeil)

459 Restaurants neu aufgenommen

Der Busche Verlag stellt die 34. Ausgabe seines Gourmetführers im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im The Ritz-Carlton, Wolfsburg am 15.10.2007 der Öffentlichkeit vor. Traditionsgemäß entstand auch diese Ausgabe wieder in Kooperation mit dem Haus Aral.

Ab sofort im Buchhandel und an den Aral Tankstellen:
Schlemmer Atlas 2008. Ein Wegweiser zu über 4.000 Restaurants in Deutschland, Belgien, Elsass, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Südtirol und Schweiz. Geprüft und benotet. 992 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, 48 Seiten Kartographie, 50 Stadtpläne, Hardcover in Fadenheftung. 16,0 x 23,0 cm, 34. Auflage, ISBN 978-3-89764-239-3, € 27,50 / sFr. 48,20

Im Internet:
www.schlemmer-atlas.de