Nüsse essen!

Nuss

Regelmäßig ein paar Wal-, Hasel- und Macadamianüsse zu knabbern, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. „Eine Handvoll Nüsse am Tag, also etwa 25 Gramm, gehören zu einer vollwertigen Ernährung dazu“, betont Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Nuss
Nüsse essen ist gesund!
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Dick und trotzdem gesund?

Kann man deutlich zu dick, aber dennoch kerngesund sein? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Chinesische Forscher griffen diese spannende Frage nun in ihrer Studie auf. Sie suchten in medizinischen Datenbanken nach Studien, bei denen die Gesundheit von stark übergewichtigen (= adipösen) Patienten untersucht wurde. Außerdem analysierten sie, wie hoch das Risiko der adipösen Patienten war, in nächster Zeit Störungen des Stoffwechsels aufzuweisen. Schließlich untersuchten die Forscher ebenso, welchen Einfluss Lebensstilinterventionen auf die Gesundheit von adipösen Patienten haben können.

35 % der adipösen Patienten haben einen gesunden Stoffwechsel

Für ihre Auswertung konnten die chinesischen Forscher auf die Ergebnisse von 40 Studien zur Stoffwechselgesundheit von adipösen Personen zurückgreifen. 12 Studien gaben Auskunft über das spätere Gesundheitsrisiko der Personen. Dabei zeigte sich, dass 35 % der adipösen Patienten als stoffwechselgesund eingestuft wurden und nicht das sogenannte Metabolische Syndrom aufwiesen. Das Metabolische Syndrom liegt vor, wenn ein hoher Blutdruck, schlechte Blutfette (mit einem zu niedrigen HDL-Cholesterin-Wert (sprich zu niedrigerem Wert des „guten“ Cholesterins) und einem zu hohen Triglycerid-Wert), eine übermäßige Ansammlung von Körperfett im Bauchraum und erste Störungen des Zuckerstoffwechsels als Vorstufe von Diabetes vorliegen.

Butter ist für eine Diät nur begrenz geeignet „Dick und trotzdem gesund?“ weiterlesen

ÖKO-TEST SPEZIAL – Vegetarisch & vegan

Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL – Vegetarisch & vegan ist  im Handel zum Preis von 5,80 Euro erhältlich.
 
Nur keine Vorschriften: Wenn ein Mensch isst, müsste dafür kein Tier sterben. Und doch gibt es immer noch viele, die sich nicht einmal einen einzigen Tag ohne Fleisch vorstellen können. Dabei brauchen wir kein Fleisch, um gesund zu leben. Wir brauchen auch keinen Honig und keine Wolle. Wir müssen auch keine Tiere einsperren, weder um sie zur Schau zu stellen, noch um zu verbergen, was wir ihnen in der Massentierhaltung antun. Das neue ÖKO-TEST Spezial – Vegetarisch & vegan will Ihnen keine Vorschriften machen, aber alle Informationen über die Vorteile einer vegetarischen oder veganen Lebensweise geben. Von ÖKO-TEST dürfen Sie auch erwarten, dass wir mögliche Schwierigkeiten und Probleme nicht verschweigen.

Die Tests

• Fleischersatzprodukte: Vegetarische und vegane Produkte, die an Fleisch erinnern, liegen im Trend. Die Qualität der Pseudoschnitzel und -würste lässt jedoch zu wünschen übrig, etwa aufgrund von Mineralölrückständen und zu viel Salz. Nur ein Produkt ist „gut“.

• Nahrungsergänzungsmittel für Veganer: Mit einer rein pflanzlichen Ernährung nimmt der Veganer nicht alle Nährstoffe auf, die er braucht. Die von der Industrie angebotenen Nahrungsergänzungsmittel sind jedoch nicht die Lösung.

• Bio-Mineralwasser: Bio-Mineralwasser sind rein, ohne Rückstände von Pestiziden, Arzneimitteln und Ähnlichem. Umweltfreundlich sind sie jedoch nur, wenn sie aus der Region kommen.

• Vegane Kosmetik: Nicht immer kann man sich auf die Auslobung „vegan“ verlassen. Außerdem können vegane Produkte genauso wie andere Schadstoffe enthalten. Zwei Kosmetikartikel fallen durch, doch eine beachtliche Zahl ist empfehlenswert.

Und außerdem:

• Ernährungspyramide: Eisen, Vitamin B12, Calcium – das sind nur einige der wichtigen Vitamine und Mineralstoffe, die in Fleisch und Milchprodukten stecken. Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, muss aufpassen, dass er bei einzelnen Nährstoffen nicht unterversorgt ist.

•  Hilfe beim Neustart: Ob beim Veganerstammtisch, vor dem Supermarktregal oder über spezielle Internetseiten – wer für den veganen Anfang Unterstützung sucht, findet schnell Hilfe. Manchmal ist das Angebot sogar größer als die Nachfrage.

• Soja: Aus Sojabohnen lassen sich viele verschiedene Nahrungsmittel herstellen, die in der vegetarischen und veganen Küche gerne genutzt werden. Doch wie ökologisch ist der Anbau, wie viel Gentechnik steckt in den Produkten und wie gesund sind sie wirklich?

• Fermentierte Lebensmittel: Wo man hinguckt, gärt und brodelt es. Ob in Restaurants, Workshops oder in privaten Küchen, überall werden Kimchi, Kraut und Kombucha hergestellt. Fermentierte Lebensmittel schmecken lecker, sind gut bekömmlich und gesund.

• Kosmetik mit Tierversuchen: Tierversuche für Kosmetika sind seit 2013 in der EU verboten. Doch es gibt Schlupflöcher und in Ländern wie China bleiben Tests an Kaninchen, Ratte & Co. vorerst sogar Pflicht.

Trinkwasser statt Nestle & Co Waters

Regional, gesund und preiswert

Man nehme ein Glas, fülle es mit Wasser aus dem Hahn und
genieße die Erfrischung. Kein anderer Durstlöscher ist so
preisgünstig, jederzeit verfügbar und noch dazu gesund wie
Trinkwasser. Die nationale Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) regelt
in eng formulierten Grenzen die Qualitätsansprüche an das
Trinkwasser, seine hygienische Unbedenklichkeit ebenso wie die
Einhaltung von Grenzwerten von möglicherweise im Wasser gelösten
Stoffen.

Aber nicht nur praktische Gründe sprechen dafür, den Durst am
Wasserhahn zu stillen. Trinkwasser schmeckt auch – mal leicht
salzig, mal ein wenig bitter oder auch mal etwas süßlich. Die
Herkunftsregion bestimmt den Geschmack

In Deutschland wird Trinkwasser überwiegend aus Grundwasser,
Oberflächenwasser und aus Quellwasser gewonnen. Die Höhe der
einzelnen Anteile bei der Nutzung für die öffentliche
Wasserversorgung hängt stark von den regionalen Gegebenheiten ab. Im
Schnitt macht jedoch Grundwasser mit rund 61 Prozent den
überwiegenden Anteil aus. Das entsteht, wenn Niederschläge in den
Boden sickern und sich dieses Wasser über undurchlässigen Gesteins-
oder Tonschichten sammelt. Auf seinem Weg in tiefere Erdschichten
löst das Niederschlagswasser Mineralien aus den vorhandenen
Gesteinen. Die unterschiedliche Zusammensetzung und Konzentration der
Mineralien im Boden sorgt für eine riesige Geschmacksvielfalt des
Trinkwassers und auch des zu natürlichem Mineralwasser, Quellwasser
oder Heilwasser aufbereiteten Wassers.

In Regionen, die von abklingendem Vulkanismus geprägt sind – etwa
in der Eifel, dem Schwarzwald oder der Schwäbischen Alb –
durchströmt das Wasser vorrangig kalkhaltige Schichten. Es schmeckt
eher neutral, manchmal auch leicht erdig-trocken. Die gips- und
anhydrithaltigen Böden in Norddeutschland, aber auch in einigen
Mittelgebirgen, verleihen dem dortigen Wasser je nach
Sulfatkonzentration einen süßlichen bis leicht bitteren Geschmack.
Sogenanntes Chloridwasser entsteht, wenn das Wasser Steinsalzlager (z.
B. Ablagerungen von Urmeeren) auslaugt. Sie sind reich an Chloriden
und Natrium und verleihen dem Wasser eine salzige Note. In Regionen
mit Sand- und Kiesablagerungen wie dem Allgäu oder der Norddeutschen
Tiefebene hinterlassen viele Mineralien ihre Spuren im Trinkwasser. GR-Redaktion mit Eva Neumann, www.aid.de

Internationales Jahr der Hülsenfrüchte

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte erklärt. Ziel ist es, auf die Rolle von Hülsenfrüchten für eine sichere und gute Ernährung der Weltbevölkerung aufmerksam zu machen. In Deutschland hat sich der Verzehr von Hülsenfrüchten innerhalb der letzten 60 Jahre drastisch verändert: 1950 waren es 1,7 Kilogramm pro Kopf, im Jahr 2014 nur noch 700 Gramm. Dabei spielen Linsen, Bohnen oder Kichererbsen eine wichtige Rolle in der Ernährung, denn sie liefern wertvolles pflanzliches Eiweiß, Mineralstoffe und B-Vitamine sowie Ballaststoffe.

Vielleicht sind Hülsenfrüchte etwas in Vergessenheit geraten, weil die Deutschen immer weniger Zeit zum Kochen haben? Dabei ist die Lösung ganz einfach. Die Zubereitung von Hülsenfrüchten gelingt ideal mit den vitavit® Schnellkochtöpfen von Fissler: Nicht nur gesund und nährstoffschonend, sondern vor allem extrem schnell. Mit dem Fissler Schnellkochtopf spart man sich einerseits das oftmals zeitintensive Einweichen. Die getrockneten Zutaten benötigen andererseits nur bis zu 1/3 der herkömmlichen Garzeit. Und mehr noch: Hülsenfrüchte eignen sich nicht nur für klassische Gerichte, wie Suppen und Eintöpfe, sondern überraschen auch mit vielfältigen kulinarischen Möglichkeiten als Vorspeisen, Hauptgerichte oder Beilagen. Auch in der gehobenen Gastronomie sind kreative Variationen mit Hülsenfrüchten nicht mehr wegzudenken.
Alles gute Gründe für Fissler, den Hülsenfruchtanbieter Müller’s Mühle bei dessen umfangreicher Kampagne rund um das Thema „Internationales Jahr der Hülsenfrüchte“ zu unterstützen. Teilnehmer können bei Rezeptwettbewerben und Gewinnspielen hochwertige Preise, darunter Fissler Schnellkochtöpfe vitavit®  edition digital und protect alux premium Pfannen gewinnen.


Garzeiten der Hülsenfrüchte (Trockenprodukte) im Schnellkochtopf (in Minuten, Richtwerte)

Pardina Linsen 10 Minuten
Beluga Linsen 10 Minuten
Weiße Bohnen 20 Minuten
Wachtelbohnen 25 Minuten
Red Kidney Bohnen 25 Minuten
Weiße Riesenbohnen 35 Minuten
Grüne & Gelbe Erbsen 40 Minuten
Kichererbsen 45 Minuten

Weitere Informationen:
http://www.aktionen.muellers-muehle.de/rezeptwettbewerb/

Link zum Rezept:
http://www.fissler.de/kochen_und_geniessen/rezepte/rezeptdetail/recipe/curry_linsen_mit_lamm.html?no_cache=1

Gourmetessen für Zuhause und überall

Berliner Food-Service Eating with the Chefs bringt
Spitzengastronomie nach Hause und etabliert bundesweit eine neue Generation Lieferdienst

Immer mehr Menschen ernähren sich gesund. Low carb, veggie, vegan und Laktose frei isst, wer bewusst genießen möchte. Doch der Aufwand für diese Art der Ernährung sowie die Kosten für die gesunden Mahlzeiten sind hoch. Der bundesweit bisher einmalige Food- Lieferservice Eating with the Chefs greift diese Themen in seinem Konzept auf und setzt auf die Zusammenarbeit mit Sterne- und Spitzenköchen sowie Ernährungsberatern.

„Wir wollen es den Menschen ermöglichen den ganzen Tag über einfach, aber gesund zu essen – mit bester Qualität und zu fairen Preisen. Das leisten wir mit ausgewählten Köchen und Partner- Restaurants, die ihre schmackhaften Kreationen exklusiv für uns entwickeln. Ihre Kochkunst kann man dank uns ab jetzt nicht nur in den Metropolregionen genießen, sondern im gesamten Bundesgebiet – egal, ob Dorf, Klein- oder Hauptstadt“, erklärt Gründerin Chanyu Xu.

Das Konzept: Gemeinsam mit Spitzen- und Sterneköchen, darunter u. a. Hans Richard, Kristof Mulack und Heiko Antoniewicz, entwickelt das Startup Menüs, die es sonst nur in Gourmet-Restaurants gibt. Die Gerichte werden online auf www.eating.de ausgewählt und in der Regel am nächsten Tag mit DHL portioniert und gekühlt geliefert. Möglich macht dies die besondere Sous-vide Garmethode. Dank der innovativen Vakuumverpackung sind die Menüs von Eating with the Chefs sogar über mehrere Tage haltbar, ganz ohne Konservierungsstoffe. Der Kunde muss die einzelnen Komponenten zu Hause nur noch in einem Wasserbad oder Ofen erwärmen und nach etwa 10 bis 15 Minuten ist das Menü der Extraklasse fertig zum Verzehr. Für den letzten Schliff hilft eine Bildanleitung das Gericht optimal auf dem Teller anzurichten – ganz wie im Spitzenrestaurant.

Ganz neu: Auch Essen für den ganzen Tag können die Kunden bei Eating with the Chefs bestellen. „Wir bieten spezielle Menüzusammenstellungen von unserer Ernährungsberaterin an, die drei Mahlzeiten enthalten und zu unterschiedlichen Tageszeiten gegessen werden können. Darin enthalten sind auch Gerichte, die kalt verzehrt werden können und somit auch für unterwegs gut geeignet sind“, sagt Chanyu Xu. Die Preise für Gerichte aus der Gourmet-Linie beginnen bereits ab 5 Euro. Gesunde Tagesmenüs können die Kunden bereits ab 19 Euro auf eating.de bestellen.

Die Köche: Hans Richard, Restaurant Richard I Gal Ben Moshe, Restaurant GLASS I Christoph Hauser & Michael Köhle, Restaurant Herz und Niere I Kristof Mulack, Supper Club Kraut // Reben I Ramses Mannek, Restaurant Industry Standard I Josita Hartanto, Restaurant Lucky Leek I Heiko Antoniewicz I Pongthon Surat, Eating with the Chefs I Nadine Hüttenrauch, Ernährungsberaterin

Die Gründerin: Die Dipl. Kommunikationswirtin Chanyu Xu (28) liebt es zu kochen und sich mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen. Schon immer konnte sich die Wahlberlinerin für gutes Essen begeistern – ihre Leidenschaft und ihre Arbeit zugleich. Gemeinsam mit Dr. Clemens Riedl und Jochen Wolf gründete sie 2015 Eating with the Chefs – ihr drittes Unternehmen.

Die gesündesten und erfolgreichsten Diäten der Welt

„Die gesündesten und erfolgreichsten Diäten der Welt“: Neues eathealthy-Sonderheft (DoldeMedien) ab heute im Handel

Pünktlich zum Frühlingsstart bringt das zweimonatliche Ernährungsmagazin „eathealthy“ (DoldeMedien Verlag, Stuttgart) ein Sonderheft „Die besten Diäten“ heraus.

Abnehmen und dabei satt essen, gesund bleiben und schlank in den Sommer starten – wie dies am leichtesten gelingt, weiß das Ernährungsexperten-Team rund um Chefredakteurin Dagmar von Cramm: „Wichtig ist, dass vom ersten Tag an die Pfunde purzeln. Das erhöht den langfristigen Diäterfolg laut einer Studie der Universität Melbourne.“

Die Ernährungsexpertin weiß: „Selbst kleine Schritte machen sich positiv bemerkbar: Schon eine Gewichtsreduktion von nur fünf Prozent macht uns gesünder – und senkt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes.“

Dabei spielen individuelle Vorlieben und Gewohnheiten eine große Rolle. „Eine Diät für alle gibt es leider nicht“, betont Ernährungswissenschaftlerin Dagmar von Cramm. Damit die Verbraucher im Dschungel der Diäten die richtige für sich finden, hat sie eine eathealthy-Sonderausgabe für gesundes Abnehmen entwickelt, die ab 19. April 2016 bundesweit im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.

Aus dem Inhalt:
 – „Die Top 10 der besten Schlankkuren“ – „7 Diät-Wochenenden für Einsteiger – von Ayurveda bis Slow  Carbs“ – Die „komplett vegane Diät“: Ein bislang einzigartiges  Abnehmprogramm – „Die 10 wichtigsten Grundlagen, um gesund und erfolgreich  Gewicht zu verlieren“ – „Die Wahrheit über die vier dicksten Diätlügen“ – Tipps für das richtige Fitnesstraining sowie – „Die besten Tricks, um das Wunschgewicht langfristig zu halten“

Die Zeitschrift eathealthy – Mein Ernährungsratgeber (VK: 3,50 Euro) und das Sonderheft eathealthySPEZIAL (VK: 4,90 Euro) erscheinen im DoldeMedien Verlag (Stuttgart).

Statt teurem "Superfood" tut’s auch ein Apfel

Wundermittel im Supermarkt? – Was „Superfood“ verspricht – und hält

Schlank, schön und gesund sollen sie machen – das versprechen sogenannte „Superfoods“ wie Goji-Beeren, Chia-Samen oder die Acai-Beere. Aber bedeutend mehr Nährstoffe und Vitamine als bekanntes Obst und Gemüse weisen sie meist nicht auf, berichtet das Tablet-Magazin „Apotheken Umschau elixier“.

Wissenschaftlich belegt sind die Effekte nicht. „Superfoods“ sind damit genauso gesund wie die gute alte Karotte. Zudem hat der Verzehr der Trend-Produkte häufig einen bedenklichen Nebeneffekt: „Viele Menschen glauben, sie könnten sich so ungesund ernähren, wie sie wollen, und das dann mit teuren, sogenannten Wundermahlzeiten ausgleichen“, sagt der Lebensmittelchemiker Volker Böhm von der Universität Jena. Doch das ist ein Trugschluss. Statt teurem „Superfood“ tut’s auch ein Apfel. Und der ist auch noch deutlich günstiger.

Schwarzer Holunder – als Saft, Sirup oder Gelee

Schwarzer Holunder bringt nicht nur Farbe in die Küche, sondern ist auch sehr gesund. Die saftigen Beeren sind reich an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen. Aus den Früchten lassen sich Marmelade, Gelee, Sirup, Saft oder Wein zubereiten. Holundersaft schmeckt gut und stärkt nebenbei die Abwehrkräfte. Dafür werden 2 kg Beeren mit 400 ml Wasser 20 Minuten gekocht, püriert, durch ein Tuch passiert und je nach Geschmack mit etwas Zucker abgeschmeckt. Noch einfacher geht es mit einem Entsafter.

Der herbsüße Saft lässt sich portionsweise in Eiswürfelbeutel einfrieren, um Tee und Mineralwasser aufzupeppen. Er ist auch Basis für eine feine Holunderbeerensuppe mit kleinen Apfelspalten, Nelken und Zimt. Sie wird an heißen Tagen kalt serviert. Holunderbeeren lassen sich gut mit anderen Früchten wie Birnen und Himbeeren kombinieren.

Schwarzer Holunder ( Sambucus nigra ) wird auch Schwarzer Holler, Holder oder Fliederbusch genannt und ist in Europa heimisch. Der Strauch oder kleine Baum erreicht eine Höhe von 7 bis 10 Metern und ist häufig in feuchten Wäldern, am Ackerrand, an Ufern und in der Umgebung von Siedlungen zu finden. Früher hatten viele Bauernhöfe einen Holunder, dessen Blüten und Früchte als Hausapotheke oder Obstbaum genutzt wurden. Im Garten ist er zusätzlich eine Nistgelegenheit und Nahrungsquelle für Vögel.

Mitte August bis September beginnen die Früchte zu reifen, die in schweren Dolden vom Strauch hängen. Allerdings werden die Beeren nicht gleichzeitig reif. Es empfiehlt sich zu warten, bis nur noch zwei bis drei unreife Beeren pro Dolde zu sehen sind. Dann die Dolden mit einer Schere abschneiden und weiterverarbeiten – am besten mit Handschuhen weil der Saft der Beeren extrem färbt. Die schwarzen, saftigen Beeren enthalten neben Vitamin C auch Vitamin A und B sowie die Mineralstoffe Kalium und Kalzium. Sie sollten nicht roh verzehrt werden, da der Inhaltsstoff Sambunigrin zu Brechreiz und Verdauungsstörungen führen kann. Durch Erhitzen wird die Substanz unschädlich.
Heike Kreutz, www.aid.de

Die besten gesunden Lebensmittelprodukte gesucht

eathealthy Awards 2015 gestartet

Die Publikumszeitschrift eathealthy aus dem DoldeMedien Verlag hat den Startschuss für einen neuen Branchenpreis in der Lebensmittelwirtschaft gegeben: Die eathealthy Awards würdigen die besten gesunden Produkte in 31 ausgeschriebenen Kategorien. Die Fachjury unter dem Vorsitz der Publizistin und eathealthy-Chefredakteurin Dagmar von Cramm besteht aus Experten für Ernährung, Gesundheit, Handel und Gastronomie.

Das Spektrum der Wettbewerbskategorien umfasst große Teile des klassischen Lebensmittelsortiments und würdigt zugleich vegane, gluten- oder lactosefreie Produkte in eigenständigen Kategorien. Special Awards gibt es unter anderem in den Kategorien „Regionale Produkte“ und „Produkte für Kantinen und Restaurants“ zu gewinnen. Mit einer Nominierung für das Finale am 19. November 2015 in Stuttgart bekommen Teilnehmer die Möglichkeit, ein entsprechendes Label im Rahmen ihrer Marketingkommunikation zu verwenden. Die Preisverleihung der eathealthy Awards erfolgt am 20. November 2015 im Rahmen der Messe veggie & frei von in Stuttgart.

„Clever einkaufen, lecker kochen und gesund essen“ – so lautet das Motto der Zeitschrift eathealthy, die zehnmal pro Jahr in einer Auflage von 100.000 Exemplaren erscheint und ausschließlich von Ernährungswissenschaftlern gemacht wird. „Wir verstehen uns als Ratgeber für alle, die Spaß am gesunden Essen haben“, erläutert Dagmar von Cramm, selber von Haus aus Diplom-Ökotrophologin, die eathealthy-Philosophie. „Die eathealthy Awards unterstreichen diesen Anspruch – auch mit der interdisziplinären Zusammensetzung der Jury.“ Das 15-köpfige Gremium vereint Praktiker aus den einschlägigen Ernährungs- und Gesundheitsfachverbänden, Food-Autoren, TV- und Sterneköche, Delikatessenexperten, Öko-Tester sowie Fachredaktionen für Lebensmittelhandel und Catering.

Einsendeschluss für die eathealthy Awards 2015 ist der 24.09.2015. Informationen zu den Teilnahmegebühren, zur Jury, zum Bewertungsverfahren und zur Einreichung gibt es unter http://awards.eathealthy.de.

Das Magazin eathealthy ist ein Ernährungsratgeber im handlichen Format – für alle, die Spaß am gesunden Essen haben. Die Leitidee: clever einkaufen, lecker kochen und gesund essen. Die Redaktion besteht ausschließlich aus Ernährungswissenschaftlern. eathealthy erscheint im DoldeMedien Verlag.