Essen im Alter: Ich schmecke, also bin ich

Es ist leider eine Tatsache, dass Sinnesleistungen mit zunehmendem Alter abnehmen. Was früher Geschmacksexplosionen im Mund verursachte, schmeckt nun recht fad und der Duft von Frischgebackenem wird nur noch wahrgenommen, wenn man gerade am Ofen steht und den Kuchen, die Quiche oder was auch immer herausnimmt. Kein Wunder also, dass auch der Appetit parallel dazu abnimmt, weil die Freude auf Essen eben geringer ist. Ein Problem, das viele Pflegeeinrichtungen haben. Aber auch private Betreuer können ein Lied davon singen: Lustloses im Essen stochern. Wenn Nase, Zunge und Auge nicht mehr so mitessen, wie gewohnt, wird weniger Nahrung aufgenommen. Allerdings bedingt das auch Folgekrankheiten; sowohl körperlich als auch seelisch. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Man kann die Situation verbessern.

Wie, das zeigen zahlreiche Studien zum Thema „Sensorik im Alter“. Eine holländische Untersuchung befasste sich zum Beispiel mit Optik und Akzeptanz. Ein Kartoffelpüree optisch verschönert mit Sellerieblättchen kommt bei Senioren besser an. Auch salzreduzierte Fleischbällchen (ein „Zuviel“ an Salz ist ein Problem, wenn der Geschmackssinn nachlässt) werden gern gegessen, wenn man das den Senioren mitteilt.

Auch die Struktur des Essens ist gut untersucht: „In einer Befragung stellte man klar fest, dass Personen mit Appetitlosigkeit feste Textur und Abwechslung bevorzugen“, so Dr. Eva Derndörfer, Ernährungswissenschafterin auf einer Fachtagung des Verbandes der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ) im Oktober 2015. „Für Senioren ist die Abwechslung beim Essen bei Appetitmangel viel wesentlicher als bei gutem Appetit“.

Und auch das Auge isst noch mit, auch wenn es vielleicht nicht mehr so gut funktioniert. Umso wichtiger sind Kontraste. So hat eine britische Studie in einem Krankenhaus ergeben, dass die Verzehrmenge von Speisen auf blauen Tellern von 110 g auf 150 g stieg. Das sind nicht nur satte 36 Prozent mehr pro Patient, sondern für das Krankenhaus auch das stichhaltige Argument, sein gesamtes Geschirr auszuwechseln.

Eine enorme Bedeutung kommt der Essplatzgestaltung in Betreuungseinrichtungen zu. Wer selbst einmal weißen Fisch mit Kartoffelbrei auf einem weißen Teller auf weißer Tischdecke gegessen hat, ist in der Lage sich vorzustellen, wie öde das ausschaut. Dr. Inge Maier-Ruppert hat konkrete Tipps für diskrete Hilfestellungen: „Gut handhabbares Geschirr und Besteck und Farbkontraste auf Tisch und Teller sind enorm wichtig“, so die Beraterin für soziale Einrichtungen, Lappersdorf, auf der VEÖ-Tagung.

Was aber immer im Mittelpunkt stehen sollte, sind die individuellen Aspekte. Essbiografien können sich erheblich unterscheiden. So ist eine Kommunikation mit Bewohnern einer Einrichtung genauso unerlässlich wie Strukturen, die es ermöglichen, im eigenen Rhythmus zu essen. Hier ist eine innerbetriebliche Zusammenarbeit von Pflege, Küche und Service gefragt. Auch das sollte ein Kriterium bei der Suche nach einer passenden Betreuungseinrichtung sein. Viele Einrichtungen sind da schon recht fortschrittlich.
Harald Seitz, www.aid.de

Weitere Informationen:
aid-Heft „Essen & Trinken im Alter – Ratgeber für Pflegekräfte“
Bestell-Nr. 3667, Preis: 7,50 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=3667

Food-Fotografie

Kulinarisches vor der Linse –
CHIP FOTO-VIDEO präsentiert vier Praxistipps für erfolgreiche Food-Fotografie

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, sagt ein altes Sprichwort. In Zeiten von Facebook, Instagram, Pinterest und Co. gewinnt auch die visuelle Geschmacksfrage bildlich gesprochen an Gewicht. Unzählige Food-Blogger und zahlreiche Hobbyköche präsentieren ihre kulinarischen Kreationen weltweit mit Foto im Netz. CHIP FOTO-VIDEO gibt vier Tipps, wie sich Speisen mit jeder beliebigen Kamera und ohne zusätzliche Beleuchtung von ihrer leckersten Seite ablichten lassen.

Zubereitung zeigen
Zart besaitet in Sachen Fotomodell: der Salat. Die Blätter fallen schnell in sich zusammen, sobald sie mit Dressing angerichtet werden. Für schöne Aufnahmen sollten Sie daher nur wenig Essig-Öl-Gemisch auf die grüne Komposition tropfen. Alternativ fotografieren Sie lediglich einen Zubereitungsschritt – etwa den mit Paprikastreifen, Gurkenscheiben oder anderem Gemüse gemischten Salat. Nüsse, Croutons und ähnliche Beilagen stehen auf einem Brettchen daneben. Das beschwerende Dressing fehlt in dieser Anordnung.

Perspektive wechseln
Fettiger Glanz und unappetitliche Blasen: Suppen oder Soßen ansprechend zu fotografieren benötigt etwas Übung. Fotografieren Sie möglichst bei Tageslicht am Fenster und verzichten Sie auf den Blitz. Er lässt Flüssigkeiten unansehnlich glänzen und verfälscht die Farben. Suppen lassen sich gut aus der Vogelperspektive aufnehmen, da sie eine flache, glatte Oberflächenstruktur aufweisen. Ein paar Kräuter oder ein Klecks Sahne sorgen für einen optischen Fixpunkt.

Deko-Elemente schärfen
Eine Nachspeise aus mehreren Schichten: Kleine Glasschälchen setzen die meist süße Verführung adäquat in Szene. Allerdings tut sich die Kamera an den Glasrändern schwer, exakt zu fokussieren. In diesem Fall hilft entweder manuelles Scharfstellen oder dem Autofokus eine Hilfestellung zu bieten. Zusätzliche Obststückchen oder ein Stück Minze bilden einen perfekten Fokuspunkt und werten die Leckerei auch optisch auf. Bei einheitlich hellen Farben empfehlen die Experten von CHIP FOTO-VIDEO einen andersfarbigen Hintergrund. Das bringt mehr Spannung ins Bild.

Untergrund präsentieren
Limonaden, Smoothies, Cocktails: Wenn Sie die Getränke aus einem Winkel von 30 Grad oder noch steiler fotografieren, wird der Untergrund zum Hintergrund. Gerade bei Säften und Mixgetränken eignet sich ein schönes Holzbrett gut als Präsentationsfläche. Die Maserung lenkt den Blick auf das Motiv.

Wer sich dem Niveau von professionellen Food-Fotografen annähern will, sollte mindestens drei Grundregeln berücksichtigen. „Regel Nummer eins: Achten Sie auf ausreichend weiches Licht und richten Sie die Kamera so ein, dass das Bild leicht überbelichtet. Dann strahlt das Geschirr weiß“, rät Florian Schuster, Chefredakteur CHIP FOTO-VIDEO. „Überladen Sie die Teller zudem nicht mit Essen, damit jede Komponente klar zu erkennen ist. Und: Wählen Sie Geschirr, das wenig bis keine Muster und Verzierungen aufweist, um ein unruhiges Gesamtbild zu vermeiden.“

Weitere Praxistipps für gelungene Food-Fotografie finden Sie in der kommenden CHIP FOTO-VIDEO 09/2015. Das Magazin ist im Handel sowie im CHIP Kiosk erhältlich.

www.chip.de

Matthias Schmidt

Das aus den Niederlanden stammende Projekt Steinbeisser’s Experimentelle Gastronomie wird im Spätsommer Einzug in der Mainmetropole halten. Zusammen mit Matthias Schmidt, Chefkoch der Villa Merton, können sich jeweils 35 Gäste vom 5. bis 07. September auf eine kreativ-kulinarische Reise in die Räumlichkeiten des LINDENBERG begeben. Das angebotene 5-Gänge-Menü basiert auf ausgewählten veganen Zutaten und lädt dazu ein, eine ganz neue Art von Genuss zu erfahren.
 
Matthias Schmidt ist für seine kreative und individuelle Interpretation der Nova-Regio-Küche bekannt und stellt somit die perfekte Ergänzung für das Konzept der Veranstaltung dar. Im Fokus stehen regionale Speisen, die sich durch die Verwendung von verschiedenen Produkten pflanzlichen Ursprungs auszeichnen. Die Nachvoll-ziehbarkeit der Herkunft und die Qualität der Produkte rücken dabei in den Vordergrund. Die Weinbegleitung wird von dem mehrfach zum Sommelier des Jahres ausgezeichneten Billy Wagner übernommen.
 
Der Gedanke der Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in der Präsentation der Gerichte wieder: Die Besteckstücke wurden von Eisenschmied Nils Hint aus Metall- und Werkezeugrestbeständen geformt und verleihen dem Tischgedeck zusammen mit dem von Designerin Deborah Rudolph aus Steinen handgefertigten Geschirr eine neue Gestalt.
 
Als Location für dieses kulinarische Event wurde das LINDENBERG ausgewählt. Die Gästegemeinschaft – eine Mischung aus Hotel und Wohngemeinschaft – befindet sich in einer beinahe 150 Jahre alten Stadtvilla im Herzen der Landeshauptstadt Frankfurt. Die Zimmersuiten können von den Gästen auf Anfrage gebucht werden.
 
Details:
5., 6. und 7. September 2014 um 19:00 Uhr
5-Gänge-Menü mit Wein- und Getränkebegleitung für €115 pro Person
35 Gäste pro Abend
 
Adresse:
         Das LINDENBERG
         Rückertstr. 47
         60314 Frankfurt am Main
        
www.steinbeisser.org

Burkhard Mölleken mit neuem GS

Neuer Geschirrspüler von KitchenAid

Steigende Strom- und Wasserpreise beschleunigen die Debatte um energieeffiziente Haushaltsgeräte. Mit dem neuen Eco-Geschirrspüler KDFE 6030 setzt die Premiummarke KitchenAid ein Zeichen im Nachhaltigkeitsdiskurs. Elegant, leise und effizient: Wasser und Strom werden mit Hilfe eines dynamischen Reinigungsprogramms und einem integrierten Tank, in dem das Wasser des Vorwaschgangs antibakteriell zur Wiederverwendung aufbereitet wird, gespart. Das ist nur eines der zahlreichen Features, mit denen der Eco- Geschirrspüler der Zukunft ausgestattet ist.

Nachhaltigkeit beginnt mit einem bewussten Umgang mit Ressourcen: Im Haushalt betrifft das neben Wasser- und Stromverbrauch auch die Langlebigkeit von Geräten. „Genau hier knüpfen wir an, wir bieten eine gute Qualität mit Langzeitgarantie und entwickeln immer effizientere Produkte“, so der Sales- & Marketingmanager für KitchenAid Großgeräte Deutschland, Burkhard Mölleken. Neben vielen anderen Neuerungen sind die dynamische Reinigungsfunktion und die integrierte Eigenwasseraufbereitung beim Eco- Geschirrspüler unter dem Effizienzaspekt besonders interessant.

Bei der neuen Spülmaschine entfernen 24 Hochdruckdüsen an der Rückwand der Maschine kraftvoll alle hartnäckigen Speisereste, ein Vorspülen mit viel Wasser wird so unnötig. Zusätzlich gibt es einen integrierten Behälter im Eco- Geschirrspüler, in dem drei Liter genutztes Wasser des aktuellen Waschgangs für die Wiederverwendung in der nächsten Vorspülphase gefiltert und bis zu 72 Stunden gespeichert werden. Erst wenn der Geschirrspüler innerhalb von drei Tagen nicht mehr in Betrieb genommen wird, gibt er das aufbereitete Wasser ab.
Neben acht verschiedenen ökologischen Spülprogrammen und einem effizienten Wassermanagement – die Maschine benötigt nur sieben Liter für dreizehn Gedecke – verfügt das Gerät über eine sehr sparsame Energieeffizienzklasse von A++ undzugleich über einen starken und leisen Motor. „Besonders gut gefällt mir das Dampfprogramm, verkrustetes Geschirr lässt sich hiermit ganz einfach säubern. Interessant ist auch das Sanftspülprogramm, mit dem feines Porzellan bei 40 Grad in der Spülmaschine gereinigt werden kann“, erklärt Burkhard Mölleken. In drei verstellbaren Zonen lassen sich bis zu 13 Gedecke verstauen, und bei wenig Geschirr kann mit Hilfe des Multi-Zonen-Programms auch nur der obere Teil der Maschine oder der untere Bereich separat angestellt werden.

Geschirrspülmaschine

Geschirrspüler: Lange laufen lassen!

Lang dauernde Spülprogramme benötigen weniger Energie und Wasser – Wichtig ist es, die Spülmaschine wirklich voll zu beladen – Sparprogramme benötigen zirka zwei bis drei Stunden – Sie verbrauchen trotzdem weniger Strom und Wasser als Kurz- oder Normalprogramme

Die angebotenen Kurzprogramme der Maschinen verbrauchen meist mehr Strom und Wasser als die Energiesparprogramme mit längerer Laufzeit. Hier haben Reiniger und Maschine viel Zeit, auch bei niedriger Temperatur ein sauberes Spülergebnis zu erzielen.
Lang dauernde Spülprogramme benötigen weniger Energie und Wasser – logisch? Erst auf den zweiten Blick.

Der durchschnittliche Haushalt (2,1 Personen) in Deutschland benötigt beim Spülen je nach Spülverhalten zwischen 2.000 und 15.000 Liter Wasser und zwischen 140 und 360 Kilowattstunden Energie im Jahr. Je mehr Geschirr gespült werden muss, umso effizienter ist der Einsatz einer Spülmaschine im Vergleich
zum Spülen von Hand. Wichtig ist es, die Spülmaschine wirklich voll zu beladen.

Neue Spülmaschinen verbrauchen wesentlich weniger Wasser und
Energie als ältere Modelle, besonders wenn die Öko- oder Spar- Programme genutzt werden. Diese arbeiten mit Spültemperaturen von 40 °C oder weniger. Um dabei ein gutes Reinigungsergebnis zu erzielen, ist eine längere Spüldauer erforderlich als im Normalprogramm bei 55 oder gar 65 °C. Will man hingegen in kurzer Zeit sauberes Geschirr aus der Spülmaschine holen, geht das nur unter höherem Wasser- und Energieeinsatz, wie auch ein Test der Stiftung Warentest zeigt (8/2012 test).

Auch beim Trocknen hat sich einiges geändert: Es erfolgt zunehmend durch Wärmetauscher oder Kondensation. Diese Verfahren benötigen mehr Zeit als die früher üblichen Gebläse bzw. die offen liegenden
Heizelemente.

„Öko- oder Sparprogramme benötigen zirka zwei bis drei Stunden und sparen somit nicht an der Zeit. Sie verbrauchen aber wesentlich weniger Strom und Wasser als Kurz- oder Normalprogramme“, sagt Professor Rainer Stamminger von der Universität Bonn im Gourmet Report Gespräch.
So manchen Verbraucher mag diese Erkenntnis irritieren, weil es den Erfahrungen im Umgang mit anderen Elektrogeräten widerspricht:
Solange Licht brennt, der Fernseher oder PC eingeschaltet ist, wird Energie verbraucht. Wenn aber die Spültemperatur verringert und ein sparsames Trockenverfahren eingesetzt wird, ist die längere Laufzeit von Spülmaschinen kein Energiefresser. Denn ein Großteil des Stromes wird für das Aufheizen des Wassers und das Trocknen benötigt, nur wenig für die Bewegung der Sprüharme.
Nachhaltiges Spülen zeichnet sich durch das richtige Augenmaß beim Einräumen der Spülmaschine, ein geduldiges Abwarten bis zum Ausräumen des Spülgutes und vor allem durch die richtige Programmwahl aus.

Sowie der Geschirrspüler sein Trockenprogramm beendet hat, sollte man die Tür öffnen, damit diese feuchten Chemiedämpfe sich nicht auf den Gläsern und Tellern ablagern un dwir sie später essen und trinken.

Weitere Informationen rund um das Thema „Spülen“ stellt das Forum Waschen im Internet zur Verfügung: www.forum-waschen.de
Hier kann auch ein Spülvergleichsrechner genutzt werden, der die Kosten für den Abwasch online errechnet: www.forum-waschen.de/online-geschirr-spuelrechner.html

Weitere Tipps zur Beladung und Umgang allgemein auf kochmesser.de:
www.kochmesser.de/component/name,Geschirrspueler/option,com_gourmet/task,article/id,13699

Diebstahl im Hotel

Mit 87 % führen Handtücher die Hitliste an – es werden aber selbst Fernbedienungen, Glühbirnen oder Batterien gestohlen – Selbst Sofas oder TVs sind nicht sicher vor Diebstahl – Hoteldirektor: „Es wird alles gestohlen!“

Ein Fernsehgerät aus einem Hotel mitgehen lassen hört sich nach einem Ding der Unmöglichkeit an? Das Gegenteil ist der Fall: Aus jedem sechsten Hotel haben Gäste schon einmal ein TV-Gerät entwendet – laut lastminute.de Top Secrets Hotel-Umfrage, für die die Last Minute Reisewebsite 500 Hoteliers befragt hat, um einmal deren Sicht zu erfahren. Demnach ist das Fernsehgerät auf Platz 11 hinter den Top 10 Dingen, die laut den Hoteliers am meisten von Gästen stibitzt werden: Handtücher, Kosmetik, Stifte, Besteck und Geschirr, Slipper, Bademäntel, Fernbedienungen, Kissen und Decken, Zeitungen und Kleiderbügel. Diese Vielfalt an ‚Souvenirs‘ überrascht nicht, bedenkt man, dass 95 Prozent der Hotels bestätigen, dass Gäste etwas aus ihren Zimmern haben mitgehen lassen und jeder zehnte ihrer Gäste nicht widerstehen kann, etwas einzustecken. Mit jedem neunten sind es sogar mehr in 4- und 5-Sterne Hotels. Die Hoteliers schätzen, dass dadurch jedes Jahr Kosten entstehen von durchschnittlich fast 5.500 Euro – in 5-Sterne Hotels mit ihrer luxuriösen Ausstattung ist es fast viermal mehr mit annähernd 20.000 Euro. Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer von lastminute.de, über die Umfrage: „Von 4- und 5-Sterne Hotels bekommen wir kurzfristig leere Zimmer als lastminute.de Top Secret Hotels, mit denen unsere Kunden bis zu 45 Prozent sparen. Für diese Umfrage haben wir nun von hunderten Hoteliers einmal ihre Top Secret Geschichten bekommen und damit Einblicke, wie weit Gäste manchmal gehen, um Dinge wie Handtücher, TV-Geräte oder sogar Skulpturen und Zigarettenautomaten mitzunehmen. Es ist sicher verlockend, solche Dinge zu besitzen – wir bevorzugen sie aber dort, wo sie hingehören: im Hotel.“
 
Mitarbeiter eines Hotels in New Jersey fanden ein Zimmer fast vollkommen leer vor
Der Zigarettenautomat eines Hotels in Cardiff hatte es einem Gast besonders angetan – so sehr, dass er ihn mitnehmen wollte. Anhand solch unglaublicher Dinge, ohne die laut der Hoteliers-Umfrage manche Gäste einfach nicht abreisen möchten, erklärt lastminute.de die außergewöhnlichsten Hotelraubtaktiken:
 
·         Der handwerkliche Hotelraub: In hohem Maße handwerkliche Fähigkeiten mussten jene Gäste aufbringen, die sämtliche Badarmaturen entwendet haben, den Kopf einer Regendusche, eine Hydromassage-Dusche, einen Toilettensitz, ein Abflussrohr aus einem Hotel in Madrid oder gleich ein ganzes Waschbecken wie von einem Berliner Hotel berichtet. Der Gast eines Hotels in Washington hat sich so richtig ins Zeug gelegt, als er das Regal absägte, auf dem im Bad das TV-Gerät angebracht war, auf das er es abgesehen hatte. Auch Vorhänge und Teppiche verschwinden – in einem Hotel in Las Vegas fand ein Gast so sehr Gefallen an einem Teppich, dass er diesen fein säuberlich komplett herausgeschnitten und mitgenommen hat.
 
·         Der effiziente Hotelraub: Effiziente Gäste denken pragmatisch und entfernen kurzerhand alle Batterien aus Fernsteuerungen, stecken Toilettenbürsten und Glühlampen ein – manche verfallen sogar einem derart erleuchteten Eifer, dass sie jede einzelne Glühlampe in einem Zimmer einstecken, wie von gleich mehreren Hotels berichtet.
 
·         Der kraftstrotzende Hotelraub: Feuerlöscher, Kaffeemaschinen, Safes, Stühle, Bügeleisen, Bügelbretter, eine große Palme mitten aus einem Foyer, eine Matratze aus einem 5-Sterne Hotel in Madrid oder ein Sofa aus einem 5-Sterne Hotel in Dubai zu entwenden – das erfordert pure Muskelkraft. Diese kombiniert mit Chuzpe ermöglichte es einem Gast, einen Zigarettenautomaten an der Rezeption vorbei aus einem 4-Sterne Hotel in Cardiff zu rollen. Und natürlich gibt es unzählige Hotels, bei denen Flaschen aus den Minibars stibitzt wurden – nicht ganz so häufig, aber keine Seltenheit, sind komplette Minibar-Kühlschränke, die abhandenkamen laut mehrerer Hoteliers.
 
·         Der kunstvolle Hotelraub: Viele Hotelgäste verfügen offenbar über einen sehr ausgewählten Geschmack – denn 6 Prozent der Hotels, die bei der lastminute.de-Umfrage mitgemacht haben, berichten von Kunstwerken, die nie wieder gesehen wurden. Viele davon sehr wertvoll, wie das antike chinesische Porzellan, der schwere Kopf einer Statue oder gleich eine ganze Skulptur, die aus dem Foyer eines 5-Sterne Hotels in Budapest geklaut wurde. Es kommt jedoch nicht immer zum Happy End mit dem Diebesgut, wie ein räuberischer Gast eines Hotels in Dublin wohl bei der Bescherung feststellen musste: Er packte klammheimlich alle Weihnachtspräsente ein, die das Hotel dekorierten – alles jedoch leere Kartons, die als Geschenke verpackt wurden.
·         Der ganzheitliche Hotelraub: Warum nur ein Handtuch oder einen Aschenbecher einstecken, wenn das ganze Hotelzimmer doch so schön war? Dies müssen die Gedanken gewesen sein jener Gäste, die jedes einzelne Stück an Besteck, Geschirr und sonstigen Geräten aus der Kitchenette eines 3-Sterne Hotels in Dubrovnik und einen 5-Sterne Hotels in Istanbul entwendet haben. Noch einen Schritt weiter ging ein Hotelgast, der es schaffte, das komplette Hotelzimmer auszuräumen: Zurück blieben nur Matratze, Schreibtisch, TV-Gerät und Lampen – alles andere war nicht mehr in jenem Zimmer in einem Hotel in New Jersey in den USA.
 
Dinge, die laut Hoteliers am meisten von Hotelgästen mitgenommen werden (Mehrfachnennungen möglich)
Handtücher 87 Prozent
Kosmetik (Seifen, Shampoo etc.) 60 Prozent
Stifte 55 Prozent
Besteck & Geschirr 52 Prozent
Slipper 39 Prozent
Bademäntel 34 Prozent
Fernbedienungen 28 Prozent
Kissen, Decken, Matratzen 23 Prozent
Zeitungen & Zeitschriften 19 Prozent
Kleiderbügel 17 Prozent
TV-Geräte 16 Prozent
Föhne 10 Prozent
Glühbirnen 9 Prozent
Kunstwerke 6 Prozent
Lampen 6 Prozent
Wecker 5 Prozent
Computer & Zubehör 4 Prozent
Telefone 3 Prozent
Batterien 3 Prozent
Planzen/Blumen/Palmen 3 Prozent
 
 Wir fragen uns, wie assozial ist das? Batterien aus der Fernbedienung zu klauen! Das jedoch die Mitnahme der kleinen Kosmetikflaschen vom Hotel als Diebstahl bewertet wird, irritiert uns. Die halbleere Flasche wird doch niemand mehr verwenden!

Lisa Casali: Kochen mit der Spülmaschine

Spülmaschinen können nicht nur das Geschirr reinigen, sie entpuppen sich auch als Multifunktionsgeräte und kochen im Waschprogramm leckeres Essen. Klingt komisch? Ist aber so. Das bundesweite Campus Magazin UNICUM (Ausgabe 05/2012) sprach mit Lisa Casali (34), der Erfinderin der Methode.

Lisa Casali berichtet seit drei Jahren auf ihrer Blog www.ecocucina.org zum Thema energiesparende Essenszubereitung. Durch einen Disput mit einer Freundin kam sie auf die Idee, den überflüssigen Raum und die Hitze der Spülmaschine zu nutzen, um darin Essen zuzubereiten. Egal ob Fisch, Fleisch, Gemüse oder Pasta – alles ist möglich. Einfach Zutaten in die Einweckgläser füllen und gut verschließen, Spülmaschine auf, Programm an und heraus kommt schonend gekochtes Essen.

Die Nährstoffe bleiben fast gänzlich erhalten. Skepsis findet die Italienerin unbegründet: „Das einzige Hindernis ist der Argwohn der Leute und die Vorurteile. Es reicht aber, es einmal auszuprobieren, um dies abzubauen“, sagt die junge Italienerin. Allen, die diese ungewöhnliche Kochvariante mal ausprobieren möchten, gibt Spülmaschinen-Köchin Casali noch wichtige Tipps: „Intensivprogramme eignen sich mehr zum Kochen von Gemüse, während Fleisch und Fisch besser beim Sparprogramm mit 50 bis 60 Grad garen.“

Ihr Kochbuch „Cucinare in lavastoviglie“ ist bisher nur auf Italienisch erhältlich.

INTERNORGA zeigt die Trends im Table Top

Ob Geschirr, Glas, Tischwäsche oder Besteck: Individuelle Trends und phantasievolle Tableware für die geschmackvoll gedeckte Tafel in der Profigastronomie und Hotellerie präsentieren führende Table Top Hersteller auf der INTERNORGA. Vom 9. bis 14. März zeigt die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt in den Hallen B5 und B7 auf dem Hamburger Messegelände die gesamte Bandbreite an Produkten und Gegenständen, die für ein ansprechendes Tischambiente sorgen und die Lust auf Genuss wecken.

Deutschlandweit gibt es kein größeres Angebot: Auf mehr als 16.000 Quadratmetern zeigen internationale und nationale Aussteller den gesamten Überblick über die Trends von morgen. Und die reichen von hochwertigen Designserien bis hin zu funktionalem Geschirr für die Gemeinschaftsverpflegung. Dabei sind die Trends so vielfältig wie die Branche selbst. Auffällig ist: In einer Zeit, in der es den Menschen immer mehr um Qualität geht, ist die Nachfrage nach bleibenden Werten, haltbaren Materialien, guter Verarbeitung und schönes, nachvollziehbares Design groß. So kehren Manufakturprodukte wieder, Handarbeit wird neu wertgeschätzt.

Hochwertiges Design wird dabei auch immer mit Funktionalität gepaart. So müssen Teller und Gläser den Anforderungen des Gastronomiealltags gerecht werden und das heißt Spülmaschinenfest und Mikrowellen geeignet sein, sowie sich durch eine hohe Kratz- und Kantenschlagfestigkeit auszeichnen.
Ein Megatrend in Einrichtung und Tischkultur ist und bleibt das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie. Gastronomen achten neben Produkten „Made in Germany“ auch vermehrt auf geprüfte Materialien und ökologische Herstellungsformen.

Bei den Farben dominieren Blautöne. Porzellan mit Dekoren in klassischem Blau ist wieder en Vogue. Auch die Farbe Grau liegt im Trend. Dabei sorgen Stein-, Erd-, und Sandtöne für den ruhigen Gegenpol. Seit mehreren Jahren gleichbleibend ist der Mut zum Luxus. Hier setzten Unternehmen auf Gold und Glitzer. Auch romantische Ornamente und Motive, wie Blümchen auf Textilien, haben sich in der Vergangenheit durchgesetzt.

Wer seinen Stil unterstreichen oder auffrischen will, oder sich einfach nur inspirieren lassen will, der ist auf der INTERNORGA genau richtig. Hier finden Hoteliers und Gastronomen in den Hallen B5 und B7 das komplette Angebot zur Einrichtung und Ausstattung ihrer Häuser. Die 86. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien ist vom 9. bis 14. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Eintritt: 28 Euro (Zweitageskarte 38 Euro), Fachschüler: 14 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.

Indisch kochen

Indisch kochen ist einfach. Anders als bei anderen asiatischen Küchen findet der Amateurkoch die meisten Zutaten im normalen Supermarkt. Er muss keine kniffligen Gartechniken beherrschen und braucht nicht mehr Geschirr als eine beschichtete Pfanne. Indisch kochen ist aber auch unendlich schwer. Wer ein Spitzencurry brutzeln will, muss die Aromen einer Myriade von Gewürzen kennen und herausfinden, wie sie zusammenpassen – und das in gemahlenem oder geröstetem Zustand oder mit Zwiebel, Knoblauch und Tomate zu einer Paste verquirlt.

Lesen Sie den gesamten Artikel über „Indisch kochen“ bei WELT online:
www.welt.de/lifestyle/article8490896/Indiens-Kueche-ist-ein-Paradies-fuer-Vegetarier.html