„Super Size Me“ auf FOCUS GESUNDHEIT bei Premiere

FOCUS GESUNDHEIT (exklusiv bei Premiere)
präsentiert am 3. November um 20.15 Uhr den Doku-Hit „Super Size Me“
in deutscher Erstausstrahlung. Der im Stile eines Michael Moore
inszenierte Dokumentarfilm von Morgan Spurlock ist einer der
erfolgreichsten Filme seines Genres und wurde beim Sundance
Filmfestival 2004 mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet und
2005 für einen Oscar nominiert. Mit einem Einspielergebnis von über
11,5 Mio. $ allein in den USA übertraf der mit einem cleveren Mix aus
Interviews, Tricksequenzen und Schaubildern gespickte Film alle
Erwartungen.

„Super Size Me“ handelt von einem bizarren Selbstversuch, der auf
der Behauptung der Fast Food Industrie beruht, dass man sich allein
von Fast Food gesund ernähren kann. Morgan Spurlock aß unter
ärztlicher Beobachtung 30 Tage nichts anderes als McDonald’s Gerichte
und das Ergebnis war schockierend: Fast 13 Kilo Gewichtszunahme,
explodierende Cholesterin- und Blutzuckerwerte, bedenklich hoher
Blutdruck und Verfettung der Leber, Müdigkeit und Depressionen.

Viele der neuen Dokumentarfilme wollen die Welt nicht nur
abbilden, sondern auch verändern – „Super Size Me“ ist dieses
Kunststück gelungen. Nicht nur, dass McDonald’s kurz nach der
Premiere Super- Size-Portionen aus dem Programm nahm und ihr
Sortiment mit mehr Salatvariationen auffüllte, er brachte auch viele
Fast Food Konsumenten dazu, ihre Essgewohnheiten zu überdenken.

Sendetermine
Super Size Me, 03.11., 20.15 Uhr, 05.11., 20.15 Uhr, 06.11., 17.00
Uhr auf FOCUS GESUNDHEIT

„Super size me“ erhielt 19 von 20 Punkten von der Gourmet Report Redaktion.

Innovationspreises Bio-Lebensmittel-Verarbeitung 2005

Innovationspreises Bio-Lebensmittel-Verarbeitung 2005

Kaum zu überbieten war die Spannung auf der Anuga in Köln am
10.10.2005 am Messestand des Bundesverbraucherministeriums (BMVEL).
Bevor die Preisträger bekannt gegeben wurden, diskutierten Karl
Ludwig Schweisfurth (Schweisfurth-Stiftung), Bernd Siebers
(Landesinnungsmeister Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks),
Manfred Rycken (Präsident des Deutschen Fleischerverbandes e.V.) und
Ctefan Wohlfeil (Präsident Verband der Köche e.V.) über die Bedeutung
von Innovationen. Sie waren sich einig: Innovationen bauen auf
Kooperationen im Betrieb selbst und zwischen Unternehmen sowie auf
der direkten Motivation der Mitarbeiter. Genau dies bestätigen die
sechs Preisträger, die durch Peter Grothues (Geschäftsbereichsleiter
Ernährung, Koelnmesse) und Eckhard Engert (BMVEL) mit dem
Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung 2005 geehrt wurden:
Mit dem ersten Preis wurden Bucheckchen Biokonditorei (Kategorie
Handwerk), Life Food GmbH Taifun-Tofuprodukte (Kategorie Mittelstand)
und Bäckerei Härdtner GmbH (Kategorie Großunternehmen) ausgezeichnet.

Den zweiten Platz sprach die Jury Boller Fruchtsäfte und Getränkeland
Stolz OHG (Kategorie Handwerk), Upländer Bauernmolkerei GmbH
(Kategorie Mittelstand) und der Gläsernen Meierei GmbH (Kategorie
Großunternehmen) zu.

Der Innovationspreis Bio-Lebensmittel-Verarbeitung wurde 2003 zum
ersten Mal vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und
Landwirtschaft (BMVEL) vergeben. In diesem Jahr schrieb ihn die im
Lebensmittelsektor engagierte Schweisfurth-Stiftung, München, in
Kooperation mit der Koelnmesse/Anuga und finanziell unterstützt vom
BMVEL aus. Er würdigt innovative Leistungen bei der Verarbeitung
ökologischer Produkte in den Bereichen „Verarbeitung & Rohstoffe“,
„Marketing“ und „Betriebsführung“. 42 Unternehmen hatten sich
beworben, von denen die elfköpfige Jury 14 in die engere Wahl zog.

Jury-Mitglieder besuchten die Firmen vor Ort, bevor die endgültige
Entscheidung fiel.

Die beste Currysauce

Aufruf zur Reviermeisterschaft „Unsere Currywurst“

Wer bereitet die leckerste Curry-Soße für Mengede Bratwürste zu.
In Zusammenarbeit mit dem Köche-Club Gelsenkirchen e.V.
organisierte man anlässlich der 2.Hausmesse des Unternehmens Mengede (Fleischwaren) aus Bottrop diesen Aufruf und viele kamen.
Die Teilnehmer mussten Ihre Soße,
die für eine Menge von 5 Currywürstchen reichten,
am Veranstaltungstag mitbringen.
Sie wurden alle auf eine Temperatur erhitzt,
um dann unter den kritischen Augen und mit der Zunge der Juroren bewertet
in Verbindung mit den Würstchen vom Holzkohlegrill.
Die Siegerehrung fand am Schlusstag der Hausmesse
für Bäckereien, Catering, Fast Food und Gastronomie statt

Hier nun die Sieger:

1. Preis ging an die Küche des Saalbaus Bottrop

2. Preis ging an die R+R Gastronomie ein Cateringunternehmen aus Bottrop

3. Grillstation Wolf aus Dorsten

Ausgezeichneten erhielten Urkunden und Sachpreise aus dem Hause Mengede.

„Spa Food“ mit dem Glücksfaktor

Die Sterne unterm Deckengewölbe des Private Spa im PALACE LUZERN funkeln abends mit den Lichtern am Seeufer um die Wette: Das neue Refugium im vierten Stock des Schweizer Luxushotels schenkt seinen Gästen wahrhafte Sternstunden der Erholung und einen traumhaften Ausblick noch dazu. Eingerichtet in der ehemaligen Eckturm-Suite des Hauses, schweift der Blick vom blütenübersäten Whirlpool aus ungehindert über den Vierwaldstättersee, das malerische Luzern und die schneebedeckten Schweizer Berge. Zwei Personen können diesen romantischen Luxus miteinander genießen. Ihnen stehen neben dem Pool auch eine eigene Sauna, ein Dampfbad und zwei Behandlungs- und Relaxliegen auf 72 erlesen eingerichteten Quadratmetern zur Verfügung.

Das Private Spa wurde erst vor wenigen Monaten im Zuge des Neubaus eines exklusiven Spa-Bereichs und der rund 8,4 Millionen Euro teuren Umgestaltung der Zimmer und Suiten im PALACE LUZERN eröffnet. Das Palace Spa ist ein exklusiver Ruhepol, der sich auf 800 Quadratmetern im Fünf-Sterne-Hotel entfaltet und schon jetzt als führende Wellness-Oase der Stadt gilt. Edle, puristische Materialien wie Holz, Glas und Stein schaffen in Verbindung mit einer harmonischen Integration des Tageslichts ein behagliches Ambiente. Auf zwei Etagen liegen die für Damen und Herren getrennten Wellnessbereiche, in den Genuss modernster Annehmlichkeiten kommen sie beide: Bio-Sauna, Dampfbad, Massageduschen, großzügig geschnittene Behandlungsräume gehören zur Ausstattung des Spa-Bereichs, in dem japanische Gärten blühende Akzente setzen.

Bei den Treatments setzt man im Palace Spa auf traditionelle und neue Therapieformen sowohl aus dem fernen Osten als auch dem Westen. Zur Zusammenstellung des perfekten Spa-Arrangements für jeden Gast werden ayurvedische Grundtechniken angewandt. Ziel aller Facials, Packungen und Peelings ist die Förderung der Entspannung und des Wohlbefindens. Therapeuten betreuen den Gast auf Wunsch während seines gesamten Spa-Aufenthalts.

In den drei Hotel-Restaurants kann er sein Spa-Programm aufs angenehmste fortsetzen: Die neuen Speisekarten im „Jasper“, „Les Artistes“ und „Le Maritime“ verlocken mit den exquisiten Kreationen „Palace Spa Food“ und „Palace Mood Food“, mediterran inspirierten Köstlichkeiten, die einen ebenso sinnlichen wie gesunden Genuss versprechen. Leichte, schonend zubereitete saisonale Speisen mit pflanzlichen Nährstoffen bilden die Basis dieses ausgewogenen Ernährungskonzepts. Ein hoher Anteil an Kohlenhydraten sorgt zudem für den gewissen Glücksfaktor: Schokolade ebenso wie Ananas oder feurige Pastaspezialitäten sind hervorragend dazu geeignet, so manches Tief genießerisch zu überwinden. Beim „Spa-“ und „Mood Food“ handelt es sich also keineswegs um einen spartanischen Diätansatz, sondern vielmehr um ausgesuchte Feinschmeckerkreationen.

www.palace-luzern.ch

7. Tag des Deutschen Butterbrotes!

Nach dem großen Erfolg in den letzten Jahren wird auch in diesem Jahr am 30. September wieder der „Tag des Deutschen Butterbrotes“ gefeiert. Vor sieben Jahren von der CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft GmbH) ins Leben gerufen, zeigt die positive Resonanz in der Öffentlichkeit und bei den Bäckereien, wie erfolgreich der Ehrentag für alle Butterbrot-Fans inzwischen ist.
Dieses Jahr steht der Tag unter dem Motto: „Deutschland macht den Buttertest – weil Geschmack überzeugt!“. In über 5000 Bäckereien zwischen Garmisch und Flensburg startet Deutschlands größte Testaktion mit über 3 Millionen Testern! Zusätzlich werden am 30. September von 6 bis 11 Uhr im Hauptbahnhof München und im Hundertwasserbahnhof Uelzen Butterbrote an Reisende verteilt. Butter und Brot sind ein echter Klassiker und schon seit mehr als 700 Jahren ein ideales Team. Schon Reformator Martin Luther startete seinen Tag mit einem fingerdicken Butterbrot, der Earl of Sandwich (1718 – 1792) machte das belegte Brot sogar hoffähig und der große Künstler Marc Chagall trank zum Butterbrot am liebsten ein Glas Wodka.

Die einen sagen Bemme, die anderen Stulle und alle meinen das Butterbrot, dessen Ehrentag die Deutschen am 30. September begehen. Die Kunden in den Bäckereien können dann zum Beispiel leckere Butterbrote mit den unterschiedlichen Buttersorten testen. Denn deutsche Butter gibt es in drei Sorten: als mildgesäuerte Butter, Süßrahm- und Sauerrahmbutter. Kooperationspartner der CMA dieser einzigartigen Bäcker-Aktion sind „meine Familie & ich“, Deutschlands reichweitenstärkste Food- und Genusszeitschrift, und der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks.

Zehn deutsche Starköche haben sich den Lieblingssnack der Deutschen angenommen und kreative Butterbrotrezepte entwickelt. Zusammen mit der Food-Redaktion von „meine Familie & ich“ wurde mit den Butterbrot-Ideen der Starköche eine Rezept-Broschüre entwickelt. Diese Broschüre gibt es am „Tag des Deutschen Butterbrotes“ in allen teilnehmenden Bäckereien. Zu den Top-Köchen gehören unter anderem die TV-Köche Johann Lafer (J.B. Kerner Show, „Hotel & Restaurant Stromburg“), Sarah Wiener (J.B. Kerner Show und „Akademie der Künste“, Berlin), „Kanzlerkoch“ Matthias Buchholz („First Floor“, Berlin), die Gourmet-Stars Alfons Schuhbeck („Palazzo“) und Hans-Peter Wodarz („Pomp Duck and Circusdance“, Berlin) oder Spitzengastronom Karlheinz Hauser („Hotel-Restaurant Süllberg“, Hamburg).

Mit Butter und Brot startet man gut in den Tag! Denn sie sind die am häufigsten gewählten Nahrungsmittel der Bundesbürger zum Frühstück. Das ergab eine Studie der CMA über das Frühstücksverhalten der Deutschen. In Zahlen heißt das: 44 Prozent aller Deutschen essen zum Frühstück Brot und 36 Prozent genießen dazu deutsche Butter.

Außer-Haus-Verzehr in Deutschland

Obwohl ein Viertel der deutschen Bevölkerung mindestens einmal täglich außer Haus isst, haben sich die Umsätze im Außer-Haus-Verzehr in den letzten Jahren rückläufig entwickelt. Für das laufende Jahr hofft jedoch insbesondere das Gastgewerbe auf steigende Umsätze. Im ersten Halbjahr 2005 gibt es tatsächlich erste Anzeichen für eine Trendwende – zumindest in den Teilsegmenten Kantinen, Catering und Hotels. Einen weiteren deutlichen Wachstumsschub erwartet sich die Branche durch die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland im Sommer 2006.
Vor diesem Hintergrund zeigt die aktuelle Marktanalyse der Consline AG die Entwicklungen und Trends im Außer-Haus-Verzehr – differenziert nach Vertriebswegen und Produktgruppen – auf. Die Studie liefert somit eine wertvolle Entscheidungsgrundlage für Gastronomieunternehmen, Groß- und Einzelhändler sowie Lebensmittelhersteller. Im Fokus der Studie stehen sämtliche Marktsegmente des Außer-Haus-Verzehrs, von der klassischen Bedienungsgastronomie über die Selbstbedienungsgastronomie bis hin zur Verpflegung am Arbeitsplatz.

Die Studie zeigt unter anderem, dass – entgegen den Erwartungen der Gaststättenbranche – nach wie vor bei Restaurantbesuchen gespart wird, während sich die Selbstbedienungsformate großer Beliebtheit erfreuen. Ein weiterer wichtiger Trend ist das steigende Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher, was insbesondere die Umsätze von so genanntem Health- und Ethno-Food stärkt.

Die Consline AG verbindet die Stärken von Unternehmensberatung, Marktforschung und Informationsdienstleistung. Schwerpunkte bilden systematische Markt- und Wettbewerbsinformationen, branchenspezifische Newsdienste sowie die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für führende Unternehmen.

Die Studie kann bei der Consline AG im Internet (http://www.consline.com/consline-ausserhausverzehr-studie.htm

Paul Then kocht mit Tim Raue

Vom 29. September bis 12. Oktober genießen die Gäste des Restaurant 44, der Grande Galerie Gourmet Lounge und der Palermo Bar anlässlich des Singapore Food Festivals „Taste of Singapore“ ein erweitertes Speisenangebot. Nationale Speisen aus Singapur werden vom Chefkoch Paul Then sowie zwei Köchen aus dem Swissôtel Merchant Court Singapore und Tim Raue, „Berliner Meisterkoch 2005“, zubereitet.
„Taste of Singapore“ ist eine gemeinsames Festival des Swissôtel Berlin, der Botschaft von Singapur, Singapore Airlines, Singapore Tourism Board und International Enterprises Singapore. Bei der Idee, den vibrierenden Stadtstaat Singapur Interessierten näher zu bringen, stehen die typischen Speisen und Gerichte der südostasiatischen Metropole im Vordergrund. Direkt aus dem Swissôtel Merchant Court werden hierfür Chefkoch Paul Then und 2 Köche von Singapore Airlines eingeflogen. Paul Then, der vier Jahre in Europa lebte und kochte, wird zusammen mit Tim Raue regionaltypische Speisen frisch zubereiten, um allen Gästen, die einmal probieren möchten, einen authentischen Eindruck von der viel kopierten südostasiatischen Küche zu geben. Aus einer separaten Speisekarte kann jeden Tag vom 29. September bis zum 12. Oktober in der Zeit von 12.00 Uhr bis 23.00 Uhr unter Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts gewählt werden.

Die Eröffnungsfeier des Food Festivals „Taste of Singapore“ findet am Mittwoch, den 28. September, 19.00 Uhr im Ballsaal des Swissôtel Berlin statt. Die ausschließlich geladenen Gäste aus Wirtschaft, Kultur und Politik werden vom Singapurianischen Botschafter Seiner Exzellenz A. Selverajah, begrüsst und durch „Lion Dance“, Video Präsentation sowie nationale Speisen und Getränke in die Welt von Singapur entführt. Als Ehrengast wird die Berliner Justizsenatorin, Frau Karin Schubert, begrüsst.

Ganz im Zeichen von „Taste of Singapore“ steht eine weihnachtliche Kurzreise, die Interessierte im American Express Reisebüro am Wittenbergplatz buchen können.

Das Swissôtel Berlin befindet sich in einmaliger Lage direkt am berühmten Kurfürstendamm, Berlins bekannter Einkaufsstraße. In unmittelbarer Nähe zum Hotel liegt die Gedächtniskirche, Europas größtes Kaufhaus – das KaDeWe – sowie eine Vielzahl an Museen und renommierten Galerien. Die Flughäfen Tempelhof und Tegel sind weniger als 10 km vom Hotel entfernt und die ausgezeichnete verkehrstechnische Lage des Hotels garantieren eine optimale Verbindung zum Messegelände.

Die 316 elegant eingerichteten Gästezimmer sind mit der modernsten Technik ausgestattet und bieten jeglichen Komfort. Ein Amrita Fitness Center, 11 modern ausgestattete Konferenzräume, 155 Garagenstellplätze und eine Privatsammlung zeitgenössischer deutscher Kunst runden das Angebot dieses Hotels ab.

www.berlin.swissotel.com

Wein, Tourismus und Wirtschaft bildeten Themenschwerpunkte des Fachprogramms

Wein, Tourismus und Wirtschaft bildeten die Schwerpunkte im Fachprogramm des Regionalmeetings Ost der Food & Beverage Management Association am 11. und 12. September 2005 in Meißen. Dreißig Teilnehmer aus fünf Bundesländern waren zur zweitägigen Herbsttagung in die Porzellanstadt gereist. Gastgeber war Michael Schwarzenberg vom Mercure Grand Hotel Meißen. Das Tagungshotel faszinierte durch das historische Ambiente der Jugendstilvilla, die Lage direkt am rechten Elbufer und den Blick auf die Albrechtsburg.
Die regionale Weinkultur inklusive Verkostung erlebten die Hoteldirektoren, F & B-Manager sowie Mitglieder aus Reihen der Zulieferindustrie beim Besuch des Weindorfes Zadel mit seiner 800jährigen Weinbautradition, sowie von Weingut Zadel und Schloss Proschwitz des Prinzen zur Lippe. Fachkundig führte die ehemalige Weinkönigin Anett Meichsner durch die Weinberge und modernen Produktionsanlagen. Die Vermarktung des Weinanbaugebietes mit Hilfe des aktuellen Wandertrends schilderte Udo Niehoff vom Tourismusverband Sächsisches Elbland und zugleich Geschäftsführer des Sächsischen Weinbauverbandes. So gehört die Sächsische Weinstraße von Pirna bis Diesbar-Seußlitz neben dem südlichen Elbwanderweg zu den touristischen Attraktionen der Region. Rund 15.000 Arbeitsplätze und 2,3 Mrd. Euro Einnahmen hingen in Sachsen im Jahr 2004 mit dem Tourismus zusammen, erfuhren die FBMA-Mitglieder im Folgevortrag von Hartmut Paul, seit 40 Jahren Hotelier und seit 1995 ehrenamtlicher Präsident der IHK Dresden mit insgesamt 75.000 eingetragenen Unternehmen. Unter dem Motto „Wirtschaftswunder Sachsen!?“ spannte Hartmut Paul den Bogen über 400 Jahre sächsische Wirtschaftsgeschichte. „Mit dem regionalen Treffen unseres Fachverbandes hier in Sachsen konnten wir unseren Mitgliedern das Potential und die Wirtschaftskraft dieser Region mitten im Herzen Europas nahe bringen“, schloss Regionaldirektor Peter Gellrich die Herbsttagung.

Zur Herbsttagung der FBMA-Region Ost trafen sich die Mitglieder im Mercure Grand Hotel Meißen.

Die FBMA ist eine der größten berufsständischen Vereinigungen im Gastgewebe. Sie bietet ihren Mitgliedern Erfahrungsaustausch, Weiterbildung sowie Aufbau und Pflege von Kontakten in Kreisen von Kollegen und zur Industrie. www.fbma.de

13. St. Moritz Gourmet Festival 2006

Das Thema des 13. St. Moritz Gourmet Festivals (30. Januar – 4. Februar 2006) heisst „Edition Suisse“. Das kommende Festival ist eine Hommage und ein Bekenntnis zur hochstehenden Qualität der Schweizer Küche und der gelebten Gastfreundschaft. Dazu passt es perfekt zum 150. Jubiläum der St. Moritzer Hotellerie.
Nach dem im letzten Jahr die zehn besten Küchenchefinnen der Welt die Gaumen kulinarisch verwöhnten, machen sich jetzt ausschliesslich Schweizer Spitzenköche ans Werk. Das Finale kehrt zurück auf den gefrorenen St. Moritzersee. Alles in allem eine authentisch schweizerische Angelegenheit auf höchstem Niveau.

Den Geschmack aus der Deutschschweiz präsentieren Lokalmatador Roland Jöhri, Jöhri’s Talvo in St. Moritz-Champfcr, Nik Gygax, Löwen in Thörigen, André Jaeger, die Fischerzunft in Schaffhausen, Stefan Meier, Rathauskeller in Zug, Peter Moser, Les Quatre Saisons in Basel und Horst Petermann, Petermann’s Kunststuben in Küsnacht. Aus der Französischen Schweiz rücken Adolf Blokbergen, Auberge du Raisin in Cully und das Team Tommy Byrne und Gilles Dupont, Le Lion d’Or in Cologny an. Martin Dalsass, Santabbondio in Sorengo-Lugano vertritt die Italienische Schweiz und von weit oben kocht der Festivalpräsident Reto Mathis, Mathis Food Affairs auf Corviglia/St. Moritz.

Nur das Beste der Schweizer Kochkultur wird zusammen mit den lokalen Köchen aller fünf Luxushäuser – Badrutt’s Palace, The Carlton Hotel, Kulm Hotel, Suvretta House, Kempinski Grand Hôtel des Bains – und der Erstklasshäuser – Crystal, Monopol, Schweizerhof – sowie Jöhri’s Talvo, St. Moritz-Champfcr und Mathis Food Affairs, Corviglia, auf die Teller gezaubert. Nicht Wettbewerb, sondern der kollegiale und inspirierende Austausch von Know-How und Kreativität bildet auch in diesem Jahr das Leitmotiv des legendären Festivals.

Die traditionellen „Official Events“ stellen bei der „Edition Suisse“ die drei Hauptkapitel dar: Am 30. Januar wird das Festival mit dem „Grand Gourmet Opening Cocktail“ im The Carlton Hotel offiziell eingeleitet. Die zehn Meisterköche kredenzen dort kleine Kostproben ihrer Kochkunst. An der „Kitchen Party“ am 1. Februar im Badrutt’s Palace Hotel schaut man den Köchen bei der Zubereitung in der eindrucksvollen Grossküche live über die Schultern – persönliche Gespräche, abgucken und probieren sind dabei obligatorisch. Das Grand Gourmet Finale am 4. Februar ab 11.00 Uhr im VIP-Zelt auf dem gefrorenen St. Moritzersee bildet vor der fulminanten Bergkulisse einen weiteren Höhepunkt.

Das Kulm Hotel lädt aus Anlass des 150. Geburtstages der St. Moritzer Hotellerie zu einem Anniversary Gala Dinner am 2. Februar ein. Auf der Gourmet Safari „jagt“ der Feinschmecker den einzelnen Gängen durch die verschiedenen Hotels nach; eine Vielzahl von Tastings und Gourmetmenüs vervollständigen die kulinarische Palette.

Das St. Moritz Gourmet Festival wird seit seiner Gründung 1994 als echte Innovation im gehobenen Gastronomiebereich empfunden. Dies ist nur möglich dank der Unterstützung engagierter Sponsoren: Valser Mineralquellen AG, Embassy – La Serlas, Kikkoman, Kaviari, Caratello Weine, Martel AG St. Gallen, Rageth Comestibles AG, Natura Bündner Fleischtrocknerei, Bader & Niederöst AG, Confiserie Sprüngli, Freihof Destillerie, Habanos Intertabak AG, Electrolux Professional AG, Bragard SA, Perrier Jouët, Cibolini AG Gestaltungen, Massé und Partner Transports GmbH.

Vier von fünf Deutschen sagen Nein zu Genfood

Mehr als drei Viertel, nämlich 79 Prozent der Bundesbürger lehnen gentechnisch veränderte Bestandteile in der Nahrung ab. Das ergab eine Meinungsumfrage für „Slow Food“, das Magazin von Slow Food Deutschland. Das Meinungsforschungsinstitut „Forsa“ hatte am 18. und 19. Juli 1.001 Bürger befragt. Nur 17 Prozent gaben an, dass ihnen diese Frage egal ist, wenn der Preis stimmt. Im Osten ist die Ablehnung von Genfood im Osten mit 70 Prozent nicht ganz so signifikant. Am höchsten ist die Ablehnungsquote bei den Altersgruppen zwischen 30 und 59 Jahren mit 83 Prozent.
Angesichts der Debatte um die Frage, ob man beim Einkauf Produkte aus dem eigenen Land bevorzugen sollte, teilen 62 Prozent der Deutschen die Auffassung, dass man sich stärker auf Produkte aus der eigenen Region besinnen sollte. West und Ost unterscheiden sich hier nur gering.

Zu einer erregten öffentlichen Debatte und Protestaktionen von Bauern hatten Aktionen von Discountern geführt, die Milch weit unter dem Einstandspreis verkauft hatten. Slow Food wollte wissen, wie die Verbraucher zu den Preisen für Lebensmittel stehen. 84 Prozent der Deutschen wollen, dass die Landwirte angemessen für ihre Produkte bezahlt werden. Für nur zwölf Prozent ist es am wichtigsten, dass die Produkte billig sind.

Slow Food, die in 90 Ländern der Erde aktive „Lobby des Geschmacks“, sieht sich durch die Umfrage in seinen Anliegen bestätigt. Es geht der 1986 in Italien gegründeten Vereinigung vorrangig um die Bewahrung regionaler Produkte und Ernährungstraditionen und darum, dass die Bauern für ihre Arbeit gerecht entlohnt werden. Slow Food wird in seinen Anliegen unter anderem von seinem prominentesten Mitglied, dem britischen Thronfolger Prinz Charles unterstützt.

Internet: www.slowfood.de