Deutsche Bahn: Sparpreise

Deutsche Bahn weitet ihre Sparangebote zum 13. Dezember aus

Sparpreis ab 29 Euro mit Mitfahrerrabatt, kostenloser Kindermitnahme und
Ermäßigung mit BahnCard 25 . Probe-BahnCard 25 bis Februar 2010 erhältlich

Die Deutsche Bahn weitet die Sparangebote im
Fernverkehr deutlich aus und wertet die BahnCard 25 auf.
Ab 13. Dezember wird das Dauer-Spezial in die Familie der Sparpreise
integriert und damit um attraktive Konditionen erweitert: Eigene Kinder
oder Enkel unter 15 Jahren fahren künftig beim Sparpreis kostenlos mit.
Mit dem Mitfahrerpreis reisen zwei Personen schon ab 49 Euro in der 2.
Klasse (ab 79 Euro 1. Klasse) quer durch Deutschland. Weitere Mitfahrer
zahlen jeweils ab 20 Euro (ab 30 Euro in der 1. Klasse). Inhaber einer
BahnCard 25 erhalten auch beim Kauf eines Sparpreis-Tickets 25 Prozent.
Neu ist auch, dass alle Sparpreise bis einen Tag vor der geplanten Fahrt
gegen eine Gebühr von 15 Euro zurückgegeben oder umgebucht werden können.

Den Sparpreis gibt es weiterhin ab 29 Euro in der 2. Klasse für die
einfache Fahrt (in der 1. Klasse ab 49 Euro) und neu für Kurzstrecken bis
250 Kilometer ab 19 Euro. Alle Sparpreis-Angebote sind mit Zugbindung und
erhältlich solange der Vorrat reicht. Die Vorkaufsfrist beträgt drei Tage.

Mit persönlicher Beratung kostet der Sparpreis (ehemals Dauer-Spezial)
weiterhin fünf Euro mehr.

Für Hin- und Rückfahrten bleiben der Sparpreis 25 und der Sparpreis 50 mit
unveränderten Konditionen im Angebot.

BahnCard 25 Besitzer reisen ab 13. Dezember auch europaweit günstiger,
denn ihre BahnCard wird auch beim Europa-Spezial (ab 39 Euro) anerkannt

Für Kunden, die die BahnCard zunächst testen möchten, wird die
Probe-BahnCard 25 um zwei Monate verlängert: Das Angebot, das bei
viermonatiger Gültigkeit nur 25 Euro kostet, ist nun bis Ende Februar bei
allen DB-Verkaufsstellen und online auf Deutsche Bahn erhältlich

Gesetz über einheitliche Fahrgastrechte im öffentlichen Eisenbahnverkehr

Deutsche Bahn begrüßt Gesetz über einheitliche
Fahrgastrechte im öffentlichen Eisenbahnverkehr

DB-Personenverkehrsvorstand Rausch: Erstes nationales Fahrgastrechte-
Gesetz schafft gleiche Bedingungen für alle Bahnbetreiber und mehr
Kundenservice • Neue Regelungen treten noch im Sommer 2009 in Kraft

Die Deutsche Bahn begrüßt das am Freitag im Bundesrat
verabschiedete erste nationale Gesetz über einheitliche Fahrgastrechte im
Eisenbahnverkehr. Mit den neuen Regelungen haben Bahnfahrer künftig bei
allen Eisenbahnverkehrsunternehmen die gleichen Rechte auf Entschädigung,
falls ihr Zug sich verspätet oder ausfällt. Die neuen Fahrgastrechte und das
bundesweit einheitliche Fahrgastrechte-Formular werden noch im Sommer
2009 eingeführt.

„Mit der Einführung unserer Kundencharta und den damit verbundenen
freiwilligen Entschädigungsregelungen im Jahr 2004 war die Deutsche Bahn
Vorreiter bei den Fahrgastrechten“, betont Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand
Personenverkehr der Deutschen Bahn. „Die jetzt erfolgte Ausweitung der
Kundenrechte auf alle Bahnbetreiber in Deutschland schafft nicht nur gleiche
Bedingungen im Schienenverkehr insgesamt, sondern ist vor allem auch ein
großer Zugewinn an Qualität und Service für die Fahrgäste.“

Karl-Peter Naumann, Vorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN, begrüßt
ebenfalls die neue Regelung: „Damit wurde ein wichtiger Schritt in die richtige
Richtung vollzogen und die Rechte der Kunden im Schienenverkehr gestärkt.
Jetzt müssen aber weitere Schritte folgen und vergleichbare Entschädigungs-
Regelungen auch für andere Verkehrsträger – vor allem den Flug- und
Busverkehr – eingeführt werden.“

Nach dem neuen Fahrgastrechte-Gesetz haben Bahnreisende in Zukunft ab
einer Verspätung von 60 Minuten am Zielort Anspruch auf 25 Prozent des
Fahrpreises. Verspätet sich der Zug um mindestens 120 Minuten, erhält der
Fahrgast eine Entschädigung über 50 Prozent des Fahrpreises. Ist eine
Verzögerung des gewählten Zuges um mehr als 60 Minuten absehbar, kann der
Fahrgast darüber hinaus von der Reise zurücktreten und sich den Fahrpreis
komplett erstatten lassen.

Im Nahverkehr gelten darüber hinaus zusätzliche Bestimmungen. Bei einer
absehbaren Verspätung am Zielort von mindestens 20 Minuten kann der
Fahrgast seine Reise mit einem anderen Zug antreten beziehungsweise
fortsetzen – auch mit Fernverkehrszügen. Ausgenommen sind Züge mit
besonderer Reservierungspflicht, wie zum Beispiel die ICE Sprinter oder City
Night Line-Verbindungen. Für den Fernverkehrszug muss der Reisende

zunächst eine gültige Fahrkarte erwerben. Die entstehenden Kosten bekommt
er anschließend von dem Eisenbahnunternehmen erstattet, das für die
Verspätung verantwortlich ist.

Ist davon auszugehen, dass sich ein Zug im Nahverkehr, dessen planmäßige
Ankunftszeit zwischen 24 und 5 Uhr liegt, um mindestens 60 Minuten verspätet,
kann der Fahrgast darüber hinaus andere Verkehrsmittel zu seinem Zielort
benutzen – wenn notwendig auch Taxis. Die Kosten hierfür bekommt der
Reisende bis 80 Euro ersetzt. Gleiches gilt, wenn die letzte fahrplanmäßige
Verbindung des Tages ausfällt und der Fahrgast den Zielort bis 24 Uhr ohne die
Nutzung eines anderen Verkehrsmittels nicht mehr erreichen kann.

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn bietet seinen Kunden eine weitere – über
die gesetzlichen Anforderungen hinaus gehende – Kulanzregelung an: Bei einer
absehbaren Verspätung am Zielort von mindestens 20 Minuten ist die Nutzung
eines höherwertigen oder von der Zugbindung abweichenden Zuges möglich.
Auch die Taxiregelung für Nahverkehrsreisende wird im DB-Fernverkehr
übernommen.

Den Weg zur Entschädigung soll künftig ein zentrales Fahrgastrechte-Formular
erleichtern. Gemeinsam mit dem TBNE (Tarifverband der Bundeseigenen und
Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland) hat die Deutsche Bahn das
neue Fahrgastrechte-Formular und die dahinter liegenden Kundenprozesse
entworfen. Damit gibt es erstmals deutschlandweit eine Plattform, um
Entschädigungsansprüche im Eisenbahnverkehr unternehmensübergreifend zu
regeln – unabhängig davon, ob der Fahrgast mit der Deutschen Bahn oder
einer anderen Bahngesellschaft gefahren ist.

Bernd Rössner, Geschäftsführer des TBNE, betont die gute Zusammenarbeit
bei der Entwicklung eines einheitlichen Entschädigungsprozesses: „Bereits seit
Mitte letzten Jahres haben die Eisenbahnen in Deutschland intensiv und
erfolgreich an der gemeinsamen Organisation der Fahrgastrechte zusammengearbeitet,
um eine kundenorientierte Umsetzung der gesetzlichen Regelungen
sicherzustellen.“

Die Gesetzesinitiative des Bundes geht auf die EG-Verordnung 1371/2007
zurück, in der die neuen Regelungen der Fahrgastrechte erstmals für die
gesamte Europäische Union verbindlich definiert sind. Die Verordnung wurde
im Dezember 2007 verabschiedet und tritt EU-weit am 3. Dezember 2009 in
Kraft. Die Deutsche Bahn und die privaten Bahnen werden deutschlandweit die
Regelungen gemeinsam bereits im Sommer einführen. Über die Handhabung
des neuen einheitlichen Fahrgastrechte-Formulars und das genaue
Einführungsdatum werden DB und TBNE rechtzeitig vor Inkrafttreten detailliert
informieren.

Wesentliche Verbesserungen für den Fahrgast im Überblick:

• Bundesweit einheitliche Regelungen für Eisenbahnverkehrsunternehmen im
Nah- und Fernverkehr
• Entschädigung über die komplette Reisekette

• Entschädigungsstufen im Nah- und Fernverkehr:
ab 60 Minuten Verspätung: 25 Prozent des Fahrpreises
ab 120 Minuten Verspätung: 50 Prozent des Fahrpreises

• Entschädigung wahlweise als Gutschein oder in bar
Über die Verordnung 1371/2007/EG hinausgehende gesetzliche
Regelungen für den Nahverkehr und Kulanzregelungen im Fernverkehr

• Nutzung eines höherwertigen Zuges bei einer zu erwartenden
Verspätung
am Zielort von mindestens 20 Minuten.

• Nutzung eines anderen Verkehrsmittels, wenn abzusehen ist, dass der Zug,
dessen planmäßige Ankunftszeit zwischen 24 und 5 Uhr liegt, eine
Verspätung von mindestens 60 Minuten hat oder, wenn die letzte
fahrplanmäßige Verbindung des Tages ausfällt und der Fahrgast den Zielort
bis 24 Uhr mit dem Zug nicht mehr erreichen kann.

Eric Fréchon

Kulinarische Europareise bei der Deutschen Bahn – Frankreich zu Gast in den Bordrestaurants der DB

Der gastronomische Fahrplan der Deutschen Bahn führt die Gäste der Bordrestaurants in den Monaten Juli und August nach Frankreich. Der Pariser Eric Fréchon, ausgezeichnet mit zwei Michelinsternen und drei Hauben, entwickelte die Rezepturen für die folgenden vier Gerichte: Poularde mit Oliven und Zitronen-Konfit dazu Artischockenpüree, Kalbsgulasch à la Marengo, in Rotwein geschmorte Rinderschulter mit Karotten und gebräunten Zwiebeln sowie Tomatensuppe mit Parmesan und Basilikum.

„Wir sind stolz, im Monat des wichtigsten französischen Nationalfeiertages mit Eric Fréchon einen würdigen Botschafter der Grande Nation und der weltberühmten französischen Küche für die Deutsche Bahn gewonnen zu haben“, freut sich Robert Etmans, Vorstand Personal und Bordservice der DB Fernverkehr AG.

Die Aktion der DB steht unter dem Motto „Europa erleben. Sterne genießen.“ Bis Dezember stehen Rezepturen renommierter Spitzenköche aus zehn europäischen Ländern auf den Speisekarten der Bordrestaurants. In jedes der Länder bietet die Bahn zudem attraktive Reiseverbindungen an.

Weitere Informationen zum aktuellen Speise- und Getränkeangebot unter
www.bahn.de/p/view/mobilitaet/zug/monatsaktion.shtml

Österreich zu Gast in den Bordrestaurants und Bistros der DB

Im Juni ist Österreich nicht nur Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft, sondern bestimmt auch den kulinarischen Fahrplan der Deutschen Bahn. Einen Monat lang serviert die Bahn Gerichte nach den Rezepten der Österreicherin Johanna Maier, ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen und vier Hauben. Zur Wahl stehen: Alt-Wiener Tafelspitz mit Kartoffelpüree und Apfelmeerrettich, geschmortes Haxerl vom Wiesenlamm in Rotweinsauce mit Kartoffelpüree, Österreichisches Rindsgulasch mit Nockerln sowie klare Zwiebelsuppe mit Pinzgauer Kaspressknödel (Bergkäseknödel).

„Mit unserer Aktion „Europa erleben. Sterne genießen.“, die im Februar begann, haben wir exakt die Geschmacksnerven unserer Gäste getroffen“, freut sich Robert Etmans, Mitglied des Vorstands der DB Fernverkehr AG. „Die ersten drei Monate haben uns im Bordrestaurant ein Umsatzplus von über acht Prozent beschert. Johanna Maier und ihre Gerichte werden mit Sicherheit dazu beitragen, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.“

Der kulinarische Streifzug durch Europa wird bis zum Ende des Jahres fortgesetzt. Renommierte Spitzenköche aus zehn europäischen Ländern entwickeln Rezepturen für die ICE-Bordrestaurants. In jedes der Länder bietet die Bahn zudem attraktive Reiseverbindungen an.

Weitere Informationen zum aktuellen Speise- und Getränkeangebot unter
www.bahn.de/p/view/mobilitaet/zug/monatsaktion.shtml.

100 Millionen City-Tickets

Seit der Einführung im Jahr 2003 wurden 100 Millionen City-Tickets ausgestellt. Damit können BahnCard-Kunden in 109 Städten im Anschluss an ihre Bahnreise die Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr kostenlos fortsetzen, vorausgesetzt sie haben eine Fernverkehrs-Fahrkarte über 100 Kilometer Entfernung mit der BahnCard gekauft. Bei der Rückreise
ist die Fahrt zum Bahnhof ebenfalls inklusive. „BahnCard-Kunden sparen nicht nur bei der Bahnreise, sondern profitieren von zahlreichen exklusiven Vorteilen wie dem City-Ticket“, sagt Dr. Nikolaus Breuel, Vorstandsvorsitzender der DB Fernverkehr AG. Aktuell sind über vier Millionen BahnCards im Umlauf. „Das City-Ticket ist ein wichtiges Element unserer Strategie, eine Mobilitätskette für den gesamten öffentlichen Verkehr in Deutschland anzubieten,“ unterstreicht Dr. Breuel.

„Das City-Ticket ist auch aus Sicht der angeschlossenen Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen ein Erfolgsmodell und wird von den Kunden außerordentlich gut akzeptiert“, betont Dipl.-Kfm. Günter Elste, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). „Wir wollen den eingeschlagenen Weg der Verknüpfung von DB-Fernverkehr und städtischem Nahverkehr weiter konsequent ausbauen.“
Die Deutsche Bahn hat das City-Ticket in Zusammenarbeit mit dem VDV entwickelt. Es ist beim Kauf einer Fernverkehrs-Fahrkarte über 100 Kilometer mit BahnCard-Rabatt automatisch und kostenfrei integriert. Eine Ausweitung auf weitere Städte ist geplant.

www.db.de

Deutsche Bahn plant starkes Wachstum im internationalen Fernverkehr

Ab kommenden Jahr rund 200 Direktverbindungen in 80 ausländische Städte – Dänemark wird im Dezember sechstes ICE-Land

Die Deutsche Bahn AG setzt auf starkes Wachstum im internationalen Fernverkehr. „Bis zum Jahr 2010 wollen wir die Umsätze auf unseren internationalen Verbindungen von gegenwärtig 200 auf 300 Millionen Euro steigern“, sagte Nikolaus Breuel, Vorstandsvorsitzender der DB Fernverkehr AG. Dazu baut die DB die Kooperationen mit ausländischen Bahnen weiter aus: Im kommenden Jahr werden täglich rund 200 Direktverbindungen in 80 ausländische Städte angeboten.

Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember wird der ICE in Kooperation mit der dänischen Staatsbahn DSB erstmals nach Dänemark fahren. Die neuen Verbindungen von Berlin und Hamburg nach Kopenhagen und Aarhus machen Dänemark zum sechsten ICE-Land – nach der Schweiz, Österreich, Frankreich, Belgien und den Niederlanden.
„Europa wächst auf der Schiene zusammen. Mit dem ICE werden wir dem Flugzeug Marktanteile abnehmen. Paris, Brüssel, Amsterdam, Wien, Zürich und Bern gehören heute schon zum ICE-Netz“, so Breuel weiter.

Ebenfalls zum Fahrplanwechsel wird Österreich in den ICE-Taktverkehr integriert: Die neue Linie von Dortmund bzw. Frankfurt am Main nach Wien knüpft alle zwei Stunden schnelle und komfortable Verbindungen über Würzburg, Nürnberg, Regensburg, Passau und Linz. Die Züge betreiben die DB und die Österreichischen Bundesbahnen ÖBB gemeinsam.

Im Juni eröffnete die DB in Kooperation mit der französischen Staatsbahn SNCF die neuen Hochgeschwindigkeitslinien von Frankfurt am Main und Stuttgart nach Paris. Am 9. Dezember wird das Angebot zwischen Frankfurt und Paris von einer auf fünf durchgehende ICE-Verbindungen pro Tag mit Fahrzeiten von unter vier Stunden ausgebaut. Ebenfalls neu ist eine TGV-Verbindung von München nach Paris.

Im Juni hat sich die Deutsche Bahn zudem an der Managementgesellschaft Thalys International beteiligt, die seit 1996 den Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Paris und Brüssel und von dort weiter nach Amsterdam und Köln vermarktet.

Schmankerlwochen mit Alfons Schuhbeck bei der Bahn

Von September bis Ende November werden monatlich drei Gerichte von Alfons Schuhbeck das Speiseangebot der rund 200 Bordrestaurants von ICE und IC bereichern. Adelholzener Alpenquellen und die Deutsche Bahn präsentieren kulinarische Schmankerl nach den Rezepturen des Münchener Sternekochs Alfons Schuhbeck.

„Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr freuen wir uns über die Neuauflage der Kooperation mit Alfons Schuhbeck,“ erklärt Robert Etmans, Vorstand Personal und Bordservice der DB Fernverkehr AG.

Alfons Schuhbeck, der die weißblaue Tradition mit internationaler Spitzenküche verbindet, hat für die Reisenden der Bordrestaurants erneut seine schönsten Rezepte ausgewählt.

Im September können die Gäste wählen zwischen Tafelspitz in Meerrettichsauce und Wurzelgemüse, Steinpilzravioli in Kräutersauce und geschnetzeltes Schweinefilet in Cognac-Pfefferrahm.

Weitere Informationen zum aktuellen Speise- und Getränkeangebot unter www.bahn.de/p/view/mobilitaet/zug/monatsaktion.shtml

Deutsche Bahn will InterCity abschaffen

VCD: Skandalöse Bahnpolitik Mehdorns

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hat die von der Deutschen Bahn geplante Abschaffung der InterCity-Fernzüge (IC) auf das heftigste kritisiert. Laut Konzernunterlagen, die der Nachrichtenagentur Reuters seit Mittwoch vorlägen, will die Deutsche Bahn bis 2015 den IC komplett durch den ICE ersetzen. Laut VCD entfiele damit für Reisende die Möglichkeit, weit entfernte Regionen in Deutschland umsteigefrei und kostengünstig zu erreichen. Da der IC der einzige Zug sei, in dem auf Fernstrecken eine Fahrradmitnahme möglich sei, bedeute dessen Abschaffung auch das Aus für den Fahrradtourismus in Deutschland.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: Die nun öffentlich gewordenen Pläne der Deutschen Bahn sind ein handfester Skandal. Nach dem Kabinettsbeschluss zur Kapitalprivatisierung kommt die DB AG jetzt aus der Deckung und will umsetzen, was schon lange zu befürchten war. In der Bahnpolitik Hartmut Mehdorns existieren nur noch gewinnträchtige Hochgeschwindigkeitsstrecken, alles andere überlässt er dem Nahverkehr – zu Lasten der Kunden und der Umwelt."

Da nicht alle IC-Strecken durch Oberleitungen elektrifiziert seien, könne der ICE bei weitem nicht alle IC-Verbindungen ersetzen. Damit bestünde die Gefahr, dass ganze Regionen vom Fernverkehr abgehängt würden. Davon wären vor allem Urlaubsregionen wie das Allgäu oder die Nordseeküste betroffen. Fehlende Kapazitäten müssten dann vom Nahverkehr übernommen werden, womit die Deutsche Bahn ihre Verantwortung für ein flächendeckendes Bahnangebot auf die Länder abwälze.

Heidi Tischmann, VCD-Bahnreferentin: *Wird der IC tatsächlich durch den ICE ersetzt, bedeutet dies steigende Preise und umständlichere Anreisewege im Fernverkehr. Damit wird die Bahn an Attraktivität für ihre Kunden verlieren – eine verkehrs- und klimapolitisch fatale Entwicklung. Zu befürchten ist, dass Fahrgäste von der umweltfreundlicheren Bahn wieder auf ihr eigenes Auto umsteigen. Wir fordern deshalb Bahnchef Mehdorn auf, die Finger vom IC zu lassen."

Die Bahn hebt die Preise an

Die Bahn hebt die Preise für Einzelfahrscheine und Zeitkarten im Durchschnitt um 2,9 Prozent (ohne Mehrwertsteuer-Erhöhung) zum 1. Januar 2007 an.

Sie reagiert damit auf die 2006 realisierten bundesweiten Angebotsverbesserungen und erhebliche Kostensteigerungen bei Strom, Öl und Diesel. Ebenfalls zum 1. Januar wird die von der Bundesregierung beschlossene Anhebung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent bei den Fahrpreisen umgesetzt. Insgesamt steigen damit die Ticketpreise im Fernverkehr um durchschnittlich 5,6 Prozent.
Die Nettopreise für alle BahnCards bleiben stabil.

Auch im Regionalverkehr plant die Bahn eine Anhebung der Preise für Einzelfahrscheine und Zeitkarten um durchschnittlich 2,9 Prozent (ohne MwSt.-Erhöhung). Bis 50 Kilometer gilt hier der ermäßigte MwSt.-Satz von sieben Prozent. Damit bleibt die Bahn deutlich unter den Steigerungsraten der Verkehrsverbünde. So werden die großen Verbünde ihre Preise für 2007 um durchschnittlich 4,5 Prozent erhöhen.

Bereits während der Halbjahrespressekonferenz im August hatte die Bahn darauf hingewiesen, dass die Kostenentwicklung an den Beschaffungsmärkten zu einer Anhebung der Fahrpreise führen kann. Ebenfalls hatte die Bahn bereits im Vorfeld erklärt, dass die Mehrwertsteuererhöhung auf die Preise angerechnet wird.

„Die Marktpreise für Strom, Öl und Diesel sind binnen eines Jahres um bis zu 40 Prozent gestiegen. Wir haben kräftig gegengesteuert, müssen aber die Preise erhöhen“, so Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr. „Gleichzeitig halten wir die BahnCard-Nettopreise stabil. Davon profitieren fast 3,5 Millionen Bahnkunden.“ 2006 ist auch das Jahr neuer, attraktiver Angebote. „Schnellere Fahrzeiten durch eine neue Infrastruktur, mehr Komfort durch moderne Züge: Mit unseren Preisen reagieren wir auch auf diese Angebotsverbesserungen“, so Rausch weiter. Allein im Fernverkehr investiert die Bahn von 2005 bis 2008 fast eine Milliarde Euro in neue oder modernisierte Züge.

Ebenfalls zum 1. Januar wird im Fernverkehr der Preis für Reservierungen im personenbedienten Verkauf um 50 Cent auf 3,50 Euro angehoben. Am
DB Automaten und im Internet kosten Reservierungen beim gleichzeitigen Kauf einer Fahrkarte unverändert 1,50 Euro. Der Sprinterzuschlag wird in der 1. und der 2. Klasse um jeweils einen auf elf beziehungsweise 16 Euro angehoben. Der Preis der Fahrradkarte bleibt für BahnCard-Kunden stabil.

Für alle anderen Fahrgäste erhöht er sich von acht auf neun Euro. Diese Preise gelten einschließlich der neuen MwSt. von 19 Prozent.
Gleichzeitig sollen die Preise für die Ländertickets um bis zu zwei Euro, der Preis für das Schönes-Wochenende-Ticket um drei auf 33 Euro und der Preis für das Hopper-Ticket in Sachsen-Anhalt und Thüringen um 1,50 auf sechs Euro erhöht werden. Die genannten Preise gelten ebenfalls einschließlich der ab Januar 2007 gültigen MwSt.

Alfons Schuhbeck

Von September bis November bereichern Gerichte von Alfons Schuhbeck das Speiseangebot der rund 200 Bordrestaurants der ICE und Intercitys. Adelholzener Alpenquellen und Deutsche Bahn AG präsentieren monatlich drei Gerichte, gekocht nach den Rezepturen des Münchner Sternekochs, und versprechen ein Vergnügen für den Gaumen.

„Beim Essen ist es wie beim Reisen: Man sollte immer einen Blick über den Tellerrand werfen. Mein Ziel ist es, die regionale bayerische Küche mit mediterranen Einflüssen zu kombinieren. Ein trefflicher Ort hierfür: die Speisewagen der Deutschen Bahn,“ so Alfons Schuhbeck.

„Mit den weißblauen Rezepten von Alfons Schuhbeck erwartet unsere Gäste im Speisewagen ein Herbst voller Köstlichkeiten “, so Robert Etmans, Vorstand Personal und Bordservice der DB Fernverkehr AG, beim Pressegespräch in München.
„Als ältester bayerischer Mineralbrunnen gehören die Adelholzener Alpenquellen zu Bayern wie Alfons Schuhbeck und seine Kreationen zu München“, erklärt Stefan Hoechter, Geschäftsführer der Adelholzener Alpenquellen.

Im ersten Aktionsmonat können die Gäste in den Speisewagen bei Schuhbecks Gerichten wählen zwischen Kalbsrahmgulasch mit Apfelwürfel und Speck, Tafelspitz mit Meerrettichsauce und Wurzelgemüse sowie gedünstetem Lachsfilet auf Rahmspinat. Darüber hinaus stehen weitere Gerichte des klassischen Programms den Gästen zur Auswahl.