Kochpinzetten erobern die Küchen

Klein, praktisch, trendy

Ein Arrangement aus frischen Kräutern, essbaren Blüten oder kleinen Gemüsewürfeln – oft sind es feine Elemente, die einen perfekt angerichteten Teller ausmachen. Was man aus der Sterneküche kennt, gelingt mit den richtigen Hilfsmitteln wie der klassischen Kochpinzette auch Hobbyköchen. Dabei ist das Einsatzgebiet des professionellen Küchenhelfers größer als gedacht: Christian Romanowski, Inhaber von kochmesser.de, bestätigt, dass die Nachfrage nach Pinzetten in den letzten Jahren enorm gestiegen ist. Und das, so sagt er, liegt klar an den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten im Alltag.

Küchenhelfer und Kochwerkzeuge gibt es viele, oft werden sie jedoch nur für vereinzelte Arbeitsschritte verwendet und nicht als Multitalent wahrgenommen. „Pinzetten zum Kochen? Die liegen dann doch nur in der Schublade“, diese und ähnliche Aussagen hat Christian Romanowski schon häufig gehört. „Das ging dann so lange, bis ich den Zweiflern eine Pinzette zum Testen geliehen habe, danach wollte sie niemand mehr zurückgeben“, sagt der Fachmann. Denn neben dem Anrichten von Speisen gibt es auch vielseitige Einsatzmöglichkeiten für zu Hause: So lassen sich Steaks wenden, ohne dass durch das Einstechen einer Gabel Bratensaft austritt. Die Kochpinzette hilft auch allen Besitzern einer Kaffeepadmaschine: Heiße Kaffeepads lassen sich ohne verbrannte Finger aus dem Siebträger nehmen.

Zahlreiche Profiköche setzen schon lange auf Handgriffe mit der hilfreichen Kochpinzette, so auch Deutschlands jüngster Drei-Sterne-Koch Kevin Fehling. „Wir sind das Arbeiten mit Pinzetten mittlerweile so gewohnt, dass wir heute nicht mehr darauf verzichten wollen. Das fängt beim Herausnehmen von Gewürzen aus einem siedenden Fond an und geht über das Entgräten von Fischen bis hin zum Anrichten der Speisen“, erklärt der Küchenchef des Gourmetrestaurants La Belle Epoque in Travemünde. Deshalb gehören die Pinzetten auch für ihn längst zum Arbeitsalltag: „Der Einsatz von Kochpinzetten ist für uns in den letzten Jahren so vielschichtig geworden, dass wir mittlerweile sogar mit unterschiedlichen Formen und Größen arbeiten. Gerade beim Garnieren unserer Gerichte, die oftmals aus feinen Details wie Kresse oder Kräutern bestehen, ist das Benutzen einer Kochpinzette entscheidend“, so Fehling im Gourmet Report Gespräch.

Damit man lange Freude an den Pinzetten hat, sollte man beim Kauf darauf achten, dass die Spitzen weder zu weich noch zu scharfkantig sind, da sie sonst schnell brechen. Über kochmesser.de ist neben der Fischgrätenpinzette auch die klassische Kochpinzette erhältlich, beide Produkte gehören zur Messerserie Chroma type 301. „Bei der Entwicklung unserer Pinzetten wurde auf einen sicheren Griff und gute Handhabung geachtet. Der edle Look der Produkte ist in enger Zusammenarbeit mit dem Designer Georg Draser entstanden“, erklärt Romanowski, dem stets wichtig ist, dass die Form der Funktionalität folgt. „Wenn Sie mich nach dem Küchentool fragen, das in den nächsten Jahren den größten Boom erleben wird, werde ich immer die Kochpinzette als Küchenhelfer des 21. Jahrhunderts wählen. Sie sollte neben hochwertigen Kochmessern in keiner Grundausstattung fehlen.“

www.kochmesser.de

ECKART 2013 für Kevin Fehling

Am 3. Dezember 2013 wird im BMW Museum in München der Internationale Eckart Witzigmann Preis, der ECKART 2013, verliehen. Zu den überraschenden und hochkarätigen Gästen der feierlichen Gala-Veranstaltung zählt Jack Lang. Der frühere französische Kultur- und Bildungsminister reist aus Paris an, um die Laudatio auf seinen berühmten Landsmann und „Koch des Jahrhunderts“, Joël Robuchon, zu halten. Robuchon wird von der Witzigmann Academy und der BMW Group mit dem „ECKART 2013 für Große Kochkunst“ geehrt. Der 68-jährige Franzose gehört seit Jahrzehnten zu den renommiertesten und einflussreichsten Vertretern seiner Zunft. Aktuell betreibt er Restaurants und sogenannte Ateliers der Spitzengastronomie in Paris, London, Monaco, Tokio, New York, Las Vegas, Hongkong und Macau.

Gleichfalls ausgezeichnet werden im Rahmen der Gala in München der junge deutsche Drei-Sterne-Koch Kevin Fehling aus Travemünde („ECKART 2013 für Innovation“) sowie die Schauspielerin Martina Gedeck („ECKART 2013 für Lebenskultur“). Der erstmals vergebene und von der BMW Group mit 10.000 Euro dotierte „ECKART 2013 für kreative Verantwortung und Genuss“ geht an den lateinamerikanischen Starkoch Alex Atala aus Sao Paulo, der sich unter anderem für den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Früchten, Pflanzen und Gewürzen aus der brasilianischen Amazonas-Region einsetzt.

Der Internationale Eckart Witzigmann Preis ist eine der bedeutendsten Ehrungen für herausragende Verdienste um Kochkunst und Esskultur: Mit dem ECKART würdigt Eckart Witzigmann, als „Koch des Jahrhunderts“ geehrt, seit dem Jahr 2004 einzigartige Leistungen der Kochkunst und das besondere Engagement in dem facettenreichen Themenkreis der Lebenskultur. In Partnerschaft mit der BMW Group vergibt die Witzigmann Academy jährlich die Preise in den Kategorien Große Kochkunst, Innovation und Lebenskultur. Im Jahr 2013 kommt zudem ein ECKART für kreative Verantwortung und Genuss, dotiert von der BMW Group mit 10.000 Euro, hinzu.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören Daniel Boulud (New York City), HRH Prince Charles of Wales (Highgrove), Elena Arzak (San Sebastian), Anne-Sophie Pic (Valence), Harald Wohlfahrt (Tonbach), Dieter Kosslick (Berlin), Ferran Adrià (Barcelona), Marc Haeberlin (Illhaeusern) u.v.a.

Gault Millau 2014 – Schleswig-Holstein

Von den elf Köchen, die nach dem Geschmack der französische Gourmetbibel Gault&Millau in Schleswig-Holstein „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung” bieten, stehen sechs auf Sylt, vier an der Ostsee und einer am Plöner See am Herd.

Sie bekommen in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 des Guides, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten:

  • ·  Holger Bodendorf vom „Bodendorf’s“ in Tinnum/Sylt „verknüpft geschickt unterschiedliche Produkte zum verblüffenden Netz geschmacklicher Harmonien. Ein Geistesblitz ist die Liaison von Steinbutt mit der Süße von Zuckermais und der Bitternis von Espressocreme, besiegelt von Malzöl.“

  • ·  Dirk Luther von der „Meierei“ in Glücksburg, bei dem „man erlebnisreiche Meisterwerke bestaunen kann: Gibt’s zum Hauptgang Taube, leitet ihn – welch elegante Geste – eine Taubenessenz mit Taubenpraline ein. Danach demonstrieren die gebratene Brust und ein Graubrot-Sandwich mit Innereien auf schmelziger Walnusscreme den ganzen Charme solch modern interpretierter Klassik.“

  • ·  Jörg Müller vom gleichnamigen Restaurant in Westerland/Sylt: „Das Meeräschencarpaccio mit mariniertem Gemüse sowie die Melonenkaltschale mit knackigen Flusskrebsen passen zu jedem Sylter Wetter, die geschmeidige Wachtelterrine mit grandiosem Gänseleberkern sowie der Hummer und Steinbutt mit Champagner- und Hummersauce in jede Jahreszeit.“

  • ·  Christian Scharrer vom „Buddenbrooks“ in Lübeck-Travemünde, der „als perfekt ausgetüftelte Komposition einen mit Trüffel-Mayonnaise gratinierten Steinbutt serviert, der von Schwarzwurzelvarianten (Püree, Chips, geschmort), einem Trüffelgeleeband sowie dunkler Trüffelbutter umschmeichelt wird.“

    17 Punkte erreichen durch „herausragende Küchenleistungen“, die die Tester bisweilen spöttisch beschreiben:

· Kevin Fehling vom Restaurant „La Belle Epoque“ in Lübeck („Jedes Kunstwerkchen entpuppte sich als Gaumenkitzler, fast jedes als Kleinbühne für Stickstoffperlen, die der Küche den ganzen Abend nicht ausgingen. Gewiss einer großen Bühne wie der Wiener Volksoper würdig erwies sich die Weiterentwicklung der ungestopften Gänseleber zu „Johann Strauß II – Frühlingsstimmen“, bei der Tüftler Fehling die Leber auf drei Tellern gebraten, als Mousse und als Terrine mit den Komponenten Waldmeister, Erdbeere, Rhabarber und Mandeln in unterschiedlichen Texturen vermählte – einfach köstlich! Und deshalb auch im Herbst noch auf der Karte“),

  • ·  Johannes King vom „Söl’ring Hof“ in Rantum auf Sylt („Das Tischgespräch über die Kreativität des handwerklich perfekten Chefs erschöpfte sich bei der Makrele auf geräuchertem Kartoffelstampf in dem originellen, aber aromaschwachen Austerneis und den Salzwiesenkräutern im Glas“),

  • ·  Lutz Niemann von der „Orangerie“ im „Maritim Seehotel“ in Timmendorfer Strand („brillant der Bretonische Hummer unter einer eleganten Gurkenscheiben-Decke, umspielt von einem würzig abgestimmten Gurkensud, den man skeptisch probiert und genüsslich auslöffelt“),

  • ·  Alexandro Pape vom „Fährhaus“ in Munkmarsch auf Sylt („Beim Holsteiner Schwein verzichtet Pape bewusst auf die Edelteile und überrascht stattdessen mit sehr zart geschmorter Schulter sowie konfiertem Bauch mit schön krosser Schwarte. Dazu gibt es trefflich passend würziges Gurken-Senfkornrelish und eine mit salziger Schmandcreme gefüllte Kartoffel“),

  • ·  Jens Rittmeyer vom „Kai 3“ in Hörnum/Sylt („Auch die kunstvollen vegetarischen Gerichte wie die köstliche Moorkarotte mit Karotten-Sanddornsauce und Sonnenblumenkernen oder der in der Salzkruste gegarte Sellerie mit Selleriecrunch und Bucheckernöl sind ein Schmaus“),

  • ·  Robert Stolz vom Restaurant „Stolz“ in Plön („Im kräftigen Sud von Langostino und geräucherter Makrele schwammen Kabeljau, Haferwurzel und Bamberger Hörnchen einen Reigen, die zart geräucherte rosa Rehkeule vermählte sich glücklich mit schmelzigem Steckrübenpüree und geschmorter Zwiebel“),

  • ·  Sebastian Zier vom „La Mer“ in List auf Sylt („zum Allerlei vom Schwein auf Kokos-Chili- Sauerkraut und animierender Limonen-Ingwersauce vereint sich Borstenvieh aus drei Ländern: mit fernöstlichen Gewürzen geschmortes Bäckchen sowie gebratenes Filet mit Kruste vom Iberico, in asiatischer Marinade eingelegter Bauch und Schweinebauch- Popcorn vom Duroc sowie perfekt gebratener Rücken vom holländischen Klosterschwein“).

    Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 44 Restaurants in Schleswig- Holstein. 41 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Alt-Wyk“ auf Föhr mit 14 Punkten sowie „Norditeran“ in Bordelum, „Claudio’s Ristorante“ in Kiel, „1500°“ in Neumünster, „Axel’s“ in St. Peter-Ording, „Gogärtchen“ in Kampen/Sylt und „Schloss Weißenhaus“ in Weißenhaus bei Lütjenburg (jeweils 13 Punkte).

    Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwischen Nord- und Ostsee vier langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt sieben neu auf, vier werden höher, drei niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Schleswig-Holstein

18 Punkte
Meierei in Glücksburg Buddenbrooks in Lübeck Bodendorf’s in Tinnum/Sylt Jörg Müller in Westerland/Sylt

17 Punkte
Kai 3 in Hörnum/Sylt
La Mer in List/Sylt
La Belle Epoque in Lübeck Fährhaus in Munkmarsch/Sylt Stolz in Plön
Söl’ring Hof in Rantum/Sylt Orangerie in Timmendorfer Strand

16 Punkte
Spices in List/Sylt
Wullenwever in Lübeck
Stadt Hamburg* in Westerland/Sylt

15 Punkte
San Lorenzo in Glinde
Privileg im Historischen Krug in Oeversee 1797 in Panker

*Aufsteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Benjamin Biedlingmaier

Benjamin Biedlingmaier (27), Küchenchef
des Relais & Châteaux Hotels Bülow Palais und des Restaurants Caroussel in
Dresden, wurde von den Lesern des renommierten Kulinarikmagazins Der
Feinschmecker unter die sechs wichtigsten neuen Kochtalente Deutschlands
gewählt. Jetzt hofft er auf den Titel „Aufsteiger des Jahres“.

Der Publikumspreis ist eine der bedeutendsten Ehrungen für junge Köchinnen
und Köche in Deutschland und wird in diesem Jahr zum 29. Mal vergeben.
Spitzenköche wie Christian Bau, Tim Raue, Joachim Wissler oder Kevin
Fehling kämpften bereits um diesen Titel. Nun haben die Leser der
Zeitschrift sechs Favoriten für die diesjährige Prämierung gewählt.

Benjamin Biedlingmaier, geboren in Wiesensteig auf der Schwäbischen Alb,
ist seit Mai als Küchenchef in dem Fünfsterne-Superior-Hotel mit seiner
traditionsreichen Feinschmeckeradresse im Dresdner Barockviertel tätig.
Zuvor hat er im Zwei-Sterne-Restaurant „La Mer“ auf Sylt gekocht. Er ist
der jüngste aller Nominierten.

Neben Biedlingmaier hoffen Sebastian Lühr (33), Küchenchef im Hotel und
Restaurant Kronenschlösschen in Eltville; Johann Rappenglück (31),
Mitinhaber des Restaurants Les Deux in München; David Mottl (36),
Küchenchef im Restaurant Marco Polo des Columbia-Hotels in Wilhelmshaven;
Sascha Hamp (29), Küchenchef im Restaurant Culinarium R im
Weinromantikhotel Richtershof in Mühlheim an der Mosel sowie Patrick Speck
(32), Küchenchef im Restaurant Rincklake’s im Hotel Klosterpforte in
Marienfeld auf die Aufsteiger-Trophäe.

„Sie alle verdienen es, nicht nur in ihrer Region, sondern im ganzen Land
als Könner wahrgenommen zu werden“, schreibt die Feinschmecker-Redaktion
über die Finalisten. Und lädt nun dazu ein, den Gewinner des Preises zu
küren. Noch bis 25. Oktober kann unter www.aufsteiger-des-jahres.de für
einen der sechs Kandidaten gestimmt werden.

www.buelow-hotels.de/

Kevin Fehling

Das Gourmetrestaurant La Belle Epoque im COLUMBIA Hotel Casino Travemünde wurde mit dem Carlsberg-Preis 2013 in der Kategorie „Bestes Hotel-Restaurant“ ausgezeichnet. Der Carlsberg-Preis wurde im Rahmen des Branchentreffs „Treffpunkt Nord“ in der Hamburger Fischauktionshalle vor über 1.000 Gästen vergeben. Bei dem Branchentreff handelt es sich um eine gemeinsame Veranstaltung der DEHOGA- Landesverbände Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg- Vorpommern, in dessen Mittelpunkt die Preisverleihung stand. Zum neunten Mal wird der Preis in den vier Kategorien bestes Gastronomie-Konzept, bestes Hotel-Restaurant, bester Traditionsbetrieb und bester Newcomer verliehen.

Küchenchef Kevin Fehling, ausgezeichnet mit drei Sternen im Guide Michelin und international anerkannt für seine handwerkliche Perfektion, nahm den Preis der dänischen Brauereigruppe in Form des Buchstabens „C“ in Begleitung von Restaurantleiter David Eitel und Hoteldirektor Mike Hoffmann entgegen. „Ich freue mich ganz besonders über den Carlsberg-Preis, weil er nicht nur auf den Teller schaut und die Leistung meines Teams in der Küche bewertet, sondern die Gesamtleistung des Restaurants auszeichnet. Ohne den perfekten Service und eine erstklassige Betreuung der Gäste von David Eitel und seiner Mannschaft vor den Kulissen wäre dieser Erfolg nie möglich gewesen“, so Fehling im Gourmet Report Gespräch zu der jüngsten Auszeichnung. Überreicht wurde der Preis von Frank Maßen, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von Carlsberg Deutschland, und von Ulrich Jungk, dem stellvertretenden Chefredakteur der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung. Jungk laudiert: „Es ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht.“

Mike Hoffmann, Direktor des COLUMBIA Hotel Casino Travemünde, freut sich: „Der Carlsberg-Preis „Bestes Hotel-Restaurant“ ist eine weitere herausragende Auszeichnung für unser Gourmetrestaurant La Belle Epoque. Hierbei freuen wir uns besonders über die Kombination von Hotel und Restaurant welche die Vision der COLUMBIA Hotels & Resorts von hochwertiger Kulinarik und Hotellerie widerspiegelt. An dieser Stelle gilt dementsprechend auch unser ganz besonderer Dank den Eigentümern und dem Geschäftsführer der COLUMBIA Hotel & Resorts für die konstante und nachhaltige Investition in die Gourmetrestaurants und in junge Talente wie Kevin Fehling. Ohne diese
Entwicklungsmöglichkeiten würden heute nicht über allen deutschen Hotels Sterne leuchten. Alle Köche kamen ohne Michelin Sterne zu COLUMBIA und haben sich in den vergangenen Jahren durch eine nachhaltige Unterstützung in die Riege der besten Köche in Deutschland eingereiht.“

Der Buchstabe „C“ ist für Fehling ein wichtiger. Er arbeitet im „C“olumbia Hotel, bekommt den „C“arlsberg Preis und vertraut seinen [C]hroma Haiku Kuroushi Kochmessern.

Das Gourmetrestaurant La Belle Epoque mit dem 36-jährigen Chef de Cuisine Kevin Fehling ist von mittwochs bis sonntags ab 18.30 Uhr für Gourmetliebhaber im COLUMBIA Hotel Casino Travemünde geöffnet. Mit einem atemberaubenden Blick über die Lübecker Bucht verfügt das moderne Restaurant über 22 Plätze. Für einen perfekten Service und begleitende Getränke sorgt Restaurantleiter und Sommelier David Eitel mit seinem Team.

www.columbia-hotels.de
www.kochmesser.de/haiku-kurouchi-tosa.html

Ferran Adria, Joan Roca, Andoni Luis Aduriz in Berlin

Die mit Michelin-Sternen ausgezeichneten spanischen Starköche Paco Pérez (Restaurant CINCO) und Albert Raurich (Restaurant dos palillos) veranstalteten in Berlin ein exklusives Event im kleinen, feinen Kreise mit nur 40 geladenen Gästen. Die Stars der Veranstaltung sind drei wohlbekannte Namen aus der spanischen Spitzenküche, vor denen sich jeder Gourmet in größter Ehrfurcht verbeugt: Ferran Adrià, der die gesamte Gastronomie revolutionierte, Joan Roca, derzeit bester Koch der Welt, sowie Andoni Luis Aduriz, der Vertreter der baskischen Küche schlechthin und Inhaber des viertbesten Restaurants der Welt!

Die spanischen Köche werden verschiedene Diskussionsrunden zum Thema Gastronomie moderieren. Mit dabei sind nicht minder bedeutende Gäste: Dreisterneköche, die zur Crème de la Crème der deutschen Spitzengastronomie zählen: Klaus Erfort, Sven Elverfeld, Thomas Bühner, Kevin Fehling … mehr als 35 Michelin-Sterne treffen hier zusammen, um in Anwesenheit der wichtigsten Fachpresse Nordeuropas rund um das Thema Gastronomie zu diskutieren.

An diesem ganz besonderen Tag geht es darum, welchen Weg die weltweite Spitzengastronomie in Zukunft einschlagen wird. Andoni Luis Aduriz wird dabei über die Bedeutung des multidisziplinären Wissensaustausches sprechen, während Ferran Adrià die berühmte BulliPedia, eine zukünftige gastronomische Online -Datenbank für Chefköche der nächsten Generation, vorstellen wird. Der beste Koch der Welt, Juan Roca, wird einen Einblick in „Somni“ geben, eine multisensorische Annäherung an die Gourmetküche, die sämtliche Sinne des Menschen einbezieht.

Die Veranstaltung findet in zwei Berliner Hotels statt, im hotel casa camper und im Hotel Das Stue.

Paco Pérez und Albert Raurich erklären das Konzept auf folgende Weise: „Sinn und Zweck dieser Veranstaltung ist es, durch den Wissensaustausch dieser großen Küchenchefs die Entwicklung der europäischen Gastronomie als kreative, kulturelle und technologisch-emotionale Disziplin anzuregen bzw. zu inspirieren. Wir freuen uns sehr, an diesem Tag so viele berühmte und renommierte Experten begrüßen zu dürfen.“

Für kulinarische Hochgenüsse der Gäste sorgen das Restaurant dos palillos von Albert Raurich im hotel casa camper und das Restaurant CINCO von Paco Pérez im Hotel Das Stue. Auch das Weingut Castillo Perelada trägt seinen Teil zur Veranstaltung bei: Die Weine und Schaumweine der berühmten Bodega werden die exquisiten Kreationen in beiden Restaurants begleiten, zudem wird es eine Weinverkostung mit spanischem Jamón Ibérico Reserva Especial von Arturo Sánchez geben.

Philipp Soldan, Florian Hartmann, Kevin Fehling, Denis Feix,, David Mottl, Katja Burgwinkel, Hark Pezely und Thomas Macyszyn

Nach einem gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr begrüßt nun das Relais & Châteaux Hotel DIE SONNE FRANKENBERG Liebhaber der Sternegastronomie zum Gourmet-Event der besonderen Art: Am 7. Juli 2013 stellen gefragte Spitzenköche bei der Veranstaltung AROMAtisch ihr ganzes Können unter Beweis.

Neben dem Küchenchef des hauseigenen Gourmet-Restaurants Philipp Soldan und Aufsteiger des Jahres Florian Hartmann* verwöhnen Kevin Fehling*** (COLUMBIA Hotel Casino Travemünde), Denis Feix** (COLUMBIA Hotel Bad Griesbach), David Mottl* (COLUMBIA Hotel Wilhelmshaven), Katja Burgwinkel (BurgHotel Hardenberg), Hark Pezely (Hotel Ahlbecker Hof) sowie Thomas Macyszyn* (COLUMBIA Hotel Rüsselsheim) die feinen Gaumen ihrer Gäste.

Während der Zubereitung ihrer exquisiten Speisen lassen sich die Sterneköche gerne über die Schulter schauen. Angefangen bei der Vorspeise über Haupt- und Zwischengänge bis hin zu den Desserts: Auf der Terrasse der Sonne Stuben vor dem historischen Ambiente des Rathauses werden die Gäste Augenzeuge jedes einzelnen Gerichts. Die Vorfreude auf die Köstlichkeiten erleben die Gourmets auf diese Weise noch intensiver. Die passende Weinbegleitung rundet dieses Feuerwerk der Kochkunst schließlich ab.

Die Veranstaltung AROMAtisch ist für 139 Euro pro Person buchbar. Ein Begrüßungsaperitif, alkoholfreie Getränke, Weiß- und Rotweine sowie regionale Köstlichkeiten vom Grill sind ebenfalls im Preis enthalten.

Wer das Gourmet-Event mit einer kleinen Auszeit im Herzen der Heimat der Gebrüder Grimm verbinden möchte, bucht das AROMAtisch-Paket inklusive zwei Übernachtungen im Doppelzimmer Classic für 299 Euro pro Person. Darüber hinaus kommen Gäste in den Genuss des vielfältigen Sonne-Frühstückbuffets sowie der freien Nutzung der Wellness-Oase Sonne Spa.

In Florian Hartmanns Sterne-Restaurant Philipp Soldan (u.a. ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern und 16 Gault Millau Punkten) kommen anspruchsvolle Gourmets voll auf ihre Kosten. Ergänzt werden die Annehmlichkeiten des Hotels durch das Sonne Spa mit einem Wellness-Angebot für Entspannung, Therapie, Vitalität und Schönheitspflege, das keine Wünsche offen lässt.

Weitere Informationen unter www.sonne-frankenberg.de

Festival der Sterne 2012

Mit einem kulinarischen Paukenschlag ging das Festival der Sterne 2012 im BUDERSAND – Hotel & Spa – Sylt zu Ende. Die restlos ausverkaufte Abendgala „Rittmeyer & Friends“ bot den Festivalgästen mit einem achtgängigen Menü ein Gourmet-Erlebnis der Spitzenklasse.

Acht Kochgrößen gaben sich in der Festivalküche den Kochlöffel in die Hand: Thorsten Schmidt, Dieter Koschina, Wolfgang Becker, Marcel Battenberg, Claudio Urru, Heiko Nieder, Philipp Wolter und natürlich Gastgeber Jens Rittmeyer. Gemeinsam kreierten sie ein außergewöhnliches Acht-Gänge-Menü, bei dem ein geschmacklicher Höhepunkt den anderen jagte. So ließen die Küchenmeister auf ein Tapas-Apero eine „Trilogie von der Bergischen Forelle“ folgen, servierten auserlesene Meeresfrucht-Spezialitäten, gefolgt von einer feinen Kreation aus „glasiertem Kalbsherzbries, Shitake, Sprossen und Liebstöckel“. Sie schlugen den Bogen zu Trüffel und Wild-Köstlichkeiten, um die Geschmacksnerven am Ende mit einem Mascarpone-Kaffee-Orangen-Dessert süß zu umschmeicheln.

Mastersommelier Hendrik Thoma ließ dazu edle Weine aus dem Portfolio der Sylter „Sansibar“ in Rantum kredenzen. Mit Witz und Expertise übernahm er außerdem die Moderation zwischen den einzelnen Gängen.

Mit „Rittmeyer & Friends“ fand das Festival der Sterne 2012 seinen erfolgreichen Abschluss. Noch während des Tages hatte der Workshop „Perfect Meat Academy“ von Fleischexperte Wolfgang Otto und ein Champagner-Tasting des Champagner-Hauses Krug zahlreiche Hobby-Gourmets und Freunde des guten Geschmacks angelockt.

Die Resonanz der Gäste auf das Festival der Sterne 2012 war durchweg positiv. Auch die Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden mit der zweiten Auflage des Gourmet-Events im Hotel BUDERSAND. „Ich freue mich ganz besonders, dass es uns gelungen ist, die Qualität der Festivals der Sterne in diesem Jahr weiter zu steigern“, so Jens Rittmeyer, der als Küchenchef des KAI3 13 befreundete Köche, Wegbegleiter und Lehrmeister zu dem Koch-Event nach Sylt eingeladen hatte. „Wir haben viele neue, außergewöhnliche und kreative Arrangements genießen dürfen. Geschmacklich, optisch und qualitativ haben alle Gastköche durchwegs Spitzenklasse bewiesen. Der Erfolg des Festivals ist vor allem aber eine großartige Teamleistung aller Beteiligten. Es macht mich glücklich, zu sehen, wie sich alle ins Zeug gelegt haben.“

Für einen zusätzlichen freudigen Höhepunkt hatte gestern auch die Veröffentlichung der Restaurant-Wertungen im Guide-Michelin 2013 gesorgt: Gastkoch Kevin Fehling vom „La Belle Epoque“ in Travemünde war von dem Restaurant-Führer mit einem dritten Stern ausgezeichnet worden. Damit zählt Fehling nicht nur zu den zehn besten Köchen Deutschlands – er ist zudem der erste Koch, der drei Michelin-Sterne nach Schleswig-Holstein geholt hat. Vielleicht ein Zeichen dafür, dass sich die hohe Kochkunst künftig noch stärker im Norden konzentrieren wird.

Das Festival der Sterne hat sich mittlerweile als feste Veranstaltung im Kalender der Gourmetszene etabliert. 2013, wenn die Tage kürzer werden und der kalte Nordseewind die Menschen in die warme Stube treibt, dann wird das Festival der Sterne zum dritten Mal im Hotel BUDERSAND stattfinden – und seine funkelnden Strahlen in den Hörnumer Himmel schicken.

Weitere Informationen: www.festival-der-sterne.de

Jens Rittmeyer und viele der friends arbeiten natürlich mit CHROMA Kochmesser. Rittmeyer z.B. mit Chroma type 301 und nun 3 Sterne Chef Kevin Fehling mit HAIKU Kuroushi .

Gault Millau Schleswig Holstein 2013

Christian Scharrer, Holger Bodendorf, Dirk Luther und Jörg Müller sind GMs beste in SH mit 18 Punkten – Kevin Fehling nur 17 Punkte im GM – die gebürtige Südkoreanerin Sarah Henke vom „Spices“ in List auf Sylt ist „Aufsteiger des Jahres“

Weil sie „Fernöstliches in hierzulande seltener handwerklicher und geschmacklicher Perfektion“ bietet, kürt die französische Gourmet-Bibel Gault&Millau die gebürtige Südkoreanerin Sarah Henke vom „Spices“ in List auf Sylt in ihrer jetzt erscheinenden Ausgabe 2013 zum „Aufsteiger des Jahres“ in Deutschland. Aus der Begründung: „In ihren drei Menüs, die sie in asiatischer Tradition den Elementen Erde, Wasser und Feuer zuordnet, beweist sie sicheres Gespür für Aromen. Ihre Bestform erreicht die zierliche Köchin beim Feuer: Der perfekt gebratene Thunfisch auf Paprikapüree und gebratener Lotuswurzel begeistert durch feine Schärfe und wohltuende Leichtigkeit.“

Für Gerichte wie „Duett aus gebratener Meeräsche und gegrilltem Pulpo auf Spinat-Sesamgemüse und Algensalat mit Rauchtee-Fond und Nashi-Birnen- Püree“ bekam sie vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 16 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird.

Auf 18 Punkte steigerte sich Christian Scharrer vom „Buddenbrooks“ in Lübeck- Travemünde. Er „interpretiert schon bei den zum Aperitif gereichten dreierlei Macarons ein Thema virtuos, beispielsweise das Meer durch Büsumer Krabben auf Senf-Dillsauce, Ikarimi-Lachs auf Wasabi-Crème fraîche sowie Ostsee-Aal, der mit Sternanis karamellisiert ist, auf Rote Bete-Gel und Estragon. Vielfalt und geschmackliche Opulenz zeichnen auch Hauptgerichte wie das in zwei Gängen servierte Lamm aus: im ersten Gang geschmorte Schulter, gepökelte Zunge, Herz und Carpaccio vom Filet mit luftigem Knoblauch-Petersilienwurzelpüree, schwarzen Knoblauch-Kartoffelblättern und tiefgründiger Schmorfond; im zweiten perfekt gegarter Rücken mit saisonalem Gemüse und köstlichem Lammjus“. Eine höhere Note als Scharrer haben nur 13 deutsche Köche.

17 erkochte sich erstmals Jens Rittmeyer vom „Kai 3“ in Hörnum/Sylt. Er „bereicherte seine Geschmacksbilder und zeigte ein feineres Händchen bei den Zubereitungen und einen kunstvolleren Umgang mit Gemüse, Obst und Kräutern. Willkommene Aromen-Überraschungen boten der in Rhabarbersaft gegarte Saibling, der Steinbutt im Dillbüten-Sud oder das Lamm im Heu-Jus. Höchst vergnüglich sein ‚Waldspaziergang‘ mit Steinpilz-Eis, Pfifferlingen, wilden Kräutern und Beeren in unterschiedlichen Texturen und schöner Optik.“ Auch Jens Rittmeyer arbeitet mit CHROMA type 301 Kochmesser

Mit Scharrer stehen nun 4 Köche an der Spitze der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Schleswig-Holstein, denn ihre 18 Punkte für „herausragende Küchenleistungen“ verteidigten souverän
• Holger Bodendorf vom „Bodendorf’s“ in Tinnum/Sylt durch sein „perfekt inszeniertes und ausgetüfteltes Aromenspiel: Zum Niederknien schmackhaft ist der zarte, in Nussbuttermolke pochierte Kabeljau, der mit knackigen grünen Mandeln in verführerischem Kalbsfond schwimmt“. Auch Holger Bodendorf schwört auf CHROMA Messer

• Dirk Luther von der „Meierei“ in Glücksburg, der „bei Gerichten wie den knackigen Fjord-Shrimps, Nordseekrabben und Hühnerhaut-Chips auf erfrischendem Spinat-Apfelsud oder wie den wegen ihrer empfindlichen Haut nur kurz in geklärter Butter pochierten Garnelen demonstriert, wie wichtig ihm schonender Produktumgang ist“.

• Jörg Müller vom gleichnamigen Restaurant in Westerland/Sylt, „der seit Jahrzehnten mit großer Gelassenheit sein kulinarisches Credo vom puren Wohlgeschmack ausgefeilter (und darum
unverkünstelter) Gerichte pflegt. Bestens die mit schwarzen Trüffeln geschichteten Jacobsmuscheln in perfekter Beurre blanc oder das gratinierte Seezungenfilet auf jungen Pfifferlingen mit hinreißender Noilly Prat-Sauce“.

Dem Quartett folgen neben Aufsteiger Rittmeyer fünf Köche, die erneut mit 17 Punkten für beeindruckende Gerichte bewertet wurden:
• Kevin Fehling vom „La Belle Epoque“ in Lübeck („eine Gillardeau-Auster schwimmt gemeinsam mit einer kleinen Nocke vom Jungschweinrücken im blanken Schweinesud, umgeben von Bratkartoffel-Gel, einer kleinen Kugel pürierten Sauerkrauts, Chips von der krossen Haut des Schweinerückens und Meerrettichstaub“), Fehling arbeitet mit CHROMA HAIKU Kuroushi

• Johannes King vom „Söl’ring Hof“ in Rantum auf Sylt („die Meeräsche ist opulent, würzig und stimmig begleitet von einem schwelgerischen Mix aus Austerntatar, Wattschnecken und -pflanzen, Muschelgelee und geschmortem Fenchel“), King arbeitet gerne mit seinen CHROMA Messern

• Lutz Niemann von der „Orangerie“ im „Maritim Seehotel“ in Timmendorfer Strand („mediterrane Ausflüge zu glasig gegarten Meeresfrüchten auf Safran- Risotto mit gebundenem
Paella-Sud de luxe sind genauso zum Zungeschnalzen wie gutdeutscher Rehrücken mit karamellisiertem Rotkraut und herzhaftem Cranberry- Quittenkompott“), Niemann arbeitet mit CHROMA type 301

• Alessandro Pape vom „Fährhaus“ in Munkmarsch auf Sylt („gemäldegleich arrangiert ist auch das Allerlei vom Meerlachs mit gebratenem Carpaccio auf Kefir-Gelee, mit Tatar gefüllten Tomaten-Macarons, geräuchertem Pfefferlachs und belebendem Pfefferschaumsüppchen“), Pape arbeitet mit CHROMA type 301

•Robert Stolz vom Restaurant „Stolz“ in Plön („Filet und Kinn vom Schwein sind mit gerösteten Zwiebeln, süchtig machender Sauce aus Lupinen und geschroteten Kaffeebohnen sowie Kartoffelcreme, die mit grünem Tomaten- Chutney verfeinert ist, saugut in Szene gesetzt“).

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 41 Restaurants in Schleswig-Holstein. 36 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafft auch das neu eröffnete Lokal „Brechtmanns Botschaft“ in Scharbeutz auf Anhieb mit 14 Punkten.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwischen Nord- und Ostsee sechs langweilig gewordene Restaurants ab, vier werden höher, drei niedriger bewertet.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Schleswig-Holstein

18 Punkte
Meierei in Glücksburg Buddenbrooks* in Lübeck
Jörg Müller in Westerland/Sylt
Bodendorf’s in Tinnum/Sylt

17 Punkte
Kai 3* in Hörnum/Sylt
La Mer in List/Sylt
La Belle Epoque in Lübeck
Fährhaus in Munkmarsch/Sylt
Stolz in Plön
Söl’ring Hof in Rantum/Sylt
Orangerie in Timmendorfer Strand

16 Punkte
Spices* in List/Sylt Wullenwever in Lübeck

15 Punkte
San Lorenzo in Glinde
Privileg im Historischen Krug in Oeversee 1797 in Panker
Diva in Scharbeutz
Stadt Hamburg in Westerland/Sylt

*Aufsteiger

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Sieben Sterne für die COLUMBIA Hotels

Für das Jahr 2013 glänzen nun sieben Sterne über den Restaurants an den Standorten in Travemünde, Bad Griesbach, Rüsselsheim und Wilhelmshaven, soviel wie nie zuvor.

Erstmals Höchstbewertung für Kevin Fehling im Restaurant „La Belle Epoque“ in Travemünde:
Herausragend aus den aktuellen Bewertungen ist die Verleihung der Bestnote für den „Shootingstar“ unter den Sterneköchen: Kevin Fehling. Mit drei Sternen im Guide Michelin gehört er nun zu den zehn besten Köchen in Deutschland und zu den 100 besten Köchen weltweit. In Deutschland gestaltet er die gastronomische Landkarte neu, indem erstmals ein Restaurant in Schleswig-Holstein mit den begehrten drei Sternen dekoriert wird.
Der erst 35-jährige Kevin Fehling krönt mit dieser Auszeichnung eine bemerkenswerte Karriere in der Welt der gehobenen Gastronomie. Der Guide Michelin nahm Fehling bereits im Jahr 2008 in die Riege der Sterneköche auf. Drei Jahre später verliehen ihm die Inspektoren bereits den zweiten Stern. Kevin Fehling, „das avantgardistische Nordlicht“, erhält bei der offiziellen Vorstellung der Deutschlandausgabe des Guide Michelin 2013 in Berlin erstmals den begehrten dritten Stern.
Die Inspektoren konnte er mit beeindruckendem Know-How überzeugen: „Seine absolut harmonischen Kompositionen zeugen von Intelligenz und Reife bei der Kombination der Aromen, verbunden mit einer ausgeprägten persönlichen Note“.
Das Restaurant mit dem Namen La Belle Epoque, mit einem traumhaften Weitblick über die Lübecker Bucht, ist nach der Definition vom Guide Michelin mit drei Sternen „eine der besten Küchen“ und nun auch offiziell „eine Reise wert“.

Denis Feix im „Il Giardino“ in Bad Griesbach erhält den zweiten Stern:
Die Küchenleistung von Denis Feix benoten die Inspektoren vom Guide Michelin erstmals mit zwei Sternen und bestätigen den Küchenchef damit in seiner Philosophie der „Modernen Naturküche“. Denis Feix entführt Gäste mit seinen kulinarischen Hochgenüssen in neue Geschmackswelten. Heimische Traditionen und regionale Produkte des Rottals spielen eine ebenso bedeutende Rolle wie der Anspruch, mit frischen Ideen und eigenen Gewürzmischungen den Gerichten eine individuelle Handschrift zu verleihen. Seine Vorliebe gilt regionalen Kräutern und Pflanzen sowie heimischen, in freier Wildbahn lebenden Tieren.

Thomas Macyszyn verteidigt den Michelin Stern im Restaurant „NAVETTE“ in Rüsselsheim:
Die raffinierten Kreationen aus der Küche von Thomas Macyszyn haben auch in diesem Jahr die Inspektoren überzeugt und es ist ihm gelungen den einzigen Stern der Stadt Rüsselsheim zu bestätigen. Er vereint gekonnt und sinnvoll modernste Kochtechniken mit traditionellem und handwerklich überzeugendem Know-How. Das Fundament seiner Ausrichtung bildet die französische Hochküche. Seine Interpretationen wirken überzeugend, eingespielt und leidenschaftlich.

David Mottl bestätigt Michelin Stern im Restaurant „Marco Polo“ in Wilhelmshaven:
Küchenchef David Mottl zaubert reizvolle Kreationen im Spannungsfeld gegensätzlicher Texturen wie heiß und kalt oder weich und kross. David Mottl steht für eine Kulinarik, die umsichtig in der Auswahl der Zutaten und experimentierfreudig in der Zusammenstellung ist. So trifft bei Mottl beispielsweise eine geeiste und geraspelte Entenleberterrine auf eine knusprige Makrelenhaut. Das Restaurant zählt zu den besten Adressen in Niedersachsen.

Neben dem Restaurant Marco Polo wird auch das Restaurant „Harbour View“ im COLUMBIA Hotel Wilhelmshaven erstmals ausgezeichnet mit dem Bib Gourmand. Dieser steht symbolisch für ein besonderes Preis-Leistungs-Verhältnis.
„Die Freude über diese grandiosen Auszeichnungen ist einfach groß. Besonders freue ich mich natürlich für die Küchenchefs und Ihre Teams: allen voran Kevin Fehling mit der Höchstbewertung! Wir sind ebenfalls stolz auf Denis Feix, dem es gelungen ist seinen zweiten Stern zu erkochen. Thomas Macyszyn in Rüsselsheim und David Mottl in Wilhelmshaven haben den Stern für ihre Restaurants verteidigt, auch das ist eine beachtliche Leistung. Die Gourmetköche leben unsere langjährige Unternehmensphilosophie, die klare kulinarische Ausrichtung aller COLUMBIA Hotels, so exzellent und mit Hingabe und bekommen dafür nun die Anerkennung. Alle Mitarbeiter in unseren Hotels arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam daran, unseren Traum, unsere Idee von Kulinarik und Gastlichkeit umzusetzen. Dieser Umstand hat das Fundament und die nötige Inspiration geliefert, die diese Auszeichnung möglich gemacht hat. Dafür meinen Dank an alle Mitarbeiter“, so Carsten Sommerhage, Geschäftsführer der COLUMBIA Hotels & Resorts im Gourmet Report Gespräch zu den aktuellen Bewertungen.

www.columbia-hotels.de

Der Bericht zum Guide Michelin Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343517/Guide-MICHELIN-Deutschland-2013/

Alle neuen Sterne 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343515/Die-neuen-Sterne-des-Michelins-2013/

Alle Michelin Sterne Restaurants in Deutschland 2013:
http://www.gourmet-report.de/artikel/343514/Alle-Michelin-Sterne-2013/

Alle neuen 2 Sterne Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343506/Die-neuen-2-Sterne-Koeche/

Hier finden Sie die neuen Sterneköche mit einem Stern:
www.gourmet-report.de/artikel/343505/29-neue-Michelin-Sterne/

Hier die erste Meldung mit Gerüchten, die sich dann als wahr herausstellten:
www.gourmet-report.de/artikel/343498/3-Stern-fuer-Kevin-Fehling/

Alle neuen BIB Gourmands – gute und günstige Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343518/Die-neuen-Auszeichnungen-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Bib Gourmands in Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343519/Uebersicht-aller-Haeuser-mit-Auszeichnung-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Sterne 2012:
www.kochmesser.de/component/name,Michelin-2012-Deutschland/option,com_gourmet/task,article/id,340059

Sie können heute schon den Guide Michelin Restaurantführer Deutschland 2013 vorbestellen: ISBN 978-2-06-717891-5 portofrei

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen – ganz speziell auch denen, die mit CHROMA Cnife so gut abschnitten!