White Rabbit, Moskau

Die neue russische Küche – Wir besuchten das 23. beste Restaurant der Welt (Pelligrino Liste), das White Rabbit in Moskau und sprachen mit Küchenchef Vladimir Mukhin über seine Küche und seine Ideen – Der 33jährige Mukhin kommt im September zur Chefsrevolution nach Zwolle (Belgien).

Es ist gar nicht so einfach, einen Platz in dem Riesenrestaurant zu bekommen. Wir haben es dann aber doch geschafft. Das nächste Problem war, hinzukommen. Wir hatten für 19 Uhr reserviert. Vom Kempi, wo wir nett wohnten, wollten wir mit der Moskauer Metro direkt hinfahren. Nach 10 Minuten Fußweg standen wir vor dem Metro-Eingang. Und nicht nur wir. 100e Moskauer standen auch da und warteten, reinzukommen! Total überfüllt. Was nun?

Zum Glück kennen wir Yandex Taxi. Das ist total bequem. Auf der Webseite taxi.yandex.com (geht in jeder russischen Stadt) bestellten wir ein Taxi. Die Webseite stellt fest, wo man ist und man clickt auf bestellen. Und das Taxi kam in 30 Sekunden. So waren wir nur 15 Minuten zu spät in der Smolenski Passage, einer großen, exklusiven Mall – soweit ich in der kurzen Zeit sehen konnte. Wir fragten den Portier, der kein Englisch kann, aber „White Rabbit“ versteht. „Prawa Prawa, Bisines Center,“ meinte er. Wir gingen geradeaus und durch eine Tür zum Business-Center. Hier war kein Business, hier waren Fahrstühle. Mit denen fuhr man in den 5. Stock. Dort wechselte man – unter Aufsicht – in einen anderen Fahrstuhl, der einen auf’s Dach brachte, direkt ins White Rabbit.

Dort angekommen ist es hübsch. Man is(s)t bei Alice im Wunderland.
Wir hatten am Ende des Restaurants einen schönen Tisch am Fenster von dem wir auf das verregnete Moskau blicken konnten.

Wir waren schier erschlagen von der gigantischen Karte. Sieben Seiten Speisekarte, zzgl. Getränke zzgl. Wein.
Die Speisekarte bietet z.B. als Hauptgericht ein Perlhuhn mit rotem Apfel und wildem Reis für 10 Euro an. Dazu kann man ein Gramm weißen Trüffel für ebenfalls 10 Euro nehmen. Auch Bratkartoffeln gibt es für vier Euro (Portion, 155 Gramm).
Ich kann auch ein Elch-Kotelett mit Kartoffelbrei und Delikatessgurke für 13 Euro bestellen. Und am Ende eine Kugel Eis für zwei Euro (50 gr.).

Wir entschieden uns natürlich für das große Tasting Menü mit 15 Gängen für 110 Euro pro Person.

Da es beim Wasser nur Nestle Waters gab, obwohl es doch gute russische Brunnen gibt und wir vom Rennen durstig waren, tranken wir erst einmal russische Softdrinks, die, wie auch die frisch gepressten Säfte (250 ml für 5 Euro), sehr preiswert waren. Später tranken wir noch Wein und Cocktails, nichts zu erwähnen.

Nun kam der „Brand Chef“ Vladimir Mukhin recht gehetzt zu uns an den Tisch. Mukhin ist verantwortlich für über 16 Restaurants in Moskau und Sotschi. Das geht von einer Hähnchenbraterei (halbes Grillhendl 4 €) auf dem Markt und über Burgerland und eine italienische Kette (Luciano) bis zum White Rabbit, dem 23. besten Restaurant in der Welt.
Das White Rabbit (WR) hat von 12 bis 24 Uhr geöffnet und eine 20 Mann Brigade bewirtet durchschnittlich 270 Gäste am Tag. Das WR ist sehr casual, aber man kann sich auch fein anziehen und fällt nicht auf. Jeder nach seinem Gusto. Prima.

Im WR hat sich Mukhin der Domostroi (auch Domostroj (russisch Домострой, wörtlich Hausordnung) ist ein russischer Gesetzeskodex aus dem 16. Jahrhundert, der bis ins 19. Jahrhundert im Gebrauch war) verpflichtet.
Das irritierte mich sehr, aber meine gebildete Frau erklärte mir, dass in der Domostroi auch alle Sachen explizit drinstanden, die die Frau für den Mann machen muss (und umgekehrt) und so standen auch Rezepte drin.
Wikipedia ergänzt: „Der Domostroi beinhaltet sorgfältig zusammengestellte Regeln des öffentlichen, religiösen und insbesondere familiär-alltäglichen Verhaltens und hat eine moralisierende und disziplinierende Funktion. Besonders detailliert wird darin auf die Haushaltsführung eingegangen.“ Und auch Rezepte.
Ähnlich wie Bocuse mit seiner Nouvelle Cuisine in den 70ern probiert Mukhin die traditionelle, russische Küche zu verschlanken und den Eigensgeschmack der Produkte herauszustellen. Anders als die jungen Wilden in Frankreich hat Russland aber keine helfenden Kritiker wie Andre Gayot, Henri Gault und Christian Millau.

Der Ansatz der regionalen Küche mit einigen Showeffekten wird auch in London (Dinner by Heston Blumenthal**) und in New York von Daniel Humm (EMP***) verfolgt. Wir waren also gespannt, wie das ähnlich gute bewertete WR gegenüber Blumenthal und Humm abschneidet.

Ich mag jetzt die ganzen Effekte des netten Abends – ja, nett – nicht verraten, sonst hat der zukünftige Gast weniger Spaß. Jedoch gibt unsere Facebook-Bilderstrecke viel Auskunft.
Mukhin kam im Laufe des Abends immer mal wieder bei uns für ein paar Minuten vorbei, um sich befragen zu lassen. Er ist ein charismatischer, sehr lebhafter Küchenchef. Still sitzen ist nicht so sein Ding.

Zur Küche selber. Wir waren nicht im 23. besten Restaurant der Welt, auch wenn Geschmack unterschiedlich sein kann, maße ich mir an, dass zu beurteilen. Wir speisten in einem gehobenen Restaurantkonzept, dass uns viel Spaß machte. Die Küche ist einfallsreich und oft erfrischend anders und durchaus schmackhaft, aber nicht so elaboriert, wie ich erwartet habe. Zudem gab es zu viele handwerkliche Fehler. Der Laden hat Potential. Und es macht Spaß, im WR zu sein. Wir haben uns dafür entschieden, nicht im 23. besten Restaurant zu sein, sondern im Weißen Hasen. Und das war nett. Wir würden bestimmt wieder hingehen, wenn wir in Moskau sind, dann aber a la Carte essen. Das empfiehlt Mukhin für den zweiten Besuch selber.

Auf einen Kaffee verzichteten wir, da es nur Spezialitäten eines Schweizer Instant-Kaffeespezialisten gab.

Der zweite Teil des Abends war dann fast spannender. Wir durften in Mukhins Labor, dem WR Gastrolab, im gleichem Haus. Hier herrscht Mukhins rechte Hand, der Koch Likarion Solntsev. Ein ruhiger, kluger Zuarbeiter für Mukhin. Auch vom Gastrolab haben wir Fotos auf unserer Facebookseite.

Fazit: Wir hatten einen netten Abend mit russischer Küche und einem wilden russischen Küchenchef mit Zukunft. Nicht ganz billig, aber auch nicht aberwitzig teuer. Gehen Sie ruhig hin, wenn Sie in Moskau sind. Aber einen großen Umweg brauchen Sie nicht zu machen.

Sehen Sie unsere Fotos auf Facebook:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10153878972688124

Ein anderes, witziges Restaurant in Moskau ist das Erwin. Hier unser Bericht: http://www.gourmet-report.de/artikel/347426/Restaurant-Erwin-Moskau/

Lafer gewinnt vor Gericht

Der Sternekoch Johann Lafer musste sich vor Gericht verantworten. Seine frühere Haushälterin hatte ihm vorgeworfen, seinetwegen zu wenig Rente zu bekommen. Nun ist die Sache entschieden, meldet der SWR heute.

Lafer sah sich eine fast schon hetzerischen Presse – Kampagne ausgesetzt, die offenbar den nächsten Prominenten bloß stellen wollte.

Jetzt gewann Lafer in erster Instanz vor dem Arbeitsgericht Bad Kreuznach. Das Gericht wies die Klage ab. „Alle finanziellen Ansprüche der Klägerin seien erfüllt worden, erklärte die Richterin. Zudem habe der Beklagte das Arbeitsverhältnis schriftlich beendet,“ schreibt Lafers Haussender SWR in einer Meldung. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

Michael Hoffmann

Michael Hoffmann ist Grillkönig 2014 mit seinem Team GutGlut e.V.

Der Rösrather Michael Hoffmann darf von nun an den Titel Deutscher Grill- und BBQ König führen. Er hatte die 19. Deutsche Grill- und BBQ Meisterschaft am letzten Sonntag in Schweinfurt mit seinem Team GutGlut e.V. für sich entschieden. Aufgrund eines softwarebedingten Fehlers bei der Auswertung in der Profi-Klasse mussten die Punkte neu berechnet und die Resultate bereinigt werden.

Damit hat der 46-jährige IT-Architekt aus dem bergischen Land bereits dreimal in Folge diesen begehrten Titel gewonnen. Was man im Sport gemeinhin als Hattrick bezeichnet gelang Michael Hoffmann mit seinem Grillteam erstmals in der 20-jährigen Verbandsgeschichte der German Barbecue Association e.V. (GBA), die diesen technischen Lapsus bei der Auszählung zutiefst bedauert.

Vizemeister – und zum König der Herzen, wurde Harald Hölzer mit seinem Team barbecuecompany aus dem hessischen Obertshausen. Die Lokalmatadoren aus Geldersheim – Die Frankengriller, ergrillten sich bei ihrem ersten Einsatz in der Profiliga den 3. Platz.

Hoffmann und sein Team arbeiten natürlich mit CHROMA Kochmesser

CHEF-SACHE 2013

Die Veranstalter der CHEF-SACHE, die Edition Port Culinaire und die Eventagentur FLEET Events GmbH verbuchen die CHEF-SACHE schon zum fünften Mal als großen Erfolg!

Als am Sonntagvormittag dem 29.9.2103 das Staatenhaus auf dem Kölner Messegelände seine Türen öffnete, wiesen alle Zeichen in Richtung Zukunft. Anlässlich der fünften CHEF-SACHE traf sich die Branche rund um die gehobene Gastronomie, um gemeinsam an einer erfolgreichen Entwicklung zu arbeiten. Dazu passend diskutierten eingangs Ralf Bos, Jürgen Dollase, Ben Reade (NordicFood Lab, Kopenhagen) und Thorsten Schmidt (Malling & Schmidt, Dänemark) darüber, wie sich die Gastronomie entwickeln wird. Was darf der Gast in Zukunft überhaupt erwarten? Eine interessante Diskussion, die die zahlreichen Zuschauer zum Nachdenken brachte.

Initiator der CHEF-SACHE Thomas Ruhl, der wie immer auch als Moderator fungierte, zeigte sich im Gourmet Report gespräch mehr als zufrieden:
’’Die Besucherzahl auf der CHEF-SACHE war in diesem Jahr beeindruckend. Mit diesem Andrang konnten wir nicht rechnen. Ich muss zugeben, dass nicht immer alle einen Sitzplatz während den Auftritten fanden. Im nächsten Jahr müssen wir mehr Stühle organisieren. Anscheinend hat sich unsere Veranstaltung in den Kalendern der gesamten Branche festgeschrieben. Das freut uns sehr, denn wir konzentrieren uns nicht nur einmal im Jahr darauf, dass die Veranstaltung zum Erfolg wird, sondern wir arbeiten fortwährend daran, die besten Köche der Welt auf unsere Bühne zu holen. Zusammen mit unseren Partnern ist uns das in diesem Jahr besonders gut gelungen, so viele Starköche konnten wir noch nie für die CHEF- SACHE gewinnen. Die internationale Koch-Elite zeigte, was gerade in ihren Küchen los ist. Das macht sich natürlich auch im Publikum bemerkbar, denn nicht nur Interessierte aus Deutschland sind im Staatenhaus angereist. Glücklicherweise konnten wir Dank der Firma Miele einen Translation Service anbieten. So eine Veranstaltung ist natürlich niemals der Verdienst eines Einzelnen und so bedanke ich mich bei all unseren Partnern für eine perfekte Organisation und die gute Zusammenarbeit.’’

Im weiteren Ablauf CHEF-SACHE machte ihrem Namen alle Ehre und präsentierte unter dem Motto ’’Future is calling’’ Köche, die ihre Branche derzeit maßgeblich und richtungsweisend beeinflussen. René Redzepi**, der im Anschluss an seinen Auftritt seine ganz eigene Interpretation von Ameisensäure in kleinen Dosen an das beeindruckte Publikum verteilte, war sicherlich einer der Höhepunkte im CHEF- SACHE-Programm. Das Ziel der Veranstaltung ist es immer Fragen aufzuwerfen und Denkanstöße zu geben. Am Ende des Auftritts von René Redzepi** stand dann das Thema im Saal, WARUM wir in Europa keine Insekten essen und was eigentlich dagegen spricht… Ein Ansatz der in zukünftig sicherlich weiter verfolgt wird.
Internationale Top-Chefs bereiteten sich an beiden CHEF-SACHE-Tagen im Back- stagebereich vor, wo sie aktuelle Trends und Arbeitsweisen diskutierten. Auf der großen Miele-Bühne gingen sie alle ins Detail.
Den Anfang machte Denis Martin* aus Vevey am Genfer See in der französischen Schweiz., der seine kulinarische Brieftaube auf der Bühne fliegen ließ, Richard Ekkebus**, der in Hong Kong tätige Niederländer, gab Einblicke in seine Küche, die von vielen verschiedenen Stilen geprägt ist, und Gastón Acurio entführte die Zuschauer in seine peruanische Heimat, von wo aus er die ganze Welt auf die neue Peruvian Cuisine aufmerksam macht.

So verging der erste Tag rasend schnell und fast blieb den Besuchern keine Zeit sich mit dem gerade Erlebten auseinanderzusetzen, denn am Montag hatten sich schon früh vier der besten Chefs aus Deutschland angemeldet.

Montag, 30.9.2013
Joachim Wissler***, Christian Bau***, Thomas Bühner*** und Sven Elverfeld*** präsentierten, was sie gerade kulinarisch beschäftigt und worüber sich der Gast aktuell in ihren Restaurants freuen darf.
Die Patisserie war auf der großen CHEF-SACHE-Bühne noch nie so präsent in Erscheinung getreten wie mit dem Auftritt von Pierre Lingelser. Der wohl beste seines Faches in Deutschland (Patissier bei Harald Wohkfahrt in der Schwarzwaldstube) sorgte für süße Impressionen.
Im Anschluss daran wurde es asiatisch und der japanische Star-Koch Yoshihiro Narisawa** zeigte viele verschiedene Elemente aus seiner ästhetischen Naturküche.

Lediglich in den Pausen zwischen den Auftritten leerte sich der große Saal und die Ausstellerfläche füllte sich massiv, wo die Hersteller und Produzenten der gesamten Branche ihre Stände hergerichtet hatten. An vielen Stellen wurden edle Köstlichkeiten angeboten und hochwertiges Küchen-Equipment wie die Kochmesser der Profis und Gerätschaften ausgestellt. kochmesser.de aus Wildau bei Berlin stellte dieses JAhr zum ersten Mal aus. Dass die Besucher zufrieden das Staatenhaus verließen, lag aber nicht zuletzt daran, dass das ’’Catering around the world’’ von iSi keine kulinarischen Wünsche offen ließ. Daran war auch das Unternehmen RÖSLE nicht ganz unbeteiligt, denn alle Küchen auf der Veranstaltung waren mit dem breiten Sortiment der Metallwarenfabrik ausgestattet.

CHEF-SACHE ist aber nicht nur die Kombination von Koch- und Warenschau, CHEF- SACHE ist außerdem bekannt für die Koch-Wettbewerbe, deren Niveau selbst im Bereich der Auszubildenden ungewöhnlich hoch liegt. Der Hot or Not Award, der von Norge – Fisch aus Norwegen, veranstaltet wurde, trug sich über zwei Tage aus. Nach dem Vorentscheid am Sonntag kam es darauf an zu improvisieren, denn im Finale mussten die Teilnehmer in Zusammenarbeit mit ihren ’’Trainern’’ Johannes King**, Matthias Schmidt** und Nils Henkel** ein ganz neues Gericht entwickeln. Die Juroren Berthold Bühler**, Eric Menchon** und Christian Scharrer** entschieden, dass Enrico Hirschfeld ein Gericht mit der Fjordforelle am besten umsetzen konnte.
Zeitgleich mit diesem Wettbewerb wurde am Sonntag der Cru de Cao Award veranstaltet. Der Patisserie-Award der Schokoladen-Manufaktur Coppeneur wird schon seit drei Jahren auf der CHEF-SACHE ausgetragen und bietet lernenden und ausgelernten Köchen die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Neben der Edition Port Culinaire unterstützt das Magazin Konditorei & Café den Wettbewerb von Anfang an. In diesem Jahr heißen die Gewinner Jan Semmelhack in der Kategorie der Junioren (mit seinem Dessert Green Side of Coppeneur) und David Mahn in der Master-Kategorie (mit seinem Dessert Delice au chocolate coppeneur, framboise et poivron). Das entschieden die Juroren, Alejandro Wilbrand*, Frederic Guillon, Marco d’Andrea, Georg Maushagen, Wolf-Andreas Richter und Peter Gielen. Bei den süßen Gängen wird noch mehr Wert auf eine spektakuläre Optik gelegt, als ohnehin in allen Teilen eines Menüs in der gehobenen Gastronomie. Um das Bild von jedem Beitrag auf allen drei Wettbewerben zu unterstützen richteten alle Teilnehmer ihre Gerichte auf Tellern der Firma ASA an, die wie kaum eine andere Firma für schlichtes und dennoch formschönes Design steht und in den letzten Jahren immer weiter in die Spitzenrestaurants vordringt.

Die Wettbewerbsbühnen von Norge und von Bauknecht lagen für alle gut sichtbar an der Ausstellerfläche. Lediglich der Cateringbereich und die Zuschauerzahl trennten Wettbewerbsteilnehmer, Juroren und Moderatoren der beiden Bühnen. In den Finalphasen der Wettbewerbe musste das Mikrofon der Moderatoren Johannes King, Sascha Stemberg und Hanjo Wimmeroth laut aufgedreht werden, damit auch die Zuschauer in den hinteren Reihen hören konnten, was auf der Büh
ne passierte. Am Montag wurden alle Zeuge wie drei engagierte Auszubildende um den Bauknecht Nachwuchspreis für das regionale Produkt kochten. Der innovative ’’wilde Weiher’’ von Alexander Gläsel konnte die Jury voll und ganz überzeugen, die sich aus Melanie Licht (neue-ess-klasse.de), Dirk Zehrt (gourmet-blog.de), Max Vanderveer (highendFOOD) und Heiko Antoniewicz zusammensetzte.

Vom Trubel hinter den Bühnen bekamen die Zuschauer nichts mit. Das lag auch daran, dass die Bühnen-Chefs Christopher Wilbrand*, Patrick Jabs, Stefan Madeheim, Jürgen Hinterweller, Christoph Pentzlin, Daniel Syre, Hans-Udo Brodner und Nils Gerhards die Kulissen gut organisiert hielten. Gerade in der Küche ist es nämlich unbedingt von Nöten Strukturen einzuhalten und nicht nur nach Außen hin aufgeräumt zu wirken.

Ein ganz besonderer Programmpunkt unter den Awards war, wie auch schon im letzten Jahr, die Bekanntgabe des Online-Votings Best-of-the-Best. Das Prinzip ist einfach, keiner ist prinzipiell von einer Nominierung ausgeschlossen, insofern er sich um die gehobene Gastronomie verdient macht. Die am meisten genannten jeder Kategorie stehen dann offenen im Internet zur Auswahl. Jede Stimme, die in den Wochen vor der CHEF-SACHE bei den Veranstaltern eingeht wird gewertet. Natürlich nur insofern sie auch ihre Gültigkeit besitzt.
Die gesamte Branche hat entschieden:
• Miele Nationalheld ist Sven Elverfeld.
• Impulsgeber ist Tim Raue.
• Hot Spot ist das Restaurant Becker’s XO.
• Den Titel Mr. Feel Good teilen sich Jimmy Ledemazel und Oliver Kraft.
• Gunnar Tietz darf sich Meister der Weine nennen.
• Grand Seigneur ist Wolfgang Otto, der auch für Otto Gourmet den ersten
Preis für das beste Unternehmen entgegennehmen durfte.

Auf der großen Abschlussveranstaltung der Hot or Not Shipwreckedparty powered by Norge in der Kölner Diskothek Bootshaus wurde dann mit freundlicher Unterstützung von Otto Gourmet gegrillt. Die letzten zwei Tage ließen viele noch einmal Revue passieren, bis sich die Tanzfläche füllte und die CHEF- SACHE 2013 mit dem Blick in eine kulinarisch spannende Zukunft ausklang.

www.chef-sache.eu

Impressionen von der CHEF-SACHE: www.facebook.com/media/set/?set=a.656495524382186.1073741825.131248823573528&type=1

Österreichs höchstes Café

Ab sofort ist Österreichs höchstes Café auf dem Pitztaler Gletscher eröffnet. Auf einer Höhe von 3.440 Metern bietet das „Café 3.440“ Wintersportlern wie Ausflugsgästen Kaffeespezialitäten und ein einmaliges Alpenpanorama. Architektonisch fügt sich das neue Café außergewöhnlich und doch zurückhaltend in die Gletscherwelt ein. Besonderes Highlight: die freischwebende Terrasse mit Glasfront.

In Höhen, wo sonst nur Bergsteiger hingelangen, gilt ab sofort: Café Latte schlürfen und Aussicht genießen. Aus einer Wunschvorstellung macht das Pitztal mit dem „Café 3.440“ Realität. Das höchstgelegene Café Österreichs ist auf dem Pitztaler Gletscher eröffnet. 116 Sitzplätze auf zwei Ebenen umfasst die neue Attraktion. Erst knapp vier Wochen zuvor ging die neue Wildspitzbahn in Betrieb, die nun zum neuen Café führt. Auf einer Höhe von 3.440 Metern über dem Meeresspiegel überragt es die Tiroler Gletscherwelt und sogar den Gipfel selbst. Aufgrund der geringen Baufläche auf dem Gipfel, entschieden sich die Architekten das Café überhängend zu bauen. Größtes Highlight ist die freischwebende Terrasse mit umrundeter Glasfront. Dort eröffnet sich Wintersportlern wie Ausflugsgästen ein faszinierendes Alpenpanorama auf die umliegende Gletscherwelt mit über 50 Dreitausendern, sowie den höchsten Berg Tirols – die Wildspitze mit 3.774 Metern. So unterschiedlich wie die Tiroler Bergwelt präsentiert sich auch das Angebot des „Café 3.440“. Mit dem höchsten kostenlosen W-Lan und einer Kombination aus traditioneller Kaffeekultur und modernem Loungeambiente reicht das Angebot von Kaffee Advokat über Tiramisu-Milchkaffee bis hin zur heißen weißen Schokolade sowie ausgesuchten Kuchensorten aus der hauseigenen Konditorei der Gletscherrestaurants und Sandwiches. „Bewusst haben wir uns für eine gehobene Kaffeekultur entschieden. Damit hebt sich das Café von der üblichen Hüttenatmosphäre ab. Für den Besucher schafft neben dem Kaffeegenuss und der Aussicht auch die Innenausstattung aus Eichenholz ein ganz besonderes Erlebnis“, so Stefan Richter, Marketingleiter der Pitztaler Gletscherbahn.

Architektur in Form einer Schneewechte
Neben dem Angebot sticht das Café durch sein besonderes Innen- und Außendesign hervor. Entworfen wurde es vom Vorarlberger Architekturbüro Baumschlager Hutter Partners. Aufgabenstellung war es, ein Café zu entwerfen, das auffällt, sich aber doch zurückhaltend in die Gletscherwelt einfügt. Auf den ersten Blick ein Widerspruch. Auf den zweiten Blick eine Herausforderung, die der Architekt Oliver Baldauf auf spannende Weise meisterte. Er designte ein Objekt, das sich an der Formensprache der Gletscherwelt orientiert, wie er selbst erklärt. Von außen betrachtet erinnert das Café an eine Schneewechte. An verwehten Schnee, der in der Gletscherwelt strömungsgünstig liegen bleibt. Auch die neue Berg- und Talstation der Wildspitzbahn sind in gleichem Design gehalten. Die Bauarbeiten für die neue Bahn und das „Café 3.440“ begannen bereits im Sommer 2011 und dauerten insgesamt knapp zehn Monate. Insgesamt 20 Millionen Euro investierte die Pitztaler Gletscherbahn GmbH in die zwei neuen touristischen Highlights im Pitztal. Damit hat sie eine ganzjährige Attraktion geschaffen, denn die Bahn führt im Winter wie im Sommer zum höchsten Café Österreichs.

Das Pitztal mit seinen 7.400 Einwohnern und den vier Ortschaften Arzl, Wenns, Jerzens und St. Leonhard liegt in Tirol auf einer Höhe von 880 bis 1.640 Metern. Die Wildspitze (3.774 Meter Höhe) am Ende des Tals ist der höchste Berg Tirols; direkt davor erstreckt sich der Pitztaler Gletscher. Im Winter bietet das Pitztal mit seinen Skigebieten am Hochzeiger, Rifflsee und Pitztaler Gletscher drei unterschiedlich anspruchsvolle Skiarenas. Besonders praktisch: Das Busnetz im gesamten Pitztal ist für Gäste kostenlos.

www.pitztal.com

VeggieWorld

Nach den wirklich großartigen Erfolgen der ersten beiden Messen in Wiesbaden haben der ideelle Träger der VeggieWorld, der Vegetarierbund Deutschland e.V. (Vebu) und die die Messe veranstaltende Messegesellschaft MCO entschieden, vom 1.-2. September 2012 eine zweite Veranstaltung in Düsseldorf durchzuführen. Vorausgegangen sind intensive Beratungen mit dem Verband und zwei umfangreiche Befragungen der ausstellenden Unternehmen. In der letzten Ausstellerbefragung haben sich 48% der Aussteller für einen zweiten Standort in Deutschland entschieden, 33% wünschen sich sogar 3 Standorte und 19 % der Firmen könnten sich sogar noch mehr Messen zu diesem Thema vorstellen. Hintergrund dieser positiven Einschätzung ist sicherlich die sehr hohe Besucherfrequenz in Wiesbaden und die sehr hohe Zufriedenheit der Aussteller mit der VeggieWorld.

Über 20.000 Besucher kamen an 3 Tagen und informierten sich über fleischlose Ernährung. Zu Messebeginn standen die Besucher in langen Schlangen vor dem Messeeingang, weshalb die Veranstalter auch entschieden haben, im nächsten Jahr einen weiteren Messeeingang anzubieten. Dazu Torsten Fuhrberg von der MCO: „Es gibt sicherlich viele erfolgreiche Messen, aber einen solchen Besucherandrang gibt es heutzutage nur noch sehr selten. Das zeigt aber auch die hohe Attraktivität dieses Themas in breiten Teilen der Bevölkerung. Gesunde Ernährung spricht eben immer mehr Menschen an“ und Sebastian Zösch, Geschäftsführer des VEBU: “ Wenn 87 % der Aussteller davon überzeugt sind auf der Messe die richtigen Kunden getroffen zu haben und 83% der Besucher sich auf der VeggieWorld ausreichend informiert fühlten und deshalb 85% im nächsten Jahr wieder kommen wollen, dann unterstreicht das eindrucksvoll die Qualität der Veranstaltung. Was kann sich ein Verband Besseres wünschen. Hier stimmt einfach alles!“ Die Aussage des Vebu-Geschäftsführers wird aber auch untermauert durch die Tatsache, dass 86% der Besucher auf der Messe gekauft haben und davon 16% der Besucher immerhin über 100 Euro ausgaben.

Die MCO ist deshalb davon überzeugt, dass auch die VeggieWorld auf dem Düsseldorfer Messegelände erfolgreich sein wird, schließlich werden hier Besucher aus einem Einzugsbereich von rund 13 Millionen Menschen generiert. Tosten Fuhrberg von der MCO meint „die Tatsache, dass die nächste VeggieWorld an unserem Geschäftssitz stattfindet, bietet für uns viele Heimvorteile. Wir sind sicher, im Spätsommer wird es in Düsseldorf und Umgebung kaum eine Person geben, die nicht davon gelesen oder gehört hat, dass diese Messe in Düsseldorf stattfinden wird. Wir werden zudem in der ohnehin schon sehr aktiven Veggie-Szene alle Kräfte mobilisieren.“ Wenn alle diese positiven Einschätzungen wahr werden, dann können sich die Verbraucher im September auf eine attraktive Messe in Düsseldorf freuen.

Dirk Ostlender

Anfang Mai startet EuroToques Dirk Ostlender ein neues Projekt: Mit seiner Frau Jenny übernimmt er das seit Monaten leer stehende Restaurant auf der Heimbacher Burg Hengebach.

Was die Beiden besonders freut: Zum ersten Mal konnten sie den Namen ihres Restaurants selbst bestimmen. In Anlehnung an die benachbarte Kunstakademie hat sich das Ehepaar für das Wortspiel «Burgrestaurant kochKUNST» entschieden.

Lesen Sie die gesamte Geschichte in der Aachener Zeitung:
www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren-detail-az/2333880/Fuer-Feinschmecker-Koch-Dirk-Ostlender-uebernimmt-Burgrestaurant

Restaurant & Biergarten
in 52372 Kreuzau – Schneidhausen, Welk 7
Fon: 02422-3513 wochentags erst ab 16:00 Uhr („da wir unser Restaurant als „Hobby“ betreiben und über Tag berufstätig sind“)
Fax: 03212 – 1226137 ,
Reservierungs-SMS an 0171 – 876 13 26

www.burgrestaurant-kochkunst.de/

Sieg ueber Nazis?

Der für das Grundstücksrecht zuständige 5.Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass nicht nur Privatleute, sondern auch Unternehmen ihr Hausrecht grundsätzlich frei ausüben können und dass die Erteilung eines Hausverbots als Ausdruck der Privatautonomie in der Regel auch nicht gerechtfertigt werden muss. Etwas anderes gilt jedoch dann, wenn der von dem Hausrecht Betroffene gegen den Hausrechtsinhaber aufgrund einer vertraglichen Abrede einen Erfüllungsanspruch erworben hat, der den Aufenthalt in den Räumen einschließt. Dann bedarf das Hausverbot der Rechtfertigung durch sachliche Gründe.

In dem zugrunde liegenden Fall buchte die Ehefrau des Klägers – den damaligen Vorsitzenden der NPD – für die Zeit vom 6. bis zum 10. Dezember 2009 bei einem Brandenburger Hotel für beide Eheleute einen Aufenthalt in einem von der Beklagten betriebenen Wellnesshotel.

Nachdem das Touristikunternehmen die Buchung zunächst bestätigt hatte, teilte es am 19. November 2009 mit, dass ein Aufenthalt in dem Hotel der Beklagten nicht möglich sei. Auf Nachfrage bei der Beklagten erteilte diese dem Kläger mit Schreiben vom 23. November 2009 ein Hausverbot. Dieses begründete sie damit, dass die politische Überzeugung des Klägers – dieser war damals Bundesvorsitzender der NPD – nicht mit dem Ziel des Hotels zu vereinbaren sei, jedem Gast nach Möglichkeit ein exzellentes Wohlfühlerlebnis zu bieten. Der Kläger sieht sich dadurch diskriminiert. Mit dem beantragten Widerruf des Hausverbots möchte er die Beseitigung dieser Diskriminierung erreichen. Hierzu verweist er u.a. darauf, dass er sich bei seinen früheren Aufenthalten in dem Hotel nicht politisch geäußert habe. Da er dies auch bei künftigen und daher auch bei dem gebuchten Aufenthalt ebenso habe halten wollen, hätte das Hausverbot nicht ausgesprochen werden dürfen.

Die Klage war in den Vorinstanzen erfolglos. Der Bundesgerichtshof hat der Klage insoweit stattgegeben, als die Erteilung des Hausverbots den Zeitraum des gebuchten Aufenthalts betraf. Im Übrigen hat er die Entscheidung der Vorinstanzen bestätigt.

Das Hausrecht beruht auf dem Grundeigentum oder –besitz und ist zugleich Ausdruck der durch Art. 2 Abs. 1 GG gewährleisteten Privatautonomie. Folge dessen ist, dass der Hausrechtsinhaber, hier die Beklagte, in der Regel frei darüber entscheiden kann, wem er den Zutritt gestattet und wem er ihn verwehrt. Der Umstand, dass die Beklagte das Hausverbot auf die politische Überzeugung des Klägers gestützt hat, führt im konkreten Fall nicht zu einer für die Entscheidung wesentlichen Einschränkung.

Aus den Vorschriften des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), die im Zivilrecht den Schutz vor Diskriminierungen regeln, ergeben sich unter diesem Gesichtspunkt keine Beschränkungen bei der Ausübung des Hausrechts. Der Gesetzgeber hat nämlich bewusst davon abgesehen, das Diskriminierungsverbot auf Benachteiligungen wegen politischer Überzeugungen zu erstrecken. Auch auf Art. 3 Abs. 3 GG kann sich der Kläger nicht mit Erfolg berufen. Nach dieser Vorschrift darf zwar niemand wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt werden. Sie gilt aber im Verhältnis zwischen Privaten nicht unmittelbar. Im Rahmen der ihr zukommenden sog. mittelbaren Drittwirkung hat eine Abwägung mit den ebenfalls grundgesetzlich geschützten Interessen der Beklagten stattzufinden, denen der Vorrang einzuräumen ist. Das Verbot, das Hotel der Beklagten nicht zu nutzen, betrifft den Kläger nur in seiner Freizeitgestaltung. Demgegenüber geht es für die Beklagte um das von ihr zu tragende wirtschaftliche Risiko für das Geschäftskonzept eines Wellnesshotels. Das lässt es gerechtfertigt erscheinen, der Beklagten die Freiheit einzuräumen, solchen Gästen den Zutritt zu verweigern, von denen sie annimmt, der Aufenthalt könne mit Blick auf die von ihnen vertretene politische Auffassung diesem Konzept abträglich sein.

Anders beurteilt der Senat den Zeitraum vom 6. bis 10. Dezember 2009. Insoweit besteht die Besonderheit, dass nicht nur die Ehefrau des Klägers, sondern auch dieser selbst mit der Bestätigung der Buchung jedenfalls nach den Regeln des Vertrages zugunsten Dritter einen Anspruch gegen die Beklagte erworben hatte, ihm den gebuchten Aufenthalt in dem Hotel zu gestatten. Eine solche zivilrechtliche Bindung führt dazu, dass die Erteilung eines den Vertrag vereitelnden Hausverbots der Rechtfertigung durch besonders gewichtige Sachgründe bedarf. Durch die freiwillige – privatautonome – Gestaltung der eigenen Interessen verliert die Berufung der Beklagten auf die Privatautonomie (Art. 2 Abs. 1 GG), die unternehmerische Freiheit (Art. 12 GG) und die Ausübung der Eigentumsrechte (Art. 14 GG) nämlich deutlich an Gewicht.

Auf der Grundlage des von dem Berufungsgericht festgestellten Sachverhalts, an den das Revisionsgericht nach § 559 ZPO gebunden ist, sind ausreichende Sachgründe für die Erteilung des Hausverbots nicht anzunehmen. Insbesondere hat das Berufungsgericht keine Tatsachen festgestellt, aufgrund deren die Befürchtung bestanden hätte, dass der Kläger bei einem weiteren Aufenthalt in dem von der Beklagten betriebenen Hotel – anders als bei seinen vorherigen Besuchen – nunmehr durch Äußerung rechtsextremer Thesen Unruhe gestiftet hätte oder stiften würde.

Urteil vom 9. März 2012 – V ZR 115/11

Entenbraten mit Rotkraut ist das Lieblingsgericht in Rheinland-Pfalz

Aktion Speisekarte Deutschland: „Kaffee oder Tee – Der SWR
Nachmittag“ kocht live Gewinnergericht aus Rheinland-Pfalz –
Zuschauer haben entschieden

Die „Kaffee oder Tee“-Zuschauer haben entschieden:
Entenbraten mit Rotkraut und Kastanien ist das
Lieblingsgericht der Rheinland-Pfälzer. Das hat die Online-
Abstimmung im Rahmen der Aktion „Speisekarte Deutschland“
ergeben. Für jedes Bundesland stand dort eine Auswahl an
Gerichten zur Verfügung, aus der das Publikum seine
Favoriten wählen konnte. Auf diese Weise geht aus jedem
Bundesland jeweils ein Siegergericht hervor.

Spitzenkoch
Martin Gehrlein hat die Leibspeise der Rheinland-Pfälzer in
der „Kaffee oder Tee“-Sendung (12.10.) live
zubereitet. Auf Platz zwei schaffte es die Kartoffelsuppe
mit Zwetschenkuchen und der Döppekuchen mit Mettwurst folgte
auf Platz drei.

Bei der Abstimmung für das Lieblingsgericht der Baden-
Württemberger ging der Zwiebelrostbraten als eindeutiger
Sieger hervor. Auf den zweiten Platz wählten die „Kaffee
oder Tee“-Zuschauer aus Baden-Württemberg Linsen mit Spätzle
und Saiten und Platz drei konnten die landestypischen
Maultaschen ergattern. In der „Kaffee oder Tee“-Sendung am
19. Oktober wird der Koch Jens Jakob das Siegergericht der
Saarländer präsentieren.

Nun gehen Zwiebelrostbraten und der Entenbraten mit Rotkraut
und Kastanien ins Rennen um den Titel „Beliebtestes Gericht
Deutschlands“.

Das große Finale beginnt am 14. November um
12.15 Uhr im „ARD-Buffet“ im Ersten. Dort bereiten bis zum
7.12. die „ARD-Buffet“-Spitzenköche die Siegergerichte aus
den einzelnen Bundesländern zu. Gleichzeitig können die
Zuschauer bundesweit erneut online abstimmen. Am 8. Dezember
2011 schließlich wird das Lieblingsgericht aller Deutschen
feststehen und im „ARD-Buffet“ im Ersten präsentiert.

„Kaffee oder Tee – Der SWR Nachmittag“ ist montags bis
freitags ab 16.05 Uhr im SWR Fernsehen zu sehen. „Kaffee
oder Tee – Das Beste am Samstag“ läuft von 16 Uhr bis 17.15
Uhr. Unterhaltsam und informativ befasst sich die Sendung
mit Themen aus vielen Bereichen des Lebens im Südwesten: Von
Ernährung über Hobbies und Garten bis hin zu
Beziehungsfragen oder Rechtstipps.
Mehr Informationen im Internet unter: www.SWR.de/kaffee-oder-tee oder www.speisekarte-deutschland.de

Das große Finale beginnt am 14. November um
12.15 Uhr im „ARD-Buffet“ im Ersten