Dirk Luther feiert Zehnjähriges

Dirk Luther schaut lieber nach vorne als zurück – deshalb mag er eigentlich keine Jubiläen. Heute muss er sich trotzdem feiern lassen, denn es ist genau zehn Jahre her, dass ihn die Eigentümerfamilie Theilen als Küchenchef in ihr 5-Sterne-Vitalhotel Alter Meierhof holte, dem liebevoll gehegten Kleinod direkt an der Förde. Heute, am Jubiläumstag, überraschten ihn Mitarbeiter und Freunde des Hauses mit einer sehr persönlichen Feier, allen voran gratulierten Gerlinde und Gerd Theilen sowie Hoteldirektorin Uta Krause-Junk, die für Luther viel mehr als nur Geschäftspartner sind.

„In den letzten zehn Jahren habe ich mehr erreicht, als ich mir erträumen konnte – ohne Ihr Vertrauen, Ihre Großzügigkeit und Ihre Hingabe an die gemeinsame Idee wäre das nie möglich gewesen“, bedankte sich Dirk Luther bewegt. Kraft bezieht der Spitzenkoch nicht nur aus dem intensiven Kontakt mit seinen Gästen und aus seinem hervorragend eingespielten Team, sondern auch von dem besonderen Ort seiner Tätigkeit: „Hier an der Flensburger Förde bin ich ganz nah an der Natur, blicke übers Wasser, bin gleichzeitig hoch konzentriert und entspannt. So kann ich mit der Kehrseite des Erfolgs, dem Stress, gut umgehen und habe den Kopf frei für neue Ideen. Ohne die Liebe und Geduld meiner Familie könnte ich diesen Weg nie gehen – dafür möchte ich mich herzlich bedanken.“

In der Dekade, die Luther nun im Vitalhotel Alten Meierhof kocht, konnte er sein Talent voll entfalten – einer der Gründe, weshalb er nie wegwollte. Schon im Jahr seines Starts erkochte er den ersten Stern für das Restaurant Meierei, seit 2008 zeichnet ihn der Guide Michelin ohne Unterbrechung mit zwei Sternen aus, seit 2006 ist er nicht nur Küchenchef der Meierei, sondern seit knapp 2 Jahren auch Geschäftsführer des Hotels. Nebenbei kocht der gebürtige Hamburger für das Schleswig-Holstein-Magazin des NDR, trifft sich zu hochkarätigen Kochevents mit Kollegen und unterstützt die Gesundheitsministerin bei ihrem Engagement für gesundes Essen. Bekannt ist er außerdem durch seine Zusammenarbeit mit der Edeka-Kochschule („Lecker mit Luther“) und sein soziales Engagement für die Krebshilfe.
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Dirk Luther kann sich gut vorstellen, noch einmal zehn Jahre in Glücksburg zu bleiben – mindestens. Schließlich kann er oft genug die Großen seiner Zunft bei sich begrüßen: Mit Johannes King aus Sylt und Thomas Martin aus Hamburg findet er sich regelmäßig zum Kochtrio „Martin Luther King“ zusammen. Auch 3-Sterne-Koch Joachim Wissler war in der Vergangenheit schon öfter zum Kulinarischen Gipfeltreffen an der Förde. Dazu kommen die vielen Projekte, die der ebenso kreative wie fleißige Spitzenkoch noch verfolgt. Erst im Vorjahr wurde das Restaurant Meierei mit Unterstützung des Ehepaares Theilen komplett nach seinen Ideen umgebaut, und auch der Beautybereich des Hotels bekam ein gründliches Lifting. Welche Zukunftspläne ihn für die nächsten Jahre umtreiben, verrät Dirk Luther noch nicht. Aber man darf gespannt sein.

Zur Person Dirk Luther:
Zuvor sechs Jahre als Chef de Cuisine im „Seehotel Töpferhaus“ in Alt-Duvenstedt tätig, ist Dirk Luther seit März 2006 „an Bord“ des Vitalhotels Alter Meierhof und der Meierei. Das Restaurant erhielt unter seiner Leitung auf Anhieb einen Stern vom Guide Michelin, seit 2008 wird seine Leistung durchgängig mit zwei Sternen anerkannt. 1970 in Hamburg geboren, zählen viele namhafte berufliche Stationen zu seinem Lebenslauf, u. a. der Anglo-German Club und das Hotel Louis C. Jacob in Hamburg und das Hotel La Côte Saint-Jacques im Burgund. Seinen Küchenstil – klassische französische Küche mit modernen Akzenten – entwickelt er stets weiter fort und bleibt ihm doch treu. Bekannt ist er aus seiner Kochsendung ‚Kutter-Luther’ im Schleswig-Holstein-Magazin im NDR.

Jeremy Ilian

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Neuzugang im La Véranda: Jeremy Ilian (29) übernimmt die Küchenleitung des Gourmet Restaurants im Hotel Sans Souci Wien. Seine Küchenlinie beschreibt der aufstrebende Jungkoch als „ehrlich, sinnlich“: „Hinter „ehrlich“ verbirgt sich, dass wir unsere Gäste aufrichtig und verantwortungsbewusst über die Herkunft unserer Produkte informieren. Wir arbeiten eng mit Bauern und Lieferanten aus Wien und Umgebung zusammen und bevorzugen regionale, saisonale und biologische Lebensmittel“, erklärt Jeremy Ilian seinen Anspruch an die Zutaten.

Das Wort „sinnlich“ bezieht sich wiederum auf Geschmack, Farbe, Geruch und Textur der Speisen, für die Ilian die einzelnen Komponenten perfekt aufeinander abstimmt. „Damit bieten wir unseren Gästen im La Véranda ein ganzheitliches und genussvolles Speise-Erlebnis“, ergänzt Ilian.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Jeremy Ilian als Chef de Cuisine gewinnen konnten. Seine klaren und kreativen kulinarischen Kompositionen werden uns und unseren Gäste noch viel Freude bereiten“, so Andrea Fuchs, General Managerin im Sans Souci Wien.

Stationen in Frankreich und Wien
Vor seinem Engagement im La Veránda war der in London geborene Ilian zuletzt Chef de Cuisine im Motto am Fluss Café in Wien. Nach seiner Ausbildung am Lycée Sacrée Coeur in Saint-Chély-d’Apcher, Frankreich, folgte eine spannende Laufbahn: vom Pop-up Sandwich Store über traditionelle französische Brasserien bis hin zum mit Guide Michelin Sternen ausgezeichneten Fine Dining Restaurant im Fünf-Sterne-Luxushotel Château de la Chèvre d’Or***** in Eze Village, Frankreich. Seine ersten Erfahrungen in der gehobenen Gastronomie sammelte Jeremy Ilian 2010 als Chef de Partie im Grand Hôtel Auguy*** in Laguiole, Frankreich.

Talia Bos & Alexander Kochanowski

Eine besondere Urkunde gab es von Almaz Böhm, Schirmherrin der von Karlheinz Böhm aufgebauten Stiftung „Menschen für Menschen“, für zwei junge Menschen aus Meerbusch und Hamburg. Mit der Ernennung zu Botschaftern der Stiftung ehrte die Schirmherrin die 24jährige Talia Bos, Tochter des Delikatessenpapstes Ralf Bos. Außerdem ihren Freund Alexander Kochanowski aus Hamburg. Die Witwe von Karlheinz Böhm bedankte sich vor rund 300 anwesenden Gästen für deren uneigennützige Hilfsbereitschaft zugunsten der seit 30 Jahren tätigen Äthiopienhilfe. „ Ich habe es selten erlebt, dass sich Menschen so vorbildlich anstrengen, um denen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können.“, beschrieb sie das Engagement der neuen Botschafter. Damit bezog sie sich insbesondere auf die von den beiden initiierte Aktion „Spitzenwinzer für Äthiopien“.

Die Hilfsaktion des Meerbusch-Hamburger Duos entstand in Anlehnung an das von Ralf Bos gegründete Projekt „Spitzenköche für Afrika“, durch das mit Hilfe individueller Spendenaktionen in deutschen Top-Restaurants schon über 1,2 Millionen Euro für die Äthiopienhilfe gesammelt werden konnten. Sechs Schulen wurden mit dem Geld finanziert, eine siebte ist bereits im Bau. „Ich war einige Male vor Ort, um mir die Projekte anzuschauen und war menschlich zutiefst berührt. Denn diese Kinder haben nichts. Und wenn sie nicht zur Schule gehen können, dann werden sie nicht aus dem Teufelskreislauf von fehlender Bildung und Armut herauskommen.“, erläutert Ralf Bos seinen persönlichen Ehrgeiz, die Stiftung „Menschen für Menschen“ weiterhin zu unterstützen.

Das Engagement ihres Vaters motivierte Talia Bos, Leiterin der Wine & Bar Abteilung von Bos Food, ihren Vater auf einer seiner Reisen nach Äthiopien zu begleiten. Dort wurde die Restaurantfachfrau mit der Armut und Perspektivlosigkeit äthiopischer Kinder konfrontiert. „Mir ging es immer gut. Außerdem konnte ich zur Schule gehen, und mich weiterbilden. Es ist unfair, dass andere Kinder das nicht können, weil entweder das Geld dafür fehlt, oder sie schon im Kindesalter arbeiten müssen.“, beschreibt sie ihre Eindrücke, die sie aktiv werden ließen.

Eine wichtige Unterstützung fand sie in ihrem Freund Alexander Kochanowski, einem gebürtigen Hamburger. Mit ihm zusammen rief sie die Initiative „Spitzenwinzer für Äthiopien“ ins Leben, welche die von Karlheinz Böhm gegründete Stiftung unterstützen soll. „Ich freue mich auf die Herausforderung und möchte dazu beizutragen, dass die Lebensumstände von Menschen in Äthiopien in entscheidender Weise verbessert werden können.“, so der 31jährige diplomierte Wirtschaftsingenieur.

Mit ihrer jetzt auf deutsche Top-Winzer ausgeweiteten Initiative wollen die beiden Spendengelder generieren, mit welchen wichtige Grundlagen für die Verbesserung der Lebensumstände vor Ort erzielt werden sollen. Dabei geht es um die Themen Wasser, Ernährung, Bildung und Gesundheit. Ihr Fokus ist die besonders von Armut geprägte Region Legehida im Hochland von Äthiopien.

Am Freitagabend fand deshalb die erste Spendenparty auf dem Gelände von Bos Food statt. Unter anderem gab es eine Tombola mit Preisen, die von Top-Winzern, wie Markus Schneider, Martin Tesch, Tina Pfaffmann oder Jochen Dreissigacker gestiftet wurden. Talia Bos und Alexander Kochanowski freuten sich dabei über 9.200 Euro, die durch den Losverkauf zustande kamen, und vom Hausherren auf 10.000 Euro aufgerundet, direkt an Almaz Böhm übergeben wurden.

Goldene Roulette Kugel 2015 für Restaurant Sicher

Wenn Casinos Austria Generaldirektor Karl Stoss und Gault Millau Herausgeber Kari Hohenlohe gemeinsam zur Verleihung der Goldenen Roulette Kugel einladen, kann man sich sicher sein, dass ein Highlight im kulinarischen Eventkalender bevorsteht. So auch am 18. Juni 2015, als sich Feinschmecker aus nah und fern im idyllischen Kärntner Ort Tainach einfanden, um bei der Verleihung der begehrten Trophäe an das Fischrestaurant Sicher dabei zu sein.

Die von Casinos Austria und Gault Millau initiierte Auszeichnung wird seit nunmehr 32 Jahren alljährlich an herausragende heimische Gastronomiebetriebe verliehen. Ausschlaggebend für die Verleihung sind nicht nur die von Gault Millau verliehenen Hauben, viel mehr geht es um das gewisse Etwas, um besonderes Engagement für Tradition, Regionalität und Nachhaltigkeit. Die über drei Generationen hinweg aktive Familie Sicher hat in all diesen Kategorien Besonderes zu Wege gebracht und in Tainach das wohl beste Fischrestaurant des Landes etabliert, bei dem nicht nur in Küche und Keller „Glücksmomente für Genießer“ warten, wie Generaldirektor Karl Stoss in seiner Laudatio ausführte. Vor allem der starke familiäre Zusammenhalt sei einzigartig: „Die Eltern, die Söhne, ja sogar die Enkelkinder – jeder hier hat seinen festen Aufgabenbereich.“ So ist es auch nicht verwunderlich, dass Udo Jürgens und Karl Wlaschek zu den so gern gesehenen Stammgästen zählten, die sich von Familie Sicher kulinarisch verwöhnen ließen. Und der „Kärntner Saiblingskaviar“, der – einzigartig – vom lebenden Tier gewonnen wird, indem den Weibchen der Laich – einer sanften Geburt gleich – zart aus dem Bauch massiert wird, ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Authentizität, wie sie im Buche steht.

In diesem Zusammenhang unterstrich Karl Stoss auch die Rolle der zwölf österreichischen Casinos als touristische Leitbetriebe und Impulsgeber für die jeweilige Region. Die Restaurants und Bars der Casinos erfreuen sich steigender Beliebtheit und die hohe Qualität der Speisen und des Services hat auch Gault Millau wiederholt honoriert – mit insgesamt 5 Hauben im aktuellen Restaurantführer.

Der Einladung nach Tainach waren unter anderem Ex-Billa-Boss Veit Schalle, die Unternehmerin Inge Unzeitig, Filmemacher Otto Retzer, Schauspielerin Heidelinde Weis, Autor-Sänger-Schauspieler-Kabarettist Werner Schneyder, Hohe Brücke Boss Dr. Wilhelm Gorton, Filmproduzent Klaus Graf und Austria‘s Next Topmodel Larissa Marolt gefolgt.

Die „Goldene Roulette Kugel“ wird seit 1982 auf Empfehlung von Gault Millau verliehen und würdigt das Engagement österreichischer Gastronomen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen gastronomische Größen wie Do&Co-Boss Attila Dogudan, Gerlinde Faugeron, Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler, Wolfgang Puck, Steirereck-Chef Heinz Reitbauer, Stanglwirt Balthasar Hauser und Eckart Witzigmann.

SlowMobil Stuttgart

Sie fahren ab sofort in Stuttgart zu Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit und vermitteln den Kleinsten in unserer Gesellschaft den Spaß am Kochen. Die Initiatoren des SlowMobils Stuttgart bringen die vierte, fahrbare, mit Gaggenau Geräten ausgestattete Küche, ins Rollen. Wie schon in München, Frankfurt und Karlsruhe wollen sie nun auch in Stuttgart den Kindern auf spielerische Weise bewussten Geschmack und die Vielfalt regionaler Lebensmittel nahe bringen.

Weil Begeisterung für gute Lebensmittel ein wesentlicher Bestandteil der Genusskultur ist, fördert Gaggenau nicht nur Slow Food Deutschland, sondern auch vielerorts die Kinder- und Jugendarbeit der Vereinigung und das Engagement ihrer Mitglieder. Was 2008 in München begann, hat nachhaltige Kreise gezogen: Ein mit Gaggenau Geräten ausgestattetes Slow Mobil fährt mittlerweile in München, Frankfurt, Karlsruhe und nun auch in Stuttgart zu Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit. In der fahrbaren Erlebnisküche können Kinder selbst ausprobieren, aus frischen Zutaten etwas Schmackhaftes zu kochen.

Wo wachsen eigentlich Zucchini? Was ist Rote Bete? Und wie schmeckt Grünkern? „Wenn Kinder neugierige Fragen stellen und staunen, wie ein frisches, unverarbeitetes Produkt schmeckt, dann sind wir auf dem richtigen Weg“, meint Waltraud Ulshöfer vom Trägerverein des SlowMobils, Junior Slow Stuttgart e.V. Das Organisationsteam des SlowMobils in Stuttgart will Mädchen und Jungen zwischen 6 und 12 Jahren unter pädagogischer Anleitung das passende Wissen über saisonale und naturnah erzeugte Lebensmittel aus der Region nahebringen. Als Ergänzung zum Schulunterricht sollen auf spielerische Weise die Sinne geschult werden, damit die kleinen Köchinnen und Köche bewusst Geschmack wahrnehmen und auf die Vielfalt der Lebensmittel aufmerksam werden.

Dieses Konzept hat seinen Ursprung in München. Das Slow Mobil München war das erste Slow Mobil in Deutschland. Es fährt 2015 im achten Jahr und erscheint inzwischen im neuen Look. Das Künstler-Duo FRABO hat original Kinderzeichnungen neu komponiert und auf den Bauwagen übertragen. Immer wieder werden die Kochkurse, die teilweise auch von prominenten Köchen begleitet werden, begeistert in Kindergärten, Horten und Schulen erwartet. Das Slow Mobil München erreicht pro Jahr ca. 1.000 Kinder und ist von Ostern bis Ende Oktober durchgehend ausgebucht.

Auch in Frankfurt kochen jährlich knapp 1.000 Kinder im Slow Mobil. Seit 2010 ist die rollende Küche von April bis Oktober unterwegs und für das laufende Jahr ebenfalls bereits ausgebucht. Möglich wurde das Projekt in Frankfurt durch den Gaggenau Partner Küchenhaus Süd als Initiator des Projektes. Nach dem Erfolg in München war der Partner von Gaggenau so begeistert, dass er mit der Frankfurter Sektion von Slow Food Kontakt aufgenommen und das zweite Slow Mobil umgesetzt hat. Der umgebaute Bauwagen wird mit viel Mühe und Engagement ehrenamtlich durch die Mitglieder des eigens gegründeten Vereins Junior Slow Frankfurt e.V. betreut. Bei so viel Engagement ist jede helfende Hand willkommen.

Rund 1.600 Kinder haben seit dem Start 2013 in Karlsruhe im Slow Mobil gekocht. Um dies zu ermöglichen, gründeten im April 2012 in Karlsruhe rund 20 aktive Mitglieder des Conviviums Slow Food Karlsruhe den Verein Junior Slow Karlsruhe e.V. Wie zuvor in München und Frankfurt wurde ein Bauwagen mit privaten Spenden und der Unterstützung von engagierten Unternehmen zum Slow Mobil umgebaut. Das Slow Mobil Karlsruhe versteht sich als Kind der internationalen Slow Food Bewegung. Die pädagogische Konzeption wird kontinuierlich weiterentwickelt. 2014 wurde das Slow Mobil Karlsruhe mit dem 2. Platz beim Kinderfreundlichkeitspreis der Stadt Karlsruhe ausgezeichnet. Im April 2015 startete mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe das Projekt „Wenn Kinder vor der Kiste sitzen“. Schülerinnen und Schüler bepflanzen Kisten, Hochbeete und Schulgärten, beobachten den Kreislauf von Gemüse und Salaten, ernten und kochen damit im Slow Mobil.

Das SlowMobil Stuttgart steht inhaltlich der Idee der internationalen Bewegung Slow Food nahe, ist aber organisatorisch unabhängig. Slow Food setzt sich für gute, saubere Lebensmittel ein, die auch unter fairen Bedingungen erzeugt und gehandelt werden. Der Trägerverein des SlowMobils Stuttgart, Junior Slow Stuttgart e.V., kooperiert mit der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft, die den technisch-organisatorischen Betrieb des Kochmobils übernimmt. Junior Slow Stuttgart e.V. ist für die inhaltlichen und pädagogisch-konzeptionellen Aufgaben zuständig.

„Auch das Stuttgarter SlowMobil zeigt, wie stark die Umsetzung eines solchen Projekts mit dem persönlichen Engagement der Mitglieder von Slow Food verbunden ist“, erläutert Gaggenau Marketingleiterin Karin Stengele. „Dieses Engagement für eine Kultur des bewussten, geschmackvollen Genusses – gerade auch für die folgenden Generationen – unterstützen wir sehr gerne. Wir freuen uns über jedes weitere Slow Mobil, das in Planung ist.“ Der Hausgeräte-Hersteller setzt sich seit jeher für schonende Zubereitungsmethoden und die perfekte Lagerung von hochwertigen Lebensmitteln ein. Inspiriert von den Ansprüchen der Profiküche hat Gaggenau Kücheneinbaugeräte für den Privatbereich immer wieder neu definiert und so entscheidend zur Weiterentwicklung der Kochkultur beigetragen.

www.gaggenau.com

Marcel Höppner

Marcel Höppner ist neuer Küchenchef im The Rilano Hotel Hamburg

Seit November 2014 hat die Küche des The Rilano Hotel Hamburg mit Marcel Höppner einen neuen Küchenchef. Auf seinem Weg ans Elbufer passierte der gebürtige Bad Oldesloer zahlreiche Stationen im In- und Ausland. Nach seiner Ausbildung im Ihlsee Restaurant und in den Holsteiner Stuben in Bad Segeberg kochte er sich durch namhafte Küchen Deutschlands. Unter anderem war er in den Segeberger Kliniken, dem Restaurant L‘Etoile in Eutin und dem Gauls Restaurant Mainz tätig. Mehrere Stellen im Ausland, wie im Restaurant L‘Olivo des Hotel Capri Palace & Spa, im Restaurant Sao Gabriel in Portugal und im Hotel Tannbergerhof in Österreich folgten, bevor er im Sommer 2011 die Prüfung zum Küchenmeister ablegte und diese ein Jahr später um eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Hotel- und Gaststättenbetriebswirt ergänzte. Vor seinem Engagement im Hamburger Haus der Rilano Gruppe war Höppner als Küchenchef im Restaurant Rive in Hamburg tätig.

Gerichte von Welt mit regionaler Seele
Im charmanten Hotelrestaurant River View genießen die Gäste moderne, ganzheitliche und kreative Küche in der unvergleichlichen Atmosphäre des Elbufers. Die Speisekarte bietet eine große Vielfalt von leichten Snacks zu deftiger Hausmannskost. Besonders großen Anklang finden Marcel Höppners moderne Interpretationen Hamburger Spezialitäten, wie der im Ganzen gebratenen Scholle `Finkenwerder Art` mit hausgemachter Speckstippe oder dem Hamburger Pannfisch, dreierlei pfannengebratene Fischfilets. Aber auch das internationale Flair der Elbstadt hat seinen Weg in Höppners Karte gefunden: mit Comfortfood wie klassischen Burgern oder edlen Steaks, wie dem Entrecote vom Simmentaler Rind an Zitronen-Thymianjus. Bei Sonnenschein serviert Chef Höppner seine Kreationen auch auf der großzügigen Sonnenterasse des Hauses.

www.rilano-hotel-hamburg.de

Klaus Böhler, Herbert Brandt, Jost Pullich

Die „Top-Ausbilder 2015“: Vorbilder in der Küche

Der Verband der Köche Deutschlands e. V. (VKD) und das Fachmagazin KÜCHE zeichneten die „Top-Ausbilder des Jahres“ aus. Im Rahmen der Internorga wurde die begehrte Auszeichnung an drei Ausbildungsbetriebe für ihr herausragendes Engagement in der Köche-Ausbildung verliehen.

Die Preisträger sind:

Klaus Böhler, Küchendirektor Sheraton Frankfurt Airport Hotel
Herbert Brandt, Küchenchef Restaurant Schwedenschenke, Insel Mainau
Jost Pullich, Küchenchef Lindner Hotel Am Michel, Hamburg

Nominiert waren außerdem:
Oliver Behrendt, Küchenleiter JG Gruppe Benediktushof Reken
Holger Bodendorf, Hoteldirektor und Küchenchef Landhaus Stricker, Tinnum/Sylt
Sascha Oldenburg, Ausbilder Hotel Ratswaage, Magdeburg
Thomas Röttele, Europapark Hotels, Rust
Martin Seitel, Geschäftsführer Kultur- und Kongresszentrum Kolpinghaus Regensburg
Peter Siegmund, Küchenchef Hotel Weisser Bär, Mühlheim/Mosel

Bereits zum 13. Mal haben der VKD und das Magazin KÜCHE die Preise an die besten Ausbilder vergeben. VKD-Präsident Andreas Becker bereiste gemeinsam mit der Jury alle nominierten Betriebe und zeigte sich beeindruckt vom Engagement der diesjährigen Top-Ausbilder: „Manche haben sich fast überschlagen darin, uns im Detail zu zeigen, wie systematisch sie die Ausbildung in ihrem Betrieb strukturieren.“ Angesichts der anhaltenden Debatte um die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen könne man nicht oft genug wiederholen: „Es gibt sie, die Ausbilder, die sich engagieren, denen unser Berufsstand wichtig ist und die mehr als eine Standardausbildung leisten.“

Nicole Ritter, Chefredakteurin des Magazins KÜCHE, dankte den Sponsoren des Wettbewerbs, namentlich den Firmen Friesenkrone, Rational, Servicebund und Wüsthof für ihr nachhaltiges Engagement. „Sie investieren damit mit uns gemeinsam in den Nachwuchs einer Branche, die dem zunehmenden Druck auf dem Markt der Arbeitskräfte nur durch qualifizierte und moderne Ausbildungskonzepte standhalten kann.“

Carmen Würth erhält Warsteiner Preis für ihr Lebenswerk

Carmen Würth wird Ende Februar 2015 im Axica-Kongresszentrum in Berlin den Warsteiner Preis aus den Händen von Catharina Cramer, Inhaberin der Warsteiner Gruppe und Schirmherrin des Preises, entgegennehmen. Weil sie „mit außergewöhnlicher Leistung und kreativer Schaffenskraft mit ihrem Hotel-Restaurant „Anne-Sophie“ eine Stätte der Begegnung geschaffen hat, in der Menschen mit und ohne Handicap erfolgreich Hand in Hand zusammenarbeiten und damit nachhaltig Maßstäbe zur Integration in der gastgebenden Branche gesetzt hat“, begründet die unabhängige Expertenjury ihre Entscheidung.

Das gesellschaftliche Engagement von Carmen Würth, Ehrenbürgerin der Stadt Künzelsau und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, begann in den 80er Jahren. Gemeinsam mit ihrem Mann Reinhold, dem Inhaber des gleichnamigen Handelsunternehmens für Befestigungstechnik, gründete sie die Stiftung Würth, um Projekte aus Wissenschaft, Forschung, Kunst und Bildung zu fördern. In ihrem Hotel-Restaurant „Anne-Sophie“ in Künzelsau ermöglicht sie es Menschen mit und ohne Behinderung, sich gemeinsam in den Arbeitsalltag eines Gastronomiebetriebes zu integrieren. Mitarbeiter mit Handicap werden in den Bereichen Küche, Restaurant- und Zimmerservice eingesetzt. Betreut und geschult werden die Mitarbeiter durch pädagogisch und fachlich ausgebildetes Personal. „Für mich ist Carmen Würth die Vorreiterin beim Thema Integration“, betont Lothar Menge, Juryvorsitzender des Deutschen Gastronomiepreises. „Sie bringt Menschen mit und ohne Handicap zusammen und setzt mit ihren Initiativen nachhaltig Maßstäbe in der gastgebenden Branche“, erklärt er weiter.

Carmen Würths soziales Engagement hängt eng mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte zusammen. Ihr Sohn Markus lebt in einer anthroposophischen Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung. „Wenn ich dieses Schicksal nicht gehabt hätte, hätte ich viele wunderbare Begegnungen nicht gehabt – mit Menschen, die Menschen geblieben sind“, ist die 77-Jährige überzeugt. Ihr Anliegen ist es, dem Leben behinderter Menschen Sinn und Erfüllung zu geben und Barrieren im täglichen Umgang miteinander abzubauen. Aus diesem Grund eröffnete sie im Jahr 2003 das Hotel-Restaurant „Anne Sophie“. „Der Ursprung des Hauses, die Idee dazu, ist nicht im Kopf entstanden, sondern sie kommt aus dem Herzen“, erklärt sie. Im Haus selbst sollte zunächst die Schwelle zwischen den gesunden Gästen und den Mitarbeitern mit Handicap überwunden werden. „Anfangs mussten wir vor allem den Hemmungen der Gäste entgegenwirken – das war viel Arbeit“, erinnert sie sich. Dass das Konzept von Carmen Würth aufgeht, zeigt der jüngste gastronomische Erfolg: Im November 2014 wurde das zum Hotel gehörende Restaurant „Handicap“ für seine exzellente Küche mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. „Das zeigt, wir haben ein hochmotiviertes, professionelles Team, das Spitzenleistungen bringt“, so Carmen Würth.

Neben der Ehrenpreisträgerin wird es auch für die Kandidaten des Deutschen Gastronomiepreises 2014 spannend. Mit Gerd Spritzer vom „Tauro“ in Berlin, Matthias Simon vom „Amadeus“ in Stuttgart und Wolfgang Becker vom „XO“ in Trier sind drei hochkarätige Nominierte im Rennen um den Preis in der Kategorie Food. Patrick Rüther und Axel Ohm vom Braugasthaus „Altes Mädchen“ in Hamburg, Ralf Scheffler vom „Batschkapp“ in Frankfurt am Main und Siegfried von der Heide von „Siggis Hütte“ im hessischen Willingen sind die Kandidaten der Kategorie Beverage, aus denen ebenfalls ein Sieger die große Bühne betreten wird. „Ich freue mich, dass wir wieder Kandidaten präsentieren können, die mit ihrem Fachwissen, ihrem hohen Qualitätsanspruch und ihrem Ideenreichtum in der vielfältigen Gastronomielandschaft Deutschlands überzeugen“, erklärt Lothar Menge. Welcher der Gastronomen sich über die Auszeichnung freuen darf, entscheidet sich im Februar 2015 bei der Gala zum Deutschen Gastronomiepreis in Berlin.

Weitere Informationen zum Deutschen Gastronomiepreis, zur Historie und den Preisträgern der vergangenen Jahre sind abrufbar unter www.warsteiner-preis.de

Falco bestes Wein-Gourmet Restaurant

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat in Kooperation mit Selters Mineralquelle im Rahmen der ProWein 2014 in Düsseldorf erstmals drei Gastronomiebetrieben den Titel „Ausgezeichnete Weingastronomie“ verliehen. Sie wurden für ihr besonderes Engagement für Qualitätsweine aus den deutschen Anbaugebieten ausgezeichnet.

Erstmal zeichnet das Deutsche Weininstitut in Kooperation mit Selters Mineralquelle Gastronomiebetriebe für besonderes Engagement für Qualitätsweine aus deutschen Anbaugebieten aus: Restaurant Falco aus Leipzig (Gourmetrestaurant),in der Kategorie Gourmetrestaurants gewann das Restaurant Falco aus Leipzig. In der Kategorie Weinrestaurants ging der Preis an das Restaurant Wein am Rhein aus Köln und im Bereich der traditionellen Gastronomie ging das Restaurant Seekrug auf Langeoog als Sieger hervor.

Die Jury, der neben den Initiatoren des Wettbewerbs mit Christina Fischer, Paula Bosch und Niko Rechenberg ausgewiesene Gastronomieexperten angehörten, vergab außerdem noch einen Sonderpreis an die Hotelkette Mercure für das „Grands Vins Mercure“-Programm.

Bei der Beurteilung des Weinangebots hat die Jury nicht nur das quantitative und qualitative Angebot von Weinen bewertet, sondern auch Faktoren wie Preisgestaltung, Ausbildung der Mitarbeiter, die Möglichkeiten des Offenweinausschanks sowie Veranstaltungen rund um den Wein berücksichtigt.

So können die Gäste im Leipziger Restaurant Falco aus einer sehr umfangreichen und gut strukturierten Karte mit über 1.000 Weinen, darunter fast 500 aus den deutschen Weinregionen, auswählen. Ein Großteil der Weine kann auch glasweise bestellt werden. Liebhaber gereifter Weine werden hier ebenfalls fündig. Zur Mitarbeiterfortbildung finden regelmäßige Exkursionen in die Anbaugebiete statt.

Das Restaurant Wein am Rhein überzeugte die Jury durch sein großes Angebot an deutschen Weinen, die zu fair kalkulierten Preisen angeboten werden. Zahlreiche Weinveranstaltungen, die von Seminaren und Themenverkostungen bis hin zu Winzerabenden reichen, machen den Wein in der Rheinmetropole zudem erlebbar.

Im Restaurant Seekrug erhält der Gast in der Weinkarte auch wertvolles Hintergrundwissen rund um den Wein. Das Angebot ist kundengerecht nach Weintypen sortiert. Die Weine werden auf der Nordseeinsel zu angemessenen Preisen angeboten und stammen zu rund 70 Prozent aus heimischer Erzeugung.

Die Mercure-Hotelkette erhielt den Sonderpreis der Jury für die aufwendig selektierte Grands Vins Mercure-Weinkarte mit einem überdurchschnittlichen Deutschweinanteil und die professionelle Beratung der Gäste durch die geschulten „Mundschänke“ in allen Häusern der Republik.

DWI-Geschäftsführerin Monika Reule lobte im Rahmen der Preisverleihung das Engagement der Preisträger für die Weine aus dem eigenen Land. Sie betonte aber auch, dass der Anteil deutscher Weine auf vielen Weinkarten in der Gastronomie noch ausbaufähig sei, was sich erfreulicherweise jedoch langsam ändere. „Wir beobachten derzeit in vielen Restaurants ein verstärktes Interesse, Weine aus den deutschen Anbaugebieten ins Programm zu nehmen. Diese Entwicklung wollen wir mit unserem Wettbewerb ebenfalls unterstützen“, erklärte Reule.

Die Preisträger erhielten auf der ProWein Urkunden und Plaketten aus den Händen der Jurymitglieder und der Deutschen Weinkönigin Nadine Poss.

Dagmar von Cramms Aldidente Diät 2.0

Schnitt für Schnitt zu mehr Lebensqualität

Ausgesuchte Zutaten und scharfe Küchenhelfer, mehr ist für eine gesunde und kalorienbewusste Ernährung nicht nötig. Dagmar von Cramm ist Deutschlands bekannteste Ernährungsexpertin und setzt auf das eigene Kochen mit frischen und preisgünstigen Zutaten. In ihrem neuen Buch Aldidente Diät 2.0 finden Leser neben Rezepten auch Tipps, um das Kochen in den stressigen Alltag zu integrieren. Das wichtigste Küchenutensil der studierten Ökotrophologin ist ein kleiner, scharfer Helfer von www.kochmesser.de .

Kalorien oder Punkte zählen, Kohlehydrate strikt vom Speiseplan streichen, im Schlaf abnehmen oder doch nur noch die Hälfte essen? Es gibt unzählige Methoden, die versprechen, ungeliebte Kilos im Nu zu verlieren. Mindestens einen Haken gibt es fast immer – umständlich, zeitaufwendig, ungesellig, teuer oder sogar ungesund sind viele Diäten. Nicht so bei der Aldidente Diät 2.0: Bestsellerautorin Dagmar von Cramm bietet eine einfache Möglichkeit, die es gerade Berufstätigen erleichtert, ihre Ernährung langfristig umzustellen: Alle Rezeptzutaten sind im Discounter erhältlich, die Gerichte sind leicht nachkochbar und eignen sich besonders für diejenigen, die abnehmen möchten, wenig Zeit haben und es unkompliziert mögen.

Wichtig ist der Expertin dabei der Aspekt, dass gute Ernährung nicht teuer sein muss. „Aldi ist nicht sexy, es gibt keine Verlockungen wie eine duftende Bäckerei am Eingang, die zum Konsum verführt. Aber gerade die Grundnahrungsmittel sind dort von guter Qualität und werden größtenteils regional bezogen“, erklärt sie. Beim Discounter einzukaufen, so ihr Fazit, ist somit kein Widerspruch zu einer gesunden und bewussten Ernährung, auch wenn häufig das Gegenteil proklamiert wird.

Bewusst Essen und Kochen
Für eine ballaststoffreiche und ausgewogene Ernährung sind frische Zutaten essentiell, der Ernährungsexpertin geht es aber vor allem darum, das Kochen als Ritual in den Alltag zu integrieren. „Das ist reine Übungssache und geht irgendwann wie von selbst. Wenn man selbst schneidet und hackt, kann das sogar sehr gut zur Entspannung beitragen.“ Um sich die Arbeit zu erleichtern, lohnt es sich, beim Schneidwerkzeug in Qualität zu investieren. Erfahrungsgemäß sind scharfe Messer aber in den meisten Haushalten Mangelware: „Ich bin in so vielen Küchen gewesen, in denen es weder ein vernünftiges Messer noch eine scharfe Reibe gab. Dabei ist das Schneiden mit stumpfen Klingen wirklich anstrengend, und Gemüse wird damit eher zerquetscht als geschnitten. Mit guten Messern macht das Kochen viel mehr Freude und das Ergebnis ist auch wesentlich ansehnlicher“, erklärt von Cramm. Wenn die hochwertigen Küchenmesser dann noch regelmäßig mit einem Schleifstein geschliffen werden, entwickeln sie langfristig sogar eine noch bessere Schärfe. Gutes Schneidwerkzeug hält ein Leben lang und macht die Arbeit in der Küche sicherer: Die Gefahr, abzurutschen und sich zu verletzen, ist wesentlich geringer als mit stumpfen Messern.

Die richtige Grundausstattung
Für die Küchenausstattung rät die Ökotrophologin deshalb, lieber wenige hochwertige Messer zu kaufen und regelmäßig zu pflegen, anstatt viele billige und stumpfe in der Schublade zu horten. Als Basis empfiehlt sie drei unterschiedlich große Klingen, ein Wiegemesser für Kräuter und einen Sparschäler. Von Cramm selbst verwendet am liebsten das kleine Chroma Haiku Allzweckmesser. „Die schmale Klinge ist perfekt, um sehr fein zu schneiden. Durch den Honoki-Holzgriff liegt es leicht in der Hand und fühlt sich sinnlich und zart an. Für grobe Arbeiten nehme ich ein großes Kochmesser der Serie Chroma type 301, ein eher maskulines Messer, das schwer und stark ist. Mit der breiteren Klinge lassen sich Kürbisse und Kohlköpfe ganz leicht zerteilen.“

Umfassendes Engagement
Die studierte Ernährungswissenschaftlerin Dagmar von Cramm ist als selbständige Fachjournalistin tätig und erreichte bisher eine Gesamtauflage von über vier Millionen Büchern. Die Neuauflage der Aldidente Diät verbindet neueste ernährungswissenschaftlichen Erkenntnisse mit der erweiterten Produktpalette des Discounters. Dagmar von Cramm ist Präsidentin der Stiftung „Besser essen. Besser leben“ und vertritt ihren Standpunkt in zahlreichen Fernseh-, Funk- und Social-Media-Kanälen, seit 1995 fließt ihr Engagement außerdem in ihre Tätigkeit als Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ein.

Dagmar von Cramm: Dagmars Aldidente Diät 2.0: Schnell und einfach schlank. 100 Seiten. Taschenbuch. Freiburg im Breisgau, 2013. Acht Euro (D). ISBN: 978-1-48482-501-3 . Bezugsquelle:
www.dagmarvoncramm.de

Weitere Informationen zu den beschriebenen Messern finden Sie unter
www.kochmesser.de