BadruttsCulinary: Der Countdown läuft

In wenigen Tagen ist es soweit: Am 21. Dezember 2016 können Gäste die Fine-Dining-Sharing-Experience auch im Badrutt’s Palace Hotel in St. Moritz genießen. Die Vorbereitungen im ehemaligen Le Relais laufen auf Hochtouren. Die Crew steht.

Die Handschrift von Andreas Caminada wird im zweiten «IGNIV» im Badrutt’s Palace Hotel genauso klar erkennbar sein, auch wenn er selbst weiterhin im Schauenstein Schloss Restaurant Hotel tätig sein wird. Der Fokus liegt auch hier auf dem reinen Geschmack des guten Essens, dem Fine-Dining-Sharing-Gedanken sowie auf das Zusammensein in einer entspannten, relaxten Atmosphäre.

„Es wird sogenannte «IGNIV Signature Dishes» geben, welche sowohl in Bad Ragaz als auch in St. Moritz den Gästen serviert werden. Hinzu kommen ganz neue, speziell für St. Moritz kreierte Sharing-Dishes“, erklärt Andreas Caminada.

Um dem ehemaligen Restaurant Le Relais die entsprechende „Nestwärme“ zu geben, wurde erneut die spanische Architektin und Innendesignerin Patricia Urquiola engagiert. Mit ihrem einzigartigen Gespür für Raum und Textil erzielt sie ein deutlich sichtbares Gefühl von Geborgenheit, welche die Nestwärme vollumfänglich widerspiegeln soll. Trotz des sanften Eingriffs ist ihr Stil klar erkennbar. Der Dining-Room wird zum Beispiel von zwei gemütlichen Lounges flankiert. So können Gäste die Sharing-Atmosphäre sowohl vor als auch nach dem Essen genießen. Die bestehende Bar wird neu als Küche genutzt, so dass die Gäste den Köchen bei der Zubereitung der Gerichte live zusehen können. Auch die Farbgebung ist anders. Sowohl dem Logo als auch dem Interieur wurde eine neue Farbenwelt verpasst.

Die Crew steht: Mit größter Sorgfalt wurde die 18-köpfige Crew ausgesucht, um die Gäste jeden Abend zu verköstigen. Damit man dem Ansturm gerecht werden kann, wird zudem ein sogenanntes «double seating» angeboten. Als Küchenchef fungiert Marcel Skibba. Er ist zurzeit Sous-Chef im Schauenstein Schloss Restaurant Hotel und wird während den Wintermonaten das Zepter im «IGNIV» im Badrutt’s Palace Hotel übernehmen, zusammen mit Sylvie Kämpf als Restaurantleiterin.

Allgemeine Informationen sind abrufbar unter www.badruttspalace.com sowie unter www.igniv.com.

Andreas Caminada – zur Person
Andreas Caminada’s Schauenstein Schloss Restaurant Hotel ist mit drei Michelin Sternen und 19 GaultMillau Punkten ausgezeichnet. Seit 2003 ist Caminada Gastgeber im Schauenstein Schloss Restaurant Hotel in Fürstenau (Schweiz), wo er zurzeit 40 Mitarbeiter beschäftigt. Sein Restaurant ist seit 2011 auf «The World’s 50 Best Restaurants»-Liste. Andreas Caminada hat 2012 das Catering-Unternehmen «acasa» zusammen mit Spitzenkoch und Freund Sandro Steingruber gegründet. Im Dezember 2015 lancierte der Bündner seinen zweiten Restaurant-Brand IGNIV (www.igniv.com) in Bad Ragaz und gründete im selben Jahr seine eigene Stiftung «Fundaziun Uccelin» (www.uccelin.com), die junge, talentierte Köche und Servicefachkräfte fördert. Zudem erscheint halbjährlich sein Bookazine «Caminada Documenta». Andreas ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Michelin 2017

von Bernhard Steinmann

Im Vorfeld der Michelin-Pressekonferenz wird Jahr für Jahr munter spekuliert und geraten, wer auf- oder abgewertet wird und wer erstmals einen Stern bekommt. So auch in diesem Jahr. Nun hat die Spekulation ein Ende, die Würfel sind gefallen.

Bevor ich auf die aktuellen Veränderungen eingehe, kurz noch einige Vorbemerkungen.

In den letzten fünf Jahren hat die Zahl der „Sternerestaurants“ in Deutschland etwa um
30 % zugelegt. Der Trend ist ungebrochen. Ohne dies kritisieren zu wollen ist jedoch, zumindest für mich, auffällig, dass diese Entwicklung in die Breite nicht unbedingt mit einer  signifikanten Qualitätssteigerung einhergeht. Um es deutlicher zu sagen, die Suche nach außergewöhnlicher Küchenleistung führt unweigerlich in den Zwei- und Drei-Sternebereich. Dies wird durch die Kriterien, die der Restaurantsführer für die Sternevergabe entwickelt hat, ebenfalls deutlich:

Ein Stern – „Eine Küche voller Finesse – einen Stopp wert“
Zwei Sterne – „Eine Spitzenküche – einen Umweg wert“
Drei Sterne – „Eine einzigartige Küche – eine Reise wert“

Ebenso auffällig ist, dass der deutsche Gourmet eine Vorliebe für eine „ungezwungene“ Atmosphäre entwickelt hat und besonders gerne regionale Produkte bevorzugt. Nun, da die Angst mittlerweile zum deutschen Nationalheiligtum gehört, ist es nicht verwunderlich, dass weiße Tischdecken bereits Angst und Schrecken beim Esser auslösen können. Casual Fine Dining ist trendy.

Die Selbstbeschränkung auf regionale Produkte wird allenthalben als Fortschritt, zumindest als Weiterentwicklung, verstanden. Meine Kindheitserinnerungen kreisen noch immer um unseren riesigen Garten, der fast alles zum täglichen Leben hervorgebracht hat. Es war für mich eine unglaubliche Bereicherung endlich auf eigenen Beinen stehen zu können und mich beim Essen asiatischen, afrikanischen und wasweißichnochalles Einflüssen öffen zu können.
In Berlin kann ich an jeder Ecke sprichwörtlich in einem anderen Land speisen, was mich zum Freund der Vielfalt gemacht hat. Und zu dieser Vielfalt rechne ich auch die Restaurants mit regionaler Ausrichtung. Einen Selbstzweck sehe ich darin nicht.

Nun zur Tagesaktualität.
Am 1. Dezember 2016 wurde der Guide Michelin Deutschland 2017 in der Mercedes-Benz Niederlassung am Salzufer in Berlin vorgestellt. Die Moderation oblag wie bereits im letzten Jahr Florian König. Das Dinner kreierte Markus Semmler.
Wie immer war es Michael Ellis vorbehalten, die Neuigkeiten zu verkünden.
Neuigkeiten, die allerdings keine mehr waren, da durch die fast schon obligatorischen Indiskretionen im Netz alles nachzulesen war.
Die Köchinnen und Köche, die sich ihre Auszeichnungen mehr als verdient haben, hatten zum Glück bei dieser Pressegala den ihnen zustehenden würdigen Rahmen.

Auch beim Bib Gourmand hat sich sehr viel getan.
Stellvertretend möchte ich Lukas Mraz aus der Berliner Cordobar und Josita Hartano, ebenfalls Berlin, aus dem Lucky Leek erwähnen.

Die neuen Einsternerestaurants:

Amtzell, Schattbuch, Christian Grundl,

Berlin, einsunternull, Andreas Rieger
(siehe Bericht: http://www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de/einsunternull/)

Birkenau, Schwarzberg – Lammershof by Schwarz, Manfred Schwarz

Bonn, EQUU, Robert Maas
Bonn, Kaspars, Felix Kaspar

Düsseldorf, Bread & Roses, Volker Drkosch
Düsseldorf, Le Flair, Dany Cerf
Düsseldorf, Nenio, Bastian Falkenroth

Franfurt am Main, Atelier Wilma, Michael Riemenschneider
Hamburg, Petit Amour, Boris Kasprik

Hannover, Jante, Tony Hohlfeld
Heroldsberg, Sosein, Felix Schneider
Hohenkammer, Camers Schlossrestaurant, Florian Vogel

Kiel, Ahlmanns, Mathias Apelt
Kirschau, Juwel, Philipp Liebisch
Köln, L’escalier, Maximilian Lorenz

Köln, Zur Tant, Thomas Lösche
Leipzig, Die Residenz im Herrenhaus, Peter Niemann
Limburg an der Lahn, 360°, Alexander Hohlwein
Ludwigsburg, Gutsschenke, Ben Benasr
Lübeck, Villa Mare – Balthazar, Oliver Pfahler

Mittenwald, Das Marktrestaurant, Andreas Hillejan
Nagold, Alte Post, Stefan Beiter

Nürnberg, Entenstuben, Fabian Denninger
Nürnberg, ZweiSinn Meiers / Fine Dining, Stefan Meier
Pirmasens, Die Brasserie, Vjekoslav Pavic
Stuttgart / Fellbach, Oettinger’s Restaurant, Michael Oettinger
Wolfsburg, Saphir, André Münch

Herzlichen Glückwunsch!
 
Auch die Zweisterner erhalten Zuwachs:
Berlin, Rutz, Marco Müller (hierzu gibt es in Kürze einen neuen Bericht)
Mannheim, OPUS V, Tristan Brandt
München, Geisels Werneckhof, Tohru Nakamura

Herzlichen Glückwunsch!

Kommen wir nun zur spannendsten Kategorie, die Dreisterner.
Tja hier tut sich nichts. Dies ist besonders aus Berliner Sicht enttäuschend.
Wie jedes Jahr werden hier Namen gehandelt. Und wie jedes Jahr passiert nichts.
Die bittere Erkenntnis kann daher nur lauten: Berlin ist in der Breite top, in der Spitze allerdings anscheinend nicht gut genug.

Während also im Einsternesegment Casual Fine Dining rockt, bleibt die Spitze unter sich.

Baiersbronn, Restaurant Bareiss, Claus-Peter Lumpp

Baiersbronn, Schwarzwaldstube, Harald Wohlfahrt

Bergisch-Gladbach, Vendôme, Joachim Wissler

Hamburg, The Table Kevin Fehling

Osnabrück, La Vie, Thomas Bühner

Perl, Victor’s Fine Dining by christian bau
Rottach-Egern, Restaurant Überfahrt Christian Jürgens

Saarbrücken, GästeHaus Klaus Erfort

Wittlich/Dreis, Waldhotel Sonnora, Helmut Thieltges

Wolfsburg, Aqua, Sven Elverfeld

Zum Abschluss möchte ich noch kurz auf das Essen eingehen.
Metro Deutschland kreierte: Hamachi, saures Gemüse, Tom Yam

Sternekoch Markus Semmer verwöhnte uns mit
geangeltem Wolfsbarsch, Rote Bete, Blumenkohl und Trüffel
Auch ein vegetarisches Gericht durfte nicht fehlen:
Schwarzfederhuhn, Schwarzwurzel, wilder Brokkoli, Meerrettich

Die Weine:
2014, Dittelsheimer Riesling – Kalkstein, Weingut Winter, Rheinhessen
Super Crin Rosso, Barbera 100%, Martin Hrtweg, Canale/Cuneo, Italien
2011, Dittelsheimer Chardonnay/Weissburgunder, Weingut Winter, Rheinhessen

Die dazugehörigen Fotos gibt es bei www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Christian Bau im Hangar 7, Salzburg

Spannend, emotionsgeladen und am Ende voller Harmonie: Ein Abend in Victor’s Fine Dining by Christian
Bau ist wie ein perfektes Theaterstück. Dass der Küchenchef bei der Inszenierung einen markanten Stilbruch
von der Klassik zur Moderne vollzieht, macht das Ganze nur noch aufregender.

Perl-Nennig klingt vielleicht nicht nach pulsierender Großstadt, und tatsächlich sollte man auf dem Weg in die
hinterste Ecke des Saarlands sein Navigationsgerät zumindest stets einsatzbereit halten. Ganz sicher aber ist
Perl-Nennig eine Metropole der Kulinarik. Denn im historischen Renaissance-Schmuckstück Schloss Berg, heute
ein renommiertes 5-Sterne-Superior-Hotel der Unternehmensgruppe Victor’s Residenz-Hotels, befindet sich das
Restaurant Victor’s Fine Dining by Christian Bau.

Der Zusatz „by Christian Bau“ in der Betitelung des Restaurants mag etwas sperrig sein, aber der Name des
Küchenchefs bürgt nun mal für Qualität. Höchste Qualität. Schon die Stationen seiner Ausbildung lesen sich wie
das Who’s who der deutschen Hochküche: darunter das Hotel Sonne Eintracht in Achern, das Hotel Talmühle in
Sasbachwalden und das Le Canard in Offenburg. Den letzten Schliff verpasste ihm dann niemand geringerer als
Harald Wohlfahrt, in dessen Schwarzwaldstube Bau fünf Jahre lang als Souschef arbeitete.
1998 schließlich boten ihm die Victor’s Residenz-Hotels die Leitung des Restaurants im Schloss Berg an. Seither
ist Christian Bau sein eigener Herr in der Küche und als solcher zieren seine Schürze die höchstmöglichen kulinarischen
Orden. Seinen ersten Michelin-Stern erhielt er bereits im Jahr der Übernahme des Restaurants. Im Jahr
2005 wurde er nicht nur „Koch des Jahres“, sondern mit seinem dritten Michelin-Stern auch der jüngste deutsche
Koch, dem diese Ehre jemals zuteilwurde.

Trotz all der Auszeichnungen und Lobeshymnen nahm Bau im Jahr 2008 eine scharfe Abzweigung auf seinem
kulinarischen Lebensweg. „Der dritte Stern war ein unglaublicher Erfolg“, erinnert sich Bau, „aber danach ist in
mir auch eine Welt zusammengebrochen. Wir hatten bewiesen, was wir draufhaben, aber es hat mir keinen Spaß
mehr gemacht.“

Also folgte Bau seinem Herzen. Er verließ die traditionelle französische Haute Cuisine und wandte sich einer
leichteren, zeitgemäßen und weltoffenen Küche zu. Leichter, weil er von nun an bei der Zubereitung der Speisen
beinahe gänzlich auf Sahne und Butter verzichtete. Zeitgemäß, weil er sich neuen Techniken öffnete und den
Grundaufbau der Gerichte einer Modernisierung und Reduzierung auf die wesentlichen Elemente unterzog.
Weltoffen, weil ihm eine Reise nach Japan gänzlich neue kulinarische Horizonte eröffnete.

Seither lässt Christian Bau bei der Kreation seiner Gerichte, ausgehend von einer immer noch auf der klassischen
Küche basierenden Linie, verstärkt japanische Produkte und Aromen einfließen und schlägt damit eine aufregende
Brücke zwischen europäischer und asiatischer Küchenkultur – unterstützt durch das diffizile Spiel mit
Kontrasten wie süß – sauer – salzig, kross – weich oder heiß – kalt. Bau: „Ich möchte ein Genusserlebnis bieten, um
geschmackliche Sensibilisierung zu ermöglichen. Unsere Gerichte dürfen gerne polarisieren, sind aber für jeden
zugänglich, ohne zu überfordern.“

Keine leeren Worte, denn dass ihm das gelingt, beweist Bau eindrucksvoll: Das belegt schon allein die Tatsache,
dass Christian Bau trotz des radikalen Stilbruchs seine drei Michelin-Sterne stets verteidigen konnte. Und er
beweist es natürlich mit seinen Gerichten. So lässt Bau drei unterschiedlich zubereitete Sashimi mit Hamachi,
Sockeye-Lachs und Gelbflossen-Thunfisch einzeln nacheinander servieren und ermöglicht dem Gast damit drei
einzigartige Geschmackserlebnisse von rohem Fisch und Meeresfrüchten. Mindestens genauso anregend ist die
Kombination von Jakobsmuschel und Auster mit kandiertem wildem Kombu, Yuzu und Umami-Sud oder von
Wolfsbarsch und gegrilltem Aal mit japanischer Aubergine, Ladyfingers und Kojyuvinaigrette.

Mit dem Erlebnis solch spannungsgeladener Gerichte ist eine Reise nach Perl-Nennig aber noch lange nicht komplett.
Dafür sorgt nicht zuletzt das kulinarische Konzept, das der Küchenchef mit seiner Frau und Service-Chefin
Yildiz Bau verfolgt. „Ein Besuch im Victor’s Fine Dining by Christian Bau soll persönlich, herzlich, fast familiär
ablaufen“, sagt der Chef. Wie in einem perfekt inszenierten Theaterstück greifen in dem Restaurant Küche, Service
und Ambiente ineinander, wobei der Gast immer im Mittelpunkt steht und auf einer Woge der Emotionen durch
den Abend getragen wird.

Diese Woge schwappt im November 2016 auch nach Salzburg, wo Christian Bau als Gastkoch des Restaurant Ikarus
im Hangar-7 zu einem perfekt inszenierten Abend voll harmonischer Widersprüche einlädt.

www.hangar-7.com

Best of the Best Awards 2016

Die Gastronomiebranche wählt erneut die Besten der Besten und zieht in diesem Jahr internationale Kreise.

Was auf der achten CHEF-SACHE im vollbesetzten Saal des Palladium bekanntgegeben wurde, war das Ergebnis wochenlanger Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Suche nach den Besten der Besten, die vor fünf Jahren von der Edition Port Culinaire ins Leben gerufen wurde, bietet allerdings nur den Rahmen – die Preise vergibt die Branche selbst. Köche, Gastronomen, Servicemitarbeiter und Unternehmen nominieren ihre Favoriten, die besten zehn je Kategorie stehen im Anschluss zum E-Voting bereit. Unter ihnen entscheiden sich die Platzierungen.

In den letzten Tagen vor der Schließung der Wahl rührten die Nominierten noch einmal ganz intensiv die Werbetrommeln und wurden in den sozialen Netzwerken sehr aktiv. Die elektronischen Wahlzettel flatterten Schlag auf Schlag in die Redaktion der Edition Port Culinaire. Insgesamt wurden beinahe 10.000 Stimmen abgeben. Einige mussten allerdings als ungültig bewertet werden, da Branchenoutsider von dieser Wahl ausgeschlossen sind und eine doppelte Stimmabgabe nicht erlaubt ist. Von dem großen Aufwand hinter den Kulissen bekamen die Beteiligten nichts mit, denn bis zur feierlichen Preisverleihung wurde alles streng geheim gehalten.

Als Michaela Schaffrath und Thomas Ruhl im Anschluss an einen erfolgreichen ersten CHEF-SACHE-Tag die Bühne betraten konnten einige die Bekanntgabe der Gewinner kaum noch erwarten. Ein bisschen mussten sie sich allerdings noch gedulden, denn die beiden Moderatoren verstanden es auf ein Bestes, die Spannung auf die Spitze zu treiben bevor es an die Auflösungen ging. Dann war es aber endlich so weit.

Die Top Ten der “Branchen Oscars“:
1. In der ersten Kategorie sollte das Unternehmen 2016 gewinnen, das am innovativsten, zuverlässigsten und fairsten in Bezug auf Preis und Service arbeitet.

1. BOS FOOD 23 %
2. Transgourmet 21 %
3. Otto Gourmet 17 %
4. Altes Gewürzamt 10 %
5. FrischeParadies 9 %
6. Rungis Express 5 %
7. Keltenhof 4,5 %
8. ASA Selection 4 %
9. Metro 3,5 %
10. Caviar House & Prunier 3 %

2. In der zweiten Kategorie sollte die Persönlichkeit, ein Grand Seigneur 2016 aus Gastronomie oder Dienstleistungsbereich, gewinnen, der als Innovator, Chef und Mensch die Branche am meisten bereichert.

1. Ralf Bos, BOS FOOD 22 %
2. Wolfgang Otto, Otto Gourmet 18 %
3. Tim Raue, Restaurant Tim Raue 17 %
4. Eckardt Witzigmann 11 %
5. Hans Haas, Tantris 8 %
6. Ingo Holland, Altes Gewürzamt 7,5 %
7. Gerhard Daumüller, Keltenhof 5 %
8. Jörg Geiger, Manufactur Jörg Geiger 5 %
9. Jörg Müller, Hotel & Restaurant Jörg Müller 4,5 %
10. Heinz Horrmann 2 %

3. Die dritte Kategorie prämierte den Sommelier, den Meister der Weine 2016, der derzeit den Geschmack der Gäste am besten trifft, sie fair berät und die Weine korrespondierend zu den Kreationen der Chefs auswählt.

1. Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig 16 %
2. André Macionga, Restaurant Tim Raue 15 %
3. Stéphane Gass, Schwarzwaldstube 13 %
4. Marcel Runge, aqua 11 %
5. Justin Leone, Tantris 10,5 %
6. Bärbel Ring, Söl’ring Hof 10 %
7. Maximilian Wilm, Hotel Süllberg 8,5 %
8. David Eitel, The Table 8 %
9. Tobias Ludowigs, Brasserie Stadthaus 5 %
10. Sven Oetzel, ehemals la vie 3 %

4. Die vierte Kategorie zeichnete den besten Restaurantleiter aus, Mr. oder Mrs. Feel Good 2016, der oder die eine Wohlfühlatmosphäre schafft und mithilfe des Teams keine Wünsche offen lässt.

1. Barbara Berger, Storstad 15 %
2. Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig 14,5 %
3. Melanie Hetzel, Yunico 13 %
4. David Breuer, Schwarzwaldstube 12 %
5. Jimmy Ledemazel, aqua 11 %
6. David Eitel, The Table 8,5 %
7. Matthias Däubler, Nagaya 8 %
8. Yildiz Bau, Victor’s Fine Dining 7 %
9. Boris Häbel, Tantris 6 %
10. Nicole Bänder, Le Flair 5 %

5. Die Wahl in der fünften Kategorie bestimmte das Restaurant, den Hot Spot 2016, das im Moment durch sein avantgardistisches Konzept durch Neuartigkeit und Modernität überzeugt.

1. Restaurant Tim Raue, Tim Raue 19 %
2. The Table, Kevin Fehling 15 %
3. Yunico, Christian Sturm-Willms 11 %
4. aqua, Sven Elverfeld 10,5 %
5. Storstad, Anton Schmaus 10 %
6. Nobelhart und Schmutzig, Billy Wagner 9,5 %
7. Nagaya, Yoshizumi Nagaya 8,5 %
8. Vendôme, Joachim Wissler 7 %
9. Sosein, Felix Schneider 6,5 %
10. Horváth, Sebastian Frank 3 %

Die Vergabe der letzten drei Awards erzeugte die größte Spannung unter den anwesenden Chefs. Jetzt ging es um die „Königsklasse“ – um die besten Chefs.

6. Zunächst wurde bekannt gegeben wer nach Meinung der gesamten Branche der beste Koch in Deutschland ist. Wer erbringt die beste Gesamtleistung über alle Disziplinen hinweg und ist der Port Culinaire Nationalheld 2016?

1. Jan Hartwig, Atelier 21 %
2. Tim Raue, Restaurant Tim Raue 13,5 %
3. Sarah Henke, Yoso 13 %
4. Joachim Wissler, Vendôme 11 %
5. Yoshizumi Nagaya, Nagaya 9 %
6. Sven Elverfeld, aqua 8,5 %
7. Kevin Fehling, The Table 7 %
8. Christian Jürgens, Überfahrt 6,5 %
9. Thomas Bühner, la vie 5,5 %
10. Christian Bau, Victor’s Fine Dining 5 %

7. Auch die siebte Kategorie war den Chefs vorbehalten. Diesmal ging es darum, welcher Koch in Deutschland durch Innovationskraft seine Kollegen am meisten inspiriert und die Kochkunst so auf neue Wege leitet und so mit Fug und Recht als Impulsgeber 2016 gilt.

1. Heiko Antoniewicz 25 %
2. Tim Raue, Restaurant Tim Raue 18 %
3. Jan Hartwig, Atelier 13 %
4. Christian Sturm-Willms, Yunico 10 %
5. Yoshizumi Nagaya, Nagaya 7,5 %
6. Joachim Wissler, Vendôme 7,5 %
7. Sven Elverfeld, aqua 6 %
8. Kevin Fehling, The Table 5 %
9. Felix Schneider, Sosein 4,5 %
10. Christian Bau, Victor’s Fine Dining 3,5 %

8. Mit der achten und letzten Kategorie der Best of the Best Awards bestritt man das große Finale. Zum ersten Mal schlug man damit international Wege ein. Nominiert waren zehn Chefs, die mit ihrer Arbeit an der europäischen Spitze stehen. Der beste wurde European Champion 2016.

1. Jonnie Boer, De Librije (NL) 39 %
2. Joan Roca, El Cellar de Can Roca (E) 20 %
3. Massimo Bottura, Osteria Francescana (I) 9 %
4. Tim Raue, Restaurant Tim Raue (D) 8 %
5. Heinz Reitbauer, Steirereck (A) 7,5 %
6. René Redzepi, noma (DK) 6 %
7. Joachim Wissler, Vendôme (D) 4 %
8. Alain Passard, L’Arpège (F) 3 %
9. Eneko Atxa, Azurmendi (E) 2 %
10. Mauro Colagreco, Mirazur (F) 1,5 %

Alle Gewinner der insgesamt acht Kategorien, so unter- schiedlich ihre Aufgabefelder innerhalb der Gastronomie auch sind, können stolz auf sich sein, denn sie sorgen dafür, dass die gesamte Branche jeden Tag ein bisschen besser wird. Sie sind Vorbild für viele und spornen an, in Zukunft noch ein bisschen mehr Leistung zu bringen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass der Preis aus den eigenen Reihen vergeben wird, die Edition Port Culinaire und CHEF-SACHE bieten nur die geeignete Plattform.

 www.chef-sache.eu

Andreas Caminada erweitert das Nest

Andreas Caminada, der Schweizer Drei-Sterne-Koch und das Badrutt’s Palace Hotel machen ab dem Winter 2016/2017 gemeinsame Sache. Das IGNIV by Andreas Caminada steht für eine innovative Fine-Dining-Sharing-Experience. Die Marke IGNIV (Rätoromanisch für „Nest“) wird in der kommenden Wintersaison erweitert: Am 21. Dezember 2016 eröffnet das zweite IGNIV Restaurant im ‹Le Relais› des Badrutt’s Palace Hotel.

Zwei, die sich gesucht und gefunden haben: Er, Andreas Caminada, der vielfach ausgezeichnete Spitzenkoch aus Graubünden und sie, die «Grand Dame» der Schweizer Luxushotellerie und Wahrzeichen von St. Moritz. Eine Partnerschaft die ihresgleichen sucht.

Zurück zu den Wurzeln. In Graubünden – genauer gesagt im Badrutt’s Palace Hotel in St. Moritz – versprüht das zweite „Fine-Dining-Sharing-Nest“ von Andreas Caminada in Zukunft seinen Charme. Kulinarisch gesehen eine spannende und ganz neue Erlebnisreise für das traditionsreiche Haus. „Andreas Caminada und seine phantasievollen Kreationen ergänzen das kulinarische Angebot des Badrutt‘s Palace Hotel perfekt und wir freuen uns sehr über diesen Familienzuwachs und die zukünftige Partnerschaft mit IGNIV“, erklärt Hans Wiedemann, Managing Director & Delegate of the Board. Dafür wird das bestehende Restaurant ‹Le Relais› aktuell so umgebaut, dass es später die typische „Nestwärme“ von IGNIV ausstrahlt und verkörpert.

Das außergewöhnliche Restaurantkonzept IGNIV überzeugt seit knapp einem Jahr generationenübergreifend die Gäste im rund 100 Kilometer entfernt gelegenen Grand Resort Bad Ragaz. Zur Neueröffnung äußert sich Peter Tschirky, CEO Grand Resort Bad Ragaz, wie folgt: „Wir freuen uns auf die Erweiterung des Nestes und auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit unserer einzigartigen Traditionshäuser.“

Mit dem Ausbau des Nestes kommen ab Dezember 2016 – und fortan in jeder Wintersaison – auch Gäste des Badrutt’s Palace Hotel in den Genuss, Zeit und Kulinarik miteinander zu teilen.
Das Zelebrieren von Menükompositionen serviert auf Schalen und Platten: Das ist IGNIV. Das ist Essen im Sharing-Style. Das ist #BadruttsCulinary.

www.badruttspalace.com

Wählen gehen!

Der Branchen-Oskar“Best-of-the-Best“ Awards – Offene Online-Wahl der Besten aus Gastronomie, Handel und Produktion anlässlich der CHEF-SACHE

Die Auswertung der 1. Stufe ist abgeschlossen und die Kandidaten für die Finalrunden stehen fest. Wählen Sie nun Ihre Favoriten.

Die Top 10 Kandidaten jeder Kategorie finden Sie in alphabetischer Reihenfolge auf der Wahl­plattform. Die vorläufige Rangliste bleibt zunächst Geheimnis von Port Culinaire.

Sie wählen erneut und zwar den/die Kandidaten/in aus der Top 10 Liste, der/die für Sie die No. 1 werden soll. Das Wahltool zur Online-Wahl befinden sich auf http://www.chef-sache.eu/awards/best-of-the-best-award/onlinewahl-stufe-2.html
Abstimmungsende: 20. September 2016

Award Ceremony:
Die Nominierten der einzelnen Kategorien werden zur CHEF-SACHE in Köln am 25. September 2016 eingeladen. Sie alle erhalten eine Urkunde, denn sie haben viel erreicht und durch ihre Nominierung massenhaft Zuspruch für ihre Arbeit erhalten. Doch letztlich gilt: Es kann nur einen Sieger geben. Dieser wird je Kategorie im Rahmen der feierlichen Award Ceremony verkündet. Durch das Programm führen die Schauspielerin und Moderatorin Michaela Schaffrath, Thomas Ruhl und namhafte Laudatoren. Im Anschluss laden die Veranstalter zur großen Metro-Party ein.

Top 10 of Europe & Germany (in alphabetischer Reihenfolge)
A. Chefs
1. European Champion 2016
Eneko Atxa, Azurmendi – Spanien • Jonnie Boer, Librije – Niederlande • Massimo Bottura, Osteria Francescana – Italien • Mauro Colagreco, Mirazur – Frankreich • Alain Passard, Arpège – Frankreich • Tim Raue, Restaurant Tim Raue – Deutschland • René Redzepi, noma – Dänemark • Heinz Reitbauer, Steirereck – Österreich • Joan Roca, El Cellar Can Roca – Spanien • Joachim Wissler, Vendôme – Deutschland

2. Port Culinaire Nationalheld 2016
Christian Bau, Restaurant Victor’s Fine Dining by Christian Bau • Thomas Bühner, Restaurant la vie • Sven Elverfeld, Restaurant aqua • Kevin Fehling, Restaurant The Table • Jan Hartwig, Restaurant Atelier • Sarah Henke, Restaurant Yoso • Christian Jürgens, Restaurant Überfahrt • Yoshizumi Nagaya, Restaurant Nagaya • Tim Raue, Restaurant Tim Raue • Joachim Wissler, Restaurant Vendôme

3. Impulsgeber 2016
Heiko Antoniewicz • Christian Bau, Restaurant Victor’s Fine Dining by Christian Bau • Sven Elverfeld, Restaurant aqua • Kevin Fehling, Restaurant The Table • Jan Hartwig, Restaurant Atelier • Yoshizumi Nagaya, Restaurant Nagaya • Tim Raue, Restaurant Tim Raue • Felix Schneider, Restaurant Sosein • Christian Sturm-Willms, Restaurant Yunico • Joachim Wissler, Restaurant Vendôme

B. Restaurants und Service
1. Hot Spot 2016
aqua, Sven Elverfeld • Horvath, Sebastian Frank • Nagaya, Yoshizumi Nagaya • Nobelhart und Schmutzig, Billy Wagner • Restaurant Tim Raue, Tim Raue • Sosein, Felix Schneider • Storstad, Anton Schmaus • The Table, Kevin Fehling • Vendôme, Joachim Wissler • Yunico, Christian Sturm-Willms

2. Mr. oder Mrs. Feel Good 2016
Yildiz Bau, Victor’s Fine Dining by Christian Bau • Nicole Bänder, Le Flair • Barbara Berger, Storstad • David Breuer, Schwarzwaldstube • Matthias Däubler, Nagaya • David Eitel, The Table • Boris Häbel, Tantris • Melanie Hetzel, Yunico • Jimmy Ledemazel, aqua • Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig

3. Meister/in der Weine 2016
David Eitel, The Table • Stéphane Gass, Schwarzwaldstube • Justin Leone, Tantris • André Macionga, Restaurant Tim Raue • Sven Oetzel, la vie • Barbara Oxenfort, Brasserie Stadthaus • Bärbel Ring, Söl’ring Hof • Marcel Runge, aqua • Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig • Maximilian Wilm, Süllberg

C. Branchenpartner
1. Grand Seigneur 2016
Ralf Bos, BOS FOOD • Gerhard Daumüller, Keltenhof • Jörg Geiger, Manufactur Jörg Geiger • Hans Haas, Tantris • Ingo Holland, Altes Gewürzamt • Heinz Horrmann • Jörg Müller, Hotel & Restaurant Jörg Müller • Wolfgang Otto, Otto Gourmet • Tim Raue, Restaurant Tim Raue • Eckardt Witzigmann

2. Unternehmen 2016
Altes Gewürzamt • ASA Selection • Bos Food • Caviar House & Prunier • FrischeParadies • Keltenhof • Metro • Otto Gourmet • Rungis Express • Transgourmet

Panama City Beach

Wo die „Seafood Capital of America’s Gulf Coast“ am besten schmeckt

Panama City Beach ist zur „Seafood Capital“ der amerikanischen Golfküste avanciert und besticht durch seine abwechslungsreiche und frische Küche. Von Oyster Bars über Fisch Tacos bis hin zu Fine Dining: Die Panama City Beach Version des „Floridian Way of Life“ zeigt sich lässig, gesellig und bietet Besuchern dank des Golfs von Mexiko vor der Tür zahlreiche kulinarische Eindrücke.

Die Fassade des Restaurants Firefly in Panama City Beach wirkt unscheinbar und lässt in keinster Weise vermuten, was sich hinter seinen Türen verbirgt: In der Library Lounge mutet die Atmosphäre eher britisch an und das Restaurant selbst erinnert an eine italienische Piazza mit einer Eiche, deren Baumkrone über die Tische ragt. Schon die Präsidenten Barack Obama und George Bush ließen sich hier die Fischgerichte schmecken und der Küchenchef im Firefly versorgte als einer von acht Köchen das USA-Team im Rahmen der Olympischen Sommerspiele in London mit den besten Gerichten der Golfküste. fireflypcb.com

Obwohl sein Name so gar nicht auf ein Fischrestaurant schließen lässt, gilt das Boar‘s Head in Panama City Beach als eines der besten seiner Art in der Region. Seit nunmehr 38 Jahren zieht es, am westlichen Ende von Panama City Beach gelegen, Besucher und Einheimische gleichermaßen an, wobei letztere hauptsächlich aufgrund des aus Dänemark importierten Rindfleisches zu Stammgästen werden. Bei Barry Ross und seiner Frau Robin, den Eigentümern des Boar’s Head, kommen einzig frische Zutaten auf den Teller, so wird beispielsweise der Fisch jeden Tag auf dem Fischmarkt im benachbarten Franklin County erworben bevor er auf dem Holzkohlegrill zubereitet wird. www.boarsheadrestaurant.com

Roy Centanni, der Eigentümer des Saltwater Grills in Panama City Beach, stammt gebürtig aus New Orleans: So wundert es nicht, dass auch Einflüsse der Cajun-Küche die Speisekarte des Fine Dining Restaurants zieren. Der Besucher darf sich hier nicht nur an einer großen Auswahl glutenfreier Gerichte, stets frischen Zutaten von einem lokalen Fischhändler aus Panama City Beach und ein stets neues Menü inspiriert von den aktuellsten Trends erfreuen, sondern auch am knapp 100 Kubikmeter großen tropischen Aquarium inmitten des Restaurants. www.saltwatergrillpcb.com

Im Capt. Anderson’s haben es sich die Einheimischen zur Tradition gemacht, frühzeitig zu Abend zu essen. Denn nur dann ist es möglich, den Fischern, die mit ihren Booten im Hafen der Saint Andrew Bay anlegen, beim Abladen ihres Fangs zuzuschauen. Die Gründer Jimmy und Johnny Patronis haben die Messlatte für die nächste Generation der Patronis-Familie hochgelegt und mit ihren Ansprüchen an gutes Essen in den letzten Jahren zahlreiche Preise gewonnen: Mit zehn Wine Spectator Awards of Excellence, 16 Golden Spoon Awards und elf Auszeichnungen des Southern Living Magazines als bestes Fischrestaurant zählt das Capt. Anderson’s Restaurant zu einem der 50 besten Restaurants in den USA und zu einem der wohl beliebtesten in der Region. www.captanderson.com

Weitere Informationen unter www.visitpanamacitybeach.de und www.visitpanamacitybeach.com

Christian Bau & friends

Sensationeller Endspurt der „4-Hands-Dinner“-Reihe

Wochenlang hat Christian Bau die Namen geheim gehalten. Nun aber ist es offiziell: Für die letzten drei 4-Hands-Dinner im Victor’s Fine Dining erwartet Christian Bau einige seiner Freunde auf Schloss Berg, die zu den gefragtesten Köchen Europas gehören!

• Peter Knogl (Cheval Blanc, Basel) am 16. Oktober
• Sergio Herman und Nick Bril (The Jane, Antwerpen) am 20. November
• Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube, Tonbach) am 4. Dezember

Die 4-Hands-Dinner kosten je € 285,– (Knogl) und € 350,– (Herman, Wohlfahrt). Apéritif, Weinbegleitung und Café sind inklusive sowie ein kostenloses Zimmer-Upgrade für Übernachtungsgäste im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg. Reservierungen nur per E-Mail unter: info@victors-fine-dining.de

Zu den Gastköchen. Am 16. Oktober läutet Bau mit Peter Knogl das zweite und letzte Halbjahr der kulinarischen Eventreihe ein. „Der aus Deutschland stammende Knogl ist seit 2007 im Chefkoch im Restaurant Cheval Blanc des Basler Hotels Les Trois Rois und seither hat er sein Restaurant in der Weltspitze etabliert“, so Bau. „Er war bereits zwei Mal Koch des Jahres in der Schweiz, bewertet mit 19 Gault&Millau-Punkten. Seit Ende 2015 schmücken ebenfalls 3 Michelin-Sterne sein phantastisches Restaurant.“

Am 20. November muss es eigentlich „6-Hands-Dinner“ heißen. Dann haben sich gleich zwei Kollegen aus Beneluxangesagt: Sergio Herman und Nick Bril vom Antwerpener Gourmet-Tempel The Jane, Nachfolger des legendären Sternerestaurants Old Sluis. Nie zuvor standen die gebürtigen Holländer in Deutschland am Herd. „In unserer Branche sind sie Helden – sie sind Rockstars“, schwärmt Christian Bau. „Sergio Herman und Nick Bril sind Inspiration für eine ganze Generation. Jeder von uns achtet, respektiert und liebt sie.“

Der finale Gastkoch am 4. Dezember schließlich sollte auch jedem Gourmet-Laien ein Begriff sein: Harald Wohlfahrt, „Ziehvater, Mentor und Freund“ von Christian Bau, ist eine lebende Legende. „Für uns ist es Anspruch und Verpflichtung gleichermaßen, diese einmalige Serie 2016 mit ihm zu schließen“, so Bau. „Über ihn an dieser Stelle etwas zu schreiben, wäre wie Eulen nach Athen zu tragen … Wir sind einfach nur dankbar.“

Hintergrund: Im Rahmen der 4-Hands-Dinner empfangen Christian Bau und seine Brigade an sechs Sonntagabenden des Jahres 2016 befreundete Spitzenköche samt Assistenten, um jeweils ein achtgängiges Abend-Menu zu kochen. Immer abwechselnd ein Gang vom Gastgeber, ein Gang vom Gast. „Ein Novum und einmalig in der deutschen Sterne-Gastronomie“, so Christian Bau. „Es geht dabei um die Freundschaft, den Genuss und das besondere Erlebnis, für die Gäste und für uns“, erklärt Bau.

Sein Motto: „Kochen mit Freunden für Freunde.“ Die sechs 4-Hands-Dinner starteten am 21. Februar mit Gastkoch Jan Hartwig aus München. Am 24. April folgte Nenad Mlinarevic vom Restaurant Focus im Parkhotel Vitznau (Vierwaldstätter See), am 12. Juni begrüßte Bau Simon Taxacher vom Hotel Rosengarten in Tirol.

Europas beste Restaurants gekürt

OAD veröffentlicht Top 100+ Rangliste 2016

„Opinionated About Dining“ stellt sein aktuelles Jahresranking der besten europäischen Restaurants in Kopenhagen vor: Platz eins geht 2016 an Alain Passards „L’Arpège“ in Paris, doch auch elf Spitzenköche aus Deutschland schafften mit ihrer innovativen Küche den Sprung in die „Top 100+ European Restaurants“-Auswahl.

Opinionated About Dining (OAD), eine der wichtigsten Referenzen, wenn es um weltweite Restaurant-Rankings geht, veröffentlicht die fünfte Ausgabe seiner „Top 100+ European Restaurants“. Die gut gewahrten Platzierungen der aktuellen Europa-Liste wurden am heutigen Montag in Kopenhagen vorgestellt. Den Spitzenplatz sichert sich erstmals Alain Passard vom mehrfach ausgezeichneten L’Arpège in Paris, der damit die baskischen Vorjahressieger aus dem Azurmendi auf Platz zwei verdrängt. Die visionäre Küche des Franzosen konnte die Jury, die die Meinungen von mehr als 4800 registrierten Restaurantgästen und Food-Bloggern wiedergibt, überzeugen: „Mit seinen produktorientierten Gemüsekreationen, bei denen die Zutaten meist aus eigenem Anbau stammen, brilliert Passard auf ganzer Linie“, würdigt der New Yorker OAD-Gründer Steve Plotnicki den Stil des Erstplatzierten. Seit 2011 honoriert das von ihm initiierte Bewertungssystem Jahr für Jahr herausragende Restaurants in verschiedenen Kategorien und erstellt welt- sowie landesweite Ranglisten.

In diesem Jahr wählten die Mitglieder der OAD-Community Restaurants aus insgesamt 16 europäischen Ländern in die Rangliste. Während Gourmetadressen in Frankreich (48), UK (28) und Italien (27) dominieren, finden sich auch elf deutsche Restaurants in der veröffentlichten 100+ Auswahl, die in Summe 200 Platzierungen ausweist. Als bestplatziertes Restaurant in Deutschland rückte das Vendôme in Bensberg von Platz 12 im Vorjahr auf Platz neun vor, gefolgt vom Osnabrücker La Vie auf Platz 19 sowie dem Schloss Berg in Perl-Nennig an Position 22. Tim Raue aus Berlin erreichte Platz 25, Gästehaus Klaus Erfort Platz 43, Andreas Caminada Platz 47, Sven Elverfelds Aqua auf Platz 54, Steirereck auf Platz 62, La Pergola Platz 64 und Taubenkobel Platz 82.

Neu ist die Vergabe von erstmals drei zusätzlichen Auszeichnungen: Als beste Neueröffnung wird das Disfrutar in Barcelona gewürdigt, welches sich gegen acht Mitbewerber in der Kategorie „Best New Restaurant“ durchsetzen konnte. Für den höchsten Neueinstieg von Null auf Platz 71 geht der entsprechende Award an das dänische Kadeau auf der Insel Bornholm, während René Redzepi mit der Auszeichnung „Special Culinary Achievement“ u.a. für seine gastronomischen Projekte in Japan und Australien geehrt wird. Auch die Auswirkungen der bereits im April erschienenen, neuen „Top 100 Classical and Heritage Restaurants“-Liste und die dadurch fortan getrennte Beurteilung von Traditionsrestaurants mit gleichgebliebener Stilistik sowie jenen, die konstante Innovation suchen, zeigen sich deutlich. „Durch die neue Organisation der Bestenlisten sind knapp 60 Plätze frei geworden, die es unserer Jury erlaubten, neue Restaurants in das ‚Top 100+ European Restaurants’-Ranking aufzunehmen“, erklärt Plotnicki.

Um die anerkannte Ehrung der Gastronomieszene entgegen zu nehmen, reisten viele der besten Köche Europas persönlich in die dänische Metropole. Kulinarisch wurde die Preisverleihung auf der Nimb Terrasse des Kopenhagener Tivoli von acht Gastköchen aus aller Welt begleitet – jedoch ausnahmsweise ohne Fine-Dining: Statt Gala-Menü gab es ein entspanntes Barbeque, bei dem neben skandinavischen Kochstars wie René Redzepi vom Noma, Christian Pugliesi vom Relae und Niccolai Norregrad vom Kadeau auch der Berliner Zwei-Sterne-Koch Tim Raue (selbst platziert auf 25) am Grill stand.

Top 10 der Top 100+ European Restaurants 2016

1 L’Arpège – Paris, Frankreich
2 Azurmendi – Larrabetzu, Spanien
3 In de Wulf – Heuvelland, Belgien
4 Fäviken – Järpen, Schweden
5 Noma – Kopenhagen, Dänemark
6 La Marine – Noirmoutier, Frankreich
7 Etxebarri – Axpe-Marzana, Spanien
8 Diverxo – Madrid, Spanien
9 Vendôme – Bensberg, Deutschland
10 Restaurant Quique Dacosta – Dénia, Spanien

Die 200 besten Restaurants in Europa: http://www.opinionatedaboutdining.com/2016/europe.html