Tipps für das perfekte Steak

Kurzgebratenes zum Fest

Kurzgebratenes für das Weihnachtsmenü ist ein ganz
besonderer Genuss. Dabei gehen die Meinungen über das perfekte Steak
auseinander. Besonders beliebt ist ein halb durchgegartes Steak
(medium), das innen butterweich und zart rosa ist und außen eine
Kruste hat. Manche mögen es lieber blutig (rare), andere nur komplett
durchgegart (well done).

Ein Steak auf den Punkt zu bringen ist keine Kunst. Es müssen nur
ein paar Dinge beachtet werden. So sollte das Fleisch Zimmertemperatur
haben, wenn es in die Pfanne kommt. Ansonsten würde es an der
Oberfläche überhitzen und austrocknen, bevor es im Kern heiß genug
ist. Daher ist es wichtig, das Fleisch mindestens 30 Minuten vor dem
Braten aus dem Kühlschrank zu nehmen.

Nun wird ein raffiniertes Öl wie Rapsöl oder Butterschmalz in einer
gusseisernen Pfanne erhitzt. Das Fett muss heiß sein, damit sich eine
Kruste und Röstaromen bilden können und die kurze Bratzeit zum Garen
ausreicht. Das Steak wird mit einem Küchentuch trocken getupft und in
der Pfanne von beiden Seiten scharf angebraten. Beim Wenden sollten
Sie nicht mit der Gabel einstechen, damit kein Fleischsaft verloren
geht. Nach wenigen Minuten ist das Fleisch fertig, wobei die Bratdauer
je nach Art, Größe und Dicke des Stücks variiert. Anschließend
kommt das Fleisch für 5 bis 10 Minuten bei 150 bis 160 Grad in den
vorgeheizten Backofen. So bleibt der Saft erhalten, und es gart noch
etwas nach. Erst kurz vor dem Servieren wird das Steak gewürzt. Denn
beim Braten würde der Pfeffer verbrennen und das Salz dem Fleisch
Wasser entziehen.

Nur wenn die Fleischqualität stimmt, kann ein Steak wirklich
überzeugen. Lassen Sie sich beim Metzger beraten. Das Fleisch sollte
von feinen weißen Fettadern durchzogen sein, damit es saftig und
aromatisch ist. Schweinefleisch muss frisch sein, während Rindfleisch
für zwei bis vier Wochen abgehangen sein sollte. Außerdem ist nicht
jedes Fleisch zum Kurzbraten geeignet. Beim Rind sind Stücke aus
Roastbeef, Filet oder Hüftfleisch zu empfehlen. Filet, Keule und
Rückenkotelett sind beim Lamm mögliche Teile, während beim Schwein
Kotelett, Schnitzel, Nacken und Filet bevorzugt werden.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

kulinart Frühling

Pünktlich zum Frühlingsanfang, am 19. und 20. März 2016, präsentiert die Genussmesse kulinart frühling im Römerkastell Stuttgart wieder ausgesuchte Delikatessen und Designideen.

„Genießen Sie die Frühling“, fordert die Messe für Genuss und Stil ihre Besucher in gewagter Grammatik auf. Das Angebot ist glücklicherweise weniger irritierend: kulinart frühling lockt auch in diesem Frühjahr mit kulinarischen Überraschungen und Klassikern, ausgefeilter Grilltechnik und aktuellen Outdoortrends.

Im Jahr 2011 als „kleine Schwester“ der Herbstmesse gestartet, hat sich kulinart frühling inzwischen sehr eigenständig etabliert. Michael Kupka, mit „Kupkas Garten“ Aussteller der ersten Stunde, erklärt es so: „Es ist ein Glück, dass es noch besondere Plätze gibt, an denen schöne Dinge auf nette Menschen treffen.“. Für schöne Dinge sind die kulinart Messen bekannt. Und auch dieses Jahr gibt es wieder zahlreiche davon zu entdecken – neben einigen bereits beliebten Ausstellern werden auch viele interessante neue Trends und Food-Innovationen präsentiert.

Andreas Walter beispielsweise ist mit „caviar and more“ zum ersten Mal überhaupt auf einer Messe. Dabei ist er alles andere als ein Neuling auf dem Genussmarkt. Seit 2001 ist er mit seinem hochwertigen, aber moderat bepreisten Caviar etablierter Partner von Edelgastronomie und zahlreichen Spitzenköchen. Seit 2016 beliefert „caviar and more“ nun erstmals auch Privatkunden, was die Messepremiere erklärt.

Manche Aussteller sind so neu, dass sie noch nicht mal im Internet zu finden sind. Aber dafür auf der kulinart frühling. So wie Nina Bulgrin mit „N’ICE POPS“: Weil ihr selbstgemachtes Eis am Stiel zwar begeistert angenommen wurde, aber eben nur im Sommer, entwickelte sie in der alten Bäckerei ihrer Eltern kurzerhand den Kuchen am Stiel – Kostproben gibt’s an ihrem Stand.

Ebenfalls nicht ganz alltäglich ist das „Albpicknick“: Mit charmanten kulinarischen Events auf der Schwäbischen Alb füllt Picknickveranstalterin Waltraud Langer eine echte Marktlücke. Was es mit dem „Feschtdagsdisch“ oder der „Bauralodde“ auf sich hat, kann man auf der Messe persönlich in Erfahrung bringen.

Wer lieber auf der eigenen Terrasse picknickt, findet bei kulinart frühling natürlich auch alles, was das Grillerlebnis perfektioniert: frische Salzkreationen aus dem Taunus-Salzgarten, Grillsaucen aus USA und dem Schurwald, frische Kräuter aus der regionalen Biogärtnerei, eine Auswahl cooler Sommerweine sowie praktische Tipps von Profigrillern und ausgefeilte Grilltechnik, mit der man schnell selbst zum Profi wird.

Dass gutes Olivenöl nicht nur wohlschmeckend, sondern auch gesund ist, das ist bekannt. Noch nicht so bekannt sind die beiden Anbieter auf der kulinart frühling: „Papagallos“ bringt feinstes Olivenöl aus dem Süden Griechenlands mit – schonend hergestellt und vom Pflanzen der Bäume bis zum Abfüllen des Öls in Familienhand. Das kaltgepresste Olivenöl von „Villa Masecri“ stammt aus Italien – hergestellt komplett ohne Zusatzstoffe und nach ökologischen Richtlinien. Gerade vor dem Hintergrund der kürzlich erschienenen Testergebnisse der Stiftung Warentest, bei dem jedes zweite in Deutschland erhältliche Olivenöl mit „mangelhaft“ bewertet wurde, lohnt sich eine Verkostung vor Ort.

Um vitale Flüssigkeiten geht es auch in der Kräuterei „Mutter Erde“. In Eigenbau und Handarbeit werden hier exklusive Ganzblatt-Kräutertee-Mischungen wie ToskanaDuft, HollerGeist, VivaMelissa, MunterWunder und GeistesBlitz produziert. Natürliche Energie hat auch die mobile Smoothiebar „grün-gut“ von Beate Kringler zu bieten. Ihre grünen Smoothies trinkt man nicht nur gegen den Durst (obwohl sie da auch sehr wirkungsvoll sind), sondern auch als Vitaminspritze zur Vitalisierung. Die Hamburger „Elbler“ bieten mit ihrem Bio-Apfel-Cider eine ebenfalls erfrischende Alternative dazu – zwar mit Alkohol, aber trotzdem kalorienarm, glutenfrei und vegan.

Wer sich zwischen all den Angeboten nicht entscheiden kann, sich aber gerne kulinarisch überraschen lässt, der findet bei Foodist aus Hamburg eine Lösung: man schließt einfach ein Delikatess-Abo ab und freut sich auf die regelmäßig eintreffenden Lieferboxen für Genießer.

Weil schönes Essen in schöner Umgebung einfach besser schmeckt, gibt es auf der kulinart frühling immer auch neue Designtrends zu entdecken. Dieses Jahr zum Beispiel präsentiert von „Zandburg“, den Stuttgarter Wohnraumstylisten und natürlich von „Kupkas Garten“. Michael Kupka hat es sich zum Ziel gesetzt, individuelle Gartenträume zu erfüllen – mit Ideen vom Loungemöbel über die Gartenküche bis zum Swimmingpool.
 
Für bezaubernde Unterhaltung zwischendurch sorgt Thorsten Strotmann, dessen „Magic Lounge“ die Messe bereits seit vielen Jahren als Partner unterstützt und Besuchern einen exklusiven Messerabatt für seine Shows anbietet. Zu seinen hautnahen Kunststückchen genießt man am besten ein erfrischendes Bier des langjährigen kulinart Partners Brauerei Meckatzer – deren alkoholfreies Weizen feiert nämlich auf der kulinart frühling seine Premiere.

Hanseatische Lebenslust und Berliner Charme, verführerische Aromen und stylische Möbel, Kaviar und Champagner – auf der kulinart frühling blüht die Vielfalt.

kulinart frühling 2016 – Messe für Genuss und Stil
19. und 20. März in Stuttgart im Römerkastell, Phoenixhalle
Öffnungszeiten: Samstag 12-22 Uhr und Sonntag 10-19 Uhr
Eintritt für Besucher: 10,- €
www.kulinart-messe.de

Luxus im Urlaub: davon träumen deutsche Urlauber

Nacht im First Class Hotel ist für Deutsche mehr Luxus als First Class Flug

Erstklassige Sternehotels, edle Restaurants, exzessive Shoppingtrips und verwöhnende Spa-Besuche – deutsche Reisende sind, einmal aus den vier Wänden raus, wahre Genießer. Fast jeder Zweite (48 Prozent) wählte für seinen Hotelaufenthalt in den letzten zwölf Monaten ein 4 oder 5* Hotel.

Der perfekte Luxusurlaub: ein Aufenthalt in einem erstklassigen Hotel
Tatsächlich steht für weit mehr als ein Drittel der Deutschen (36 Prozent) ein Aufenthalt in einem erstklassigen Sternehotel an erster Stelle, wenn es darum geht, was einen Urlaub wirklich luxuriös macht. In einem edlen Restaurant essen, das ist für knapp ein Drittel (31 Prozent) wahrer Luxus. Fast genauso viele (28 Prozent) fänden es luxuriös, Dinge zu shoppen, die man sich sonst nicht leisten würde.

Top 5 Dinge, die den Urlaub luxuriös machen

1. In einem Luxushotel übernachten 36%
2. In einem edlen Restaurant essen 31%
3. Dinge shoppen, die man sich sonst nicht leisten kann
28%
4. Ins Spa gehen oder Wellnessbehandlungen genießen 27%
5. Geld ausgeben für Dinge, die man normalerweise nicht kaufen würde 26%

Viel Luxus für wenig Geld: Italien und Deutschland Schlusslicht
So dekadent sich Urlauber hierzulande gerne im Urlaub geben, spätestens beim Hotelpreis setzt sich die deutsche Sparsamkeit durch. Zusammen mit Italien (76 Euro), zahlen Deutsche im Durchschnitt am wenigstens für eine Nacht in einem Hotel (90 Euro) und liegen somit noch unter dem europäischen Schnitt von 101 Euro. Den Luxus am meisten kosten, das lassen sich– mit durchschnittlich 127 Euro pro Nacht – die Franzosen. Gefolgt von England (114 Euro) und Spanien, die immerhin noch 100 Euro im Schnitt ausgeben.

Deutschland: Mit 11,42 Tagen im Jahr 2015 Rekordmeister im Hotelübernachten
Am Hotelpreis wird hierzulande also gespart, nicht aber an der Anzahl der Aufenthalte. Vergleicht man die durchschnittlichen Tage, die die Befragten europaweit im Jahr 2015 in Hotels verbracht haben, sind es die Deutschen, die mit 11,42 Tagen vorne liegen. Auf Platz zwei, mit immerhin noch 10,79 Nächten, die Franzosen. Platz drei belegt England (9,45 Nächte). Mit 8,36 bzw. 8,24 im Hotel verbrachten Nächten im letzten Jahr, landen Spanien und Italien auf den jeweils letzten Plätzen.

Von Luxus träumen – 3* buchen
Seidenlaken, Room-Service und Superior Suite – für deutsche Urlauber doch eher Schein als Sein? Im Schnitt sind es nämlich – auch bei den luxusaffinen Befragten hierzulande – die 3* Hotels, die für private Reisen gebucht werden. Ein möglicher Grund dafür: in der aktuellen Umfrage schätzten die Deutschen die Kosten für eine Nacht in einem 5* Hotel in einer Metropole wie z.B. London viel zu hoch ein; im Schnitt auf satte 237€ für ein Doppelzimmer ohne Frühstück. In Wahrheit ist via lastminute.de ein 5* Top Secret Hotel in London und vielen anderen Metropolen weltweit momentan bereits ab 138€ pro Nacht im Doppelzimmer zu buchen.

Tisch&Tafel Messe, Felbach

Am 16. Und 17. Mai 2015 präsentiert die Messe Tisch&Tafel erstmals regionale Genuss-Juwelen und Wohnkultur in der Alten Kelter in Fellbach. Ein ganzes Wochenende lang kommen Freunde des guten Geschmacks und Liebhaber der schönen Dinge des Lebens voll auf ihre Kosten. Ein ganz besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen „Verantwortungsbewusstes Genießen“, „Regionalität“ und „Qualität“.

Die Organisatoren der Messe Tisch&Tafel haben den Endspurt der Vorbereitungen eingeläutet und freuen sich über die sehr gute Resonanz seitens der Aussteller und auch der Gastroszene: „Wir haben ein sehr abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm zusammengestellt . Es ist uns gelungen wirklich erstklassige Aussteller für die Tisch&Tafel zu gewinnen und wir haben echte regionale Genuss-Juwelen entdeckt“, verspricht Projektleiterin Julia Schmauder.

Auf die Besucher warten tolle Messehighlights und ein attraktives Rahmenprogramm:

Kochvorführungen mit hochkarätigen Köchen aus Stuttgart und der Region zeigen nicht nur tolle Rezepte die im Anschluss probiert werden dürfen, sondern werden den Besuchern bestimmt auch einige geheime Tipps und Kniffe verraten. Gute Tipps und viel Inspiration für das nächste Grillfest geben auch die Grillshows mit exquisiten Gourmetfleischsorten. Wer selbst kreativ werden möchte, kann beim Workshop „Keramik selbst gestalten“ besondere und einzigartige Stücke herstellen.

Zahlreiche Austeller zeigen die unglaubliche Vielfalt an kulinarischen, dekorativen und praktischen Produkten, die in der Region hergestellt werden. So präsentiert beispielsweise die Designerin Adriane Krumm ihre schönen und originellen Alltagsbegleiter, darunter auch das neue multifunktionale Set aus Schneidebrett, Tuch und Küchengürtel. In der Stuttgarter Mandel-Manufaktur Papillon entstehen ganz besondere Spezialitäten aus feinsten Zutaten. Der schwäbischen Begeisterung für Saucen aller Art kommt die Andreas B Manufaktur nach: im Sortiment gibt es hausgemachte BBQ und Chilisaucen, Chutneys und feine Gewürzmischungen. Welche edlen Tröpfchen aus den Früchten der heimischen Streuobstwiesen entstehen können, beweist die Manufaktur Jörg Geiger mit seinen feinen Obstschaumweinen, Weinen und Weincocktails.

Natürlich kann man viele der Spezialitäten auch gleich vor Ort kosten – drei große Sitzbereiche laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Die Tisch&Tafel hebt sich von den anderen Messen mit ähnlichen Themen durch ihren heimeligen Marktplatzcharakter ab. So wird die wunderschöne Alte Kelter in Fellbach zu einem Marktplatz der schönen Dinge und verführerischen Köstlichkeiten aus der Region. Die Liebe zur Heimat und die Wertschätzung regionaler Produkte liegen voll im Trend. Man genießt bewusster, interessiert sich für die Herkunft der Produkte und die Geschichten dahinter. Entsprechend räumt die Messe Tisch&Tafel genau diesen Aspekten den nötigen Raum ein.

16. +17. Mai 2015, Alte Kelter Fellbach, Öffnungszeiten Sa 10 – 20 Uhr, So 11 – 18 Uhr

www.messe-tischundtafel.de

Diebstahl im Hotel

Mit 87 % führen Handtücher die Hitliste an – es werden aber selbst Fernbedienungen, Glühbirnen oder Batterien gestohlen – Selbst Sofas oder TVs sind nicht sicher vor Diebstahl – Hoteldirektor: „Es wird alles gestohlen!“

Ein Fernsehgerät aus einem Hotel mitgehen lassen hört sich nach einem Ding der Unmöglichkeit an? Das Gegenteil ist der Fall: Aus jedem sechsten Hotel haben Gäste schon einmal ein TV-Gerät entwendet – laut lastminute.de Top Secrets Hotel-Umfrage, für die die Last Minute Reisewebsite 500 Hoteliers befragt hat, um einmal deren Sicht zu erfahren. Demnach ist das Fernsehgerät auf Platz 11 hinter den Top 10 Dingen, die laut den Hoteliers am meisten von Gästen stibitzt werden: Handtücher, Kosmetik, Stifte, Besteck und Geschirr, Slipper, Bademäntel, Fernbedienungen, Kissen und Decken, Zeitungen und Kleiderbügel. Diese Vielfalt an ‚Souvenirs‘ überrascht nicht, bedenkt man, dass 95 Prozent der Hotels bestätigen, dass Gäste etwas aus ihren Zimmern haben mitgehen lassen und jeder zehnte ihrer Gäste nicht widerstehen kann, etwas einzustecken. Mit jedem neunten sind es sogar mehr in 4- und 5-Sterne Hotels. Die Hoteliers schätzen, dass dadurch jedes Jahr Kosten entstehen von durchschnittlich fast 5.500 Euro – in 5-Sterne Hotels mit ihrer luxuriösen Ausstattung ist es fast viermal mehr mit annähernd 20.000 Euro. Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer von lastminute.de, über die Umfrage: „Von 4- und 5-Sterne Hotels bekommen wir kurzfristig leere Zimmer als lastminute.de Top Secret Hotels, mit denen unsere Kunden bis zu 45 Prozent sparen. Für diese Umfrage haben wir nun von hunderten Hoteliers einmal ihre Top Secret Geschichten bekommen und damit Einblicke, wie weit Gäste manchmal gehen, um Dinge wie Handtücher, TV-Geräte oder sogar Skulpturen und Zigarettenautomaten mitzunehmen. Es ist sicher verlockend, solche Dinge zu besitzen – wir bevorzugen sie aber dort, wo sie hingehören: im Hotel.“
 
Mitarbeiter eines Hotels in New Jersey fanden ein Zimmer fast vollkommen leer vor
Der Zigarettenautomat eines Hotels in Cardiff hatte es einem Gast besonders angetan – so sehr, dass er ihn mitnehmen wollte. Anhand solch unglaublicher Dinge, ohne die laut der Hoteliers-Umfrage manche Gäste einfach nicht abreisen möchten, erklärt lastminute.de die außergewöhnlichsten Hotelraubtaktiken:
 
·         Der handwerkliche Hotelraub: In hohem Maße handwerkliche Fähigkeiten mussten jene Gäste aufbringen, die sämtliche Badarmaturen entwendet haben, den Kopf einer Regendusche, eine Hydromassage-Dusche, einen Toilettensitz, ein Abflussrohr aus einem Hotel in Madrid oder gleich ein ganzes Waschbecken wie von einem Berliner Hotel berichtet. Der Gast eines Hotels in Washington hat sich so richtig ins Zeug gelegt, als er das Regal absägte, auf dem im Bad das TV-Gerät angebracht war, auf das er es abgesehen hatte. Auch Vorhänge und Teppiche verschwinden – in einem Hotel in Las Vegas fand ein Gast so sehr Gefallen an einem Teppich, dass er diesen fein säuberlich komplett herausgeschnitten und mitgenommen hat.
 
·         Der effiziente Hotelraub: Effiziente Gäste denken pragmatisch und entfernen kurzerhand alle Batterien aus Fernsteuerungen, stecken Toilettenbürsten und Glühlampen ein – manche verfallen sogar einem derart erleuchteten Eifer, dass sie jede einzelne Glühlampe in einem Zimmer einstecken, wie von gleich mehreren Hotels berichtet.
 
·         Der kraftstrotzende Hotelraub: Feuerlöscher, Kaffeemaschinen, Safes, Stühle, Bügeleisen, Bügelbretter, eine große Palme mitten aus einem Foyer, eine Matratze aus einem 5-Sterne Hotel in Madrid oder ein Sofa aus einem 5-Sterne Hotel in Dubai zu entwenden – das erfordert pure Muskelkraft. Diese kombiniert mit Chuzpe ermöglichte es einem Gast, einen Zigarettenautomaten an der Rezeption vorbei aus einem 4-Sterne Hotel in Cardiff zu rollen. Und natürlich gibt es unzählige Hotels, bei denen Flaschen aus den Minibars stibitzt wurden – nicht ganz so häufig, aber keine Seltenheit, sind komplette Minibar-Kühlschränke, die abhandenkamen laut mehrerer Hoteliers.
 
·         Der kunstvolle Hotelraub: Viele Hotelgäste verfügen offenbar über einen sehr ausgewählten Geschmack – denn 6 Prozent der Hotels, die bei der lastminute.de-Umfrage mitgemacht haben, berichten von Kunstwerken, die nie wieder gesehen wurden. Viele davon sehr wertvoll, wie das antike chinesische Porzellan, der schwere Kopf einer Statue oder gleich eine ganze Skulptur, die aus dem Foyer eines 5-Sterne Hotels in Budapest geklaut wurde. Es kommt jedoch nicht immer zum Happy End mit dem Diebesgut, wie ein räuberischer Gast eines Hotels in Dublin wohl bei der Bescherung feststellen musste: Er packte klammheimlich alle Weihnachtspräsente ein, die das Hotel dekorierten – alles jedoch leere Kartons, die als Geschenke verpackt wurden.
·         Der ganzheitliche Hotelraub: Warum nur ein Handtuch oder einen Aschenbecher einstecken, wenn das ganze Hotelzimmer doch so schön war? Dies müssen die Gedanken gewesen sein jener Gäste, die jedes einzelne Stück an Besteck, Geschirr und sonstigen Geräten aus der Kitchenette eines 3-Sterne Hotels in Dubrovnik und einen 5-Sterne Hotels in Istanbul entwendet haben. Noch einen Schritt weiter ging ein Hotelgast, der es schaffte, das komplette Hotelzimmer auszuräumen: Zurück blieben nur Matratze, Schreibtisch, TV-Gerät und Lampen – alles andere war nicht mehr in jenem Zimmer in einem Hotel in New Jersey in den USA.
 
Dinge, die laut Hoteliers am meisten von Hotelgästen mitgenommen werden (Mehrfachnennungen möglich)
Handtücher 87 Prozent
Kosmetik (Seifen, Shampoo etc.) 60 Prozent
Stifte 55 Prozent
Besteck & Geschirr 52 Prozent
Slipper 39 Prozent
Bademäntel 34 Prozent
Fernbedienungen 28 Prozent
Kissen, Decken, Matratzen 23 Prozent
Zeitungen & Zeitschriften 19 Prozent
Kleiderbügel 17 Prozent
TV-Geräte 16 Prozent
Föhne 10 Prozent
Glühbirnen 9 Prozent
Kunstwerke 6 Prozent
Lampen 6 Prozent
Wecker 5 Prozent
Computer & Zubehör 4 Prozent
Telefone 3 Prozent
Batterien 3 Prozent
Planzen/Blumen/Palmen 3 Prozent
 
 Wir fragen uns, wie assozial ist das? Batterien aus der Fernbedienung zu klauen! Das jedoch die Mitnahme der kleinen Kosmetikflaschen vom Hotel als Diebstahl bewertet wird, irritiert uns. Die halbleere Flasche wird doch niemand mehr verwenden!

Axel Milberg und Anibal Strubiger

Davidoff Tour Gastronomique mit Axel Milberg und Anibal Strubinger im Schwarzen Adler in Vogtsburg-Oberbergen

«Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist
bleibend.» Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe passt zu allen Stationen
der «Davidoff Tour Gastronomique», die 2012 zum fünften Mal stattfindet. Es passt
zu dieser kulinarischen Entdeckungsreise zu den besten Köchen des Landes, zu der
Davidoff gemeinsam mit Jaguar Deutschland seine Gäste dieses Jahr wieder viermal
entführt. Es passt zu den großen Publikumslieblingen, die jedem Abend eine
persönliche Note verleihen. Es passt auch zu dem charismatischen
Cigarrenconnaisseur Zino Davidoff, denn er war der Inbegriff von Genuss und
Lebensart und liebte es, mit Gefühl und Geist die schönen Momente des Lebens zu
erfahren.

Vor allem passt es zu Axel Milberg, der den Abend im Schwarzen Adler als
gemeinsamer Gastgeber mit Sternekoch Anibal Strubiger zum unvergesslichen
Erlebnis machte. Selten, dass man an den Lippen eines Menschen hängt, wenn auf
dem Teller so herausragende Qualität wartet wie Carpaccio vom Vorwälder
Weiderind mit Wildkräutersalat und Filet von der Atlantik-Seezunge auf
Champagnersauce und Karotten-Ingwerpüree. Axel Milberg, der im Auto-Quartett
schon als kleiner Junge dafür sorgte, dass er immer den Jaguar E-Type zieht, las mit
ausdrücklicher Genehmigung und Freude des Autors Texte des Kultkolumnisten
vom ZEITmagazin und vom Berliner Tagesspiegel, Harald Martenstein. Martenstein
pflegt den schrägen Blick auf Dinge, die wir irgendwie alle erleben, aber eben nie so
sehen wie er. Zum Beispiel folgenden Auszug aus «Männer sind wie Pfirsiche»:
«Mein Arzt meint, ich leide unter Depressionen. Ich sagte, mein Job besteht darin,
lustige Kolumnen zu schreiben. ‚Geben Sie mir die rosa Pille. Give me daddy’s little
helper.’ Der Arzt antwortete, Depressionen seien bei Humoristen die
Berufskrankheit Nummer eins, ähnlich wie der Muskelfaserriss bei den
Gewichthebern. ‚Machen Sie Pause’, sagte der Arzt. ‚Tun Sie sich was Gutes. Essen
Sie Obst, trinken Sie viel Wasser’. Ich sagte, ‚Ihr Ärzte verdient zu viel’. Da war er
sauer.»

Obst essen und viel Wasser trinken war tatsächlich nicht auf der Menükarte
vorgesehen. Statt Obst gab es «Cigarre mit Caraibe-Valrhona-Schokolade & Irish
Coffee» und statt Wasser degustierte die fränkische Sommelière Melanie Wagner,
die 2010 vom Gault Millau zum Sommelier des Jahres gekürt wurde und diesen
Titel eigentlich jährlich verdient hätte, die hauseigene Grauburgunder Spätlese
Oberbergener Bassgeige und den Bordeaux Chateau Smith Haut Lafitte blanc vom
Weingut Pessac-Léognan. Auf Wagner ist der Hausherr Fritz Keller, der als
Gastronom, Winzer und Hotelier das Traditionshaus mit all seinem Charme in die
Moderne führte, besonders stolz, denn ihr hört man einfach zu. Frauen spielten im
Schwarzen Adler immer schon eine bedeutende Rolle, denn seine Mutter Irma
Keller erkochte 1969 den ersten Stern in Deutschlands zweitältestem
Sternerestaurant, der seither über dem Haus leuchtet, unter Küchenchef Anibal
Strubinger seit 1994.

Ganz sicher ist der Schwarze Adler im idyllischen Weinort Oberbergen, im Schutz
der malerischen Rebhänge des Kaiserstuhls, so eine Art Insel der Seligen. Wer
exklusive Küche und große Weine schätzt, immerhin stehen 2.500 auf der
Weinkarte, der fühlt sich wohl in dem fast 500 Jahre alten Gemäuer der Familie
Fritz Keller. Die hier mit viel Geduld und Liebe im klassischen Stil ausgebauten
Weine werden regelmäßig bei nationalen und internationalen Verkostungen hoch
prämiert. Das Restaurant, das seit Jahrzehnten zu den besten Deutschlands zählt,
vereint seit Generationen die klassisch französische mit der badischen Küche.
Maître Anibal Strubinger, der mit 17 Jahren bei dem inzwischen verstorbenen
Seniorchef Franz Keller zum Koch ausgebildet wurde, steht bis heute hinter dem
Herd. Schon der Name «Anibal» lässt vermuten, dass der 56-Jährige nicht zwischen
den Weinbergen aufgewachsen ist. Er lebt im Elsass, arbeitet am Kaiserstuhl und ist
in Venezuela geboren, wo er jedes Jahr drei Wochen verbringt. Strubingers
Wurzeln liegen in Colonia Tovar, jenem Schwarzwalddorf in den Tropen, das 1843
von knapp 400 Auswanderern aus dem damals von Hungersnöten geplagten
Kaiserstuhl gegründet wurde. Auch Strubingers Ururgroßvater gehörte zu ihnen,
und so wuchs Anibal auf einer Kaffeeplantage auf und lernte schon als Kind, für
mehrere Personen in Töpfen und Pfannen zu rühren. In der Küche beruft er sich auf
die französische Tradition des Hauses und auf frische Produkte. Der Fisch etwa, den
er penibel zubereitet, kommt direkt aus La Rochelle. Seine Philosophie: «Ein Gast,
der nur einen Salat isst, soll genauso zufrieden sein, wie der, der ein Menü
bestellt.»

Natürlich besuchte Axel Milberg, der zur nahegelegenen Stadt Freiburg eine
familiäre Beziehung hat, Chef Anibal in der Küche, denn er kocht nicht nur selbst
gerne, er schaut anderen auch gerne dabei zu. «Menschen sind in dem Moment,
wo sie kochen, besonders liebenswert, weil sie etwas mit Konzentration und Liebe
machen. Ich beobachte gerne, wenn jemand sowas pusselt, liebevoll verändert und
zubereitet, das ist charmant, das ist schön. Da ist es schwer, als Angeber unterwegs
zu sein, eine Rolle zu spielen, das ist ein privater Augenblick.» Neben seiner Liebe
zum Beruf ist Milberg vor allem ein Familienmensch, der mit seiner Frau und vier
Kindern in München lebt. Er reist gerne und am liebsten mit der ganzen Familie.
«Gerade Dinge, die mir Freude machen, möchte ich mit anderen teilen. Ich bin
lieber dann alleine, wenn ich unglücklich bin, als wenn ich glücklich bin. Das Glück
teile ich gerne, indem ich zu meiner Frau oder meinen Kindern sage, wenn ich
etwas Neues kennenlerne ‚Du schau mal, das ist ja irre’». Leider konnte er sein
«irres» Küchenerlebnis im Schwarzen Adler und seine Entdeckungsreise durch das
Kellersche Weingut nicht mit Ehefrau Judith teilen, denn Sohn August, der sich als
einziger der Milberg-Söhne zum Beruf des Vaters hingezogen fühlt und dies mit
neun Jahren zu Hause oft unter Beweis stellt, musste am nächsten Morgen in die
Schule.

Alle waren begeistert von der komödiantischen Ausstrahlung des Kieler Tatort-
Kommissars und von der Küche Anibal Strubingers im gut gefüllten Sternelokal von
Hausherr Fritz Keller, der die Gäste in die Welt seines Weingutes und seiner
«Lieblingskneipe» einführte. Dazu gehörten Hans Bockhop von Arnold André, dem
neuen deutschen Distributor der Davidoff Cigarren, Klaus Kugler, Vertriebsleiter
von Jaguar Deutschland, und Petra Lindenschmidt, Brand Manager von Arnold
André, die sagte «Essen Sie weniger, aber im Schwarzen Adler, rauchen Sie
weniger, aber nur Davidoff, fahren Sie weniger, aber immer Jaguar.»

Eine Station der «Davidoff Tour Gastronomique» steht noch aus in diesem
Jahr:
18. August 2012 Erik Brack, Johann Lafer und Norbert Niederkofler
mit Ulrike Folkerts und Katharina Schnitzler
15 Punkte Gault Millau
18 Punkte Gault Millau
15 Punkte Gault Millau
Restaurant Vierjahreszeiten auf dem Traumschiff MS
Deutschland
Preis: 220 Euro inkl. Aperitif, Gourmetmenü, Weine und Cigarren
Reservationen unter: gou
rmetdeutschland@davidoff.com
Telefon: +49 5223 163 220
Mehr Informationen auch unter www.davidoff.com

Vergissmeinnicht beim Kofferpacken! Was kommt mit, was bleibt liegen?

Das Online-Reiseportal Opodo befragte rund 1000 Reisende in Deutschland, England, Frankreich und Italien, welche Dinge sie auf dem Weg in den Urlaub schon einmal vergessen haben.

Wer kennt diese Situation nicht: Während der Fahrt zum Flughafen oder Bahnhof geht man in Gedanken noch einmal durch, ob man an alles Wichtige gedacht hat. Portemonnaie, Tickets, Reisepass, Gepäck?

Am häufigsten mussten die Urlauber bereits wegen ihres Reispasses umkehren: 12,2 % der Franzosen ließen ihn zu Hause liegen. Dicht gefolgt von den Italienern, hier vergaßen 11,8% aller Befragten dieses wichtige Dokument. Bei den Deutschen waren es immerhin rund 10%, die deswegen noch einmal umkehren mussten. Die Engländer waren in diesem Zusammenhang am wenigsten vergesslich: nur 7,8% haben ihren Reisepass schon mal vergessen.

VergissmeinnichtNachdem man nun vermeintlich alles dabei hat, beginnt die Reise. Mit dem Flugzeug oder Zug geht es in den wohlverdienten Urlaub, man lässt den Alltag hinter sich und kommt voller Vorfreude auf die Erholung am Urlaubsort an. Doch beim Auspacken im Hotel der Schreck…

In der Hektik der Reisevorbereitungen haben bereits 52,9% der Italiener, 38,6% der Franzosen, 37,8% der Engländer und 29,9% der Deutschen ihre Zahnbürste im heimatlichen Badezimmerschrank liegen gelassen. Damit ist die Zahnbürste der offiziell am häufigsten vergessene alltägliche Gebrauchsgegenstand in Europa!

Doch es gibt ja auch noch andere, etwas privater Gegenstände, auf die die Reisenden, sollte man zumindest meinen, selbst im Urlaub nicht verzichten können…

Unsere europäischen Nachbarn sind hier in Sachen Verhütungsmittel am vergesslichsten, wie sie Opodo verrieten: 19% der Franzosen, knapp 12% der Italiener und immerhin noch 7,8% der Engländer mussten hier unfreiwillig umdisponieren. Bei den Deutschen waren es immerhin noch 6,5%, allerdings wurde ein anderer, deutlich schwerer zu ersetzender Gegenstand am häufigsten zu Hause in Deutschland liegen gelassen: 7,5% aller Deutschen haben bereits ihre Kontaktlinsen oder die Brille zu Hause vergessen und konnten sich von Ihrer Umgebung im Urlaub leider nur ein sehr verschwommenes Bild machen.

Doch die Befragten haben der Vergesslichkeit den Kampf angesagt, die Herangehensweise dabei ist jedoch unterschiedlich: 82,4% der Italiener, 46,2% der Franzosen und 33,6% der Deutschen wollen in Zukunft eine eigene Checkliste führen, auf der die Dinge, die sie schon einmal vergessen haben, ganz besonders hervorgehoben werden. Die Franzosen gehen die Sache lieber anders an: Hier haben sich 43,8% der Reisenden fest vorgenommen, in Zukunft mindesten drei Tage vor Antritt der Reise mit dem Packen zu beginnen und so dem spontan einsetzenden Gedächtnisschwund ein Schnippchen zu schlagen.

Südtirol ein kleines Land in Italien mit viel Genuss

Das Reisemagazin berge-exclusiv.de berichtet aktuell über die Genuss Welt in Südtirol. Hier heißt es, sich Zeit nehmen für die schönen Dinge des Leben, für Knödel auf der Berghütte oder Spaghetti in einem Restaurant, einen kräftigen Lagrein oder einen Gewürztraminer mit Charakter.

In der nördlichsten Provinz in Italien trifft mediterranes Flair auf alpine Gemütlichkeit und vor allem Dolce Vita auf Bodenständigkeit. Von Kontrasten geprägt ist in Südtirol die Landschaft, Kultur und Lebensart. Die Dolomiten in Südtirol wurden von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Ihre Almen und Bergmassive, die zerklüfteten Täler und pittoresken Dörfer kennzeichnen Südtirol. Die Städte Bozen und Meran mit ihren eleganten Boutiquen und von Zypressen und Palmen gerahmten Plätzen sind einzigartig in Italien. In der Küche und den kulturellen Angeboten spiegeln sich diese Gegensätze am deutlichsten wieder.

Regionale Produkte, alpine Tradition und mediterrane Finesse

Eine Liebesheirat aus kulinarischer Sicht ist die Vermählung von alpiner Tradition und südländischer Raffinesse. Dass Südtirol, die nördlichste Provinz in Italien kulinarisch so viel zu bieten hat, liegt zum einen am Geschick und Einfallsreichtum der Köche, zum anderen aber auch an den raffinierten Zutaten aus der Gegend. Bergkräuter, Kastanien, Speck, Äpfel, Wildspezialitäten oder Käse Delikatessen dienen als Basis für eine authentische Küche und als Ursprung für moderne Interpretationen. Für eine gleichbleibende Frische und Qualität sorgen die kurzen Lieferwege. Franz Mulser zum Beispiel, Kochvirtuose und Besitzer der Almhütte Gostner Schwaige auf der Seiser Alm, zaubert für seine Gäste in der wohl kleinsten „Gourmetküche in Italien“ auf fast 2.000 m Höhe Köstlichkeiten mit einheimischen Zutaten. Suppe aus Heu oder Salat aus frisch gepflückten Blumen sind nur zwei seiner Spezialitäten der Gostner Schwaige, die Franz Mulser natürlich frisch serviert. Franz Mulser mit seiner Gostner Schwaige ist mittlerweile weit über die Grenzen von Italien hinaus bekannt. Das zeigt, dass es in Südtirol Teil der Esskultur ist, selbst bei einfachen Gerichten hohe Maßstäbe zu setzen.

Die Weißweine aus Südtirol gehören zu den besten in Italien

Die Stärke im Weinbau von Südtirol liegt nicht in der hergestellten Menge, sondern in der beispiellosen Qualität. Die kalten Nächte und der mit über 300 Sonnentagen pro Jahr verwöhnten Region in Italien sowie eine kompromisslose Verpflichtung zur Qualität bilden die Basis für den guten Ruf des Weins aus Südtirol. Obwohl nur 0,7 Prozent der gesamten Weinproduktion Italien s aus dem mit 5.100 ha Anbaufläche eher kleinen Anbaugebiet kommen, erfüllen die Weine höchste Ansprüche. Fast 90 Prozent der Weine besitzen die Kennzeichnung „DOC“.

Neue Wege gehen viele Weinbauern aus Südtirol in der Architektur ihrer Weingüter. Im Casòn Hirschprunn von Alois Lageder zum Beispiel können Interessierte nicht nur seine vielfach in Italien prämierten Weine verkosten, sondern auch aktuelle Kunst im Zusammenspiel mit modernen Kellertechniken und nachhaltigem Weinbau besichtigen. Einen guten Überblick über die Abwechslung des Weinanbaugebiets Südtirol geben die Weinfeste wie im Frühjahr die „Südtiroler Weinstraßenwochen“ im Süden von Südtirol oder das im Herbst stattfindende „Merano International WineFestival & Culinaria“ in Meran.

HONG KONG FEIERT DAS CHINESISCHE NEUJAHRSFEST 2012

Böse Geister vertreiben, Glück und Reichtum erhoffen und das Zusammensein mit der Familie sind Dinge, die bei den Einwohnern Hong Kongs zu Beginn des Neuen Mondjahres 2012 – das Jahr des Drachens – oberste Priorität haben. Höhepunkte während der chinesischen Neujahrs-Feierlichkeiten vom 17. Januar bis 6. Februar 2012 sind die bunte „Cathay Pacific International Chinese New Year Night Parade“, das weltberühmte Feuerwerk über dem Victoria Harbour, ein Besuch des farbenfrohen Blumenmarktes oder das spannende Neujahrspferderennen in Sha Tin.

Die Vorbereitungen für das Fest starten schon Wochen zuvor: Wohnungen werden gründlich geputzt, goldene und rote Dekorationen sowie Blütenzweige angebracht, Einkäufe getätigt und für die Festtagsessen im Kreis der Familie vorgekocht.

Am 23. Januar wird die „Cathay Pacific International Chinese New Year Night Parade“ bereits zum 17. Mal durch Hong Kongs Straßen ziehen und erneut tausende Menschen begeistern. Thema der internationalen Wagen und Künstlergruppen ist „World City. World Party“. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es unter www.discoverhongkong.com/chinesenewyear/en/night_parade.html zu sehen.

Vor der atemberaubenden Kulisse von Hong Kongs Skyline wird am 24. Januar ein prächtiges Feuerwerk gezündet. Das mit Musik untermalte, pyrotechnische Meisterwerk über dem Victoria Harbour ist eines der größten Feuerwerke weltweit.

Das chinesische Horoskop

Zu Beginn eines neuen Jahres wagen die Einwohner Hong Kongs auch einen Blick in die Zukunft. Während sich westliche Horoskope auf den Geburtsmonat beziehen, lesen chinesische Wahrsager die Zukunft anhand des Geburtsjahres. Jedes Jahr wird durch eines von insgesamt zwölf Tierkreiszeichen geprägt – 2012 durch das Zeichen des Drachens.
Chinesische Drachen werden allgemein als gütige Wesen angesehen, die sich eher um das Wohlergehen anderer als um ihr eigenes kümmern. Sie sind energiegeladen, manchmal impulsiv und gelten als natürliche Anführer. Diese Eigenschaften treffen auch auf diejenigen zu, die in diesem Tierkreiszeichen geboren wurden (in den Jahren 1928, 1940, 1952, 1964, 1976, 1988, 2000 oder 2012)

Cornelia Poletto

Nicht alles zu ernst zu nehmen!“
Cornelia Poletto
CORNELIA POLETTO
Eppendorfer Landstr. 80
20249 Hamburg

www.cornelia-poletto.de

Name:
Poletto
Vorname:
Cornelia
Geburtstag:
09.08.71
Geburtsort:
Hamburg
Wohnort:
Hamburg

Stationen

Gastronomia „Cornelia Poletto“, Hamburg
Restaurant „Poletto“, Hamburg
„Anna & Sebastiano“, Hamburg
Residenz Heinz Winkler, Aschau

TV: Immer Sonntags um 16.30 Uhr im NDR

Interview

Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
Einen weltoffenen Menschen, der Spaß am Probieren hat und neue Dinge auf sich einwirken lassen kann. Man sollte auch eine gewisse Grundentspannung und Lebensfreude zum Genießen haben. Das kann bei einem Topf Spaghetti oder auch bei einem 8-Gang-Menü sein.

Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
Joschka Fischer

Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
Zu Grant Achatz ins Alinea nach Chicago – gerne mit Freunden und Kollegen.

Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
Großer geangelter Loup de mer – mit Kräutern gefüllt in der Salzkruste gegart.

Ihr Hauptcharakterzug?
Nicht nachtragend.

Ihr Motto?
„Nicht alles zu ernst zu nehmen!“ – Humor und positives Denken sind ganz wichtig.

Ihr Lieblingsgericht?
Saure Nierchen mit Spätzle von Oma.

Was essen Sie überhaupt nicht?
Ich probiere eigentlich alles – aber Lammhirn oder extrem asiatische Dinge müssen nicht sein.

Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
Rosenkohl

Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
Saure Nierchen mit Spätzle und Spiralnudeln mit Butter & Ketchup.

Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
Annemarie Dose von der Hamburger Tafel.

Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
Kabeljau in Senfsauce, guter Grünkohl oder auch gern Räucheraal.

Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
Ristorante San Lorenzo in Glinde

Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
Das „Masa“ in New York

Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
Jeden Koch, der seinen Beruf ernst nimmt – von einer 3-Sterne Küche bis zum Landgasthof. Man muss ein Allroundtalent sein, da der Beruf sehr fordert.

Der ideale Chef muss wie sein?
„Nicht zu weich gekocht“ – Autorität, Respekt, Kreativität, er sollte ein offenes Ohr für die Mitarbeiter haben und positives Denken vermitteln.

Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
Er muss vermitteln können und den perfekten Spagat zwischen Küchenchef und Mitarbeiter hin bekommen.

Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
Kurze Unkonzentriertheiten durch Müdigkeit. Auch „mal versalzen“ oder „falsch geschnitten“ ist ok.

Ihr größter Fehler?
Ich vertraue manchmal zu schnell den Leuten und werde dadurch dann auch manchmal enttäuscht!

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
Es ist für eine Frau viel schwieriger sich durchzusetzen – da sie meist Familie und Beruf unter einen Hut bringen muss.

Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
Italien

Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
Japan

Ihr Lieblingsgetränk?
Kefir

Ihr Lieblingswein?
Deutscher Riesling

Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
Gern am Anfang eines schönen Abends.

Ihre heimliche Leidenschaft?
Reiten

Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Mit netten Menschen am Tisch zu sitzen und lecker Essen bzw. Wein trinken.

Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
„Schneewittchen muss sterben“ von Nele Neuhaus

Wie viele Kochbücher haben Sie?
Ca. 500

Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
Der Pate

Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
Ich schätze an meinem kleinen Kreis an Freunden, dass sie in guten wie in schlechten Zeiten für mich da sind.

Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
Das ist ein großes Thema, über das man sich viele Gedanken machen sollte. Man sollte möglichst zu jedem Produkt eine Geschichte erzählen können.

Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
Ich hatte mal ein Stubenküken mit Kaviar angeboten – das war die Oberkatastrophe – das harmonierte überhaut nicht miteinander!!

Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
So was muss sich an einem Abend entwickeln.

 
Jens Darsow / kulinarisches Interviews http://www.kulinarisches-interview.de