Gault Millau 2017 – Schleswig-Holstein

Gleich fünf Köche zwischen Nord- und Ostsee versetzt die jetzt erscheinende Deutschlandausgabe 2017 der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in die Klasse, in der nach ihrem Verständnis Kochen zur Kunst wird. Sie erhalten in dem Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, jeweils 15 von 20 möglichen Punkten für ambitionierte Küche und inspirierte Gerichte:
Mathias Apelt vom „Ahlmanns“ in Kiel: „Die im Kieler Fördewasser gezüchtete Garnele (als Tatar und gebraten) lebt vom stimmigen Zusammenspiel von Säure (Grapefruit und Granatapfel), der Bitternis des Chicorées und der feinen Süße weißer Schokolade.“
 René Dittrich vom „Alt-Wyk“ in Wyk auf Föhr: „Sein Hummer auf schmackhafter kleiner Paella hat den nötigen Biss und das im Ofen gegarte dry aged Entrecôte auf jungem Gemüse überzeugt mit exquisiter Fleischqualität.“
 Nico Mordhorst  vom „Bärenkrug“ in Molfsee bei Kiel: „Zwischen den Hausklassikern wie Steaktopf mit Hollandaise oder Kieler Butt mit Speckstippe finden Gourmets rosa gebratene Geflügelleber auf Radicchiokompott oder auf der Haut gebratenes Meeräschenfilet mit Rahmspitzkohl und famosem Blutwurstragout.“
Oliver Pfahler vom „Balthazar“ in Lübeck-Travemünde: „Perfekt gegartem Seeteufel, dem rote Zwiebeln und Speckhaut die rechte Würze geben, verleiht Gänseleberasche die bei Norddeutschen sehr beliebte süßliche Note.“
Christopher Schlang vom „Bootshaus“ in Weissenhaus bei Wangels an der Ostsee: „Gewitzt die Neuinterpretation vom Vitello tonnato mit rohem Thunfisch an Sojamarinade und Erdnuss-Kaperncreme zum Kalbfleisch.“

Ein glanzvolles Comeback feiert Christian Scharrer, der 2014 aus dem Lübecker „Buddenbrooks“ nach Ascona (Tessin) gewechselt war und im Frühjahr 2016 nach Schleswig-Holstein zurückkehrte. Er beeindruckt seither im „Courtier“, dem Gourmetrefugium des Weissenhaus-„Grand Village Resort & Spa“, mit „feinsinnig abgestimmten Kompositionen voller Lebensfreude und extrem tiefgründigen Saucen“. Seine „schlicht ‚Krabben‘ genannte opulente Vorspeise bietet eine meeresfrische Inszenierung aus Königskrabbenfleisch, Taschenkrebstatar, Garnele und Carabinero-Carpaccio und der wohldosierten Säure von Zitrusfrüchten. Das saftige Seezungenfilet umgibt er mit Passepierre-Algen, Muscheln sowie kleinen Tintenfischen und definiert dazu gekonnt das Thema Bouillabaisse als Sud, Creme und Rouille-Sand“. Für solche Gerichte bekam er wieder 18 Punkte, die er schon in Lübeck hatte.
Er steht damit gemeinsam mit Holger Bodendorf vom Restaurant „Bodendorf‘s“ in Tinnum auf Sylt und Dirk Luther von der „Meierei“ in Glücksburg auf Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau im nördlichsten Bundesland. Bei Bodendorf bestaunen die Kritiker die Variationsfreude: „Die Vorspeise ‚Tuna & Gartengurke‘ bietet den Fisch als saftiges Tatar, in Szechuanpfeffer mariniert und kurz angebraten und das grüne Gemüse als Sorbet, Drops, Gel, eingelegt und gebraten (dass er die Gurke als Cornichon und Gesichtsmaske weglässt, wird ihm hoffentlich keine Gästekritik eintragen). Das Ganze umrahmt und verbindet ein eleganter Galgantschaum.“ Bei Luther loben die Tester: „Allerbeste Produktqualität zeichnet auch die perfekt gegarte Brust und Keule der Taube aus, die mit elegantem Selleriepüree, Schalotten, dicken Bohnen und einem glänzenden Taubenjus angerichtet ist.“ Die 18 Punkte, die sich das Spitzentrio erkochte, stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben nur 13 Köche in Deutschland.

Platz 2 teilen sich mit je 17 Punkten
Johannes King vom „Söl’ring Hof“ in Rantum auf Sylt: „Sein Küchenkonzept setzt auf regionale Produkte, was hier kein Lippenbekenntnis, sondern durch den eigenen Bauernhof in Morsum, den eigenen Angelkutter und die Mitgliedschaft in der Feinheimisch-Vereinigung manifestiert ist. in bestechender Qualität kommt die überbordende Vorspeise ‚Von Hörnum nach List‘ mit Sylter Royal Auster, Tatar und mariniertem Filetstück von der Makrele mit Räucherfischparfait in Apfel-Holunder-Vinaigrette, gratinierten Miesmuscheln mit klein gewürfeltem Katenschinken und Wattschnecken in Kräutercreme.“
Lutz Niemann von der „Orangerie“ im „Maritim Seehotel“ in Timmendorfer Strand: „Was man auch nimmt, stets genießt man Niemanns Stärken, besten Produkten das letzte Quäntchen an Geschmackstiefe abzugewinnen und klassisch französische Küche mit zeitgemäß leichten Elementen zu verbinden. Die Riesengarnele lässt er als Carpaccio, Croustillant und knackig gebraten nach Kalamansisäure und Ingwer duften.“
Jens Rittmeyer vom „Kai 3“ in Hörnum/Sylt: „In seiner fantasievollen Gemüse- und Kräuterküche beeindruckt zur Augenweide von Erbse, Zuckerschote und Kohlrabi eine weiße Eisenkrautsauce, und im Finale verblüffen als ‚Hörnumer Knabbereien‘ Cassissorbet, Eis vom Holz des Johannisbeerstrauches und getrocknetes Johannisbeerblatt“. Rittmeyer verlässt Sylt Anfang 2017.

Ihre 16 Punkte aus dem Vorjahr verteidigten souverän
Jörg Müller vom „JM“ in Westerland/Sylt, der „unbeirrt von allen Moden an seinem konsequenten Qualitätsanspruch festhält: hochwertige Frischprodukte, klassisches Kochkunsthandwerk, harmonische Geschmacksfülle“;
Ulrich Person vom „Stadt Hamburg“ in Westerland/Sylt, der „phantasievoll vom Sylter Lamm saftiges Carré, rosa gebratenen Rücken, kernige Bratwurst, geschmorte Schulter und würziges Hacksteak auf schmackhaftem Basilikum-Hummus und Poweraden bietet“;
Dirk Seiger vom „Buddenbrooks“ in Lübeck-Travemünde, der „in seiner Freude an Mediterranem den Carabinero mit Romanasalat, Feta-Käse, Datteltomate, Oliven und französisch-kräftigem Krustentiersud anrichtet“.

Dass in Schleswig-Holstein nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Frank Nagel vom „Grand Village Resort & Spa“ in Weissenhaus als „Hotelier des Jahres“, weil „für den Entdecker und Förderer kulinarischer Talente die Spitzengastronomie nicht nur elementarer Baustein erfolgreicher Hotelkonzepte, sondern auch persönliche Leidenschaft ist“.
Die Tester beschreiben und bewerten insgesamt 35 Restaurants in Schleswig-Holstein. 30 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Je 7 Lokale wurden höher bewertet oder abserviert.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Schleswig-Holstein
18 Punkte
Meierei in Glücksburg
Bodendorf’s in Tinnum/Sylt
* Courtier in Weissenhaus
17 Punkte
Kai 3 in Hörnum/Sylt
Söl’ring Hof in Rantum/Sylt
Orangerie in Timmendorfer Strand
16 Punkte
Buddenbrooks in Lübeck
JM und Stadt Hamburg in Westerland/Sylt

15 Punkte
*Alt-Wyk in Wyk auf Föhr
San Lorenzo in Glinde
*Ahlmanns und *Bärenkrug in Kiel
*Balthazar und Wullenwever in Lübeck
Privileg im Historischen Krug in Oeversee
1797 in Panker
Diva in Scharbeutz
*Bootshaus in Weissenhaus

*Newcomer  

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Taste of Germany 2015

Chiemgau trifft Italien, der Starnberger See trifft Sylt. Spitzenköche teilen sich den Herd, um gemeinsam raffinierte Menüs für Gäste bei der Relais & Châteaux Gourmetreihe „Taste of Germany“ zu kreieren. Den Auftakt der Serie von insgesamt 13 Veranstaltungen mit 29 internationalen Relais & Châteaux Küchenchefs in Deutschland bildete Heinz Winkler in seiner Residenz im Chiemgau zusammen mit Enrico Cerea vom Restaurant Da Vittorio im italienischen Brusaporto.

Sautierte Langostinos mit Kürbis-Sorbet, Gänseleber und Ingwer oder Timbale vom Milchkalb mit Petersilienmousseline und Madeira-Sauce begeisterten die Gäste ebenso wie neun weitere Gänge aus Meisterhand mit passender Weinbegleitung.

Bis in den November 2015 hinein bieten quer durch Deutschland mehrere Spitzenköche von Relais & Châteaux gleichzeitig kulinarische Genüsse gepaart mit herzlicher Gastfreundschaft an.

Kostenfreie Informationen zu den weiteren exklusiven „Taste of Germany“-Veranstaltungen mit Michael Fell und Holger Bodendorf, im Park-Hotel Egerner Höfe in Rottach-Egern; Ingo Bockler und Toni Mörwald, im Hotel Hohenhaus im hessischen Herleshausen; Martin Herrmann und Stefan Lünse, im Hotel Dollenberg in Bad Peterstal im Schwarzwald; Dirk Schröer und André Jäger, in der Burg Schwarzenstein in Geisenheim im Rheingau; Thomas Kellermann und Silvio Nickol, im Hotel Burg Wernberg in Werrnberg-Köblitz (Bayeri­scher Wald); Holger Bodendorf und Ulrich Person, im Landhaus Stricker auf Sylt; Heiko Riebandt und Reto Lampert, in der Villa Hammerschmiede in Pfinztal-Söllingen bei Karls­ruhe; Benjamin Biedlingmaier und Simon Taxacher, im Bülow Palais in Dresden; Erik Arnecke, Per Hallundbaek und Mark Ludgaard, im Die Sonne Frankenberg im hessischen Franken­berg/Eder; Alexander Dressel und Heinz Winkler, im Hotel Bayrisches Haus in Potsdam; Reiner Fischer und David Picco, im Hotel Villino, in Lindau am Bodensee sowie mit Katja Burgwinkel und Philippe Auge, im Hardenberg BurgHotel, im niedersächsischen Nörten Hardenberg bietet die Broschüre „Taste of Germany“, die gedruckt ebenso zur Verfügung steht, wie im Internet als Flip­book und als PDF zum Download unter http://bitly.com/rcde_taste15_p1 .

„Taste of Germany“ ist Teil einer Gourmet- und Art de Vivre Reihe voller kulinarischer Genüsse von Relais & Châteaux, die wie eine Route du Bonheur (Straße des Glücks) in diesem Jahr zu insgesamt 90 Gourmetfesten mit 93 Spitzenköchen durch acht Länder auf drei Kontinenten führt. Die weltweiten kulinarischen Events von Relais & Châteaux sind unter http://events.relaischateaux.com/de/ zusammengestellt.

Reservierungen und weitere Informationen telefonisch unter 069-96 75 91 oder per E-Mail an rc-deutschland@relaischateaux.com .

Game of Chefs

„Game of Chefs“ ist ein hochkarätiger kulinarischer Wettbewerb – neu bei VOX. Drei renommierte Chefköche suchen das beste Kochtalent Deutschlands. Bewerben konnten sich alle, die leidenschaftlich gerne kochen und davon träumen, selbst einmal ein exzellenter Küchenchef zu werden. Dies können professionelle Köche als auch ambitionierte Hobbyköche sein. Zuerst agieren die drei Sterneköche Christian Jürgens (3 Sterne), Holger Bodendorf (1 Stern) und Christian Lohse (2 Sterne) gemeinsam als Jury und suchen in kulinarischen Castings die besten Kochtalente Deutschlands – dabei entscheiden sie einzig und alleine nach Geschmack, denn sie können die Kochtalente nicht sehen, sondern nur deren Gerichte verkosten. Haben die drei Spitzenköche die besten Kochtalente gefunden, dann werden sie von Juroren zu Teamchefs: Die Kochtalente werden in drei Teams gewählt und jeder der Spitzenköche leitet und coacht eines der drei Teams. Fortan kämpfen die drei Teams gegeneinander und müssen in einer Vielzahl unterschiedlicher kulinarischer Wettbewerbe eine immer wechselnde Jury bestehend aus Experten und Feinschmeckern überzeugen. Doch in jeder Runde scheidet mindestens ein Teilnehmer aus, bis im Finale am Ende das beste Kochtalent Deutschlands alle Wettbewerber hinter sich gelassen haben wird. Der Sieger erhält einen attraktiven Geldpreis in Höhe von 100.000 Euro und damit eine effektive Starthilfe in eine Karriere als Küchenchef.

Wer glaubt, zu den besten Köchen Deutschlands zu gehören, muss bei „Game of Chefs“ zunächst die drei Sterneköche überzeugen. Ausschließlich anhand des angerichteten Tellers und ohne zu wissen, welcher Kandidat was gekocht hat, entscheiden Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse bei der Bewerbung, ob ein Kandidat in die nächste Runde einzieht. Gefällt ihnen die Qualität eines Gerichts, vergeben die Sterneköche symbolisch ein Messer – nur Kandidaten, die mindestens zwei Messer erhalten, sind eine Runde weiter. Doch die kritischen Spitzenköche lassen sich nur mit kreativen kulinarischen Ideen und perfekter Umsetzung überzeugen.

In der anschließenden Auswahl stellen Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse den Kandidaten jeweils eine kulinarische Aufgabe und wählen danach ihre fünf persönlichen Teammitglieder aus. Die Sterneköche richten sich bei ihrer Entscheidung für oder gegen ein Kochtalent ganz nach ihrer eigenen Koch- und Lebensphilosophie, denn nur wenn die Teams perfekt zusammengestellt sind, können sie in den nachfolgenden Wettbewerben glänzen.

Bei den Wettkämpfen kochen die drei Teams gemeinsam gegeneinander. Sie müssen in einer Vielzahl unterschiedlicher kulinarischer Wettbewerbe eine 14-köpfige Jury überzeugen, die je nach Thema des Wettkampfs unterschiedlich besetzt wird. In jeder Runde scheidet mindestens ein Teilnehmer aus, bis im Finale der beste Profi- oder Amateurkoch alle Konkurrenten hinter sich gelassen hat. Der Sieger erhält einen Geldpreis in Höhe von 100.000 Euro – das mögliche Startkapital für eine Karriere als Spitzenkoch.

Ab dem 24.2. immer dienstags um 20:15 Uhr bei VOX

Taste of Germany 2015

Große Küche versprechen zwischen dem 20. Februar und dem 21. November 2015 die Gourmet-Events „Taste of Germany“ mit 29 internationalen Spitzenköchen in 13 Häusern der deutschen Mitglieder der exklusiven Hotel– und Restaurantvereinigung Relais & Châteaux.
 
In einer neuen Broschüre werden exklusive fünf- bis sieben-gängige Gourmet-Menüs von zwei bis drei Spitzenköchen inklusive Weinbegleitung mit zusätzlichen Besonderheiten an 13 einzigartigen Abenden quer durch Deutschland vorgestellt, die durch ihre Art de Vivre zum perfekten Genuss und sich verwöhnen lassen locken.
 
Den Auftakt bilden am 20. Februar 2015 die Spitzenköche Heinz Winkler mit Enrico und Roberto Cerea vom Relais & Châteaux Da Vittorio, Brusaporto, Italien, im Relais & Châteaux Residenz Heinz Winkler. Bereits am 28. Februar folgt „Taste of Germany“ am Tegernsee mit  Michael Fell vom Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe und Holger Bodendorf vom Relais & Châteaux Landhaus Stricker auf Sylt.
 
Zum Taste of Germany laden folgende Relais & Châteaux Spitzenköche ein:
Heinz Winkler, Enrico und Roberto Cerea in der Residenz Heinz Winkler, Aschau am Chiemsee, am 20. Februar 2015
Michael Fell und Holger Bodendorf, im Park-Hotel Egerner Höfe, Rottach-Egern am Tegernsee, am 28. Februar 2015
Ingo Bockler und Toni Mörwald, im Hotel Hohenhaus, Herleshausen in Hessen, am 10. April 2014
Martin Herrmann und Stefan Lünse, im Hotel Dollenberg, Bad Peterstal im Schwarzwald, am 17. April 2015
Dirk Schröer und André Jäger, in der Burg Schwarzenstein, Geisenheim im Rheingau, am 19. April 2015
Thomas Kellermann und Silvio Nickol, in der Hotel Burg Wernberg, Wernberg-Köblitz im Bayerischen Wald, am 26. April 2015
Holger Bodendorf und Ulrich Person, im Landhaus Stricker, Tinnum, Sylt, am 30. April 2015
Heiko Riebandt und Reto Lampert, in der Villa Hammerschmiede, Pfinztal-Söllingen bei Karlsruhe, am 31. Mai 2015
Benjamin Biedlingmaier und Simon Taxacher, im Bülow Palais, Dresden, am 21. Juni 2015
Erik Arnecke, Per Hallundbaek und Mark Ludgaard, im Die Sonne Frankenberg, Frankenberg/Eder in Waldeck/Frankenberg in Hessen, am 12. Juli 2015
Alexander Dressel und Heinz Winkler, im Hotel Bayrisches Haus, Potsdam, am 12. November 2015
Reiner Fischer und David Picco, im Hotel Villino, Lindau am Bodensee, am 14. November 2015
Katja Burgwinkel und Philippe Auge, im Hardenberg BurgHotel, Nörten Hardenberg in Niedersachsen, am 21. November 2015.
 
Die Preise der Taste of Germany Menüs liegen zwischen 145,00 Euro und 195,00 Euro pro Person.
 
Die Broschüre „Taste of Germany“ stellt neben den speziellen Gourmet-Events auch zwei besondere Routes du Bonheur von Relais & Châteaux vor, die zum Entdecken der Regionen zwischen Potsdam und Göttingen sowie – ganz neu – von Süddeutschland einladen. Zusätzlich bietet die Broschüre eine Übersicht über alle Mitgliedshäuser von Relais & Châteaux in Deutschland.
 
„Taste of Germany“ steht gedruckt als Broschüre ebenso zur Verfügung wie im Internet als Flipbook zum Download unter http://bitly.com/rcde_taste15_p1 , das dort auch als pdf heruntergeladen werden kann. Kulinarische Events von Relais & Châteaux weltweit sind übersichtlich unter http://events.relaischateaux.com/de/ zu finden.
 
Reservierungen und weitere Informationen telefonisch unter 069-96 75 91  oder per E-Mail an:
rc-deutschland@relaischateaux.com

Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse

Wer überzeugt diese drei Spitzenköche? Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse begeben sich auf die Suche nach Profi- und Amateurköchen, die das Zeug haben, die drei Starköche von ihren Kochkünsten zu begeistern. „Game of Chefs“ wird es zeigen! Denn VOX holt das international erfolgreiche TV-Format ab Frühjahr 2015 nach Deutschland.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse drei außergewöhnliche Sterneköche gewinnen konnten, die bisher nur selten Einblicke in ihre herausragende Arbeit gewährt haben. Alle drei verbindet, dass sie zu den besten Köchen Deutschlands zählen – darüber hinaus treffen mit Christian Jürgens, Holger Bodendorf und Christian Lohse aber drei völlig unterschiedliche Koch- und Lebensphilosophien aufeinander. Damit erwartet die Zuschauer bei ‚Game of Chefs‘ ein faszinierender Wettkampf, der erstmals zeigt, wie in professionellen Küchen wirklich gearbeitet wird“, so VOX-Chefredakteur und Unterhaltungschef Kai Sturm.

Die drei Sterneköche bei „Game of Chefs“:
Christian Jürgens, 45 Jahre (3 Michelin-Sterne, Restaurant Überfahrt am Tegernsee): „Es ist mir schon immer sehr wichtig, Menschen zu vermitteln, dass Essen viel mehr als einfache Nahrungsaufnahme ist. Mit der Idee, die hinter ‚Game of Chefs‘ steht, sehe ich die Gelegenheit, diese Lebensphilosophie vielen Menschen näher zu bringen. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass ich meinen Teammitgliedern die Unterstützung zukommen lassen kann, von der sie im Wettbewerb und darüber hinaus profitieren können. Wenn am Ende ein Mitglied meines Teams als Gewinner der Show hervorgeht, wäre das ein super Erfolg.“

Holger Bodendorf, 47 Jahre (1 Michelin-Stern, Restaurant Bodendorf’s auf Sylt): „An der Sendung reizt mich besonders, endlich zeigen zu können, was beim Kochen wirklich wichtig ist – Leidenschaft, Perfektion und Spaß! Ich hoffe, dass ‚Game of Chefs‘ gute Unterhaltung für die Zuschauer liefert und die junge Generation motiviert, sich für diesen harten, aber schönen und kreativen Beruf zu entscheiden.“

Christian Lohse, 47 Jahre (2 Michelin-Sterne, Restaurant Fischers Fritz in Berlin): „Ich freue mich sehr bei ‚Game of Chefs‘ dabei zu sein! In der Sendung geht es, wie in der Profi-Küche, ums Kochen und um Menschen. Nur ein gut geführtes Team kann auch ein perfektes Gericht kreieren und gute und schlechte Zeiten gemeinsam überstehen. Ich habe beide Seiten kennengelernt und kann meinem Team bei ‚Game of Chefs‘ mitgeben: Man muss immer wieder aufstehen, wenn man gefallen ist.“

Das internationale Erfolgsformat:
„Game of Chefs“ basiert auf dem gleichnamigen israelischen TV-Hit und erzielte im Heimatmarkt starke Marktanteile von bis zu 49,1 Prozent. Zunächst agieren die Sterneköche gemeinsam als Jury: Sie bewerten das Gericht, ohne zu wissen, wer es zubereitet hat. Wer kreiert ein perfektes Gericht und überzeugt mit Geschmack und Kreativität auf dem angerichteten Teller? Anhand seiner ganz eigenen Koch- und Lebensphilosophie stellt danach jeder Küchenchef sein Team zusammen. Als Mentoren führen und qualifizieren sie ihr Team, angelehnt an den Alltag in einer echten Profiküche. Fortan kämpfen die drei Teams gegeneinander und müssen in einer Vielzahl unterschiedlicher kulinarischer Wettbewerbe eine wechselnde Jury bestehend aus Experten und Feinschmeckern überzeugen. Doch in jeder Runde scheidet ein Teilnehmer aus, bis im Finale der beste Profi- oder Amateurkoch alle Wettbewerber hinter sich gelassen hat. Der Sieger erhält einen Geldpreis in Höhe von 100.000 Euro und kann sich damit einen kulinarischen Traum erfüllen. Moderiert wird die neue VOX-Show von Silvia Schneider. Die 32-jährige Österreicherin ist in der Alpenrepublik unter anderem für den TV-Sender PULS4 als Moderatorin im Einsatz. Produziert wird die neue VOX-Show von ITV Studios Germany GmbH.

Gourmet Festival auf Sylt

Elegante Dinner, ereignisreiche Safaris und spannende Weingüter: Das 15. Gourmet Festival auf Sylt

Dass Gourmets auf Sylt gut aufgehoben sind und es sich dort hervorragend feiern lässt, ist kein Geheimnis. Während des Sylter Gourmet Festivals, das ab 2014 Jever Gourmet Festival heißt, hat die Nordseeinsel kulinarisch Interessierten besonders viel zu bieten: Renommierte Gastköche aus Deutschland und Kalifornien präsentieren sich ebenso wie hervorragende Winzer und Champagnerhäuser, und spezielle Veranstaltungen wie die Gourmet Safari machen Sylt für vier Tage zum kulinarischen Mekka Deutschlands.

Vier Gastgeber, vier Tage und rund ein Dutzend individuelle Veranstaltungen – die Organisatoren des Gourmet Festivals bleiben ihrem Erfolgskonzept auch im 15. Jahr treu. Immer neu sind die Gastköche, die in den Restaurants der jeweiligen Gastgeber am Herd stehen. Vom 15. bis 18. Januar 2014 treffen sich die beiden Relais & Châteaux Grand Chefs Holger Bodendorf vom Landhaus Stricker und Justin Cogley vom Restaurant Aubergine aus Kalifornien. Franz Ganser begrüßt Sternekoch Holger Berens im Kleinen Restaurant. Der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Regensburger Anton Schmaus kocht bei Pius Regli im Manne Pahl, und Detlef Tappe empfängt die beiden Kopenhagener Spitzenköche Kristian Arpe-Møller und Rune Amgild Jochumsen im Walter’s Hof. Gemeinsam veranstalten sie Dinner wie Trüffelzauber und Perlen & Diamanten am 16. Januar sowie California Pacific am 17. Januar. Namhafte Weingüter wie Château Musar, Robert Mondavi Winery, Château La Gordonne, Azienda Marco Felluga und das Weingut Robert Schnaitmann begleiten die Veranstaltungen. Außerdem unterstützen verschiedene Gourmetpartner das Festival mit ihren Produkten.

Wer alle Restaurants und Gastköche erleben möchte, bucht eine der beiden Gourmet-Safaris am 17. oder 18. Januar: Vom komfortablen Audi Shuttleservice chauffiert, machen die Gäste in jedem der vier Restaurants halt, um zwei Gänge zu sich zu nehmen. Weitere Veranstaltungen sind eine Teatime im Keitumer Teekontor, „Hot & Cold – nordische Küche und Weine aus biblischer Umgebung“ sowie die Küchenparty am Samstagabend im Landhaus Stricker. „Unsere Küchenparty am Ende des Festivals ist legendär. Die Stimmung ist super, die Atmosphäre locker, und es gibt viele verschiedene kleine Gerichte zu genießen“, sagt Holger Bodendorf, Gastgeber im Landhaus Stricker. Ab Mitternacht geht es noch einmal in den Club Rotes Kliff, wo die Gastgeber und Köche das Jever Gourmet Festival bei der Abschlussparty ausklingen lassen.

Tickets für die Veranstaltungen des Jever Gourmet Festivals Sylt kosten zwischen 78 und 295 Euro pro Person und beinhalten neben den Menüs die Weinbegleitung, Wasser und Kaffee. Sie sind über die Website www.gourmet-festival-sylt.de oder telefonisch bei Franz Ganser von Das Kleine Restaurant unter 04651 – 22970 buchbar.

Gault Millau 2014 – Schleswig-Holstein

Von den elf Köchen, die nach dem Geschmack der französische Gourmetbibel Gault&Millau in Schleswig-Holstein „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung” bieten, stehen sechs auf Sylt, vier an der Ostsee und einer am Plöner See am Herd.

Sie bekommen in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 des Guides, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten:

  • ·  Holger Bodendorf vom „Bodendorf’s“ in Tinnum/Sylt „verknüpft geschickt unterschiedliche Produkte zum verblüffenden Netz geschmacklicher Harmonien. Ein Geistesblitz ist die Liaison von Steinbutt mit der Süße von Zuckermais und der Bitternis von Espressocreme, besiegelt von Malzöl.“

  • ·  Dirk Luther von der „Meierei“ in Glücksburg, bei dem „man erlebnisreiche Meisterwerke bestaunen kann: Gibt’s zum Hauptgang Taube, leitet ihn – welch elegante Geste – eine Taubenessenz mit Taubenpraline ein. Danach demonstrieren die gebratene Brust und ein Graubrot-Sandwich mit Innereien auf schmelziger Walnusscreme den ganzen Charme solch modern interpretierter Klassik.“

  • ·  Jörg Müller vom gleichnamigen Restaurant in Westerland/Sylt: „Das Meeräschencarpaccio mit mariniertem Gemüse sowie die Melonenkaltschale mit knackigen Flusskrebsen passen zu jedem Sylter Wetter, die geschmeidige Wachtelterrine mit grandiosem Gänseleberkern sowie der Hummer und Steinbutt mit Champagner- und Hummersauce in jede Jahreszeit.“

  • ·  Christian Scharrer vom „Buddenbrooks“ in Lübeck-Travemünde, der „als perfekt ausgetüftelte Komposition einen mit Trüffel-Mayonnaise gratinierten Steinbutt serviert, der von Schwarzwurzelvarianten (Püree, Chips, geschmort), einem Trüffelgeleeband sowie dunkler Trüffelbutter umschmeichelt wird.“

    17 Punkte erreichen durch „herausragende Küchenleistungen“, die die Tester bisweilen spöttisch beschreiben:

· Kevin Fehling vom Restaurant „La Belle Epoque“ in Lübeck („Jedes Kunstwerkchen entpuppte sich als Gaumenkitzler, fast jedes als Kleinbühne für Stickstoffperlen, die der Küche den ganzen Abend nicht ausgingen. Gewiss einer großen Bühne wie der Wiener Volksoper würdig erwies sich die Weiterentwicklung der ungestopften Gänseleber zu „Johann Strauß II – Frühlingsstimmen“, bei der Tüftler Fehling die Leber auf drei Tellern gebraten, als Mousse und als Terrine mit den Komponenten Waldmeister, Erdbeere, Rhabarber und Mandeln in unterschiedlichen Texturen vermählte – einfach köstlich! Und deshalb auch im Herbst noch auf der Karte“),

  • ·  Johannes King vom „Söl’ring Hof“ in Rantum auf Sylt („Das Tischgespräch über die Kreativität des handwerklich perfekten Chefs erschöpfte sich bei der Makrele auf geräuchertem Kartoffelstampf in dem originellen, aber aromaschwachen Austerneis und den Salzwiesenkräutern im Glas“),

  • ·  Lutz Niemann von der „Orangerie“ im „Maritim Seehotel“ in Timmendorfer Strand („brillant der Bretonische Hummer unter einer eleganten Gurkenscheiben-Decke, umspielt von einem würzig abgestimmten Gurkensud, den man skeptisch probiert und genüsslich auslöffelt“),

  • ·  Alexandro Pape vom „Fährhaus“ in Munkmarsch auf Sylt („Beim Holsteiner Schwein verzichtet Pape bewusst auf die Edelteile und überrascht stattdessen mit sehr zart geschmorter Schulter sowie konfiertem Bauch mit schön krosser Schwarte. Dazu gibt es trefflich passend würziges Gurken-Senfkornrelish und eine mit salziger Schmandcreme gefüllte Kartoffel“),

  • ·  Jens Rittmeyer vom „Kai 3“ in Hörnum/Sylt („Auch die kunstvollen vegetarischen Gerichte wie die köstliche Moorkarotte mit Karotten-Sanddornsauce und Sonnenblumenkernen oder der in der Salzkruste gegarte Sellerie mit Selleriecrunch und Bucheckernöl sind ein Schmaus“),

  • ·  Robert Stolz vom Restaurant „Stolz“ in Plön („Im kräftigen Sud von Langostino und geräucherter Makrele schwammen Kabeljau, Haferwurzel und Bamberger Hörnchen einen Reigen, die zart geräucherte rosa Rehkeule vermählte sich glücklich mit schmelzigem Steckrübenpüree und geschmorter Zwiebel“),

  • ·  Sebastian Zier vom „La Mer“ in List auf Sylt („zum Allerlei vom Schwein auf Kokos-Chili- Sauerkraut und animierender Limonen-Ingwersauce vereint sich Borstenvieh aus drei Ländern: mit fernöstlichen Gewürzen geschmortes Bäckchen sowie gebratenes Filet mit Kruste vom Iberico, in asiatischer Marinade eingelegter Bauch und Schweinebauch- Popcorn vom Duroc sowie perfekt gebratener Rücken vom holländischen Klosterschwein“).

    Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 44 Restaurants in Schleswig- Holstein. 41 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Alt-Wyk“ auf Föhr mit 14 Punkten sowie „Norditeran“ in Bordelum, „Claudio’s Ristorante“ in Kiel, „1500°“ in Neumünster, „Axel’s“ in St. Peter-Ording, „Gogärtchen“ in Kampen/Sylt und „Schloss Weißenhaus“ in Weißenhaus bei Lütjenburg (jeweils 13 Punkte).

    Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwischen Nord- und Ostsee vier langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt sieben neu auf, vier werden höher, drei niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Schleswig-Holstein

18 Punkte
Meierei in Glücksburg Buddenbrooks in Lübeck Bodendorf’s in Tinnum/Sylt Jörg Müller in Westerland/Sylt

17 Punkte
Kai 3 in Hörnum/Sylt
La Mer in List/Sylt
La Belle Epoque in Lübeck Fährhaus in Munkmarsch/Sylt Stolz in Plön
Söl’ring Hof in Rantum/Sylt Orangerie in Timmendorfer Strand

16 Punkte
Spices in List/Sylt
Wullenwever in Lübeck
Stadt Hamburg* in Westerland/Sylt

15 Punkte
San Lorenzo in Glinde
Privileg im Historischen Krug in Oeversee 1797 in Panker

*Aufsteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Holger Bodendorf & Christopher Wilbrand

Spitzenköche kreieren 5-Sterne-Menü für den guten Zweck

Am 14. Oktober richtet „ChefHeads“, der Club der Küchenchefs, ein Charity-Dinner zu Gunsten der Stiftung Kinderherz im Dorfhotel Sylt aus. Die Stiftung engagiert sich in verschiedenen Projekten für herzkranke Kinder. Unter dem Motto „Gaumenschmaus und Kinderherz“ kochen acht hochkarätige Köche, darunter vier ausgezeichnet mit einem Stern im Guide Michelin, ein 5-Sterne-Menü im Dorfhotel Sylt. Die Gäste können den Meistern dabei direkt über die Schulter schauen, denn gekocht wird an verschiedenen Live-Cooking-Stationen.

Info: Die Teilnahme an der Abendveranstaltung inklusive Sterne-Menü, Weinauswahl und Champagner ist ab 159 Euro buchbar. Inklusive einer Übernachtung im Vier-Sterne-Dorfhotel-Sylt mit Frühstück kostet das Arrangement ab 239 Euro pro Person.

Teilnehmende Chefköche:
· Holger Bodendorf, Landhaus Stricker, Sylt – Ein Stern im Guide Michelin und 18 Punkte im Gault Millau
· Christopher Wilbrand, Hotel Restaurant „Zur Post“, Odenthal – Ein Stern im Guide Michelin und 17 Punkte im Gault Millau
· Herbert Brockel, Restaurant Husarenquartier in Erftstadt – Ein Stern im Guide Michelin und 17 Punkte im Gault Millau
· Heinz O. Wehmann, Landhaus Scherrer, Hamburg – Ein Stern im Guide Michelin und 16 Punkte im Gault Millau
· Dieter Schmidt – Hellhof in Kronberg – 16 Gault Millau Punkte
· Georg Maushagen, Café & Zuckerbäckerei Maushagen
· Dietmar Priewe – Chefkoch Sansibar Sylt
· André Siegmann – Küchenchef Dorfhotel Sylt

Informationen und Buchung in allen TUI Reisebüros oder auf www.gourmet-report.de/goto/tui –> Autoreisen

Das Landhaus Stricker, in dem man am besten auf Sylt wohnt, kann man auch direkt buchen:
www.landhaus-stricker.de

Holger Bodendorf

Pop-Art-Ausstellung im Landhaus Stricker

Sterneküche trifft Pop-Art – bei Holger Bodendorf, Grand Chef, Gastgeber und Küchenchef im Relais & Châteaux Hotel Landhaus Stricker, haben 20 neue Gäste Platz genommen. Nicht auf Stühlen, sondern an den Wänden: Bis September sind die Kunstwerke von Maler und Grafikdesigner Devin Miles in den beiden Restaurants Bodendorf’s und siebzehn84 ausgestellt. Mit einem Mix aus Hollywood-Legenden wie Audrey Hepburn, Sportwagen-Klassikern, Siebdruck und Malerei kreiert der Künstler Werke im Stil der modernen Pop-Art.

Steve McQueen rauchend vor einem Porsche 911, Romy Schneider und der legendäre Mercedes 300 SL in Saint Tropez oder Paul Newman im Rennoutfit neben einem Boliden: Die Bilder des Hamburger Künstlers Devin Miles begeistern Motorsportfanatiker ebenso wie Fans der Hollywoodlegenden aus den 50er und 60er Jahren. Miles verbindet klassisches Siebdruckverfahren, freie Malerei und präzise Airbrushmethode in seinen Kunstwerken zu moderner Pop-Art, statt Leinwand arbeitet er mit gebürsteten Aluminiumplatten. Miles, dessen Bilder bereits in Wien und New York gezeigt wurden und der als einziger Deutscher neben Andy Warhol und Robert Rauschenberg ausstellen durfte, stellt gerne im Landhaus Stricker aus: „Der Rahmen, in dem ich meine Bilder hier präsentieren kann, ist perfekt. Schließlich ist das, was in Holger Bodendorfs Küche stattfindet, auch Kunst. Da passt das doch hervorragend.“

Den Künstler und den Sternekoch verbindet nicht nur die gemeinsame Ausstellung: Vor allem die Leidenschaft für Harley Davidson und Steve McQueen hat die beiden Freunde zusammengeführt. „Ich kenne Devin schon lange, sein moderner Pop-Art-Stil und seine Motivwahl gefallen mir sehr gut. Und obwohl ich Steve McQueen als Rennfahrer und Schauspieler schon immer bewundere, ist ein Bild mit Audrey Hepburn mein Favorit“, so Bodendorf. Auch die Resonanz der Gäste auf die kulinarisch-künstlerische Symbiose ist sehr positiv, es wurden bereits mehrere Exponate verkauft.

Insgesamt 20 Bilder befinden sich in den Räumen des Gourmetrestaurants Bodendorf’s sowie im 2012 umgestalteten Restaurant siebzehn84. Kunstliebhaber und kulinarisch Interessierte haben noch bis Ende September 2013 die Gelegenheit, die Werke zu besichtigen und zu erwerben. Ob Gourmetfrühstück, Mittagssnack, Nachmittagskaffee oder Abendessen – die perfekte Kombination von Kunst und Genuss können Gäste täglich von 8 bis 22 Uhr erleben.

www.landhaus-stricker.de

Gourmet-Festival Sylt 2013

Vom 16. bis 20. Januar 2013 gehen die Sylter Gastgeber des Gourmet-Festivals gemeinsam mit Gastköchen und aus Österreich auf Gourmet-Safari – Gäste 2013: Christian Petz, Adi Bittermann, Elisabeth Grabmer, Sevgi Hartl und Thomas Walkensteiner.

Vier Sylter Spitzenköche, eine Mission: Bereits zum 14. Mal laden Detlef Tappe („Walter’s Hof“), Holger Bodendorf („Landhaus Stricker“), Franz Ganser („Das kleine Restaurant“) und Pius Regli („Manne Pahl“) zum Gourmet-Festival Sylt auf die Insel. Als Gastgeber in diesem Jahr ebenfalls dabei sind zudem Karl Nissen-Hünding vom „Samoa Seepferdchen“ und Peter Kliem vom „Club Rotes Kliff“. Wie schon bei allen vorherigen Ausgaben des Festivals ist eine der Besonderheiten die so genannte Gourmet-Safari: Mit einem Oldtimerbus fahren die Gäste von Station zu Station und lassen sich dort jeweils mit kulinarischen Selektionen der Gastgeber verwöhnen.

Allen Gastgebern gemein ist die hohe Qualität der Zutaten und die Liebe zu hervorragenden Weinen. Das verbindet sie mit den Kollegen, die eigens zum Gourmet-Festival anreisen, um die Sylter Spezialitäten mit dem Besten aus österreichischen Küchen und Kellern zu paaren: Neben den Sylter Koch-Künstlern stehen in diesem Jahr Christian Petz („Badeschiff“, Wien), Adi Bittermann („Bittermann-Vinarium“, Göttlesbrunn), Elisabeth Grabmer („Waldschänke“, Grieskirchen), Sevgi Hartl („Zum Schwarzen Kamel“, Wien) und Thomas Walkensteiner (Hotel „Schloss Fuschl“, Hof bei Sazburg) an den Herdplatten. Dazu präsentieren österreichische Spitzen-Winzer ausgewählte Weine aus der Alpenrepublik.

Eröffnet wird das Gourmet-Festival Sylt am 16. Januar mit allen teilnehmenden Köchen, Winzern und Gastgebern im „Manne Pahl“ in Kampen. An den vier darauf folgenden genussreichen Tagen präsentiert Franz Ganser Süßweine aus Altösterreich, tritt Festival-Präsident Detlef Tappe zum „Genuss-Duell“ an, präsentiert Sternekoch Holger Bodendorf „sechs asiatische Gänge“, und heißt es im „Samoa Seepferdchen“: „Meeresbrise trifft Alpenwiese“. Am Samstag, 19. Januar, findet traditionell die Pommery-Küchenparty im „Landhaus Stricker“ statt, bevor es um Mitternacht zur legendären Abschlussparty in den „Club Rotes Kliff“ geht, bei der alle Gastgeber und Gast-Köche gleichzeitig in Aktion treten. Wer dann noch kann, trifft sich am Sonntag zum Weinbrunch im „Manne Pahl“.

Alle Informationen zum Gourmet-Festival Sylt, Termine, Anmeldungen und Preise finden sich im Internet unter www.sylt.de und www.gourmet-festival-sylt.de.